stuckness

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: stuckness

Beitragvon Sonrisa » 27. Aug 2011, 00:57

Danke, Anja. :five: Ja, ist ist wirklich schön! Ich habe alle meine Wünsche auf Eis gelegt, also die großen Dinger. Wünschen tut man ja ständig und unerlässlich. :lol: Zumindest für mich selbst habe ich gemert, dass das verkrampfte Verfolgen bestimmter Ziele dazu führen kann, dass man eben nicht Schritt hält mit der eigenen Expansion. Es hat sich sehr zäh, lahm und bremsend angefühlt.

Ich glaube, es macht Sinn, das mit dem Wünsche-auf-Eis-legen näher zu betrachten. Das Zielesetzen geschieht automatisch in Step 1. Das ist eben die Contrasterfahrung. So wie ich es jetzt erlebe, brauche ich nicht zu wissen, welche andere Form ich mir wünsche, es reicht mir (zunächst?) zu wissen, wie ich mich stattdessen fühlen will. Wenn ich dahingehe bzw. mich schrittweise hinfühle, praktiziere ich Step 3.

Gute Nacht!
Sonrisa
 

Re: stuckness

Beitragvon wild at heart » 27. Aug 2011, 12:44

Hallo Pamelina, hallo ihr alle,

Pamelina hat geschrieben:Ich glaube, es macht Sinn, das mit dem Wünsche-auf-Eis-legen näher zu betrachten.


beim lesen fiel mir folgendes wieder ein (danke dir für die Erinnerung daran :gvibes: )
habe mir jahrelang ein Weihnachtskaffeservice gewünscht, jedes Jahr aufs neue, in der Adventszeit (der Wunsch war immer nur in meinem Kopf und nie offiziell, aus mangelndem Selbstwertgefühl).
In dem Jahr, als der Wunsch vergessen (auf Eis gelegt) war, bekam ich es geschenkt.

Pamelina hat geschrieben:es reicht mir (zunächst?) zu wissen, wie ich mich stattdessen fühlen will. Wenn ich dahingehe bzw. mich schrittweise hinfühle, praktiziere ich Step 3.


Erleichternde, sich gut anfühlende Gedanken (ich liebe die Auswahl; ich mag es, mir das alles anzusehen u.ä., dazu die Vorstellung von meinem gedeckten Tisch) und erwachtes Selbstwertgefühl haben mich in dem Fall, Schritt für Schritt, hin zu sein-lassen gebracht und Step 3 möglich gemacht.

wünsche euch allen einen schönen Samstag

Anja
Konzentrier dich auf den Donut, nicht auf das Loch.
(David Lynch, Maxim Jan.2002, p.182-183)
wild at heart
 
Beiträge: 10
Registriert: 08.2011
Wohnort: der schöne Ruhrpott
Geschlecht: weiblich

Re: stuckness

Beitragvon Sonrisa » 27. Aug 2011, 15:23

Hallo Anja und ihr anderen,

beim lesen fiel mir folgendes wieder ein (danke dir für die Erinnerung daran )
habe mir jahrelang ein Weihnachtskaffeservice gewünscht, jedes Jahr aufs neue, in der Adventszeit (der Wunsch war immer nur in meinem Kopf und nie offiziell, aus mangelndem Selbstwertgefühl).
In dem Jahr, als der Wunsch vergessen (auf Eis gelegt) war, bekam ich es geschenkt.


Hier muss ich nochmal konkreter werden. Mit "auf Eis gelegt" meinte ich nicht, dass ich Wünsche vergessen habe nach dem Motto "na ja, so wichtig ist es auch nicht". Ich meinte auch nicht, dass ich mich nicht mehr damit beschäftigt habe. Mir ging es dabei um eine Generalüberholung. Was will ich wirklich? Es geht um Klarheit. Und was ich dabei für mich erkannt habe, ist, dass Zielesetzen eben automatisch im Step 1 geschieht. Das Zielesetzen ist das asking. Selbst wenn ich mich in einer nach außen hin noch so verwirrend erscheinenden Lage befinde, wird mein Vortex währenddessen aufgefüllt mit allem, was ich wirklich will.
Es ging mir dabei um das Hintenanstellen der Form. Vielleicht lässt sich das im Sinne des Deconstructing am besten im Bereich "general" ansiedeln. Zum Teil formen sich meine Wünsche gerade zu etwas Konkreterem (specific), zum Teil eben noch nicht. Aber ich mache das langsam und nicht unbedingt denkend, sondern fühlend. Für mich war es erleichternd, die Form mal beiseite zu stellen und mich wirklich ausschließlich auf die ersehnten Gefühle (Wunsch hinter dem Wunsch) zu konzentrieren. Dabei war es mir egal, ob diese Gefühle im Außen erreicht werden durch einen neuen Pullover, den neuen Partner oder einem Urlaub im Süden. Es war also das erste Mal, dass ich bewusst erlebt habe, wie es ist, wenn man Gefühle manifestieren kann unabhängig von physischen Manifestationen.

Einen schönen Samstag!
Sonrisa
 

Re: stuckness

Beitragvon wild at heart » 27. Aug 2011, 21:44

Hallo Pamelina, hallo an alle da draussen,

hinter dem Wunsch der physischen Manifestation, steht ja auch immer noch ein Wunsch, der nur mit mir und wie ich mich fühlen will, zu tun hat.
Das ich mit physischen Manifestationen das innere Wohlfühlen und Authentizität nicht erreiche, weiß ich heute :genau: , damals war es mir nicht klar.
Das erinnern an diese Begebenheit hat mich zu der Überlegung gebracht, dass ich im nachhinein hinsehen und nachfühlen kann, wie ich in dem Fall Step 3 erreicht habe und das es für mich egal ist, ob es um Knopf, Schloss oder Wohlgefühl mit mir selbst und aus mir selbst heraus geht. Das hinfühlen, das hindenken oder beides gemeinsam hin zu loslassen und damit zu Step 3 ist bei mir letztendlich immer gleich.
Da es nicht immer gelingt ist auch genügend Nachschub an Contrast vorhanden :kgrhl:

Pamelina hat geschrieben:Zum Teil formen sich meine Wünsche gerade zu etwas Konkreterem (specific), zum Teil eben noch nicht.


Empfinde es heute als grosse Befreiung, da gelassen dran gehen zu können und das Hier und Jetzt in vollen Zügen zu geniessen. Dadurch wird auch das, was ich will, wie von Zauberhand, immer klarer und deutlicher.

Pamelina hat geschrieben:Es war also das erste Mal, dass ich bewusst erlebt habe, wie es ist, wenn man Gefühle manifestieren kann unabhängig von physischen Manifestationen.


So schön zu lesen, freue mich mit dir :ros:

wünsche dir und allen anderen ein gutes Nächtle und einen schönen Sonntag

Anja
Konzentrier dich auf den Donut, nicht auf das Loch.
(David Lynch, Maxim Jan.2002, p.182-183)
wild at heart
 
Beiträge: 10
Registriert: 08.2011
Wohnort: der schöne Ruhrpott
Geschlecht: weiblich

Vorherige

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

web tracker