Streben nach Drama

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Streben nach Drama

Beitragvon jada » 5. Sep 2009, 14:45

Hallo ihr Lieben,

gleich neu hier und was auf dem Herzen. Ich wollte schon länger das mal aussprechen, aber...ist halt ein pikantes Thema. Falls ich es hier im Bereich OT falsch drin habe, bitte verschiebt den Thread einfach. Es gehört auch zur RG (weil ich aktiv was an meiner Realität ändern möchte), aber irgendwie auch zu OT.

Ich weiss net warum, aber irgendwas in mir liebt das Drama. Obwohl ich um die negative Auswirkungen von streiten und Co. weiss, möchte ich genau das manchmal. Während ich mich in einer Diskussion befinde, oft meinen Nächsten und Liebsten, spüre ich manchmal das Verlangen ein bischen zu übertreiben und aus einer Fliege einen Elefanten zu machen. Ich weiss das ich damit meine Liebsten verletzen kann und es tut mir auch schrecklich leid, aber?? Woher kann das sein? Irgendwelche angestauten Aggressionen, Gefühle? Und das wichtigste wie kann ich damit aufhören, obwohl es mir einen gewissen Nervenkitzel gibt, welchen ich kurz danach schon wieder bereue. Falls ihr nicht genau wisst was ich meine, fragt ruhig, kann ganz offen damit umgehen. Diese Eigenschaft muss weg, aber davor muss ich rausfinden, warum ich das überhaupt mache.
Die Badewanne prahte sehr, sie hielt sich für das Mittelmeer.
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon lawofattraction » 5. Sep 2009, 14:59



Hallo Jada,

und ob ich das kenne - ich war lange Zeit die Drama-Queen personifiziert. Gelegentlich nahm diese Qualität so überhand, dass ich mir vorkam wie eine Schauspielerin im eigenen Leben.

Jetzt, nachdem ich mich viel besser kenne, meine Reaktionen und auch meine Bedürfnisse, hat das Drama in meinem Leben rapide abgenommen. Ich glaube nicht, dass es etwas mit Aggressionen zu tun hat, eher damit, dass dieses Drama einen enormen Adrenalinschub gibt und richtig alles in Wallung bringt - eigene Gefühle, die Gefühle anderer und man fühlt sich so richtig mitten drin "im Leben". Und die Versöhnung ist emotional und auch schön, aber genau wie Du sagst, folgt die Reue auf dem Fuss und der Gedanke, dass das doch mal wieder vollkommen überflüssig war. Und damit ein schales Gefühl.

Ohne Drama zu leben erscheint mir manchmal "flach", vor allem in dem Moment, wo ich versucht war in das Spiel einzusteigen und dann aber beschliesse, es zu lassen - so wie einen Anlauf nehmen zu einem Spurt, der dann in der Sideline ausläuft, ohne jemals ausgekostet zu sein.

Allerdings weiss ich doch heute theoretisch um die Konsequenzen. Jedes Drama addiert zwar wieder etwas zu meinem Wunschpotential (meinem Vortex), aber es hält mich auch fort von der Manifestation dessen, was für mich wichtig ist. Und nachdem ich in der Lage bin, diese Sekunde "davor" zu erkennen und dann auch bewusst eine Entscheidung zu treffen, ist viel weniger Drama in meinem Leben, aber definitiv mehr Frieden - innerer und äusserer. Und die Manifestationen rollen an :loveshower:

Lieben Gruss
Loa

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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Sanaei » 5. Sep 2009, 15:10

liebe Jada,

da ich das Drama auch sehr gut kenne (ich bin fähig aus Nichts einen Hut, ein Essen oder ein Drama zu machen), kann ich mich eigentlich Loa nur anschliessen... es ist wirklich so, dass ich Sekunden vor dem Drama innerlich wie innehalte und mich (stehe dann wie neben mir und beobachte) frage: was soll jetzt das?

Sobald Du das einmal ausprobiert hast, such Dir eine Alternative zum Adrenalin - sei es Base Jumping, oder sonst was, was Dir die Nerven kitzelt. Und Du wirst sehen, es ergeben sich je länger je weniger Anlässe um Dramen zu produzieren... oder schreib Dir ein Drehbuch darüber, wie Du die nächste Situation ohne Drama meistern wirst...

Herzlichst,
Sanaei
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon jada » 5. Sep 2009, 15:16

Hallo Loa,

puh bin ich froh das du mich verstehst. Hatte ein bisschen die Befürchtung, dass ich mich damit selber "rauskicke".

Und damit ein schales Gefühl.


Oh ja!!! Ich denk mir dann: "So unnötig, so blöd, so dumm" . Und alles nur für einen kleinen Kick.

aber es hält mich auch fort von der Manifestation dessen, was für mich wichtig ist.


So in etwa, kommt es mir auch vor. Obwohl es seinen Reiz hat, mal den :teuflischgut: zu spielen, ist es sinnlos. Um sich im Streit, welcher künstlich geschaffen wurde, rechtfertigen zu können, muss man schauspielern und ich sehe wie ich von meinen eigentlichen Überzeugungen abweiche, nur damit ich es so hinbiegen kann, dass es so aussieht als wenn ich die unschuldige bin. Vorallem, und das ist das wichtigste, es kostet unnötig Energie!! Energien die mir für wichtige Dinge abgehen. Ich bin mir dieses Streben nach Drama erst vor kurzem bewusst geworden. Hoffentlich ist diese bewusst werden schon mal ein wichtiger Schritt um es doch sein lassen zu können.

Edit:
Danke Sanaei, habe deine Nachricht erst nach dem Abschicken gelesen.
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon lawofattraction » 5. Sep 2009, 15:23

Hi Jada,

Mal wieder Synchronizität, dass Du das bringst. Ich habe als grosses Thema im Moment die ganze Interaktion zwischen uns Menschen, warum wir tun, was wir tun, was wurde uns anerzogen, was tun wir aus welchen Motiven? Vieles kann ich als vollkommen absurd erkennen, angelernte Automatisierung von Verhalten, das wir lange Zeit nie hinterfragt haben. Ich friemel das jetzt auseinander und sortiere für mich aus, was überdauert und was ausgedient hat - und letzteres ist im Überfluss und definitiv in der Überzahl.

Schön, wenn das gleiche Thema auch Resonanz hat, gemeinsam kommt man in ganz andere Bereiche als alleine.

Lieben Gruss
Loa

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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Summersun » 5. Sep 2009, 17:22

"aus einer Mücke einen Elefanten machen"

ja, kenne ich nur zu gut. Bei mir geht das einher mit einer großen Unzufriedenheit und dem kindlichen Bedürfnis: "Ich will gehört werden!!!!!" Und weil mich dann niemand stoppt, mich in den Arm nimmt und mir sagt, dass ich gehört und verstanden werde, motze ich ewig weiter.

Meine Erfahrung:

Wenn ich in meiner Mitte bin und für mich sorge, mich zentriere, bewusst auf die Verbindung achte, dann kann ich dieses Drama versiegen lassen, bevor es anfängt. Ich kann dann für mich selbst sorgen und brauche niemand, der mitr Aufmerksamkeit von Aussen schenkt.

Ich erlebe das momentan als eine Frage der Aufmerksamkeit und Bewusstheit. Und wünsche mir, dass ich in dieser Sache eine gewisse "Automatik" entwickeln kann, damit es auch dann klappt, wenn ich mal nicht total aufmerksam und bewusst bin.

LG, Summersun
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon lawofattraction » 5. Sep 2009, 17:32

Summersun hat geschrieben:
Wenn ich in meiner Mitte bin und für mich sorge, mich zentriere, bewusst auf die Verbindung achte, dann kann ich dieses Drama versiegen lassen, bevor es anfängt. Ich kann dann für mich selbst sorgen und brauche niemand, der mitr Aufmerksamkeit von Aussen schenkt.



Ja, das hat auch wieder etwas zu tun mit Wertigkeit. Viele von uns sind aufgezogen worden mit einer Wertigkeitsbestätigung von aussen. Als Kinder schauten wir dann zu den Eltern oder Lehrern oder anderen Autoritätspersonen und checkten ab, ob unser Verhalten denen genehm war. Leider aber war es ja ein anderes Verhalten für den Opa als für die Mutter etc. Und so wurden wir zu Marionetten, die je nach Gegenüber eine Maske und ein Kostüm anzogen und eine Rolle spielten, die andere Leute glücklich machte - aber sicher nicht uns selbst.

Die Rückeroberung des Selbstwertes und des Erkennens der Macht die wir als Schöpfer haben rückt alles wieder zurecht, aber erst einmal müssen die Masken fallen und wir zu der eigenen Authentizität zurückfinden und uns zu ihr bekennen und uns mit ihr wohlfühlen.

Das ist die Befreiung der Abhängigkeit vom Aussen, dem man dann immer öfter in einer Form der inneren Ausgeglichenheit - Angebundenheit - begegnen kann. Und dann sind auch keine Dramen mehr notwendig.


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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Sanaei » 5. Sep 2009, 17:39

ja, das stimmt - aber das braucht Zeit und da rede ich wirklich aus Erfahrung...

Mich weder als Marionette zu fühlen noch andere dazu bewegen zu wollen, das zu tun, was mir guttun würde oder sie sogar verantwortlich für mein Wohlgefühl zu machen - paahhhh - das war ein harter Prozess, den ich nach wie vor führe.

Es ist aber schon so, dass je mehr Wert ich mir gebe, je mehr ich die Verantwortung für mein Wohlbefinden übernehme und vorallem - je mehr ich mir selber guttue - desto weniger werden die Dramen. Und je weniger "müssen" die anderen dafür herhalten.

Was auch noch wichtig ist, ist für mich das ich mich nicht mehr ständig hinterfrage, wie das oder das wohl beim anderen angekommen sein könnte. Ich gehe davon aus, dass wenn es nicht io war für den anderen, das er/sie sich meldet. Und zwar deutlich. Ich habe aufgehört, mich ständig zu prüfen.

Mein Schluss ist, dass, solange ich nach meinem Wohlgefühl handle und rede, solange stimmt es auch. Wenn ich nicht im Wohlgefühl bin - dann kann es zum Drama werden... die Übungsfelder sind fast unerschöpflich täglich vorhanden. Und ich bin täglich dran.

Wichtig scheint mir hier auch, das man sich lobt, wenn man merkt, dass man einem Drama ausgewichen ist und zwar auf Wohlfühl-Ebene. Also nicht runterschlucken - sondern die Ebene wechseln (welcher Gedanke fühlt sich besser an?).
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Sunflower » 5. Sep 2009, 18:59

@Jada ,ja ich kenn es auch dieses ich mach jetzt was draus und dann ist es ein Drama und ich bin der "Macher ".
Aber ich lerne immer mehr mich damit für mich besser auseinander zusetzen .Klar im Momment hat man ein Hochgefühl ,aber es gibt ein schales Nachgefühl und das mag ich nicht mehr haben.
Und mir gibt es ein viel besseres Gefühl kein Drama zu haben und das gute Gefühl hält viel länger .
Es hat bei mir irgendwann begonnen ,dass ich merke jetzt bin ich auf dem Weg zum Drama und dann stoppen kann.
Liebe Grüße Sunflower :ros:
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon *Lichtlein* » 15. Sep 2009, 17:56

Auch aus mir spricht eine Drama Queen....

Zur Zeit bin ich auch dabei dies zu stoppen. Die ersten Male gelingt es auch noch kurz vorm "eplodieren" anzuhalten, aber im Hintergrund summieren sich diese "Fast Explosionen" und bei einer Kleinigkeit flippe ich dann doch aus.

Da muß ich wirklich üben mir zu sagen: Halt, es ist alles gut. Komm aus diesem Gefühl raus.

Was macht ihr in dieser Situation, um es nich eskalieren zu lassen? :102:
Wäre für Tipps dankbar!
Liebe Grüße
Maike
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon lawofattraction » 15. Sep 2009, 18:07




Hallo Lichtlein,

im NLP lernt man, dass man sich sogenannte "Anker" installieren kann. Das sind Zeichen als Hilfe, die einen an etwas erinnern oder in dem Fall warnen, dass es gleich "so weit" ist. Überleg mal, was passiert, bevor Du explodierst. Denkst Du etwas Bestimmtes, hast Du ein immer gleiches Gefühl? Wenn Du das identifiziert hast, gehst Du gedanklich und gefühlsmässig in eine vergangene Situation zurück und stoppst genau vor der Explosion. Und "installierst" dort etwas, was Dich bremst. Kann ein lautes (innereliches) Nein sein, ein (innerlicher) Schrei oder auch ein Lachanfall oder Du drehst Dich um und gehst weg. Spiel das mehrere Male in Deiner Vorstellung ab. Und wenn das in der nächsten konkreten Situation wieder akut ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass Du es bremsen kannst. Und je öfter Du das machst, um so besser funktioniert das.

Vorsicht allerdings, dass Du damit nicht was unterdrückst, was dann an anderer Stelle wieder rauskommt. Dann lieber rauslassen und es einfach nicht immer weiter laufen lassen, sondern bald sagen "was solls, bringt doch eh nichts". Manchmal gönne ich mir einfach nochmal das Drama, :teuflischgut: und zwar ganz wissentlich. Und nach kürzester Zeit muss ich lachen und komme mir vor wie eine Schauspielerin in meinem eigenen Leben.

Alles eine Sache der Übung!

Lieben Gruss
Loa



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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Shiva » 15. Sep 2009, 19:13

Genau liebe Loa,

manchmal muss man sagen: "Bis dahin und weiter nicht, hier ist meine Grenze" Dort wo ich arbeite, hat es sich eingeschlichen, dass eine Kollegein und ich immer den Abwasch machen. Wir sind "nur die doofen Büromädels..."

Ok, die anderen machen auch einiges, aber kein Vergleich, sagen wir mal 10% zu 90% wir. Wir haben heute was gegessen und ich wollte den Teller einer Kollegin nehmen, weil ich schnell noch abwaschen wollte, damit ich es später nicht habe.

Regt, die sich doch tatsächlich auf, dass ich ihren Teller nehme! Soll ich da nen Anker setzen.. nö, den habe ich ihr an den Kopf geknallt und gesagt, wenn es ihr nicht passt, kann sie ihren Teller allein abwaschen. Dann kam die große Diskussion bis dahin dass das sogar in unserer Stellenbeschreibung stehen würde!!!!!

"Frau" hat versucht, es dann ins Lächerliche zu ziehen, aber meine Meinung haben sie.. Gott sei Dank, mache ich mich langsam aber sicher auf den Weg zur Selbstständigkeit.. und eines Tages sage ich Tschüss

Wenn man immer nur die Nette ist usw. passiert es schnell, dass einige Dinge selbstvertändlich sind. Man wird unzufieden und irgendwann kracht es.. Soweit darf es nicht kommen..

Liebe Grüße Shiva
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon lawofattraction » 15. Sep 2009, 19:19

Shiva hat geschrieben: Soll ich da nen Anker setzen.. nö, den habe ich ihr an den Kopf geknallt und gesagt, wenn es ihr nicht passt, kann sie ihren Teller allein abwaschen.


Hi Shiva,

oft muss ich bei Deinen Beiträgen schmunzeln, Du hast eine unwahrscheinlich liebe offene und frische Art. Gerade aber musste ich laut rausplatzen. :kgrhl: Du hast so viel besser beschrieben, was ich meinte. Nur keinen Deckel auf den Dampfkochtopf, er könnte explodieren; daher frisch von der Leber weg und danach ists gut.

Danke für den Spass
Loa :kuss:



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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Shiva » 15. Sep 2009, 19:39

Danke, liebe Loa, das tut gut... ein Lob oder so bekommt man ja nicht so oft, und viele "erkennen" mich nicht halten mich vielleicht sogar für einen Spinner. Nur "leider" :kgrhl: muss ich denen in den nächsten Monaten gegen das Schienbein treten, weil mein Erfolg, den ich heimlich still und leise hinter den Kulissen habe, sich in Form eines Mercedes GLK sichtbar wird (sorry, aber den bekomme ich halt mal 8-) )

Aber ich bin auch "schrecklich Dankbar" dass es Menschen wie Dich rsp. Dich gibt. Schon im Mohr Forum habe ich Dich immer mal gelesen und bin nach wie vor Baff über Dein Wissen.. (ich frage mich, wie das alles in einen Kopf reingeht..) Außerdem "beneide" ich Dich, dass Du das alles noch in Englisch kannst.. ich kann das Null.

So komme ich mir nicht so allein vor, ziehe aber immer wieder Menschen an, die sich damit auskennen. Als ich letztens die Auszeichnung für meinen Status im Nebenjob bekam, wo ich den GLK bekommen werde, bekam ich die DVD The Law of Attraktion - Geld dazu.. cool oder

Ich freue mich jedenfall auf alle hier auf eine schöne Zeit, Gedankenaustausch und gegenseitiges Helfen... das habe ich ja auch mit meiner Art zu schreiben im Sinn, außerdem bin ich so 8-)

Liebe Grüße Shiva
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon lawofattraction » 15. Sep 2009, 20:30




Hallo Shiva,

weisst Du, das mit dem Wissen relativiert sich in dem Moment, wenn man darüber nachdenkt, dass ich sicher ein paar Jährchen länger gelebt habe als die meisten hier. Also hatte ich auch mehr Zeit zu "sammeln".

Und ich denke, dass der Austausch umso interessanter wird, je verschiedener wir sind. So ergänzen wir uns und geben Anstoss zu vielen Gedanken, die wir sonst vielleicht nie gedacht hätten.

Schön, dass Du hier bist.

Loa :ros:



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Re: Streben nach Drama

Beitragvon *Lichtlein* » 16. Sep 2009, 13:39

Shiva, das hört sich gut an. Da hast du aber eine große "Anziehungskraft" entwickelt. Klasse! :five:
Liebe Grüße
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon LillyB » 16. Sep 2009, 20:02

Hallo Jada,

das Streben nach Drama wird meines Empfinden nach ausgelöst, da Draußen irgendwas zu inszenieren, damit ich mich lebendig fühle. D.h. es kommt aus einer gewissen inneren Leere und dem Irrglauben, äußere Aktivität könne etwas ändern. In den meisten Fällen verletze ich mich selbst dabei. Ich projeziere die Leere nach außen und finde Verantwortliche dafür. Drama existiert nur durch Schuldzuweisungen. Verantwortung abgeben, Macht abgeben. Drama ist ein großer Lebensfreude verhinderer, weil es mir ständig Dinge liefert, die die gesamte Sache mehr aufbläst, als jeder Beteiligte verdient hat.

Gott Sei Dank gibt es Abraham, die genau das lehren, nämlich darauf zu verzichten und seine Selbstliebe zu pflegen. Wann immer Dramen auftauchen, bin ich nicht bei mir, sondern in falschen "Erwartungen" verhaftet. Nämlich das andere mir das bieten, geben sollen, was ich mir selbst verwehre. Meine eigene hohe Wertschätzung. Mit allen Ecken und Kanten.

Wann immer Drama auftaucht, erinnere ich mich daran, dass ich der Schöpfer bin. Und dann bin ich in der Lage inmitten des Drama das Geschenk entgegen zu nehmen. Das ist nämlich der Clue des Universums. Bei mir gehts oft um Freiheiten, die ich mir selbst nicht herausnehme. Dadurch habe ich gelernt, einfach mal zu zu lassen. Ping. Fertig. Hände in den Schoß und ich kümmere mich dann um meine Angelegenheiten. Rest erledigt eh das Universum. Es orchestriert, wie Du dirigierst :)

ALOHA
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Isi » 16. Sep 2009, 20:06

Ich war eigentlich eher in meiner Kindheit eine Drama-Queen.
Bin ja im letzten Jahrhundert geboren Bild ; damals hatten wir noch einen Schulweg zu Fuss von 45 Minuten durch Feld, Wald und Wiesen; beinnhaltete einen Weg mal abwärst, mal aufwärts, in der Mulde einen Bach, den wir Köttelbecke nannten, da dort die Abwasser der wenigen umliegenden Häuser floss.
Im Sommer: ich musste aus diesem Bach trinken, sonst würde man mich irgenwann als "verdurstete Leiche "finden (hat mein Immunsystem gestärkt :kgrhl: ); im Winter: den Berg kann ich nur auf allen Vieren erklimmen, sonst eine "gut erhaltene Leiche im Frühjahr "
(wollte immer schon eine schöne Leiche sein :genau:; will ich auch heute noch Bild .
Heute ist mir klar, dass ich damit nur Aufmerksamkeit erzwingen wollte. Damals war ich Beteiligter in meinen Büchern und lebte die Geschichten, da ich aus meiner realen Welt geflüchtet bin.
Erstaunlicherweise hatte ich das Bedürfnis im Erwachsenenalter nicht mehr; da bin ich bei Euren geschilderten Fällen meistens sehr ruhig.
Isi
 

Re: Streben nach Drama

Beitragvon sita » 17. Sep 2009, 05:11

Hallo Isi,

kommst du aus Wuppertal? Oder gibt es im Bergischen Land überall eine Köttelbecke?

Jetzt musst ich erstmal überlegen, wie alt du bist hihi. Im letzten Jahrhundert geboren...... :nachdenk: Mönsch bin ich ja auch. :rleye:

LG
Sita
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Shiva » 17. Sep 2009, 07:41

Hallo liebe Isi,

als ich Deinen Beitrag gelesen habe musste ich lächeln. OK, es war sicher nicht einfach aber ich glaube, zu manchen Kindern heute, ging es uns richtig gut.

Wir mussten auch immer so ca. knapp 2 km laufen und das bei Wind und Wetter. Aber wir waren immer viele Kinder die sich gesammelt haben und dann sind wir abgetrabt.. Schon von klein auf. Nach Hause habe ich (aus dem Kindergarten!!!! manchmal über ne Stunde gebaucht, weil ich untewegs noch bei Leuten "eingekehrt" bin, um zu schwatzen (meist wusste ich, es gibt was Süßes dort und habe denen solange ein Ohr abgekaut, bis sie entnervt aufgegben haben, und mir was Süßes gegeben haben und das Grauen hatte ein Ende und klein Shiva ist nach Hause :kgrhl:

Heute werden die Kinder ins Auto gepackt, vor der Schule abgeladen und wieder geholt, außer die Kinder fahren mit dem Bus oder so. Ich habe eine schöne Erinnerung an unsere gemeinsamen: "in-die-Schule-geh-Wege"

Aber Gott Sei Dank ist unsere Isi ja intewegs auch nicht verdurster oder erforen und uns erhalten gebrleiben..

Liebe Grüße Shiva
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Re: Streben nach Drama

Beitragvon Isi » 17. Sep 2009, 09:06

sita hat geschrieben:Oder gibt es im Bergischen Land überall eine Köttelbecke?

Im letzten Jahrhundert geboren...... :nachdenk: Mönsch bin ich ja auch. :rleye:



Keine Ahnung, wir haben den Bach immer Köttelbecke genannt.
Komme übrigens aus Essen (wie in meinem Profil zu lesen Bild ),hier ist es schon recht bergig.

Wir sind nicht nur im letzten Jahrhundert, sondern sogar im letzten Jahrtausend geboren :grllll: .

Shiva, wir haben für damalige Verhältnisse, wo nur wenige ein Auto hatten, recht einsam gewohnt, so dass wir auch den Schulweg alleine meistern mussten. Aber, wie Du schon sagtest, habe ich es überlebt :kgrhl: .
Isi
 


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