Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 5. Mai 2010, 18:39

Hallo Ihr,

Ich hoffe, ich bin hier richtig mit meiner Frage. Ich steh noch am Anfang mit dem Wünschen und Bekommen.

Wie in Buch "The Law of Attraction" beschrieben, arbeite ich seit mehreren Wochen am 15-Minütigen Wunsch-Workshop und erfahre dabei Folgenes:

Während dem Workshop schaffe ich es leicht, mir meine Wünsche plastisch vorzustellen, darin aufzugehen und mich daran zu erfreuen. Oft bin ich mit solcher Begeisterung dabei, dass leicht 30 bis 45 Minuten draus werden. :genau: Im Gegensatz dazu suchen mich in meiner restlichen wachen Zeit oft Glaubenssätze heim, die - so glaube ich - das Erfüllen meiner Wünsche verhindern werden.

Ein Beispiel:
Ich wünsche mir mehr freie Zeit. Im Workshop hab ich sie und erfreue mich daran. In der restlichen Zeit funken mir Gedanken wie: "So viele Projekte nächsten Sommer. Das wird ein Megastress" dazwischen.

Ein weiteres Beispiel:
Ich wünsche mir, schlanker zu sein. Klappt bestens im Workshop. Und später erwisch ich mich beim Blick in den Spiegel oft mit Gedanken wie "iiik, was für ne Wampe".

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es jetzt das Beste ist, mich bei den negativen Gedanken zu erwischen und sie zu ersetzen, entweder durch die entgegengesetzten positiven Gedanken (z.B. "Ich werd ganz viel Zeit haben") oder durch etwas Anderes, was mich fröhlicher stimmt.

Lieg ich da richtig?

Und: Habt ihr solche Anfangshürden auch erlebt bzw erlebt ihr sie auch?

LG

Catwoman :loveshower:
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Sanaei » 5. Mai 2010, 18:44

hi Catwoman,

klar, Du stellst fest, das Du einen negativen Gedanken hast - gut... annehmen, angucken und stehen lassen... und dich wieder an das erinnern, was Dir Freude macht, was Dich im Workshop aufgebaut hat, was Dir ein besseres Gefühl vermittelt hat... und dem besseren Gefühl folgen... einfach immer dem nächsten sich besser anfühlenden Gedanken folgen...

Es ist nunmal so, dass das was Du im Workshop aufgeschrieben hast, HEUTE noch nicht Realität ist - aber sie wird es werden... täglich ein wenig mehr... nimm auch negative Gedanken mit Freude an, sie sind für mich ein wenig wie: wo stehe ich und entscheide ich mich täglich dafür, meinem Workshop den Platz einzuräumen oder den negativen Gedanken... sie lassen Dich wählen, wie Du dich fühlen möchtest - also, wähle das bessere Gefühl und folge ihm.

Wünsche Dir noch mehr Erfolgserlebnisse und gute Momente mit Dir...
Sanaei
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 5. Mai 2010, 19:09

Vielen lieben Dank, Sanaei! :hug: Genauso werde ich es angehen!
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 21. Mai 2010, 14:55

Hallo Ihr :genau: ,

Lang ist's her, seit ich mir hier zu Wort gemeldet hab. Der 15-Minuten-Wunsch-Workshop, ja, den gibt's noch. Allerdings nicht mehr 15 Minuten am Stück pro Tag, sondern immer wieder (zB beim Arbeitsweg oder auch mal, um von Gedanken, die sich nicht gut anfühlen, abzulenken).

Und gerade stelle ich fest: Ein Teil des Wunschworkshops erfüllt sich bereits, und zwar der Teil, in dem ich meine Wünsche wahrnehme. Von meinen grossen Wünschen bin ich noch weit entfernt, aber - irgendwo darf ich ja anfangen, oder?

Stellt euch vor, vor ein paar Wochen wusste ich noch nicht (mehr), dass ich
- Einen schmerzfreien Kopf
- Einen entspannten Nacken
- Entspanne Schultern
- Einen beweglichen Rumpf
- Eine gute Ausdauer
haben will.
So sehr hatte ich mich an diesen verspannen, schmerzvollen Zustand gewöhnt und ihn mit meiner Bildschirmarbeit entschuldigt. Bis mir vor ein paar Wochen (Nach den ersten intensiven Workshopmomenten) eine innere Stimme sagte: "Faule Ausrede. Andere Informatiker haben keinerlei Schulter- und Nackenbeschwerden. Also kannst DU es auch wegbringen."

Sprich, der Wunsch, meine eigenen Wünsche zu erspüren, hat sich erfüllt, indem ich meinen Glaubenssatz (Nackenprobleme gehören zu meinem Beruf) in Frage stellte.

Ich hatte das Gefühl, jetzt hat's click gemacht. Das ist doch schon mal ein schöneer Anfang, oder? :stimmt:

Bin jetzt kräftig daran, Schultern und Nacken zu befreien: Durch Übungen, Physio, Tanzen! :loveshower:

Ich freu ich schon auf die schmerzfreie Zeit!

LG

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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Shiva » 21. Mai 2010, 21:08

he he.. lach lass uns gemeinsam üben :loveshower:

was das schlank sein betrifft, da war ich auf einem Vortrag oder wie auch immer mit Pierre Frankh. Der hat gesagt, man soll sich so vorstellen, wie man sich mag, z.B. ein altes Bild von früher und wenn man keins hat eben, von jemanden, den man toll findet.

Und man soll nicht sagen: "ich will Gewicht verlieren", weil dann das Universum dafür sorgt, dass man Gewicht bekommt, dass man verlieren kann... verstehst Du.. ich habe den satz auch erst beim 5. mal kapiert..

Liebe Grüße Shiva :tja:
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon segelbrot » 21. Mai 2010, 21:30

Shiva hat geschrieben:

Und man soll nicht sagen: "ich will Gewicht verlieren", weil dann das Universum dafür sorgt, dass man Gewicht bekommt, dass man verlieren kann... verstehst Du.. ich habe den satz auch erst beim 5. mal kapiert..



glückwunsch shiva, ich kapier ihn überhaupt nicht.
hört sich für mich beim 1. wie beim 10. mal nach ausgemachtem blödsinn an. :lol:
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon energy » 22. Mai 2010, 12:53

Hallo Catwoman,
ich zitiere mich mal selber aus einem anderen Forum:

Die Glaubenssätze in Verbindung mit Essen und Sport sind ja gefühlsbehaftet und deshalb schwierig zu ändern. Gut sind dann Glaubenssätze die mit dem Thema nichts zu tun haben und vielleicht, vom Verstand her gesehen nicht viel Sinn machen. Du musst Dich selber überlisten.
Wenn Du Dir Ersatz-Glaubenssätzte suchst, Quatsch-Glaubenssätze, einfach so aus Gag. Für alle Tätigkeiten am Tag, die Du so verrichtest. Vielleicht musst Du dabei ja sogar ständig lachen.

Wenn ich Zähne putze, nehme ich ab. Wenn ich aufs Clo gehe, nehme ich ab. Wenn ich mich anziehe, nehme ich ab. Wenn ich mein Buch umblättere, nehme ich ab. Wenn ich mein Pferd versorge, nehme ich ab. Wenn ich den Löffel zum Mund führe, nehme ich ab. Wenn ich das Schokoladenpapier aufwickle, nehme ich ab. usw. Und am meisten nehme ich ab, wenn ich zu "jede Zelle meines Körpers ist glücklich" tanze und singe. Manno. Da bist da ja den ganzen Tag mit Abnehmen beschäftigt. Hoffentlich war das jetzt nicht der Beginn der Magersucht.

Nur Anregungen. Vielleicht hast Du ja selber viel bessere Ideen.
Viel Erfolg

energy
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon abrakadabra » 22. Mai 2010, 14:04

segelbrot hat geschrieben:
Shiva hat geschrieben:
Und man soll nicht sagen: "ich will Gewicht verlieren", weil dann das Universum dafür sorgt, dass man Gewicht bekommt, dass man verlieren kann... verstehst Du.. ich habe den satz auch erst beim 5. mal kapiert..

glückwunsch shiva, ich kapier ihn überhaupt nicht.
hört sich für mich beim 1. wie beim 10. mal nach ausgemachtem blödsinn an. :lol:


Hehe, das kapiere sogar ich. Das Ziel ist ja nicht, Gewicht zu verlieren, sondern schlank zu sein. Wir "sollen" unser Ziel, d. h. das WAS fokussieren - um das WIE (nämlich den Weg zum Schlanksein) kümmert sich "das Universum". Man kann ja sogar Gewicht verlieren, d. h. leichter werden, und trotzdem dicker werden - indem schwerere Muskelmasse abgebaut und leichteres Fett aufgebaut wird... Wer sagt: "Ich will Gewicht verlieren" fokussiert als Ziel den Prozess des Gewichtverlierens und eben nicht das Schlanksein. Antwort: "Dein Wunsch sei mir Befehl... Wenn du soviel Spaß daran hast, Gewicht zu verlieren, werde ich dafür sorgen, dass Du immer schön viel Gewicht hast, das Du dann verlieren kannst." Und ähm, Gewicht verlieren kann man wohl auch durch Organentnahme oder Amputation :shock: - und ist doch dadurch kein bisschen schlanker...

LG
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 22. Mai 2010, 14:21

Das Universum reagiert nicht auf Worte, sondern auf Schwingung. Wenn also jemand "Gewicht verlieren" wählt und weiß, wie er das meint, wird er nicht zunehmen :roll:
Dieser Quark aus dem Hause Bärbel Mohr sollte für einen Abe-r nun echt nicht mehr zur Debatte stehen. Wer sich den ganzen Tag hinstellt und in Worten wünscht, statt sich einfach in den gewünschten Zustand hineinzubegeben, wirds mit egal welcher Formulierung schwer haben.

Frohe Pfingsten allerseits!
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon energy » 22. Mai 2010, 14:28

Liebe Daisy,
gibt es das???????? Ich lege mir die Sätze gerade gedanklich zurecht und du schreibst sie auf. Dann kann ich nur schreiben, ich schließe mich deiner Meinung an.

Es grüßt dich
energy
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon segelbrot » 22. Mai 2010, 17:09

also da muss ich jetzt mal erbsen zählen.
wenn ich SAGE, ich will gewicht verlieren und DENKE dabei, ich bin dick und werd immer mehr - klar, funktioniert nicht immer.
oder dass man bei dieser formulierung beim wunsch steckenbleibt und bis in alle ewigkeit das gewicht-verlieren-wollen "geliefert" bekommt - auch ne logik.
DAS wären ordentliche erklärungen.
aber zu behaupten, wenn man gewicht verlieren will, kriegt man gewicht, um es verlieren zu können, das ist doch bullshit. so verquer funktioniert weder das uni noch das unterbewusstsein noch loa oder sonst was.
segelbrot
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 22. Mai 2010, 17:59

Und wie viele Erbsen sinds nun? :lol:

Vor kurzem habe ich übrigens (wars im großen AbeForum?) gelesen, dass auch Körperfülle nichts anderes ist als Fülle = Abundance. Sprich, genau das was das Uni ausmacht und was wir ja genießen wollen. Vielleicht ist für den einen oder anderen in der Ecke nach der Lösung zu suchen.
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon abrakadabra » 22. Mai 2010, 18:17

Daisy hat geschrieben:Das Universum reagiert nicht auf Worte, sondern auf Schwingung. Wenn also jemand "Gewicht verlieren" wählt und weiß, wie er das meint, wird er nicht zunehmen :roll:


So platt hatte ich es auch nicht gemeint. Aber wer nur aufs Abnehmen fokussiert ist, wird wohl auch nur Abnehmen ernten - das würde den Jojo-Effekt erklären, mit dem die meisten Menschen zu kämpfen haben, die sich zu dick finden.

LG
abrakadabra
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 22. Mai 2010, 18:51

Das ist gehuppt wie gesprungen.
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon energy » 22. Mai 2010, 19:37

Hallo ihr Lieben.
Ich denke es kommt einfach darauf an, welche Gefühle man bei sich erzeugen kann und nicht auf die Worte oder Bilder, die man im einzelnen wählt.

Menschen, die sich dick fühlen, haben diesen Gedanken oft den ganzen Tag irgendwie im Nacken sitzen und können sich in sich selber nicht wirklich wohl fühlen. In der Früh, wenn man in den Spiegel kuckt. Unter der Dusche, wenn man sich seine Speckschwarten besieht. Beim Anziehen, wenn die Hose zwickt. Beim Frühstück, wenn man eigentlich nicht so viel stücken wollte. Auf dem Weg in die Arbeit, wenn man an einem Schaufenster vorbeikommt. In der Arbeit, wenn die Kollegin meint, ob man wieder zugenommen hätte...................

Da in die Schwingung zu kommen, dass man ein schlanker Typ ist, ist vielleicht für den einen oder anderen nicht die einfachsten Übung.

Ich habe jetzt zwar kein Thema mit den Pfunden, analoge Themen aber allemal..........

Mir hilft es in solchen Fällen, Gedankenbrücken zu finden, die mich aus der Zwickmühle herausbringen, dass es mir jedesmal einen Stich versetzt. Und wenn ich dabei ersteinmal Neutralität der Gefühle erzeugen kann, ohne dass ich gleich im gigantischen Gefühl des "Schlankseins" bin, ist das für mich der ersten Schritt auf der Leiter. Und wenn ich dann irgendetwas gefunden habe, was mir stattdessen gute Gefühle macht, bin ich schon ein Stück weiter. Ich nehme jetzt nochmal mein Beispiel, ist nur ein Beispiel. Wenn ich mir beim Essen vorstelle, dass ich aufgrund der Löffel-Bewegung abnehme, erheitert mich das ungemein. Und ich denk schon nicht, Mist, dass was ich hier esse, macht dick. Kein Stich, wow ist das schön..........

Alles Liebe energy
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Shiva » 22. Mai 2010, 19:52

Liebe energy,

das hast Du super geschrieben.. so in der Art meinte ich es auch (vielleicht bin ich ja im Ausdrücken ein Vollfosten oder so :kgrhl: ) Aber Du hast den Kern getroffen.

EGAL um welches Thema es sich handelt - umso mehr Aufmerksamkeit ich dem ganzen schenke, umso schlimmer wird es. Wenn ich mich wohl fühle in meiner Haut, stahle ich das auch aus. Es gibt auch Leute, die sind extrem dünn- ob das schön ist, ist Ansichtssache. Man muss ich wohlfühlen in seiner Haut - egal, was Fernsehen, Zeitschriften und Co einem so vorführen.. :tja:

Liebe Grüße Shiva
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Luxus » 23. Mai 2010, 11:18

Ich habe mich seit meinem 16. Lebensjahr mit Gedanken :nachdenk:
über die Figur, das „zu dick Sein“ und Diäten beschäftigt.
Innerhalb von mehr als 20 Jahren konnte ich eine Menge
Beobachtungen machen, die meine Sicht vom Essen radikal
verändert haben.

Einmal machte ich eine Diät, da konnte man fast alles - außer Fleisch
und Kartoffeln essen. Alkohol war auch nicht gestattet. Gemüse, Reis,
Obst, Milch- und Käseprodukte aus Schafs- oder Ziegenmilch,
waren in unbegrenzten Mengen erlaubt. Bild

Vier Wochen lang schwelgte ich regelrecht in Salaten mit Sonnenblumenkernen,
Nüssen und viel fetter Joghurt-Knoblauchsoße. Lediglich den Reis durfte man kochen,
dennoch war ich immer satt und zufrieden. ...und da Honig und Nüsse
ebenfalls gestattet waren, hatte ich auch keinen Mangel an Süßem.

Diese Diät war ein wohliges Reinigungsbad für den Körper und die Seele.
Ich nahm 8 Kilo ab und fühlte mich nach den vier Wochen, wie eine Feder
und außergewöhnlich - gelenkig und vital. Bild

Nach dieser Diät wurde mir das 1. mal bewusst, dass Kalorien nichts mit dem Gewicht
zu tun haben konnten. Damals gab es im Handel den Schafs- und Ziegenjoghurt -
nur in den höchsten Fettstufen. Auch Nüsse sollen ja angeblich - sehr kalorienreich sein.
Von der Anzahl der Kalorien her, hatte ich in den vier Wochen -
weit aus mehr zu mir genommen, als es meiner üblichen Ernährungsweise entsprach.
An dieser Stelle wurde für mich * die Anzahl der Kalorien im Essen über Nacht - bedeutungslos.

Das Wesentliche übersah ich jedoch. Während der ganzen 4 Wochen -
hatte ich kein einziges Mal ein schlechtes Gewissen - beim und nach
dem Essen. Ich konnte von bestimmten Dingen, die mir auch noch schmeckten,
so viel essen - wie ich wollte, obwohl ich eine Diät machte.
Ich aß also immer sehr entspannt, war nie hungrig und hatte keinen Grund,
mir Gedanken über das Essen, oder meine Figur zu machen.
Mein Essverhalten war in dieser Zeit verändert, und zwar von Innen.

Als ich 38. Jahre alt wurde war der körperliche Stand so, dass ich mich gesundheitsbewusst
ernährte und gerade angefangen hatte, auch noch regelmäßig Sport zu treiben.
Der Sport ermöglichte mir mehr zu essen, als sonst und mich dennoch körperlich -
wohl zu fühlen. Bild

Als ich mich meinem 40. Geburtstag näherte war ich an dem Punkt,
wo ich 6x in der Woche für 2-3 Stunden in das Fitnessstudio ging.
Mein Leben bestand damals fast nur aus Arbeit und Fitnessstudio.
Ich konnte inzwischen sehr viel essen, ohne danach zuzunehmen,
wobei ich immer noch darauf achtete Süßigkeiten und Fette nur
in geringsten Mengen zu konsumieren.
Einmal unterhielt ich mich mit meinem damaligen Partner darüber,
dass es ganz schön viel Zeit kosten würde, sich körperlich fit zu halten und
würde ich plötzlich aufhören damit, wäre der ganze Aufwand für die Katz gewesen.

Er lachte und sagte dann, dass es ihm egal wäre, ob ich 10 Kilo mehr oder
weniger wiegen würde, da er mein Wesen liebe und alles andere genauso
liebenswert sei. Ich fragte ihn, ob er das Gesagte tatsächlich so meine. Es erstaunte mich
und machte mich mutig zugleich. Als er seine Worte noch einmal bestätigte,
sagte ich ihm, dass ich ab sofort mal etwas anderes ausprobieren würde.

Ich wollte keinen Sport mehr machen, einfach mal essen, wonach mir gerade
der Sinn stand und mir um meine Ernährung und Gesundheit *
überhaupt keine Sorgen mehr machen. Bild

Diese Erfahrung schenkte ich mir und war dieses Mal ganz bewusst beim
folgenden Passieren. Ich hatte mir einen Zeitraum von sechs Wochen gesetzt,
in denen ich einfach mal alles Mögliche essen wollte, wann ich wollte und wie ich wollte.

Ich aß so lange und so viel, bis ich mich wirklich satt fühlte.
Manchmal konnte ich mich danach einige Minuten kaum bewegen, so satt war ich.
In dieser Zeit nahm ich nicht zu. Obwohl - ich mich nicht mehr als nötig bewegte,
Schokolade gleich tafelweise verdrückte und kiloweise Fleisch aß, nahm ich nicht zu.
Ich aß nur, was ich wirklich wollte, bzw. wonach es meinem Körper gelüstete.

Das regte mich zum Denken an. Mir wurde bewusst, dass ich vorher immer
mit dem Sättigungsgefühl auch das Empfinden hatte, nun hätte ich „wieder“ zu viel gegessen.
Ich denke nicht, dass ich der einzige Mensch bin, dem es so geht bzw. ging.

In den 6 Wochen des hemmungslosen Genusses habe ich - wie bereits erwähnt -
nicht zu genommen. An vielen Dingen, die ich mir davor streng limitierte oder gar versagte,
habe ich mich das erste Mal in meinem Leben - richtig satt gegessen. Das brachte ein
vollkommen unbekanntes Gefühl mit sich. Momente der Zufriedenheit, mit dem Leben,
mit mir selbst.

Der Hunger lies nach. Es kamen Tage - an denen ich fast gar nichts aß und auch Tage,
an denen es unglaublich viel war. Ich hörte immer auf meinen Körper und ging nach
meinem eigenen Wohlbefinden. Heute lache ich manchmal darüber, wenn ich mich erinnere,
wie sehr mein eigenes Wohlbefinden von den Meinungen, Wünschen und Vermutungen
anderer Menschen abhing. Bild

Jetzt bin ich 47 Jahre alt und habe eine Figur, wie ich sie mir im Alter von 16 Jahren
immer gewünscht habe und was noch wesentlicher ist, ich fühle mich wohl in meinem
Körper. Einst mochte ich ihn nicht, Jetzt liebe ich ihn.
Lediglich mein Denken habe ich geändert und ich vertraue mir selbst.
Mein Fokus liegt Jetzt beim Essen auf Genuss und nicht bei jenem,
was das "Essen" mir sonst noch antun könnte.

Als mir dann richtig bewusst wurde, dass ich da eine Erfahrung gemacht hatte,
die ich selbst nie für möglich gehalten habe, dachte ich mir, dass es bestimmt noch
weitere Irrtümer in meinem Leben geben könnte, die lösbar wären.
Denn, dass ich fast 24 Jahre gedacht hatte, das bestimmtes Essen, oder
das Essen überhaupt dick machen, ist schon aus heutiger Sicht betrachtet -
ein gewaltiger Irrtum für mich, der die eigene Lebensqualität doch stark beschränken kann.

Denk mal allein an die Zeit, die man gewinnt, wo man sich dann andere Sorgen machen kann... :gvibes:

Das Bewusstsein für die Anziehungskraft der menschlichen Gedanken
hat sich nach und nach in mir entfaltet. Vor 10 Jahren hätte ich jedem
einen Vogel gezeigt, der mir vom Gesetz der Anziehung erzählt hätte.
Heute weiß ich, dass es so ist und Leben wahrhaft fühlend erdacht wird.

Wohlgefühle für Körper,
Herz und Geist


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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 23. Mai 2010, 12:31

Ein sehr schöner Beitrag, Luxus - danke fürs Teilen. Du sprichst da viele Gedanken an, die ich auch schon hatte.
Leider komme ich bei dem Thema aus der Theorie nicht in die Praxis, will heißen, obwohl ich es besser weiß, kann ich nichts - und es ist schon sehr wenig - ohne Schuldgefühl essen. Essen ist für mich etwas "Heimliches", etwas was man tun muss, aber nicht genießen darf - schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich so erzogen worden bin, oder ob es daher kam, dass man als Nicht-"Normal"-gewichtiger Mensch vom Außen zugesetzt bekommt, sobald man auch nur etwas ißt.
Jahrelang habe ich jede "Mahlzeit" - die oft nur aus einem Joghurt bestand! - aufgeschrieben, um das Ganze irgendwie unter Kontrolle zu haben. Dabei ist mir im Vergleich mit dem was meine teilweise sehr dünnen Freundinnen aßen, aufgefallen, dass es etwa nur ein Drittel von dem war, was sie so über den Tag verteilt in sich hineinstopften. Das machte das Ganze noch unbehaglicher für mich und verstärkte die schlechten Gefühle beim Essen. Also drosselte ich das Ganze soweit, dass ich nur ein Mal am Tag aß und - abnahm. Leider nicht viel, und es zerstörte meinen Stoffwechsel und erhöhte meinen Blutdruck. Aber vom Kopf her fühlte ich mich großartig, einfach weil ich das Essen "besiegt" hatte.

Ich glaube, ich habe bei dem Thema so viele alte Geschichten und Glaubensmuster in mir, dass eine Neue Geschichte nicht greift (ich merke es ja) und ich eben doch bei den alten Methoden Hungern und Sport bleiben muss. Was sich aber auch wieder upstream anfühlt, da ich irgendwo in mir die Haltung habe: Vielleicht will ich ja gar nicht dünn sein, vielleicht ist das nur das Außen, dass das von mir verlangt. Warum soll ich mir Lebensqualität versagen, nur um in meinem Job weiterzukommen und nicht mehr jedesmal beleidigt zu werden?
- Ja, eben genau deshalb. Das ist nämlich auch keine Lebensqualität. Ich würde gern Vorkämpferin für Frauen wie mich im Showbiz sein, aber um richtig ins Geschäft reinzukommen, muss frau sich ja erstmal anpassen! (Glaubenssatz, ich weiß, aber ein bestätigter). Es gibt diese Ausnahmeerscheinungen, doch sie sagen selbst, sie sind nicht glücklich, und sie kämpfen im Prinzip auf verlorenem Posten, da die Dünnen den Ton angeben und ihr Vorkämpfen da völlig umsonst ist. Ich glaube, dieses schizophrene Denken hat da bei mir ganz viel mit zu tun: Ich will dünner sein, aber ich will auch so akzeptiert werden, wie ich bin und trotzdem Karriere machen (und auch privat so akzeptiert werden natürlich). Und ich weiß nicht, wie ich da eine Balance reinbekomme.

Glückwunsch, dass du es geschafft hast!

Fröhliche Pfingsten
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Luxus » 23. Mai 2010, 13:06

Liebe Daisy, :lieb:

ein herzliches Dankeschön für die Antwort und Dein Mitteilen.
Ich kann mitempfinden wovon Du schreibst. Das Vergleichen mit
Anderen, denke ich ist der Wurm, welcher Dir den Gedanken der
eigenen Unvollkommenheit in das Bewusstsein zieht. Innerlich
fühlst Du, dass Du genauso einzigartig und schön bist, wie Du eben
bist. Doch durch die Vergleiche im Außen, misstraust Du Dir auch
immer wieder selbst. In einem Land der Walküren, wärst Du
wahrscheinlich die Zarteste und alle wären um Deine Gesundheit
besorgt.

Um sich mit dem eigenen Körper anzufreunden, genau so wie er ist,
habe ich anfänglich mich im Bett vor dem Einschlafen gestreichelt
und einfach gefühlt, was ich in dem Moment nicht sah. Alles fühlte
sich im Dunkeln immer passend an und dieses Gefühl habe ich dann
mit in den Schlaf genommen. In einem Zitat von Abrahams wird auch
über das Mitnehmen von Gefühlen in den Schlaf gesprochen. Da geht
es um ein Neues Kissen.

Durch dieses Tun lernte ich, den Körper wirklich zu fühlen, von Außen und Innen.
Ohne Bewertung einfach fühlen, die Ergebnisse sind erstaunlich.

Letztendlich geht es doch wahrscheinlich gar nicht darum, dass Du beweisen willst,
dass man als Superfrau auch Schauspielern kann, sondern bestimmt darum,
dass Du einfach Dein Talent leben willst und erfahren,
was sich daraus wieder für neue Wünsche, Möglichkeiten und Kontraste
ergeben. Je mehr Du Dir selbst Aufmerksamkeit schenkst und erkennst,
was für ein wahrhaft einzigartiger Mensch Du bist, um so mehr werden
es auch die Anderen sehen, bzw. Du ihnen Glauben schenken.
Manchmal steht man mit der Gedanken der eigenen Unvollkommenheit
auch ganz allein auf einem großen Feld und nicht einmal ein Käfer gibt Dir Recht.

Dankeschön für die Glückwünsche :gvibes:
und die Erinnerung an das Pfingstfest
* Freude für Dich

Luxus

PS: Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die Filmindustrie
nicht soviel Film verbrauchen will, und deshalb nur kleinere Menschen
in den Mehrfachgebrauch miteinbezieht.
Daran kann dann keiner etwas ändern. :ros:
Effizienz hatte schon immer Vorrang bei den Bork.
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 23. Mai 2010, 13:27

Wow, schon wieder so ein schöner Beitrag :shock: Ich mag deine Sprache, Luxus, sie erfaßt so gut, was ich nur umständlich hinkriege. Danke dafür, ich schwinge da so gut mit :lieb:
Du hast da meine Gedanken und mein Dilemma sehr gut erfaßt. Vor allem dein Zusatz, dass die Filmindustrie eben nur so arbeitet. So ist es tatsächlich. Es ist wie in der Mode - das Material wird nicht an den Menschen angepaßt, sondern der Mensch an den Rahmen. Früher, vor unserem Schlankheitsideal, mußten Schauspieler fürs Kino z.B. klein sein und Frauen eine A-Linie haben. Marilyn Monroe hatte es deshalb anfangs schwer, da ihre Schultern zu schmal waren. Ja, es klingt sehr seltsam, und man glaubt sowas immer nicht, aber es geht eben wirklich danach, was am besten aussieht. Ich frage mich nur, WER dieses Maß festlegt, denn echte Menschen müßten doch echte Menschen bevorzugen - wie also kommen sie auf diese "künstlichen" Werte? Man könnte fast meinen, es sind gar nicht die Filmemacher oder Modeschöpfer, die bestimmen, sondern tatsächlich die Technik und das Material. Von Fotografen höre ich sehr oft: Du, für mich persönlich könntest du bei dir noch 5 Kilo draufpacken, aber die Bilder kriege ich so halt nicht verkauft.

Das mit dem Land der Walküren machte mich schmunzeln, denn genau das denke ich auch oft. Wenn ich manchmal von historischen Persönlichkeiten lese, die als "atemberaubend schön" beschrieben werden, und dann ein Bild von ihnen finde, bin ich oft enttäuscht - gelinde gesagt. Und dann denke ich: Wow, wenn ich nur x-hundert Jahre vorher gelebt hätte, wäre ich DAS Supermodel gewesen! Die hätten wahrscheinlich gedacht, ich wäre ein Kunstprodukt, weil es so schöne Menschen in echt gar nicht gibt!

"Superfrau", gefällt mir sehr gut, das nimmt gibt dem Ganzen gleich eine ganz andere Note :stimmt:
Die Übung mit dem Neuen Kissen muss ich mal ausprobieren, danke auch dafür.

Liebe Grüße!
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon achim-martin » 23. Mai 2010, 14:47

Hallo,

das mit dem Aussehen wird m.E. überbewertet, und es dient auch beizeiten als Ausrede. Wenn man sich selbst glaubhaft anerkennt und liebt, und dann seine Talente entsprechend ausspielt - und damit meine ich nicht "nur" Schauspieler, sondern jedwedes Talent und jeden Beruf, dann wird man auch Erfolg ernten.
Merryl Streep sagte neulich, sie könne gar nicht verstehen, dass sie für Filme wie "Abba" oder so noch genommen würde. Schaut Euch Susan Surrandon (oder wie sie auch buchstabiert wird, habe ich vergessen, sorry) an. Die ist wirklich keine Schönheit. Und wer will immer nur Barby Puppen schauen - das ist doch langweilig. Mich selbst begeistern immer wieder Frauen und Männer, die eben und gerade nicht in das CSI Schema passen, also diese Serien Marionetten, alle austauschbar...

Und was geschieht, genau diese Typen werden dann auch ausgetauscht. Die anderen beißen sich durch. Und je mehr positive Ausstrahlung und demütiges Selbstbewusstsein (nicht devotes) sie haben, je größer erscheinen sie mir.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

lg Achim :ros:
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 23. Mai 2010, 15:04

Hallo!!! :hug:

Wow Leute, was für eine Resonanz! :kniefall: Danke für eure Beiträge!!! :stimmt:

Was du da erzählt hast, ist ja sehr interessant, Luxus.
Den einen Teil (Fitness bis zum Umfallen, daneben nur noch die Arbeit), hab ich auch malk mitgemacht, immer wieder. Und jedes Mal kriegte ich genug von der Plackerei und nahm wieder zu. Jojo lässt grüssen.

Hierüber
PS: Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die Filmindustrie
nicht soviel Film verbrauchen will, und deshalb nur kleinere Menschen
in den Mehrfachgebrauch miteinbezieht.

musste ich herzlich schmunzeln! :lol:

Achim,
Das hast du lieb gesagt. :danke: Beim Schlank-Sein geht es mir, das gebe ich zu, ums Aussehen. Aber nicht nur. Ich hab schon weniger Kilos als jetzt herumgetragen, und ich hab mich damit einfach leichter und fitter gefühlt. Vor allem den Zustand will ich wiederhaben.

Energy,
Wenn ich mir beim Essen vorstelle, dass ich aufgrund der Löffel-Bewegung abnehme, erheitert mich das ungemein. Und ich denk schon nicht, Mist, dass was ich hier esse, macht dick. Kein Stich, wow ist das schön..........
Wow. Tolle Idee :shock: Das wäre dann der Quatsch-Glaubenssatz, der mich vom Dickfühlen ablenkt, hab ich das jetzt richtig verstanden?

Wegen "Ich will abnehmen" / "Ich will schlank sein":
Das Beste wird wohl sein, dass ich mich in einen schlanken Zustand hineinfühle bzw mich schlank fühle, das lese ich aus euren Beitrag heraus. Sprich: Wenn ich mich im Spiegel seh, streich ich einfach mal den Satz mit dem "Fett" drin und sage mir: Ich werde schlank sein. Und wenn ich's mir selbst nicht glaube, dann lenk ich mich ab.

So versuche das jedenfalls seit ein paar Wochen mit mehr oder weniger Erfolg.

Aber ins Fitnesscenter geh ich nicht mehr, keine Lust. Dafür rufen immer öfter die Walkingstöcke nach mir. Und an manch faulen Momenten auf der Couch das Bauchtanzen. :genau: Und beides macht mir viel mehr Spass, als auf dem Crosstrainer zu strampeln und hochzurechnen, wieviel ich abnehmen sollte, während die Kalorienverbrauchsanzeige fleissig nach oben zählt.

Mein Ideal ist: Mich mit Freude bewegen dürfen. Das Essen geniessen. Schlank, beweglich und fit sein. Meinen Gelenken (Vor allem mein armes, operiertes Zehengelenk) einen leichteren Körper zumuten.

Liebe Grüsse & frohe Pfingsten

Catwoman
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon energy » 23. Mai 2010, 17:28

Liebe Catwoman,

catwoman hat geschrieben:Und wenn ich's mir selbst nicht glaube, dann lenk ich mich ab.


das Wort ablenken gefällt mir nicht so gut. Das ist für mich Überdecken mit rosa Soße. Ziel soll sein, dass du nach und nach immer öfter und immer intensiver deine negativen, unerwünschten Gedanken durch positive erwünschte Gedanken ersetzt.

Und wenn du möchtest, spüre mal hin, was für Gefühle du bekommst, wenn du sagst:

"ich werde schlank"

und was für Gefühle kommen, wenn du sagst,

WAS WILL ICH: Jaaaaaaaaaaa, ich will mich mit Freude bewegen dürfen. Ich will das Essen geniessen. Ich will schlank sein, beweglich und fit sein. Ja, das will ich, yippieeeeeeeee :loveshower: .

Da hüpft und tanzt in mir gleich etwas.

Ich wünsch dir alles Liebe
energy :lieb:
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 23. Mai 2010, 18:00

Wenn ich immer all die Methoden lese, ob nun hier oder in anderen RG-Foren, komme ich immer wieder zu dem Schluß:

Das kanns nicht sein.

Denn Menschen, die von Natur aus dünn sind und essen können wie ein Scheunendrescher, machen das ja auch nicht. Sie SIND einfach so. Sie denken gar nicht darüber nach.
Ich wette, würden sie es bewußt machen und sich beim Essen sagen: Jeder Löffel macht mich schlank (Beispiel), dann würden sie plötzlich auch nicht mehr unbeschwert essen können und vielleicht sogar zunehmen oder innerlich Probleme kriegen wie erhöhtes Cholesterin oder sowas (wobei dünnere Menschen statistisch oft sogar ohnehin höhere Werte haben als leicht übergewichtige!).

Selbst wenn die Methoden "Spaß machen", bleibt der Gedanke, warum man das macht, nicht aus. Und damit bleibt der Fokus beim alten.

Ich denke - und Luxus's Beitrag weiter oben bestätigt das auch - dass man einfach essen sollte, was und was man will und nicht drüber nachdenken. Dann gibt es keinen Widerstand mehr, und der natürliche Flow stellt sich wieder ein. Und das Gewicht pegelt sich von ganz allein an der richtigen Stelle ein. Und wenn man etwas darf, will man es oft gar nicht mehr, d.h. man denkt gar nicht mehr soviel an Essen.

Ach mensch, wenn wir doch nur Nachkriegszeit hätten, da wurden fülligere Frauen stets höher gehandelt, und wir müßten uns gar keinen Kopp machen.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon energy » 23. Mai 2010, 18:19

Daisy hat geschrieben:Ich wette, würden sie es bewußt machen und sich beim Essen sagen: Jeder Löffel macht mich schlank (Beispiel), dann würden sie plötzlich auch nicht mehr unbeschwert essen können und vielleicht sogar zunehmen oder innerlich Probleme kriegen wie erhöhtes Cholesterin oder sowas (wobei dünnere Menschen statistisch oft sogar ohnehin höhere Werte haben als leicht übergewichtige!).


Liebe Daisy,
wenn ein Gedanke oder ein Bild oder ein gedanklicher Film, in welcher Form auch immer, gute Gefühle macht, dann kann dabei nie eine negative Realisierung entstehen, sprich eine Realisierung, die für einen unerwünscht ist und ungute Gefühle macht. Das widerspricht dem Gesetz der Anziehung.

Der Zweck der Übung ist, die alten Gedankenformen zu ersetzen durch neue, die einen in die guten Gefühle schwingen, ins Wohlsein. Jeder muss da für sich hinspüren und seinen Weg finden.

Luxus hat einen wundervollen Beitrag geschrieben. Genau die gleichen Beobachtungen habe ich auch gemacht. Und wenn man aufgrund dieser ganzen Kalorienzählerei schon mit jedem Bissen ungute Gefühle verbindet, dann macht es vielleicht für manchen Sinn auch da anzusetzen.

Liebe Grüße
energy :lieb:
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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