Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 23. Mai 2010, 18:47

energy hat geschrieben:
Daisy hat geschrieben:Ich wette, würden sie es bewußt machen und sich beim Essen sagen: Jeder Löffel macht mich schlank (Beispiel), dann würden sie plötzlich auch nicht mehr unbeschwert essen können und vielleicht sogar zunehmen oder innerlich Probleme kriegen wie erhöhtes Cholesterin oder sowas (wobei dünnere Menschen statistisch oft sogar ohnehin höhere Werte haben als leicht übergewichtige!).


Liebe Daisy,
wenn ein Gedanke oder ein Bild oder ein gedanklicher Film, in welcher Form auch immer, gute Gefühle macht, dann kann dabei nie eine negative Realisierung entstehen, sprich eine Realisierung, die für einen unerwünscht ist und ungute Gefühle macht. Das widerspricht dem Gesetz der Anziehung.

Der Zweck der Übung ist, die alten Gedankenformen zu ersetzen durch neue, die einen in die guten Gefühle schwingen, ins Wohlsein. Jeder muss da für sich hinspüren und seinen Weg finden.


Das ist eben das, was ich bezweifle, dass es das bringt. Im Englischen gibt es das schöne Wort "self-conscious". Es heißt selbst-bewußt, hat aber anders als im Deutschen keine positive Bedeutung, sondern eine neutrale. Self-consious wird man, sobald man sich einer Sache, die immer selbstverständlich war, bewußt wird. Das beste Beispiel ist das Singen. Ein Kind singt gern, einfach so zum Spaß, und denkt gar nicht darüber nach, sondern tut es einfach. Bis ein Erwachsener ihm sagt: Aua, das klingt aber schräg. Du kannst ja gar nicht singen.
Von diesem Moment an wird das Kind self-conscious, es kann nicht mehr unbeschwert singen, ja geniert sich vielleicht dabei und kann unter Umständen oft tatsächlich nicht mehr singen. Die Stimme versagt oder wird schrill, und es hört irgendwann ganz auf. Das sind die späteren Erwachsenen, die stets sagen: Ich kann nicht singen. Obwohl sie es sehr wohl können.
Das Atmen ist auch ein gutes Beispiel: Denk nicht drüber nach, und es reguliert sich selbst. Tu es bewußt, und du weißt plötzlich nicht mehr, wie "normales" Atmen geht. Oft beginnt man sogar, zu hyperventilieren.
Und genauso verhält es sich mit allen anderen Dingen: Tut man sie unbeschwert, oder tut man sie bewußt.

Bis zum Alter von 11 Jahren habe ich nie übers Essen nachgedacht, und ich war schlank. Ich habe gern fett und süß gegessen und nie zugenommen. Außerdem hatte ich Freude an Bewegung - Bewegung aus einem natürlichen Drang heraus, nicht als Sport. Als ich 11 wurde und meine Periode bekam, sagte man mir - und zwar nur EIN Mal, das reichte! - Jetzt wirst du eine Frau, jetzt mußt du mitm Essen aufpassen.
Einerseits bedeutete Frau zu sein, Kurven zu haben. Das galt damals noch als schick und weiblich. Andererseits galt es aber als Privileg der Frau, Diät zu machen. Auch das galt als schick und weiblich.
Und ab diesem Tag konnte ich nie wieder mit Freude und unbeschwert essen. Ich aß weniger, bewegte mich auch weniger, da ich Angst hatte, ich wäre fett und es sähe albern aus, und - ich nahm zu. Wurde "zur Frau". Seit dem Tag esse ich nur noch self-consciously. Manchmal versagt dabei sogar mein Schluckreflex, weil ich mich zu genau beobachte.

Egal welche Methoden, und auch wenn sie kurzzeitige Freude bedeuten - man hat den Fokus dabei auf dem Unerwünschten, das ist einfach so. Und von Natur aus schlanke Menschen sind es eben, weil sie gar nicht darüber nachdenken, was sie beim Essen tun.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon energy » 23. Mai 2010, 18:56

Ich sehe das nicht anders wie du. Wenn man gar nicht angefangen hat drüber nachzudenken, hat man keine Gedankenmuster zu dem Thema gebildet. Dann hat man kein Thema damit. Diejenigen, die das aber bereits getan haben, und das i.d.R. langdauernd und regelmäßig, können nicht einfach nicht denken. Der Weg ist dann die alten, sich schlecht anfühlenden Gedankenmuster durch neue, sich wohlig anfühlende zu ersetzen.

...............oder sich darin zu üben, immer öfter gut drauf zu sein, in der Freude zu sein, sich für das Wohlsein zu öffnen, wie Abe sagt, dann löst diese Schwingung ebenso sich schlecht anfühlende Gedankenmuster allmählich auf.
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 23. Mai 2010, 19:14

energy hat geschrieben:Ich sehe das nicht anders wie du. Wenn man gar nicht angefangen hat drüber nachzudenken, hat man keine Gedankenmuster zu dem Thema gebildet. Dann hat man kein Thema damit. Diejenigen, die das aber bereits getan haben, und das i.d.R. langdauernd und regelmäßig, können nicht einfach nicht denken.


Anhand von Luxus sieht man sehr gut, dass das geht. Und ich halte dies für den einzigen Weg. Besonders nach meiner St-Germain-Erkenntnis.

Der Weg ist dann die alten, sich schlecht anfühlenden Gedankenmuster durch neue, sich wohlig anfühlende zu ersetzen.


Wie ich jetzt schon zweimal schrieb, bezweifle ich das - auch aus eigener Erfahrung. Eben da all diese Methoden den Fokus weiterhin auf dem Problem lassen.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 23. Mai 2010, 19:36

Liebe energy,

Stimmt ... "ablenken" klingt auch ein bissel schwächlich. Da kommt die Begeisterung fürs Schlank-und-Fit-sein auch nicht durch.

Jaaaaaaaaaaa, ich will mich mit Freude bewegen dürfen. Ich will das Essen geniessen. Ich will schlank sein, beweglich und fit sein. Ja, das will ich, yippieeeeeeeee


DAS gefällt mir! :loveshower:

Liebe Daisy,

Egal welche Methoden, und auch wenn sie kurzzeitige Freude bedeuten - man hat den Fokus dabei auf dem Unerwünschten, das ist einfach so. Und von Natur aus schlanke Menschen sind es eben, weil sie gar nicht darüber nachdenken, was sie beim Essen tun.


Dann gibt's doch eigentlich nur eins: Zu dem Zustand,in dem man einfach isst und es geniesst. Und keinen Gedanken an die Konsequenzen verschwendet. (Was mir übrigens am ehesten gelingt, wenn ich in netter Gesellschaft esse)

Ich konnte bis ca 28 Jahren essen, was ich wollte, ich blieb dünn. Danach nahm ich vom vielen Essen zu. Warum, hab ich allerdings noch nicht herausgefunden.


Danke nochmals für euer reges Teilnehmen!

Liebe Grüsse

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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 23. Mai 2010, 21:33

catwoman hat geschrieben:Dann gibt's doch eigentlich nur eins: Zu dem Zustand,in dem man einfach isst und es geniesst. Und keinen Gedanken an die Konsequenzen verschwendet.


Hab ich ja geschrieben. So wie es Luxus gemacht hat.

LG
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon shaoli » 24. Mai 2010, 08:26

Guten Morgen,

was Daisy schreibt,beschäftigt mich schon seit Monaten:wie komme ich in den Zustand des nicht-darüber-nachdenkens :nachdenk:

Nachdenken über die Figur ist eins der wenigen Themen,die nie eins waren.Alle Familienmitglieder schlank bis zierlich,niemand hat Kalorien gezählt,im Gegenteil.Als ich in die Pubertät kam,hat meine Mam mir und anderen dauernd erzählt,wie hübsch ich doch sei und so hatte ich nur mit 15 zu Beginn der Pubertät eine moppelige Phase,als sich meine Körperform schubartig veränderte und sich schwerer anfühlte.Sobald ich mich daran gewöhnt hatte,habe ich außer in den Schwangerschaften nie über 50 Kilo gewogen und nicht mal ein bißchen Cellulite bekommen,bis sich jetzt,mit Ende dreißig,Gespräche unter Frauen anfingen,sich um diverse körperliche Verfallserscheinungen zu drehen.Bis dato habe ich mir auch darum keine Gedanken gemacht,vielleicht,weil ich immer viel jünger geschätzt wurde,was früher blöd und später gut war...aber PLÖTZLICH habe ich an jedem Oberschenkel eine Delle UND mir gestern ein schneeweißes (mit grau werden halte ich mich nicht auf,ich werde anscheinend gleich total greis*jammer*) Augenbrauenhaar ausgerupft UND auch noch Falten,Furchen und Krater entdeckt,wo vor einem Jahr alles glatt war...und so bin ich mit etwas Verspätung doch bei zumindest leicht besorgten Gedanken angelangt.Plötzlich frage ich mich,ob ich in meinem Alter noch extrem lange Haare und die Klamotten,die ich mag,tragen sollte.Ich bin ja auch keine junge Mutter mehr,meine Älteste wird demnächst 18 :shock: .Die Gedankenspirale dreht sich... :rleye:

In vielen anderen Bereichen stell ich bei mir leider fest,das es lange dauert,alte Gedankenmuster durch neue zu ersetzen und wirklich konsequentes Wollen voraussetzt*seufz*.Dieses nicht-nachdenken wäre DIE Geisteshaltung,zu der ich gelangen möchte.
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Daisy » 24. Mai 2010, 11:26

Hi Shaoli,

Seitdem ich dank St. Germain gewahr geworden bin, wie kontraproduktiv Denken an der falschen Stelle ist, konnte ich es sofort loslassen, - da es sogar für meinen Verstand Sinn gemacht hat! - und plötzlich taten sich die Türen auf. Hiermit hats Klick gemacht:

Deine Begrenzungen sind ein Resultat der Unfähigkeit deiner mentalen Vernunft zu begreifen, was eigentlich los ist. Du bist darauf trainiert, ein Verstandeswesen zu sein. Jedesmal, wenn du gespürt hast, wie sich deine Energie ausdehnte, über das Bekannte hinausging und Orte und Bewußtseinsebenen erkundet hat, die der Verstand nicht begreifen konnte, wurde dieser ganze Vorgang gestoppt.
Jetzt aber bist du frei, dich zu öffnen. Du kannst weitergehen. Du brauchst keinen Verstand mehr, der alles versteht. Es kommt ein Punkt, von dem an der Verstand einfach nichts mehr begreifen kann. Er ist dafür nicht eingerichtet, weil er dazu da ist, in der menschlichen Realität und auf der Ebene der irdischen Energien zu funktionieren. Jetzt kannst du darüber hinausgehen und mußt nicht länger darüber nachdenken.


Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon shaoli » 25. Mai 2010, 12:50

Hi Daisy,

ich habs gestern schon gelesen und denke seitdem darüber nach :kgrhl: Und,ernsthaft:du hast Recht,es macht tatsächlich Sinn und spricht den Verstand an.Und das verhindert,das ich über andere Dinge nachdenke.Ich bin nun leider jemand,der dauernd denkt und zwar ziemlich schnell,aber nicht sortiert und oft nicht zu Ende :oops: Daher kostet es mich viel Aufmerksamkeit und Geduld,mir selber zu folgen.Zuerst habe ich mir zum Ziel gemacht,einen auftauchenden Gedanken wirklich anzuschaue und diszipliniert zu Ende zu denken oder mir zumindest bewußt zu machen,wie schnell ich von einem in den nächsten und den nächsten und den nächsten springe,nach Abes Motto:erst die Ausrichtung,dann alles andere.Das ist DER Schlüsselsatz aus The Vortex für mich.GAR NICHT nachzudenken,über egal-was-gerade-ist,ist eine prima Ergänzung.
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 3. Jun 2010, 20:57

Hallo ihr Lieben!

Hm, mein Wunschworkshop hat etwas gelitten. Zurzeit pfuschen mir zu viele Alltagsgednken rein, mein Kopf will nicht in meinem Traum bleiben.

Für mich heisst das: Erstmal die Alltagsgedanken (die sich um Ärger und Frustration im Beruf drehen) wieder schöner gestalten. Dazu probier ich mich im etappenweisen Wünschen, wünsche mir zB einen Sitzplatz im Zug auf dem Weg zur Arbeit, dass ich, im Büro angekommen, alles in Ruhe und Ordnung antreffe, dass ich die Aufgaben des Morgens gut meistere, ein nettes Mittagessen mit lieben Kollegen in der Kantine, usw.

Was meint ihr? Gute Methode, um zu vermeiden, in eine Negativspirale zu geraten? Und: Würden, wenn die traurigen Gedanken, die das, was ich nicht will, anziehen (zum Beispiel: "Ich möcht hier raus", "Diese Kollegin nervt nur noch", "Die Arbeit wächst mir über den Kopf, Dutzende von Überstunden") , nette Ablenkungsgedanken (^mich zB auf eine schöne Insel denken) helfen? Oder wäre es gescheiter, die vorhin genannten Gdanken umzuformulieren, also statt: "ich will hier raus" --> "Ich wünsch mich in ein schickes Büro mit netten Leuten" , statt "Diese Kollegin nervt" --> "Heute hab ich's mir netten Menschen zu tun" und statt "Die Arbeit wächst mir über den Kopf" --> "Ich werd die Arbeit locker in Normalarbeitszeit schaffen"? Und dies natürlich nicht nur denken, sondern fühlen?

Liebe Grüsse

Catwoman
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon energy » 3. Jun 2010, 21:39

Liebe Catwoman,
es gibt nichts, was nach dem Verstand gescheiter ist als etwas anderes. Es gibt nur das, was sich für dich am besten anfühlt. Das ist für dich persönlich dann das "Gescheiteste". Ich meine natürlich das Wirkungsvollste.
Such dir das, was dir die besten Gefühle macht. Und das kann bei jedem Menschen anders aussehen.

Oh Gott, ich glaube, das klingt jetzt ein bisschen wirr. Ich geh doch lieber in mein Bett.

Guts Nächtle und Liebe Grüße
energy
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon LillyB » 3. Jun 2010, 22:31

Hallo Catwoman,

hast Du schon das Buch "The Law of Attraction - Liebe"? Der erste Abschnitt bezieht sich darauf, wie ich "freudige Mitschöpfer anziehe". Und hinzu fügend möchte ich Dir schreiben, dass Du immer richtig bist, da wo Du bist. Hier ein Zitat aus dem Buch:

"Vor deiner Geburt wusstest du, dass der grundlegende Bestandteil deiner
körperlichen Erfahrung, der für deine persönliche und kollektive Entfaltung
und Freude den größten Wert darstellen würde, die Beziehungen
sein würden, die du mit anderen unterhältst. Es war dein Plan, die Vielfalt
deiner Beziehungen zu genießen und ihnen die Details zu entnehmen,
aus denen du deine Schöpfungen gestaltest"

Du befindest Dich mitten in einer Vielfalt, die Du selbst angezogen hast. Du kannst jederzeit nach Deinen Wünschen jetzt verfeinern. Das abschnittsweise Wünschen hilft Dir in Deinen Energien zu bleiben, nur dauert es nach meiner Erfahrung etwas, bis sich die alten Gedanken(kreisel) verflüchtigen. Du suchst Dir jedoch auch am besten ein paar Ruhepole, Ruheinseln für Dich aus, um aus dem Druck heraus zu kommen. Und möglicherweise zu sehen, womit Du Dich in dem Job wohl und verbunden fühlen kannst.

Ich würde z.B. den Fokus auch vom Beobachten der anderen abziehen und mehr auf mich lenken. Wo setze ich meine Talente ein? Daraus kannst Du Deine Wünsche mehr verfeinern. Und versuche einen Faden zum Selbst-Vertrauen zu finden, wo Deine Stärke liegt.

Danke für Deine interessante Frage :ros: ALOHA
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 4. Jun 2010, 09:00

Hui, schon Antwort gekriegt, vielen lieben Dank, ihr beiden! :loveshower: Ihr habt mir sehr weitergeholfen.


@energy
Was du schreibst, klingt gar nicht wirr. Steht ja im "Law of Attraction" auch so drin. Das denken, was sich gut anfühlt - daran muss ich mich noch gewöhnen. Ich merke gerade, dass mein analytisches Denken noch ziemlich stark ist in mir. Es gibt schon Lebensbereiche, wo ich mich stark vom Instinkt (könnte man auch "Gefühl" nennen, denke ich) leiten lasse. Mach ich zum Beispiel im Privatleben sehr oft. Nur eben beruflich noch nicht. NOCH nicht! :genau:


@LillyB
Nein, "Law of Attraction - Liebe" hab ich noch nicht. Ist aber auf m einer Bestellliste. Danke für den geposteten Abschnitt daraus.

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Du befindest Dich mitten in einer Vielfalt, die Du selbst angezogen hast.


Ich weiss *seufz*. Werd wohl zu viel an Nervensägen gedacht und mich geärgert haben.

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Du suchst Dir jedoch auch am besten ein paar Ruhepole, Ruheinseln für Dich aus, um aus dem Druck heraus zu kommen. Und möglicherweise zu sehen, womit Du Dich in dem Job wohl und verbunden fühlen kannst.


Die Ruhepole - ja, die möchte ich unbedingt ansteuern. Ich weiss ja selbst, was dabei herauskommt, wenn ich's nicht tue. Und herausfinden, welche Teile meins Jobs ich mag, und mich dann geistig mit denen beschäftigen. So meinst du das doch, nicht wahr?

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Ich würde z.B. den Fokus auch vom Beobachten der anderen abziehen und mehr auf mich lenken. Wo setze ich meine Talente ein? Daraus kannst Du Deine Wünsche mehr verfeinern. Und versuche einen Faden zum Selbst-Vertrauen zu finden, wo Deine Stärke liegt.


Da hast du mich jetzt auf was gebracht, LillyB!!!!! Ein feiner Schubs in die richtige Richtung, danke dafür!!!!

Liebe Grüsse

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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon LillyB » 4. Jun 2010, 10:45

catwoman hat geschrieben:
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Du befindest Dich mitten in einer Vielfalt, die Du selbst angezogen hast.


Ich weiss *seufz*. Werd wohl zu viel an Nervensägen gedacht und mich geärgert haben.



Hallo Catwoman,

oft bin ich näher dran, als ich selbst dachte, bemerkte ich, als ich Abraham stur immer weiter übte. Das Buch ist wirklich das Aufschlussreichste, welches sie je schrieben und gerade für alle Beziehungen wunderbar geeignet. Du lernst damit auch, Deine Schwingungen auszubalancieren und genau in dem von Dir beschriebenen Umfeld Deine wichtigsten dominierensten Gedanken zu erkennen und dem entsprechend neu auszurichten (fokussieren). Zu den Nervensägen noch ein Ausschnitt: :huhu: der mir unglaublich auf die Sprünge geholfen hat in solchen Situationen:

Bittet nicht die Person oder die Leute, die euch herauszufinden halfen,
wer ihr seid, zu dem zu werden, was ihr wollt, damit ihr haben könnt, was
ihr wollt. (Oh, das war so gut.) Lasst sie vielmehr der erste Schritt sein
(der Teil der Bitte). Benutzt eure Willenskraft und eure Entschlossenheit,
um euch auf das zu konzentrieren, was ihr wollt – dann wird euch das
Universum bringen, was ihr wollt.
Es gibt dermaßen viele Menschen, Es gibt dermaßen viele Menschen, die sich dabei einer falschen
Grundannahme bedienen, und sagen: »Ich würde mich besser fühlen,
wenn du eher soundso handeln würdest, und ich verabscheue dich
dafür, dass du mich nicht genug liebst, um es auch nur zu versuchen.
Und wenn die anderen es auf die Weise aussprechen könnten, wie es
wirklich ist, würden sie sagen: »Hey, es ist nicht meine Aufgabe, alles das
zu sein, was du willst. Es war meine Aufgabe, dir mehr Klarheit darüber
zu verschaffen, was du willst. Und jetzt, da du dir Klarheit darüber verschafft
hast, was du willst, siehst du da nicht, dass ich es nicht bin?
Versuche nicht, mich dazu zu machen. Konzentriere dich darauf, was
du willst, und lass das zu dir kommen – aber lass mich in Ruhe!«
»Nein, ich will, dass du es bist. Du hast meinen Wunsch inspiriert, und
wenn du mich nicht zum Wachsen veranlasst hättest, hätte ich dieses
Problem nicht. Deshalb schuldest du es mir jetzt, das zu sein, zu dem
ich herangewachsen bin.« [Erheiterung]


EDIT; ein paar Seiten weiter:

Oft kannst du aufgrund der Komponenten, die es in deinem Leben
bereits gibt, genau das bekommen, was du willst. Du musst nicht an
einen ganz neuen Ort gehen. Du musst nur ständig eine ganz neue
Schwingung aufrechterhalten.
Die Beziehung zwischen deiner Erwartungshaltung und dem was Du siehst, ist das
Einzige, was du in deiner Umgebung jemals spüren wirst



(Abraham: The Law of Attraction - Liebe / Seite 279 + 281)

ALOHA & und einen sonnigen Tag
Lilly
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Liebeszauber » 4. Jun 2010, 17:11

Danke. Liebe LillyB, für den Abschnitt mit darauffolgender Erheiterung.
Es liest sich so schön.
Außerdem erinnert es mich gerade an meine zwei Kinobesuche bei Esther und Jerry Hicks,
an denen mit das Schönste war, mit anderen Gästen im (Mini-)Saal .. zu lachen. :lieb:
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Kia » 4. Jun 2010, 17:37

Danke Dir sehr Lilly :ros: für dieses Zitat, in diesem Zusammenhang,
LillyB hat geschrieben:Du musst nur ständig eine ganz neue Schwingung aufrechterhalten.


Und die Schwingung, die uns gut tut aufrecht zu erhalten, wird so beschrieben: (dasselbe Buch in Englisch / The Vortex):

" What you have to do is take control of your own Vibration, and say to everyone, "It's not your job to be in alignment in order for me to feel good. It's my job to look around my environment - past, present, and future - for things that line me up with who-I-really-am." In other words, you're looking for love in all the wrong places, friends. And the place that you want to look for it, and find it, is this expanded you, the Source Energy you, the part of you that is love - tune yourself to that Vibration." The Vortex, p. 210- 211. (Meine Hervorhebung)
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 4. Jun 2010, 19:08

Wow, danke für die Ausschnitte, LillyB und Kia! :hug:


Werd mir wohl sowohl "Law of attraction - Liebe" und "The Vortex" anschaffen. :genau:

Und üben, üben, üben!

Einen ersten kleinen Fortschritt habe ich erzielt: Ich bin gestern in einer ruhigen Minuten in mich gegangen, habe meine Aufmerksamkeit von "meiner "Nervensäge weggenommen und sie auf mich gerichtet. Mich gefragt, wo mein Problem ist. Herausgefunden: Es ist nicht die "Nervensäge", sondern das Projekt, welches sie leitet. Ich halte das Projekt für absoluten Unsinn, man will uns zu einem bestimmten Arbeitsgebiet einen Prozess samt Software aufdrücken, welche für unser Umfeld ungeeignet ist. Nur schon an diese neuen Prozesse zu denken, verursachte Kopfweh. Und das meine nicht im übertragenen Sinne. Also dachte ich an den bestehenden Prozess und die bestehende Software. Fand, dass beides so passend und praktisch ist und so gut zu bedienen. Stellte mir vor: Was, wenn wir mit dem bestehenden Prozess (und der dazugehörigen Software) weiterarbeiten dürfen. Freude kam auf :loveshower: , und ich fühlte mich richtig erleichtert.

Heute bin ich zuerst mit ungutem GEfühl, dann aber mit immer mehr Energie (und immer weniger Kopfweh) daran gegangen, Argumente dafür zu sammeln, das bestehende System zu behalten. Mit jedem neuen Argument ging's mir besser. kaum hatte ich ne Rohfassung meiner Argumentesammlung fertig, hör ich, wie mein Chef mit einem ARbeitskollegen telefoniert, der sich mit demselben neuen Prozess und derselben neuen Software abmüht. Chef hängt Telefon auf und teilt mir mit, dass eine Initiative laufe, das Projekt auf Eis zu legen. Und mit meinem Argumentarium kann ich zusätzliches Futter liefern.

Hätte ich keine Ohren, mein Lächeln würde um den ganzen Kopf herum gehen! :danke: :danke: :loveshower: :loveshower:

Liebe Grüsse

Catwoman.
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon Shiva » 4. Jun 2010, 19:21

He Catwomen..

das ist ja super :loveshower: Das ist voll der Hammer - und genau die Geschichten die wichtig sind, werde den Beitrag gleich 3 mal lesen und ich mich aufsaugen.., den so "komische Projekte" wie Du hat wohl jeder.

Danke, dass Du das so schön geschireben hast. :ros: Und der Oberhammer: "Hätte ich keine Ohren, mein Lächeln würde den ganzen Kopf rumgehen.." Den Satz muss ich mir merken!

Danke! Liebe Grüße Shiva
:hug:
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon catwoman » 6. Jun 2010, 18:22

Hallo Shiva,

Mal sehen, wie das mit dem Projekt weitergeht. Ich werde an der mir guttuenden Weise weiterarbeiten, sprich, mit Freude an die jetzige, praktische Arbeitsweise denken.



Ihr Lieben,

Mir ist noch was in den Sinn gekomen, was einen Erfolg (wenn auch nicht bewusst erreicht) darstellen könnte. Und zwar habe ich mit ca 30 Jahren sowohl Heuschnupfen als euch eine Art Sonnenunverträglichkeit (Nicht allergisch, eher Mallorcaakne) festgestellt. Beides wurde von Jahr zu Jahr schlimmer. Es kam soweit, dasss ich mich kaum mehr an die Sonne traute - alle Cremen probiert, sogar den Hautarzt aufgesucht, alles für die Katz - mehr als eine halbe Stunde Sonne, und ich hatte diese Pusteln. Auch der Heuschnupfen wurde mit jedem Frühjahr heftiger, meine Nies- und Augenjuckzeit dauerten jeden Frühling länger

Im letzten Sommer hatte ich entgegen meiner GEwohnheit gar keine Zeit, über die Sonnenunverträglichkeit nachzudnken. Ich hatte sehr viel zu tun im Büro und kam kaum dazu, ans Freibad auch nur zu denken, ich wurde also nicht mit dem Hautproblem konfrontiert und vergass es schlichtweg. Dann kamen Herbst, Weihnachten näherten sich, und damit mein Urlaub am Meer. Den hatte ich kurzfristig gebucht, um den "verpassten" Sommer nachzuholen. Genauso kurzfristig ging es dann auch ans Planen und Packen. Beim Einkaufen der Sonnencreme hatte ich weder die Zêit noch den Nerv, auf Hautverträglichkeit zu achten, deswegen ignorierte ich aufkommende Gedanken an Ausschlag und nahm das ERstbeste, was mich gut dünkte. Ich düste ab, hatte schönstes Wetter, lag den ganzen Tag an der Sonne ...

... und hatte keinen eizigen Pustel! :loveshower:

Und jetzt ist Juni, und ich denke gerade darüber nach, wieviele Heuschnupfen- NIeser ich schon hab fahren lassen: Es waren nicht sehr viele. Kein Vergleich zum letzten Jahr. Wenn ihc zurückdenke ... ich hatte mir vor nem Jahr vorgenommen, frühzeitig Massnahmen gegen den Heuschnupfen zu treffen. Und was geschah? Ich hab sowohl den Heuschnupfen als auch die Massnahmen einfach verschwitzt.

Wie ist das möglich, bin ich jetzt wieder allergiefrei, weil ich einfach zu vergessen habe, über sie nachzudenken?

Liebe Grüsse

Catwoman
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Re: Startschwierigkeiten / Wunsch-Workshop

Beitragvon butea » 9. Jun 2010, 08:57

hallo ihr,
vielen Dank für diesen wunderbaren Thread :danke:
Besonders die Beiträge zum Thema Schlanksein haben mir viel Stoff gegeben. Das ist nämlich auch mein Thema :roll: und ich hadere da auch gern mit mir selbst :oops:
Viele Grüße
butea
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