Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon lawofattraction » 21. Feb 2015, 09:17




Guten Morgen, Ihr Lieben,

Um den Thread von Maike nicht vom Thema zu bringen, habe ich diesen neuen Thread eröffnet.

Winterbraut hat geschrieben:Also Zawo spricht mir aus der Seele; es passiert NIX, obwohl alles schön ist möchte ich eine Veränderung

ZaWo hat geschrieben:Ich habe auch das Gefühl bei mir bewegt sich nüscht.

katgirl hat geschrieben:Stagnation verwechsle ich gerne mal mit Langeweile/Zufriedenheit.


Einen ähnlichen Gedanken hatte ich gestern Abend auch beim Lesen der Beiträge, da es mir in den letzten Monaten und sogar Jahren so ähnlich geht :clown: , dass ich in ziemlich ruhigem Fahrwasser dahin dümpele und mich frage, ob das nun "alles" gewesen sei. Was ist mit den "grossen" Wünschen, die ja zweifellos noch vorhanden sind, aber nicht mehr mit der brennenden Dringlichkeit, wie das einmal der Fall war. Die mir heute beim Gedanken daran ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und das Gefühl geben, dass sie sich erfüllen werden. Daher habe ich angefangen, mich damit auseinanderzusetzen, um zu folgenden Überlegungen und Schlussfolgerungen zu kommen.

Viele von uns sind inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem eine ganze Menge der kleinen Alltagsdramen aus unserem Leben verschwunden sind. Wir (ich spreche jetzt einmal ganz generell, stütze mich dabei auf meine eigenen Erfahrungen, die aber wohl auch viele von Euch haben) haben gelernt, mit solchen Dingen, die uns früher lange durch negative Gedanken beschäftigt haben, ziemlich locker umzugehen und uns dadurch nicht aus dem Vortex katapultieren zu lassen.

Was einmal ein mittelgrosses Drama war, wird heute einfach als lösbares Problem angegangen und aus der Welt geschafft. Früher war da die Tendenz, lange in Gedanken beschäftigt zu sein, sich gedanklich und gefühlsmässig in eine schwarz gemalte Zukunft zu begeben und das Geschehen möglichst ausführlich mit allen möglichen Zuhörern und Sympathisanten durchzuhecheln.

Drama, auch die kleinen Drämchen, geben das Gefühl von Lebenskraft, die durch uns fliesst. Nach der Aufregung kommt die Beruhigung, nach dem Streit die Versöhnung - und das ganze ist eine heftige Reise auf der EGS. Der Aufruhr bringt heftige Gefühlswallung, und der Relief ist das erleichternde Abebben des Aufruhrs.

Das hat sich also geändert, das Leben ist in gewisser Weise ruhiger geworden. Es fehlt eine Portion Adrenalin, die vorher vom Drama zur Verfügung gestellt wurde. Das ganze Leben ist freudiger, ausgeglichener - und "langweiliger" geworden.

Die Frage ist nun, was denn mit den Wünschen geschieht, mit den grossen Wünschen. Wenn ich zurückdenke, dann war mein ganzes Leben von den kleinen Dingen bestimmt, nicht von den "grossen" Wünschen. Die kamen sporadisch, als Ausrufezeichen, und genau so ist das heute auch noch. Es gab nie eine Zeit der Aneinanderreihung von ausserordentlichen Manifestationen, die waren vielmehr immer deutlich erfahrbare und zeitlich auseinander liegende Höhepunkte. Es hat sich also nichts geändert - nur das aufregende Drum-Herum, rein-in-den-Vortex - raus-aus-dem-Vortex, das fehlt nun. Und fühlt sich manchmal an wie Stagnation.

Um das Zeitelement besser zu verstehen, stelle ich mir manchmal die Wege vor, die eine Manifestation nehmen muss, bevor sie sich zeigt. Rückverfolgend zeigen sich da manchmal die spannendsten Romane, vor allem dann, wenn man eine zweite beteiligte Person hat, die von ihrer Seite die fehlenden Informationen einfüllt. Mein Mann musste 17.000 km reisen, um mich dann in einem kleinen chilenischen Dorf zu "finden".

Selbst die Menge der beteiligten Personen, die wir als co-operative Komponenten selbst kennen, ist beeindruckend. Die Beschreibungen der Wege, der Verhinderungen, Behinderungen und Beschleunigungen hören sich an wie ein überzogener Abenteuerroman. Manche Voraussetzungen haben sich fast 20 Jahre früher gefunden. Was bei ihm wann dazu geführt hat, welche anderen Personen als co-operative Komponenten bei ihm und mir schon Jahre vorher diese Orchestrierung in die Wege geleitet haben - das ist die unwahrscheinlichste Geschichte, die nur das Leben selbst schreiben kann.

Ohne solche Betrachtungen kann man das auch ganz einfach nennen: Partner gewünscht, Partner gefunden. Erst das Erkennen der Immensität der Synchronisationen und Bereitschaft der beteiligten Personen, in diesem Theaterstück mitzuspielen, macht klar, wie viele moving parts da ineinander greifen. Und das ist bei sehr vielen grossen Manifestationen der Fall, auch wenn wir oft nicht weiter in die Zusammenhänge schauen können.

Oder anderes Beispiel - ich suche ein Haus. In einer bestimmten Gegend, mit bestimmten Charakteristika, die sicher nicht einfach zu erfüllen sind - Wassergrundstück und für deutsche Verhältnisse Riesengrundstück mit altem Baumbestand sind nur zwei der vielen Dinge, die mein Traumhaus haben muss. Nun muss also jemand genau dieses Haus für mich "freigeben". Und diese Freigabe macht ganz viele andere Bewegungen im Leben anderer Menschen notwendig, die nicht einfach mal in ein paar Monaten erfolgen. Es gibt weitreichende Verbandelungen bei jeder Manifestation, die oft lange Zeit vorher in die Wege geleitet wurden.

Oder anderes Beispiel - eine Freundin von mir hätte gerne einen Partner. Aber auch äussere Rahmenbedingungen. Sie möchte nicht gerne umziehen und an ihrem Wohnort bleiben. Eine Fernbeziehung will sie aber auch nicht. Nun gibt es sicherlich auch einige Männer, die in ein solches Raster passen. Aber die sind vielleicht noch verbandelt und brauchen eine Zeitlang, um das aufzudröseln. Dass das oft lange Prozesse sind, die auch noch eine Schwingungsbereinigung voraussetzen, ist jedem klar, der das so erfahren hat. Kein Wunder, dass das seine Zeit braucht - vor allem dann, wenn jemand - hoffentlich - nicht bereit ist, seine eigenen Wünsche aufgrund der Dringlichkeit einer Wunscherfüllung zu beschneiden.

Wer sich also bewusst macht, wie viele kleine und Kleinsträdchen sich in diesem Universumsgetriebe ineinander drehen müssen, um die Harmonie zur Manifestation herzustellen, den wundert es auch nicht, dass es lange Zeiten eines Plateaus geben kann, auf dem man sich wohlfühlt, aber irgendwie das Gefühl hat, es ginge nicht weiter. Daher betonen Abraham auch immer wieder, dass es so gut wie keine Instant-Manifestationen gibt.

Immerhin geht es im Grunde auch nicht um die Manifestationen, sondern das Lebensgefühl. Der Hauptakteur bei allem ist immer die Freude, die wir in jedem Moment erfahren können. Auch dann, wenn die Manifestationen noch nicht eingetroffen sind. Es braucht in der Tat ein wenig Umdenken und auch ein Sich-daran-Gewöhnen, weitgehend auf einem der höheren Disks zu sein. Denn selbst das wird irgendwann selbstverständlich und zur Gewohnheit - und dann wünschen oder forcieren wir gar neuen Contrast. Aber das ist ein anderes Thema. :mrgreen:

Lieben Gruss und Euch allen ein schönes Wochenende
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon katgirl » 21. Feb 2015, 11:02

:nachdenk: Es gab mal eine Zeit, da habe ich mir diese Ruhe gewünscht. lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon Winterbraut » 21. Feb 2015, 12:37

Hallihallo,

in meinem Wahn habe ich vorhin DOCH wieder unter Maike gepostet.... Loa könntest Du das noch verschieben? Hab das HIER gar nicht gesehen....

Und danke für die Erklärungen Loa, das hat auf jeden Fall was beruhigendes... bei Dingen wie Partner etc. fällt mir das auch leichter, schwieriger wird es wenn es um den Broterwerb geht und meinen Sohn geht und ich mich mittlerweile doch etwas unter Druck fühle - bald finden zu müssen was ich überhaupt machen möchte und zum anderen mich aber pudelwohl zu fühlen mal nicht ständig irgendwas machen zu müssen, es ist einfach soo toll nur wenige Termine zu haben und sich einfach mit Dingen beschäftigen die schön sind, die Spass machen, die mich bei mir bleiben lassen. Was ja ein Job auch könnte. Der der richtige ist. Der ja noch kommen kann. Oder der Lottogewinn :mrgreen:

Herzlich
Winterbraut
Benutzeravatar
Winterbraut
 
Beiträge: 236
Registriert: 04.2012
Wohnort: im Vortex
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon Kein_Schnee » 21. Feb 2015, 21:03

Huhuuh Zusammen!

Das Thema finde ich sehr interessant und ich möchte zunächst Loa beipflichten:
lawofattraction hat geschrieben:Viele von uns sind inzwischen an einem Punkt angelangt, an dem eine ganze Menge der kleinen Alltagsdramen aus unserem Leben verschwunden sind


Dennoch gibt es noch Dramen in meinem Leben, die sich aber eher in meinem Inneren abspielen. :roll:

Ich unterscheide bei mir 2 Arten von "Stagnation": Die erwünschte und die, die Kontrast darstellt.
Die gewünschte ist sehr angenehm, da sie eine Verschnaufpause darstellt und ich jeden Moment genießen kann, indem nichts weiter passiert, als dass ich meine Ruhe - und Wohlfühlzone nicht verlassen muss.
In dieser Phase frage ich mich weder, ob irgendetwas stagniert, noch, ob ich etwas bearbeiten müsste.
Es ist einfach alles gut.

Die Kontast-bildende Stagnation gaukelt mir vor, dass alles gut ist, aber tief in mir drin weiß ich, dass ich mehr will, mehr geben möchte und mehr von meinem Potential ausleben möchte.
Was mich zurück hält sind Glaubenssätze, oder schlicht Unkenntnis über meine Möglichkeiten.
Meistens aber die Angst, die einmal erreichte Komfortzone zu verlassen.
Also, sobald ich mich frage: warum passiert nichts mehr, lebe ich nicht mein ganzes Potenzial aus.
Das ist zumindest meine Erfahrung.

Ich würde es ein Sprungbrett nennen, ein angenehmes, denn es gibt ja nicht diesen existenziellen Druck.
Dennoch glaube ich, dass gerade aus dieser Position heraus sehr tolle Expansion stattfinden kann und auch wird, denn die Frage steht nicht umsonst im Raum.

Ich kann das gut nachvollziehen. :lieb:

Liebe Grüsse, :huhu2:

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon Beautiful Mind » 22. Feb 2015, 08:53

Guten Morgen zusammen,

zum Thema Stagnation möchte ich kurz die von Abraham inspirierte Lola Jones zitieren:

"Nehmen wir an 10 ist die höchstmögliche Schwingungshöhe und deine alte Schwingungshöhe lag im Durchschnitt bei einer 5 . Sobald du die meiste Zeit höher fliegst und dich an einen Durchschnitt von 7 gewöhnst, dann fühlt sich etwas in diesem alten 5er-Bereich so furchtbar an, wie sich eine 3 anfühlte als die 5 noch dein Hoch war. Die 5 ist nun dein neues Tief wo sie früher mal das Hoch war. Alles ist relativ. ..."


Ich kenne das auch, das Gefühl nichts scheint sich zu bewegen. Wenn man aber mal zurück schaut und vergleicht, wie man auf Contrast früher reagiert hat und wie das heute der Fall ist, sind das riesen Schritte. Vielleicht sollten wir die Bewegung und Fortschritte in unserem Leben weniger an Manifestationen als eher an unserem Gefühlsleben messen.

Und dann kann es passieren, dass mit einem Rutsch viele, lang auf sich warten lassende Manifestationen rein rauschen, sodass es schon unheimlich ist, zu beobachten wie das "Universum" über einen langen Zeitraum alle nötigen Komponenten zusammen gestrickt hat.

Ich finde, wenn man mal zurück schaut ist das ganze Leben eine Geschichte, die nur so und nicht anders extra für uns von uns selbst geschrieben wurde.

Ich lehne mich zurück und genieße den Film. :gvibes:

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 510
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon lawofattraction » 22. Feb 2015, 09:41

Beautiful Mind hat geschrieben:Ich kenne das auch, das Gefühl nichts scheint sich zu bewegen.


Guten Morgen, Ihr Lieben,

Bewegung gibt es ja - nur halt in Zeitlupe. Ich meine dieses angenehme Dahinplätschern ohne nennenswerte Hochs und Tiefs und dem leichten Umgang mit kleineren Contrasten, das aber mit der Zeit in eine satte Zufriedenheit gleiten lässt.

Ich kann inzwischen gut warten, gerade weil ich mir klar mache, wie die Wege oft verschlungen sind. Wobei das natürlich wieder in einen GS führen könnte, dass die Dinge Zeit brauchen. :mrgreen: Trotzdem - ich kenne auch das Gefühl, eines Tages aus diesem Dahingleiten wie elektrisiert aufzuspringen und zu wissen "jetzt" ist es so weit und dann der Inspiration und Intuition zu folgen.

Ausserdem scheint es bei mir so etwas wie einen "Winterschlafeffekt" zu geben. :lol: Seit die Schneeglöckchen und Märzenbecker und Winterlinge meinen Rasen in ein Blütenmeer verwandelt haben, bin ich auch wieder mehr in unternehmungslustiger Stimmung. Und geniesse das Kribbeln, das für mich das neue Wachstumsjahr bringt - und zwar Wachstum in jeder möglichen Ausformung.

Wenn ich dann daran denke, was Kryon dazu sagt, wie sich die Zeitqualität auf globaler und persönlicher Ebene auswirkt, kann ich nur Freude empfinden ob dessen, was da um die Ecke auf mich und uns wartet. :gvibes:

Lieben Gruss und einen wunderschönen Sonntag
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon Winterbraut » 22. Feb 2015, 10:45

Guten Morgen Ihr Lieben,

:danke:

Heute kann ich es auch wieder so sehen; und der Winterschlaf ... Das geht mir gerade auch so... Seit ich gestern so durcheinander war und mich dumm und dusselig gedacht habe im anderen Thread - kommt heute die Sonne unverhofft durch, ich kann aufatmen und bin auf einmal ganz klar und aufgeräumt.
Und habe viel mehr Tatendrang - statt immer die gleiche Schleife zu drehen. :pfeif:

Und das stimmt Beautiful Mind, wenn ich zurückblicke haben mich ähnliche Situationen zur Verzweiflung gebracht; jetzt bin ich maximal durcheinander, das ist GANZ anders.
Danke für den Hinweis :five:

Und ich merke: Mensch, es ist doch toll Zeit zu haben und sich erstmal alles genüsslich anzusehen...wer weiss was mir alles einfällt... :genau:

Herzlich
Winterbraut
Benutzeravatar
Winterbraut
 
Beiträge: 236
Registriert: 04.2012
Wohnort: im Vortex
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon Maike » 22. Feb 2015, 18:21

Hallo Ihr Lieben,

ein toller Thread. :danke:

Mir fällt mir zum Thema noch ein, dass ich es auch sehr beruhigend finde, dass Manifestationen immer nur in der Größe und Geschwingkeit passed zu meinem Setpoint reinrauschen. Sinngemäß erinnere ich mich dazu an ein Zitat von Abe: Es gibt die Beziehung, für dich schwingungsmäßig breit bist. Und die Beziehung, die in deinem Vortex ist.
Das lässt sich ja auf alles übertragen. Ich möchte mich weder mit weniger zufrieden geben, noch überfordert sein von einer Manifestation, weil ich selber diesen Setpoint noch gar nicht stabil integriert habe. Ich bin gerade da, wo ich bin und das ist in Ordnung. Und zu wissen, dass ich meine Gefühle jederzeit ändern und verfestigen kann, gibt mir das Gefühl, kein Opfer, sondern frei entscheidender Schöpfer zu sein.

Mir gefällt die Vorstellung von einem Uhrwerk, in dem alle Rädchen ineinandergreifen müssen, damit Manifestation geschehen kann. Dass eine Manifestation dann noch Zeit benötigen kann, ja, das ist wohl eine Sache die schnell zu einem Glaubenssatz werden kann. Wenn man das Vertrauen hat, dass es sowieso geschieht, stellt sich die Frage nach der Zeit wahrscheinlich auch nicht mehr.

In der Vergangenheit habe ich mich z.B. in Partnerschaften häufig mit weniger zufrieden gegeben. Hauptsache, es ist jemand da. Und aus meiner Mangelsituation heraus ist jedes "mehr" ein Pluspunkt. :mrgreen: Diese Contrast-Situationen haben dafür gesorgt, feiner und noch feiner zu definieren, was ich mir wünsche. Ich habe inzwischen sehr genaue Vorstellungen, die sich sehr gut anfühlen für mich. Doch wenn ich so recht überlege, ist das, was einer physischen Manifestation noch im Wege steht, dass ich schwingungsmäßig noch nicht vollständig bereit bin.

Inwiefern alle anderen cooperative components beteiligt sind, ist eine interessante Frage. :nachdenk:

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon lawofattraction » 22. Feb 2015, 19:12

Maike hat geschrieben: Mir fällt mir zum Thema noch ein, dass ich es auch sehr beruhigend finde, dass Manifestationen immer nur in der Größe und Geschwingkeit passed zu meinem Setpoint reinrauschen. Sinngemäß erinnere ich mich dazu an ein Zitat von Abe: Es gibt die Beziehung, für dich schwingungsmäßig breit bist.


Hallo Maike,

danke für das Zitat, das weiter erklärt, was ich ausdrücken möchte. Nach der letzten sehr turbulenten Partnerschaft und dem Treffen mit meinem Mann vergingen sage und schreibe sieben Jahre ohne ernste Beziehung. Ich hätte in der Zeit auch auf andere "Avancen" eingehen können - aus Mangelgefühlen oder aus Ungeduld, dass es nun endlich genug sei. Habe ich aber zum Glück nicht - und dann kam mein Mann und wir bescheren uns eine Partnerschaft, wie ich sie mir schöner nicht vorstellen kann. Aber vor diesen sieben Jahren war er nicht bereit.

Ich könnte auch heute ein Haus nehmen, dass annähernd meinen Kriterien entspricht. Aber nein, ich will genau das, was meinen Wünschen entspricht und weiss, dass DAS Traumhaus existiert. Warum sollte ich mich mit weniger zufrieden geben? Da warte ich lieber ein wenig, ich habs nicht so eilig.

Lieben Gruss und allen einen schönen Sonntagabend
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon Maike » 22. Feb 2015, 20:36

Liebe Loa,

ich finde diese Überlegungen sehr interessant, komme aber für mich noch zu keinen befriedigenden Ergebnis. Schauen wir mal. :gvibes: Abraham sagen, dass es nicht nur den einen richtigen Partner gibt (oder Haus, Job, Sofa, Auto, Haustier, Babysitter usw.). Es gibt demnach also auch unendlich viele Wege hin zur Vortex-Manifestation, von der es nicht nur eine mögliche gibt.
Jede Entscheidung, jeder Contrast und die Verfeinerung der Wünsche, die daraus entsteht verändert den Weg und erhöht damit auch die Wahrscheinlichkeit, ob es Haus A oder Haus B oder C usw. wird. Zusätzlich haben wir ja aber selten nur einen einzigen Wunsch, sondern mehrere. Da wären noch der Job, die passende Reinigungskraft, das Auto und viele andere Dinge mehr. Sind das alles Rädchen im gleichen Getriebe? D.h. könnte das Zulassen der neuen vier Wände gleichzeitig ein cooperative component für den richtigen Partner sein, den wir nun deshalb kennenlernen, weil er der Nachbar ist?
Aber wenn jemand noch vor dem Haus das Wunschauto zulässt, mag es eventuell ein anderer Vortex-Partner werden, der zufällig beim Authändler seinen Wagen in Reperatur gegeben hat.

Mir ist klar, dass all die Einzelheiten, die mit reinspielen, für uns nicht zu überblicken sind und im Grunde ist das ja auch das Spannende daran. Da alle Beteiligten ihrerseits Wünsche haben und ihre eigene Entwicklung / Schwingung bleibt es wohl wirklich ein "Geheimnis", das nie vollständig zu durchschauen ist.

Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das längere Verweilen auf einem Plateau ein Zeichen dafür ist, dass wir selber schon bereit sind, die Rädchen sich aber noch ineinander verzahnen müssen, sprich, die cooperative components ihrerseits ebenfalls bereit sein müssen.

Schönen Abend
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon lawofattraction » 22. Feb 2015, 21:25

Maike hat geschrieben:Es gibt demnach also auch unendlich viele Wege hin zur Vortex-Manifestation, von der es nicht nur eine mögliche gibt.


Liebe Maike,

sicher, das ist klar. Was ich ausdrücken wollte ist dies: In meinen sieben partnerlosen Jahren hätte es zu jedem Zeitpunkt einen neuen Partner geben können - meinem jeweiligen Setpoint entsprechend. Und auch dann, als mein Mann auftauchte, gab es möglicherweise mehrere, die meinem Setpoint zu dem Moment entsprochen hätten.

Und wäre ich heute mit meinem Hauswunsch vollkommen aligned, so wäre es da. Bis das dann der Fall ist, gibt es immer Möglichkeiten von Alternativen - meinem Schwingungsgrad entsprechend.

Maike hat geschrieben:D.h. könnte das Zulassen der neuen vier Wände gleichzeitig ein cooperative component für den richtigen Partner sein, den wir nun deshalb kennenlernen, weil er der Nachbar ist?


Das ist durchaus möglich, ich denke aber, das Universum braucht aber keine "Vorlagen", denn wer schwingungsmässig bereit ist, wird auf vielen Wegen etwas finden.

Maike hat geschrieben:Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das längere Verweilen auf einem Plateau ein Zeichen dafür ist, dass wir selber schon bereit sind, die Rädchen sich aber noch ineinander verzahnen müssen, sprich, die cooperative components ihrerseits ebenfalls bereit sein müssen.


So verstehe ich das, und daher sind instant manifestations, die andere Personen einschliessen, wohl doch eher selten. Abgesehen davon, dass das wohl höchst unbefriedigend wäre, wenn man nur mit den Fingern schnippen muss, und alles liegt auf dem Präsentierteller. Ein wenig warten, immer weiter refinen, sich klarer werden über die eigentlichen Hintergründe der Wünsche und auch darüber, wie weit man bereit ist Kompromisse einzugehen sind meiner Meinung nach durchaus wünschenswerte Aspekte.

LIeben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon Maike » 22. Feb 2015, 23:55

Liebe Loa,

danke, deine Antwort hat mir heute Abend zu einer kleinen Erkenntnis verholfen.

lawofattraction hat geschrieben:sicher, das ist klar. Was ich ausdrücken wollte ist dies: In meinen sieben partnerlosen Jahren hätte es zu jedem Zeitpunkt einen neuen Partner geben können - meinem jeweiligen Setpoint entsprechend. Und auch dann, als mein Mann auftauchte, gab es möglicherweise mehrere, die meinem Setpoint zu dem Moment entsprochen hätten.

Und wäre ich heute mit meinem Hauswunsch vollkommen aligned, so wäre es da. Bis das dann der Fall ist, gibt es immer Möglichkeiten von Alternativen - meinem Schwingungsgrad entsprechend.


Das bedeutet, dass es das Buffet aus dem ich wählen kann, bereits immer gibt. Ich kann von meinem jetzigen Setpoint aus immer eine Wahl für oder gegen eine physische Manifestation treffen. Ich habe dabei zum Beispiel vor Augen, welche Interessenten es in den letzten Jahren gab, die mir aber nicht gefielen. Offenbar waren es jene, für die ich schwingungsmäßig bereit gewesen wäre. Mein Gefühl hat aber ein deutliches Stopzeichen gegeben.
Dann geht es weiter ans Verfeinern, mit jedem Nein wird eine weitere Wunschrakete abgeschossen und ich kann meinen Setpoint erhöhen und verfestigen bis er mein normales Plateau wird.

lawofattraction hat geschrieben: Ein wenig warten, immer weiter refinen, sich klarer werden über die eigentlichen Hintergründe der Wünsche und auch darüber, wie weit man bereit ist Kompromisse einzugehen sind meiner Meinung nach durchaus wünschenswerte Aspekte.


Ja. Und ich kenne dazu das Gefühl, dass die gewünschte Manifestation lieber noch nicht reinrauschen soll, weil ich weiß, dass sie nicht meiner Vortex-Variante entspräche, sondern meiner aktuellen Schwingung. Ungeduld ist vor diesem Hintergrund einfach der Ausdruck dafür, noch nicht in schwingungsmäßiger Übereinstimmung mit der Vortex-Variante zu sein. Andererseits kenne ich es auch, der Manifestation zuzustimmen, die meiner Schwingung aktuell entspricht, weil ich sie als launching pad für mehr geeignet finde.

Ein wichtiger Fallstrick hierbei ist der Irrglaube, dass eine Manifestation so perfekt sein könnte, dass sie alles enthielte, was man sich wünscht und in dem Sinne endlich fertig ist mit dieser Sache. Denn auch das Wünschen geht immer weiter. Auch nach dem Eintreffen der Manifestation. Das Traumhaus soll nach dem Beziehen vielleicht noch einen Teich haben oder neue Nachbarn oder eine zweite Badewanne.


Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon Winterbraut » 23. Feb 2015, 07:44

Hallo Maike,

:genau:
Es geht ja danach weiter.
Aber das ist wasich meinte mit: Ich möchte das "Richtige", das was sich gut anfühlt und daher möchte ich mich in die Schwingung bringen. Warum etwas nehmen was ich schon hatte was aber nicht wirklich gut ist... :pfeif:

Beim Warten kommt halt manchmal die Ungeduld oder ein Zweifel... Und ich erinnere mich an Workshop jetzt wo Esther das mit einer Autofahrt vergleicht, wo man auch nicht dauernd sagt: Wir sind noch nicht da? Mist, wir kommen nie an, also drehen wir direkt wieder um...so ähnlich :kgrhl:

Einen schönen Montag allen :ros:
Herzlich
Winterbraut
Benutzeravatar
Winterbraut
 
Beiträge: 236
Registriert: 04.2012
Wohnort: im Vortex
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon lawofattraction » 23. Feb 2015, 08:31




Guten Morgen, Ihr Lieben,

Maike hat geschrieben:Andererseits kenne ich es auch, der Manifestation zuzustimmen, die meiner Schwingung aktuell entspricht, weil ich sie als launching pad für mehr geeignet finde.


das tue ich auch und habe es getan, gerade auf dem Gebiet der Beschäftigung zum "Broterwerb". Das schreibst Du ja auch in Deinem anderen Thread. In der Gewissheit, dass es vorübergehend ist, mich aber aus der finanziellen Bredouille heraus holen kann, habe ich schon einige bezahlte Beschäftigungen angenommen, die ich mir vorher nicht hätte vorstellen können. Ich wusste einmal, dass das vorübergehend war, und zum anderen kann ich sagen, dass jede einzelne mir auf irgendeine Weise über das Geld hinaus positive Erfahrungen gebracht hat. Bis hin zu lustigen Anekdoten - wie die kleine toughe Chinesenfrau, der ich Deutsch-Unterricht gab, bei der den ganzen Tag der Duft von Schweinefüssen, die auf dem Herd kochten, durch das Apartment waberte und die mir minutengenau jeden Toilettengang von der Bezahlung abzog. :mrgreen: Andere ethnische Besonderheiten im Zusammenhang mit ihr verkneife ich mir an dieser Stelle. :clown:

Maike hat geschrieben:Ein wichtiger Fallstrick hierbei ist der Irrglaube, dass eine Manifestation so perfekt sein könnte, dass sie alles enthielte, was man sich wünscht und in dem Sinne endlich fertig ist mit dieser Sache.


Das Denken "wenn sich die und die Bedingungen erfüllt haben, bin ich glücklich" ist einmal eine heftige Manifestationsbremse, und zum anderen leben Menschen, die so denken, ständig mit dem Gefühl einer "unfertigen" Gegenwart - dass sie also nur durch zukünftige Ereignisse glücklich werden. Eine regelrechte Verschwendung möglicher glücklicher Jetzt-Zeit.

Genau daher finde ich auch diese gelegentlichen Plateaus gar nicht beängstigend. Sie sind so etwas wie Atemholen, Ruhe finden, Kraft sammeln und einfach nur sein.

LIeben Gruss und eine schöne Woche
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon LiveToPaint » 25. Feb 2015, 23:15

Hey Ho alle zusammen,

sehr treffendes Thema. Genau die Punkte die Ihr ansprecht, beschäftigen mich auch zur zeit ab und an... tätäää (gleiches zieht gleiches an) :genau:

Es ist unfassabr wie viele Synchronizitäten ich zur Zeit bemerke. Hätte jetzt auch noch eine höchst interessante Geschichte aus meinem derzeitigen erleben parat, doch die poste ich sobald ich mir die Zeit dafür nehmen möchte in den "Manifestationen" Thread hinein.

Passend zu diesem Thema, kam mir soeben ein Zitat von Elias in den Sinn, welches ich erst vor ein paar Tagen in meine Notizen einfließen lies...

Elias: Geduld ist kein warten, es ist ein zulassen, und Ungeduld ist ein Mangel an zulassen.

Ich beobachte das auch hier und dort bei mir, Mensch irgendwie passiert gerade nichts weltbewegendes, was ist los ? Dein Leben war mal "actionreicher" aber deutlich anstrengender, bemerke ich dann. Jetzt plätschert alles vor sich hin und ist irgendwie so wie du es eigentlich wolltest. Doch kann das so richtig sein, darfst du so ruhig und gelassen arbeiten (Vorsicht!! Selbstwertfalle klingelt da bei mir )

Ja du darfst !! übrigends ein echt super positiver Werbeslogan....

Naja, und wenn ich bemerke das in mir die "Ungeduldsdatei" in den Speicher geladen wird, erinnere ich mich an das Zitat von Elias, das hilft mir dabei, den lieben Gott einen guten Mann sein zulassen und schon beruhige ich mich wieder, in dem wissen, das alles seine Wege zu mir finden wird....

Amen...

:gvibes: 8-)

Ich dachte mir das Zitat passt hier ganz gut in die Runde...

LG

L-to-P
Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was planst Du gerade?

Abraham
LiveToPaint
 
Beiträge: 93
Registriert: 08.2012
Geschlecht: männlich

Re: Stagnation - oder Zufriedenheits-Disk?

Beitragvon katgirl » 8. Mai 2015, 20:53

:nachdenk: Hallo Ihr Lieben.
Dieser Gedanke mit der Stagnation wollte sich nicht wirklich gut anfühlen, weil alles in diesem Universum in Bewegung ist.
Ich habe ihn auf Seite geschoben und mich mehr mit meinem Lieblingsthema beschäftigt.

Nun je mehr ich fokussiere; je besser ich weiß was ich wirklich will; je präziser mein Tunnelblick ist;
desto schneller rauschen die Manifestationen rein.

Ich denke kurz an eine Situation mit einem Auto, am nächsten Tag erlebe ich die selbe Situation wieder.
Ich denke für einige Sekunden an einen mißverständlichen Kundenauftrag; 2 Tage später trifft es ein.
Ich denke an ein Behördenschreiben, wenige Tage später liegt es im Briefkasten.
Ich sehe 2 Autos in geringem Abstand hintereinander fahren und überlege für einige Sekunden, ob das hintere Auto abgeschleppt wird. Wurde es nicht. Ich laufe 100m weiter und um die nächste Ecke kommen 2 Fahrzeuge mit Abschleppseil.
Ich sehe wie sich jemand in einem Film den Fuß stößt, am nächsten Morgen habe ich Aua.
Alte Bilder tauchen in mir auf, wo etwas zu bruch geht; natürlich geht etwas Minuten später zu bruch.
Ich unterhalte mich darüber, daß ich eine alte Freundin mal wieder anrufen könnte, habe aber keine Lust. Am nächsten Morgen schickt sie mir eine SMS.

So geht das täglich. Das meiste sind alltägliche Kleinigkeiten, wobei die Schnelligkeit und Präzision mich sehr an eine Kanufahrt auf einem reißenden Strom erinnert. lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich


Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 1 Gast

web tracker