Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 23. Feb 2016, 14:34

Hallo zusammen,

ich habe seit langem diesen Traum von einer beruflichen Veränderung. Ich weiß, wohin ich will und kenne auch viele widerstrebende GS.
Ich bleibe im alten Trott, weil dieser mir Sicherheit verspricht und das ist auch einer meiner stärksten GS überhaupt. Der Sprung ins kalte Wasser ist mir zu heftig. Ich bin darum bemüht, positive Aspekte in meiner jetzigen Situation zu finden und finde sie auch, trotzdem will ich weg. Ich kann es nicht ändern, dass ich weg will. Ich frag mich halt, wie ich mich in das Ziel hineinentspannen und trotzdem im Hier und Jetzt sein kann? Wo setze ich überhaupt an?

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon ZaWo » 23. Feb 2016, 14:41

Du könntest dich statt auf das Ziel, allgemeiner auf einen supersoften Entfaltungsweg konzentrieren. Niemand zwingt dich, es dir ungemütlich zu machen. Änderung mit maximalem Komfort. :mrgreen:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Mik » 24. Feb 2016, 06:26

Super Hinweis :danke:
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Hamfor » 24. Feb 2016, 11:01

~


Salü Maike.

Hm, mal sehen... kann sein, dass ich an Deiner Frage jetzt leicht vorbeitexte, passiert ja schnell mal. Ist vielleicht auch nicht Jedermanns Sache, aber meiner Ansicht nach ist es oft hilfreich, die Dinge erstmal auf eine Tatsache runterzubrechen. Denn Fakt ist doch, dass es letztlich nicht so ist, dass hier das Jetzt (also eine Situation, aus der man 'rauswill') und dort das Ziel (wo man 'hinwill') ist. Dieses Zeitachsendenken ist Ursache von mentaler Reibung und bedingt den Widerstandsgeist. Realität ist - und das ist ja keine bloße Theorie, sondern sofort nachprüfbar -, dass es dieses Dort nicht gibt. Was aber nicht heißt, dass es das Ziel nicht gäbe. Nur eben nicht dort, sondern bereits hier, denn wir denken und fühlen ja nicht im Übermorgen. Nur durch diese Trennung kann überhaupt die Frage nach dem Wie existieren. Wie komm ich dahin? Na, gar nicht, es ist ja hier, sobald ich es belebe, das Gefühl.

Wenn wir uns gedanklich ein Ziel stecken, verbunden mit der entsprechenden Schwingung oder dem Gefühl, so stecken wir uns dieses Ziel ganz und gar in der Gegenwart. Es ist präsent, wird nur leider gern wieder vernachlässigt, weil der Mensch sich vom aktuell Sichtbaren einwickeln und lenken lässt, vor allem, was die eigene Stimmung dann kreiert. Es ist ja nur deshalb so tricky und fühlt sich nervig an, weil an dieser Stelle besagte mentale Trennung eingeführt wird. Interessant übrigens auch, mal nachzusehen, dass die jetzige unerwünschte Situation einst auch eine angestrebte war, meiner Beobachtung nach kann man sie so auch besser als das einordnen, was sie ist, nämlich kein Dauerzustand, sondern eine Station, die vorübergeht. Es sei denn, man huldigt ihr. Und dieses Kieken auf das, was sichtbar ist, ist im Grunde der Fehler im System. Deshalb finde ich es auch so erholsam zu sehen, dass man dem Sichtbaren im Grunde geistig einen Schritt voraus ist, sag ich mal so salopp, was natürlich schnell wieder zu Missverständnissen führen kann. Denn das salopp Dahingeschriebene hat nun leider das Potenzial, mein oben Geschriebenes sogleich wieder zusammenzufalten, weil wieder eine Trennung eingeführt wird. Trennung ist ja per se auch nichts Schlechtes, sondern ein Hilfswerkzeug. Naja, ich schweife ab.

Wollte eigentlich auf Deine Frage eingehen. Dass Du es nicht ändern kannst, dass du wegwillst, finde ich sogar 'notwendig'. Es ist ja eben deshalb da, weil es Deine Wahl schärft bzw. überhaupt den Punkt setzt, an dem Dir eine Wahl offensteht. In diesem 'Du kannst es eben auch nicht ändern, dass Du wegwillst' sitzt der fruchtbare Keim. Nur leider erklärt man es dann oft zu Etwas, das nicht erlaubt sei oder hinderlich. Ist nur hinderlich, wenn man dieses Wollen zensiert. Zumindest klingt es für mich etwas danach in Deinen Zeilen.

Ich empfehle jedenfalls, hier in dieser unangenehmen Situation, aus der ich 'wegwill', eben jene Situation, die ich anvisiere, nicht nur gedanklich zu bebildern oder in so ein "Ach Mann, wär das schön, wenn..." zu verfallen, sondern vielmehr das mit einer anvisierten Situationsänderung verknüpfte Gefühl in der Gegenwart zu belassen und auszukosten. Das Ziel hat eine Schwingung intus. Sie verdichtet sich zwangsläufig zu entsprechenden Verkörperungen.

Manche mögen vielleicht Lilien und setzen den Samen. Sie wissen genau, wie sie sich fühlen, wenn sie 'irgendwann' diese Lilie blühend sehen. Sie warten ja auch nicht mit der Freude, bis sich endlich die Blüten öffnen. Jetzt schon fühle ich das. Auch wenn ich noch auf brachem Land stehe, das ich verändert sehen möchte. Das ist meiner Ansicht nach auch das, wonach Du fragst:

Ich frag mich halt, wie ich mich in das Ziel hineinentspannen und trotzdem im Hier und Jetzt sein kann? Wo setze ich überhaupt an?


Nimm Dein hilfreiches Wollen, in eine neue Situation hinüberzutreten, indem Du die Schwingung des Ziels in Dir bewegst. So werden übrigens meiner Erfahrung nach alle möglichen vermeintlichen komischen und doofen sichtbaren Jetztsituationen irgendwie fast schon unschuldig und leicht.


~
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 3. Mär 2016, 23:46

Hallo Ihr Lieben,

ich will mal einen Zwischenstand schreiben. In den letzten Tagen hat sich viel getan. :pfeif: Ich hab mir in meiner jetzigen Jobsituation zwei "unfaire" Dinge angezogen. Mir ist klar, dass es nichts Unfaires gibt, aber das ist eines der Gefühle, die ich dazu gerade habe. Eine Angelegenheit bezieht sich auf den Beruf, den ich eigentlich nicht mehr machen wollte. Man könnte beinahe sagen, es ist etwas geschehen, dass ich so hinnehmen hätte können, dass es mir die Entscheidung für oder wider abnimmt. Ich fühlte mich dann doch eher dazu herausgefordert, meine Entscheidung nochmal zu überdenken. Der Witz daran ist, dass ich plötzlich viele positive Seiten an diesem Beruf sehen konnte. Kurz bevor diese besagte, unangenehme Angelegenheit auf den Tisch kam, wurde mir übrigens eine Vertretungsstelle angeboten.

Die andere "unfaire" Angelegenheit hat mit meinem Wunschberuf zu tun. Ich bekam schlechte Noten, zweifelte an meinen Fähigkeiten und wurde sauer, weil ich mich ungerecht behandelt fühlte. Auch hier empfinde ich es trotzdem auch als Herausforderung, mich innerlich klarer zu positionieren.

Innerlich habe für mich nun die Lösung gefunden, zweigleisig zu fahren und mir aus beidem das Beste mitzunehmen.

Genau diese Situation, in der Angebote vom Himmel fallen und auf der anderen Seite Negatives "right into my face" ist, ist es auch, die mich dazu bringt, wieder darüber zu grübeln, woher Wünsche kommen, wie authentisch sie tatsächlich sind und wie sinnvoll es ist, ihnen konkrete Namen zu geben.

Sind Änderungen von Teilsaspekten eines Wunsches oder von kompletten Wünschen nicht auch eine Anpassung an den derzeitigen Set Point? Als Beispiel:
Will ich plötzlich doch nicht mehr in einer Großstadt leben, weil es mir bequemer ist, mir kein neues soziales Umfeld aufbauen und keine neue Wohnung finden zu müssen und mein Durchhaltevermögen für eine Schwingungsveränderung nach oben nicht ausreicht?


Gute Nacht-Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 4. Mär 2016, 09:44

Maike hat geschrieben:Sind Änderungen von Teilsaspekten eines Wunsches oder von kompletten Wünschen nicht auch eine Anpassung an den derzeitigen Set Point? Als Beispiel:
Will ich plötzlich doch nicht mehr in einer Großstadt leben, weil es mir bequemer ist, mir kein neues soziales Umfeld aufbauen und keine neue Wohnung finden zu müssen und mein Durchhaltevermögen für eine Schwingungsveränderung nach oben nicht ausreicht?


Liebe Maike,

für mein Gefühl sind das eher Beschwichtigungsargumente, die ablenken sollen von der Tatsache, dass das Gewünschte noch nicht da ist. Das Terrain einer solchen Handhabung ist minenverseucht, denn so etwas kann sich leicht in dicke pampige rosa Sauce verändern. "Bequemer" und "ich muss dann nicht" haben ja nun wirklich kein inspirierendes Veränderungspotenzial, oder?

Ich würde statt dieser Decklung lieber ein Stopschild aufstellen, auf dem steht: "Im Moment will, brauche und muss (vielleicht auch kann) ich keine Entscheidung treffen. Ich lebe nun einfach mal ohne Bedürfnis des Analysierens und Zukunftserläuterungen so freudig, wie mir das möglich ist, das JETZT, meine Gegenwart."

Maike hat geschrieben:Genau diese Situation, in der Angebote vom Himmel fallen und auf der anderen Seite Negatives "right into my face" ist, ist es auch, die mich dazu bringt, wieder darüber zu grübeln, woher Wünsche kommen, wie authentisch sie tatsächlich sind und wie sinnvoll es ist, ihnen konkrete Namen zu geben.


In dem Moment, wo Du Wünsche bewusst erkennst, gehst Du auch bereits in eine Art gedanklicher Verarbeitungsphase und versuchst daran rumzuschrauben. Mache Dir doch einfach noch einmal klar, dass Step 1 der Wunsch ist - meist unbewusst ! - und im Step 2 er DONE ist, und zwar mit mehr Details und Facetten, als Du das jetzt überhaupt in der Lage wärst aufzuzählen.

Dort, im Vortex, sind sie sicher zwischengelagert und warten darauf, dass Du wieder in Alignment kommst. Wieder deswegen, weil unsere Wünsche aus Alignment entstanden sind - WS 213 Dabei bedeutet Alignment nicht einmal explizit die Ausrichtung auf einen bestimmten Wunsch, sondern einfach, in eine entspannte "receptive mode" zu kommen, so dass Du überhaupt erst in der Lage bist, die Inspirationsblitze zu erkennen, die mit immer neuen Einladungen zu weiteren Manifestationen Deinen Weg aufzeigen.

Du musst ihn nur gehen, und immer aus dem jeweiligen JETZT heraus, statt in die Zukunft zu galoppieren und zu versuchen, die durch Gedankenakrobatik wie an einem Gummiband in die Gegenwart zu ziehen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 4. Mär 2016, 10:58

Liebe Maike,

lawofattraction hat geschrieben:Ich würde statt dieser Decklung lieber ein Stopschild aufstellen, auf dem steht: "Im Moment will, brauche und muss (vielleicht auch kann) ich keine Entscheidung treffen. Ich lebe nun einfach mal ohne Bedürfnis des Analysierens und Zukunftserläuterungen so freudig, wie mir das möglich ist, das JETZT, meine Gegenwart."


Dem möchte ich beipflichten und ergänzen, dass mein Eindruck ist, dass Du Deine Wünsche gar nicht richtig zur Entfaltung in Dir kommen lässt, da Du sie sofort mit der Realität abgleichst und mit vermeintlichen Fakten bombardierst.
Das zerpflückt und schmälert jeden Wunsch, sodass nachher nur noch Verwirrung und Zerrissenheit übrig bleibt.

Du musst nicht sofort in Aktion gehen Aktion bringt doch sowieso nur etwas Positives, wenn sie aus Alignment geboren wird.

Wenn Du Dich fragst, was Wünsche überhaupt sind und an Deinen eigenen zweifelst, gibst Du Deiner Gedankenflut noch zu viel Raum.
Ein Wunsch ist letztlich nichts anderes, als ein tiefes positives Gefühl zu etwas.
Sobald man dieses Gefühl einfach mal sein lässt und nicht mit Gedanken darüber, wie ich es durch Aktion in mein Leben ziehen kann, zerstört, oder es bewertet, wird es sich etablieren und selbst erklären.

Das jonlieren mit äußeren Fakten stellt die eigenen Gefühle in Frage.
Das habe ich auch lange getan, bis ich dann irgendwann losgelassen habe und kein gutes Gefühl in mir mehr angzweifelt habe. Die innere Zensur und Bewertung verschwand dann immer mehr.
Und dann hat man plötzlich Klarheit und kann zu seinen eigenen Wünschen stehen, so verrückt sie auch für einen selbst, oder Außenstehende sein mögen.
Dann muss der Wunsch nicht mehr in diese Welt passen, sondern er erschafft die Welt. :loveshower:

Lieben Gruß,

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon energy » 4. Mär 2016, 15:09

Liebe Maike,
wenn Du Dich JETZT wohlfühlst, bist Du mit Deinem Wohlgefühl im HIER UND JETZT. Wie Du in dieses Wohlgefühl kommst, spielt dabei keine Rolle. Ob Du Dich wohlfühlst, weil Du Deinen aktuellen Job wertschätzst oder ob Du Dich wohlfühlst, weil Du von Deinem neuen Job träumst.

Wenn Du noch nicht weißt, wovon Du genau träumen sollst, kannst Du z.B. auch davon träumen, dass Du eine richtig tolle Inspiration bekommst für Deine Zukunft, die sich dann ganz easy und wie von selbst umsetzen lässt Du kannst Dich richtig toll darauf freuen. :loveshower: :gvibes:

Alles Liebe
energy :lieb:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 5. Mär 2016, 11:09

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Antworten. Ihr bringt mich zum Nachdenken. Was ist, wenn sich das "bequemer" einfach besser anfühlt als weiterhin auf etwas zu setzen, das einem innerlich einfach zu viel abverlangt? Ist dieses "wenigstens habe ich dafür das und das und das" nicht auch Frieden zu machen mit dem, wo man gerade ist?
In der Theorie erscheint mir vieles logisch, aber in der Umsetzung nicht so sehr.

Was ist z.B. wenn ich feststelle, dass etwas mir doch besser gefällt als ich es gedacht hätte? Was ist, wenn ich jahrelang auf eine Insel ziehen wollte, durch Zufall in einer Stadt lande und feststelle, dass Städte viel toller sind als ich geglaubt habe und das Interesse an Inseln verloren geht?
Ich finde es sehr schwierig, die eigenen Wünsche tatsächlich als authentisch anzuerkennen. Sind es nicht oft auch Irrwege und Irrglauben, denen wir erliegen? Induziert durch die Umgebung. Was ist mit den Lottomillionär, der merkt, dass es mit so viel Kohl doch gar nicht so super ist? Klar, es geht nur um die Gefühle, aber dann ist es doch egal, was das Leben uns bringt. Dann geht es doch viel mehr darum, sich mit dem zufrieden zu geben, was vor der Tür steht. Geht es wirklich um konkrete Wünsche oder sind die nicht einfach nur Köder, die uns durchs Leben ziehen?
Manchmal denke ich, das Leben wird besser wissen als ich, was gut für mich ist. Besonders dann, wenn Dinge sich absolut gar nicht bewegen und sich nichts in Richtung Manifestation tut. Das sind Momente, in denen ich mich oft damit tröste, dass ich nicht weiß, wofür es vielleicht gut war.

Ich gönne mir mal eine Runde Schlaf.

Herzliche Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon energy » 5. Mär 2016, 11:40

lawofattraction hat geschrieben:
Wir möchten aber, dass Ihr wisst, dass nichts jemals wirklich falsch läuft, dass Ihr nichts falsch machen könnt und dass Ihr nie zu einem Ende kommen werdet. Der Grund, warum Ihr nichts falsch machen könnt, ist der, dass es kein Ende gibt. Es wird immer eine neue Gelegenheit geben, Eure Gedanken in eine bestimmte Richtung zu schicken und Momentum aufzubauen in Richtung der Dinge, die Ihr wünscht.

(aus den Abraham-Zitaten)

Liebe Maike,
ich habe Dir mal das Abraham-Zitat hier her zitiert, weil ich denke, dass es sehr gut passt. Ich glaube, Du möchtest aus Deiner jetztigen Situation heraus die für alle Zeit absolut richtige und perfekte Entscheidung treffen. Die gibt es nicht. Wir verändern uns ständig und dehnen uns ständig weiter aus und dadurch verändern sich unsere Wünsche.

Maike hat geschrieben:Was ist z.B. wenn ich feststelle, dass etwas mir doch besser gefällt als ich es gedacht hätte? Was ist, wenn ich jahrelang auf eine Insel ziehen wollte, durch Zufall in einer Stadt lande und feststelle, dass Städte viel toller sind als ich geglaubt habe und das Interesse an Inseln verloren geht?


Was wäre dann schlimm? Genauso funktioniert nach meiner Vorstellung das LoA. Aufgrund Deiner bisherigen Erfahrungswerte war die Insel das schönste, was Du Dir vorstellen konntest. Dann machst Du eine neue Erfahrung, Du bekommst vom Leben eine neue Gelegenheit, Du landest zufällig in der Stadt, neue Wünsche entstehen. Ist Deine Sorge dabei, dass Du möglicherweise alles aufgibst und auf die Insel ziehst, um dann festzustellen, dass Du Dich in der Stadt wohler fühlen würdest? Auch das wäre eine neue Erfahrung gewesen, die Dich über einen anderen Weg, nämlich den Umzug auf die Insel, in die Stadt geführt hätte. Vielleicht ziehst Du dann in die Stadt, um festzustellen, dass es am Stadtrand schöner ist. Die Freude liegt nicht im Bekommen dessen, was wir haben wollen, die Freude liegt im Erschaffen, im Gehen unseres Weges, der nie zu einem Ort führen wird, der der absolut richtige und perfekte ist.

Alles Liebe
energy :lieb:

P.S. Du gehst wie selbstverständlich davon aus, dass das "Neue", dass Du Dir eigentlich wirklich wünschst, zuviel abverlangen würde. Dann wird es so sein. Gehe doch lieber davon aus, dass das Leben Dir eine tolle Chance bieten wird, alles ganz simpel und einfach umzusetzen.

Ich hatte mich damals als alleinerziehende Mama selbständig gemacht als Buchhalterin, um für mein Schulkind flexibler da zu sein. Das war dann so ein Herumeiern am Existenzmimum. Als meine Tochter dann alt genug war und ich angefangen habe, mich mit dem LoA zu beschäftigen, hat mich damals über die Homepage meines Berufsverbandes mein neuer Arbeitgeber kontaktiert. Ich mache heute die Lohn- und Finanzbuchhaltung in einer Montessorischule. Es ist einfach wunderbar. Und ich habe keine einzige Bewerbung geschrieben. Es kann auch leicht gehen, wenn Du es zulässt.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 5. Mär 2016, 12:14

Maike hat geschrieben: durch Zufall in einer Stadt lande

energy hat geschrieben:Du landest zufällig in der Stadt


Zufall? :shock:

LoA. 8-)


Maike hat geschrieben:Manchmal denke ich, das Leben wird besser wissen als ich, was gut für mich ist.
energy hat geschrieben:Du bekommst vom Leben eine neue Gelegenheit


Wer ist denn dieses "Leben", dass etwas "besser weiss" und das "Gelegenheiten gibt"? :shock:

Thoughts turn into things. 8-)

Heute ungewöhnlich wortkarg :clown:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Margalit » 5. Mär 2016, 13:24

liebe LOA, wortkarg - aber jedes Wort paßt genau.. :lieb: ...ich geniesse immer wieder deine Weisheit - wollte ich mal gesagt haben! LG aus Wien von Margalit und schönes WE
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon backagain » 5. Mär 2016, 13:41

Hallo Maike

Ich glaube, du versuchst viel zu konkret, herauszufinden, was du willst, und ob diese Wünsche authentisch sind oder nicht.
Dabei schaust du aber zu sehr auf Inhalte und Konzepte und zu wenig auf deine Gefühle.

Du denkst dann: "Ich möchte in diesem und jenem Bereich arbeiten " (und dafür brauche ich gute Noten, und diese und jene anderen Voraussetzungen, und es wird so und so aussehen, und das ist vielleicht auch mühsam, und ich muss erstmal dieses und jenes dazu erreichen....) Du hast eine Menge gedanklicher Konzepte dazu...und eine Menge rationaler oder besorgter Bewertungen dieser Konzepte.

Warum denkst du nicht ganz allgemein darüber nach, was dich froh macht.

Beispiel aus meinem Leben: Ich wollte NIE Lehrerin werden. Ich habe mich sogar mehrfach im Studium bewusst gegen ein Lehramtsstudium entschieden. Und noch vor zwei Jahren, als es hieß, dass so viele Lehrer fehlen. Mehrere Freunde sprachen mich an - und ich sagte: Auf keinen Fall. :mrgreen:
Und wenn, dann hätte ich mich NIE für Grundschule entschieden. Nach meinen gedanklichen Konzepten viel zu einfach, intellektuell viel zu wenig herausfordernd, Pipifax.....unter meiner Würde. :oops:

Aber: Ich fühle mich sehr wohl mit Kindern. Ich bin gerne kreativ. Ich spiele gerne. Ich blödele gerne herum. Ich arbeite sehr gerne im Team. Ich liebe Abwechslung. Ich liebe es, alleine Entscheidungen zu treffen. Ich liebe es, Kindern die Welt zu erklären....usw....
Diese Dinge machen mich ganz froh.

Und diese Dinge sind mir in meinem Leben nach und nach klar und immer bewusster geworden. Und sie sind durch und durch authentisch. Denn das fühlt man einfach. Wenn das Herz hüpft, bei bestimmten Gedanken, dann weißt du, dass sie authentisch sind. :gvibes:

Tja, und das Leben (also ich) hat den gefühlsmäßig unangebundenen Anti-Wunsch, niemals Lehrerin zu werden, gnadenlos ignoriert. :mrgreen: Und jetzt bin ich jedem Tag mehr Lehrerin - mit jeden Tag wachsender Begeisterung.
Sehe Perspektiven, liebe die Herausforderung, den Spaß.....sogar den Ärger.

Also mein Rat: Nimm Abstand von den gedanklichen etwas verkrampften Konzepten. Überlege dir ganz allgemein, was dich froh macht. Wie du gerne Zeit verbringst, sodass dein Herz hüpft. Dann findest du zur Authentizität.

:ros:

b.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 5. Mär 2016, 14:06

Margalit hat geschrieben:liebe LOA, wortkarg - aber jedes Wort paßt genau.. :lieb: ...ich geniesse immer wieder deine Weisheit - wollte ich mal gesagt haben! LG aus Wien von Margalit und schönes WE


Liebe Margalit, :danke:

vielen Dank für Deine Rückmeldung, über die ich mich sehr freue. :gvibes:

Dir auch ein wunderschönes Wochenende
Loa :hug:



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 5. Mär 2016, 16:08

Hallo zusammen,

:danke:

Ich weiß nicht, ob ich gerade extrem auf der Leitung stehe, weil ich mich gerade nicht oben auf der EGS aufhalte. Aber wenn ich eure Gedanken dazu zusammenfasse, dann geht es überhaupt nicht um konkret benannte Wünsche? Wie lehnen wir etwas ab, um am Ende zu sagen, dass wir nie gedacht hätten, dass es uns gefällt. Wie oft bekommen wir etwas, um am Ende feststellen, dass wir uns etwas ganz anderes davon versprochen hatten. Insofern wissen wir doch selbst gar nicht, was gut für uns ist. Wir verknüpfen mit bestimmten Dingen bestimmte Eigenschaften und Gefühle, aber es sind Vorurteile und insoweit sind ja auch die Wünsche nicht authentisch, sondern von Vorurteilen zusammengebastelt und wir müssen uns davon überraschen lassen, was uns nun wirklich serviert wird.

Im Moment jedenfalls fühlt es sich für mich viel leichter an, an dem Jetzigen positive Aspekte zu finden und es positiv zu sehen, statt Dingen, die noch gar nicht da sind, hintererzuhechten. Und so schlimm ist der erste Beruf gar nicht, er bringt viele Vorteile. Der andere hingegen hätte noch eine elend lange Zeit vor sich mit sehr vielen Unsicherheiten verbunden. Idealisiert man nicht viel zu schnell statt aus dem Hier und Jetzt das Beste zu machen, weil ich es womöglich doch viel besser ist als das Erwünschte?

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 5. Mär 2016, 16:46

Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob ich gerade extrem auf der Leitung stehe, weil ich mich gerade nicht oben auf der EGS aufhalte. Aber wenn ich eure Gedanken dazu zusammenfasse, dann geht es überhaupt nicht um konkret benannte Wünsche? Wie lehnen wir etwas ab, um am Ende zu sagen, dass wir nie gedacht hätten, dass es uns gefällt. Wie oft bekommen wir etwas, um am Ende feststellen, dass wir uns etwas ganz anderes davon versprochen hatten. Insofern wissen wir doch selbst gar nicht, was gut für uns ist. Wir verknüpfen mit bestimmten Dingen bestimmte Eigenschaften und Gefühle, aber es sind Vorurteile und insoweit sind ja auch die Wünsche nicht authentisch, sondern von Vorurteilen zusammengebastelt und wir müssen uns davon überraschen lassen, was uns nun wirklich serviert wird.


Zunächst generell: Nicht WIR!
Du!

Maike hat geschrieben:Im Moment jedenfalls fühlt es sich für mich viel leichter an, an dem Jetzigen positive Aspekte zu finden und es positiv zu sehen, statt Dingen, die noch gar nicht da sind, hintererzuhechten.

Ist das Deine Auslegung des LoA? :kgrhl:

Alles ist erst Geist, also bereits da.
Wenn Du Deinen Geist aber permanent hin und her springen lässt, und somit immer wieder verhinderst, dass sich Dinge, die Du wirklich möchtest, in Deiner Vorstellung entwickeln, um sich Deinem Unterbewußtsein einzuprägen, wird sich nichts verändern.
Dein Fokus ist im Außen, auf bereits Erschaffenes gerichtet und Du versuchst nun krampfhaft, etwas Schönes daran zu finden.
Aber es heißt ja Schöpfer und nicht Sortierer.

Maike hat geschrieben: Und so schlimm ist der erste Beruf gar nicht, er bringt viele Vorteile.

Möchtest einen Beruf, der nicht "so schlimm" ist, oder möchtest Du einen, der Dich völlig begeistert, erfüllt, glücklich macht?
Möchtest Du Deine Realität erschaffen? :102:

Lieben Gruß,

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon backagain » 5. Mär 2016, 17:18

Maike hat geschrieben:Wie lehnen wir etwas ab, um am Ende zu sagen, dass wir nie gedacht hätten, dass es uns gefällt. Wie oft bekommen wir etwas, um am Ende feststellen, dass wir uns etwas ganz anderes davon versprochen hatten. Insofern wissen wir doch selbst gar nicht, was gut für uns ist. Wir verknüpfen mit bestimmten Dingen bestimmte Eigenschaften und Gefühle, aber es sind Vorurteile und insoweit sind ja auch die Wünsche nicht authentisch, sondern von Vorurteilen zusammengebastelt


Hallo Maike

Deswegen habe ich doch genau die Trennung vorgenommen, zwischen dem scheinbar konkreten Wunsch, der aber ein gedankliches Konstrukt zum Inhalt hat, und den eher allgemeinen Gefühlen.

Mit "Lehrer" verband ich ein Konzept, vorwiegend genährt aus eigenen Kindheitserfahrungen. Nicht schlimm, aber langweilig, wenig herausfordernd etc.

Mit: Ich arbeite gerne im Team; Bildung und Lernmethoden haben mich schon immer interessiert, ich spiele gerne usw.... verbinde ich einfach nur direkt Gefühle. Denn diese Dinge kenne ich - habe sie aber nie mit einem Beruf verbunden. Ich hatte aber viele Momente im Leben, die mich durch und durch glücklich gemacht haben - bei Erfahren der genannten Dinge.

Insofern ist die Bezeichnung "allgemein" und "konkret" vielleicht falsch.

Vielleicht ist das Konkretere (Lehrer) in Wahrheit viel allgemeiner - weil es von Vorurteilen und gedanklichen Konstrukten gespeist wird, und das Allgemeine (Arbeit, bei der es um Bildung geht, um Sprache, um Spiel, um Phantasie...) in Wahrheit konkreter, weil es auf konkreten Gefühlserfahrungen basiert.

Dass ich mit Kindern oft besser kann als mit Erwachsenen, hab ich im Leben x mal erfahren. Dass ich gerne mit anderen zusammen arbeite, weiß ich ja. Hab ich beim Kammermusik-Machen oft erlebt. Usw....

Dass es noch ein ewig langer Weg zum Lehramt ist, hab ich irgendwann auch mal als Hindergungsgrund gesehen, als ich schonmal mein Musikstudium in ein Lehramtsstudium umwandeln wollte. Und es daraufhin wieder ließ.
Jetzt ging's sowas von ratzfatz, dass ich beinahe überrumpelt war.

Verstehst du den Unterschied?

Es gibt Gedankenkonstrukte.
Und es gibt Authentizität:
Yay. Dieses und jenes ist einfach cool. Es macht mich froh. Es macht mich glücklich. Ich fühl' mich mit mir und der Welt verbunden und im Reinen. Ich fühle mich lebendig. Ich bin ich.

b.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon ZaWo » 5. Mär 2016, 17:22

Hi backagain,

du hast das dein Philosophiestudium vergessen zu erwähnen.

Liebe Grüße
zaWo
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon energy » 5. Mär 2016, 17:26

Maike hat geschrieben: ........dann geht es überhaupt nicht um konkret benannte Wünsche?


Liebe Maike,
genau, es geht nicht darum, dass Du Deine Wünsche konkret benennst.

Alles Liebe
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Zuletzt geändert von energy am 5. Mär 2016, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 5. Mär 2016, 17:36

energy hat geschrieben:Dabei kann es sein, dass Dir ein Wunsch noch gar nicht richtig bewusst ist oder Du in noch nicht klar formuieren kannst. Wenn Du aus tiefstem Herzen sagen kannst, ja das will ich, dann kommt es aus der Quelle.


Hallo Energy,

magst Du mir mal bitte erklären, wie man zu etwas "aus tiefstem Herzen ja, das will ich" sagen kann, was einem nicht bewusst ist oder nicht in Worten ausdrücken kann?

Seltsame Abraham-Lehre heute. :nachdenk:

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon energy » 5. Mär 2016, 17:51

Liebe LoA,
ich hatte das gerade nochmal gelöscht, bevor ich Deine Frage gelesen hatte, sonst hätte ich es stehen lassen :102: .

Alles Liebe
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Zuletzt geändert von energy am 5. Mär 2016, 18:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon energy » 5. Mär 2016, 17:55

Ich versuche es nochmal anders auszudrücken, wie ich es mir vorstelle. Es geht um die Wünsche, die aus der Quelle kommen und nicht um quasi Ziele, die der Verstand formuliert, weil er sie als positiv abgewägt hat. Dabei kann es sich auch um Wünsche handeln, die einem noch nicht bewusst sind oder die man noch nicht klar formuliert hat.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon energy » 5. Mär 2016, 18:15

Liebe Maike,
das sind nochmal zwei Abraham-Zitate, die ich in Erinnerung hatte zu Deinem Thema. Ich habe sie nochmal herausgesucht.

lawofattraction hat geschrieben:......Das Universum hat alle Informationen über das, was Ihr wünscht, von Euch bekommen, und es hat sich an jede kleine Einzelheit erinnert und alles in perfekter Weise zusammen gestellt.

Daher sind die Dinge, die auf dem Weg zu Dir sind, so viel besser als Du es Dir selbst sogar vorstellen kannst. Und wenn Du sie zulässt, dann ist die Essenz aller dieser Dinge, von denen das Universum weiss, dass Du sie haben willst, auf dem Weg zu Dir und wird zu genau dem für Dich richtigen Zeitpunkt erscheinen.


Gemeint sind sicherlich ALLE Informationen, über das, was man wünscht, nicht nur die konkret formulierten Informationen.

lawofattraction hat geschrieben: Es gibt keine Wahl, die ein wirklicher Umweg ist und die Euch weit von dem Platz fortführt, an dem Ihr gerne sein wollt - weil Euer Inner Being Euch immer zur nächsten und nächsten und nächsten Wahl-Möglichkeit leitet. Macht Euch also keine Sorgen, dass Ihr eine unheilvolle Wahl treffen könntet - die gibt es nämlich nicht. Ihr findet immer wieder Euer Gleichgewicht. Es ist ein nicht endender Prozess.




Alles Liebe
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 5. Mär 2016, 18:20

energy hat geschrieben:Ich versuche es nochmal anders auszudrücken, wie ich es mir vorstelle. Es geht um die Wünsche, die aus der Quelle kommen und nicht um quasi Ziele, die der Verstand formuliert, weil er sie als positiv abgewägt hat. Dabei kann es sich auch um Wünsche handeln, die einem noch nicht bewusst sind oder die man noch nicht klar formuliert hat.


Hallo Energy,

dann kannst Du sie auch nicht bejahen.

Es gibt keine Unterscheidung in Quellen-Wünsche und Verstandeswünsche. Es ist doch eh alles im Vortex vorhanden, angesammelt durch mehr oder weniger langfristiges Wünschen, aber immer in allen Facetten bekannt. Dies Analysieren und Unterscheiden in "authentische Wünsche oder Quellenwünsche" versus "Verstandeswünsche" ist doch vollkommen überflüssig. Wenn ich mir ein bestimmtes Auto wünsche, weil mir mein Verstand sagt, dass es mich schneller und sicherer von A nach B bringt - was ist daran kein "authentischer" Wunsch?

Was soll man denn überhaupt unter "authentischen" und "Quellenwünschen" verstehen?? Ich kenne keine solche Klassifizierung.

Unsere Wünsche erfahren nach dem bewussten Erkennen doch alle eine gedanklich-gefühlsmässige Verarbeitungs- und Analysephase. Es gibt ganz einfach keine abzulehnenden "Verstandeswünsche", weil wir uns nun bewusst mit ihnen beschäftigen. Positiver konkreter Fokus ist doch die schnellste Manifestationsautobahn.

Prüfe doch Deine Aussagen lieber noch einmal, bevor Du antwortest. Maike sagt selbst, dass sie im Moment nicht so klar sieht. Eine Antwort sollte dann eine Hilfestellung sein und nicht irgendwelche Gemeinplätze zitieren oder aber nicht komplett durchgedachte Gedanken anbieten.

Lieben Gruss
Loa




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon ZaWo » 5. Mär 2016, 18:20

energy schrieb
Ich versuche es nochmal anders auszudrücken, wie ich es mir vorstelle. Es geht um die Wünsche, die aus der Quelle kommen und nicht um quasi Ziele, die der Verstand formuliert, weil er sie als positiv abgewägt hat. Dabei kann es sich auch um Wünsche handeln, die einem noch nicht bewusst sind oder die man noch nicht klar formuliert hat.


Also wenn ich mir erst überlegen muss, welche Wünsche sein dürfen und welche pöhse Verstandesziele sind, dann brauch ich mir erst gar überhaupt nichts wünschen, weil Wünschen immer frei ist und nie gedeckelt.

Das was du mit Verstandeszielen meinst, ist Doing und führt in die Überforderung, weil Doing nicht deine Aufgabe ist, sondern Alignment.

Ich hatte annodazumal einen Thread dazu gemacht...gehe mal kramen.....

Hier ist es:
The feeling of overwhelment always means the same thing: You're too heavy on the action and not heavy enough on the alignment of energy.
- Abraham-Hicks -


und hier der Thread dazu:
post27840.html?hilit=overwhelment#p27840

Alles Liebe
ZaWo
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