Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 28. Mär 2016, 15:38

Liebe Shaoli,

danke für für deinen Post. :lieb: Ich habe diesen Traum, von dem ich die ganze Zeit verschlüsselt spreche, nicht erst das erste Mal vor zwei Wochen auf dem Silbertablett gesehen. Ich hatte ihn bereits als ich 7 Jahre alt war. Damals war das für mich so klar, dass ich anfing, lange bevor es auf dem Stundenplan stand, mir selbst Englisch beizubringen. Ich hatte Bücher, Kassetten, es gab den ein oder anderen englischsprachigen Sender im TV, ich schrieb sogar Briefe, die trotz meiner grauenhaften Grammatik verstanden wurden. :kgrhl:
Zu Weihnachten schenkte mir mein Onkel zwei Bücher über das Ziel meiner Träume und ich ließ mir von meinen Eltern einen Koffer schenken. Ich war also bestens vorbereitet. :clown: :gvibes: Für ich war das klar wie Kloßbrühe, dass ich bald gehen würde. Damals zögerte ich auch nicht, jedem davon zu erzählen.
Aber gut, ich war 7 Jahre alt, da zieht man nicht so einfach um, nicht alleine und schon gar nicht in ein anderes Land.
In den folgenden Jahren bis heute wurde der Traum langsam zugeschüttet. Der kleine mit Motiven bedruckte Koffer füllte sich mit meinen Hörspielkassetten und ich begann, ein vernünftiges Leben zu führen.

Letztes Jahr besuchte ich das erste Mal in meinem Leben diese Stadt, um einen Freund zu besuchen, der schon vor über zwei Jahren dort hingezogen war. Ich fühlte mich wohl, musste mich nicht umgewöhnen. Er sprach davon, dass sie in seiner Firma jemanden suchen, der am Telefon Reisen vermittelt und verkauft.
Ich hab vielleicht zwei Sekunden darüber nachgedacht, aber es beiseite geschoben, weil es so vernünftiger war. Der Traum war sowieso immer noch sehr zugeschüttet.

Als Kind hatte ich so viele Träume, die ich völlig normal fand und überhaupt nicht abgehoben oder realitätsfern. Ich kannte mein Haus in- und auswendig, mein Geldvorrat war unendlich, ich lud berühmte Persönlichkeiten zum Essen in mein großes Wohnzimmer ein und ging einer Tätigkeit nach, in der ich aufblühte und für die mich alle bewunderten. Ich wohnte Preisverleihungen bei, hielt atemberaubende Reden und besuchte andere Länder und Städte. :gvibes: :vortex: Und ich lebte in dieser von mir sehr lebhaft gestalteten Realität und konnte es kaum erwarten, endlich erwachsen zu sein, damit ich so leben kann.

Ein schönes Gefühl, das so unzensiert zu erzählen. :gvibes: Danke Shaoli!

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Hamfor » 28. Mär 2016, 18:16

~

Maike hat geschrieben:Ein schönes Gefühl, das so unzensiert zu erzählen.


:stimmt:

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 330
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Hamfor » 28. Mär 2016, 18:28

~


Kein_Schnee hat geschrieben:Ich würde im Moment fast behaupten, dass negative GSs existenziell sind, für Individualität.
Wenn nicht gar die Quelle dafür sind.



Ja, sehe ich ähnlich. Du meinst doch in etwa so, dass sich dadurch überhaupt all die individuellen Games für jeden Menschen auffächern können. (?) Würde zwar nicht negativ dazu sagen, sondern eher von der reinen Quellenqualität abweichende Stimmungen, also das Zeugs auf- und abwärts der Leitskala und ihre wie auch immer blühenden Entsprechungen. Also aus dem Weiß der Quelle entspringen alle möglichen Farben und unter diesen Farben bilden sich dann individuelle Lebensdarstellungen.

Haste aber dennoch schön gesagt, KeinSchnee, jetzt hab' ich wieder 'nen Floh im Labyrinth sitzen.


~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 330
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Mär 2016, 19:29

Huhuh, Hamfor,

Hamfor hat geschrieben:Also aus dem Weiß der Quelle entspringen alle möglichen Farben und unter diesen Farben bilden sich dann individuelle Lebensdarstellungen.


Ja, aber manche Farben sind zum Weglaufen gedacht und nicht dazu, das Wohnzimmer damit zu streichen.:-)

Ich finde es vor allem spannend, dass ich plötzlich GSs nicht mehr nur als mich behindernde Altlasten sehe, sondern dass sie Teil des Kontrasts sind.
Sie sind nicht nur destruktiv, sondern haben wegweisenden Charakter, da man sich außerhalb von ihnen Möglichkeiten sucht, was widerum zu Expansion führt.

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 28. Mär 2016, 19:53

Liebe Kein_Schnee,

nicht nur du findest diese Erkenntnis spannend, sondern ich auch. :danke: Das ist wie Aufatmen und mich ausdehnen. Die Angst vor meinen eigenen GS ist gesunken und ich finde es nun mehr aufregend, mit ihnen zu spielen. Immerhin sind GS ja auch nichts außerhalb von mir. Sie sind meine eigene Kreation.

Ja, sie können Teil meiner Vision sein. Womöglich in der Art, dass ich selbst überrascht bin, dass entgegen des GS diese Sache eingetreten ist. 8-)

Mir gefällt die Vorstellung, dass ein GS nur eines von vielen Ortsschildern ist.

Schönen Abend
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon shaoli » 28. Mär 2016, 23:42

Hallo, ihr Lieben,

Kein_Schnee hat geschrieben:Es gibt kein früher, später, jung alt.
Es ist alles genau richtig so, wie es ist.
Wenn Du noch den Wunsch hast, zu tanzen, dann tanze! :ros:
Wenn Du den Wunsch hast, jung zu sein und zu tanzen, dann stell es Dir vor.
Dann wirst Du es auch sein und tun.
Es ist immer jetzt. Was Du glaubst, drückt sich aus.
Deshalb geht es nie um: Je früher, desto besser.
Alles ist immer möglich, jetzt und hier.


Ich habe ja nicht geschrieben, es war oder ist etwas falsch, sondern, dass unser IB die Stimme
der Vernunft ist, da Maike das, was es ihr mitteilt, gerade noch etwas unvernünftig zu finden
scheint, also mindestens zwei Stimmen " hört " - die des IBs und die der vermeidlichen Vernunft mit
ihren Glaubenssätzen.
Maike hat geschrieben:Aber ich spüre selber, dass ich so ein Angebot blockiere, weil ich es unvernünftig finde.
.

Kein_Schnee hat geschrieben:Ich würde im Moment fast behaupten, dass negative GSs existenziell sind, für Individualität.
Wenn nicht gar die Quelle dafür sind.


Ich würde behaupten, das, was unser IB uns mitteilt ist die Quelle unserer Individualität.

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 342
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 29. Mär 2016, 00:03

Boah, ihr fordert mich echt zu Nachdenken heraus. :nachdenk: :stimmt:

shaoli hat geschrieben:Ich würde behaupten, das, was unser IB uns mitteilt ist die Quelle unserer Individualität.


Für dieses Jahr habe ich mir einen Metawunsch auf die Fahne geschrieben. Ich möchte authentisch sein und leben.
Erste Erkenntnisse kamen, als ich begann mir einzugestehen, Menschen nicht zu mögen, wenn das nun einmal so ist, statt um der äußeren Harmonie willen zwanghaft zu versuchen, mit ihnen zurechtzukommen und mir einzureden, dass sie doch eigentlich ziemlich nette Leute sind.
Ich hatte ein paar Begegnungen, in denen mir das Geschehene mehr als verdeutlicht hat, dass ich diese Person ehrlicherweise überhaupt nicht leiden kann und dass ich das auch nicht muss oder wollen muss.
Nun bin ich etwas abgeschweift.

Für mich aber noch viel interessanter ist, dieser Authentizität bei ihrer Entfaltung zuzusehen. Denn ich glaube, dass wir authentisch sind unter der Haut von unseren GS. Ich bin authentisch, wenn ich nach x ziehe. Ich bin authentisch, wenn ich Dinge tue, weil sie mir Freude machen, nicht weil ich glaube, dass sie für etwas nützlich sind oder von anderer Stelle verlangt werden.

Ich denke aber auch, dass es hilfreich ist diese GS als eigene Kreation zu erkennen, auch wenn sie zu großen Teilen unhinterfragt übernommen wurden, teilweise nicht als als GS, sondern als sogenannte Realität hingenommen wurden.
Ich denke und hoffe, nicht alle GS aus der Welt räumen zu müssen, die einem Leben auf der Basis von der Beziehung zwischen mir und MIR im Wege stehen. Je näher ich meinem IB bin, desto authentischer bin ich.

Liebe Nachtgrüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 29. Mär 2016, 06:54

Guten Morgen, Ihr Lieben,

Maike hat geschrieben:Ich denke und hoffe, nicht alle GS aus der Welt räumen zu müssen, die einem Leben auf der Basis von der Beziehung zwischen mir und MIR im Wege stehen.


Genau das meinte ich, liebe Maike: Wenn GSs nicht mehr als etwas gesehen werden, das aus dem Weg geräumt werden muss, sondern als Teil des Kontrasts, suchen wir uns automatisch andere Wege, nämlich solche, bei denen keine negative Schwingung für uns entsteht.
Damit sind wir dann für und nicht gegen etwas und trotzdem auf dem Weg zu unserem Ziel.

Wenn wir aber glauben, dass unsere GSs uns behindern und wir sie erst auflösen müssen, verbleiben wir in einer Schwingung, die nicht auf der des Wunsches ist.
Maike hat geschrieben:Ja, sie können Teil meiner Vision sein. Womöglich in der Art, dass ich selbst überrascht bin, dass entgegen des GS diese Sache eingetreten ist.

Genau! Denn es geht ja um den Weg des geringsten Widerstands.

Sobald wir eine Vision für uns haben, die sich rundherum gut und sicher für uns anfühlt, also mit Berücksichtigung unserer GSs, begeben wir uns in eine positive Schwingung und der Fokus liegt dann auf unserem Wunsch und nicht mehr auf unseren störenden GSs.
Dann werden sie keine Rolle mehr spielen, da sie keine Energie mehr bekommen.
Wichtig ist doch nur: wie erreiche ich mein Ziel?

shaoli hat geschrieben:Ich würde behaupten, das, was unser IB uns mitteilt ist die Quelle unserer Individualität.


Wenn Wünsche aus Kontrast geboren werden und unsere GSs ebenfalls Kontrast sind, scheint mir das durchaus eine Quelle der Individualität. Es ist auch nur eine Überlegung und letztlich nicht wichtig, da wir durch unsere Dreidimensionalität ja immer an gewisse Grenzen des Denkens stossen.
Ich habe bei mir selbst gemerkt, dass meine "hinderlichen" GSs letzlich meinen individuellen Weg hervor bringen.
Und im Moment tut es mir einfach gut, das so zu sehen und mich nicht damit abzumühen, meine negativen GSs auflösen zu müssen.

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 29. Mär 2016, 07:30




Liebe Maike, dear All,

Maike hat geschrieben:Denn ich glaube, dass wir authentisch sind unter der Haut von unseren GS


Ein grundsätzliches Wort zu unseren GS: Glaubenssätze sind Teil unserer Persönlichkeit, sie formen unser Denken, unsere Gefühle und unsere Reaktionen in Bezug zur Aussenwelt; sie sind das, was wir über uns selbst und das, was uns umgibt, denken. Es gibt hinderliche Glaubenssätze, aber auch eine ganze Menge von förderlichen, die wir sicherlich nicht aufgeben möchten, um darunter GS-frei zu sein. Im Prinzip ist unsere ganze Denke durchsetzt von Überzeugungen, und die sind als Struktur gebendes Gerüst für unsere Existenz höchst wichtig.

Sicher ist richtig, wenn ich einen negativen Glaubenssatz erkannt habe, bin ich auf dem Weg ihn zu entlarven und ihm die Macht über mein Denken und Fühlen zu nehmen. Dann kann ich damit "arbeiten", kann ihn ins Gegenteil umkehren, in den Kerker verbannen :mrgreen: , ihn akzeptieren, ihn schwächen oder auseinander friemeln oder mit ihm in Co-Existenz leben - da gibt es ja viele Möglichkeiten, auf kreative Art und Weise damit umzugehen.

Es gibt aber auch negative Glaubenssätze, die uns unbewusst sind, im Untergrund aber durchaus am Wirken sind. Das sind alle solche GS, die wir entweder nicht einmal als solche erkennen, weil wir die entsprechenden Gedanken schon immer denken, es also "Wahrheiten" sind, die wir irgendwann von irgendjemandem übernommen haben, ohne sie jemals zu hinterfragen oder ihnen zu widersprechen. Ihre Existenz wird nur daran zu erkennen sein, dass Dinge im Leben nicht rund laufen, wir aber nicht erkennen können, warum das so ist.

Weder kennen wir dann den konkreten Ursprung - wie zum Beispiel in Familien herrschende GS, in denen immer etwas auf eine bestimmte Art und Weise gemacht wird und bestimmte Werte und Ansichten herrschen, die fraglos übernommen wurden - noch erkennen wir, dass hier Störfaktoren am Werk sind.

Ich möchte sogar behaupten, dass wir mit GS, die erkannt sind, ziemlich entspannt, weil bewusst umgehen können, was mit den unbewussten erst dann der Fall sein wird, wenn wir durch Gefühlsschulung immer aufmerksamer werden und selbst die subtilen Facetten von Unwohlsein erkennen - die Stimme unseres Inner Being. Wobei dann der Inhalt der GS eigentlich nebensächlich ist und gar nicht erst gesucht werden muss. Wenn mir das IB sagt, dass der Weg, den ich gerade einschlagen wollte, steinig ist, muss ich den nicht erst untersuchen, sondern kann mich entspannt auf den leichten Weg begeben.

Liebe Grüsse
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8392
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 29. Mär 2016, 08:15




P.S. Wobei Glaubenssätze vom Ursprung her meist weniger als eine einzige Aussage ausgedrückt werden, sondern oft ein Geflecht aus vielen sich potenzierenden Gedanken ist, die sich schlussendlich in eine Aussage zusammen fassen lassen. Das zum Beispiel ist der Fall bei dem, was wir über uns und unsere Fähigkeiten denken.

Eine Initialaussage, die länger Gegenstand der Gedanken wird, zieht durch das Loa immer mehr dazu passende Bestätigung von allen möglichen Seiten an, um sich schliesslich in einen umfassenden Gedanken der eigenen Wertigkeit und Fähigkeit oder aber Wertlosigkeit und Unfähigkeit zu konzentrieren.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8392
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 29. Mär 2016, 13:59

Hallo Ihr Lieben,


danke euch für diese Diskussion! Ich habe gestern einige WS von Abraham zum Thema beliefs gehört, um herauszufinden, wie ich nun am sinnvollsten damit umgehe, um ja nichts falsch zu machen. Ziemlich stromaufwärts, aber ich will mir meinen Traum nicht selbst versauen. Ich würde mich gerne viel mehr entspannen, im Moment bin ich aber so darauf versessen, innerlich und äußerlich alles perfekt vorzubereiten und würde am liebsten schon das Endergebnis kennen, damit ich mir nicht so viele Sorgen machen muss.
Ich behalte die ganze Zeit Loas Rat im Hinterkopf, dass die Dinge sich entfalten und auf eine Weise orchestrieren, die ich gerade gar nicht durchblicken kann. Im Moment bin ich einfach total ungeduldig.

lawofattraction hat geschrieben:Sicher ist richtig, wenn ich einen negativen Glaubenssatz erkannt habe, bin ich auf dem Weg ihn zu entlarven und ihm die Macht über mein Denken und Fühlen zu nehmen. Dann kann ich damit "arbeiten", kann ihn ins Gegenteil umkehren, in den Kerker verbannen , ihn akzeptieren, ihn schwächen oder auseinander friemeln oder mit ihm in Co-Existenz leben - da gibt es ja viele Möglichkeiten, auf kreative Art und Weise damit umzugehen.


Ich lese daraus und auch aus Kein Schnees Worten, dass meine GS mir keine Angst machen müssen. Ich dachte immer, dass es notwendig wäre, die GS aufzulösen, damit sie keinen Schaden mehr anrichten können. Gibt es da keine Unterschiede hinsichtlich der Wirkung? Im Augenblick mache ich mir einen Kopf, dort keinen Job zu finden und am Ende mein altes Leben weiterführen zu müssen, obwohl ein großer Teil in mir mich in einigen Monaten ganz klar gar nicht mehr hier sieht. Ist so ein GS nicht so hinderlich, dass er dringend verschwinden muss?

Ich schreib seit einigen Tagen meine "Zufälle" auf, um ein bisschen Orchestrierung live mitzuerleben. :gvibes:


Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 29. Mär 2016, 14:46

Liebe Maike

Maike hat geschrieben:Ich dachte immer, dass es notwendig wäre, die GS aufzulösen, damit sie keinen Schaden mehr anrichten können.


Es geht letztlich nur darum, die Schwingung zu erhöhen.
Wenn Du für Dich also eine Vision hast, in der Du Deine GSs berücksichtigst, sodass sie Dir nicht in die Quere kommen, kommst Du automatisch in eine höhere Schwingung.
Und auf diesem Disc sind Deine niedrigschwingenden GSs nicht mehr für Dich abrufbar.
Sie sind es nur dann, wenn Du auch auf dieser niedrigen Schwingung bleibst.
Und wenn Du gegen sie kämpfst, bleibst Du unten.
Das habe ich auch bei mir nach meiner Visionsänderung festgestellt.
Dinge, die mir zuvor Angst machten, ließen mich plötzlich völlig kalt, da meine Schwingung sich so sehr erhöht hatte.

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 29. Mär 2016, 15:13

Liebe Kein_Schnee,

meinst du mit Vision in möglichst konkretes Bild gefüllt mit Details? Meine aktuelle Vision ist so detailliert wie ich sie auch glauben kann. Das ist halt die Crux, dass ich aufgrund der GS schwerlich andere Vorstellungen davon bekomme, wie etwas trotz des GS realisiert werden kann.

Auf welche Weise erschaffst du deine Visionen?


Liebe Grüße
Maike
Zuletzt geändert von Maike am 29. Mär 2016, 15:40, insgesamt 1-mal geändert.
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 29. Mär 2016, 15:17

Maike hat geschrieben:Im Augenblick mache ich mir einen Kopf, dort keinen Job zu finden und am Ende mein altes Leben weiterführen zu müssen,


Liebe Maike,

ich vermute fast, dass diese Tendenz, immer Angstprojektionen in die Zukunft zu schicken, Dich mehr behindert als Deine Glaubenssätze. Es sei denn, Du kriegst einen konkreten GS am Wickel, der Dir aufzeigt, warum Du das machst.

Positioniere Dich im Jetzt und versuche, der Tendenz zu widerstehen, alten Ballast in die Zukunft zu schieben. Denn solche Ängste stammen fast nie aus der Gegenwart. Mit einer solchen Tendenz läufst Du nicht zuletzt auch das Risiko, Deine Inspirationsimpulse nicht zu erkennen, weil Du in einer anderen Zeit weilst als dem Jetzt.

Maike hat geschrieben:Ich lese daraus und auch aus Kein Schnees Worten, dass meine GS mir keine Angst machen müssen. Ich dachte immer, dass es notwendig wäre, die GS aufzulösen, damit sie keinen Schaden mehr anrichten können.


Angst sowieso nicht. Sie sind Teil der Maike, die Du bist und haben Dich immerhin mit zu der geformt, die Du heute bist. Ich bin daher auch tendenziell dafür, sie wohlwollend anzuschauen, ihnen aber gleichzeitig zu sagen, dass sie jetzt nicht mehr benötigt werden. Ich kann ihnen sogar danken - dafür, dass sie mich haben etwas erfahren und erkennen lassen, was für mein Leben wichtig war und ist, dass ich sie heute aber nicht mehr brauche.

(Ja, man kann mit ihnen richtige Unterhaltungen führen. :clown: Man kann regelrecht mit ihnen verhandeln, zum Beispiel vorschlagen, dass sie sich einfach mal eine Weile still verhalten und wenn sie wollen, ja später wieder auftauchen können. Was dabei konkret geschieht, wissen ja nur wir, nicht aber die GS. :clown:) Je kreativer wir an die GS herangehen und je weniger sie das schreckliche Gespenst sind, was hinter der Tür lauert, um so einfacher wird das.

Glaubenssätze sind wichtige Teile unserer Erfahrungen, die wir für unsere eigene Entwicklung brauchten. Mich besänftigt auch der Gedanke immer, dass ich mir aus einem guten Grund vor Antritt dieses Lebens genau die Umstände ausgesucht habe, die mir solche GS beschert haben. Es versöhnt mit dem Gedanken, dass jemand einen Glauben in uns "installiert" hat und ich dabei keinen aktiven Part hatte. Aktiv war dabei aber die Schwingung, die ich als Intention mitgebracht habe und die sich dann immer weiter bestätigt hat.

Es hilft bei der Tendenz, die GS als unliebsame Untermieter anzuschauen, denen man am liebsten kündigen möchte, um sie nie mehr zu sehen. Der Teil unserer Psyche, der mit den GS verhaftet ist, wird nicht gerne einfach eliminiert.

Liebe Grüsse
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8392
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 29. Mär 2016, 16:07

Liebe Loa, liebe Maike,

zunächst möchte ich Loa in allen Punkten zustimmen.
Es ist wunderbar, wenn man es schafft, Glaubenssätze zu enttarnen und sie damit unwirksam zu machen.
Und das ist auch weiterhin mein Ziel.

In meinem oben beschriebenen Beispiel war es aber so, dass ich an einer Vision festhielt, die permanent durch meine GSs gestört wurde, welche ich nicht in der Lage war, aufzulösen.
Ich hatte mir aber auf die Fane geschrieben: Ich muss sie auflösen, damit sich mein Wunsch erfüllen kann.
Bis ich mir dann die Frage stellte: Unter welchen Umständen könnte sich mein Wunsch erfüllen, ohne dass ich meinen GSs in die Quere komme? Was fühlt sich ausschließlich positiv an?
Ich habe das in einem sehr entspannten Zustand getan und dann kamen mir plötzlich die Ideen dafür.
Es ist nur eine sehr kurze Sequenz, die ich mir immer wieder vorstelle, doch sie bringt mich in eine wunderschöne Schwingung.
Mir fiel dann auf, dass ich zum Teil gar nicht mehr nachvollziehen konnte, was mich an der anderen, ersten Version so geängstigt hatte. Ich hatte keinen Zugriff mehr auf diese Ängste.
Das fand ich sehr bemerkenswert.

Maike hat geschrieben:meinst du mit Vision in möglichst konkretes Bild gefüllt mit Details?

Ich frage mich immer: Was sind die Hauptpunkte, um die es geht?
Und wenn ich sie mir vorstelle, entsteht ein Gefühl der Liebe, dann weiß ich, dass sie aus meiner Quelle kommen.
Wenn etwas unsicher ist, mache ich es in meiner Vorstellung sicher, ändere die Umstände.

Liebe Maike, was mir noch dazu einfällt: Ich habe im Moment die Haltung: The path comes to me.
Ich gehe nicht in Aktion, wenn ich Widerstand spüre.
Ich möchte, dass die Dinge in Leichtigkeit zu mir kommen und ich keine Zweifel oder Ängste habe, wenn ich etwas unternehme.
Alles ist erst Geist und wenn es dort noch Zweifel gibt, werden sie sich nicht durch Handeln verflüchtigen.
Ein Wunsch kann sich dann erfüllen, wenn ich ihn im Geiste bereits als erfüllt erlebe.
Deshalb habe ich keine Eile, da wir doch jederzeit alle Möglichkeiten haben.
Es gibt keine verpassten Chancen, es gibt nur ein immer stärkeres Hineinwachsen in unsere Fähigkeit, uns das zu erschaffen, was wir wollen.
"There is always another boat, and another boat…

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 17. Apr 2016, 19:52

Hallo Ihr Lieben,

ich empfinde es als sehr bereichernd, bewusst mitzuerleben und zu fühlen, wie ich aus eigener Kraft meine Gefühle ändern kann. Mich darauf zu fokussieren, ein immer bewussterer Schöpfer zu werden, macht Freude und lässt meine Ängste langsam schwinden. :genau:

Gerade heute ist mir klar geworden, wie viele Bedingungen ich mit meinem Ziel verknüpft habe. Oder andersherum gesagt, es fühlt sich für mich leichter an, die einzelnen Ziele nicht miteinander zu verknüpfen.

Ich kann mich an Ort X wünschen und mir separat eine Arbeit wünschen, die mir Freude macht. Und mir zusätzlich noch eine unendlich fließende Geldquelle wünschen.

So bekomme ich zu den einzelnen Wünschen einen leichteren Fühlzugang. Ich komme besser dahin, wie es sich anfühlt, in X zu leben, einen Job zu haben, der mir Spaß macht und viel mehr als genug Geld.

Außerdem erkenne ich auf diese Weise auch leichter die Setpoints zu den einzelnen Themen.

Und ich danke euch für eine klärenden Ausführungen zu den GS. Heute las ich im Loa & Geld-Buch, dass eine neue Geschichte zu erzählen Vorrang hat davor, die einzelnen GS zu verändern. Dann kann ich auch den ein oder anderen GS in die Geschichte einbinden, wenns mir Spaß bereitet.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 17. Apr 2016, 20:26

Liebe Maike,
das hat nur indirekt mit Deinem Post zu tun, aber ich frage mich schon länger:
Warum wollen alle immer einen Job?? :hä:
Warum wollen sie eine Arbeitsstelle in Abhängigkeit?
Das will mir einfach nicht einleuchten…
Wenn ich mir darüber klar bin, dass ich mein Leben selbst gestalte und von niemandem abhängig bin, als von mir selbst:
Warum will ich mich dann in Abhängigkeit begeben?
Wo ist da der Thrill, die Freude, die Begeisterung, die Freiheit?

Wenn ich genug Geld habe, dann brauche ich keinen Job, sondern tue zu jedem Zeitpunkt genau das, was ich tun will.
Also, was ist das immer mit diesem Job? Wofür soll es gut sein, jeden Tag zur gleichen Zeit irgendwo anzutanzen, egal, wie man sich gerade fühlt?
Warum denken viele noch, man muss für Geld arbeiten, wenn doch Abraham genau das Gegenteil sagen?
Ich glaube nämlich nicht, dass Menschen, die sich hier im Abraham-Forum tummeln tatsächlich gerne einen Job hätten.
Vielmehr Erfüllung, Spaß und Reichtum.
Also, warum reden wir von Jobs?

Dies nur mal als Zwischenfragen.:-)

Lieben Gruß,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 17. Apr 2016, 22:29

Liebe Kein_Schnee,

:kgrhl:

entschuldige den Lacher. Ich habe gerade ein Kapitel in Loa & Geld gelesen, das davon handelt, wie und ob man die Begeisterung für eine Tätigkeit und Geldverdienen zueinanderbringt.

Du hast mit deinen Worten sehr genau auf den Punkt gebracht, was ich eigentlich denke und mir wünsche. Dennoch ist es bei mir noch so, dass der Glaube, den Großteil meines Geldes mit Arbeit zu erbringen, stärker ist als der gegenteilige. Das ist der einzige Grund, weshalb es mir einleuchtet.

Für mich fühlt sich das noch eine Nummer zu groß an, mir Geld ohne Arbeit vorzustellen, jedenfalls vollständig ohne Arbeit an Geld zu gelangen.

Wobei mir die "Besser als nix"-Mentalität, die mich auch lange Zeit in anderen Bereichen begleitet hat, ziemlich auf den Zeiger geht. :oops:

Es gibt schon eine Tätigkeit, die ich von Herzen gerne machen, die mich erfüllt, die mich seit über 20 Jahren begeistert, für die ich reinste Entzückung empfinde. Das ist meine Arbeit als Übersetzerin. Die Vorstellung, damit die Klasse klingeln zu lassen, erfüllt mich schon irgendwie. Mittelfristig möchte ich gerne komplett selbstständig arbeiten. Mein ganz eigener Boss sein. Mir Aufträge aussuchen. Frei von Ort und Zeit arbeiten zu können. Übersetzen ist für mich wie Komponieren. Den Klang der Wortverbindungen zu fühlen und die Schwingung zu fühlen, diese diese Wortverbindungen vermitteln.

Wenn ich mit dieser Arbeit, die für mich so viel Freude und Spaß bedeutet, viel Geld verdiene, würde das für mich gleichzeitig bedeuten, das alles selbst erschaffen zu haben, das Einkommen, den Reichtum, die Freiheit, die Unabhängigkeit.
Das ist genau das, was ich erfahren und fühlen möchte. Alle diese Dinge selber kreiert zu haben.

Danke für die Zwischenfragen. :five:


Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Apr 2016, 07:00

Liebe Maike,

das hast Du wunderbar beschrieben:
Maike hat geschrieben:Wenn ich mit dieser Arbeit, die für mich so viel Freude und Spaß bedeutet, viel Geld verdiene, würde das für mich gleichzeitig bedeuten, das alles selbst erschaffen zu haben, das Einkommen, den Reichtum, die Freiheit, die Unabhängigkeit.
Das ist genau das, was ich erfahren und fühlen möchte. Alle diese Dinge selber kreiert zu haben.


Ich habe hier auch nur reingegrätscht :kgrhl: , weil es für die Definition der eigenen Wünsche sehr förderlich ist, sich seine Glaubenssätze bewußt zu machen.
Das ist für mich immer wieder ein Aha-Moment, wenn ich merke, dass ich gar nicht versuchen muss, meine Wünsche in ein vorgefertigtes Konstrukt zu pressen.
Denn immer wenn ich es versuche, habe ich keinen Zugriff auf meine Begeisterung, die ich als stärkste Kraft empfinde.

Lieben Gruß, :hug:

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 18. Apr 2016, 12:23

Liebe Kein_Schnee,

danke dir. :bussi: Ich bin auch dankbar für jeden, der mich auf meine unerkannten GS hinweist. Mir geht es besser seit ich anfangen habe, meine Happy Face Sticker zu suchen und mir in den jeweiligen Moment zuzugestehen, mich gerade so zu fühlen wie ich mich fühle.
Letzte Woche war ich in einem Moment so angestrengt, mich schnell besser zu fühlen, weil ich die physischen Auswirkungen meiner Gefühle verhindern wollte. "Es muss mir jetzt ganz schnell wieder gutgehen, damit ich *das* nicht erlebe." Ich hab mich dann aus dem Flieger fallen lassen, ging ja nicht mehr anders, weil zu viel Momentum.

Bis zum Sommer/Herbst möchte ich mein Studium abschließen und hab Schiss, mir könnte etwas dazwischen kommen, was genau das verhindert. Dann könnte ich nicht im Herbst nach x ziehen und blablabla. Ich durcblättere Prüfungsordnungen, Vorlesungsverzeichnisse, horche hier und da mal nach. Dabei weiß ich, ich habe alles Notwendige getan, was es braucht, um diesen Abschluss zu kriegen. Zumindest das, von dem ich weiß, dass es notwendig ist. Ob mir was Wichtiges entwischt ist, keine Ahnung. Aber genau dieser Kobold sitzt mir im Nacken. Er nervt und macht mir Magenschmerzen und schlaflose Nächte.

Ich sehe hier zwei große Stolpersteine. Nämlich a) dass ich ganz dringend dieses Studium hinter mich bringen will, weil es mir kaum noch Freude macht und b) dass ich den Abschluss so sehr als Bedingung sehe, nach x ziehen zu können. Wobei mein Studium immer noch als Sicherheitsnetz fungiert, wenn man Traum dieses Jahr nicht in Erfüllung geht.

Ich mache es wahrscheinlich unnötig kompliziert.

Ich möchte mein Studium geschmeidig und hindernisfrei beenden können. Warum überhaupt beenden? Weil wenn ich es schon mal angefangen habe, kann ich es auch gleich richtig abschließen, sowieso wenn nur noch wenige Meter vor mir liegen. Ich möchte das Gefühl eines runden Abschlusses erleben.

Und:
Ich möchte meinen Traum von diesem Abschluss abkoppeln. Es sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Ich könnte auch ohne Abschluss nach x ziehen oder meinen Abschluss einfach von x aus erledigen, es könnte sogar sein, dass es einen völlig sanften, einfachen Übergang gibt und ich muss mich gar nicht stressen.


Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Apr 2016, 12:40

Liebe Maike,

hast Du nicht Lust, es einmal mit der Goddard-Methode zu probieren?
Du suchst Dir eine für Dich schlüssige Einzelszene, von der Du glaubst, dass sie so nach erfolgreichem Abschluss Deiner Prüfung stattfinden wird. Z. B.: Du rufst jemanden an, der Dich dann dazu beglückwünscht.
Und diese Szene stellst Du Dir abends im Bett vor und schläfst damit ein.
Es ist wirklich eine super Methode!

Ich habe übrigens gerade die Meditations CD "Getting into the vortex" wiederentdeckt!:-)
Ich habe sie früher schon mal eine Zeit benutzt, allerdings ohne die empfohlene Atmung.
Jetzt mache ich sie mit dieser Atmung: 1-2-3 Einatmen und 1-2-3-4-5 Ausatmen und bin richtig geflasht, wie positiv sich das bei mir auswirkt.
Unheimlich ausgleichend! Das könnte Dir in dieser stressigen Zeit bestimmt auch helfen!

Liebe Grüsse, :hug:

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 18. Apr 2016, 15:27

Liebe Kein_Schnee,

im ersten Moment, als ich deinen Vorschlag las, spürte ich sehr viel Widerstand. Meine Angst ist, dass ich happyfacestickere. Ich glaube, mir würde eine Kombination aus unterschiedlichen Prozessen gut gefallen, je nachdem wie es mir gerade geht. :P

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Apr 2016, 15:43

Huhuh, Maike,

den H.F. Sticker verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht.
Du hast Dich ja bereits entschieden, diese Prüfung zu machen und möchtest sie bestehen.
Dann machst Du Dir ja nichts vor, wenn Du Dir vorstellst, dass Du sie bestanden hast, denn das ist ja Dein Ziel.
Oder habe ich das falsch verstanden?

Grüsslein,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 18. Apr 2016, 16:41

Liebe Kein Schnee,

ich hatte ja vor ein paar Wochen Goddard gelesen und angefangen zu visualisieren. Ich empfinde aber viel Druck dabei und irgendwie kann ich das Bild dann selbst nicht glauben, auch wenn es allgemein gehalten ist, keine Gesichts usw. enthält. Und ich denke, dass das damit zu tun hat, dass es noch widersprechende GS gibt. Bei Abraham gehört Visualisieren ja auch zu den oberen Stufen der EGS.
Darum glaube ich, dass Visualisieren auch dazu führen kann, negative GS zu überdecken, eben HFS zu kleben.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Apr 2016, 16:47

Verstehe, Maike!

Du bestehst die Prüfung sowieso!:-) :fee:

Lieben Gruß,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 585
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

VorherigeNächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 3 Gäste

web tracker