Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 6. Mär 2016, 09:33




Guten Morgen an alle,

zuerst einmal: Ich finde es höchst unhöflich Maike gegenüber, hier nun Diskussionen anzuzetteln, die absolut nicht zielführend sind und mit ihrem Thema nicht das Geringste zu tun haben. Bitte seid Euch bewusst, in welchem Forum Ihr schreibt. Wir diskutieren hier unsere Erfahrungen vor dem Hintergrund der Abrahamlehre.

@Hamfor, ausser ein paar eigener spitzer Worte, die Du ja bei den Schreiberinnen so spitzfindig erkannt haben möchtest, hast Du nun wirklich nichts zum Thema beigetragen.

@Backagain, dass Du gerne seitenlange Rechtfertigungen verfasst, wenn Du auf einen Fehler hingewiesen wirst, ist auch hinlänglich bekannt. Warum Du immer noch dieses Forum frequentierst, ist mir im Übrigen ein Rätsel, hast Du doch oft genug beteuert, dass Du die Abrahamlehre in Teilen für falsch hältst und sie Dir ohnehin nicht naheliegt - letzteres untermauerst Du übrigens durch Deine Posts immer wieder absolut glaubhaft.

@ Energy, Du hast einige Lücken im Verständnis der Abrahamlehre, was im Prinzip absolut in Ordnung ist, da das Forum in gewissem Sinne auch ein Lernforum ist. Allerdings erkennst Du leider nicht, dass Du einiges noch nicht ganz durchdrungen hast und wirst daher bei Korrektur Deiner Aussagen ungehalten. Vielleicht kannst Du Deine Verständnislücken durch das Lesen eines der Abrahambücher oder der vielen Informationen in diesem Forum schliessen.

Abschliessend die Erläuterung, was Abraham unter Gedanken verstehen - und nichts anderes interessiert in diesem Erfahrungsaustausch-Forum. Zuerst einmal sind Gedanken Schwingung, sind Energie. Wir sind alle Schwingungs-Wesen, und wir senden über unsere Schwingung Signale in das Universum.

Die subtilste dieser Schwingungen ist Wissen - Wissen um unseren Ursprung, Wissen darüber, wer wir wirklich sind. Ein bisschen weniger vage kann man Schwingung als Gefühl bezeichnen. Und noch spezifischer kann man diese Schwingung Gedanken nennen. Und noch weniger vage und spezifischer nennen wir die Schwingung Wort.

Die Art unserer Gedanken erschafft unsere physisch erfahrbare Realität, das heisst, das, was wir im physischen Leben und Erleben beobachten können und herein nehmen, ist geschaffen durch unsere Gedanken. Da alles mit allem verbunden ist und alles im Universum Schwingung ist, kommunizieren wir auch mit allem vorrangig über Schwingung. Bei der Erschaffung unserer Realität ist es also vollkommen unerheblich, welche Worte wir benutzen, "das Universum" beschränkt sich ausschliesslich auf das "Lesen" unserer Schwingung.

Die Interpretation ebenso wie das Benutzen von Worten ist höchst vielfältig und hat auch zu tun mit Bildung und Kultur, persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen sowie der Fähigkeit begrifflich zu denken. Sie sind vollkommen zweitrangig hinter dem einzig wichtigen Ausdruck, unserer Schwingung, die sich auch nicht durch noch so viel Wortakrobatik und geschliffenem Ausdruck vertuschen lässt.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Sonntag
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon energy » 6. Mär 2016, 13:59

i
lawofattraction hat geschrieben:zuerst einmal: Ich finde es höchst unhöflich Maike gegenüber, hier nun Diskussionen anzuzetteln, die absolut nicht zielführend sind und mit ihrem Thema nicht das Geringste zu tun haben. Bitte seid Euch bewusst, in welchem Forum Ihr schreibt. Wir diskutieren hier unsere Erfahrungen vor dem Hintergrund der Abrahamlehre.


Liebe LoA,
da bin ich ganz Deiner Meinung. Dieser Thread hat zu nichts geführt außer zu sinnlosen Diskussionen über irgendwelche Formulierungen. Es ging nicht einmal um inhaltliche Differenzen, sondern nur um die Formulierungen.

Mein Anliegen war Maike Inspirationen und Unterstützung zu geben. Die Diskussion ist dadurch entstanden, dass die Beiträge zerpflückt wurden. Dass man sich aufhängt an einzelnen Sätzen oder Worten herausgelöst aus dem inhaltlichen Zusammenhang.

lawofattraction hat geschrieben: Die Interpretation ebenso wie das Benutzen von Worten ist höchst vielfältig und hat auch zu tun mit Bildung und Kultur, persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen sowie der Fähigkeit begrifflich zu denken. Sie sind vollkommen zweitrangig hinter dem einzig wichtigen Ausdruck, unserer Schwingung.


Da bin ich absolut Deiner Meinung und deshalb kann ich auch nicht nachvollziehen, warum man sich an einzelnen Worte oder Sätze aufhängt und nicht versucht, den inhaltlichen Gesamtzusammenhang des Beitrags wahrzunehmen, sprich die Schwingung, die dahinter steht, nicht die Formulierung, die gewählt wurde.

Aus Euren Antworten konnte ich an keiner Stelle entnehmen, dass ich in irgendeiner Weise anderer Meinung wäre oder irgendetwas falsch verstehen würde. Ich verwende nur andere Worte und andere Formulierungen. Das ist die Vielfalt über die man abe-mäßig eigentlich glücklich sein müsste. Ich bin offen für alles und nehme das gerne an, was für mich stimmig ist und sachlich erklärt wird. Nur in diesem Thread kam das für nicht zum Ausdruck. Da hat keiner sachlich erklärt, sondern es wurde nur wortgeklaubt und jeden Formulierung zweimal umgedreht und sich immer wieder im Kreise gedreht.

Ich bin ein Mensch, der andere Meinungen stehen und gelten lassen kann und sich nicht an allem aufhängen muss. Darum verwundert mich das hier ein bisschen.

Und ich bin nicht und war nicht ungehalten. Das ist eine Unterstellung, die im Thread auch nicht zum Ausdruck kommt. Ich habe sachlich auf Eure Fragen geantwortet, wenn ich es für sachdienlich gehalten habe.

Ich muss hier nicht zwanghaft schreiben. Es ist schade, weil es mir Freude macht über diese Thema zu schreiben und weil ich auch gerne meine Erfahrungen weitergebe. Wenn es nicht gewünscht ist, dass ich auf meine eigene Art und Weise hier schreibe, dann sag mir das klar und deutlich, LoA. Aber diese Art und Weise, Beiträge zu zerpflücken, wie das hier offensichtlich praktiziert wird, finde ich nicht respektvoll.


Es gibt eine grosse Vielfalt dort draussen und es geschehen viele verschiedene Dinge, aber es gibt keinen Weg, der als einzig richtiger Weg vorgegeben ist. Genauso, wie es nicht nur eine Farbe oder eine Blume oder ein Gemüse oder einen Fingerabdruck gibt. Es gibt nicht eins, das richtiger als alle anderen ist. Es ist genau diese Vielfalt, die die Kreativität fördert.

Es gibt nicht die eine richtige Auslegung oder Anwendung der Abrahamlehre, weil auch diese durch Worte vermittelt wird und das Benutzen von Worten eben höchst vielfältig ist.

Alles Liebe
energy :lieb:
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 6. Mär 2016, 14:39

Hallo Ihr Lieben,

um mal zum Thema zurückzukommen, habe ich mit einen Beitrag herausgepickt, mit dessen Hilfe ich meine Fragen zu strukturieren versuche.


Maike hat geschrieben:Im Moment jedenfalls fühlt es sich für mich viel leichter an, an dem Jetzigen positive Aspekte zu finden und es positiv zu sehen, statt Dingen, die noch gar nicht da sind, hintererzuhechten.

Ist das Deine Auslegung des LoA? :kgrhl:


Das war in der Tat keine Antwort, die meiner schlechten Laune geschuldet war, im Moment empfinde ich es wirklich als Erleichterung, gewisse Träume in die Schublade zu legen und das Beste aus dem Jetzigen zu machen. Es ist auch mein Verständnis von "make peace with where you are".

Kein_Schnee hat geschrieben:Alles ist erst Geist, also bereits da.
Wenn Du Deinen Geist aber permanent hin und her springen lässt, und somit immer wieder verhinderst, dass sich Dinge, die Du wirklich möchtest, in Deiner Vorstellung entwickeln, um sich Deinem Unterbewußtsein einzuprägen, wird sich nichts verändern.
Dein Fokus ist im Außen, auf bereits Erschaffenes gerichtet und Du versuchst nun krampfhaft, etwas Schönes daran zu finden.
Aber es heißt ja Schöpfer und nicht Sortierer.


In dem Beruf, den ich nicht mehr wollte, habe festgestellt, dass ich ihn tatsächlich nicht so schlimm finde und dass dort vieles auch gut läuft. Sicherlich ist mir das auch leichter gefallen, weil mir plötzlich ohne Bewerbung die Vertretungsstelle angeboten wurde. Aber ich bekomme auch sonst viel Anerkennung und positive Rückmeldungen. Das tut mir gut. Ja, das ist schon Wohlgefühl, das durch äußere Begebenheiten entstanden ist. Andererseits laufe ich dadurch in den wenigen Dingen, die ich sowieso schon mochte, zur Hochform auf und rede diese positiven Aspekte, die vorher schon da waren, nicht mehr klein.
Aber, und das will ich nicht unter den Teppich fegen, das erstgenannte Wohlgefühl steht auf wackligen Beinen. Ich zweifle stark an mir, wenn etwas nicht so gut läuft.

Und diese Zweifel kommen auch in meinem Wunschberuf auf, wenn ich, so wie jetzt, schlechte Noten bekomme.
Ich habe den Dreh da noch nicht raus, wie ich die Außenorientierung wegbekomme.

Maike hat geschrieben: Und so schlimm ist der erste Beruf gar nicht, er bringt viele Vorteile.

Kein_Schnee hat geschrieben:Möchtest einen Beruf, der nicht "so schlimm" ist, oder möchtest Du einen, der Dich völlig begeistert, erfüllt, glücklich macht?
Möchtest Du Deine Realität erschaffen? :102:


Natürlich mchte ich begeistert und erfüllt sein. Daher auch eine meiner Ausgangsfragen: wie wichtig ist es, dem ganzen einen Namen zu geben? Und wie authentisch der Wunsch dann tatsächlich ist. Ich vermute mal, dass wenn ich beispielsweise eine lange Liste von Eigenschaften eines Wunschpartners niederschreiben würde, Einwände kämen, dass ich dann ja aber andere potenzielle Kandidaten gleich ausschließe. So ungefähr meinte ich das auch, ob es wirklich sinnvoll ist, konkret zu sein.
Wohgefühl bringt die besten Details. Oder macht das Wohlgefühl es mir nur möglich, an meinen Wunschdetails zu glauben? Denn wie gesagt, sobald die Realität eine andere Sprache spricht, schraube ich meine Anforderungen gleich herunter. :roll:

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 6. Mär 2016, 14:50

Liebe energy,

es geht nicht um Wortklauberei, es geht um die gegenseitige Hilfestellung auf der Basis der Abrahamlehre.
Und wenn Du einfach mehrfach hintereinander diesen Satz sagst, obwohl Loa bereits darauf aufmerksam gemacht hat, dass es natürlich nichts Zufälliges gibt, dann finde ich das völlig kontraproduktiv und wird Maike auch nicht weiter helfen.
energy hat geschrieben:Du bekommst vom Leben eine neue Gelegenheit, Du landest zufällig in der Stadt


Und wer ist dieses Leben? Auch das hatte Loa bereits angemerkt.

Das sind einfach Grundlegende Dinge, die man nicht mit "jeder drückt sich individuell aus" vom Tisch wischen kann, denn es ist und bleibt ein Abrahamforum.

Und wenn Du Maike schreibst:
energy hat geschrieben:Die Freude liegt nicht im Bekommen dessen, was wir haben wollen, die Freude liegt im Erschaffen, im Gehen unseres Weges, der nie zu einem Ort führen wird, der der absolut richtige und perfekte ist.


, dann stimmt das einfach nicht und ist erst recht nicht hilfreich für jemanden, der im Moment genau damit Probleme hat, die Freude seiner einenen Wünsche zu finden und sich darauf zu fokussieren.
An Maikes Stelle würde ich mich dann fragen: Warum soll ich mir überhaupt die Mühe machen, wenn ich sowieso nie eine perfekte Manifestation erhalte. Und genau das sehe ich als ihre momentane Hemmschwelle.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon energy » 6. Mär 2016, 15:11

Kein_Schnee hat geschrieben:...die Freude seiner einenen Wünsche zu finden und sich darauf zu fokussieren.


Liebe Kein_Schnee,
die Freude seine Wünsche zu finden und sich darauf zu fokussieren, ist die FREUDE AM ERSCHAFFEN.

Jetzt könnten wir wieder von vorne zu diskutieren anfangen und es geht wieder nur um Formulierungen.

Lieben Gruß
energy :lieb:

P.S. Und ich persönlich habe den Eindruck, dass die Problematik bei Maike darin liegt, dass sie Angst hat, eine falsche Entscheidung zu treffen. Dass sie die absolut richtige Entscheidung finden und treffen möchte, und weil sie die nicht kennt, trifft sie lieber gar keine Entscheidung und arrangiert sich lieber mit dem Status Quo, der aber nicht ihren wirklichen Wünschen entspricht. Und mit diesem Verständnis der Situation, macht es Sinn, darauf hinzuweisen, dass man nicht wirkliche eine falsche Entscheidung treffen kann.

Aber das ist eben nur ein Eindruck in Bezug auf die Situation. Ich kann nicht in sie hineinsehen und deswegen kann ich ihr nur eine Inspiration geben. Vielleicht kann ihr diese weiter helfen oder eben auch nicht.
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 6. Mär 2016, 15:35

Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:Ich vermute mal, dass wenn ich beispielsweise eine lange Liste von Eigenschaften eines Wunschpartners niederschreiben würde, Einwände kämen, dass ich dann ja aber andere potenzielle Kandidaten gleich ausschließe


Eben nicht, denn je genauer Du Deinen Wunsch formulierst, desto präziser wird Dein Gefühl und Deine Schwingung.
Der Wunsch kann gar nicht ausschließlich genug sein, denn warum solltest Du etwas darin einschließen, was Du nicht willst?

Hier ein Zitat von Neville Goddard dazu, was ich gerade sehr passend finde:
"Um bestimmte Wunschzustände zu erreichen, müssen wir uns unserer Vorstellungskraft bedienen, selbst dann, wenn es sich um banale Dinge handelt. Da die Menschen bei der Festlegung und Vorstellung von Zielen schludern, sind die Ergebnisse ungewiss, obschon sie von Anfang an klar sein könnten."

Ich kann übrigens seine Bücher, insbesondere "Es ist bereits so" sehr empfehlen.

Maike hat geschrieben:Und diese Zweifel kommen auch in meinem Wunschberuf auf, wenn ich, so wie jetzt, schlechte Noten bekomme.
Ich habe den Dreh da noch nicht raus, wie ich die Außenorientierung wegbekomme.


Was mir wirklich geholfen hat, war, regelmäßige körperliche Entspannung mit Gedankenverbot, also Meditation.
Und mir immer wieder bewußt machen, dass es keine andere Macht gibt, als meiner eigenen.
Und dass das, was bereits im Außen existiert, das ist, was ich durch meine Schwingung geschaffen habe.
Dadurch habe ich etwas Distanz bekommen und konnte mir sagen: Ok, das hast Du jetzt erschaffen, aber willst Du das auch?
So kam dann die Klarheit bezüglich meiner Wünsche, die ich nicht mehr mit der Realität abgleiche, sondern mich einfach darauf fokussiere, im Glauben daran, dass sie sich verwirklichen.
Das ist dann ein sehr schönes Gefühl.

Ich habe das Gefühl, dass es bei Dir nicht darum geht, im Außen etwas zu verändern, sondern erst einmal den Blick nach Innen zu werfen. Die eigenen Wünsche zu definieren war für mich persönlich auch sehr schwierig, doch je mehr ich den Blick von der "Realität nahm", desto besser gelang es mir.

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 6. Mär 2016, 16:06




Und dies ist hoffentlich mein letzter Off Topic Beitrag, liebe Maike. :kniefall:


energy hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben: hat geschrieben:
Die Interpretation ebenso wie das Benutzen von Worten ist höchst vielfältig und hat auch zu tun mit Bildung und Kultur, persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen sowie der Fähigkeit begrifflich zu denken. Sie sind vollkommen zweitrangig hinter dem einzig wichtigen Ausdruck, unserer Schwingung.


Da bin ich absolut Deiner Meinung und deshalb kann ich auch nicht nachvollziehen, warum man sich an einzelnen Worte oder Sätze aufhängt und nicht versucht, den inhaltlichen Gesamtzusammenhang des Beitrags wahrzunehmen, sprich die Schwingung, die dahinter steht, nicht die Formulierung, die gewählt wurde.


Hallo Energy,

ich weiss nicht, ob Du - wie Du das auch gestern bereits getan hast - absichtlich meine Zitate aus dem Zusammenhang reisst und unvollständig wiedergibst, weil sie Dir so gut in Dein Konzept passen oder ob Du einfach nicht merkst, dass Du zusammenhängende Gedankengänge nach dem Lesen eines Teilstücks offensichtlich in Deinem Kopf mit einer Beantwortung versiehst, ohne zu berücksichtigen, dass sie ohne den vorhergehenden oder den Folgetext nicht mehr dem ursprünglichen Sinn entsprechen.

Wenn Du noch einmal nachliest, so sprechen die vier letzten Absätze meines Post ausschliesslich von der Erschaffung unserer Realität durch unsere Gedanken. Vor der oben zitierten Aussage steht nämlich noch ein weiterer Passus, der dem Ganzen erst Sinn verschafft, den Du aber im Interesse des Beweises Deiner korrekten Gedankengänge einfach unterschlägst:

lawofattraction hat geschrieben:Die Art unserer Gedanken erschafft unsere physisch erfahrbare Realität, das heisst, das, was wir im physischen Leben und Erleben beobachten können und herein nehmen, ist geschaffen durch unsere Gedanken. Da alles mit allem verbunden ist und alles im Universum Schwingung ist, kommunizieren wir auch mit allem vorrangig über Schwingung. Bei der Erschaffung unserer Realität ist es also vollkommen unerheblich, welche Worte wir benutzen, "das Universum" beschränkt sich ausschliesslich auf das "Lesen" unserer Schwingung.


Fügst Du also zusammen, was zusammen gehört, so stellst Du fest, dass ich nicht von der Kommunikation im Thread und grundsätzlich menschlicher Kommunikation spreche, sondern von der Erschaffung unserer Realität zusammen mit dem Nicht-Physischen, die auf das Wort verzichten kann und rein auf der Schwingung basiert.

Hilfestellung und Erklärungen sind in diesem Forum einfach nicht möglich, ohne sich auf zuvor Geschriebenes in Form von Zitaten zu beziehen. Das ist sicherlich kein Zerpflücken und auch keine Wortklauberei, sondern trägt zu Transparenz und Verständnis bei. Wie überaus wichtig das für die Klarheit der Kommunikation ist, auch bei der korrekten Wiedergabe weiterer Antworten, mag Dir diese hier angeschnittene Problematik des unvollständigen Zitierens durch Dich deutlich machen.

Die menschliche Kommunikation unterscheidet sich von der mit dem Nicht-Physischen nun einmal grundlegend darin, dass wir zum Verständnis auf Worte angewiesen sind. Wären wir in der Lage, grundsätzlich "aufgrund von der dahinterstehenden Schwingung" mit anderen Menschen zu kommunizieren, so würde sich sofort jedes geschriebene und gesprochene Wort erübrigen.

Wenn wir nicht äusserste Vorsicht bei der Formulierung walten lassen, sondern einfach annehmen, dass das Gegenüber schon "die Schwingung aufgreifen" wird und der Ausdruck unwichtig sei, würden mündliche und schriftliche Kommunikation in einem unsäglichen Chaos enden.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon katgirl » 7. Mär 2016, 12:51

"... And so, if you're at a place where you're saying, 'I really don't know what I want. I'm not sure what I want.,'
then that means your thoughts are this way, and this way, and this way and you're not allowing any of them to be strong enough without resistance to come into a stronger view.

Because once they come into a stronger view, if you're not offering any resistance they are gonna play out.

We wanna say to you, and we don't wanna hurt your feelings or insult you in any way, but this is so much easier than you're letting it be. Because the laws of the universe are bringing your desires to a place. All you gotta do is be happy long enough that you receive the desire, and then you're off and running.

But if you're at a place where you're saying, 'I don't really know what I want,' then that means you've got enough of this, and this, and this, and this, and this going on that you're not allowing the natural resources of law of attraction to bring it into a strong enough focus. Because it will come.

Here we'll say it: It is- Oo, oo, oo, oo, oo.

Your vortex is producing poignant, pointed, specific desires. And if you don't know what they are then you're not in the vicinity of the receptive mode as much as you really want to be. ..."
Abraham Hicks,San Diego, CA, 01/16/2016
“This physical environment DOESN’T REALLY EXIST.” Abraham
"Don't try to hold the vision - hold the feeling." Abraham
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 7. Mär 2016, 14:51




:danke: Kat


"Befindet Ihr Euch also in einer Situation, in der Ihr sagt „ich weiss nicht, was ich will, bin nicht sicher, was ich will ….“, dann bedeutet das, dass Eure Gedanken mal hierhin und mal dorthin und da hin wandern und Ihr keinen von ihnen widerstandslos stark genug werden lasst.

Wenn sie nämlich stärker werden und Ihr ihnen keinen Widerstand entgegen setzt, dann werden sie sich verwirklichen.

Wir möchten Euch gerne sagen – und wir möchten weder Eure Gefühle verletzen noch Euch auf irgend eine Weise beleidigen – dass die ganze Sache so viel einfacher ist als Ihr sie sein lasst. Dies deshalb, weil die Gesetze des Universums Eure Wünsche an den Punkt bringen können, dass sie sich verwirklichen. Das einzige, was dazu notwendig ist: Ihr müsst lange genug glücklich sein, so dass Ihr den Wunsch erhalten könnt – und dann nimmt alles seinen Lauf.

Steht Ihr aber da und sagt: „ich weiss nicht so wirklich, was ich will“, dann bedeutet das, dass so viel von diesem und jenem und diesem und jenem geschieht und Ihr nicht zulasst, dass die natürlichen Ressourcen vom LoA in einen Fokus gebracht werden, der stark genug ist. Dann nämlich wird es kommen.

Euer Vortex produziert genau definierte, spezifische Wünsche. Wenn Ihr aber nicht wisst, wie sie aussehen, dann seid Ihr nicht annähernd so sehr in Empfangsbereitschaft, wie Euch das lieb wäre."


Workshop in San Diego, CA, 16. Januar 2016



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 7. Mär 2016, 22:48

Hallo Ihr Lieben,

ihr seht, ich wurschtel mich so durch die Beiträge.

lawofattraction hat geschrieben:für mein Gefühl sind das eher Beschwichtigungsargumente, die ablenken sollen von der Tatsache, dass das Gewünschte noch nicht da ist. Das Terrain einer solchen Handhabung ist minenverseucht, denn so etwas kann sich leicht in dicke pampige rosa Sauce verändern. "Bequemer" und "ich muss dann nicht" haben ja nun wirklich kein inspirierendes Veränderungspotenzial, oder?

Ich würde statt dieser Decklung lieber ein Stopschild aufstellen, auf dem steht: "Im Moment will, brauche und muss (vielleicht auch kann) ich keine Entscheidung treffen. Ich lebe nun einfach mal ohne Bedürfnis des Analysierens und Zukunftserläuterungen so freudig, wie mir das möglich ist, das JETZT, meine Gegenwart."



Ich habe heute zwei Dinge für mich klar bekommen. Erstens lag manchen Wünschen bzw. meiner verstandesgeleiteten Anpassung das Bedürfnis nach Sicherheit zugrunde. Genauer gesagt, eine Sicherheit, die die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schiefläuft, möglichst minimiert. Noch anders formuliert, ich habe innerhalb meines Rahmens dessen, was ich selbst für möglich halte, meine Wünsche modelliert. Und plötzlich fühlte sich vieles gar nicht mehr "so schlimm" an. Ich habe einen vierbeinigen Tisch aus Kiefernholz gebaut, weil mir der dreibeinige aus Ebenholz ne Nummer zu groß war. Beim vierbeinigen Kiefernholztisch weiß ich, wo es lang geht und wie alles funktioniert. Ich kann ihn mir auch finanziell leisten.
Dabei bin ich eigentlich davon überzeugt, dass es am wichtigsten ist, seine Wünsche anzunehmen und innerlich auszuleben und der Rest kommt von alleine.
Ich denke, durch dieses "für möglich / unmöglich halten" kam auch die Unterteilung in Verstandes- und Herzenswünsche. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich mit meinem riesengroßen Wunsch (eine fatale Zuschreibung) nicht nur vor etwas fliehen will. Aber das ist Unfug, ich habe ihn schon seit meinem 7. Lebensjahr. :gvibes: Und diese Befürchtung, dass es sich um eine Flucht handelt, hat wohl eher mit dem GS zu tun, dass es irrsinnige Wünsche gibt, die einfach nicht der Norm entsprechen und traumtänzerisch sind. Dass ich niemanden kenne, der so lebt und meiner Beobachtung nach alle in meinem Umfeld, die ein erfolgreiches, sicheres (= finanziell gut gestellt) Leben führen, ein vernünftiges Leben führen mit einem Wohnsitz, einem standardmäßigen Beruf usw. Alleine, wenn ich anderen erzähle, dass ich gerne mehrere Wohnsitze hätte, wird mit ein nahezu mitleidiges Lächeln entgegengeworfen.

Weiters ist mir bewusst geworden, besonders wenn ich wieder mal über meine Wunschpartner-Liste gucke, dass ich selbst Schuld bin, wenn es nichts wird angesichts der Vorstellungen, die ich habe.

Ich bekomme gerade zumindest Klarheit darüber, wie ich selbst so ticke. Das ist schon mal gut!

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 8. Mär 2016, 09:20




Liebe Maike,

dass Du Sicherheit und Beständigkeit suchst, ist in Deinen Posts spürbar - und auch durchaus verständlich. Wir Menschen haben gerne ein überschaubares Leben, geregelte Verhältnisse, Sicherheit finanzieller Art und Sicherheit in unseren Beziehungen, sichere Jobs und sichere Lebensumstände. Wobei auch das immer nur eine Scheinsicherheit sein kann, da sich Lebensumstände jederzeit schnell verändern - oft viel schneller, als uns das lieb ist. Und gerade, weil das Wissen um diese Fragilität der Sicherheit vorhanden ist, versuchen viele Menschen, sie um jeden Preis zu zementieren. Sie geben Wünsche auf, versagen sich selbst Ausdehnung in vielen Gebieten, weil das eine mit dem anderen nicht vereinbar zu sein scheint.

Denn auf der anderen Seite suchst Du Abenteuer, neue Horizonte, neue Menschen, neue Wohnorte, andere Länder. Wie wenig sich das Sicherheitskonzept damit verbinden lässt, wird klar, wenn man diese beiden Lebensformen einmal gegenüber stellt - und grundsätzlich, ohne sie auf irgend eine Art und Weise zu beurteilen. Es sind einfach unterschiedliche Lebensformen.

Wenn ich noch einmal die Überschrift dieses Threads reflektiere "Sich aufs Ziel einlassen ..... ", so kommt in mir der Gedanke an ein sicheres Ziel mit definierten Details und fest umrissenen Parametern in den Sinn. Aber genau so funktioniert das leider nicht. Vor dem Ziel kommt nämlich zuerst einmal der Weg.

Realitätsgestaltung, die solch weitreichende Entscheidungen und Veränderungen als Wunsch beinhalten, muss zuallererst einmal die Basis von Vertrauen haben. Vertrauen auch, dass das, was wir uns hier als Abrahamlehre aneignen, in der Tat so funktioniert, wie das gesagt wird. Ohne diese Grundlage wird das Sicherheitsbedürfnis immer wieder solche Schritte zu verhindern wissen, die eben nicht mit Netz und doppeltem Boden in der Manifestationskette zu finden sind.

Dein Ziel ist klar, aber wie ich schon vorher versuchte, klar zu machen, ist Manifestation nicht ein Endergebnis, sondern eine Kette von Manifestationen, die dann anfängt, sich aufzureihen, wenn genügend Vertrauen aufgebaut wurde, die einzelnen Schritte zu tun, ohne direkt zu wissen, wohin sie führen. Begegnungen mit Menschen, unerwartete Wendungen, Zwischenstops, scheinbares auf-der-Stelle-treten - das alles können notwendige und sinnvolle Details sein, die wir nicht erkennen, die aber als diese phantastische Orchestrierung durch das Nicht-Physische durchaus Sinn machen. Vor allem, wenn man das mit Rücksicht betrachtet.

Daher auch immer wieder meine Empfehlung: Hier anfangen, jetzt anfangen, nicht auf dieses riesengrosse und scheinbar unerreichbare ferne Ziel starren, sondern aus dem Jetzt und der Freude geschmeidig jeder Inspiration folgen. Nichts abtun, was scheinbar "nicht dazu gehört" oder vordergründig nichts mit dem Wunsch zu tun hat. Oft lässt sich beim besten Willen nicht erkennen, wie etwas mit einem Wunschs zu tun haben könnte - und später, wenn alles klar offen liegt, sieht man den grossen Zusammenhang und erkennt, dass auch das ein wichtiges Puzzleteilchen war.

Ich mache mir immer die Immensität einer solchen Orchestrierung klar, bei der Tausende und Hundertausende von Rädchen ineinander greifen müssen, damit das, was wir als "Ergebnis" erkennen, überhaupt entstehen konnte.

Ich sprach vor ein paar Tagen wieder mit einer Freundin darüber, auf welch wunderwitzige Weise mein Mann und ich zueinander fanden. Die Orchestrierung hat in der Tat 20 Jahre vorher begonnen, wir beide haben viele verschiedene Lebenssituationen und Wohnorte in verschiedenen Ländern manifestiert - Umstände, von denen der rationalen Verstand gesagt hätte "unmöglich, dass die beiden sich treffen". Interessanterweise waren wir auch in manchen Ländern, sogar Städten, zum gleichen Zeitpunkt, aber die Symphonie war noch nicht zu Ende komponiert und wir haben uns nicht getroffen. Und dann kam die Begegnung für uns, die wir beide Europäer sind, ausgerechnet in Südamerika zustande - deutlich zurück verfolgbar durch alle Ereignisse und alle Beteiligten als co-operative Komponenten bis hin zum ersten Besuch meines Mannes in Chile auf seiner Weltreise als junger Mann. Und genau so erkenne ich so viele Orchesterstücke meines Lebens, die ich alleine durch meinen Verstand und den Willen nie hätte komponieren können.

Suche doch einmal diese Manifestationswege in Deinem Leben, die oft so klar verfolgbar sind, um das Bedürfnis zu besänftigen, das Endergebnis bereits vor dem ersten Schritt fertig vor Augen zu haben. Das Ziel als unverrückbares Element mit in die Gleichung zu nehmen, nimmt dem ganzen Spiel die Leichtigkeit und die Freude. Es ist wie bei einem Spaziergang - eine lange gerade Strasse ist langweilig, man überschaut alles und es gibt keine Überraschungen. Ein kurviger Weg, der immer wieder neue Ausblicke und Unerwartetes anbietet, ist dagegen so viel aufregender und inspirierender.

Es ist alles bereits fertig, virtuell in vielen verschiedenen möglichen Varianten im Vortex vorhanden. Aber es sind keine Instant-Lösungen, sondern Wege voller Überraschungen und Inspirationen, die sich wie Perlen auf einer Kette aneinander reihen. Und das beginnt immer mit einer einzigen.

Und nebenbei - und mache Dich mal frei von den Ansichten der Peanut Gallery. :clown: Sie leben ihr Leben auf die Weise, wie sie es sich manifestiert haben aufgrund ihrer Wünsche und auch ihres Widerstandes - aber das hat mit Deinen Wünschen nicht das Geringste zu tun. Und Du hast nun die Wahl - Du kannst Dein Leben dem Klischee und den Vorstellungen anderer anpassen oder aber jetzt den ersten Schritt in Dein neues Leben tun. Und zwar ohne ein Ziel zu fixieren, sondern indem Du leicht beschwingt Deinen inspirierten Gedanken folgst, auch wenn sie in dem Moment nicht den geringsten Sinn zu haben scheinen.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 12. Mär 2016, 22:15

Hallo Ihr Lieben,

:danke: liebe Loa. Dein analytischer, klarer Blick ist immer wieder ein Genuss. :gvibes:

In den letzten Tagen hat es mich wieder zu einer meiner Lieblingsbands aus meiner Vor-Teenie-Zeit gezogen. Ich kann immer noch alle Lieder mitsingen und kenne immer noch jedes Detail aus den Musikvideos. :genau: Ich fühle mich in das Gefühl von damals zurückversetzt. Wovon ich damals träumte, wohin ich wollte. :gvibes: Ich war erstaunt, wie wenig sich das im Grundgerüst geändert hat über die Jahre. Und mir ist ein Licht aufgegangen. Zu der Zeit himmelte ich mit allen Fasern meines Seins den Bassisten der Band an - und oh, er hat so viele Details, die ich gar nicht bewusst auf meinem Plan hatte. :heartsmiel: Dieses mich in die damalige Zeit und den damit verbundenen Gefühlen zurückzuversetzen war so, als würde ich rückblickend dabei zusehen, wie sich mein Vortex mit Details füllt, die ich mir niemals nicht über so viele Jahre merken könnte. Da wird es noch viel viel mehr geben, was ich nicht auf dem Schirm habe. :gvibes: Das finde ich unglaublich aufregend - der Adventskalender, den ich selbst gefüllt habe, an dessen Füllung ich mich aber nicht mehr erinnere. Aber genau deshalb, weil ICH ihn selbst gefüllt habe und weil ich mich nicht mehr daran erinnere, werden mir die Überraschungen hinter den Türchen gefallen.

Wisst ihr, ich möchte niemand (mehr) von denen sein, die Dinge sagen, wie "Ich würde so gerne mal auf dem Alltag ausbrechen und Verrücktes tun". Ich möchte viel lieber dieses "Verrückte" tun und leben und es zu meiner Normalität werden lassen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 13. Mär 2016, 11:34

Maike hat geschrieben:Wisst ihr, ich möchte niemand (mehr) von denen sein, die Dinge sagen, wie "Ich würde so gerne mal auf dem Alltag ausbrechen und Verrücktes tun". Ich möchte viel lieber dieses "Verrückte" tun und leben und es zu meiner Normalität werden lassen.


Liebe Maike,

das ist ja ein Prozess und nicht etwas, was sich nun magisch von heute auf morgen erfahren läst, so als lege man einen Schalter um.

Warum daher nicht klein anfangen? Das könnte ein vollkommen veränderter Tagesrhythmus sein, oder andere Wege als die üblichen zu gehen oder zu fahren. Oder einmal den ganzen Tag die nicht-dominante Hand benutzen, zu lauter Musik ausgelassen tanzen, vollkommen andere Dinge als normalerweise essen, neue Orte besuchen, Dich in einem für Dich untypischen Style anziehen, im Sommer im Garten schlafen, ein neues Hobby ausprobieren - sprich, einfach mal aus den ausgefahrenen Gewohnheiten ausbrechen und etwas anders machen.

Es gibt tausend Möglichkeiten, "verrückt" im Kleinen zu üben, um dafür auch das Gespür zu bekommen, so dass es sich auf immer grösserer Ebene ausdehnen kann.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 14. Mär 2016, 13:29

Liebe Loa,

:danke:

das ist dank meiner Neugier etwas, das ich sehr häufig sowieso schon betreibe. :genau: Eben diese Neugier bringt mich auch zurück zu längst vergessen geglaubten Interessen und Leidenschaften, wie z.B. Musik aus alten Tagen. :gvibes:

Seit einigen Tagen fühle ich mich wie elektrisiert. So ein bisschen so als hätte ich mich in einer Aufstellung als Repräsentant auf den Platz meiner Schöpfermacht gestellt. Anders gesagt, ich kann etwas fühlen, dass ich so bewusst und klar noch nie gefühlt habe. Dank Kein Schnees Buchtipp (Neville Goddard) fand ich auch noch ein passendes Puzzlteil. Ich hab einen sehr klaren Blick auf die Setpoints meiner wichtigen Themen, vielleicht auch deshalb, weil ich sie momentan angstfrei ansehen kann.
Und ich bin gerade sehr sehr dankbar dafür, so klar zu fühlen, was ich will. Aber ich glaube, fast noch schöner ist das Gefühl, es mir zu erlauben. Ich kann die "Vernunftsstimmen" reden lassen, ohne mich in ein Gespräch verwickeln zu lassen.

Ich denke euch allen hier, dass ich mir den Spiegel vorgehalten habt. :ros:


Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 19. Mär 2016, 12:54

Hallo Ihr Lieben,

ich hab mal eine ganz praktische Frage und greife dafür mal die Metapher des Orchestrierens auf, die gerade in einem anderen Thread verwendet wird.

Woher weiß ich, dass tatsächlich gerade orchestriert wird? Wie schaffe ich es, mich zurückzulehnen und das Universum alles machen zu lassen? Inzwischen schaffe ich es zwar ganz gut, mich rechtzeitig abzufangen, wenn ich am what is-itis leide, aber es kommt halt immer wieder mal vor, dass ich denke, dass ich noch so weit entfernt bin. :evil: :roll:

Ich wäre so gerne dort, wo ich sein will. Und ich weiß auch, dass genau diese Sehnsucht ausstrahlt, dass ich noch nicht da bin und damit auch genau das anziehe, aber ich würde halt gerne konstanter sein in meiner Schwingung. :gvibes: Im Grunde geht es doch um ein *Wissen*, dass meine Wünsche erfüllt werden, so wie ich mir abends auch keine Sorgen mache, ob es morgen wieder hell wird, weil ich es einfach weiß und damit beruhigt schlafen kann.
Nur wie kriege ich dieses *Wissen* transportiert auf meine Wünsche, ohne dass ich im Außen nach Hinweisen auf Veränderung suche?

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon shaoli » 20. Mär 2016, 01:44

Hallo liebe Maike,

orchestriert wird/ wurde ja alles, was sich in der äußeren Realität zeigt, also sollte der
Gedanke wohl sein, dass du weißt, dass das Univerum , wie LoA im anderen Thread schrieb,
alle co - operativen Komponenten zusammenfügt. Deine Aufgabe ist lediglich, immer weiter
in schwingungsmäßige Übereinstimmung mit deinem Wunsch zu kommen.

Schau doch mal, ob du ein paar gemachte Erfahrungen findest, in denen die Orchestrierung
nachvollziehbar ist, es müssen ja keine großen, total lebensverändernden sein. Ich denke,
wir sind alle schon einmal aufgehalten worden und haben nur deshalb jemanden getroffen oder
sind nur deshalb nicht in einen Unfall verwickelt worden.

Lieben Gruß
shaoli
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon ZaWo » 20. Mär 2016, 11:10

Hi Maike,

genau wie shaoli schreibt ( :hug: ). Noch eine Ergänzung: Überall, wo du das Wort Zufall verwenden würdest, hast du die Orchestrierung bereits erkannt...du weißt es nur nicht.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 27. Mär 2016, 21:18

Hallo Ihr Lieben,

es geht weiter, aber erstmal möchte ich Shaoli und Zawo Danke sagen. Euer Tipp hat mir nämlich geholfen, die letzten Wochen als Orchestrierung zu entlarven. :genau:

lawofattraction hat geschrieben:Und zwar ohne ein Ziel zu fixieren, sondern indem Du leicht beschwingt Deinen inspirierten Gedanken folgst, auch wenn sie in dem Moment nicht den geringsten Sinn zu haben scheinen.


Ich mache da gerade eine interessante Erfahrung. Ich fühle mich zu etwas inspiriert und "gerufen", aber in mir wird es sofort laut, dass das doch verrückt ist und verantwortungslos. Im Moment versuche ich es so, dass ich diesem "Ruf" sage, dass ich ihn höre, aber mich momentan noch nicht traue, ihm zu folgen. Dieses Gefühl, mich so zu etwas hingezogen zu fühlen, hatte ich vorher noch nie. Oder ich hab es nicht bewusst wahrgenommen.

Außerdem konnte ich heute einen begrenzenden GS auf die Schliche kommen, der nämlich ebenfalls aus meiner "Vernunft" resultierte. Diese Überzeugung, dass ich das, was ich angefangen habe, nun auch zu Ende bringen muss / will, bevor ich meinem Ruf folgen kann. Bekäme ich morgen ein Angebot, würde ich mich sofort auf den Weg machen.
Aber ich spüre selber, dass ich so ein Angebot blockiere, weil ich es unvernünftig finde. Ich schleppe so einige GS mit mir herum, die sich mir als Vernunft verkaufen und ich nehm sie gerne an, weil ich mich damit so vernünftig fühle. :lol: Dann kann ja niemand was sagen, und ich mir selbst erst recht nicht, wenn ich auf die Nase falle. Wenigstens hab ich dann ja trotzdem vernünftig gehandelt. :teuflischgut:

Im Januar war ich übrigens noch ganz woanders. Ich war so verzweifelt, weil ich nicht wusste, wohin ich will. Acht Wochen später war das Schnee von gestern und ich bin froh, schon mal diese Klarheit zu haben. :gvibes:

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Mär 2016, 08:22

Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:Im Januar war ich übrigens noch ganz woanders. Ich war so verzweifelt, weil ich nicht wusste, wohin ich will. Acht Wochen später war das Schnee von gestern und ich bin froh, schon mal diese Klarheit zu haben.


Das ist toll, denn für mich selbst habe ich festgestellt, dass die Definition eines tiefen Wunsches die wichtigste und gleichzeitig die schwierigste Arbeit darstellen kann.
Wenn Du diesen Schritt jetzt getan hast, ist das ganz wundervoll! :lieb:

Der nächste Schritt bei mir war dann, eine Vision des Wunsches zu schaffen, in welcher alle entgegenstehenden GS gesichtet wurden und da bist Du gerade dabei.
Meine Erfahrung ist, dass hartnäckige Gedanken, die Ängste schüren, sich nicht einfach wegdrängen lassen wollen, weshalb sie dann von mir in der Vision berücksichtigt und logisch eingebaut wurden.
Denn es muss sich in der Vorstellung alles völlig logisch und zweifelsfrei anfühlen.
Ein Beispiel von mir:
Ich hatte mich bisher darauf verlegt, meine Millionen durch das Lottospielen zu bekommen.
Doch irgendwann fiel mir auf: Ich hatte ein unwohles Gefühl dabei, dass dann vielleicht sehr viele Menschen davon Kenntnis haben könnten. Zudem habe ich online gespielt, hätte also in diesem Fall bei Gewinn meine Kontonummer angeben müssen.
Das rief bei mir unbewußt eine diffuse Angst hervor, die meinen Wunsch, zu gewinnen, behinderte.

Ich beschloss deshalb, nicht mehr Lotto zu spielen, sondern mir eine Vision zu erdenken, die für mich den Erhalt des Geldes ausschließlich positiv gestalten würde.
Und diese Version visualisiere ich und habe dabei ein wunderschönes Gefühl der Liebe und Wertigkeit.
Und schwups, kamen völlig unerwartete Geldgeschenke hinein! :loveshower:
Wirklich völlig unerwartet und in ansehnlichem Bereich.

Maike hat geschrieben:Aber ich spüre selber, dass ich so ein Angebot blockiere, weil ich es unvernünftig finde.

Wir können uns eine Vision schaffen, die unseren GS gerecht wird. Sie dürfen eine Rolle spielen, denn durch unsere Fantasie haben wir die Möglichkeit, sie einfach in unser Drehbuch mit einzubeziehen, anstatt sie als feindliche, zu beseitigende Macht zu sehen.
Ich glaube, Du bist auf dem besten Weg, das für Dich herauszufinden! :P

Liebe Grüsse,

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon ZaWo » 28. Mär 2016, 10:34

KeinSchnee schrieb:
Sie dürfen eine Rolle spielen, denn durch unsere Fantasie haben wir die Möglichkeit, sie einfach in unser Drehbuch mit einzubeziehen, anstatt sie als feindliche, zu beseitigende Macht zu sehen.


Und wenn es nicht möglich ist, sich selbst ein Drehbuch zu schreiben, welches Alles berücksichtigt, dann reicht der Gedanke, dass es einen Weg drum herum oder mitten durch geben könnte. :fee:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Mär 2016, 11:00

Liebe ZaWo,

ZaWo hat geschrieben:Und wenn es nicht möglich ist, sich selbst ein Drehbuch zu schreiben, welches Alles berücksichtigt


ich meinte nicht, dass bei diesem Drehbuch ALLES berücksichtigt wird, sondern, dass störende GS miteibezogen werden, sodass sie nicht mehr stören, sondern beim gestalten meiner Vision helfen.
Was ich selbst visualisiere, ist nur ein kleiner Ausschnitt, der aber vollkommen frei von negativen Glaubenssätzen ist und somit für Wohlgefühl sorgt.
Mein Verstand ist beruhigt, da nichts gegen seine Programmierung geht. Bleibt also still.
Wie letztlich das Erwünschte zu mir kommt, bleibt dabei, was die Umstände angeht, völlig offen, jedoch ist das Gefühl des Beschenktwerdens mit all meinen GS zu vereinbaren.

Liebe Grüsse, :huhu2:

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 28. Mär 2016, 13:16

Danke euch! :danke:

Das eröffnet mir gerade eine völlig neue Perspektive aufs LoA. Ich war nämlich gestern Abend ziemlich frustriert darüber, wie viele GS ich noch loswerden muss und wo ich mir selbst noch im Weg stehe. :rleye:
Ist es gar nicht so, dass man schwingungsmäßig blütenrein sein muss?

Vor zwei Wochen als ich plötzlich die innere Käseglocke hob und auf dem Silbertablett meinen konkreten Traum sehen konnte, war ich so im Vortex. Bis jetzt gibt es nur eine Person, die ich eingeweiht habe und ich sagte ihr völlig überzeugt: "Du, ich glaub, das geht jetzt alles ganz schnell!" Und sie lachte genauso überzeugt: "Ja, hoffentlich sehen wir uns überhaupt noch." :gvibes:

Ich würde euch so gerne genaueres darüber erzählen, irgendwann werde ich das sicherlich tun, aber im Moment fühle ich mich von der Angst gebremst, ich könnte die Generalprobe versauen und dem Vorführeffekt erliegen. :oops:

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon shaoli » 28. Mär 2016, 14:54

Hallo ihr Lieben, liebe Maike,

als ich vorhin drüben im anderen Thread schrieb, ist mir dazu ein Gedanke gekommen.

Maike hat geschrieben:

Aber ich spüre selber, dass ich so ein Angebot blockiere, weil ich es unvernünftig finde. Ich schleppe so einige GS mit mir herum, die sich mir als Vernunft verkaufen und ich nehm sie gerne an, weil ich mich damit so vernünftig fühle. :lol: Dann kann ja niemand was sagen, und ich mir selbst erst recht nicht, wenn ich auf die Nase falle. Wenigstens hab ich dann ja trotzdem vernünftig gehandelt. :teuflischgut:






Es hat gedauert, bis ich wirklich begriffen habe, dass sich da nicht mein Verstand
einschaltet, sondern der der Menschen, die mir ihre Glaubenssätze eingehämmert haben.
Als Zehnjährige hatte ich überhaupt keinen - weder einen gefühlten, noch einen verstandes-
mäßigen Widerstand - bei dem Gedanken, Tänzerin zu werden.
Erst, als und seit mich die volle Wucht der Ablehnung der Erwachsenen traf, habe ich die. In
solchem Maß, dass ich später nicht einmal im Sportunterricht so tanzen konnte wie ich tanzen
kann - geschweige denn, auf einer Schulveranstaltung und in der Disco nur nach dem einen
oder anderen alkoholischem Getränk so, wie man da eben so tanzt. Und habe mich, wie du
schreibst, meist total vernünftig gefühlt.

Ich habe mich vernünftig gefühlt, als ich meinen Beruf gewählt habe, aber auch, wenn ich
dachte, dass ein toller Mann mich eh nur rumkriegen will usw.usf. Auf solchen Entscheidungen
bauen weitere auf, beispielsweise für eine " vernünftige " Beziehung . In den Jahren mit
Abraham bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass fast jede größere Entscheidung, die ich vorher
getroffen habe, weil sie vernünftig schien, dem entsprach, was die Erwachsenen während meiner
Kindheit und Jugend für mich für vernünftig hielten und wahrscheinlich tatsächlich weniger für
mich, sondern von mir wünschten, um sich gut zu fühlen.

" Vernünftig " bedeutet ja, einer Einsicht - besonnen - zu folgen, und diese Einsichten gibt
uns unsere Gefühl, daher handeln wir immer unvernünftig, wenn wir gegen unser
Gefühl handeln.

Mit Abstand betrachtet wäre es eine absolut vernünftige Entscheidung gewesen, meinem
Wunsch, Tänzerin zu werden, zu folgen, weil es das war, was ich einfach so wirklich
gut konnte und es mich so glücklich gemacht hat, zu tanzen. Die Beziehung mit dem tollen
Mann wäre in dem Moment eine absolut vernünftige Entscheidung gewesen, jedenfalls viel
vernünftiger als die Wahl, die ich später, wenn auch völlig unbewußt, aus " Vernunftgründen "
getroffen habe.

Lange Rede, kurzer Sinn, wo das Gefühl der Freude, der Begeisterung, der Ekstase ist,
da ist auch der vernünftige , der einsichtsvolle Weg. Und umso früher man ihn beschreitet,
desto besser :ros: .

Liebe Grüße
shaoli
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Mär 2016, 15:17

Maike hat geschrieben:Ich war nämlich gestern Abend ziemlich frustriert darüber, wie viele GS ich noch loswerden muss und wo ich mir selbst noch im Weg stehe.


Genau das hatte ich auch, Maike.
Und ich finde diese Erkenntnis gerade sehr spannend!
Ich muss mir nicht vorstellen, dass ich Nachts alleine durch eine Strasse gehe, wenn ich im Dunkeln Angst vor Kriminalität habe.
Ich kann mir genau so gut vorstellen, dass ich an einem wunderschönen Sonnentag durch eine herrliche Strasse gehe, in welcher nur absolut liebenswerte Menschen wohnen.
Wie ich durch die Strasse gehe, ist meine Wahl, doch ich gehe hindurch.
Ich muss mir nicht die Angst nehmen, sondern den Weg finden, der Angstfrei ist.

Meine GSs und die damit verbundenen Ängste, bzw. negativen Gefühle gehören zu meinem Kontrast, der mich letztlich zu einer, genau auf mich zugeschnittenen Lösung führt.
Wenn man es so betrachtet, sind negative GSs nur Wegweiser, gegen die man nicht anrennen muss, um sie zu vernichten, oder aufzulösen.
Man geht einfach davon weg, kooperiert mit ihnen, und findet so den eigenen Weg.
Ich würde im Moment fast behaupten, dass negative GSs existenziell sind, für Individualität.
Wenn nicht gar die Quelle dafür sind.

Verrückt, wie man immer neue Erkenntnisse gewinnt, so, als hätte man zum ersten Mal das LoA begriffen! :kgrhl:

Aber so toll!

Liebe Ostergrüsse,

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Mär 2016, 15:31

shaoli hat geschrieben:Lange Rede, kurzer Sinn, wo das Gefühl der Freude, der Begeisterung, der Ekstase ist,
da ist auch der vernünftige , der einsichtsvolle Weg. Und umso früher man ihn beschreitet,
desto besser .


Liebe shaoli,

Es gibt kein früher, später, jung alt.
Es ist alles genau richtig so, wie es ist.
Wenn Du noch den Wunsch hast, zu tanzen, dann tanze! :ros:
Wenn Du den Wunsch hast, jung zu sein und zu tanzen, dann stell es Dir vor.
Dann wirst Du es auch sein und tun.
Es ist immer jetzt. Was Du glaubst, drückt sich aus.
Deshalb geht es nie um: Je früher, desto besser.
Alles ist immer möglich, jetzt und hier.

Liebe Grüsse,

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