Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Hamfor » 25. Apr 2016, 10:00

~

Joa, KeinSchnee, stand gestern unter merkwürdigem Druck, hat sich wohl dennoch durch die durchaus auch konstruktiv gemeinten Worte hindurchgepulvert und war etwas scharf. Ich war mir darüber auch im Klaren und befand mich auf Konfrontation mit meiner eigenen Selbstkritikkeule, die mir gestern um die Ohren flog. Muss man dann nicht nach außen tragen, schon klar, gelingt mir hin und wieder nicht, ich war mal wieder auf Gegenwind aus. Aber schön, wie leicht sich Maikes letzter Beitrag liest, hab mich vergangene Nacht gleich davon anstecken lassen.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 332
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 27. Apr 2016, 23:33

Hallo Ihr Lieben,

krawumm, so schnell kann es gehen. Ich bin für die Stelle nicht geeignet, bekam heute zudem die Kündigung von meinem Arbeitgeber und habe obenauf zwei Kunden, die größere Beträge nicht begleichen.

Ich geb zu, mich hat gerade der Mut verlassen. Ich versuche wenigstens eine Stufe hochzukrabbeln. :roll:

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Apr 2016, 05:50

Liebe Maike,

wenn Du Dir jetzt bewusst machst, dass Du den Job verloren, bzw. nicht bekommen hast, den Du nicht mehr machen wolltest, dann arbeitet alles für Dich. :loveshower:
Die Orchestrierung für Deinen Wunsch"job" hat begonnen!
Mutlosigkeit ist ein altes Muster, das sich nur an äußeren Dingen orientiert.
Du hast jetzt die Möglichkeit, aus diesem Teufelskreis auszubrechen und Dich wieder mit Deinem Wunsch zu verbinden, ohne das Festhalten an Dingen, die Dir sowieso nicht gefallen haben.

Vielleicht ist Dein Wunsch nach Freiheit viel größer, als Du Dir bisher eingestanden hast.
Geh mit, vertraue und freu Dich auf diesen neuen Weg, der sich jetzt für Dich auftut, weil Du nun bereit dafür bist.
Deine Schwingung war eindeutig gegen diesen Job und es ist doch toll, wenn Du das jetzt so klar erkennen kannst.
Entlarve Deine Angst als das, was sie ist: Ein alter Glaubenssatz, der Dir nicht gut tut und zudem nichts mit der Wahrheit zu tun hat.
Wenn das Neue kommen soll, muss das Alte gehen.
Und Du selbst hast jetzt den Platz für das Neue geschaffen.

Ich freue mich für Dich über das, was jetzt in Dein Leben kommen kann! :gvibes:

Lieben Gruß, :hug:

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 587
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Andre » 28. Apr 2016, 07:02

Liebe Maike,

die Zeit der Arbeitslosigkeit kannst du super dafür nutzen, um dich in aller Ruhe mit deinen Zielen zu beschäftigen. Es wird kein Zufall sein, dass dir das gerade passiert. Betrachte es als Teil deines neues Weges, den du mutig eingeschlagen hast.

Ohne ins Detail gehen zu wollen habe ich vor zwei Tagen etwas Ähnliches erlebt, das mich auch beinahe aus der Bahn geworfen hätte. Ich habe mich hingesetzt und bin dann schließlich zu der Erkenntnis gelangt, dass mir dieses "Problem" eigentlich nur noch weitere unbewusste Glaubenssätze in Verbindung mit einem Herzenswunsch aufgezeigt hat, die sich unter normalen Umständen nicht gezeigt hätten.

Zuerst habe ich mir gedacht dass das schon ärgerlich ist, gerade weil ich mich jetzt dem Ziel so nahe fühle wie noch nie. Aber dadurch dass ich einen kühlen Kopf bewahrt und bewusst hingeschaut habe konnte ich das vermeintlich negative Ereignis sogar als wichtiges Puzzlestück der Ereigniskette erkennen. Sicher ist auch mein Problem jetzt dadurch nicht gelöst, aber wenn ich mich ganz ohne Schönfärberei oder lähmendem Pessismus positiv ausrichte, dann habe ich eine gute Chance mein Ziel zu erreichen.

Vielleicht hilft dir das irgendwie, denn ich muss sagen dass mir dein Thread auch sehr geholfen hat und ich irgendwie eine Parallele zu meinem Leben sehe. Auch ich bin dabei Nägel mit Köpfen zu machen.

Ich bewundere die Sorgfältigkeit mit der du an die Dinge herangehst, dein Durchhaltevermögen und die Hartnäckigkeit bei der Ausrichtung auf deine Wünsche. Beim Lesen dieses Threads dachte ich mir immer, die Maike schafft das! Bleib also unbedingt dran! :gvibes:

LG
Andre
Benutzeravatar
Andre
 
Beiträge: 139
Registriert: 09.2011
Wohnort: Graz
Geschlecht: männlich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 28. Apr 2016, 12:44

Hallo Ihr zwei,

klar, es ist alles eine Eigenkreation. Ich frag mich bloß, warum ich so doof bin und mir so etwas manifestiere?! :twisted:

Der Job, den ich verloren habe, war nicht in dem Gebiet, auf dem ich nicht mehr arbeiten wollte. Der Job hatte mir ein gewisses Grundeinkommen gesichert. Das nun wegfällt. Ab Juli habe ich genau 0 Einkommen. Als Studentin hat man auch keine Möglichkeit, an öffentliche Gelder zu kommen. Jedenfalls falle ich aus allen Kategorien heraus.
Aber das ist dann halt so.

Ich wollte abnehmen - jetzt habe ich die perfekte Unterstützung, weil nicht mehr so viel Geld da ist für Essen.
Ich wusste nicht, wie ich mein Pensum für mein Studium unterbringen soll - nun habe ich noch mehr Zeit.

Naja, mein Versuch, das Ganze etwas sarkastisch-positiv zu sehen. ;-)

Ich darf gerade erfahren, was für gute Freundschaften ich habe. Und mein Freund aus X schickt mir gerade eben ein Jobangebot, das ich wegen Kurzfristigkeit zwar nicht annehmen kann, aber schön zu wissen, dass neue Dinge aufblitzen.

Andre hat geschrieben: Ich habe mich hingesetzt und bin dann schließlich zu der Erkenntnis gelangt, dass mir dieses "Problem" eigentlich nur noch weitere unbewusste Glaubenssätze in Verbindung mit einem Herzenswunsch aufgezeigt hat, die sich unter normalen Umständen nicht gezeigt hätten.


Ich hatte ein sehr starkes Momentum der Überzeugung, Fehler zu machen und als unfähig zu gelten. Ob das thematisch der Grund für die Kündigung war, weiß ich nicht. Ich hatte, wie bei allen anderen vorherigen Jobs, eine ständige Angst, kritisiert zu werden und etwas falsch zu machen. Und natürlich wurde mir das auch oft gespiegelt.

Im Moment fokussiere ich mich von Stunde zu Stunde. Große Ziele sind genau das: mir einfach zu groß. Ich sehe da Moment eine Entfaltung nach unten und es macht mir auch keinen Spaß, dabei zuzusehen. Ich will nicht mehr meine ganze Schwingung nach Schmutzpartikeln durchsuchen, damit eine Manifestation auch mal kommen kann.
Ich hab eine Bewerbung rausgeschickt für einen Nebenjob und werde gleich mal weiter suchen.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Apr 2016, 13:24

Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:Der Job, den ich verloren habe, war nicht in dem Gebiet, auf dem ich nicht mehr arbeiten wollte.

Nur mal zur Klärung: Du schriebst ja:
Maike hat geschrieben: Aber: Es ist genau der Bereich, in dem ich seit Jahren arbeite und aus dem ich unbedingt weg will


Du benutzt hier die Gegenwart und nicht die Vergangenheitsform.
Der Job den Du hier verloren hast, war also einer, den Du gerne gemacht hast, oder einer, in welchem Du seit Jahren arbeitest und von dem Du weg willst?

Lieben Gruß,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 587
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 28. Apr 2016, 14:56

Liebe Kein Schnee,

es ist etwas komplizierter bei und um so gut es geht meine Anonymität zu wahren, wird es halt leider manchmal unverständlich. :oops:

Ich habe / hatte mehrere Jobs. Der, den ich verloren habe, hat mir ein Grundeinkommen gesichert. Als Nebenjob habe ich das ganz gerne gemacht.

Der andere, um den es geht, ist ein Job, den ich auch nebenher mache und für den eine zeitlang angedacht war, den zu einer festen Stelle zu machen, weshalb ich überhaupt noch einmal studiert habe. Die Entscheidung habe ich damals getroffen aus einer Mischung aus Interesse und einem Sicherheitsbedürfnis heraus.

Ich hoffe, jetzt ist es klarer.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Apr 2016, 16:07

Ja, danke Maike! Jetzt habe ich es verstanden!:-)

Du studierst also etwas, was Du nicht mehr beruflich machen möchtest.
Das war ja Dein Anfangsthema des Threads.
Nun hast Du Dich sehr stark auf etwas fokussiert, das Deinem Vortex diametral entgegengesetzt ist und irgendwie versucht, es Dir schön zu reden, bzw. Erklärungen dafür zu finden, warum dies der beste Weg ist.
Dass Du nun den Job verloren hast, den Du ganz gerne gemacht hast, ist dann auch verständlicher, denn Deine Schwingung war ja nicht nur komplett auf den ungeliebten Job programmiert, den Du eigentlich gar nicht wolltest, sondern auch darauf, ihn Dir irgendwie angenehmer zu denken, was natürlich sehr viel Energie bündelt.
Allerdings da, wo Dein IB eigentlich gar nicht hin will.
Also geballte Ladung auf Nichtwunsch: Studium mit den Prüfungen, der Nebenjob und zuletzt noch das Jobangebot in Deiner Wunschstadt.
Dieses zeigte ja auch deutlich, wo Dein Fokus liegt.

Wenn Du also auf allen Fronten den Fokus auf Deinen Nicht-Wunsch legst, ist es nicht verwunderlich, dass es sich im Außen auch so manifestiert.
Ich habe allerdings das Gefühl, dass Du innerlich schon weiter bist, als du denkst.
Brauchst Du diese Komfortzonen wie Studiumsabschlüsse, Nebenjobs, wirklich?

Mein Gefühl dazu ist: loslassen, entspannen, freigeben, leben.

Zudem: wenn Du das Studium schmeisst, bekommst Du auch Arbeitslosengeld. :!:

Vielleicht ist es auch interessant, mal zu schauen, wie Deine Gefühle zum jetzigen Zeitpunkt sind, wenn Du noch einmal Deinen Anfangspost liest:
Maike hat geschrieben:ich habe seit langem diesen Traum von einer beruflichen Veränderung. Ich weiß, wohin ich will und kenne auch viele widerstrebende GS.
Ich bleibe im alten Trott, weil dieser mir Sicherheit verspricht und das ist auch einer meiner stärksten GS überhaupt. Der Sprung ins kalte Wasser ist mir zu heftig. Ich bin darum bemüht, positive Aspekte in meiner jetzigen Situation zu finden und finde sie auch, trotzdem will ich weg. Ich kann es nicht ändern, dass ich weg will. Ich frag mich halt, wie ich mich in das Ziel hineinentspannen und trotzdem im Hier und Jetzt sein kann? Wo setze ich überhaupt an?


Lieben Gruß,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 587
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 28. Apr 2016, 16:19

Hm, genau. Wie vor einigen Tagen auch schon, bei so vielen Dingen weiß ich nicht mehr wie ich schwingungsmäßigen eine blütenreine Weste haben soll. Wie soll ich so viele Fokusse halten??! Der Alltag muss halt auch laufen.

Ich möchte das Studium aber gerne abschließen. So kurz vor Schluss abzubrechen, wäre nicht mein Ding und ich würde das sehr bereuen. Schließlich ist schon sehr viel Mühe und Geld da reingeflossen.

Kein_Schnee hat geschrieben:Zudem: wenn Du das Studium schmeisst, bekommst Du auch Arbeitslosengeld.


Ich möchte nicht ausführen, welche Hölle hier dann losbrechen würde und wo ich mit meinen Nerven wäre.

Ich mag auch schon ganz gerne im Leben ankommen und mir dann nicht Schwingungsprobleme aufhalsen wie "Wie erkläre ich im Lebenslauf ein kurz vor Schluss abgebrochenes Studium"?

Momentan habe ich tatsächlich keine andere Möglichkeit als mich fallen zu lassen und hoffen, dass es möglichst bald eine Lösung gibt.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Andre » 28. Apr 2016, 17:28

Maike hat geschrieben:Ich möchte das Studium aber gerne abschließen. So kurz vor Schluss abzubrechen, wäre nicht mein Ding und ich würde das sehr bereuen. Schließlich ist schon sehr viel Mühe und Geld da reingeflossen.


Das halte ich auch für vernünftig! Es wäre durchaus schade das Studium so kurz vor dem Ziel abzubrechen. Andererseits, wenn dir die Sache wirklich völlig gegen den Strich geht, könntest du immer noch von Kein_Schnee's Lösung Gebrauch machen:


Kein_Schnee hat geschrieben:Zudem: wenn Du das Studium schmeisst, bekommst Du auch Arbeitslosengeld.


Ich würde jedenfalls kein Studium nur aus Prinzip absolvieren. Wenn sich im Moment aber auch noch keine andere Lösung aufgetan hat, dann wäre es vernünftig den Abschluss zu machen. Nur weil ein paar gravierende Dinge momentan dem Anschein nach schiefgegangen sind, musst du deine großen Träume nicht vergessen oder gar beiseite schieben.


Erst recht würde ich mich dem Ziel verschreiben, dass du alles erreichst was du dir vorgenommen hast! Es ist natürlich leicht gesagt, aber glaube mir, ich befinde mich in einer ähnlichen Situation und ich habe es endlich geschafft positiv fokussiert zu bleiben ohne dem ganzen einen rosa Anstrich zu verpassen!

Ich sehe es als eine Gelegenheit dass du dich in dieser Angelegenheit weiterentwickeln kannst!

Maike hat geschrieben:Wie vor einigen Tagen auch schon, bei so vielen Dingen weiß ich nicht mehr wie ich schwingungsmäßigen eine blütenreine Weste haben soll. Wie soll ich so viele Fokusse halten??! Der Alltag muss halt auch laufen.


Das Gefühl kenne ich nur zu gut! Aber du musst ja nicht so viele Fokusse halten! Loslassen, entspannen und dich zwischenzeitlich auf deine Ziele ausrichten reicht ja völlig aus! Du könntest ja trotzdem den normalen, für dich realistischen, vernünftigen und sicheren Lebensweg gehen indem du Ausschau nach einem Nebenjob hältst ohne dabei den Traum vom großen Glück aufgeben zu müssen! Du machst ja nichts falsch, indem du das tust. Blockieren tust du dich ja nur, wenn du zulässt dass negative Gedanken dich lähmen und glauben lassen, dass du jetzt nicht mehr weiterkommst im Leben.

Ich habe inzwischen schon viele Beiträge von dir gelesen und ich finde dass du deine Sache gut machst und dich sehr genau mit dem LoA und deinem Leben beschäftigst. Knüpfe da an und integriere die aktuellen (vermeintlich negativen) Geschehnisse in dein Weltbild! Versuche alles ganzheitlich zu sehen und behalte den Überblick! Ich selbst habe kürzlich die Erfahrung gemacht, dass das funktioniert. Vorher habe ich mich auch von "Schicksalsschlägen" runterziehen lassen und konnte den Fokus nicht halten. Da waren einige Kaliber dabei, die mich aus der Bahn geworfen haben und mich Zeit gekostet haben bis ich mich wieder neu ausrichten konnte. Das war aber insofern keine verlorene Zeit, weil mir dadurch meine Wünsche noch bewusster geworden sind. Wenn es dir aber gelingt eine ganzheitliche Sicht deines Lebens zu erlangen dann lässt du dich nicht so schnell von einer Sache runterziehen bzw. hast du mehr Energie die Steine des Lebens wegzuräumen oder noch besser sie als Bausteine für deinen Weg zum Ziel zu verwenden!

Wie Kein_Schnee bereits erwähnt hat, glaube ich auch dass du bereits viel weiter bist, als du selbst glaubst! Erweitere deine Perspektive! 8-)



„Unmöglich ist immer alles für dich.“
— Yoda zu Luke Skywalker Maike (Episode V – Das Imperium schlägt zurück, Kapitel 31 - There is no Try)

„Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.“
— Yoda zu Luke Skywalker Maike


:clown:
Benutzeravatar
Andre
 
Beiträge: 139
Registriert: 09.2011
Wohnort: Graz
Geschlecht: männlich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Apr 2016, 17:57

Liebe Mike,

Maike hat geschrieben:Wie soll ich so viele Fokusse halten??!

Es gibt ja nur einen Fokus, den es sich lohnt zu halten und der ist auf unser Wohlgefühl.
Dass Dir das momentan wie ein Kraftakt vorkommt ist verständlich, da Du Dich ja sehr intensiv mit Dingen beschäftigst, die Deinem Wohlgefühl entgegenstehen.
Über einen Schwebebalken zu gehen und sich dabei darauf zu fokussieren, wild herumzuspringen, ist nicht die leichteste Übung.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du es schaffst, Dir etwas von Deinem Druck zu nehmen!

Lieben Gruß, :hug:

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 587
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon shaoli » 28. Apr 2016, 21:56

Hallo liebe Maike,

ich habe jetzt nicht den ganzen Thread noch einmal gelesen, daher bitte ich vorweg um
Entschuldigung, wenn ich jemanden wiederholen sollte.

Maike hat geschrieben:
Ich möchte das Studium aber gerne abschließen. So kurz vor Schluss abzubrechen, wäre nicht mein Ding und ich würde das sehr bereuen. Schließlich ist schon sehr viel Mühe und Geld da reingeflossen.




Ich würde weniger die Mühe und das Geld sehen, das in dein Studium geflossen ist, sondern anerkennen,
dass du deine Gründe hattest, dich dafür zu entscheiden und auch, wenn deine Wünsche sich geändert
haben, ist dein Studium doch nicht weniger wert. Du kannst trotzdem stolz auf dich und das, was du
geschafft hast und dann schließlich auch auf deinen Abschluß sein. Beim drüberlesen hatte ich ein
bißchen das Gefühl, dass du das alles schmälerst, weil du nicht mehr in diesem Bereich arbeiten
möchtest und dass du nicht den Nerv hast, dein Studium zu schmeißen, schreibst du ja selber. Teufelskreis.

Maike hat geschrieben:Ich möchte nicht ausführen, welche Hölle hier dann losbrechen würde und wo ich mit meinen Nerven wäre.

Ich mag auch schon ganz gerne im Leben ankommen und mir dann nicht Schwingungsprobleme aufhalsen wie "Wie erkläre ich im Lebenslauf ein kurz vor Schluss abgebrochenes Studium"?


Daher würde ich mich in das Studium und auf den Abschluß stürzen, dann bist du durch damit und kannst
dich freier und gezielter auf den nächsten Wunsch ausrichten.

Maike hat geschrieben:Ich hatte ein sehr starkes Momentum der Überzeugung, Fehler zu machen und als unfähig zu gelten. Ob das thematisch der Grund für die Kündigung war, weiß ich nicht. Ich hatte, wie bei allen anderen vorherigen Jobs, eine ständige Angst, kritisiert zu werden und etwas falsch zu machen. Und natürlich wurde mir das auch oft gespiegelt.


Ich würde mich immer erst einmal den Gedanken, die ich über mich selber denke und den damit
verbundenen Gefühlen widmen, denn die nimmst du in jeden Job mit. Nähere dich der Überzeugung,
fähig zu sein und souverän mit allem, auch mit Kritik oder Fehlern umgehen zu können. Anstatt äußere
Umstände zu visualisieren, visualisiere ich gern eine etwas andere Version von mir selber und staune
immer noch, wie schnell ich anfange, wirklich so zu sein, zu denken und entsprechend zu handeln.



Im englischen Forum stieß ich gestern auf einen interessanten Thread, in dem unter anderem geschrieben
wurde, dass, selbst wenn eine Wunscherfüllung sich positiv überfordernd anfühlt, weil sie vom Himmel
gefallen zu sein scheint, diese Manifestation ein Indikator für eine schwingungsmäßige
Fehlausrichtung ist. Das kann man wohl auf jedes Gefühl der Überforderung übertragen. Wenn es
sich hingegen wie der nächste logische Schritt anfühlt, dann ist die Schwingung stabil und die Sache
wird eine produktive sein. Deine Schwingung kann aber nur stabil sein, wenn du ein stabiles Selbstwert -
gefühl hast, denn ein stabiles Selbstwertgefühl ist die Voraussetzung für stabile positive Erwartungen.
Das sollte zum Grundlebensgefühl werden, sich also nicht auf einen Wunsch oder dessen Manifestation
beziehen oder " gemacht " werden, damit er sich erfüllt. Das funktioniert natürlich nicht, es ist auch eine
Form von HFS, zu sagen, ich arbeite an meinem Selbstwert - und Wohlgefühl, um dies und das zu kriegen,
weil es auch wieder nur ein Versuch ist, zu kriegen, wovon man meint, dass man es braucht, um sich
besser zu fühlen. Und ein Versuch, Einfluß darauf zu nehmen, wie ( schnell ) es sich manifestiert.



Maike hat geschrieben:Ich will nicht mehr meine ganze Schwingung nach Schmutzpartikeln durchsuchen...


Darum gehts doch auch gar nicht :hug: . Such lieber nach dem, was deiner Schwingung jetzt schon
Glanz verleiht und polier sie weiter, indem du nur das Beste von dir denkst.


Maike hat geschrieben:...damit eine Manifestation auch mal kommen kann.


Wenn sich dein gesamtes Inneres stabilisert hat, stabilisiert sich auch deine gesamte äußere
Realität immer weiter die Richtung von allem, was du dir wünschst.
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 342
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon zimtstern » 30. Apr 2016, 01:57

Hallo,

shaoli hat geschrieben:..
Das sollte zum Grundlebensgefühl werden, sich also nicht auf einen Wunsch oder dessen Manifestation
beziehen oder " gemacht " werden, damit er sich erfüllt. Das funktioniert natürlich nicht, es ist auch eine
Form von HFS, zu sagen, ich arbeite an meinem Selbstwert - und Wohlgefühl, um dies und das zu kriegen,
weil es auch wieder nur ein Versuch ist, zu kriegen, wovon man meint, dass man es braucht, um sich
besser zu fühlen...


Und genau so ist es ja auch mit dem Bedürfnis nach (finanzieller etc.) Sicherheit,
wir wünschen oft nicht aus einem Gefühl der Sicherheit heraus, sondern erhoffen uns durch die Manifestation diese Sicherheit zu erlangen.
Aber was manifestiert sich dann? Immer wieder das Gefühl von Unsicherheit.

Ich würde auch gar nicht so sehr auf die manifestierten Sachen/Umstände schauen, es ist leicht da HFS drauf zu kleben, aber unser Gefühl dazu lügt nie.
Wenn ich erfahre dass ich meinen Job zum Datum xy verliere und mich das erschreckt und auch nach einem "Sacken lassen" Ängste und Unsicherheit beschert, dann weiß ich was sich manifestiert hat.
Anders könnte es ja auch sein dass ich von der Kündigung zwar überrascht werde, aber sich recht schnell ein Gefühl der Erleichterung (Freiheit, endlich Offen sein für etwas neues) einstellt, dann wäre das die Manifestation.

Eigentlich hilft in so einer Situation nur dass man wieder allgemeiner wird was die Wünsche angeht.
Wonach sehne ich mich, wie möchte ich mich fühlen?

Ich habe bei mir festgestellt dass ich bei solchen langfristigen Planungen sehr schnell die Verbindung zu mir, zu meinen Gefühlen, verliere.
Wir leben ja immer im hier und jetzt, für alle Zeiten, natürlich ist es auch schön zu Träumen a la "wäre es nicht schön wenn ich an Ort xy leben und xy tun würde.." so lange es sich einfach nur gut anfühlt.
Aber so bald sich da was "Kompliziertes" einschleicht würde ich diese Gedankenausflüge unterlassen.
Und wieder im Hier und Jetzt ankommen, - wie möchte ich mich fühlen? Was wäre jetzt schön?
(Das heißt ja nicht dass du den Traum aufgibst).

Wenn ich das richtig verstanden habe dann machst du das ja auch schon.
"Im Moment fokussiere ich mich von Stunde zu Stunde"


Warum es sich auch unnötig schwer machen? Aus dem "von Stunde zu Stunde " (von Moment zu Moment) leben kommen wir doch eh nicht raus, das ist das Leben.

Lieben Gruß,
Zimtstern
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 30. Apr 2016, 17:02

Hallo Ihr alle,

nach zwei Tagen Schock, Wut, Rachegelüste und vielen Tränen, fühle ich endlich so etwas wie Erleichterung und eine innere Ruhe.

Vorher war mir nicht bewusst gewesen, WIE stark der Einfluss von diesem "nicht gut genug sein" war und sich wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen hat. Ich fühle mich jetzt zumindest sehr viel näher "bei mir".

Ich bin auch sehr erleichtert, weil dieses starke Momentum, zu dessen Umgekehrung ich mich nicht imstande gefühlt habe, endlich explodiert ist.

Ich weiß gar nicht, wie oft der Gedanke an die möglichen Gedanken anderer federführend war bei allem, was ich so gedacht und getan habe.

Das Video, das Kein Schnee eingestellt hat im Video-Thread gefällt mir total gut und hilft mir, einen Fokus für dieses Grundthema zu finden.

Danke an euch alle. Ich werde eure Beiträge mit Sicherheit noch einige Male lesen. Jetzt mache ich mit der Ausrüstung erstmal im Stillen weiter. :danke:


Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 21. Mai 2016, 18:49

Hallo Ihr Lieben,

drei Wochen sind seit meinem letzten Beitrag vergangen und jetzt folgt ein Update. :fh:

Ich hatte mich recht schnell von den Vorfällen erholt. Geholfen hat mir dabei die Erkenntnis darüber, warum ich das alles angezogen hatte. Ich hörte auf, mich gegen meine Ängste zu wehren und zu versuchen, sie mit einem Lächeln zu übertrumpfen. So langsam wurde das Gefühl, in mir selbst stabil zu sein, immer präsenter. Ich ließ die Ängste zu, in der Hoffnung, dass sie mich schon nicht umbringen werden. Manchmal brach ich in Tränen aus, manche Nacht wachte ich mehrmals mit Herzrasen auf.
Ich hatte mich auf drei Stellen beworben. Eine hatte ich sofort wieder aussortiert, weil mir mein Gegenüber beim Telefonat doch deutlich zeigte, wie sehr es zu meinem Minderwertigkeitsmuster passte. Das zweite Vorstellungsgespräch brachte mich meinem Bauchgefühl so nahe wie noch nie. Alle inneren Alarmleuchten waren auf Rot, nach ein paar Tagen des "Sich-setzen-lassens" sagte ich das Probearbeiten ab und fand durch Internetrecherche mehr über diese eigenartige Person heraus. Für mich war das ein großer Fortschritt darin, mich nicht von meinem Bedürfnis nach Sicherheit leiten zu lassen. Ich vertraute, dass alles seine Wege ging und übernahm Verantwortung dafür, meinen eigenen Wert kennenzulernen und immer mehr zu fühlen. Das war und ist mir nach wie vor das Wichtigste: zu WISSEN und zu fühlen, dass ich ein bedingungslos wertvolles Wesen bin. Ich mache viele schriftliche Abraham-Übungen, freestyle so wie es sich gerade richtig anfühlt.
Das Mehr an Zeit, das ich nun hatte, konnte ich als Gewinn betrachten und machte mir eine schöne Zeit. Mein Alltag verlief ruhiger, langsamer und viel entspannter. Ich hatte mehr Zeit, um für mich da zu sein.


Vor zwei Wochen kam ein großer Auftrag rein, dann noch ein kleinerer letzte Woche. Diese Woche schlenderte ich durch meinen Lieblingsflur in der Uni. Dort sitzen die Anglisten. :heartsmiel: Ich liebe es, dort langzulaufen. Am Schwarzen Brett entdeckte ich einen Aushang mit einem Angebot, das es mir ermöglichen könnte, für einige Wochen nochmal in Stadt A zu fahren, bevor ich nach X ziehe. Ich konnte mich ja lange nicht zwischen beiden Städten entscheiden, X ist aber nach wie vor unbestrittener Sieger. Ob ich nun nochmal nach A reise, bevor ich mich in X niederlasse, weiß ich noch nicht. Momentan ist mein Fokus dahingehend noch gesplittet. Ich mache mir noch zu viele Sorgen um die Organisation und die zeitlichen Puzzleteile.

Außerdem schrieb mich diese Woche mein alter Arbeitgeber an, der mir vor 3 Wochen gekündigt hatte, um zu fragen, ob ich nicht doch wieder anfangen will. Am gleichen Tag erreichte mich von anderer Stelle eine Anfrage für eine Krankheitsvertretung. Ferner mailte mir die dritte Stelle, auf die ich mich Anfang Mai beworben hatte, wegen eines Vorstellungsgesprächs. Am Abend des gleichen Tages bekam ich das erste Mal in meinem Leben eine Anfrage aus dem Ausland für einen größeren Auftrag - von einer Plattform, auf der ich mich vor einigen Wochen angemeldet hatte. Ich war fürchterlich aufgeregt, was sehr gut war, weil ich so wieder sehen konnte, wo ich schwingungsmäßig gerade stehe. Ich unterbreitete den Interessenten ein Angebot, bisher noch ohne Reaktion. Aber ich weiß: there's always another ship, and another, and another ...
Ganz nebenbei wurde mir noch ein 30-Euro-Gutschein geschenkt.

Irgendwo mittendrin ist meine Geschäftsidee geboren worden, die mich mit einer tiefen Freude und Begeisterung erfüllt. Ich freue mich darauf, wie das LoA mir meine Co-Creator vorstellt und dabei zuzusehen, wie die Idee wachsen wird und beginnt zu laufen. Ich bin also frischgebackene Mama einer großartigen Geschäftsidee. :gvibes:

In diesem Monat habe ich so viel Geld verdient, wie noch nie zuvor. Und das ist mit Sicherheit erst der Anfang. Die Ereignisse haben sich besonders in den letzten Tagen so sehr überschlagen, dass ich erstmal wieder Luft holen muss und meinen Fokus entsplitten.


Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Maike
Zuletzt geändert von Maike am 21. Mai 2016, 19:03, insgesamt 2-mal geändert.
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon katgirl » 21. Mai 2016, 18:56

:klatschen: :prost: Das klingt doch super. Du machst Das!
“This physical environment DOESN’T REALLY EXIST.” Abraham
"Don't try to hold the vision - hold the feeling." Abraham
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1178
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 21. Mai 2016, 19:33

Danke Kat. :prost:

Ich finde es übrigens immer wieder erstaunlich, wie oft mir das LoA passende und unterstützende Musik herbeizaubert. Mein diesjähriger Soundtrack ist auf jeden Fall mein ganz eigener Durchbruch. :loveshower: So oft haben lyrics in den letzten Monaten dazu beitragen, etwas Wesentliches zu verstehen. Halfen mir, mich verstanden und getragen zu fühlen. Mich zurücklehnen und entspannen zu können. Meine Wut rauszulassen und die Augen zu spülen. Und Liebe und Schönheit zu fühlen.

Das hat meine ohnehin schon tiefe Wertschätzung für Musik und Musiker noch weiter verstärkt. :gvibes:
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 368
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon ZaWo » 21. Mai 2016, 20:17

OMG Maike, du bist meine persönliche Granate! So wundervoll, auch die Art und Formulierung, wie du darüber schreibst. Solltest du jemals eine Biografie verfassen...sie ist hiermit vorbestellt, notfalls auch auf Englisch. :herzhpf:
Ich gratuliere dir ganz, ganz herzlich. *knuff*
Bild
ZaWo
 

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon shaoli » 21. Mai 2016, 21:28

Auf dich, liebe Maike :prost:
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 342
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Beautiful Mind » 22. Mai 2016, 07:55

Wooowww, Maike, herzlichen Glückwunsch und weiter so! :genau: :stimmt:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 495
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 22. Mai 2016, 08:07




Liebe Maike,

der Knoten ist geplatzt - herzlichen Glückwunsch! :loveshower:

Es ist beispielhaft für alle, wie Du gezielt und mit einer ganzen Menge von Introspektion jetzt die ganze Palette der Möglichkeiten manifestiert hast.

Ich freue mich mit Dir und für Dich - und danke, das Du uns an Deinem Weg hast teilhaben lassen. Ich bin höchst gespannt, wie sich die weitere Entwicklung zeigen wird - the better it gets the better it gets.

Loa :hug:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8394
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Hamfor » 23. Mai 2016, 10:29

~

Maike hat geschrieben: Ich kann es nicht ändern, dass ich weg will.


Der Satz fiel mir damals schon auf.

Gratuliere jedenfalls zu diesen ganzen Fügungen, Maike. :stimmt:

Nebenbei, es geht aus meiner Sicht gar nicht um sowas Schlaffes wie Wünsche, es geht um den reinen, unzensierten, wahren Wille, der sich hier überall durchsetzt. Also, kann 'nen subjektives Ding sein, aber ich merke da eindeutig einen Unterschied, ob ich sage: Ich wünsche mir eine Veränderung. Oder: Ich will eine Veränderung. Wille ist eigen. Wunsch ist sowas Verkapptes. Vielleicht verkappter Wille, weil der Wünschende es nicht wagt, eindeutig zu wollen.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 332
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon ZaWo » 23. Mai 2016, 10:44

....und eine Steigerung von Wollen ist dann noch: "Ich will und werde.", also die reine Absicht.
ZaWo
 

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Hamfor » 23. Mai 2016, 11:13

~

ZaWo hat geschrieben:....und eine Steigerung von Wollen ist dann noch: "Ich will und werde.", also die reine Absicht.


Eine Steigerung dessen wiederum könnte sein: "Ich will und bin es." Im Wille ist bereits alles enthalten. Gegenwärtig. Ich will den offenen dunkelsmaragdgrünen Jaguar mit seinen soften, hellen Ledersitzen. Nice, wenn er dann angerollt kommt, keine Frage - dennoch spüre ich um einiges Begeisterung mehr, ihn zu wollen. Jetzt grad. Schon präsent. Ist ja beliebig, was man hinters Wollen setzt. Geht ums freudige Wollen, weil einem ja auch noch gegeben wird, wenn man's nicht wieder verunmöglicht durch Textbausteine und Gefühlsduselei in den Fugen, die 'ne Wand hochziehen, hinter der eben das Gewollte scheinbar nicht will.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 332
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon katgirl » 23. Mai 2016, 11:30

Ich finde Eure Gedanken sehr spannend. LG
“This physical environment DOESN’T REALLY EXIST.” Abraham
"Don't try to hold the vision - hold the feeling." Abraham
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1178
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

VorherigeNächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker