Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 18. Apr 2016, 20:25

Meine wichtigste Erkenntnis aus den letzten Tagen: ganz vorne steht, den Schöpfungsprozess richtig zu verstehen und mir einzuverleiben. Denn nur so funktioniert auch der Vertrauensvorschuss und bewusste Schöpfung wird viel leichter. :gvibes:

Danke für eure Gedanken und Hilfestellungen. :ros:

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 20. Apr 2016, 16:55

Hallo Ihr Lieben,

meine Sorge darum, etwas nicht mitbekommen oder überlesen zu haben hinsichtlich meines Studienabschlusses, konnte ich relativ gut so regeln, dass ich eine spielerische Komponente eingebaut habe, indem ich meinen Universal Manager damit beauftragt habe, alle wichtigen Informationen zügig zusammenzutragen UND indem ich mir ehrlich eingestanden habe, dass mir der Hintern auf Grundeis geht. Gestern las ich noch einiges über "Make peace with where you are" und musste mir eingestehen, dass ich jetzt ehrlich mit mir sein muss, was meinen Setpoint betrifft.

Das hat gut getan, denn a) konnte ich besser schlafen und b) ergaben sich heute wundersame kreative Komponenten.

Ich war heute ungewöhnlich früh ins Büro gefahren, in welchem ich nebenher arbeite. Dort erfahre ich, dass die spezielle Aufgabe, die ich erledigen sollte, bereits von einer Kollegin, die Langeweile hatte, gemacht worden war.
Da ich dort nach geleisteten Stunden bezahlt werde, kochte ich innerlich kurz auf, die Kollegin gedanklich mit "Blöde Kuh" beschimpfend.
Mir war es aber kurzerhand doch lieber, mich nicht aufzuregen und sagte mir, dass ich gut versorgt bin und ich dafür mehr Zeit heute habe, andere Dinge zu erledigen.
Etwas später auf dem Weg zu einem Seminar begegnet mit ein Bekannter, dessen gut gelauntes "Komm, wir gehen Mohnschnecken essen" :mrgreen: mich ohne Umschweife davon überzeugen konnte, dass ich das Seminar schwänze.
Beim gemütlichen Zusammensitzen erfahre ich von ihm, dass das Seminar gar nicht stattgefunden hat, aber noch viel wichtiger: In unserem Gespräch wird plötzlich klar, dass mir tatsächlich relevante Informationen für meinen Abschluss fehlten. :shock: Das alles noch rechtzeitig genug, um die Dinge in die Wege zu leiten. :gvibes:


Mir sind zwei Dinge klar geworden:
1.) Hätte ich diese innere Unruhe nicht gehabt, hätte ich diese Infos vermutlich nicht herausgefunden.
2.) Abraham sprechen im Money-Buch davon, dass die Sorge um zu wenig Geld oder zu wenig Zeit im Grunde dasselbe sind. Mir ist es schon oft passiert, dass ich entweder sehr viel arbeite und so genügend Geld, dafür aber zu wenig Zeit habe oder aber dass die Arbeit weniger wird, ich weniger Geld und mehr Zeit zur Verfügung habe.

Liebe Grüße
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon katgirl » 20. Apr 2016, 17:11

Maike hat geschrieben: Mir ist es schon oft passiert, dass ich entweder sehr viel arbeite und so genügend Geld, dafür aber zu wenig Zeit habe oder aber dass die Arbeit weniger wird, ich weniger Geld und mehr Zeit zur Verfügung habe.

Jo. Da könnte ein blödes Gedankenmuster dahinter stecken, weil in unserer Gesellschaft weniger arbeiten gleichbedeutend ist mit "arbeitslos" sein. Deswegen kann das Geld auch weniger werden.

Wir wurden von klein auf dahin trainiert, dass Arbeit gleichzeitig für Lebensunterhalt und Geld verdienen steht.
'Wenn Du gut lernst und einen guten Job hast, dann verdienst Du auch mal gutes Geld.' So in etwa halt.
Die Möglichkeit passive Einkünfte, Aktiengewinne, Mieten, Renten, Gewinne und Zinserträge als Lebensgrundlage zu haben und den lieben langen Tag Golf spielen zu gehen müssen wir uns wohl erst selber beibringen.

Sozusagen ist die Bedingung Geld (unbewusst) an die Bedingung Arbeit geknüpft. Verändert sich eins, verändert sich das andere mit.

Wenn ich mir nun aufgrund dieser ewigen Prägung weniger Arbeit bzw. mehr Freizeit wünsche und darauf ausrichte,
dann hängt sich der Wunsch automatisch daran auf, dass sich der eine Teil zwar verwirklicht, gleichzeitig aber der zweite Teil (Geld) automatisch mit verändert.
Andersrum ebenso, Geld verdienen durch Arbeit ist im Normalfall die Möglichkeit, die ich am ehesten glauben kann und darum meist der schnellste Weg zur Manifestation.

LG

P.S. :danke: Das wollte ich doch letztens schon auseinander klamüsern. :pfeif: :pfeif: :pfeif:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 20. Apr 2016, 18:53

Hi Kat,

katgirl hat geschrieben:Andersrum ebenso, Geld verdienen durch Arbeit ist im Normalfall die Möglichkeit, die ich am ehesten glauben kann und darum meist der schnellste Weg zur Manifestation.


Richtig. Wobei man ja auch Arbeit als Möglichkeit an Geld zu gelangen als Teil des Weges zum ganzen Wunsch Geld aus anderen Quellen zu bekommen, sehen kann. Ich achte da auf mein Wohlgefühl.

katgirl hat geschrieben:Sozusagen ist die Bedingung Geld (unbewusst) an die Bedingung Arbeit geknüpft. Verändert sich eins, verändert sich das andere mit.


Ja, viele Wünsche sind in dieser Weise miteinander verquickt - in zumindest meinem Kopf. Zum Beispiel die Sache, dass ich überzeugt war, dass ich erst nach x ziehen kann, wenn ich mein Studium vollständig abgeschlossen habe.
Das ist eine Bedingung, die beide Seiten mit Druck behaftet.
Stattdessen erleichtert es mir im Moment zu sagen, Ich will nach x ziehen und mein Studium beenden. Das Universum kennt unzählige andere Wege, beides zur Erfüllung zu bringen.

Daher finde ich es am sinnvollsten, alle Wünsche voneinander zu trennen und es dem Universum zu überlassen, ob sie sich in irgendeiner Art und Weise positiv miteinander verbinden.

Liebe Grüße
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 23. Apr 2016, 13:51

Hallo Ihr Lieben,

es gibt Neuigkeiten. Diese Woche bekam ich ein Stellenangebot aus meiner Wunschstadt zugeschickt. Geht plötzlich alles sehr sehr schnell. :gvibes: Ich passe erstklassig in das Profil. Im ersten Moment fühlte ich mich trotzdem etwas überrannt und wusste überhaupt nicht mehr, wie ich das alles koordinieren soll. Aber dahingehend kann ich mich wenigstens ziemlich schnell locker machen, weil es auch gar nicht meine Aufgabe ist, alles perfekt zu timen. Das kann ich getrost dem Universum überlassen. :gvibes:

Das Aber: Es ist genau der Bereich, in dem ich seit Jahren arbeite und aus dem ich unbedingt weg will. Das ist ja schon fast zum Lachen. :pfeif: Die Bezahlung wäre ok für den Anfang. Und ich denke mir, ich könnte das ja einfach machen und mir vor Ort was anderes suchen. Und ich wäre schon ziemlich doof, wenn ich nicht einfach zugreife. Ich habe mich meinem Traum bisher noch nicht SO nah gefühlt wie jetzt.

Ach, um es abzukürzen: ich fühle mich nur halb inspiriert zu handeln.

Was mache ich denn jetzt? Ich will dem Universum gegenüber ja nicht undankbar erscheinen oder gar signalisieren, dass ich so gerne dort gar nicht leben möchte.

Liebe Grüße
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 23. Apr 2016, 14:07

Liebe Maike,

Deine Schwingung war Wunschstadt und da ist sie.
Deinen Job hattest Du negativ fokussiert, also hier ist er.
Das ist doch ein schönes Beispiel dafür, dass es egal ist, wie die Schwingung nun ist, wichtig ist nur, wie viel Fokus etwas bekommt.
Du müsstest jetzt eigentlich nur einen Weg finden, wie Du Deinem Job, den Du nicht magst, Fokus entziehen kannst. :P

Lieben Gruß,

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 23. Apr 2016, 15:43

Maike hat geschrieben: Die Bezahlung wäre ok für den Anfang. Und ich denke mir, ich könnte das ja einfach machen und mir vor Ort was anderes suchen. Und ich wäre schon ziemlich doof, wenn ich nicht einfach zugreife. Ich habe mich meinem Traum bisher noch nicht SO nah gefühlt wie jetzt.

Ach, um es abzukürzen: ich fühle mich nur halb inspiriert zu handeln.


Liebe Maike,

und immer wieder: Positioniere Dich im JETZT und projiziere nicht wieder die Zweifel auf die Zukunft. Jump! Und dann erschaffst Du wieder aus dem immer neuen Jetzt dort den Traumjob.

Maike hat geschrieben: Ich will dem Universum gegenüber ja nicht undankbar erscheinen oder gar signalisieren, dass ich so gerne dort gar nicht leben möchte.


Dem Universum ist das vollkommen egal, ob Du das Angebot annimmst oder nicht. There always is another boat and another and another ....

Statt zu erkennen, dass sich hier bereits ganz viele co-operative Komponenten zusammengefunden haben, wartest Du wohl lieber auf die "perfekte" Manifestation. Die wird aber vielleicht nie kommen. Es geht darum, jeden Schritt als Manifestation AUF DEM WEG zu erkennen und den voller Erwartung und Freude zu gehen.

Das Leben wird Dir keine Versicherungspolice ausstellen, dass alles ohne jegliche Haken vonstatten gehen wird. Das Leben will gelebt sein, mit der Erkenntnis, dass Du in der Lage sein wirst, mit auch nicht auf den ersten Blick überwältigend schönen Situationen umzugehen. Ich bin überzeugt, dass erst das Einlassen auch auf "Risiken" und noch unbekannte Situationen uns erst die ganze Bandbreite erfüllter Momente bescheren wird, die wir so lieben, um uns wirklich lebendig und als Schöpfer zu fühlen. Immer auf Nummer Sicher setzen ist doch total langweilig.

WS 213: Wartet einen Moment. Ihr habt Euch in einem Zustand fehlenden Widerstandes befunden, und was geschah dann? Ihr habt ihn mit Eurem Zweifel zerstört. Denkt darüber nach, das ist wirklich wichtig. Die Tatsache, dass ein Wunsch hervor gekommen ist, bedeutet, dass Ihr zum Zeitpunkt des Auftauchens in einem Zustand der Widerstandslosigkeit ward.

Dann aber habt Ihr alle möglichen Bedingungen an diesen Wunsch geknüpft und alle möglichen Widerstände aufgebaut und mit einem Mal fühlte sich der Wunsch nicht mehr so schön an. Ein Wunsch aber, der lebendig erhalten wird, fühlt sich ….


Liebe Grüsse
Loa



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 23. Apr 2016, 21:00

Hallo Ihr Zwei,

liebe Loa,
ich hatte gar nicht im Hinterkopf, 100% Sicherheit oder DIE perfekte Manifestation zu wollen. Wobei ich mich bei letzten sowieso frage, was das sein soll. :102: Das wäre aus meiner Sicht etwas, das mich ein inspiriertes Ja fühlen lässt. Und dann auch nicht perfekt = vollendet, sondern als etwas, dass sich für mich sehr gut anfühlt.
Was mir tatsächlich Bedenken machte, war dieses "Never settle for less". Dass es sich ausgerechnet um meine alte Berufssparte handelt, hat bei mir eher den Gedanken ausgelöst, ob ich nicht vom Regen in die Traufe komme.
Ich habe ja Gründe, nicht mehr in diesem Bereich arbeiten zu wollen. Ich möchte nicht jeden Morgen in meiner Wunschstadt aufwachen und dagegen ansehen, zur Arbeit zu fahren. Das ist eigentlich das Einzige, was mir Bauchschmerzen macht.

Ich habe schon zu oft for less gesettlet und finde das ziemlich schlimm. :|

Ach ich weiß es einfach nicht. Wahrscheinlich bin ich doch einfach nur undankbar und doof. Es ist das erste Mal, dass ich bewusst so etwas Großes kreiere. Woher soll ich wissen, wie mans richtig macht?
Natürlich sehe ich, dass die Dinge sich in die gewünschte Richtung bewegen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon zimtstern » 24. Apr 2016, 04:23

Maike hat geschrieben:Ach ich weiß es einfach nicht. Wahrscheinlich bin ich doch einfach nur undankbar und doof. Es ist das erste Mal, dass ich bewusst so etwas Großes kreiere. Woher soll ich wissen, wie mans richtig macht?
Natürlich sehe ich, dass die Dinge sich in die gewünschte Richtung bewegen.


Liebe Maike,

mach dir erst mal bewusst dass du nichts falsch machen kannst, egal wie du dich entscheidest.
Jemand (Zawo?) schrieb hier mal "ich mach's einfach wieder rückgängig" 8-)
Also in dem Sinne, dass du von jeder Situation aus wieder auf das fokussieren kannst was du willst.

Loa schrieb:
Lawofattraction hat geschrieben:"Dem Universum ist das vollkommen egal, ob Du das Angebot annimmst oder nicht. There always is another boat and another and another ...."

"Positioniere Dich im JETZT und projiziere nicht wieder die Zweifel auf die Zukunft. Jump! Und dann erschaffst Du wieder aus dem immer neuen Jetzt dort den Traumjob."


Ist das nicht unheimlich beruhigend? :gvibes:

Es gibt nicht DEN richtigen Weg aber es gibt DEINEN richtigen Weg zum immer wieder JETZIGEN Zeitpunkt.

Du kannst nichts falsch machen, du kannst nur "falsch" fokussieren, also auf das was du nicht willst, was sich nicht gut anfühlt.
Aber das tolle ist, "umfokussieren" kann man zu jedem Zeitpunkt, von jeder Situation aus.
Du kannst jetzt auf das fokussieren was du gerne möchtest, und was sich gut anfühlt, oder auch erst später :lol:

Was ist für dich jetzt der Weg des geringsten Widerstandes?
Der Weg des geringsten Widerstandes könnte für dich der sein, dass du das Angebot erst mal animmst, einfach weil es dich jetzt beruhigt dass du was hast in der neuen Stadt.
Aber, egal was du tust, bleib fokussiert auf das was du willst, egal welche "Tatsachen" scheinbar bereits geschaffen wurden, die Zukunft ist weiterhin offen und hängt nur von unserem Fokus ab.

Lieben Gruß und schönen Sonntag an alle,
Zimtstern :lieb:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 24. Apr 2016, 05:21

Sieh mal, Maike, das war deine Schwingung.
Maike hat geschrieben:Daher finde ich es am sinnvollsten, alle Wünsche voneinander zu trennen und es dem Universum zu überlassen, ob sie sich in irgendeiner Art und Weise positiv miteinander verbinden.



Die Trennung hast Du nun manifestiert und nun kannst Du schauen, wie Du eine Vereinigung Deiner Wünsche gefühlsmäßig etablieren kannst.
Dieses Angebot ist nicht das, was Du wolltest, also mußt Du es nicht annehmen.
Deine "Stadt-Schwingung" war rein, Deine Jobschwingung noch nicht.
Deshalb freu Dich einfach über diese Manifestation und bereinige das, was für Dich nicht optimal ist.

Erinnerst Du Dich an das Arztehepaar in "Es ist bereits so"?
Wie oft der Bauherr dort angetanzt ist und ihnen Vorschläge unterbreitet hat.
Viele hätten wahrscheinlich schon viel früher zugegriffen, aus Angst, dass man so ein Angebot annehmen muss.
Doch sie haben immer wieder abgelehnt, da sie keinen Milimeter von ihrem Wunsch abweichen wollten.
Sie blieben dem Wunsch treu und so hat er sich schließlich exakt so manifestiert.

Du verpasst nichts, wenn Du das Angebot nicht annimmst, sondern hast einen wunderbaren Hinweis auf Deine Schwingung bekommen, den Du nun nutzen kannst, um sie noch eindeutiger zu machen.
Mehr ist es nicht. Fokus mehr auf das was Du willst, anstatt auf das, was Du nicht willst.
Du bist doch auf einem guten Weg! :stimmt:

Lieben Gruß,

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 24. Apr 2016, 08:13




Liebe Maike,

zu jeder Wunschmanifestation führen viele unterschiedliche Manifestations-Schritte. Das kann einer davon sein, der wiederum inspiriert zu weiteren, die sich aneinander reihen wie die Perlen auf einer Kette. Daher ist ja der Vertrauensvorschuss in "das Universum" so absolut wichtig, der uns Wege beschreiten lässt, die zum heutigen Zeitpunkt gar nicht so sonderlich zielführend oder sinnvoll erscheinen, mit Rückblick gesehen aber klar wird, dass sie vollkommen harmonisch dazu geführt haben.

Maike hat geschrieben:Never settle for less


Damit meinen Abraham, den Wunsch nicht aufzugeben, aber es bedeutet nicht, dass die "perfekte" Wunschmanifestation abgewartet werden soll oder muss und irgendwann detailgetreu auf dem Präsentierteller liegt. Ohnehin sind unsere Wünsche in jedem Moment Modifizierungen unterworfen und verändern sich ständig.

Der Weg hin zu jedem Wunsch ist eine Kette von Manifestationen, die uns alle als Inspiration eingegeben werden und den Allowing State voraussetzen, aus dem heraus die einzelnen Schritte als potentiell bedeutungsvoll erkannt werden und - sollte man sich dazu inspiriert fühlen - verfolgt werden. Solche Schritte wahrzunehmen bedeutet nicht im geringsten, dass man sich mit weniger zufrieden gibt. Es gilt vielmehr sie zu erkennen als Teilmanifestationen, als co-operative Komponenten auf dem Weg zu einer gewünschten Manifestation.

Da kann selbst der verpasste Bus von äusserster Wichtigkeit sein, weil man im nächsten eine bedeutungsvolle Begegnung hat. Die wenigsten dieser schrittweisen Manifestationen lassen sich in der Tat direkt als das wichtige Detail identifizieren, das sie in der Tat sind. Manche sind absolut trivial und fallen bei Nichterkennen als Manifestation komplett durchs Raster.

Jeder einzelne dieser Schritte kann ein unerkanntes Sprungbrett sein. Dann nämlich, wenn wir gestärkt sind in unserem Vertrauen auf das Universum, das Grosse Ganze, das jeden unserer Wünsche in einer Detailgenauigkeit kennt, die uns weitgehend verborgen bleibt. So werden wir immer weiter durch Gedanken-Inspiration auf den Weg "gelockt" - hier hin, da hin.

Aber über dem allem steht auch das "you never get it wrong" - Du kannst einfach keine Fehler machen, egal ob Du zugreifst oder ablehnst. Wobei ein anderer wichtiger Punkt der ist, mit der Entscheidung im Einklang zu sein. Es ist höchst unangenehm, eine Entscheidung gegen eine solche Möglichkeit zu treffen und sie später zu bedauern, weil im Nachhinein erkannt wird, dass es eine gute Entscheidung hätte sein können.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon lawofattraction » 24. Apr 2016, 09:17




There is lack in where I am in the anticipation of something coming thats better. There is lack in the moment that you are anticipating it getting better. ...

I am taking pleasure in this moment of anticipating the never-ending delicious unfolding of my life experience. I am taking pleasure in this moment as I anticipate these other things that are on their way.

WS in Atlanta, March 26, 2016



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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 24. Apr 2016, 10:28

lawofattraction hat geschrieben: Daher ist ja der Vertrauensvorschuss in "das Universum" so absolut wichtig, der uns Wege beschreiten lässt, die zum heutigen Zeitpunkt gar nicht so sonderlich zielführend oder sinnvoll erscheinen, mit Rückblick gesehen aber klar wird, dass sie vollkommen harmonisch dazu geführt haben.


Liebe Loa,

ich kann den Vetrauensvorschuss aber auch dahinein geben, dass mir das Universum meinen Wunsch so erfüllt, wie ich es wirklich möchte.
Bei Maike spüre ich die Zweifel, da ich persönlich vermute, dass es nicht allein um die Stadt geht, sondern der Wunsch viel umfangreicher ist.
Wie sie selbst schrieb, hat sie die Wünsche voneinander getrennt, wobei der Fokus auf ihren Wunschjob wahrscheinlich negativ blieb, oder vernachlässigt wurde, da sie keine Einheit aus Stadt und Job hergestellt hat.

Mir kommt es jetzt so vor als würde ich mir z.B. ein Haus wünschen. Das Universum bringt mir eins, allerdings die letzte Bruchbude.
Dann würde ich ja auch nicht dort einziehen, nur weil der Wunsch "Haus" erfüllt wurde und ich dann vielleicht später erst erleben würde, dass nebenan ein Millionär wohnt, der, weil er mich so nett als Nachbarin findet, mir sein Haus vererbt.
Ich würde nicht in das alte Haus ziehen, weil es nicht meinem Wunsch entspricht.
Ich muss das Haus in meiner Vorstellung zunächst genauer bestimmen, mich fragen: was soll mir das Haus bieten und wie möchte ich mich dort fühlen.
Wenn Maike jetzt schon eine Abneigung dagegen hat, die neue Stadt mit ihrem alten ungeliebten Job zu vermischen, dann hat dies sicher seine Berechtigung.
Man soll erst handeln, wenn das Gefühl wirklich stimmig ist und nicht, weil es dann vielleicht stimmig wird.
Ich glaube, da leitet uns unser IB schon sehr genau.

Lieben Gruß,

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon ZaWo » 24. Apr 2016, 11:29

Ich denke, wovon Loa hier schreibt, ist eine gewisse Leichtfüßigkeit im Umgang mit den Dingen des Lebens. Ein (guter) Tennisspieler steht auch nicht zementiert auf dem Platz und fixiert die Ecke in die er den Return knallen möchte - komme was wolle. Er tänzelt und ist offen für den Moment. Ob Ass oder Netzball ist ihm eventuell auch nicht so wichtig, weil es ihm um die Freude des Spielens geht und nicht um Sieg oder Niederlage.

Natürlich braucht es dazu ein stimmiges Gefühl. Stimmige Gefühle beziehen sich aber nicht immer nur auf die Endresultate, sondern auch auf Prozesse, auf die man sich einlassen kann. Auch z.B. der Weg des geringsten Widerstandes (welches fühlt sich weniger schlecht an) kann mit Überzeugung und einem guten Gefühl bzgl. der Art der Entscheidung gegangen werden. Das ist auch Führung.

Dass Maike da eine Abneigung habe, sehe ich nicht. Sie schreibt von halbinspiriert und das ist dann wohl eher ein Thema des Betrachters à la "Ist das Glas halbvoll der halbleer" - also eine subjektive Sicht. Ich glaube, sie ist sich eher bzgl. des Prozesses uneins oder noch nicht vollständig aligned.

Im Übrigen gibt es keine großen Entscheidungen - nur ganz viele kleine.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 24. Apr 2016, 11:55

ZaWo hat geschrieben:Dass Maike da eine Abneigung habe, sehe ich nicht.

Liebe ZaWo,

ich bezog mich darauf:
Maike hat geschrieben:ch habe ja Gründe, nicht mehr in diesem Bereich arbeiten zu wollen. Ich möchte nicht jeden Morgen in meiner Wunschstadt aufwachen und dagegen ansehen, zur Arbeit zu fahren.


Inwieweit die Inspiration allein durch den Umzug in die Wunschstadt bei Maike dies kompensieren kann, weiß nur sie selbst. Nicht das erstbeste Angebot zu nutzen, wenn noch Zweifel bestehen, kann auch mehr Klarheit bringen, da dann der Entscheidungsdruck rausgenommen wird.
So kann man Mangelgedanken aufdecken, wie: Wer weiß, ob ich nochmal ein Angebot in dieser Stadt bekomme.
Dann nehme ich lieber eins an, was ich eigentlich gar nicht will.

Es gibt keine verpassten Chancen, da wir immer das bekommen, was wir schwingen.
Das ist doch wunderbar beruhigend. :P
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon katgirl » 24. Apr 2016, 12:29

Hallo Maike, hier ist eine konkretere neue Erklärung des Empfangsmodus.

"So, we're giving this to you because we want you to notice the extra bird activity that is on its way to you. And we want you to notice that it is as a result, every time, of your receptive mode.

Those messages come because you're in the receptive mode.

And then, the tendency is to go right out of the receptive mode because it reminds you of something that you have a practiced thought about that keeps you out of the receptive mode.

Did you follow the sequence of what we were talking about?

You're in the receptive mode frequently. And you get the idea.

In fact, usually when you're in the receptive mode a desire, which has been revealing itself to you steadily, is received by you. Or realized by you.

Receptive mode. Bam!

Then, almost immediately, the next thing you do is think about that desire and how it hasn't come about. And you take yourself right out of the receptive mode. In the same way that someone could get a message from a dearly departed loved one, because they're in the receptive mode, and then because they remember that they're departed then they leave the receptive mode.

Did you follow the correlation in all of that?

"Mhmm."

This receptive mode is something that we want you to notice when it happens, and we want you to notice that you can keep it going. Because the momentum of the receptive mode is what you're all asking for.

That momentum in the receptive mode is that sweet spot that you're all asking for. And that's when you're riding high. That's when you're flying high. That's when ideas are coming. That's when people are attracted to you.

That's what you came for. Nothing else will do. Nothing else will do for you. Nothing else is even close to what you intended when you decided to come forth into these physical bodies.

You said, 'I'll sift and sort through contrast, and I'll launch rockets,' but you said that knowing that it would be very quick, and it wouldn't be something that would consume you. You never expected to be stuck in step 1.

You knew that step 1 would happen, and that it would launch rockets of desire, and that source would take it from there, and that this vortex would bubble up into something that you could, if you were in the right frame of mind, receive.

So life really begins-

Conscious creation-

Oh, we've not said this before.

You are asking for it.

So, there's creation. Which just happens. People are creating by default all over the place, because they don't know what they're doing.

Conscious, deliberate creation begins with step 3, the receptive mode.

Because step 1 doesn't have to be conscious. And step 2 is your source energy consciousness.

But the receptive mode is your really first step, only step, only important step. Getting into the receptive mode is all that matters in order for everything to then progress in the way that you've intended it. "Abraham Hicks

:stimmt:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 24. Apr 2016, 17:41

Danke euch allen !!! :danke:

Kein_Schnee hat geschrieben:So kann man Mangelgedanken aufdecken, wie: Wer weiß, ob ich nochmal ein Angebot in dieser Stadt bekomme.
Dann nehme ich lieber eins an, was ich eigentlich gar nicht will.


Diesen Gedanken hatte ich nicht mal. Ich hatte bloß befürchtet, ich könnte ihn haben. :P

Kein_Schnee hat geschrieben:Die Trennung hast Du nun manifestiert und nun kannst Du schauen, wie Du eine Vereinigung Deiner Wünsche gefühlsmäßig etablieren kannst.


Mit der Trennung fiel/fällt es mir leichter. In der Ursprungsversion waren nämlich noch ein toller Job und mein Vortexpartner enthalten. Das war mir zu viel Druck.

ZaWo hat geschrieben:Dass Maike da eine Abneigung habe, sehe ich nicht. Sie schreibt von halbinspiriert und das ist dann wohl eher ein Thema des Betrachters à la "Ist das Glas halbvoll der halbleer" - also eine subjektive Sicht. Ich glaube, sie ist sich eher bzgl. des Prozesses uneins oder noch nicht vollständig aligned.


So ist es. Abneingung war insofern vorhanden, als dass es sich für mich sehr befreiend angefühlt hat und ein großer Schritt nach vorne, dass ich vor einigen Wochen mir endlich offen eingestehen konnte, dass dieser Beruf zu mir nicht mehr passt, nachdem ich monatelang hin und herüberlegt hatte.

Kein_Schnee hat geschrieben:Die Trennung hast Du nun manifestiert und nun kannst Du schauen, wie Du eine Vereinigung Deiner Wünsche gefühlsmäßig etablieren kannst.


zimtstern hat geschrieben:Was ist für dich jetzt der Weg des geringsten Widerstandes?
Der Weg des geringsten Widerstandes könnte für dich der sein, dass du das Angebot erst mal animmst, einfach weil es dich jetzt beruhigt dass du was hast in der neuen Stadt.


Ich könnte die Gedanken, die ich über meinen alten Beruf habe, aufweichen, denn wer weiß, ob dieser neue Job nicht Teil eines größeren Ganzen ist, wer weiß, ob er mir nicht bedeutende Begegnungen möglich macht, wer weiß, ob es dort nicht ganz anders ist als hier, denn ich wäre ja in einem anderen Land. Wer weiß, welche Chancen der Job mir offenbart? Welche neuen bevorzugten Details? So wie Loa es auch schreibt.

Ich wollte einfacht keine Happy face sticker drauf kleben und mir vormachen, es sei die einzige Chance, in diese Stadt zu kommen.
Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich für einen völlig neuen Beruf auch noch nicht bereit genug. Dieser Job wäre nun eine Chance, heranzureifen, mich zu alignen. Eigentlich finde ich es ganz gut, ein bisschen Comfort-Zone zu haben, denn es ist ja schon ein großer Schritt, überhaupt in ein anderes Land zu gehen. So gesehen verwundert es ja auch nicht, was ich mir da manifestiert habe. :P

Ich werde gleich mal Kats Textauszug lesen.

Schön so viele verschiedene Perspektiven zu lesen. :lieb:

Liebe Grüße
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 24. Apr 2016, 18:13

Maike hat geschrieben:Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich für einen völlig neuen Beruf auch noch nicht bereit genug. Dieser Job wäre nun eine Chance, heranzureifen, mich zu alignen.

Hoppla! :hä:
Diese Info hätte ich gerne früher gehabt, da sie natürlich ein anderes Licht auf dieses Thema wirft.
Ich ging von:
Maike hat geschrieben:Das Aber: Es ist genau der Bereich, in dem ich seit Jahren arbeite und aus dem ich unbedingt weg will.
aus.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück!

Lieben Gruß,

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Hamfor » 24. Apr 2016, 19:04

~

Kein_Schnee hat geschrieben:Diese Info hätte ich gerne früher gehabt, da sie natürlich ein anderes Licht auf dieses Thema wirft.


Sie kommt doch aber jetzt, KeinSchnee. Und das neuerliche Licht scheint wieder anders auf eine Angelegenheit. Warum sollte das denn nun gestern schon soweit gewesen sein? Maike korrigiert einfach nur, selbst wenn sie morgen wieder zurückkehrt zu ihrer sonstigen Sicht oder eine ganz neue aufkommt, das ist der Lauf.

Ist das eigentlich so ein wenig charakteristisch für das weibliche Geschlecht, dass es immer meint, die Strippen in Händen zu halten und alles exakt durchzukalkulieren?

Ich mein, als ich das von Meike las, dass da auf einmal ihre Stadt reingeflogen kommt, fand ich das ganz fantastisch. Und davon lese ich fast gar nichts, lese nur, was jetzt wieder faul ist.

Vertrauensvorschuss. Meine definitive Empfehlung und Details auch mal rauszunehmen, damit sich einfach mal unbeschnitten ein Gefühl des Empfangens einstellen kann. Und ich meine nicht von ausschließlich Details, sondern den Empfang dieser ganzen Fügungen und eventuelle Begeisterung darüber. Es kann doch nicht sein, dass man dauernd nur am Herumschneidern ist und sich nicht ein einziges Mal im vielleicht noch unfertig scheinenden Kleid freudig dreht und sich im universellen Stoff einfach mal wohlfühlt.

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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 24. Apr 2016, 20:24

Hamfor hat geschrieben:Ist das eigentlich so ein wenig charakteristisch für das weibliche Geschlecht, dass es immer meint, die Strippen in Händen zu halten und alles exakt durchzukalkulieren?

Hamfor, es geht doch hier um das LoA. Und das ist ein Gesetz.
Durchkalkulierter als ein immer gültiges Gesetz kann es wohl nichts geben.
Wenn aber die Grundlage, bzw. Fragestellung nicht klar ist, ist es nicht möglich, sie im Bezug auf dieses Gesetz zu diskutieren.

Hamfor hat geschrieben:Ich mein, als ich das von Meike las, dass da auf einmal ihre Stadt reingeflogen kommt, fand ich das ganz fantastisch. Und davon lese ich fast gar nichts, lese nur, was jetzt wieder faul ist.

Vielleicht liegt es an Deiner Schwingung, oder daran, dass Du die vorherigen Posts nicht wirklich gelesen hast. :102:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon katgirl » 24. Apr 2016, 21:02

Hamfor hat geschrieben:~
Ich mein, als ich das von Meike las, dass da auf einmal ihre Stadt reingeflogen kommt, fand ich das ganz fantastisch. Und davon lese ich fast gar nichts, lese nur, was jetzt wieder faul ist.

Das ist genau das, was Abraham sagen, wenn sie immer wieder vom puren Wunsch sprechen.
Im Prinzip brauchen wir gar niemand anderen, der uns unsere Wünsche ausredet. Wir tun das beständig selber.

Der Wunsch kommt im Empfangsmodus zu uns. Toll, genial neue Idee. *Wünsch* [Step2 Wunschantwort sofort ins Schwingungskonto gepackt]
Und dann Bäm. Hm, ob das wohl was wird? Ich weiss nicht, ob das so gut ist. Was wohl die anderen sagen werden? Die Eltern werden Achten rennen. Und meine Freunde? Was wird mit denen? Naja, leisten kann ich mir das eh nicht. Wie sollte ich das auch alles zahlen können. Und dieses und jenes sollte ja auch noch sein. Aber alles zusammen, das gibts doch nur im Märchen. Schon meine Oma hat immer gesagt, .... Und bei XY war das ja auch so. Und dann muss ich ja vorher noch A und B bezahlen. Und nächste Woche will C sein Geld und D ist auch fällig. Wie soll ich das nur alles auf die Reihe kriegen? ........
Bäm. Bumm. Rausflieg aus dem Empfangsmodus, wo wir nichts mehr empfangen können. Und da wir dann die Nicht-Empfangsmodus-Gedanken mehr praktizieren, als den Wunsch selbst;
erhalten wir das entsprechende Ergebnis.
Oder wir pressen irgendwann unseren Wunsch in die von uns vorgedachte Realität, wird halt passend gemacht. Das fühlt sich dann nicht mehr ganz so bescheiden an, wenn wir uns unseren Wunsch uns selbst gegenüber ausredent entschuldigen. Nur Wunschalternative B bis H sind dann wieder HFS. Es wird sich wohl niemand ehrlich toll fühlen, wenn er einen Krümel Kuchen bekommt, wo er den ganzen Konditorladen haben kann.
Und sich extremst über den Kleinwagen zu freuen, wenn man doch eigentlich das Luxusauto erträumt hatte, geht direkt in Richtung HFS. Dann doch wenigstens ehrlich zu sich selbst sein.

So versuchen wir (mich eingeschlossen) dann wieder mühevoll in den Empfangsmodus zu finden, aus dem wir uns selber zuvor rausmanövriert haben. Wir waren doch schon längst dort, am *Ort* der Erfüllung als wir klar und pur gewünscht haben.
Genauso war Maike bereits am Gefühlsort/ im Empfangsmodus als sie sich ihre Stadt oder ihren Job oder ihre Beziehung klar gewünscht hat.

"You're in the receptive mode frequently. And you get the idea.

In fact, usually when you're in the receptive mode a desire, which has been revealing itself to you steadily, is received by you. Or realized by you.

Receptive mode. Bam!

Then, almost immediately, the next thing you do is think about that desire and how it hasn't come about. And you take yourself right out of the receptive mode."


LG :uns:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Hamfor » 24. Apr 2016, 22:11

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Sorry erstmal für das misslungene Ei in Deinem Namen zwischendrin, Maike, war nicht meine Absicht, ich mag so Vertipper speziell im Echtnamen gar nicht, muss ich also kurz erwähnen. Sozusagen korrigieren, damit ich mich wieder voll justiert fühle. :idea:

Und KeinSchnee, klar, LoA in sich ist durch und durch. Kalkuliert würde ich jetzt nicht sagen, denn von wem denn? Kalkül aber sehe ich hier schon zuweilen, das hat teilweise was Verzweifeltes, was ich gar nicht anprangern will, sondern was ich einfach irgendwie schade finde, weil doch alles so easy reinzwitschert. Und ich spreche da jetzt nicht explizit von Maikes Geschichte, sondern das fällt mir hin und wieder auf im Forum.

Mag daran liegen, dass ich meist nicht so der krasse Ehrgeizling in dinglicher Manifestation bin und eher den Laissez-faire-Film fahre. Deshalb: Ich will gar nicht derart vermessen sein und zu wissen meinen, was irgendwann und wie gerade für jemanden indivduell angesagt ist. Ich gehe halt grundsätzlich davon aus, dass nicht Spezifikas in erster Linie korrigiert gehören, sondern Schwingung, aber ja gut, dafür sind die Bonbons ja laut Abe da, dass wir uns dann eben für Himbeere entscheiden, wenn Eukalyptus nicht mehr schmeckt und man es sich ausmalt. Passt schon, wenn's nicht zu einem Zwang verkommt, sondern Vergnügtsein hervorbringt. Egal, es folgt sowieso jeder seinem Wohlfühlfaktor in letzter Konsequenz.

Aber um jetzt wieder bei Maike anzukommen, denn in ihrem Thread bin ich ja, so finde ich das schon gut, dass sie derzeit, also so wie ich es gelesen habe, den Zug ein wenig rausnimmt, denn was dann bleibt, ist eher eine entspanntere Haltung. Aber wer weiß, vielleicht ist Zug an der richtigen Stelle auch vonnöten. Ich habe keinen Plan.

Nacht, Ihr Kirschen.

~
Zuletzt geändert von Hamfor am 24. Apr 2016, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 24. Apr 2016, 22:13

Kein_Schnee hat geschrieben:
Maike hat geschrieben:Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich für einen völlig neuen Beruf auch noch nicht bereit genug. Dieser Job wäre nun eine Chance, heranzureifen, mich zu alignen.

Hoppla! :hä:
Diese Info hätte ich gerne früher gehabt, da sie natürlich ein anderes Licht auf dieses Thema wirft.
Ich ging von:
Maike hat geschrieben:Das Aber: Es ist genau der Bereich, in dem ich seit Jahren arbeite und aus dem ich unbedingt weg will.
aus.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück!

Lieben Gruß,

KeinSchnee


Diese Info hab ich selber erst seit heute. :kgrhl: Alles ok, und du hast mir trotzdem sehr geholfen! :lieb:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Maike » 24. Apr 2016, 22:36

Hallo nochmal Ihr lieben Diskutierenden,


ich weiß nun gar nicht, ob es stimmt oder nicht, dass ich mich hier nur mäßig gefreut und das Rumgezetere im Vordergrund stand. Ich kann nur sagen, dass jetzt, so ich eure aktuelle Diskussion lese, mir deutlich wird, dass ich zurückhaltend war mit meiner Freude. Ich freue mich natürlich. Nicht im Überschwang, und das finde ich auch ok,
Nun fühle ich mich zwar nicht weg vom Empfangsmodus, ich bin da irgendwo bei contentment/hope. Es sind nur die Dinge, die ich jetzt erledigen muss, die sich darüber legen, und da weiß ich manchmal nicht, wohin ich jetzt so recht fokussieren soll. Denn mit diesen Dingen liege ich gerade eher bei overwhelmed. Was auch ok ist. Denn es geht langsam nach oben.

Noch etwas, das mir gerade bewusst wird: Es ist auch noch ein bisschen Rest von einer alten Überzeugung: "Freu dich bloß nicht zu früh". Auch gut zu wissen.

Diese Diskussion hat mir sehr viel gebracht. Ich konnte mich selber nicht so recht verstehen mit dem ganzen Geplapper in meinem Kopf. Ich fühlte nur, das irgendwas nicht stimmig war. Die Job-Sache ist in die richtige Perspektive gerückt. Ich bin sehr froh, dass ich mir etwas manifestiert habe, dem ich mich momentan auch gewachsen fühle. So habe ich mehr Zeit, in das andere Gebiet hineinzuwachsen und mich weiter zu alignen. Und auch da bin ich mir sicher, wird es kooperative Komponenten geben, die Stadt ist nämlich eine davon. 8-)

Meinen Vortexpartner habe ich ganz bewusst auf den back burner gepackt, weil ich vorher selber gerne vortexy sein möchte. Für mich selber, weil ich mich gut fühlen will und in meine neue Rolle schlüpfen möchte. :gvibes: Aber das nur nebenbei.

Liebe Grüße
Maike mit sehr viel mehr Klarheit :gvibes:
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Re: Sich aufs Ziel einlassen und trotzdem *hier* sein

Beitragvon Kein_Schnee » 25. Apr 2016, 06:34

Lieber Hamfor,

Hamfor hat geschrieben:Mag daran liegen, dass ich meist nicht so der krasse Ehrgeizling in dinglicher Manifestation bin und eher den Laissez-faire-Film fahre.


Hamfor hat geschrieben:Ich will gar nicht derart vermessen sein und zu wissen meinen, was irgendwann und wie gerade für jemanden indivduell angesagt ist.


dafür, dass Du laissez-faire unterwegs bist, wie Du sagst, steckt hier aber ganz schön viel Wertung drin.
Und Dein Fokus ist eben nicht auf der tollen Manifestation von Maike, sondern auf Ehrgeiz, Verzweiflung und "vermessen".
Was ich wahrnehme, da bin ich gerade.

Ich hatte in diesem Thread das Gefühl, dass unsere zum Teil sehr gegensätzlichen Auffassungen genau das spegelten, was in Maike gerade vor sich ging.
Wenn man jede Diskussion hier so begreift, ist immer alles genau richtig, so wie es ist.
Und eine wunderbare Gelegenheit, die eigene Schwingung wahrzunehmen.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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