Selbstmitleid

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Selbstmitleid

Beitragvon Sunflower » 1. Okt 2009, 15:44

Oh man ich sitz hier und lache und heule abwechselnd.

Ich habe meiner Tochter eine unliebsame Wahrheit gesagt,dass sie sich entscheiden muß entweder in die Schulel zu gehen oder nicht . Und anstatt das die sagt : " Ja Mama da hast du Recht ,hat sie mich angeschimpft und gemeckert . dann das Telefon aufgelegt und nun bin ich geknickt und heule rum und gleichzeitig seh ich die Komik in der Nummer .
Also das ist vielleicht merkwürdig.
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon ZaWo » 1. Okt 2009, 16:43

Naja, sunflower die liebsame Wahrheit wäre ja, dass auch deine Tochte von überall her, überall hin kommen kann und das ganze hängt ausschließlich von ihr ab. Es ist also völlig egal, wie sie sich entscheidet. Das einzige Wesen, was da den großen Überblick hat, ist ihr eigenes Inner Being und das teilt sich nur ihr mit.

Da kämpft halt deine mütterliche Sorge mit der Gewissheit, dass du eh nichts wissen kannst.
ZaWo
 

Re: Selbstmitleid

Beitragvon Sunflower » 1. Okt 2009, 17:27

Stimmt aber das zu akzeptieren ist manchmal doch eine große Aufgabe :rleye:
Ich übe :lol:
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Isi » 1. Okt 2009, 18:38

Liebe Sunflower,
ich weiss nicht, wie alt Deine Tochter ist, aber, wenn Du mit ihr telefonierst, gehe ich mal davon aus, dass sie schon eigenständig lebt.
Da geht es wohl mal wieder um das Thema "Loslassen".
Ich habe in der eigenen Familie erlebt, dass Umwege gegangen werden, aber jeder doch seinen/ihren ,Weg mit Erfolg gegangen ist; also Vertrauen.
Hör Deinem Kind zu, was seine Träume sind und evtl. kannst Du es mit Deinen Schwingungen unterstützen ohne, es zu bevormunden.
Ich wünsche Euch, dass Ihr immer im Gespräch bleibt!
Isi
 

Re: Selbstmitleid

Beitragvon Lemuria » 1. Okt 2009, 18:57

Hallo :lieb:

aufgrund Deiner Beschreibung gehe ich auch davon aus, dass Deine Tochter schon ein bisschen älter und eher "eigenständig" ist.

Hierzu mein Vorschlag:

wie wäre es, wenn Du Deiner Tochter - und Dir selbst ;-) - einfach sagst, dass Du Dich freust, wenn Deine Tochter sich für eine Variante entscheidet, mit der sie sich wohlfühlt, und dass es ihre Sache ist, das herauszufinden?

http://www.youtube.com/watch?v=0Zbn7Khv8zM

LG
Lemuria
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon lawofattraction » 1. Okt 2009, 19:34



Hallo Sunflower,

ich habe ganz kürzlich etwas Ähnliches erlebt, zwar nicht mit Tochter, aber mit meiner schon recht alten Mutter, die gestürzt ist, ins Krankenhaus kam und dann Zuhause in eine Art Depression fiel. Sie wollte nicht mehr rausgehen, sprach dauernd von Unlust und dass sie nicht mehr leben wolle, hatte keinen Appetit und wollte auch nicht mehr am Familienleben teilnehmen.

Anfangs haben meine Geschwister und ich versucht sie aufzubauen, gaben "konstruktive" Vorschläge, mehr Wasser zu trinken, sich mehr zu bewegen, raus zu gehen und so weiter und so fort. Im Klartext: wir wussten alle besser, was ihr gut tat und wie sie sich verhalten sollte. Irgendwann hielt ich inne und fragte mich, ob es mir denn gefiele, wenn jemand anders besser wüsste, was ich tun und lassen sollte. Ich erinnerte mich an Abraham, die sagen, dass wir die anderen in ihrer Stärke sehen sollen statt in ihrer Schwäche und dass jeder seinen eigenen Vortex of Creation hat. Jeder hat ein Inner Being und ist angebunden an die Quelle. Und folgt dieser Inneren Führung.

Und dann wurde mir klar, dass ich wollte, dass sie sich so verhalten solle, wie ich das für richtig befand, weil das meine Sichtweise war und das mich in ein gutes Gefühl bringen sollte, dass ich alles getan hatte, um ihr zu helfen und mir das auch ein gutes Gewissen verschaffen sollte. Das passierte aber nicht, das gute Gewissen, denn ich erkannte, dass das ein Oktroyieren meiner Verhaltensweisen und Vorgehen und Gedanken auf jemanden anders war, der das Recht hat, das Leben so gestalten, wie sie es für richtig hält.

Ich besprach das mit meinen Geschwistern, die dem Gedanken auch folgen konnten und wir beschlossen, ihr einfach die Fähigkeit zuzugestehen, ihr Leben so zu gestalten, wie sie das für richtig hält. Kein Gegenandrücken, keine Vorschriften mehr - einfach eine Akzeptanz in Liebe. Und die Gewissheit, dass sie besser als wir weiss, was gut für sie ist. Wir sprachen auch mit ihr darüber, dass wir eingesehen hätten, dass sie sehr wohl in der Lage ist, Entscheidungen für ihr Wohl zu treffen.

Was soll ich Dir sagen, zwei Tage später kam sie auf eigenen Wunsch zu einem Familientreffen, war absolut glücklich und sah am nächsten Tag 10 Jahre jünger aus. Und wir alle waren total happy und hatten wieder einmal eine Lektion gelernt.

Es ist sehr schwer, das gebe ich zu, zuzuschauen, wie jemand etwas tut, von dem man denkt man habe die besseren Lösungen. Sie das tun zu lassen ist ein Handeln aus der Position der Ermächtigung und Liebe und des Wissens, dass jeder seine eigene Quellenanbindung hat, und das Resultat ist Wohlgefühl auf beiden Seiten.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Shiva » 1. Okt 2009, 20:51

Hallo liebe Sunflower,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Meine Tochter wohnt seit einiger Zeit auch nicht mehr bei mir. Am Anfang war sie mega stolz auf ihre Wohnung und ist es sicher auch noch. Nun kehrt jetzt der Alltag ein mit allem eben, Kosten usw.

Manchmal, wenn wir uns treffen, merke ich, dass etwas nicht stimmt. Mal fehlt jemand, dann die Kosten eben und mir wird schlecht.. Heute wieder... ja, Mama, ich bin unzufriedern, das Geld reicht hinten und vorn nicht. (sie will kein Geld von mir)..

Jetzt binde ich mal die Antwort von LOA ein, (die ich sehr sehr toll finde, wie immer eben) sie - unsere Töchter müssen ihre Erfahrugen machen und sie werden sie machen mit oder ohne unsere Unterstütung... Ich habe jetzt eine Vorbereitungsmappe für den 2. Reiki Grad bekommen. Das steht, u.a. man kann eine Person nicht schützen, wenn sie nicht bestimmmte Erfahrungen machen sollen. Ich werde morgen mit ihr reden, das hilft immer. Ich gebe zu, mich zieht das auch immer runter, weil ich es nicht beeinflussen kann. Ich kann ihr helfen, mit meinem Wissen und Erfahrungen.. aber sie muss es auch annehmen und ehrlich zu mir sein und sagen, was ist.. Manchmal tappe ich richtig im Dunkeln. Ich danke dem "Uni" immer für den tollen Weg, den sie gegangen ist... und auch weiterhn geht. Mal sehen, was es morgen bringt..

Eins weiß ich.. ich bin froh, da zu sein wo ich bin, und dass ich für sie das sein kann.

Liebe Grüße Shiva
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Sunflower » 1. Okt 2009, 22:57

Danke für Eure vielen Antworten

Ja sicher geht es auch um Ablösung und Loslassen .Sie wird in ein paar Tagen 18 und es ist halt diese doofe Zeit ,du bist nicht mehr ganz zuständig aber so ein bischen doch .Das ist das was ich soo schwierig finde.

Ich weiss ,sie geht ihren Weg ,aber manchmal ist es leider eben doch mein Ego was durch schimmert wo ich es doch sooo viel besser wüßte :teuflischgut: .Gräßlich wie man sich selber im Weg stehen kann.
Danke es geht mir schon viel besser ,ich merke es geht wiedermal um das liebe Thema Vertrauen.
Immerwieder kommen so Überprüfungen na kannste es schon oder zuckst du noch ,Ich komm mir manchmal vor wie beim spielen ,man erreicht immer einen Level mehr und dann gibts ne neue Herausforderung :lol:

Ich übe ... Danke für Eure unterstützung
gute Nacht Sunflower
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Gilla » 2. Okt 2009, 12:35

Hallo sunflower,

wenn Deine Tochter in einen Fluss gestürzt und am Ertrinken wäre, würde niemand denken, „schließlich erschafft sie ihre eigene Realität und materialisiert das, was für sie richtig ist. Ich darf mich da nicht einmischen!“. Selbstverständlich würdest Du sie retten.

Ich finde es auch ganz normal, dass Du Ihr einen wohlmeinenden und hilfreichen Ratschlag geben willst. Nicht jeder ist ein Joschka Fischer und kann ohne ordentlichen Schulabschluss Außenminister von Deutschland werden und diverse Ehrendoktor-Titel und sogar eine Gastprofessur der Princeton University bekommen.

Für Mädchen bieten sich natürlich auch noch andere Karrierewege an. Nehmen wir einmal an, Deine Tochter ist bildhübsch und nicht besonders lernmotiviert und hofft, zum richtigen Zeitpunkt einem wohlhabenden Mann in mittleren Jahren zu begegnen, der sie fürstlich unterhält. Leider gibt es scharenweise bildhübsche junge Frauen ohne guten Schulabschluss, die das gleiche Ziel haben, aber die wenigsten schaffen es, dieses Ziel zu erreichen, denn da ist die Konkurrenz besonders groß.

Meist hat man die Wahl, es sich in der Schulzeit bequem zu machen und später schlecht bezahlte, unerfreuliche Jobs zu haben oder sich während der Schulzeit anzustrengen und später ein angenehmeres Leben mit einem erfüllenden und gut bezahlten Job zu haben. Falls sie insbesondere Schwierigkeiten in einem Fach wie Mathe, Chemie oder Physik hat, können diese Probleme durch guten Nachhilfeunterrichte behoben werden.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Ihr Euch bald wieder versöhnt.

Liebe Grüße
Gilla
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Sunflower » 2. Okt 2009, 13:49

Ja danke ,wir sind nicht furchtbar zerstritten nur eben kam nicht die Reaktion die ich mir gewünscht habe.Und das war das was ich nicht so gut verkraftet habe.
Heute geht es schon wieder besser sie selber laufen zu lassen,und sicher werde ich mich wieder in die Nesseln setzen wenn ich es für richtig halte.Ich verstehe Abraham nicht so ,dass man alles laufen lassen soll auch wenn man sich dabei nicht wohl fühlt.Nichts zu sagen wäre der falsche Weg gewesen.
Da was zu sagen war für mich wichtig und richtig,nur bin ich aus meiner Schwingung gefallen als die Antwort nicht so war wie ich es gewünscht hatte.
Es laufen zu lassen und nix zu sagen hätte mich auch betroffen gemacht,vielleicht nicht so schroff (weil nicht von aussen gekommen ).
Ich hoffe ich konnte mich halbwegs verständlich machen.

Liebe Grüße Sunflower :lieb:
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon LillyB » 2. Okt 2009, 21:26

Hallo Sunflower,

das ist für mich nur mit "Loa vorleben" zu zeigen. Also große Empathie, Liebe zum Leben und zur Freiheit, doch Zwang mit Bedacht auslassen. Also in dem meine Umwelt sieht (Familie, Kinder, Freunde), wie ich glücklich bin, so lebe ich das LOA. Und dann fragen sie vielleicht umgekehrt. Wie machst Du das. Das LOA lässt absolut frei, d.h. dass ich das ganz in mein Leben als Mittelpunkt ziehe und erstmal für mich glücklich bin. Und entspannt. Und auch denke ich in diesem Fall, mein Ohr leihe, denn da steckt etwas dahinter, woraus ich etwas von dem Kind lernen kann.

Vor allem loslassen von den alten Methoden: Entweder oder. Sondern das Gefühl zu vermitteln, es ist immer geliebt. Und meine Einstellung bedeutet innere Fürsorge. Und ist nicht dagegen. Und großes Vertrauen darauf, dass ich die Lösung von Innen sehe. Mit den Augen der Source, sprich Liebe.

ALOHA
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Shiva » 2. Okt 2009, 22:20

Das hast Du sehr schön geschrieben LillyB,

ich habe das heute unbewusst so bei meiner Tochter gemacht. Ich habe sie gedrückt und gesagt.. ich bin soooo stolz auf dich, auf das was du geschaffen hast.. und überhaupt alles ist so schön. Ich hatte aber auch so ein mega Gefühl dabei.. also nicht gemacht oder so.

Ihr kleiner Hund hat bei mir auf Arbeit den Papierkorb "zerruppft" und ich habe mich zerkugelt... und wir beide habe gelacht. :loveshower:

ICH muss es vorleben.. Oft habe ich Mist vorgelebt, Selbstmitleid usw. - Sie hat mir unbewusst alles nachgemacht :rleye: Manno, eh ich das kapiert habe.. und Loa wird mir helfen (uns) alles besser zu machen. Und Ihr hier alle.. wenn das Hirn mal wieder nen Knäul hat.

Liebe Grüße Shiva

PS LillyB.. komisch.. mit einer Truppe Leute grüße ich mich auch immer mit Aloha.. oder so
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon LillyB » 3. Okt 2009, 23:08

Hallo Shiva,

wunderbar :gvibes: Einfach auf die eigenen Schwingungen achten. Oder sein lassen. Freund von mir nennt das "Aussitzen". Aus der Verschiedenartigkeit kreiern. Wie erleichternd. Ich liebe die Einfachheit.

ALOHA hat viele Bedeutungen. Für mich bedeutet es Liebe und die Achtung meiner und der Schöpferseele in jedem Menschenwesen. Denn davon profitiere ich ja.

ALOHA
Lilly mit "Hawaiikranz* für Dich.
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Shiva » 4. Okt 2009, 09:59

Hallo liebe LillyB,

Danke für Deine Antwort, :ros: die tut so gut. Ich bin ja eher ein sehr temperamentvoller Mensch, der seine Gefühle "nicht immer unter Kontrolle" hat, ich will damit sagen, gerade wenn es um meine Tochter geht, da geht mir immer alles sehr nah. Aber ich helfe ihr mehr, wenn ich in mir ruhe und "glaube" statt mit in Hektik, Trauer usw. zu verfallen, denke ich.

Was Aloha betrifft kommt es bei uns von Aloe - von Aloe Vera :P

Liebe Grüße Shiva
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon lawofattraction » 4. Okt 2009, 10:13




Hallo Shiva,

Du bist wie Du bist - und wie Du bist, bist Du richtig. :gvibes:

Ich stelle mir das schrecklich vor, wenn Du versuchen würdest, Deine Spontaneität zu "kanalisieren" und anders zu werden. Wobei da auch die Frage ist "wie anders?" - dass es Frau x besser gefällt oder Herrn y? Wir können es nie allen recht machen, und warum sich und die eigene Art verleugnen, um in anderer Leute Weltbild zu passen?

Ich erfreue mich hier täglich an Deinen Beiträgen - gerade wegen Deiner spontanen Art, die auf mich vollkommen authentisch wirkt und frisch und die ich als direkt aus dem Herzen kommend empfinde. Ich möchte mir wünschen, dass Du Dich kein bisschen verbiegst und uns genauso wie bisher erhalten bleibst.

:hug: Loa



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Re: Selbstmitleid

Beitragvon morgane » 4. Okt 2009, 11:40

Hi sunflower!
Als mutter dreier töchter, die mittlerweile selbst in mittlerem alter sind, kann ich deine gefühle sehr gut nachvollziehen. Meine töchter machten mir damals viel kopfzerbrechen, weil sie grundsätzlich gegen alles waren, was mir notwendig und nützlich schien. Sie gingen konsequent ihren weg, und der schien mir manchmal sehr nahe am abgrund. Die älteste fiel sogar hinein, zog sich aber am eigenen schopf wieder heraus. Heute haben alle drei ihren, ganz eigenständigen und befriedigenden weg gefunden.

Aus heutiger sicht würde ich dir raten, deiner tochter nichts aufzuzwingen (funktioniert ohnehin nicht), aber ihr auch ganz klar die konsequenzen vor augen zu führen und vor allem, dass sie die konsequenzen zu tragen hätte. Beispiel: mit der berufswahl klappt es nicht so richtig, weil die ausbildung fehlt, oder weil sie nicht weiß, was sie wirklich will.....usw. Mach ihr klar, dass es ihre entscheidung ist, die du respektierst, dass du sie auch in allem unterstützt, ihr aber die verantwortung für ihr leben nicht abnehmen kannst und willst. Das heißt natürlich auch, kein *hotel mama* bis in die dreißiger hinein.
Ich denke, wenn sie merkt, dass du sie als person ernst nimmst, ihr nicht deine vorstellungen aufdrängen willst, aber auch nicht bereit bist, alles mitzumachen, wird sie keine trotzhaltung einnehmen. Dass du allerdings ohne seelische blessuren davon kommst, musst du dir abschminken. Die angst kann zum ständigen begleiter werden für eltern flügge werdender kinder. Das ist nun deine aufgabe, die verantwortung ohne schlechtes gewissen langsam abzugeben, und das ist nicht leicht.

lg morgane
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Sunflower » 4. Okt 2009, 13:17

Ihr lieben Alle
Jede von Euch gibt mir neue Ideen ,Denkanstösse ,dafür möchte ich mich bedanken.Ja ich strampel mit dem loslassen :) das ist grade so .Aber es wird leichter wenn ich es angucke und auch ausspreche .
Meine Süße ist grad sehr in Abwehrhaltung so dass ich sie eigentlich fast nur in Ruhe lasse und wenn ich irgend kann ihr was nettes sage .Dann merke ich wie sie sich entspannt und ruhiger wird.Mal sehen wie es weiter geht .
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Re: Selbstmitleid

Beitragvon Shiva » 4. Okt 2009, 19:42

Danke, liebe Loa, für Deine lieben Worte,

das tut richtig gut.... Als ich 16 war hatte ich Kontakt zu Ungarn. Da gabe es ein Zigeunerlied, das heißt:

"En vadjok en...".. übersetzt: Ich bin ich... Die mesiten Fehler machen wir doch, wenn wir uns verbiegen lassen. Natrürlich gibt es Regeln im Umgang mit Menschen, im Straßenverkehr usw, die sicher nützlich sind :kgrhl:

Aber ich sehe es in meinem Umfeld (Kollegin) die versucht es immer allen Recht zu machen und wird dann mit umso mehr Verachtung gestraft, wenn ich es mal so drastisch sagen darf. Und wenn sie mal "ausbricht" geht es unter die Gürtllinie... Am Freitag hatten wir einen Disput, ich glaube, das habe ich schon irgendwo beschrieben. Sie hat eine Kundin falsch beraten und ich habe es ihr im Nachhinein gesagt. Sie antwortete nur schnippisch. In meiner Wut (da hatte ich mich nicht unter Kontrolle) habe ich was gesagt was nicht nur ich denken... "In dieser Firma, ist es egal, ob man sich Mühe gibt oder nicht, die Kohle gibt es immer..." Ihre Antwort: "Hochmut kommt vorm Fall"

Was ich sagen möchte ist, dass Menschen, die immer alles in sich reinfressen, nicht ihr eigenes Ich leben, oft dann unter die Gürtellinie hauen.

Ich bin so froh, das hier alles gefunden zu haben, ich weiß nicht, was wäre, wenn ich es nicht hätte. So ne Art, wie ein Mensch, der keinen Glauben hat. Meine Autensität kommt auch daher, dass ich mich über Jahre selber "beobachte", "komische Menschen" angezogen habe, bis dahin, dass ich voriges Jahr mit nem Heulkrampf zuhause dahing... aus reinem Mitleid.. Mir kommen so viele Leute unter, dass ich jeden Tag mehr lerne, und dankbar dafür bin, mein Wissen denen weiter zu geben... DIE WOLLEN

Ich drücke Dich auch ganz dolle.. :hug: Liebe Grüße Shiva
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