Selbstheilung

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Selbstheilung

Beitragvon Phoenix » 8. Mai 2015, 19:04

Liebe Michaela,
…. und das Ergebnis des Blut-Tests ist ja wie erwartet auch erfreulich, egal wann du dieses Ergebnis noch erfährst – ist ja schon alles „done“!
Und dann hakst du diese Geschichte ab und in 6 Monaten lässt du dir wieder deine Gesundheit bestätigen.
Ich weiß jetzt ja nicht, ob man versicherungstechnisch überhaupt die Wahl hat, diese Nachkontrollen zu „schwänzen“. Wenn nicht, mach’s halt, ist doch – wie LOA schon geraten hat – ein prima Anlass zum prepaven.
Jedenfalls freu ich mich jetzt für dich mit, dass alles in Ordnung ist und dass du so ein kluges Töchterchen hast.
Herzliche Grüße :hug:
Phoenix
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Heike » 20. Sep 2015, 13:09

Hallo ihr Lieben,

da ich für mein Anliegen nicht extra ein komplett neuen Beitrag erstellen möchte, reihe ich mich mal hier ein.
Ich habe seit 2013 Probleme mit meiner Blase. Ich muss an manchen Tagen ständig die Toilette aufsuchen, oft habe ich auch Entzündungen. Arzt und Physiotherapeuten meinen, das läge wohl an meiner Wirbelsäulenversteifung. So möchte ich das aber nicht akzeptieren.

Zur Zeit lese ich das Buch "Gesundheit für Körper und Seele" von Louise L. Hay. Sie beschreibt als Ursache der Blasenprobleme Ängstlichkeit. Und alles in mir schrie "Ja, ja so ist es. Das ist es." Ich war mein ganzes Leben schon ängstlich, auch im Kindergarten. Ich hatte Angst vor fremden Menschen, Angst, dass mich niemand mag und blieb lieber im Hintergrund. Später kam dann noch die Angst vor dem Essen in Gaststätten dazu. Dies hat sich zum Glück wieder gegeben. Dennoch würde ich mich als ängstlichen Menschen beschreiben, der jegliche Risiken vermeiden möchte.

Auffällig ist auch, dass die Blasenprobleme immer dann aufkommen, wenn was wichtiges ansteht und ich vor einer Sache aufgeregt bin.
Ich hatte jetzt 3 Monate Ferien, in denen es mir gut ging. Vor einer Woche habe ich meinen neuen Stundenplan erfahren (muss jetzt von einer privaten Hochschule auf eine staatliche wechseln und bestreite die letzten Module innerhalb von 3 Wochen. Ist für alle Studenten der Einrichtung so vorgesehen.) Jedenfalls ist mir mein Hinterteil erstmal auf Grundeis gegangen, um es mal so auszudrücken. Jeden Tag von 9.45-17.15 Uhr Vorlesungen, manchmal gar bis 20 Uhr, ab und an fangen wir auch mal später an und es geht bis 22 Uhr. Nebenbei muss ich noch lernen, denn die 3 Wochen beinhalten auch die Prüfungen. Ab da meldete sich meine Blase wieder. Ich ging zum Arzt, sie stellte eine Entzündung fest und verschrieb mir was pflanzliches. Ende der Woche kam ich nochmal zur Kontrolle, war alles wieder gut und ich glücklich. War wahnsinnig froh, dem Antibiotika entkommen zu sein.
Seit gestern fing es aber wieder an. Ich fühle mich so hilflos und weiß gar nicht richtig, wie ich die ganze Sache anpacken kann. :cry: Ich versuche mir klar zumachen, dass 3 Wochen wie im Fluge vergehen und ich mit jedem Tag Berlin näher komme, worauf ich mich ja freue, aber irgendwie bringt das nichts. Da kommen auch so Gedanken wie 'Du darfst nicht Krankwerden. Denke dran, du hast 3 Wochen Anwesenheitspflicht." Es sieht auch so aus, dass wir Gruppenprüfungen haben. Einerseits arbeiten wir also innerhalb der Vorlesungen an unseren Ergebnissen und sollten also keinesfalls fehlen und anderseits bedeutet das auch, dass ich die Kontrolle abgeben muss. Plötzlich hängt mein Prüfunsergebnis nicht nur von mir selbst ab, sondern auch von Menschen, die ich noch nicht kenne und denen die Sache vielleicht auch nicht so wichtig ist. Damit komme ich auch nicht so gut klar. Das weicht aber jetzt schon wieder vom Thema ab. Denn es geht ja nicht nur um diese Uni-Sache. Die ist nur gerade aktuell.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass meine Blase mein Leben bestimmt.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich nicht unbeschwert unterwegs sein kann. Wenn ich nicht sicher bin, dass ich jederzeit eine Toilette aufsuchen könnte, bekomme ich innerlich etwas Panik und wälze die Situation gedanklich hin und her. Wenn ich verreise und längeren Aufenthalt auf einem Bahnhof habe, Google ich vorher, ob es denn dort auch eine Toilette gibt.

Ich fühle mich in dieser Hinsicht wie in einem Labyrinth, welches seinen Ausgang verbirgt. Die Gedanken lassen sich nur schwer unterbrechen und lenken. Das soll langsam aufhören. Ich möchte mutig sein, ich wünsche mir eine starke und gesunde Blase, sowie positive Gedanken und möchte mich fallen lassen und loslassen können.

Liebe Grüße
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Phoenix » 20. Sep 2015, 14:15

Liebe Heike,

Heike hat geschrieben:Ich habe manchmal das Gefühl, dass meine Blase mein Leben bestimmt.

Wenn du deine Blase mal als Ausdruck deiner ängstlichen Schwingung nimmst, dann stimmt das ja auch.
Sie zeigt dir, wie bestimmend deine (Lebens-) Angst ist. Aber das ist ja nicht schlimm, sondern sogar gut, dass dein kluger Körper dich darauf aufmerksam macht, dass deine Schwingung in die falsche Richtung geht. Da könntest du jetzt z. B. durch Generalisieren einen schönen, starken neuen Grid basteln. Darüber findest du hier im Forum viele Infos.
Konzentriere dich jetzt mal nicht so sehr auf deine Blase (auch wenn’s schwer fällt), sondern lenk dich ab, beruhige dich, vertraue deinem Körper, dass er sich ganz schnell wieder einkriegt, wenn du wahrgenommen hast, was er dir sagen will, und dich nicht unter Druck setzt (die „Blase drückt“!)
Heike hat geschrieben: und anderseits bedeutet das auch, dass ich die Kontrolle abgeben muss. Plötzlich hängt mein Prüfungsergebnis nicht nur von mir selbst ab, sondern auch von Menschen, die ich noch nicht kenne und denen die Sache vielleicht auch nicht so wichtig ist.

Aber NEIN: Dein Prüfungsergebnis hängt ganz von dir allein ab (so wie deine Blase, deine Erlebnisse, deine Gedanken, deine Gefühle, die ganze „Blase deines Lebens“ eben).
Und das muss dir jetzt auch keine Angst machen, sondern das gibt dir Power, denn du weißt, du hast alles selbst in der Hand und keiner kann dir reinpfuschen.
Und wie schön, dass du die Kontrolle abgeben musst! Darum geht es doch, kannst ja eh nix und niemanden da draußen kontrollieren, nur deine Gedanken da drinnen.
Prepave deine Prüfungssituationen und kick die vermeintlichen „Prüfungsergebnisverpfuscher“ raus aus dem Spiel.
Ach ja, das wär auch noch eine gute Sache in deiner jetzigen Situation, schreib deine Geschichte anders. Du hast so ausführlich beschrieben, was für lästige Auswirkungen deine Blasengeschichte hat, beschreib doch jetzt mal, z. B. wie entspannend es ist, stundenlang draußen rumzulaufen, ohne "zu müssen" .... (nur so als Anregung, lach, brauchst du ja auch nur für dich zu schreiben, glaub mir das Schreiben reißt einen ganz schön raus).

Du merkst, es geht ja nicht wirklich um deine Blase, und sie wird sofort Ruhe geben, wenn du aufhörst, wie wild rumzurudern. Leg doch die Paddel beiseite und lass dein Boot sich wieder downstream drehen. Und sei lieb zu Dir, verwöhn dich ein bißchen und lass das Universum DICH betüdeln :fee:
... ups, jetzt hab ich ganz schön viele Imperative verbraucht :lieb:
Schönen Sonntag und eine gute neue Woche
Good Luck
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Heike » 21. Sep 2015, 19:10

Hallo Phoenix,

danke für deine Worte, das macht Mut :)
Leider fällt es mir wirklich total schwer, meinen Fokus weg von der Blase zu lenken.
Heute wollte ich nochmal auf die Hilfe eines Arztes zurückgreifen, wurde einmal abgewiesen und der andere Arzt hat auch nur eine Probe ins Labor geschickt und mich vertröstet.
Ich hoffe, dass ich mich wieder hinbekomme. :gvibes:

Liebe Grüße
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Viereichen » 22. Sep 2015, 10:32

Liebe Heike,

da ich auch ein Mensch mit einer gefühlvollen Blase bin, erlaube ich mir hier meine Meinung ebenfalls kund zu tun.

Ich kenne das Büchlein "Heile deinen Körper" von Louise Hay, die darin ebenfalls die Ängstlichkeit als Thematik hervorhebt. Auch das Festhalten an alten Vorstellungen und die Angst vor dem Loslassen.

Angst ist ein doch häufig sehr stark tabuisiertes Thema, so bekommt dieses Grundgefühl eben seine Eigendynamik im körperlichen Bereich. Du gehst ja schon einen entscheidenden ersten Schritt, indem du dir deine Angst bewusst wirst. So lese ich jedenfalls deinen Beitrag von vorgestern.
Angst ist in seiner ursprünglichen Form ein ganz gesundes Gefühl. Sie warnte uns als ursprüngliche Menschen in der freien Natur vor den manchmal sehr häufig entstehenden Gefahren um uns herum. Heutzutage gibt es in der Häufigkeit für uns Menschen mehr unkonkrete Angstsituationen. So würde ich auch eher um ein mentales "sich fürchten" sprechen. Angst vor Ablehnung, Angst vor Versagen, Angst vor Prüfungen usw. Es gäbe zur Grundthematik noch viel zu schreiben, ich möchte das jetzt jedoch nicht weiter ausdehnen.

Ich finde es in diesem Zusammenhang keine wirksame Empfehlung, nur einfach zu switchen, in der Verdrängung downstream zu gehen, wie es Phoenix im letzten Beitrag empfiehlt. Du bestätigst das ja auch anschließend. Die Blase ist nur das Medium, welche dir diese Botschaft an dein Leben-Lernprogramm vermittelt. So gesehen könntest du vielleicht irgendwann deiner Blase positiver gegenüber treten. Dann auch ihr Gefühle von "ich bin lieb zu mir" vermitteln können, was jetzt wahrscheinlich ein Schritt zu früh ist.

Heike hat geschrieben: Ich möchte mutig sein, ich wünsche mir eine starke und gesunde Blase, sowie positive Gedanken und möchte mich fallen lassen und loslassen können.


Diesen Satz habe ich mir aus deinen Text noch herausgegriffen. Wer sagt denn, dass du keine "starke" Blase hast?
Mit dem Begriff "krank" etikettiere ich meine Blase. Ist sie krank, nur weil sie durch eine Entzündung zu dir spricht?! Das ist für mein Gefühl doch eine Abwertung deines Körperorgans mit all seiner inwendigen Botschaft an dich! Stark ist zum Beispiel, dass dich die Blase mit ihrem Signal auf schwierige, angstbeseelte Situationen hinweist. Verstehst du?
Früher wollte ich diesen Pinkeldruck auch einfach nur weghaben. Da ist er eher immer noch schlimmer geworden. Heute spüre ich in solchen Situationen in mich hinein, frage mich was los ist. Auf das Clo gehen ist ein "cut" in einer doch von Hektik sehr geprägten Zeit. So gesehen eine kurze Auszeit, eine Chance. Die nehme ich an, so gut wie ich das gerade hin bekomme.
Dann schreibst du auch noch von "Entzündungen", was in die gleiche Angstthematik verweist - mit einer inneren Überhitzung.
Lerne deine Botschaften zu lesen. Merkst du, deine Blase macht dir gerade ein irres Geschenk!

Liebe Grüße
Viereichen
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Phoenix » 22. Sep 2015, 11:02

Hallo Viereichen,
Viereichen hat geschrieben:Ich finde es in diesem Zusammenhang keine wirksame Empfehlung, nur einfach zu switchen, in der Verdrängung downstream zu gehen, wie es Phoenix im letzten Beitrag empfiehlt.

Nananana, wir praktizieren doch hier bewusste Realitätsgestaltung und kein verdrängendes Happy-Face-Stickering .... 8-)

Grüßle
Phoenix
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Heike » 27. Sep 2015, 17:37

Hallo Viereichen,

du hast Recht, die Blase ist somit ein Hinweisgeber, aber ich weiß auch ohne meine Blase, welche Situationen mir Angst machen (z.B. durch innere Aufregung, Engegefühl, etc.) Meldet sich die Blase mit einer Entzündung, reagiere ich noch "panischer", weil ich mir denke "Oh nicht schon wieder." und "Wie soll ich das Ganze nächste Woche meistern? In Situation xy kann ich doch nicht ständig zur Toilette rennen. Wie mach ich das jetzt?" usw usw. Ich bin dann in einem Gedankenkarusell gefangen, aus welchem ich schwer ausbrechen kann, weil das Problem dann plötzlich nicht mehr die angstmachende Situation sondern die Blase ist.
Verwunderlich für mich ist, dass ich vor dem Jahr 2013 nie Blasenentzündungen oder ähnliches hatte. Ich frage mich heute noch, wie das so plötzlich auftreten konnte. Ich war ja schon immer ein ängstlicher Mensch und nicht erst seit 2 Jahren. :hä:
Würde ich es schaffen, dass meine Blase bei solchen Situationen "ruhig" bleibt, konnte ich selbst auch entspannter sein. Das ist gerade so ein Teufelskreis, aus welchen ich für mich noch einen angenehmen Ausstieg finden möchte.
Ich denke ich werde Meditationen wieder aufnehmen und mit dem Schreiben beginnen, wie es Phoenix geraten hat.

Viele Grüße
Heike
 
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Maike » 27. Sep 2015, 23:36

Hallo Heike,

du hattest zwar schon geschrieben, dass du medizinische Hilfe in Anspruch genommen hast. Angesichts der Dringlichkeit und des überschaubaren Zeitrahmens, würde ich an deiner Stelle für die nächsten Wochen auf Medikamente zurückgreifen. Wenn das pflanzliche geholfen hat, umso besser. Es muss ja auch nichts für die Blase sein, auch ein Mittel, das dir hilft, ruhiger zu sein, könnte dir für die kommenden Wochen Abhilfe schaffen. Das halte ich für wesentlich leichter als in der kurzen Zeit unter diesem Druck über Schwingungsveränderung eine Lösung zu erwirken.

Danach hast du immer noch Zeit, diesen Weg zu gehen. Und zwar mit viel weniger Druck (auf der Blase). Nebenbei kannst du ja trotzdem noch Abes Methoden ausprobieren.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Viereichen » 28. Sep 2015, 18:00

Liebe Heike,

dir ist also schon mal klar, dass diese Blasensymptomatik ein Hinweisgeber auf etwas anderes ist. Dein daraus resultierender Widerstand nach dem Muster: "Oh, nicht schon wieder..." unterstreicht das nur vielmehr. Für mein Gefühl sprengt das hier den Rahmen, um mit der Abrahamlehre eine dauerhafte Wendung zu erzielen zu wollen. Diese würde wiederum ein gewisses Maß an Freiheit von der Symptomatik vorraussetzen. Die scheint jedoch nicht da zu sein, denn sobald sich die Blase mit ihrer Reaktion bei dir meldet, fällst du in eine Abfolgekette von Gedanken und Ängsten.
Möglicherweise hilft es einmal nachzuspüren, was denn um das Jahr 2013 in deinem Leben anders geworden ist.
Außerdem bezeichnest du dich als "ängstlicher Mensch". Diese eigene Identitätsbeschreibung hat für dich ja einen Hintergrund; einen bestimmten Blickwinkel. Wenn das tatsächlich so ist, würde ich dir kompetente psychotherapeutische Hilfe empfehlen. Ich schreibe das ohne dich zu kennen; entscheiden kannst du ja so etwas nur selbst. Ich selber habe durch solch eine Massnahme schon mehrfach in meinem Leben wirksame Hilfe und Veränderung erfahren können.
Ein Blasendoktor kann nur an den Auswirkungen herum kurieren. Ein Forum für Realitätsgestaltung ist wahrscheinlich nicht der richtige Lösungsweg. Doch ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, wenn dem so ist.

Mit herzlichen Grüßen
Viereichen.
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Kein_Schnee » 28. Sep 2015, 19:15

Viereichen hat geschrieben:Ein Forum für Realitätsgestaltung ist wahrscheinlich nicht der richtige Lösungsweg.

:hä: :hä: :hä:
Lieber Viereichen,

wenn nicht ein Forum für Realitätsgestaltung, was sollte denn dann der richtige Weg sein, um seine Realität zu gestalten?
Es gibt kein LoA light, oder ein Bisschen LoA.
Ich finde das nicht sehr fruchtbar, ständig diese Unterscheidungen zu machen.
Ich selbst habe sehr ausgeprägte Körpersymptome einzig mit dem Anwenden des LoA zum Verschwinden gebracht, nachdem mir nichts helfen konnte, weder Ärzte, Psychotherapie, noch sonst was.
Wenn man es aber gleich in Zweifel zieht, wenn es mal anstrengender wird, oder Arbeit bedeutet, kann es natürlich nicht funktionieren, denn dann glaubt man nicht wirklich dran.
Es nützt überhaupt nichts, das alles intellektuell zu wissen, man muss es umsetzen.


Lieben Gruß,

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Re: Selbstheilung

Beitragvon Phoenix » 29. Sep 2015, 06:52

Kein_Schnee hat geschrieben:Es gibt kein LoA light, oder ein Bisschen LoA.

:stimmt: :hug:
Liebe Heike,
Heike hat geschrieben:Verwunderlich für mich ist, dass ich vor dem Jahr 2013 nie Blasenentzündungen oder ähnliches hatte. Ich frage mich heute noch, wie das so plötzlich auftreten konnte. Ich war ja schon immer ein ängstlicher Mensch und nicht erst seit 2 Jahren

Ich finde das gar nicht verwunderlich. Dein Körper hat dir einfach Zeit gelassen, dich ohne solch nachdrückliche Aufforderung um deine Baustelle zu kümmern. Und vielleicht hattest du vorher auch schon "leichtere" Symptome anderer Art und hast sie nur weggedoktert. Aber egal wie, das musst du jetzt auch nicht herausfinden, auch nicht warum es die Blase ist und nicht der Magen oder sonstwas. Jeder hat ja andere Schwachstellen in seinem System, deshalb könnten sich die Symptome von "Ängstlichkeit" auch anders ausdrücken.
Ich würde auch, wie Maike empfiehlt, parallel zur inneren Arbeit, die Entzündung mit geeigneten materiellen Hilfsmitteln beheben, auch wenn es dann nicht so einfach ist, den Erfolg der inneren Einstellungsarbeit zu beobachten. Aber so kannst du wenigstens erstmal die anstehenden wichtigen Sachen erledigen. Aber dann natürlich weitermachen ...... es führt kein Weg an der täglichen praktischen Umsetzung des Angelesenen und Diskutierten vorbei. Du bist der Sender und du bist der Empfänger ...
BTW: ALLES GUTE FÜR BERLIN :gvibes:
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Re: Selbstheilung

Beitragvon lawofattraction » 29. Sep 2015, 08:14




Hallo Viereichen,

inzwischen würde es mich fast wundern, wenn von Dir nicht ein "Abrahamlehre hat Grenzen"-Beitrag erscheinen würde. :kgrhl:

Liebe Heike,

ich hörte gestern im kürzlichen Workshop Los Angeles, dass Abraham eine sehr wirksame und interessante Methode empfehlen, die ich aus dem NLP als Time Line Arbeit kenne.

Reise einmal in Deiner Imagination in die Zukunft, und positioniere Dich da in einem Moment, von dem Du annehmen kannst, dass die Gesundheitsangelegenheiten kein Thema mehr sind. Was siehst Du, was fühlst Du, was sagst Du vielleicht überglücklich zu jemand anderem? Imaginiere diese Szenen so lebendig wie nur möglich und fühle in Dir die Überzeugung, dass das, was einmal ein "Problem" war, erledigt ist.

Danach kannst Du der Heike "von heute" das mitteilen: "Liebe Heike im September 2015, ich weiss etwas, was Du heute noch nicht so recht glauben kannst und von dem ich annehme, dass es Dich sehr glücklichen machen wird. Die Schwierigkeiten mit Deiner Blase sind ein für alle Mal behoben. Du bist gesund. Du hast Wege gefunden, die Du heute vielleicht noch nicht kennen magst, die Dir aber die Richtung dahin zeigen werden."

Ich würde das nur dann machen, wenn Du Dich gut fühlst und offen für Veränderung bist und nicht aus der Verzweiflung heraus, dass sich etwas ändern muss. Baue das Gefühl auf, dass Dir mit der Abrahamlehre ein wertvolles Werkzeug anhand gegeben wurde und Du auch absolut in der Lage bist, es sinnvoll zu nutzen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Selbstheilung

Beitragvon shaoli » 29. Sep 2015, 15:09

Hallo Heike,

die Frage wäre, ob Angst die Blasenprobleme verursacht oder die Blasenprobleme
die Angst.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man die Blase, beziehungsweise,
seine Gewohnheiten trainieren kann, denn es ist oft nur eine Gewohnheit, nach einer
bestimmten Zeit zu denken, die Toilette aufsuchen zu müssen und Panik bei dem
Gedanken zu bekommen, dass keine in der Nähe ist oder man sie nicht aufsuchen kann,
obwohl die Blase gar nicht voll ist . Wenn das bei dir so ist,
wäre für dich zu klären, ob du trotzdem wirklich nicht aufhalten kannst, oder ob es
einfach unangenehm ist, nicht zur Toilette zu gehen/ gehen zu können.
Ist letzteres der Fall, ist es ein paar Versuche wert, daheim
einfach mal nicht zu gehen, wenn man glaubt, zu müssen und zu schauen, wie lange
man aufhalten kann ( wenn keine Entzündung im Spiel ist ). Nachdem ich das ein
paar Mal gemacht habe, war mir zumindest klar, dass ich weit mehr Zeit habe, ein
WC zu finden, wenn ich das Gefühl habe, eins zu brauchen, als ich befürchtete. Es
ist kein schönes Gefühl, aufzuhalten, und man muß es auch nicht bis kurz vor
"geht gar nicht mehr " tun, es geht nur darum, festzustellen, dass man ein paar Minuten mehr
Kontrolle hat, als man dachte. Es dauert vielleicht eine Weile, aber mit der Zeit
sollte diese Überzeugung wachsen und die Angst, keine Toilette in der Nähe zu haben,
nachlassen.

Kann man wirklich nicht aufhalten, obwohl die Blase nicht gefüllt ist, sollte man erst einmal
abklären, warum das so ist, also, in welche Richtung die Gedanken gehen. Beckenboden,
Folgerekrankung, Angst... es heißt ja nicht umsonst, " sich vor Angst in die Hose zu machen ".

Ängste bereinigen ist ein wesentlicher Punkt bei der RG, und ich meine bei dir
eine gewisse Angst vor einem anderen Kontrollverlust als den über deine Blase
und vielleicht Leistungsdruck herauszulesen, aber das wäre dann ein anderes
Thema.


Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Viereichen » 4. Okt 2015, 19:15

Liebe Heike,

es sind schon wieder einige Beiträge gepostet worden. Nun, welcher Weg der Richtige ist kannst nur du selbst entscheiden. Vielleicht nutzt du ja diese Innehaltephase auch, um für dich selbst die Antwort zu erspüren. Ich wünsche es dir.

Bisweilen halte ich meine Vermutung aufrecht, dass die Blase ein wichtiger Hinweisgeber auf eine tiefere Thematik ist.

Es ist eine Stärke der Abrahamlehre, dass sie mit ihrer Wertschätzung aller Vielfalt auf diesem Planeten mit Sicherheit kein Vorhängeschloß am Eingang der Therapieansätze und Heilungsmöglichkeiten setzt. Da gibt es mit Bestimmtheit gute und weniger wirksame Ansätze. So kann der von Loa vorgeschlagene Weg analog der Timeline-Arbeit aus dem NLP eine Möglichkeit sein. Meine ganz persönliche Meinung dazu ist, dass diese Übung im stillen Kämmerlein schwieriger umzusetzen ist, als wenn man von einem erfahrenen NLP´ler dazu angeleitet wird.
Es ist auch die Frage, ob es beim Thema Blase, Angst, Loslassen nicht um mehr geht. Daher mein voriger Vorschlag für professionelle Hilfe.

# Loa / # kein Schnee
Nun, auch ich bin inzwischen gewohnt, von dir mal die gelbe bzw. rote Karte gezeigt zu bekommen. Damit kann ich gut umgehen denn das Universum kennt ja bekanntlich das nicht nicht. Es hat keine Grenzen. Richtig interpretiert würde ich mich fühlen wenn da stünde: Die Abrahamlehre hat keine Grenzen - der Mensch wächst und reift jedoch mit Grenzen. Grenzen, die sich durch Lernerfahrungen ausweiten. Was anders wäre sonst die leading edge, als eine natürliche Grenze des Menschen, eine dynamische Grenze.
Ein Beispiel: Man kann zwar genau so ein Knopf wie ein ganzes Schloss erschaffen. Nicht jeder Mensch wird sich jedoch solch einen Brunkbau erschaffen wollen. Es wird die Ausnahme bleiben. Von daher erschaffen wir in aller Vielfalt. Genau darin liegt die Stärke des Universums. Warum sollte sich da eine Heike nicht zu einem Psychotherapeuten o.ä. bewegen können? Nicht alle Menschen empfinden eine Wertschätzung für die genannte o.ä. Hilfsmöglichkeiten. O.k. dass ist deren Thematik, vielleicht aus vorangegangenen Erfahrungen. Ich argumentiere da positive, weil ich einen Teil meiner Genesung Therapeuten verdanke. Das ist schon alles.

Wenn es ihr hilft, ist es auch richtig.

Viele Grüße
Viereichen
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Kein_Schnee » 4. Okt 2015, 20:08

Lieber Viereichen,

wenn Du sagst, dass das LoA nicht der richtige Lösungsweg für Blasenkrankheiten ist, dann ist es das demnach für keine Krankheit, denn jede deutet ausnahmslos auf ein Nichtverbundensein hin.
Das würde dann aber auch bedeuten, dass das LoA für nichts Anwedung finden kann, denn jede Art von Mangel, Schmerz und Leid basiert darauf.
Deshalb verstehe ich Deine Unterscheidung nicht.
Du hast da eine sehr klare Aussage gemacht, nämlich, dass Du glaubst, das LoA wäre nicht in der Lage, etwas zu heilen und man müsste daher zu anderen Methoden greifen.
Das ist aber völlig unlogisch.

Ich finde, dass dieses Forum eine Plattform ist, in der man sich eben nicht mit Psychotherapie beschäftigt, sondern sich gegenseitig zur Selbstermächtigung durch das LoA befruchtet.
Und eben nicht sagt: Wenns schwierig wird, lass es sein, oder wie in Deinem Fall: Ich würde es erst gar nicht versuchen.
Wenn Dir etwas geholfen hat, ist das schön, aber wir sind nicht hier im Forum, um uns gegenseitig Psychotherapien und Ärzte zu empfehlen. Das finde ich wichtig.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: Selbstheilung

Beitragvon lichtfunke » 4. Okt 2015, 20:57

Ich finde es in Ordnung, wenn man so etwas macht. In vielen Punkten rette ich mich aus der Depression, als machtvolles Wesen. Gestern hatte ich so einen Tag, ich war länger erkältet, ich war in einem echten Loch, ich hatte viele emotionale Dinge am Laufen, die ich schlecht verarbeiten konnte. Ich machte mit meiner Freundin einen Spaziergang und mein Körper war bleischwer. Voller Depressionen, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen, kämpfte ich mich so voran und wäre am liebsten im Boden versunken. Irgendwann kam der Moment der Umkehr, dass ist doch das schöne am Starken-Leiden, es ist so stark, dass man irgendwann automatisch loslässt. Und ab dann fing ich, langsam an jeden Stein von meinem Körper herunterrollen zu fühlen. Ich spürte immer mehr körperlich mein Wohlbefinden, neue Klarheit, neue Erkenntnisse schwappten auf, unsere Beziehung wurde nochmal ein wenig tiefer. Und wir gingen zu unserem Oktobermarkt im Ort. Es war richtig toll. Und heute war ich den ganzen Tag im Vortex, meine Freundin auch. Die Dinge flutschten auch heute alle nur auch so. Als wir in der Buchhandlung waren (es war verkaufsoffener Sonntag) kriegten wir sogar noch einen kostenlosen Eintritt geschenkt für einen Film, den wir unbedingt gucken wollen. ( :) )

Und auch Spirenzchen und kleine Lappalien kriegten unser Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht.

Wenn man jetzt aber glaubt, der Therapeut hilft einem, dann kann er einem ja wirklich helfen. Warum nicht akzeptieren, dass alles durch das LOA geregelt wird. Und wenn jmd. inspiriert ist zu schreiben, ich empfehle dir das und wenn jemand inspiriert ist, das anzunehmen, dann ist doch alles perfekt.

@Kein_Schnee

Aber ich finde, du hast Recht, dass es sehr wohl etwas mit dem LOA zu tun hat. Es ist erstmal total gut, sich da positiv auszurichten, was die Blase angeht. Zum Beispiel so wertschätzend "Ah du hast was zu verarbeiten oder hast etwas zu tun". Das mache ich, wenn mir etwas im Bauch liegt. Das sind ja auch gute Hinweise. Wenn mir was im Bauch liegt, gibt mir der Körper zu verstehen "Richte dich neu aus". Ich habe bemerkt, dass ich gerade dann immer eine Möglichkeit habe, mit meinen Wünschen in Kontakt zu kommen und beschäftige mich garnicht mit den Symptomen. Seit dieser Zeit meldet sich der Bauch auch seltener und wenn dann nur kurz, als kleiner Anstuppser.

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend :loveshower:
lichtfunke
 

Re: Selbstheilung

Beitragvon lawofattraction » 5. Okt 2015, 07:22

lichtfunke hat geschrieben:Wenn man jetzt aber glaubt, der Therapeut hilft einem, dann kann er einem ja wirklich helfen. Warum nicht akzeptieren, dass alles durch das LOA geregelt wird. Und wenn jmd. inspiriert ist zu schreiben, ich empfehle dir das und wenn jemand inspiriert ist, das anzunehmen, dann ist doch alles perfekt.


Hallo Lichtfunke,

Satz 1: Richtig. Satz 2: Richtig. Satz 3: Wir sind ein Forum, das sich mit der Lehre Abrahams beschäftigt und Wege aufzeigt, wie mit genau dieser Lehre mit Contrast umgegangen werden kann.

Würde nun jeder, der sich inspiriert fühlt, seine Methoden beschreiben und erklären - derer es eine Unmenge gibt, die sicherlich auch helfen können - so wären wir bald ein Forum, das den Fokus auf die Abrahamlehre verloren hat. Für Informationen dieser Art gibt es genug andere Foren, in denen ausführliche Diskussionen zu jedem Gesundheitsthema zu finden ist.

Ganz sicher aber halte ich es für diesen Ort unpassend, immer wieder auf eine Begrenzung der Abrahamlehre hinzuweisen und psychologische Hilfe als den angemessenen Weg zu deklarieren. Übrigens wirkt das LoA auch bei einer solchen Überzeugung, die Abraham "arguing for one´s limitations" nennen.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Selbstheilung

Beitragvon Viereichen » 9. Okt 2015, 15:43

Liebe Kein_Schnee,

du gehst in deinem posting vom 4.10. auf mich ein, also möchte ich dir antworten.

Vielleicht geht es tatsächlich etwas zu weit, dass ich in meinem ersten posting hier im thread Heike "psychotherapeutische Hilfe" empfohlen habe. Ich habe versucht das vorsichtig zu formluieren, da ich weder Therapeut bin - noch Heike näher kenne. Heike hat sich selber noch nicht dazu geäußert, so tappe ich über die Wirkung dieser Empfehlung im dunkeln.

Was ich gerne mache, ist in aller Vielfalt meine Meinung zu schreiben. Das law off attraction ist schon seit Jahren meine spirituelle Heimat. Ich zweifle nicht an der Wirkungsweise des LOA, da würde ich ja genau so an der Liebe als real existierende Kraft zweifeln.
Ich erlebe es jedoch bei mir und auch bei anderen Menschen, dass die Reise zum LOA nicht gleichförmig ist. Es gibt da auf und ab´s, ich versuche ehrlich und redlich zu sein. In einem Forum kann ich durchaus mein Gegenüber mit Nicknamen erspüren. Sich dem Prozess des Kommunizierens zu entziehen, einen "cut" zu setzen, ist dort jedoch Teil der Kultur. Das ist Freiheit, das ist jedoch auch Einschränkung. Wie so Vieles auf der Erde somit von Polaritäten geprägt.

Wer die Realitätsgestaltung im diesen Thread gemeinten Sinne tatsächlich leben möchte, der braucht auch keinen Arzt mehr. So gesehen brauchen wir uns nicht an dem Begriff des Psychotherapeuten (seelische Hilfe von aussen) festhalten. Ich kann mich hier direkt outen: Ich gehe noch bisweilen zum Arzt. Ich bin noch nicht so weit, dass ich alles dem Loa überlassen kann. Ich würde mir das jedoch sehr wünschen. Vielleicht komme ich irgend wann einmal dahin, es braucht Zeit, keine Ahnung wie lange....

Worauf ich hinaus möchte: Ich möchte meinen Mitmenschen gerne im Hier und Jetzt abholen. Mein Gefühl war, aus dem Beitrag mit der Blasenthematik eine suchende, verunsicherte Heike heraus zu lesen. Da war für mein Empfinden auch so was wie Furcht, Angst bei ihr zu spüren. Ob ich damit total daneben lag kann ich nicht beantworten. Da ich eine seelsorgerliche Ausbildung im background habe fällt es mir schwer, jemanden in dieser Grenze, es ist für mein Gefühl nicht nur ein upstream-paddeln von Heike, einfach nur downstream zu senden. Nach dem Motto: Begib dich in den Vortex - und alles wird gut. Obwohl diese Aussage prinzipiell 100% und richtig ist, es gehört dazu immer auch ein Mensch, der frei ist die Paddel vollständig los zu lassen. Das ist für mein Gefühl zu achten. Wenn es auch sehr liebevoll-menschlich gemeint ist jemanden schnell Hilfe anzubieten. Ich frage mich immer nach einem längerfristigen Nutzen von Hilfe. Ein anderes Beispiel: Schön viele Flüchtlinge in unserem Land aufzunehmen, doch dann muss man auch langfristige Hilfe anbieten und dazu stehen - mit all seinen Konsequenzen.

Wenn es nur einen Menschen auf der Welt gebe, der in dieser Situation einer seelischen Not aus irgend einem Grund die Paddel fest hält, dann müßte ich doch versuchen einen Weg zu finden, dass er sich überhaupt dieser Situation bewusst wird. So ist für mein Empfinden der Weg einer therapeutische, bzw. psychotherapeutischen Hilfe eine Übergangslösung. (Ich habe kein Interesse oder irgend einen Nutzen die Therapeutengruppe hier zu protechieren). Nur ein freier Mensch kann sich frei für das Loa entscheiden. Sonst wären alle Menschen schon Teil dieser Familie.

Ich finde es ein großes Geschenk, schon viel von dieser Morgenluft schnuppern zu dürfen. Ich kann alle Menschen wie Loa gut verstehen, schnell möglichst viele Menschen an dieser Befreiung teilhaben lassen zu wollen. Sonst würde sie wahrscheinlich dieses Forum nicht betreiben und so viel Energiegeschenke verteilen.

Wenn ich also auf Grenzen hinweise, meine ich unsere ganz natürlichen Übergangsgrenzen. Sonst könnte möglichweise auch ein LOA überfordern. Dann, wenn ich mir vorab einrede, das alles müsse unbedingt bei mir funktionieren. Es funktioniert, jedoch nicht immer gleich.


Dir liebe Heike, kein_Schnee, Loa und allen anderen Lesern
ein schönes Wochenende,
Viereichen
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Re: Selbstheilung

Beitragvon lawofattraction » 9. Okt 2015, 17:06




Lieber Viereichen,

ich kann in ganz vielen Punkten Deinen Überlegungen folgen und finde sie gut präsentiert. Andere, denke ich, brauchen noch etwas Erläuterung.

Viereichen hat geschrieben:Da ich eine seelsorgerliche Ausbildung im background habe fällt es mir schwer, jemanden in dieser Grenze, es ist für mein Gefühl nicht nur ein upstream-paddeln von Heike, einfach nur downstream zu senden. Nach dem Motto: Begib dich in den Vortex - und alles wird gut.


Heike "einfach nur downstream senden" hat für mein Empfinden niemand getan. Auch bei nochmaligem Lesen der verschiedenen Beiträge sehe ich ganz viele gute und zielführende Beiträge, die alle eine unterschiedliche Detailrichtung haben, aber trotzdem in die Lehre Abrahams einsortiert werden können. Es wurden Vorschläge gemacht und Gedankenanstösse gegeben, die - wie Du ganz richtig sagst - angenommen werden können oder auch nicht.

Viereichen hat geschrieben:Ich kann mich hier direkt outen: Ich gehe noch bisweilen zum Arzt. Ich bin noch nicht so weit, dass ich alles dem Loa überlassen kann. Ich würde mir das jedoch sehr wünschen. Vielleicht komme ich irgend wann einmal dahin, es braucht Zeit, keine Ahnung wie lange....


Das wird anderen genau so gehen wie Dir. Oder aber jemand sucht Erleichterung in der Kräuterlehre, Vitaminen oder alternativen Heilmethoden oder schriftlichen Informationen in Büchern und der Hilfe von Fachleuten. Es geht nicht darum, lediglich auf das LoA zu vertrauen.

Jeder Mensch hat seinen individuellen Weg, der andere Methoden des Heilens wie auch psychotherapeutische Hilfe einschliesst, die daher absolut in den Rahmen der Abrahamlehre hinein genommen werden können - unter der Überschrift "Weg des geringsten Widerstandes". Innerhalb der Lehre zwar nicht als Detailinformation, sondern vielmehr als selbst erkannte Wege der Erleichterung.

Denn darum ging es ja bei KeinSchnees und auch meinem Beitrag - dass Du wie auch in einigen vorherigen Beiträgen immer wieder die Begrenztheit der Lehre betont hast. Eine solche Begrenzung gibt es aber nicht, wenn Du den Gedanken des Weges des geringsten Widerstandes reflektierst, der so gut wie jede Hilfestellung als angemessen und richtig anerkennt. Die Begrenzung liegt lediglich darin, dass wir explizit keinen dieser individuellen Wege hier diskutieren möchten, wenn sie sich als konkrete Hilfestellung mit Detailbetrachtung und Anleitungen gestalten.

Am vergangen Wochenende sollte ein Workshop in New York stattfinden, den Esther wegen der Witterungsbedingungen abgesagt hat. Du siehst also, auch Esther findet ihren Weg des geringsten Widerstandes statt darauf zu vertrauen, dass das LoA ihr und den Teilnehmern zum Zeitpunkt des Workshops besseres Wetter bescheren wird.

Die Abrahamlehre hat eine unwahrscheinliche Bandbreite, die jeder gemäss seinen Vorlieben und seinen Anliegen und Zielsetzungen ausloten kann. Aber man muss es tun, denn als theoretische und angelesene Hilfestellung mag zwar auch einiges hängen bleiben, echte Ergebnisse sind aber durch bewusste Intention und das konsequente Verfolgen dieser Linie möglich. Damit meine ich scripten und andere Methoden tatsächlich benutzen, die es ermöglichen, auf der Emotionsleiter stetig nach oben zu klettern.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende
Loa



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Re: Selbstheilung

Beitragvon Viereichen » 10. Okt 2015, 19:26

Liebe Loa,

ich danke dir für dein ausführliches Eingehen auf meinen Text.

Ich kann da gut mit. Ich bemerke auch, dass ich vormals in anderen Threads tatsächlich den Eindruck im Forum erweckt habe, dass aus meiner Sicht die Abrahamlehre Grenzen hätte. Das war ein Fehler von mir, es war unpräzise ausgedrückt. Die Verantwortung liegt dann in diesem Fall ganz klar beim Absender, nicht beim Leser. Ich selber konnte das auch erst vor Kurzem richtig für mich sortieren. Es tut mir Leid, wenn ich da möglicherweise einigen Leuten, oder auch dir, auf den Füßen gestanden bin.

Mir kommen jedoch auch noch weiterführende Gedanken:
Bei näherer Betrachtung; Realitätsgestaltung ist dann vielleicht nicht unbedingt mit einer "schnellen Selbstheilung" kompatibel. Obwohl ich es nicht prinzipiell ausschließen kann, eine 17-Sekunden wird wohl eher die Ausnahme sein. Wenn du vom "konsequentem Verfolgen der Linie" schreibst, gehst du für mein Gefühl in die gleiche Richtung.

Mir geht es so, dass ich wellenartig immer wieder auf die Präsenz der Abrahamlehre treffe. D.h. es ist nicht gleichförmig, doch mit der Zeit spüre ich eine Vertiefung. Es sind so viel alte Konditionierungen, eine Flut von Ausseneinflüßen unterschiedlicher Richtung, die wieder eine Neuzentrierung ermöglichen. Inzwischen meditiere ich viele Abrahamtexte mehr, als dass ich sie lese.

Die heutige Zeit mit den vielen Zeitverdichtungen und Zielobsessionen verführt gerade dazu, auch in einem spirituellen Forum eine schnelle Antwort zu suchen. Jedenfalls ist das meine These. Das ist zum Beispiel eine von mir auch vorsichtig gestellte Annahme zum Blasenanliegen von Heike. So frage ich mich manchmal dann was mit den Menschen los ist, die eben in ihrer Selbstheilung Ad hoc plötzlich einen Einbruch erleben. Sind die nicht manchmal dann möglicherweise furchtbar allein gelassen?! In der virtuellen Welt kann ich leider nicht hinter die Türen sehen. Wenn jemand "offline" bleibt kann das die unterschiedlichsten Ursachen haben. Niemand weiss warum.....

So wie ich am Anfang meiner eigenen Entwicklung zu mehr Bewusstheit viel psychologische Literatur gelesen habe. Damals gab es noch kein Internet. Das war sehr positive Literatur, ich erinnere mich an Texte von Meister Eckhard oder die ersten NLP Bücher von Anthony Robbins. So positiv, energetisch das war. Es hat mir damals nicht wirklich geholfen, meine zentralen Probleme wurden jedenfalls davon nicht weniger. Letztlich fühlte ich mich allein gelassen und wählte später andere Wege. Eben welche die mit konkreten Menschen zu tun haben.

Das Forum für bewusste Realitätsgestaltung kann schon durchaus Elemente von Seelsorge und Therapie beinhalten, diese Bereiche jedoch nicht ersetzen. Momentan noch nicht. Wenn sich alle Menschen in ihrem Leben weitgehen im Vortex befinden wird es jedoch auch keine Psychotherapie, Kräuterheilung oder andere alternativen Heilmethoden bedürfen. Ich glaube das können wir alle noch kaum ermessen, da wir noch sehr stark im konventionellen Denken beheimatet sind. Krankheit ist immer im gewissen Grad eine Entfernung des mental zentrierten Menschen vom Inner Being.

Wir alle haben die Möglichkeit bereits durch das Fenster auf dieses Paradies zu blicken. Und wie wissen, wird es damit auch bereits zur Realität. Es ist ein eher dynamischer Wechselprozess, wir entfernen uns.... wir nähern uns... wir entfernen uns... wir nähern uns. Vielleicht gibt es soviele Arten dieses Prozesses, wie es Menschen gibt. In der Summe nähern wir uns, wenn wir offen sind, Absicht, Wunsch und Wille die Konstanten bilden.


Liebe Grüße in ein möglicherweise entspanntes Wochenende,
Viereichen
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Re: Selbstheilung

Beitragvon lawofattraction » 11. Okt 2015, 07:31




Lieber Viereichen,

Viereichen hat geschrieben:Bei näherer Betrachtung; Realitätsgestaltung ist dann vielleicht nicht unbedingt mit einer "schnellen Selbstheilung" kompatibel. Obwohl ich es nicht prinzipiell ausschließen kann, eine 17-Sekunden wird wohl eher die Ausnahme sein.


Eine 17-Sekunden-Heilung erwarten wohl eher solche Menschen, die gerade erst mit dem "Wünschen" in Kontakt gekommen ist und denken, das Universum in der Tasche zu haben. Jeder der sich näher mit der Realitätsgestaltung befasst, ist sich weitgehend klar, dass Spontan-Wunscherfüllung die "it´s done-Aussage" von Abraham ist, dass das Universum also sofort als Platzhalter Deinen Wunsch für Dich in Petto hält. Meist sind wir nämlich nicht in Alignment, das sofort auch physisch zu erfahren, da uns noch Zweifel und Glaubenssätze und negative Gedankenschleifen daran hindern. Das ist eben unsere "Arbeit", die wir mit den verschiedenen Methoden zum Erfolg führen können.

Spontanheilung kann dann möglich sein, wenn jemand schwerkrank ist und einfach aufgibt. Abraham sagten dazu, dass gerade bei solchen Menschen, die aufhören zu kämpfen und sich der Krankheit ergeben, eine Spontanheilung möglich sein kann. Denn im Grossen wie im Kleinen geht es immer zuerst einmal darum, Frieden zu schliessen mit dem, was ist - in diesem Fall den Kampf gegen die Krankheit aufgeben. Allerdings muss dann ebenfalls ein Lebenswille und der Wille der Genesung vorhanden sein, anderenfalls würde ein solcher Mensch ins Nicht-Physische gehen.

Viereichen hat geschrieben:Mir geht es so, dass ich wellenartig immer wieder auf die Präsenz der Abrahamlehre treffe. D.h. es ist nicht gleichförmig, doch mit der Zeit spüre ich eine Vertiefung.


Das ist das, was ich in meinem letzten Absatz angerissen habe. Sich der Abraham-Lehre erinnern, wenn es einem schlecht geht und dann etwas tun ist das Gleiche wie die Bittgebete an Gott oder einen Heiligen, wenns den Menschen dreckig geht, die anderenfalls keinen Gedanken daran verschwenden, was oder wer Gott nun ist und was und wie er/sie/es "tut".

Ich sehe Abrahamlehre - einmal angesehen von der spirituellen Komponente, die jeder für sich definieren muss - als ein zu installierendes Programm. Was tue ich, wenn ich mich mit diesem oder jenem Problem konfrontiert sehe? Was habe ich an Tools an Hand, was mir hilft, mich besser zu fühlen? Was kann ich tun, damit ich es lerne, mich auch in Contrastsituationen besser zu fühlen und nicht sofort in den emotionalen Keller zu rutschen? Was hilft mir, meine Emotionen zu balancieren und zu verbessern und wie kann ich auf einem hohen Schwingungsniveau bleiben?

Das muss nun einmal konsequent regelrecht geübt werden. Mit der Zeit und immer häufigeren Wiederholungen installiert es sich wie ein Programm, dass immer und zuverlässig im Hintergrund jeder Situation abläuft, so dass wir uns gar nicht mehr erinnern müssen, die Katze zu streicheln oder nach sich besser anfühlenden Gedanken zu suchen, sondern das automatisch geschieht.

Viereichen hat geschrieben:So frage ich mich manchmal dann was mit den Menschen los ist, die eben in ihrer Selbstheilung Ad hoc plötzlich einen Einbruch erleben. Sind die nicht manchmal dann möglicherweise furchtbar allein gelassen?!


Das mag auf Deinen Widerstand stossen - wir hatten ja schon ähnliche Diskussionen - aber ich fühle mich nicht verantwortlich für das Wohl und Wehe der anderen Menschen. Unabhängig davon, dass ich gerne dann helfe, wenn Hilfe erbeten wird oder ich auch zu erkennen denke, dass ich helfen kann. Wir dürfen dabei aber nicht die Schwingung vergessen, so dass jemandem, der keine Hilfe möchte, auch nicht geholfen werden kann. Und jemand, der in der Schwingung des Hilfeempfangs ist, wird diese Hilfe auch bekommen - wenn nicht hier, dann eben woanders. Das ist ja das Geniale am LoA, dass es so unbestechlich nicht manipulierbar und wunderbar "gerecht" ist. Jeder kann das bekommen, was er möchte, aber niemand kann einem anderen etwas oktroyieren, egal, wie gerne er das möchte. Das gilt für positive Absichten ebenso wie für ihr Gegenteil.

Wir dürfen dabei niemals vergessen, dass jeder Mensch machtvoller Schöpfer seiner Realität ist. Wir können nicht eingreifen, und wir sind auch nicht verantwortlich dafür, wie es jemandem geht und sind nicht aufgerufen, für andere ihr Leben zu arrangieren. Das sieht man ja so oft, dass Eltern für ihre Kinder bis in deren Erwachsenenalter meinen die Dinge in die Hand nehmen zu müssen, was bereits im früheren Alter lediglich auf einen grossen Widerstand bei den Kindern stösst und grosse Frustration bei den Eltern hervorruft. So wie jeder ungefragte Helfer meist frustriert ist, wenn seine Hilfe nicht dankend angenommen wird.

Viereichen hat geschrieben:Wir alle haben die Möglichkeit bereits durch das Fenster auf dieses Paradies zu blicken.


Das möchte ich für mich etwas anders formulieren: Ich habe das Paradies in mir, denn nur da kann ich es finden und habe die Macht das zu tun.

Liebe Grüsse und einen wunderschönen Tag für alle
Loa



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Re: Selbstheilung

Beitragvon Heike » 11. Okt 2015, 16:07

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure zahl- und vor allem hilfreichen Beiträge. :danke:
Die Uni spannt mich sehr ein, deswegen habe ich so lange nicht geantwortet.
Ich möchte alle Beiträge nochmal für mich in Ruhe durchgehen, weswegen ich jetzt nicht auf jeden einzeln eingehe.
Ich bin der Meinung es gibt nur Grenzen, die man sich selbst irgendwo auferlegt. Leider bin ich darin manchmal echt gut. Mir ist bewusst, dass ich mir selbst oft im Weg stehe, aber habe auch wieder eine Sache gefunden, die ich als nächstes angehen werde. Die Wichtigkeit der Sache ist mir letzte Woche bewusst geworden. (Da es aber nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, werde ich das jetzt nicht schildern.)
Hilfe in Form eines Therapeuten möchte ich mir nicht holen. Ich hatte dies schon mal bei einer anderen Thematik und habe mich im weiteren Verlauf dort gar nicht wohlgefühlt. Mir hilft eher das Lesen von Büchern. Vor einiger Zeit habe ich mir in der Bibliothek "The Power" von Rondo Byrne ausgeliehen. Auch wenn mit diesem Buch keinesfalls alles gesagt ist, so hat es mir doch Kraft, Mut und Wohlgefühl gegeben.
Andere Dinge laufen auch ganz gut bei mir, manchmal ergibt sich auch alles einfach nur so, nur eben diese Körper-Sache ist noch eine große Herausforderung für mich. Ich widme möglichen Krankheiten einfach zu viel Aufmerksamkeit. Das zeigt sich auch im Moment wieder. Gestern war ich bei einem Freund, dessen Bruder Scharlach hatte. Als ich wieder daheim war, fing ich plötzlich das googlen nach Symptomen an aus Angst, ich könnte mich angesteckt haben. Heute habe ich dann tatsächlich auch Halsschmerzen :rleye: Ich weiß selbst, dass das irgendwo blödsinnig ist, aber kann es auch nicht lassen.
Ich habe eigentlich richtig tolle Werkzeuge hier: wie schon genannt "Gesundheit für Körper und Seele" von Louise L. Hay, "Das Love Principle" und ein kleines Meditationsbüchlein. Alles Bücher, mit denen ich mich komplett wohlfühle. Einzig und allein das "Anpacken" der Dinge, das Durchführen der Übungen, fällt mir schwer. Ich kann nicht mal sagen warum. Ich interessiere mich dafür und will auch alles so ausprobieren, aber am Ende tue ich es nicht, weil ich noch dies zu tun habe und eigentlich noch das machen wollte und dann ist es da wieder ungünstig usw und am Ende ärgere ich mich, warum ich an diesem Tag wieder nicht geübt habe :roll:

Aber zumindest der Blase geht's wieder besser! Das "oft-müssen" generell habe ich mir selbst irgendwo antrainiert, das ist mir bewusst geworden. Und wenn ich mir was antrainieren kann, dann kann ich mir das sicherlich auch wieder abtrainieren bzw. ein "seltener-müssen" antrainieren.

Liebe Grüße,
Heike
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Re: Selbstheilung

Beitragvon Viereichen » 14. Okt 2015, 14:50

Liebe Heike,

es freut mich, dass es dir mit deiner Blase wieder besser geht. So ist wohl alles nicht so dramatisch, wie vielleicht angenommen. Vielleicht gibt dir das Blasentraining ja auch noch Entlastung. Eine gute Beckenmuskulatur kann da evtl. unterstützend sein.

Bei mir hat Blasentraining allerdings gar nüscht gebracht.


Liebe Loa,
ich danke dir für dein ausführliches Eingehen auf meinen Text. Dem kann ich eigentlich nichts hinzufügen. Das inwendige Paradies gefällt mir gut. It´s all done.


Allen einen schönen Herbstmittwochabend,
Viereichen.
Viereichen
 

Re: Selbstheilung

Beitragvon Aladin » 14. Okt 2015, 22:42

Hallo All :ros:

Dieses Abraham-Zitat ist sooo wunderbar:
"Ihr könntet heute krank sein und 10 verschiedene Krankheiten haben, und am nächsten Tag wären davon keine Anzeichen mehr vorhanden. Euer Körper hat die Fähigkeit, sich so schnell zu regenerieren. Aber die meisten von Euch haben nicht die Fähigkeit, Eure Gedanken so schnell zu verändern. Die Zeitspanne, die zwischen Krankheit und Gesundheit liegt, entspricht also nur der Zeit, die Ihr zum Zulassen braucht - und das bedeutet "ich kann herausfinden, wie ich mich wohl fühle, wenn ich etwas anschaue, das mir ein schlechtes Gefühl verschafft".


Ich war noch nie bei einem Arzt, habe mich aber - eigentlich seit meiner Kindheit/Jugend - für Kräuter, alte Heilmethoden, Körperfunktionen, Psychologie, etc. interessiert.

In den Wäldern traf ich auf Jäger, die mir erzählten, dass früher kranke Tiere beobachtet wurden, welche Kräuter diese sich spontan suchten ... und die Menschen probierten es dann auch.

Als ich nacheinander schlimme Schicksalsschläge erlitten habe, bekam ich 18 "Krankheiten" innerhalb von etwa 12 Monaten. Ich war seelisch fast am Ende und diese "Krankheiten" + Schmerzen raubten mir fast den letzten Lebenswillen. Doch ich wusste einfach, dass diese "Krankheiten" Sprache meines Körpers sind, ein Signal, dass ich falsch denke, fühle - und nachdem sich meine psychische Lage besserte, verschwanden auch diese "Krankheiten" von allein - einige gelten als unheilbar.

Diese schlimme Zeit hat meinen Körper richtig ramponiert. Durch "Zufall" entdeckte ich eine Ernährungsmethode, die aus wild gewachsenen Pflanzen bestand, Pflanzen, die in den Bergen wachsen, auf Erde, die nie von Bauern mit Gift/Dünger berührt, verändert wurde, auf Erde voller Mineralien also - denn dann werden Pflanzen ganz besonders kraftvoll.

Und was soll ich sagen, nach wenigen Tagen spürte ich riesigen Energienachschub, nach Wochen begannen meine Haare richtig dicht und schnell zu wachsen, die ergrauten wurden durch Farbe der Kindheit ausgetauscht, nach Monaten bekam ich wieder gute Muskeln und obwohl ich in der Zeit stark abgenommen habe, eine straffe, weiche Haut.

Eigentlich alles was unglaublich ist, denn normalerweise wird man älter und verjüngt sich nicht nach Jahren und schon gar nicht nach Schicksalsschlägen, die einen haben zusätzlich altern lassen.

Doch auch hier spürte ich die Macht des eigenen Glaubens.
Schon immer glaubte ich, dass ich allein für meinen Körper zuständig bin und mich um ihn zu kümmern habe. Das hat bis auf diese Kummer-Phase immer gut geklappt.

Wenn ich durch die Wälder streife und fotografiere, treffe ich manchmal uralte Menschen, also fast 100 Jahre alt bspw. - die noch ganz rüstig unterwegs sind - und auch sie trotzen dem Alter, gehen nicht zum Arzt, berichten mir von guten Heilkräutern. Das ist klasse, weil wir dann viele Informationen tauschen können.

Wenn ich aber Menschen treffe, die an Ärzte und Krankheiten glauben, dann lasse ich sie, weil ich weiß, dass sie ihre eigene "Realität" haben.

Unsere Gedanken und Glaubensstrukturen formen unser Erleben oder wie Loa es mal wieder so klasse auf den Punkt brachte:
Loa hat geschrieben:
Wir dürfen dabei niemals vergessen, dass jeder Mensch machtvoller Schöpfer seiner Realität ist.


Danke an dieses Forum für all die tollen und aufbauenden Berichte :ros: :ros: :ros:
Bin schon laaange ein eifriger Leser :pfeif:

LG :ros: Aladin
Aladin
 

Re: Selbstheilung hallo Aladin, dein Beitrag über Selbstheilung

Beitragvon Löwenzahn » 15. Okt 2015, 10:29

hallo Aladin,dein Beitrag über Selbstheilung hat mich sehr angesprochen. Ich habe eine große Bitte an dich-kannst du mir sagen, wo es die naturbelassenen Pflanzengibt ich bin ganz neu hier und weiß nicht, ob das nur allgemein geht mit einer Antwort im Forum. Danke schonmal im Voraus !
Löwenzahn
 

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