Schwingungsmarionetten

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lilith » 3. Mär 2012, 18:06

Ihr Lieben,

zweieinhalb Wochen 24/7 mit Fred haben zu folgender Erkenntnis und dazugehöriger Fragestellung geführt:

Ich habe mir sehr viel auf meine bewusste Realitätsgestaltung eingebildet. Sie funktioniert nämlich nur, wenn ich allein lebe. Als autonomes Wesen ist es mir dann nämlich möglich, unerwünschten Contrast durch andere Menschen jederzeit entweder ganz auszublenden oder gemütlich in meinem eigenen Tempo auf eine höhere Schwingungsebene zu transportieren. Dazu gehört auch meine Fernbeziehung mit Fred. Sie ist wunderbar, weil sie gerade eben so viel Contrast bietet, wie ich romantisch finden kann.

Durch 24 Stunden am Tag mit Fred habe ich mit Verwunderung, teilweise mit Schrecken festgestellt, dass ich zu einer Schwingungsmarionette werde. Ich habe mich Dinge sagen hören, die fielen mir im Traum nicht ein. Ich wurde so sehr zu einem gegenteiligen schwingungsmäßigen Pedant von Fred, dass Verhaltensweisen von mir an den Tag traten, durch welche ich mich selbst nicht wiedererkannt habe. Ich schildere das bewusst als etwas, dass mir zugestoßen ist. Ich weiß, dass alles in Co-Creation geschieht, aber ich habe mich seit langer Zeit nicht mehr so sehr wie eine passive Projektionsfläche für die Schwingung eines anderen gefühlt. Ich spreche hier von Entfremdung, Un-Bewusstsein und tatsächlich so etwas wie fehlender Kraft, mich wie eine machtvolle Schöpferin zu fühlen. Als ob bewusste Realitätsgestaltung (allein) und Co-Creation zwei vollkommen gegensätzliche Dinge wären!

1. Wie ist das möglich? Durch meine Fernbeziehung übe ich wirklich nichts anderes als bewusste Wertschätzung für einen Menschen, es fällt ja einem auch leicht. Die Augenblicke des Contrasts mit Fred haben mich aber an meiner eigenen bisherigen Wertschätzung sogar zweifeln lassen. Habe ich idealisiert? Wie ist es möglich, dass Wertschätzung aus der Ferne nicht 1 zu 1 zur Wertschätzung aus der Nähe werden kann?
2. Momentan überlege ich mir, ob das Leben allein ohne Fernseher in vollkommener Übereinstimmung mit sich selbst wirklich so sinnvoll ist. Ich habe das Gefühl, dass ich mit einem anderen Menschen um mich herum nicht die Zeit und die Kraft habe, die ich sonst habe, um auf meine Schwingung zu achten bzw. sie zu bereinigen oder umzushiften. Wie kann ich mich wirklich von einer negativen Schwingung eines anderen unabhängig machen? Das Problem der Co-Creation scheint ja auch noch zu sein, dass ich sie selbst mitbedingt habe?
3. Manchmal hatte ich dann das Gefühl, dass nicht alles Co-Creation war. Manchmal fühlte es sich so an, als ob Fred (oder auch ich, aber natürlich!) plötzlich von einer unbereinigten Beziehungsschwingung aus der Vergangenheit befallen wurden. Ich wähle hier wieder Vokabular von Passivität, weil es sich tatsächlich so angefühlt hat, unbewusst und überwältigend. Ich war nicht hilflos, aber ich dachte ständig, huch, woher kam das denn jetzt her? War das nicht abgehakt?

Ich will mich hier nicht von einer Schuld freisprechen, siehe Co-Creation. Ich sitze mit im Boot. Im Umgang mit einem anderen Menschen setzte ich Schwingungen in ihm frei und umgekehrt. Ich will aber wissen, wie man sein Schwingungsgleichgewicht im wirklich intensiven Umgang mit einem anderen beibehält. Ich möchte mich nämlich nicht noch einmal wie eine Schwingungsmarionette fühlen und ich möchte vor allem nicht mehr in irgendwelche Contrast-Hinterhalte geraten. Und ich möchte meine Wertschätzung auf Distanz auch auf die unmittelbare Nähe zu jemand übertragen können.

Legt einfach los. Eure Lilith


P.S.: Fred und ich haben im Übrigen selbst heraus gefunden, noch aus der Contrastsituation heraus haben wir uns gemeinsam an immer besseren Gedanken hochgehangelt, wodurch ich jetzt davon überzeugt bin, dass Schwingungsbereinigung und Alignment absolut wunderbar als Co-Creation funktionieren. Ich sehe meine Ausdehnung durch diesen Contrast. Allein, was ich alles an Erkenntnis in den letzten Tagen hatte...
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon shaoli » 4. Mär 2012, 10:23

Hi liebe Lilith,

du sprichst mir sowas von aus der Seele ( ich habe aus diesen Gründen monatelang erwogen, meine Beziehung zu beenden, vor allem aus fehlender Kraft, eine bewußte Schöpferin zu sein ).

Abraham sagen ( sinngemäß ), dass man, wenn man eine Beziehung beenden will, auch die Stadt, das Land oder gleich den Planeten verlassen könnte, denn man wird immer irgendwas finden, was einen " stört " . Und so ist die eigene Aufgabe eben immer wieder, die eigene Schwingung zu bereinigen, zu bereinigen, zu bereinigen , was ich als Sissyphus-Arbeit empfunden habe. Letztlich ist es aber reine Übungssache, bei sich selber zu sein und zu bleiben - ich denke, es gibt kein besseres Übungsfeld als den Einfluß anderer Menschen, auch, wenn es in meinem Fall ein langwieriger Prozeß war und sicher auch noch ist, aber ebenso sicher nicht sein MUSS. Mittlerweile merke ich aber, dass der Muskel der Aufmerksamkeit schon ganz gut trainiert ist, oder viel besser als noch vor einigen Monaten.

Immerhin zwei grundsätzliche Dinge habe ich herausgefiltert:

1. Ich kann mich sehr wohl gut fühlen, auch, wenn der andere eine Schwingung anbietet, die sich nicht so toll anfühlt. Diese Grid-Metapher war für mich Rettung in letzter Sekunde, denn es leuchtet mir ein, dass ich die schwingungsmäßige Entsprechung bin, BEVOR ich mich auf einen sich ungut anfühlenden Gedanken einlasse. Das, was sich nicht toll anfühlt, habe ich irgendwann meinem Grid hinzugefügt - insofern ist mein Partner ein prima
Anzeiger dafür, wo ich einen unbewußten Ton ( wie Zawo schrieb ) setze. In endlosen Gesprächen habe ich festgestellt, dass das, was mein Partner SAGT, nicht das ist, was ich verstehe - ich verstehe das, was ich denke. Angenommen, er " macht ", dass ich mich wertlos fühle, dann fühle ich einen Ton, den ich selber gesetzt habe und mit meiner Reaktion orchestriere ich die nächsten Töne, die ich fühle und über die ich nachdenke und die ich fühle.

2. Wenn ich mich bewußt auf den Ton einstimme, den ich setzen will ( ich möchte mich gut , nichts bestimmtes , nicht wertvoller oder wertgeschätzter, sondern einfach nur besser fühlen ), verändert sich zuerst der Blickwinkel, aus dem ich mich selber sehe, ich sehe mich ( mehr ) mit den Augen meines IBs. Wenn mein Partner mich dann kritisiert, dann höre ich wohl, was er sagt , aber ich fühle mich nicht schlecht dabei. Das ist wirklich interessant :roll:


Das aus Wertschätzung aus der Ferne nicht 1:1 Wertschätzung aus der Nähe werden kann, erkläre ich mir erst einmal so, dass man durch die Nähe die Schwingung des anderen viel intensiver spürt, zumindest, soweit es unser menschliches Vermögen angeht - ich kenne aber auch Paare in einer Fernbeziehung, bei denen es genau andersrum ist, die, wenn der Partner in der Nähe ist, spüren: " Alles ist gut " und arg gebeutelt werden, wenn die räumliche Distanz wieder gegeben ist, also immer gemäß der eigenen Ängste, Erfahrungen, Gefühle eben.

Und eins fange ich auch an zu begreifen: in meinen engsten Beziehungen möchte ich manchmal gerne die Verantwortung dafür, wie ich mich fühle, wieder abgeben und daraus resultiert die Schwäche, die ich empfinde, was meine Fähigkeit, ein bewußter Schöpfer zu sein, angeht.

LG
Shaoli
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon lawofattraction » 5. Mär 2012, 08:11




Guten Morgen, liebe Lilith, dear all,

fast möchte ich mit Freude :oops: sagen "welcome to reality" - das nächste Stadium ist erreicht. Genau das erklären ja Abraham, dass nach einer Zeit der ersten Verliebtheit mit einem Mal das Schauen mit den Augen der Source immer öfter abgelöst wird davon, mit den Augen des "ich" zu schauen und dass uns langsam aber sicher immer mehr Nicht-Wünschenwertes am anderen auffällt. Schön daran ist für Dich - und auch für uns, die Du uns daran teilhaben lässt - diesen ganzen Prozess bewusst und hinterfragend anzugehen, statt rosa Sauce drüber zu schütten oder aber die Beziehung abzubrechen. Das sind nämlich zwei sehr "normal-menschliche" Reaktionen an dieser Art Weggabelung.

Lilith hat geschrieben:Durch 24 Stunden am Tag mit Fred habe ich mit Verwunderung, teilweise mit Schrecken festgestellt, dass ich zu einer Schwingungsmarionette werde. Ich habe mich Dinge sagen hören, die fielen mir im Traum nicht ein. Ich wurde so sehr zu einem gegenteiligen schwingungsmäßigen Pedant von Fred, dass Verhaltensweisen von mir an den Tag traten, durch welche ich mich selbst nicht wiedererkannt habe.


Das ist doch absolut spannend. Dieser Fred aktiviert also etwas anderes schwingungsmässig in Dir als die vorherigen Partner, und daher meinst Du, Dich nicht mehr zu kennen bzw. nur auf ihn zu reagieren. Ich kann mir schon vorstellen, dass wir, je bewusster wir werden, je gekonnter in der RG, auch umso mehr ausloten wollen, was wir über unsere Bewusstheit integrieren können. Wir können doch stehen bleiben in der Freude über materielle Manifestationen und ansonsten Blindheit leben oder aber bis in die Extreme gelebten Lebens gehen - ich denke da gerade auch an das, was Esther im Moment lebt, die Integration des theoretischen Wissens in ihr Leben.

Lilith hat geschrieben:Als ob bewusste Realitätsgestaltung (allein) und Co-Creation zwei vollkommen gegensätzliche Dinge wären!


Das ist es auch. :clown:

Lilith hat geschrieben:Wie ist es möglich, dass Wertschätzung aus der Ferne nicht 1 zu 1 zur Wertschätzung aus der Nähe werden kann?


Das ist durchaus möglich, nämlich dann, wenn Du der Versuchung widerstehen kannst, die Aspekte, die Dir Fred aufzeigt und die Dir an ihm nicht gefallen, zu betrachten.

Lilith hat geschrieben: Momentan überlege ich mir, ob das Leben allein ohne Fernseher in vollkommener Übereinstimmung mit sich selbst wirklich so sinnvoll ist.


Wie interessant, spannend und herausfordernd, adrenalin-treibend und mitreissend kann denn ein solches Leben vollkommener Übereinstimmung wirklich sein? Fühlt sich irgendwie langweilig an, oder? Und scheint auch unserer Absicht ziemlich entgegen zu stehen, durch Contrast das Gefühl der eigenen Erweiterung zu erfahren.

Im letzten LA-Workshop erzählt ein Hotseater, dass er auf einer idyllischen traumhaften Insel lebt und nun nach LA gekommen ist, um das Leben in allen Facetten zu geniessen. Abraham applaudieren ihm und streichen heraus, wieviel mehr Contrast er in LA leben kann als bei seinem kontemplativen Leben auf der Insel und wie grösser die eigene Ausdehnung dadurch wird. Nicht, dass das Inselleben falsch sei, aber Ausdehnung, Erfahrung und das Leben aus dem Vollen geschöpft seien dort nicht in der Art zu erfahren wie in der Stadt mit allen ihren Facetten.

Übertragen könnte man das auch auf das eigene Leben - ein Lebensverband mit fünf anderen Personen stellt einen vor ganz andere Herausforderungen als das Leben alleine - mit oder ohne Fernseher, und auch der gibt einem nicht mal contra. :teuflischgut:

Lilith hat geschrieben: Ich habe das Gefühl, dass ich mit einem anderen Menschen um mich herum nicht die Zeit und die Kraft habe, die ich sonst habe, um auf meine Schwingung zu achten bzw. sie zu bereinigen oder umzushiften. Wie kann ich mich wirklich von einer negativen Schwingung eines anderen unabhängig machen? Das Problem der Co-Creation scheint ja auch noch zu sein, dass ich sie selbst mitbedingt habe?


Co-Creation ist ja weniger ein "Problem" als ein Riesenspass. Zwei, die beschlossen haben, miteinander ohne bewusstes Erkennen den gemeinsamen Tanz zu wagen, bei dem manchmal jeder ganz andere Schritte zu tanzen scheint. Genau das ist doch unsere Herausforderung, schwingungsmässig stabil zu bleiben, selbst wenn es ein Gegenüber gibt, was es nicht ist.

Unbewusst hast Du Dir ja das ideale "Übungsfeld" ausgesucht - eine Fernbeziehung, die auch mal enger wird, um dann wieder mit räumlichem Abstand über die "eng" gemachten Erfahrungen nachzudenken, daraufhin etwas anders zu machen, wieder Nähe leben und danach wieder Abstand - eigentlich sehr gute Voraussetzungen, um aus der Situation heraus Deine eigene Virtuosität anzustreben. Bevor es Dich überwältigen kann und Du vielleicht die Beziehung aufgibst, wird sie wieder auf eine "erträgliche" Entfernung geschoben.

Lilith hat geschrieben:Ich will aber wissen, wie man sein Schwingungsgleichgewicht im wirklich intensiven Umgang mit einem anderen beibehält.


Üben, üben, üben. :clown: Und Dich immer erinnern - you never get it wrong and you never get it done. :gvibes: Und Du machst das schon ganz, ganz gut. :five:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Optimistin » 5. Mär 2012, 08:56

Hallo liebe Lilith und liebe Loa,

ganz vielen Dank für diesen thread, ich habe gerade sehr viel über mich gelernt, es hat andauernd "Click" gemacht!

Lilith, Du hast das so gut beschrieben und die Komentare von dir Loa, so hilfreich :gvibes:

lg optimistin
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lilith » 5. Mär 2012, 16:50

Liebe Loa, ihr Lieben alle,

von Herzen Dank für das wunderbare Feedback.

Es ist erstaunlich, wieviel Ehrlichkeit bewusste RG (und auch Co-Creation) einem selbst abfordert. Manchmal frage ich mich, mein Gott, wenn erst durch bewusste RG all diese Selbsterkenntnis eingetrudelt ist, wer war ich eigentlich davor? Was habe ich mir vorgemacht? Dazu gehörte für mich z.B. auch die Erkenntnis, dass meine Wertschätzung auf Distanz gelegentlich auch Prävention war, um Contrastsituationen vorzubeugen. Ich meine, es ging super leicht, aber ich war mir auch bewusst, dass absolut nichts schief gehen kann. :mrgreen: Und: die Wertschätzung, wie ich sie zumindest für Fred praktiziert hatte, war hollywoodreif. Romantisch. Sie führte zu ebenso romantischen, hollywoodreifen Manifestationen, die mich zu langweilen begannen! Was ist der Mensch doch nur für ein nimmersattes Biest!

Fred und ich skypen nun täglich. Und worüber am liebsten? Über unsere Fights! Wir haben Meta-Diskussionen über unsere Fights, wer sich wie gefühlt hat, wann trat der Relief ein und wie das Re-Alignment vonstatten ging :pfeif: .Es ist unglaublich, wie sehr man Contrastsituationen als Quellen wahrer Ausdehnung und Erkenntnis wertschätzen kann. Sicherlich, man bewahrt sich auch die Augenblicke der vollkommenen Übereinstimmung mit sich selbst und dem anderen. ABER: Durch Wertschätzung allein, durch Alignment allein kann man nie die Ausdehnung erreichen, nach der man, wie ich jetzt im Moment empfinde, eigentlich strebt. Danke dafür, Loa.

Und danke auch für das hier: "Bis in die Extreme gelebten Lebens gehen." Ich würde mir das schützen lassen und als Signatur an Abraham-Foris verkaufen.

Fred und ich haben in knapp fünf Wochen wieder Gelegenheit für Ausdehung. Dann wühlen wir uns nämlich gemeinsam durch den Contrast der schönen Stadt Boston. Bis dahin werde ich mir diesen Thread genüsslich zu Gemüte führen. Ist es möglich, dass ich mich sogar auf den nächsten Fight freue? :mrgreen:

Einen wundervollen Nachmittag euch allen! Eure Lilith
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Liebeszauber » 6. Mär 2012, 05:20

.Es ist unglaublich, wie sehr man Contrastsituationen als Quellen wahrer Ausdehnung und Erkenntnis wertschätzen kann. Sicherlich, man bewahrt sich auch die Augenblicke der vollkommenen Übereinstimmung mit sich selbst und dem anderen. ABER: Durch Wertschätzung allein, durch Alignment allein kann man nie die Ausdehnung erreichen, nach der man, wie ich jetzt im Moment empfinde, eigentlich strebt. Danke dafür, Loa.


Das ist eine wahrhaft erhellende Erkenntnis, liebe Lilith und liebe Loa.
Noch vor Monaten mir erzählt- no way.
Heute erscheint sie mir plötzlich so stimmig, ich bin sehr froh.

big contrast= big evolution

:gvibes: Lz
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lea » 6. Mär 2012, 09:10

Vielen herzlichen Dank an Lilith, Loa und alle anderen. Meine Situation ist fast identisch mit dieser von Lilith und da ich nicht so gern schreibe, lieber hier lese, schrieb sie auch ohne es zu wissen, für mich. Nur kann ich es nicht so gut formulieren.... Alle Antworten dazu sind phantastisch und für mich und meinen Fern-Fred sehr hilfreich. Vielen Dank ! Ich liebe dieses Forum !

:ros:
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Beautiful Mind » 6. Mär 2012, 09:11

Guten Morgen zusammen,

dass man sich durch contrastreiche Beziehungen mit vielen "fights" besonders gut entwickelt, kann ich nicht bestätigen. Für mich bestand die Entwicklung in solchen Situationen nur darin, festzustellen, dass ich DAS NICHT will.

Und wenn ich mein Umfeld so beobachte, sehe ich, dass komplizierte Charaktere auch komplizierte Beziehungen führen.

Was Abraham sagen stimmt: wer sich in Einklang mit der Quelle befindet und sich immer wieder dahin auslotet erlebt auch Einklang mit seinem Partner bzw. mit allen anderen Mitmenschen. Es hat immer mit uns selbst zu tun, wie harmonisch oder konfliktreich eine Partnerschaft ist. Wenn ich dafür sorge, dass es mir gut geht, geht es mir auch in der Beziehung zu meinen Mitmenschen gut. Alles ist ein Spiegel meiner eigenen Schwingung.

Lilith hat geschrieben:Dazu gehörte für mich z.B. auch die Erkenntnis, dass meine Wertschätzung auf Distanz gelegentlich auch Prävention war, um Contrastsituationen vorzubeugen.


Liebe Lilith, das klingt so, als ob deine Wertschätzung für Fred aus einer Angst heraus entstanden ist. Angst vor Contrast hat die Schwingung von Contrast und produziert natürlich Contrast. Vielleicht hast du dir deinen Fred schöner geredet als er ist, bzw. du hast dir ein wenig etwas vorgemacht.



Meine Erkenntnis aus verschiedenen Beziehungen ist: ja, es gibt sie, die Partnerschaft, die harmonisch ist und in der man/frau sich wunderbar entwickeln kann.

Mit meinem Liebsten könnte ich dauerhaft in einem kleinen Wohnwagen leben und ich wäre immer noch glücklich mit ihm, da bin ich mir ganz sicher. Und dies schreibt ein Mensch, der eigentlich eher als Eremit geboren wurde.

Alles ist möglich. :gvibes:

Lieben Gruß,

Beautiful Mind
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lilith » 6. Mär 2012, 18:51

Beautiful Mind hat geschrieben:
Meine Erkenntnis aus verschiedenen Beziehungen ist: ja, es gibt sie, die Partnerschaft, die harmonisch ist und in der man/frau sich wunderbar entwickeln kann.



Liebe Beautiful Mind,

ich glaube, in genau so einer Beziehung bin ich gerade. Ich liebe die Harmonie, die wir haben, aber ich liebe, liebe, liebe jetzt den Contrast, den nur durch Contrast ist diese Entwicklung von der du sprichst, diese Ausdehnung möglich. Abraham sagen, Manifestationen kommen nur dann, wenn man bereit für sie ist, niemals vorher. Und ich wollte zunächst Harmonie. Die habe ich bekommen. Und jetzt bin ich bereit für Ausdehnung. Und sie ist eben nur durch Contrast, Co-Creation, Neues möglich. Verstehe mich nicht falsch, wenn wir als Paar nicht die Fähigkeit hätten, von der Schwingung her sehr schnell ANZUSCHLIESSEN, an das, was wir wirklich sind, wäre Contrast fatal für uns.

Durch diesen Thread ist mir bewusst geworden, dass ich mich nach Ausdehnung in dieser Beziehung gesehnt habe. Und die Erkenntnis, dass dieser Fred dieser Ausdehnung nicht nur standhält, sondern freudig mitgeht, ist fantastisch.

Das Wohnwagenbild finde ich schön. Und ich bin sicher, es spiegelt deine Beziehung wunderbar wieder und gilt für viele viele Beziehungen da draußen. Wenn jemand als Eremit geboren wurde, dann ist dies sicherlich eine mögliche Ausdehnung. Aber: You never get it done.

Zwischen mir und meinem Fred liegen 7000 Kilometer. Wir haben andere Dinge in unseren Vortex getan. Harmonie, Ausdehnung, die Leichtigkeit, miteinander zu reisen, sich an vielen Orten zu Hause zu fühlen, miteinander wachsen. Der Schwerpunkt liegt momentan auf der Übung, Momente der Disharmonie als Ausdehnungspotential zu sehen. Diese Erkenntnis macht dermaßen Spaß, dass ich mir Harmonie nicht einmal mehr bewahren will, weil ich um die Tatsache weiß, dass ich sie mit etwas Übung jederzeit neu haben kann.

Es ist gerade eine aufregende Fred-Zeit eingetreten. Und ich habe sie mit Hilfe eurer Beiträge erkannt.

Habt einen schönen Abend! Eure Lilith
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon lawofattraction » 7. Mär 2012, 09:07




Lilith hat geschrieben:Der Schwerpunkt liegt momentan auf der Übung, Momente der Disharmonie als Ausdehnungspotential zu sehen. Diese Erkenntnis macht dermaßen Spaß, dass ich mir Harmonie nicht einmal mehr bewahren will, weil ich um die Tatsache weiß, dass ich sie mit etwas Übung jederzeit neu haben kann.


Guten Morgen, Ihr Lieben,

in der Tat ist es doch so, dass nur die Disharmonie = Contrast = Ausdehnung bringt, nicht aber die Harmonie. Gesehen vom Standpunkt der persönlichen und universellen Ausdehnung ist Harmonie Stagnation. Wir streben sie dann wieder an, wenn wir aus dem Vortex in die Disharmonie gefallen sind - das ist der Mechanismus dieses unseres ewigen Spiels. Es war nie und ist auch jetzt nicht unsere Absicht, in vollendeter Harmonie zu leben.

Lilith hat geschrieben:Diese Erkenntnis macht dermaßen Spaß, dass ich mir Harmonie nicht einmal mehr bewahren will, weil ich um die Tatsache weiß, dass ich sie mit etwas Übung jederzeit neu haben kann.


Genau das unterstreiche ich und bejahe es vollinhaltlich.

Lilith hat geschrieben:Ist es möglich, dass ich mich sogar auf den nächsten Fight freue? :mrgreen:


Aber sicher. Wird es in meinem Leben zu ruhig, fange ich an, mit den Hufen zu scharren. :fh: Ich brauche immer wieder Veränderung von Orten, Situationen und Menschen, denn nur die Veränderung bringt Bewegung und bietet mir Kontraste = Contrast.

Wenn es in meiner Beziehung "zu harmonisch" wird, merke ich, wie ich Gespräche in eine Richtung lenke, die Funkenflug-Potential hat. Das aber immer mit einem inneren Lächeln, dass ich weiss, was ich da inszeniere, dass es Provokation ist, um wieder mal ein wenig die harmonisch-eingeschlafenen Beine zu vertreten. Ich stehe dann als grinsender Beobachter neben mir und schaue dem Schauspiel zu, das ich gleichzeitig inszensiere, in dem ich Regie führe und auch Schauspielerin bin.

Und mein allerliebster Mitspieler weiss es schon lange - manchmal macht er mir die Freude, mitzuspielen, aber manchmal bekomme ich von ihm auch dieses wissend-nachsichtige Lächeln "ich weiss doch, dass du weisst, dass ich weiss". Es dauert selten lange - und schon sitzen wir schwupp wieder als Ausdehnungs-Komplizen im gemeinsamen Vortex. Life is supposed to be fun .... :clown:

Ein unbewusstes Schliddern in eine Auseinandersetzung kenne ich so gut wie grundsätzlich nicht mehr. Auch dann nicht, wenn ich nicht "spiele". Als eigene Beobachterin weiss ich immer, was gerade geschieht. Und das ist meiner Meinung nach auch der Hebel, um wieder schnellstmöglich in den Vortex zu finden.

Im Workshop in Sacramento am vergangenen Samstag ist von der Triade von Freiheit und Ausdehnung und Freude die Rede. Abraham nehmen diesen Ausspruch und sagen mit der Betonung auf den einzelnen Worten: Es ist Freedom - Growth - Joy (gleiche Betonung) und nicht Freedom - Growth - Joy:

That it is trickiest thing to convey to our physical hard-working, goal-seeking, mark-on-the-chart-wanting, approval-seeking physical partners in co-creation. So much of what you do is for the growth, for the expansion. We have said from the time that Esther began translating for us ... we say, you have this triad of intentions of freedom and growth and joy. And they are so equal in their balance, that they provide just the perfect platform for you. Your objective is joy, and the result of that will certainly be expansion, and the basis of all of that is your absolute freedom to chose.

And so, as we say this to our physical friends, they agree "yes, we hear you Abraham, we know. Growth, growth, growth." And we say "yes, growth, freedom and joy - we try to say them evenly and equally. We don´t say freedom, joy and growth. We say freedom and growth and joy and we put the emphasis on joy, because if you will put your emphasis on joy, you will feel those emotional guiding bumps, and if you are feeling them, then you will chose - if we have convinced you, that joy is your quest and that joy is the basis of your guidance - and then you got if figured out. Then your life is easy. Because under any and all conditions, you have the ability to think thoughts that feel joyful and thoughts that feel awful, and thoughts that feel somewhere in between ......


Lieben Gruss
Loa



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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lea » 7. Mär 2012, 09:56

Wow ! Danke! Wundervoll, Loa!
:danke:
Lea
 

Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lilith » 26. Apr 2012, 08:02

Ihr Lieben,

ich dehne diesen Topic mal über die Fred-Problematik aus, weil man theoretisch mit jedem Menschen zu einer Schwingungsmarionette werden kann. Mit Fred ist nämlich alles in Butter, nur schaffe ich es irgendwie nicht, das was ich durch Fred gelernt habe, auf andere anzuwenden. Ich habe das Gefühl, ich muss für jeden einzelnen Menschen eine Technik entwickeln.

Seit Neuestem erlebe ich mich immer wieder als jemand, der anderen Menschen gehörig die Meinung sagt. Ich halte ihnen geradezu den Spiegel vor. Das Dumme daran ist, wenn ich aus der Situation herausgehe, stelle ich fest, dass ich weder am Menschen selbst noch an der Streitsache interessiert war. Ich werde aber in der Situation dermaßen spezifisch als ob es sich um eine Herzensangelegenheit handelt. Dass daraus kein Schuh wird und unserer beider Schwingungen in den Keller fallen, brauche ich euch nicht zu erzählen. Na ja, meine Schwingung fällt in den Keller.

Manche Menschen rühren ihre Trommeln seit Jahren. Und seit ich Abraham kenne, geraten wir uns jedes Mal in die Haare, weil mir das Trommelrühren unerträglich ist. Eigentlich sollte ich seit Abraham mehr Übung darin haben, Menschen mit den Augen der Quelle zu sehen, stattdessen kommen so Sätze raus wie: Oh Mann, ich mag dich gern, aber hast du nicht auch mal was Positives zu sagen? Hörst du dich eigentlich reden?!

Die anderen Menschen interessieren mich nicht, die Spezifik ihrer Probleme auch nicht. Es interessiert mich ja nicht mal, ob ich recht habe. Mir ist nur meine Schwingung wichtig und sie verwandelt sich bei Trommlern in Ungeduld und Wut. Wie kann ich einen Menschen aber mit den Augen der Quelle sehen, just in dem Moment? Das Knifflige ist nämlich, dass man mich nach meiner Meinung FRAGT und ich es einfach in mehreren Fällen geschafft habe, NICHT das zu sagen, was sie hören wollten. :mrgreen:

Legt einfach los. Eure Lilith
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Beautiful Mind » 26. Apr 2012, 10:26

Moin Lilith,

mit den Augen der Quelle zu schauen heißt für mich nicht, dass ich alles toll finde was andere machen oder reden und ich womöglich mit engelsgleichem, sanftem Gesicht zu all dem "Ja und Amen" sage.

Lilith hat geschrieben:Eigentlich sollte ich seit Abraham mehr Übung darin haben, Menschen mit den Augen der Quelle zu sehen, stattdessen kommen so Sätze raus wie: Oh Mann, ich mag dich gern, aber hast du nicht auch mal was Positives zu sagen? Hörst du dich eigentlich reden?!


Das finde ich ziemlich quellen-like gesprochen! Abraham schicken auch Hotseater ganz energisch wieder zurück, wenn sie merken, dass die nur jammern wollen.

Schönen Tag noch,

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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lichtblume » 26. Apr 2012, 11:12

Beautiful Mind hat geschrieben:Moin Lilith,

mit den Augen der Quelle zu schauen heißt für mich nicht, dass ich alles toll finde was andere machen oder reden und ich womöglich mit engelsgleichem, sanftem Gesicht zu all dem "Ja und Amen" sage.

Lilith hat geschrieben:Eigentlich sollte ich seit Abraham mehr Übung darin haben, Menschen mit den Augen der Quelle zu sehen, stattdessen kommen so Sätze raus wie: Oh Mann, ich mag dich gern, aber hast du nicht auch mal was Positives zu sagen? Hörst du dich eigentlich reden?!


Das finde ich ziemlich quellen-like gesprochen! Abraham schicken auch Hotseater ganz energisch wieder zurück, wenn sie merken, dass die nur jammern wollen.

Schönen Tag noch,

Beautiful Mind


Hallo Zusammen,

interessantes Thema habt ihr.

Im Umgang mit anderen finde ich das ein herausfordernde Aufgabe, dass man sich und andere im Licht der Quelle sieht und das möglichst ganz oft. Ich denke da muss und will ich Abraham besser verstehen.

Beautiful Mind: Du hast geschrieben: mit den Augen der Quelle zu schauen heißt für mich nicht, dass ich alles toll finde was andere machen oder reden und ich womöglich mit engelsgleichem, sanftem Gesicht zu all dem "Ja und Amen" sage.

Wie setzt du das um?

Seit ich mich mit Abraham beschäftige, weiss ich wirklich manchmal nicht wie ich mich nun verhalten soll.Ich meine wie verhält man sich wenn man jede Situation und Person aus den Augen der Quelle sehen will. Darf ich anderen meine Meinung sagen, wenn ich etwas nicht Ok finde? Darf ich mich einmischen wenn ich sehe, dass andere Menschen andere Mensch rücksichtslos behandeln? Darf ich auch mal wütend werden und diese Wut auch zeigen?

Abraham betont ja (wenn ich das richtig in Erinnerung habe) , dass man in jeder Situation die Wahl hat sich zu entscheiden was man sehen will. Aber wenn ich nun in eine Situation gerate (oder mir erschafft habe) in denen nach meiner Meinung etwas schief läuft (klar das ist ja dann auch wieder mein Blickwinkel) kann ich dann meine Meinung kundtun oder ist es meine Aufgabe, die Situation zu ignorieren und mir zu visualisieren, wie die Situation anders sein könnte?

Ich danke euch!

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Beautiful Mind » 26. Apr 2012, 12:21

Hallo Lichtblume,

wenn ein jammernder Mensch nach meiner Meinung fragt und ich sage ganz neutral, ohne Wertung, was ich zu dem Thema denke, bin ich schon mal ein gutes Stück auf Abrahams Weg. Wenn dieser Mensch dann weiter jammert und ich feststelle, dass dieser Mensch gar nicht hört was ich sage, finde ich so eine Reaktion wie Lilith sie beschreibt

Oh Mann, ich mag dich gern, aber hast du nicht auch mal was Positives zu sagen? Hörst du dich eigentlich reden?!

nicht unabrahamisch.

Es geht doch bei der Betrachtung durch die Augen der Quelle auch darum, ehrlich zu uns selbst zu sein. Es ist doch durchaus liebevoll, wenn man einen Menschen darauf aufmerksam macht, in welchem Fahrwasser er sich befindet. (wenn er einen schon danach fragt). Wäre es denn besser, sich selbst zu quälen und sich runterziehen zu lassen, wenn einen die Mitmenschen mit ihrer Negativität versuchen in ihr Boot zu ziehen? Ist es liebevoll mir selbst gegenüber, wenn ich mich damit hineinziehen lasse? Es wäre ja auch nicht liebevoll mir selbst gegenüber, wenn ich irgendwo zum Essen eingeladen bin und ich esse dort etwas, was mein Körper nicht verträgt, nur um dem Gastgeber nicht vor den Kopf zu stoßen.


Selbstverständlich muss ich mich auch fragen, warum ich diese Menschen immer wieder in mein Leben ziehe, schließlich ist alles im Leben eine Antwort auf die eigene Schwingung... aber diese Situationen werden ja auch mit der Zeit immer weniger. Je mehr man sich selbst und das ganze Leben lernt zu lieben, oder wertzuschätzen, desto weniger tauchen solche Nervensägen auf.

Ich finde aber auch, dass der Umgang mit solchen Situationen eine der größten Herausforderung darstellt, wenn man versucht, Abrahams Lehren umzusetzen.

Mit den Augen der Quelle zu sehen heißt für mich auch nicht, dass ich weg gucke, wenn etwas Ungerechtes geschieht und ich stehe daneben und könnte etwas an der Situation ändern. Die Kunst liegt in meinen Augen darin, das Ganze trotzdem ohne Wertung zu sehen und auch jegliche unangenehme Situationen und "Nervensägen" völlig neutral zu sehen und (vielleicht zumindest nachdem die Situation vorbei ist) mich in Wertschätzung dafür zu üben.

LG, Beautiful Mind
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Beautiful Mind » 26. Apr 2012, 14:30

... In der Praxis sieht das übrigens so aus, das ich viel zu oft nichts sage, statt meine Meinung. Ein Beispiel:

Eine Freundin besucht mich, sie ist anscheinend stark erkältet. Ich sage zu ihr: "Oh, hast du dich erkältet?" Worauf sie ganz wütend antwortet: "Ja! Und warum? Weil meine tollen Kolleginnen so erkältet zur Arbeit gehen und mich damit angesteckt haben." Gedacht habe ich dann: 'Nun, du weißt aber schon, dass du die passende Schwingung dafür angeboten hast und die Bakterien förmlich zu dir eingeladen hast.' Gesagt habe ich: NICHTS. Und das finde ich nicht besonders ehrlich oder im Sinne Abrahams. Meine Gedanken ehrlich und sachlich mitzuteilen wäre das Schauen mit den Augen der Quelle gewesen. Immerhin bin ich neutral geblieben und in dem ich nichts, aber auch gar nichts auf ihre Wüterei sagte, ist sie auf jeden Fall selber sofort von ihrer Wut runter gekommen (weil kein Resonanzboden dafür da war) und hat das Thema gewechselt, das ist ja auch schon mal was.
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lilith » 26. Apr 2012, 22:34

Beautiful Mind hat geschrieben:
Selbstverständlich muss ich mich auch fragen, warum ich diese Menschen immer wieder in mein Leben ziehe, schließlich ist alles im Leben eine Antwort auf die eigene Schwingung... aber diese Situationen werden ja auch mit der Zeit immer weniger. Je mehr man sich selbst und das ganze Leben lernt zu lieben, oder wertzuschätzen, desto weniger tauchen solche Nervensägen auf.



Hallo Beautiful Mind,

das obere Zitat hat mich zum Nachdenken gebracht. Meine Fragestellung war, wie gehe ich in dieser Situation vor, dabei wäre es erst einmal sinnvoll, nach dem Grid zu schauen, mit welchem ich Trommler in mein Leben ziehe. :nachdenk: Eigentlich sagt die gesamte Situation nur über MICH und MEINE Schwingung etwas aus. Darüber muss ich noch brüten.

Was die Trommler selbst angeht, ich glaube, ich muss den Unterschied nachfühlen können, ob jemand etwas tut oder sagt, weil er sich kurzfristig die Emotionsskala hocharbeiten will oder weil er ein notorisches Contrast-Wühlschweinchen ist. :mrgreen: Immerhin ist Wut oder Schuldzuweisung weitaus besser als Hilflosigkeit. Diesen Fall hatte ich auch schon und ich hatte festgestellt, dass ich diesen Menschen problemlos mit den Augen der Quelle ansehen konnte. Ich hatte den genauen Überblick darüber, was ihm unerwartet zugestoßen ist und hatte sofort begriffen, dass er mit seiner Reaktion gerade auf eine recht brüske Art Löscharbeiten macht und es fiel mir sehr leicht, ihn mir in SEINEM Vortex vorzustellen. Und das Tolle daran war, er hatte mich kaum berührt, meine Schwingung blieb fast konstant.

Mein neuestes "Projekt" sind jetzt also Trommler. Irgendwie fällt es mir bei ihnen schwerer, mir ihre Vortex-Version vorzustellen. Schon gleich gar nicht mitten in der Situation. Ich erlebe nur, wie ich die Situation nachspielen muss und den Grid neu (und in ziemlicher Kleinarbeit) lege, wobei ich dann mit der allgemeinsten Aussage beginne: Dieser Mensch ist ein verlängerter Arm der Quelle, aus der ich auch stamme. Das zieht immer, das muss ich allerdings noch ausbauen. In der Situation allerdings sage ich nur klipp und klar die Meinung. Ich merke halt, dass der Trommler ganz und gar nicht dabei ist, seine Schwingung zu heben. Durch das Gesetz der Anziehung trommelt er schon eine lange Zeit immer dieselbe Geschichte. Und ich fühle mich besser, wenn ich unzensiert reagiere.

Mein eigentliches Projekt ist es, meinen Grid so zu basteln, dass ich dauerhaft Menschen um mich habe, die erstens meiner Schwingung entsprechen und zweitens genug fröhlichen Contrast bieten.

Einen schönen Abend wünsch ich! Eure Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon lawofattraction » 27. Apr 2012, 05:49

Lilith hat geschrieben:Was die Trommler selbst angeht, ich glaube, ich muss den Unterschied nachfühlen können, ob jemand etwas tut oder sagt, weil er sich kurzfristig die Emotionsskala hocharbeiten will oder weil er ein notorisches Contrast-Wühlschweinchen ist.


Moin Lilith, dear All,

es geht bei der RG immer dabei, bei uns zu sein, uns auf uns selbst zurückzuwerfen und bei uns mit Veränderungsarbeit anzusetzen, wenns mal klemmt.

Wer bei den anderen "Gründe" sucht, so wie Du das oben vorschlägst, wiegelt meinem Empfinden nach bereits die eigene Beteiligung ab. Und wertet nach dem Motto "das ist entschuldbar, aber das andere nicht".

Die Quelle, und das betonen Abraham immer wieder, sieht nur Perfektion. Punkt. Sie sind da extrem radikal.

Beautiful Mind hat geschrieben:wenn ein jammernder Mensch nach meiner Meinung fragt und ich sage ganz neutral, ohne Wertung, was ich zu dem Thema denke, bin ich schon mal ein gutes Stück auf Abrahams Weg.


Jemanden als "jammernd" zu erkennen ist bereits eine Wertung. In einem solchen Fall ist sofort die Handbremse zu ziehen und das zu beherzigen, was Lilith sagt: Bei sich selbst nachschauen, warum man schwingungsmässig den Jammerer angezogen hat.

Beautiful Mind hat geschrieben:Meine Gedanken ehrlich und sachlich mitzuteilen wäre das Schauen mit den Augen der Quelle gewesen.


Wir kommen nur mit den Menschen in Berührung, die unserer eigenen Schwingung entsprechen. Darin liegt auch die Erklärung, warum es absolut "nicht-quellenmässig" ist, etwas Unerwünschtes zu bemerken. Weil es bedeutet, dem anderen, der ja aufgrund der eigenen Schwingung zu uns gekommen ist, die Verantwortung für dieses Kommen zuzuschieben. :shock:

Bemerkst Du etwas, ist es Deins. Wenn Du also Gedanken zu Nicht-Wohlverhalten hast, bist Du bereits nicht mehr im Vortex. "Ehrliche" Gedanken zu etwas, sind bereits Bewertungs- und Kritikgedanken. Schwingungsmässig nicht kompatible Menschen kommen ganz einfach nicht in Berührung mit uns. Sie haben sich vorher woanders ausgejammert oder finden einen anderen Schwingungspartner. Man kann sich das vorstellen wie einen Suchscheinwerfer, der scannt und sagt "dort" - "passt".

Lilith hat geschrieben:In der Situation allerdings sage ich nur klipp und klar die Meinung. Ich merke halt, dass der Trommler ganz und gar nicht dabei ist, seine Schwingung zu heben. Durch das Gesetz der Anziehung trommelt er schon eine lange Zeit immer dieselbe Geschichte. Und ich fühle mich besser, wenn ich unzensiert reagiere.


Wie ehrlich könnt Ihr denn wirklich hinschauen? Wer kann der Versuchung widerstehen, sich selbst Sand in die Augen zu streuen? :clown: Dieser Schritt in die absolute Ehrlichkeit sich selbst gegenüber tut manchmal weh, ist aber unerlässlich dafür, immer öfter harmonische Beziehungen zu leben.

Lilith hat geschrieben:Ich erlebe nur, wie ich die Situation nachspielen muss und den Grid neu (und in ziemlicher Kleinarbeit) lege, wobei ich dann mit der allgemeinsten Aussage beginne:


Grid ist Ease, Grid ist Leichtigkeit, Grid ist Flow und Wohlgefühl keine mühsame Kleinarbeit. Grid ist Emotion, Emotion, Emotion. Positive Emotion. Keine verstandesmässig frisierten Aussagen. Eine emotional geschaffene Basis, in die das LoA die passenden Komponente einflicht (das LoA tut also die Kleinarbeit :gvibes: ).

Liebe Grüsse und einen wunderschönen Tag
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lilith » 27. Apr 2012, 08:28

Guten Morgen,

ich komme noch nicht ganz dahinter. Ich habe den Trommler in mein Leben gezogen. Dass ich überhaupt bemerkt habe, dass jemand jammert, ist ein Hinweis darauf, dass ich selbst nicht mehr im Vortex bin. Mit den Augen der Quelle sehen und bewerten ist inkompatibel.

Loa, ich habe in deinem obigen Post nicht gefunden, WAS genau man jetzt in dieser Situation tun soll, außer, dass alles, was ich bisher getan habe, nicht der Perspektive meiner Quelle entspricht. Was wäre die Handlungsalternative der Quelle? Was soll man genau in diesem spezifischen Moment tun? Was würdest du tun? Was tun Abraham mit Menschen, die jammern? Sie stellen immerhin fest, dass jemand feste in die Trommel haut. Müssten sie nach deiner Logik nicht mehr im Vortex sein?

Ich bin bisher mit Gedanken, die sich besser anfühlen, gefahren. In der Situation, in der ich früher zugehört und genickt hätte, merke ich, dass mich das herunterzieht und bringe es verbal zum Ausdruck. Es fühlt sich sicherlich nur temporär besser an, erst wenn die Situation vorbei ist, kann ich revidieren. Da bin ich jetzt. Ich kann auch Menschen mitten im Kontrast in IHREM Vortex sehen, ich kann also tatsächlich NICHT bewerten, ich möchte aber den Mechanismus dahinter verstehen, weil sich das zweitere wesentlich besser anfühlt als das erstere und ich es am liebsten immer tun könnte.

Mit frisierten Gedanken komme ich super klar. Es sind allgemeine Aussagen, die nichts mit der negativen Situation zu tun haben und meine Schwingung im Nu heben. Abraham sagen dazu einfach, go general, also beherzige ich das.

Nochmal: die Voraussetzungen, an der Schwingung zu arbeiten, die mir den Trommler gebracht hat und die Voraussetzungen in der Situation mit Trommler selbst sind anders, bei der ersteren Sache habe ich Zeit, bei der zweiten nicht. Loa, wenn jetzt dein Tipp ist, nur an der Schwingung, die das Ganze angezogen hat, zu arbeiten, dann ist das zwar logisch, dann bleiben die Trommler weg, aber ich hätte trotzdem gerne Tipps für spezifische Kontrastsituationen mit Trommlern. Just in case. :mrgreen:

Einen schönen Tag wünsch ich uns allen! Eure Lilith
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lilith » 27. Apr 2012, 08:39

Ein kleiner Nachtrag: in diesem Forum haben die Moderatoren oft genug darauf hingewiesen, dass jemand jammert. Ich weigere mich zu glauben, dass sie dabei nicht im Vortex gewesen sind, sondern den Betroffenen auf seine Schwingung und die Konsequenzen seiner Schwingung hingewiesen haben. Wir haben sogar eine Vision für dieses Forum, die Trommlern keinen Raum bietet und Vorgaben, wie man mit Trommlern umzugehen hat. Und genau DAS möchte ich an meinen Alltag und meine Schwingung anpassen. Wie geht das? :mrgreen:
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Zaungast » 27. Apr 2012, 10:11

Ich schalte, falls - was wirklich kaum passiert - mal jemand so anklagend und schuldzuweisend jammert, einfach ab und höre nicht mehr zu und hänge meinen eigenen Gedanken nach. Das merken die Leute sofort und hören auf...
(Die einzige Person, an die ich mich gerade erinnere, bei der das passierte, verschwand übrigens sehr schnell aus meiner Realität...Und eine andere, bei der das auch der Fall war, jammert nicht mehr bei mir. :clown: )

LG

Edit: Stimmt nicht - da ist noch jemand. Aber - auch der ist beinahe komplett aus meiner Realität verschwunden - räumlich - ...und als er noch da war, habe ich ihn einfach zugetextet und nicht zu Wort kommen lassen. :mrgreen:
Geschichten über meine Kinder sind dafür immer super geeignet :mrgreen:
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Maria » 28. Apr 2012, 07:12

Hallo Ihr Lieben,

ich versuche bei mir zu bleiben und meine Stimmung zu halten – alles was mich besser fühlen lässt ist für mich o.k.. Also falls ich selbst gerade nicht gut drauf bin, dann gehe ich freundlich mit mir um, falls ich dann doch mitjammere usw.

Ansonsten – wenn ich gut drauf bin – gehe ich auf eine „andere Ebene“ – also ich erinnere mich daran: wir beide haben eine „Geschichte“ miteinander, wir haben viele schöne Momente miteinander geteilt und mein Gegenüber will mit mir jetzt seine Gefühle teilen. Ich registriere, dass wir mit den Jammern ein „Wir gegen den Rest der Welt“ aufbauen könnten und dass es das ist was der andere möchte – das Gefühl von Gemeinschaft, Sympathie oder auch Liebe. Wenn es möglich ist gehe ich einen Schritt weiter und genieße es, dass wir hier zusammen sind, dass wir beide beschlossen haben miteinander Zeit zu verbringen und unsere gemeinsame Zeit damit zu verbringen uns so gut wie eben im Moment möglich zu fühlen. Wir wollen im Grunde beide das selbe: gute oder bessere Gefühle und von diesem Standpunkt ist es dann möglich auf andere Themen um zu leiten – auf etwas was uns beiden Spaß macht und die „Absicht dahinter“ erfüllt, denn der andere will gar nicht wissen was ich denke, sondern was wirklich dahinter steckt ist die Absicht sich besser oder sogar gut oder sogar großartig zu fühlen und das will ich auch!

Meine Ansicht ist nur eine momentane Sicht der Dinge. Die Wahrheit ist etwas was ich selbst mache – ich habe mir diese Sache oft genug aus derselben Perspektive betrachtet und dann ist irgend wann einmal durch das Gesetz das Anziehung (für mich) eine Wahrheit daraus geworden. Eine Wahrheit, die veränderbar ist.

Und beim Gegenüber war es genau so – er hat seine Wahrheit selbst erschaffen und kann sie ändern und ändert sie auch ständig. Ich beobachte das öfter in letzter Zeit wie schnell die Menschen ihre Wahrheit ändern – schon im Verlaufe eines Gesprächs kommen sie zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Da ist die andere Kollegin ein schrecklich egoistischer Mensch, dann eine „arme Sau“, ein Perfektionist und ganz zum Schluss eine Powerfrau (die halt über`s Ziel schießt).

Warum dann überhaupt mit der Wahrheit beschäftigen? Ob ich nun mit dem Kopf nicke oder schüttele ist doch schnurz – das emotionale Band ist das was wir beide knüpfen wollen, da sind sich die Menschen einig. Sinn und Zweck ist es sich gut zu fühlen miteinander. Von diesem Standpunkt aus macht es mit Nörglern und Jammerern auch Spaß (ist allerdings ein sportliches Mentaltraining der besonderen Art ;-)))



Herzliche Grüße

Maria
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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon lawofattraction » 28. Apr 2012, 07:56

Lilith hat geschrieben:Loa, ich habe in deinem obigen Post nicht gefunden, WAS genau man jetzt in dieser Situation tun soll, außer, dass alles, was ich bisher getan habe, nicht der Perspektive meiner Quelle entspricht. Was wäre die Handlungsalternative der Quelle? Was soll man genau in diesem spezifischen Moment tun? Was würdest du tun?


Liebe Lilith,

in einer akuten Situation, wenn man also schon Unmut oder andere negative Empfindungen hat, sage ich mir "so ist es halt" und versuche so gut es geht, meinen Fokus umzulenken. Keine Scham, keine Schuld, sondern ich mache mir klar, dass ich damit einmal anderen keinen Gefallen tue und - was aber noch viel wichtiger ist, ich tue mir keinen Gefallen. Denn jede negative Reaktion anderen gegenüber bremst meine Manifestationen und beeinträchtigt meine Stimmung - das war eine meiner wichtigsten Erkenntnisse. "Nothing is more important than that I feel good." Wenns also passiert, mache ich mehr oder weniger das, was Zaungast sagt:

Zaungast hat geschrieben:Ich schalte, falls - was wirklich kaum passiert - mal jemand so anklagend und schuldzuweisend jammert, einfach ab und höre nicht mehr zu und hänge meinen eigenen Gedanken nach. Das merken die Leute sofort und hören auf...


Das habe ich ziemlich lange geübt, und mein "Aktionskreis" hat sich in Bezug auf die Menge der Menschen ziemlich reduziert. Ich bin mir sicher, manche halten mich für "seltsam", andere finden das einfach unhöflich. Besonderen Wert auf die Meinung der Peanut Gallery gebe ich nun aber auch nicht mehr. :clown: Ich habe regelrecht die Dinge, die Abraham empfehlen und die bei mir vom Gedanken und Gefühl her Anklang fanden, genommen und bewusst intensiv geübt.

Nun ist aber nicht jeder in der Lage, sich gezielt auszusuchen, mit wem er zu tun haben möchte. Im Job, auf der Uni, ..... Obwohl, während ich das schreibe, sage ich "doch, sicherlich sucht man aus - durch Schwingung". Schwingung ist ein Selektionselement. Mein erster Satz ist daher arguing for limitations. Denn wieder: Gleiches zieht Gleiches an. Die nervige Kollegin wird in ein anderes Team versetzt, die Kommilitonin sucht sich einen anderen Andockpartner oder der Lehrer oder Professor wandert aus. Und die Schwiegermutter fängt an, Bridge zu lernen. :clown: Man kann also immer wieder den Bogen zur eigenen Anziehung schlagen.

Ich war gestern auf einer Beerdigung. Die Tage vorher hat mich diese Aussicht nicht sonderlich begeistert, und der Gedanke, der immer wieder aufkam "ich will aber nicht". Die Möglichkeit nicht zu gehen war für mich keine Alternative. Ich merkte am Tag vorher, wie mir kleine Dinge daneben gingen. Der Kuchen wurde nichts, die Frühlingsblumen aus dem Garten wollten sich einfach nicht schön binden lassen, dann kamen die Hunde mit Dreckspfoten rein und schmissen sich auf die frisch bezogene weisse Couch, das Telefon fiel runter und ging kaputt...

Massive negative Energie. Ich schlief schlecht, hatte blöde Phantasien von Situation und Menschen und Gesprächen und wir erreichten mit Ach und Krach die Fähre. Dann sagte ich mir "Stop, was machst Du denn hier? Hast Du denn gar nichts gelernt? Predigst anderen und saust selbst in den Strudel?" Ich sprach das kurz mit meinem liebsten Menschen durch, der das - wie fast immer meine Dreijährigen-Anfälle - mit mildem Staunen betrachtet, und fing an, einen neuen Grid zu bauen. Wie wollte ich mich fühlen? Während der dreistündigen Autofahrt wurde meine Stimmung immer heller, ich konnte die Fahrt durch den sicht- und fühlbaren Frühling richtig geniessen.

Um die lange Geschichte kurz zu machen: Es waren Leute da zwischen 40 und 85 Jahren. Beim Kaffee war erst alles etwas steif, dann lockerten die Gespräche auf. Irgendwann lief das Gespräch gefährlich in Richtung Krankheiten. Ich pfiff mir innerlich ein Lied :pfeif: und schaute mich um, schaute die schönen Gemälde an der Wand an, genoss den Kaffee, küsste meinen Mann, hing meinen Gedanken nach und klinkte mich wieder dann ein, wenn jemand lachte. Die Minuten des Jammerns waren kürzestens und es waren sehr entspannte 1 1/2 Stunden.

Das war jetzt gleich eine Kombination der zwei Möglichkeiten, die Du ansprichst - einmal direkte Situation, einmal Vorbereitung. Ich will ja nicht behaupten, dass ich nun all die Leute beeinflusst habe, aber zumindest habe ich es gut fertig gebracht, mich nicht beeinflussen zu lassen. Subjektiv hat für mich also niemand gejammert.

Lilith hat geschrieben: Was tun Abraham mit Menschen, die jammern? Sie stellen immerhin fest, dass jemand feste in die Trommel haut. Müssten sie nach deiner Logik nicht mehr im Vortex sein?


Lilith hat geschrieben:Ein kleiner Nachtrag: in diesem Forum haben die Moderatoren oft genug darauf hingewiesen, dass jemand jammert. Ich weigere mich zu glauben, dass sie dabei nicht im Vortex gewesen sind, sondern den Betroffenen auf seine Schwingung und die Konsequenzen seiner Schwingung hingewiesen haben. Wir haben sogar eine Vision für dieses Forum, die Trommlern keinen Raum bietet und Vorgaben, wie man mit Trommlern umzugehen hat. Und genau DAS möchte ich an meinen Alltag und meine Schwingung anpassen. Wie geht das? :mrgreen:


Es kommt immer auf die Intention an, mit der wir uns Menschen und Situationen nähern. Die Intention bereitet das Terrain. Wir haben einen Workshop, in dem erkärt wird, dass der, der sich mit der Intention zu helfen einer Situation nähert, durchaus im Vortex sein und bleiben kann, auch wenn er sich mit vortexfernen Begebenheiten beschäftigt. Das gilt ganz sicher für Abraham, ist aber auch die Intention von uns Forums-Gründerinnen.

Das Bestreben, das Wissen um Abraham in deutscher Sprache den Menschen zugänglich zu machen, die lieber in ihrer Muttersprache unterwegs sind, ist ja durchaus ein positives. Wie in jeder Lernsituation gibt es Menschen unterschiedlicher Verständnisstufen. Demjenigen, der daran interessiert ist, mehr und besser zu verstehen, möchte ich persönlich hier die Gelegenheit dazu geben. Das beinhaltet aber auch, Verständnisfehler, die noch bestehen, zu entdecken und zu korrigieren sowie aufmerksam zu machen, wenn jemand sich selbst durch z.B. ständiges Trommeln behindert. Das will heissen, dass selbst bei dem Bemerken von OOV-States oder dem Korrigieren von Verständnisfehlern die Intention nach wie vor positiv bleibt. (Na ja, meistens. :mrgreen: )

Lieben Gruss
Loa



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Re: Schwingungsmarionetten

Beitragvon Lilith » 28. Apr 2012, 22:10

Wunderbarer Post, liebe Loa. Ich schätze dein Abraham-Wissen sehr! :danke: Die Geschichte aus deinem Alltag hat aber diesmal genau hingehauen. Sicher, ich will eine Kontrastsituation (in diesem Fall Nörgler) immer intellektuell und auf der Schwingungsebene verstehen, doch manchmal bin ich viel mehr für Alltagsgeschichten empfänglich.

Mein Grid haut hin. Der Kontrast-Mensch von neulich hat mir eine ellenlange, aber sehr liebe E-Mail geschrieben und gesagt, dass er weiß, dass er nörgelt. :mrgreen:

Euch einen schönen Abend!
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