Schlafen, Aufwachen... und dann?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Marian » 30. Sep 2010, 09:52

Hallo zusammen,

ich traue mich mal, einen neuen Thread zu eröffnen, denn ich habe eine Frage, auf die ich in den vielen schönen und lehrreichen Beiträgen hier noch keine Antwort gefunden habe. Sollte ich das irgendwo übersehen haben, bitte ich um einen Wink mit dem Zaunpfahl.

Es geht um Folgendes:
Ich habe immer wieder festgestellt, dass ich morgens nach dem Aufwachen komplett neu anfangen muss. Wenn ich abends ins Bett gehe, verbinde ich das stets mit der Übung, mich gedanklich auf Wünschenswertes und Bejahendes einzustimmen, so dass ich im Idealfall im Vortex einschlafe. Das ist mir wichtig, weil ich ja schlafe, um mich zu erholen und zu regenerieren. Das ist zumindest meine Absicht.

Wenn ich morgens aufwache, ist es jedoch meistens so, dass ich mich unsicher, klein und verletzlich fühle. Und dann wundere ich mich, weil ich doch abends zuvor in so einem herrlichen Wohlgefühl eingeschlafen bin. Es braucht dann oft mehrere Stunden bis ich mich wieder so weit zusammengesucht habe, dass ich mir meiner Selbst bewusst bin. Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen, mir dann zu sagen: "Heute strebe ich nach dem, was mich erfüllt und glücklich macht." Aber wenn man nicht in seiner Mitte ist, hat das manchmal einen etwas ironischen Unterton und das "kleine Ich" sabotiert mich dann mit Gedanken wie: "Und was soll das sein?"

Ich habe schon herausgefunden, dass das vor allem dann passiert, wenn ich noch sehr müde und unausgeschlafen bin. Dann bin ich nicht die, die ich wirklich bin, sondern hänge voll und ganz in alten Mustern fest, die überhaupt nicht mehr zu mir gehören. Trotzdem erlebe ich jeden Morgen das selbe Spiel, und es kommt ganz selten vor, dass das mal nicht der Fall ist und ich aufwache und direkt ganz in meiner Mitte bin.

Abraham sagen ja, dass man im Schlaf nichts erschaffen kann. Aber durch meine Schwingung nach dem Aufwachen erschaffe ich ja, und da diese Stimmung absolut nicht mit der, die ich wirklich bin, übereinstimmt, gefällt mir das natürlich nicht, und die Gefühle entsprechen dem natürlich auch.

Habt Ihr vielleicht eine Idee, woran das liegen und wie ich dem begegnen könnte?

Viele liebe Grüße,

Marian
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon lawofattraction » 30. Sep 2010, 10:28




Hallo Marian,

Marian hat geschrieben:Aber durch meine Schwingung nach dem Aufwachen erschaffe ich ja,


das ist so nicht ganz richtig. Nicht die Schwingung erschafft - die Schwingung ist eher ein "Anzeiger" und zieht Entsprechendes in Dein Leben. Erschaffen tun wir nur durch unsere Gedanken, die Gefühle zeigen an, welche Gedanken Du denkst.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass Du, wenn Du abends im Vortex einschläfst, morgens mit Gefühlen der Minderwertigkeit aufwachst. Das widerspricht dem, was ich selbst aus Erfahrung kenne und auch von anderen Menschen bestätigt höre und definitiv dem, was Abraham sagen.

Ich habe eine Vermutung, dass bei Dir morgens ein Programm einspringt und Du sofort beim Aufwachen Gedanken denkst, die Dich in diese miese Stimmung versetzen.

Marian hat geschrieben:Aber wenn man nicht in seiner Mitte ist, hat das manchmal einen etwas ironischen Unterton und das "kleine Ich" sabotiert mich dann mit Gedanken wie: "Und was soll das sein?"


Dann sag Dir "oh, ein neuer Tag. Wunderbar. Ich kann ab jetzt konstruktiv und bewusst mein Leben gestalten. Ist das nicht herrlich? Dieser Moment ist meine Gelegenheit, ein neues Buch zu schreiben." Affirmationen wiederzukäuen, die Widerstand hervorrufen, ist kein guter Tagesanfang.

Und es ist wohl weniger das "kleine Ich", das Dir da wichtige Hinweise gibt, sondern Deine Gefühle, die Dir in jedem Moment anzeigen, auf welcher Stufe der Gefühlsleiter Du stehst.

Marian hat geschrieben:Dann bin ich nicht die, die ich wirklich bin, sondern hänge voll und ganz in alten Mustern fest, die überhaupt nicht mehr zu mir gehören.


Wenn das so ist, was hindert Dich daran, jetzt und gleich die Entscheidung zu treffen, sie loszulassen? Wir sind nicht Sklaven unserer Vergangenheit und auch nicht unserer Muster. Das Lossagen davon und Hinwenden auf Erfreuliches ist eine bewusste Entscheidung, die man jederzeit treffen kann, und die Realität wird sich immer diesen neuen Gedanken anpassen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon wodny muz » 30. Sep 2010, 11:26

Hallo, liebe Marian,

danke für das Thema, denn es geht mir ziemlich gleich. Abend ist Vortex-Hight-time und morgens schaffe ich es zwr an positive Dinge zu denken, aber sie machen wir keine guten Gefühle. Ich klebe einfach den Smilie auf den Tankanzeige oder kippe rosa Sauce drauf. Seit vielen Monaten mache ich das so wie Abraham es beschreiben. Ich fühle mich zwar nicht klein, aber auch nicht so gut, dass es den Tag prägen könnte. Es ist eigentlich so wie am Tag, wenn man zu viel WIderstand hat, um gute Gefühle zu finden. Nur eigentlich sollte er ja morgens noch nicht da sein.

Bisher hatte ich immer gedacht, dass ich vieleicht die letzten Stunden nicht so fest geschlafen habe, dass ich doch schon wieder Widerstand aufgebaut habe. Beim Lesen deines Threads fällt mir ein, dass vielleicht eine alte Geschichte, alter Glaube dahinter steckt: da ich ein Nachtmensch bin (gibt es das bei Abrham übrerhaupt noch?), stehe ich morgens natürlich nicht gerne auf, auf jeden Fall nicht sehr früh. Wenn mir andere erzählen, wann sie Ihren Tiefpunkt am Tag haben, sage ich immer, dass mein tiefster Punkt immer morgens nach dem Aufwanchen ist, so empfinde ich das auch. Vielleicht ist das der Grund dafür. Bist du auch lieber abends als morgens wach?

Ich freue mich wie immer über deine Ideen, liebe Loa, herzlichen Dank und bin schon gespannt, über weitere Beiträge zu diesem Thema, das mich tatsächlich auch schon länger beschäftigt. Danke für die immer wieder inspirierenden Antworten von euch liebsten Menschen.

Liebevollste Grüße an diesem Sonnentag im Norden (ich habe das Glück, mit meinem Notebook draußen sitzen und arbeiten zu dürfen :loveshower:),
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Marian » 30. Sep 2010, 11:33

Hallo Loa,

vielen Dank für Deine Antwort. :lieb:

lawofattraction hat geschrieben:Nicht die Schwingung erschafft - die Schwingung ist eher ein "Anzeiger" und zieht Entsprechendes in Dein Leben. Erschaffen tun wir nur durch unsere Gedanken, die Gefühle zeigen an, welche Gedanken Du denkst.


Ich habe - wie gesagt - noch ein bißchen Übungsbedarf, was die richtigen Worte betrifft, um zu beschreiben was ich meine. Wenn ich geschrieben habe, "das meine Schwingung erschafft", meinte ich damit, dass die Stimmung/die Gefühle mit Gedanken einhergehen, die auf einer niedrigeren Frequenz schwingen als der, die ich hatte, als ich eingeschlafen bin. Und deswegen wundere ich mich ja so darüber, weil ich weder bei Abraham noch hier im Forum etwas darüber gelesen habe. Eigentlich gehe ich davon aus, dass meine Schwingungsfrequenz am Abend vor dem Einschlafen mit der übereinstimmt, mit der ich morgens aufwache.

lawofattraction hat geschrieben:Das widerspricht dem, was ich selbst aus Erfahrung kenne und auch von anderen Menschen bestätigt höre und definitiv dem, was Abraham sagen. Ich habe eine Vermutung, dass bei Dir morgens ein Programm einspringt und Du sofort beim Aufwachen Gedanken denkst, die Dich in diese miese Stimmung versetzen.


Ich beobachte das ja schon eine ganze Weile, und ich habe mich auch deswegen zu meiner Frage hier entschlossen, weil ich eben diesen Punkt, an dem "das Programm", wie Du es nennst, einspringt, noch nicht ausgemacht habe. Vielleicht liegt das ja daran, dass ich eine ziemlich lange Aufwachphase habe. Das heißt: Ich brauche eine Weile bis ich "voll da" bin. (Ich stehe morgens meistens um vier Uhr auf, bin aber eigentlich ein Nachtmensch. Nachts bin ich am kreativsten und habe die besten Ideen. Vielleicht hängt das ja mit der inneren Uhr zusammen.)

lawofattraction hat geschrieben:Dann sag Dir "oh, ein neuer Tag. Wunderbar. Ich kann ab jetzt konstruktiv und bewusst mein Leben gestalten. Ist das nicht herrlich? Dieser Moment ist meine Gelegenheit, ein neues Buch zu schreiben."


An das absolut Naheliegende habe ich natürlich wieder nicht gedacht, weil ich mich zu sehr auf die Baustelle statt die Lösung konzentriere. Das werde ich natürlich in den nächsten Tagen umsetzen. Danke Dir fürs Erinnern!

Liebe Grüße,

Marian

edit: Hallo Wodny Muz, jetzt habe ich Deinen Beitrag erst gelesen, nachdem ich Loa schon geantwortet hatte. Da waren wir wohl gleichzeitig am Werk. :P

Wie ich oben schon schrieb: Ja, ich bin eine absolute Nachteule. Wenn ich - nennen wir es mal - meinem "natürlichen Rhythmus" folgen würde, begänne mein Tag irgendwann am späten Vormittag und endet womöglich gegen zwei oder drei Uhr nachts. Das ist aber mit meinen Arbeitszeiten absolut nicht vereinbar, da ich entweder Frühschicht oder Spätschicht habe. Ich bin also ein ziemlicher Morgenmuffel. Das siehst Du absolut richtig.

Ich bin ja schon fast erleichtert, dass es Dir ähnlich geht wie mir. Aber nur deswegen, weil ich mich gerade nach Loas Antwort gefragt habe, ob ich etwas Grundlegendes falsch verstanden habe, wenn das wirklich nur bei mir vorkommen sollte.

Ich wünsch Dir einen schönen Sonnentag. Hier im Westen ist es grau und trübe. :fh:
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Kia » 30. Sep 2010, 11:53

Ihr Lieben,

ich erinnere mich noch bestens, dass das bei mir auch so war. Genau gesagt, war es immer in Übergangsphasen so, wenn ein Partnerwechsel anstand oder ein Berufswechsel oder ein sonstiger Wechsel.

Ich bin dann erwacht und wollte absolut nicht in den Tag hinein gehen, riesiger Widerstand überhaupt aufzustehen.

Wenn die Krise dann durch war (via Bereinigung der Themen, die so schmerzlich waren) also wenn das Neue bereits da war, hat sich das Aufstehen wieder gut angefühlt. Vorher nicht. Die Bresche zwischen Nacht und Tag war zu gross. Zwischen Widerstandsfreien Raum und Widerstandsraum.

Jetzt, seit ich Abraham kenne, ist es so, dass laufend, Moment für Moment Widerstand abgebaut wird. Immer ist es Contrast-Ausdehnung-Contrast-Ausdehnung.... immer so weiter. Und ich hänge gar nicht mehr fest in riesig viel Widerstand, sondern lasse Moment für Moment den ganzen Tag über los. Sodass der Unterschied nicht mehr ist wie Tag und Nacht. Wortwörtlich.

Also die widerstandfreie Zeit und die Zeit mit Widerstand ist nicht mehr so ein großer Unterschied, da alles immer sofort bearbeitet wird. Sprich, ich will es gar nicht mehr so weit kommen lassen, dass riesiger Widerstand Zeit hat, sich groß und unüberwindlich aufzubauen.

Jetzt gerade bekam ich mit der Einarbeitung zum Neuen Computer eine Kostprobe wie schrecklich sich Widerstand anfühlt, und ich habe einfach innerlich die Zeit verlängert, die ich mir gebe, für das Lernen des Neuen.

Also ich hatte als Termin 21. Oktober (da muss ich es können! schreckliches Gefühl), merkte, das tut mir nicht gut, ich will nicht mal eine Stunde üben, bin schon müde beim bloßen dran denken. Also verlängerte ich innerlich: die Einarbeitungszeit ist drei Jahre.

Und ihr Lieben, am selben Tag, nach drei Stunden Arbeit, stand ich bereits an dem Ort, an dem ich hin wollte bis 21. Oktober. So gut ist es, wenn ich den Widerstand aufgebe, bzw. der Seele sage, es ist alle Zeit der Welt da, nur kein Stress, Wohl Fühlen ist das Wichtigste.

Fazit: Anerkennt, was ist, gebt Euch die Zeit innerlich (alle Zeit der Welt) für die schwierigen Themen zu bereinigen mittels Neu-Ausrichtung (es ist nicht nötig, das Neue zu sehen, es zeigt sich erst dann, wenn innerlich gefühlt, OBWOHL NOCH NICHT SICHTBAR). Und dann natürlich morgens Meditation ein paar Minuten (oder irgendeine andere Methode zur Ausrichtung auf die Quelle) für mich das beste Mittel zu Widerstandsfreiheit.

Herzliche Grüsse

Kia
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Kia » 30. Sep 2010, 12:06

PS: Noch was Wichtiges ist mir eingefallen.

Jetzt habe ich nochmals in Marians Frage hinein gefühlt und mir ist noch was anderes eingefallen:

Wenn ich viel im Vortex bin, ist dieser riesige Energiewirbel so stark und so eine hohe Schwingung, dass meine Seele das nutzt, um unbearbeitetes Zeugs mir um die Ohren zu pusten.

Also, da ich so viel mehr Kraft und Freude und Liebe fühle als zu anderen Zeiten, traut mir mein Inner Being, die Seele, viel mehr zu als früher und präsentiert Sachen, bei denen ich im ersten Moment denke: Das hier schaffe ich nicht.

Doch Ihr lieben, ich schaffe es immer wieder die Kluft zu schliessen zwischen mir und MIR. Irgendwie geht es, auch wenn ich manchmal nicht genau weiss wie. Ist mir dann jeweils hinterher klar. Innere Einsicht wirkt am Besten.

Mein Inner Being sagte mir schon oft. „Du kannst zwei mal schlafen, oder drei Mal, Du kannst mehrmals meditieren, Du kannst Atemübungen machen und viele andere Anweisungen. Die ich immer befolge, auch wenn’s den ganzen Tag durcheinander wirft.

Nichts ist so wichtig, wie mich gut zu fühlen. Alles andere hat keinen Wert. Alle Handlungen aus dem nicht gut fühlen sind, auf lange Sicht, zu nichts nütze ausser neues Leid. Und oft sogar auf kurze Sicht bereits mühsam.
Also, fragt nach innen. Es ist die einzige absolut gültige Instanz, das Inner Being fragen: Was ist hier zu tun mit ..... (einfügen, was stört....)

Auf eine klare Frage, kommt immer die exakte Antwort. Ohne Ausnahme. Das hab ich von Jerry gelernt. Grösste Wertschätzung für diesen lieben Mann an dieser Stelle hier.

:danke: Euch herzlich für die gute Frage :uns:

Kia
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon ZaWo » 30. Sep 2010, 12:24

Hallo ihr lieben Foris,

an genau dem Thema bin ich auch seit ein paar Wochen dran. Exakt das Gleiche.

Was ich bisher gemacht habe:

Mir ist aufgefallen, dass ich morgens im Bett in schauderhafte Abwärtsspiralen falle. Ich versuche das jetzt früher aufzufangen. In irgendeinem Buch von Abraham - weiß jetzt nicht welches - steht auch was zu dem Thema. Sogar ein ganz genauer Prozessvorschlag:
Abends beim Einschlafen die guten Dinge des Tages gedanklich passieren lassen und dabei immer weiter in die eigene nähere Umgebung kommen. Ich verstehe das so, dass wir z.B. mit außerhäusigen Erfahrungen anfangen, dann vielleicht im Haus, dann das schöne Schlafzimmerbild, dann der eigene Atem und das kuschelige Kopfkissen, die Ruhe - so ungefähr.
Morgens sollen wir versuchen umgekehrt vorzugehen und so lang als möglich im Schönen schwelgen. Sobald ein schlechtes Gefühl entsteht: Aufstehen!.

Ich habe diese Vorgehensweise einige Male hinbekommen und finde sie sehr wirkungsvoll. Meine Alpträume verschwinden davon. Leider aber fange ich mich morgens nicht so schnell beim ersten schlechten Gefühl ab und schwups alles ist wieder schwierig, furchtbar etc. Aufstehen find ich dann nur noch furchtbar....trotz des Wissens, dass im Bett verbleiben und im Schlimmen schwelgen ungleich schlimmer ist...aber es fällt halt aufgrund des LoA leichter.

Jetzt habe ich mir überlegt, dass ich Wege finden möchte, mir das Aufstehen schmackhafter zu machen und mir eine neue Kaffemaschine gekauft, an der ich gerade viel Spass habe. Und es klappt viel besser. Beim schlechten Gefühl ist der Widerstand des Aufstehens nicht mehr so groß, weil ich mich sofort auf meinen köstlichen Milchkaffee konzentrieren kann. Diese Schiene werde ich weiter fahren und mich in Richtung eines morgentlichen Verwöhnprogramm ausdehnen.

Grundsätzlich denke ich, dass ich noch nicht so gut im Aufspüren des ersten schlechten Gefühls bin. Nicht nur Morgens, sondern auch am Tag. Abends fällt es mir auch leichter. Ich denke, das ist Übungssache und wird irgendwann in Fleisch und Blut übergehen. Bis das soweit ist, konstruiere ich mir kleine Helferlein, ich glaube das sind die Anker aus dem NLP.

Ein schöner Tag ist die andere Seite des Sticks von "Ich will nicht aufstehen". Und ich sehe die Potentiale eher nicht am Morgen, sondern in der Ausgestaltung des Tages.

Habt einen schönen Tag
ZaWo
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon LillyB » 30. Sep 2010, 12:31

Wonderful :gvibes: Hallo Ihr Lieben,

anfangs habe ich mir Anker gesetzt, alles im Selbstwertschätzungsmodus. Ganz kurze Wertschätzungsübungen, schöne Lieder im Radio hören, what ever mich an dem Tag freut. Einfach was mir gut tut und mich mindestens in Vortexnähe bringt. Dass Du die Gedanken siehst, bzw. fühlst liebe Marian ist ein tolles Zeichen. Und das Vertrauen in das IB wird gestärkt, denn es meldet sich ja als Anzeiger (durch scheinbar schlechte Gefühle).

Ja wie Kia schreibt, es kommen mehr und mehr Lösungen aus dem Inneren und das geht schneller und schneller von ganz allein. Vertraut darauf, denn die Lösungen sind so vielfältig, dass es niemand vorgeben könnte (höchstens die Richtung), sie sind so kreativ und manchmal so dermaßen verblüffend, kaum zu beschreiben. Erst gestern abend wieder. Eine Situation erschien kompliziert. Ich wartete einfach kurz, ließ sacken und dann das berühmte: "Zack", ist ganz einfach. Alles gelöst, riesen Zeitersparnis, Freude auf allen Seiten. Ent-Spannung :fee:

Kia beschreibt das mit Jerry eben oben: Klare Fragen stellen = Blitzantwort Lösung. Da ist die gleiche Schwingung. Und freut Euch über den "Dreck" der hochgespült wird. Sobald das Vertrauen in das IB eine gewisse Tiefe und Übung hat, schwemmt es die Dinger hoch und verwandelt es vor den eigenen Augen.. Das einzige was dazu nötig ist: Schwingung halten und aus dem Weg gehen :tja:

Ist das nicht toll? :loveshower: ALOHA und einen super Tag allen
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon LillyB » 30. Sep 2010, 12:35

Haha Zawo danke für die Synchro mit dem "Anker setzen". Das wirkt wahre Wunder. Ich hab sogar im Schlaf Anker angebracht :five:

ALOHA
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon lawofattraction » 30. Sep 2010, 13:04




Hallo Ihr Lieben,

mir kam gerade so eine Idee. Während des Schlafes in unseren Träumen beschäftigen wir uns ja mit Dingen, die manchmal nicht unbedingt vortexnah sind, die wir während des Tages erfahren oder die "unverarbeitet" irgendwo in den Tiefen unserer Psyche liegen und im Traum hochkommen.

Auch, wenn unsere Schwingung während des Tages nicht hoch ist, oder wenn wir Sorgen haben oder keine gute Laune, so bringt die Übung am Abend vor dem Einschlafen ja wieder in einen ausgeglichenen Vortex-nahen Zustand. Diese Dinge sind aber trotzdem vorhanden, wenn auch in dem Moment des Einschlafens nicht aktiv. Aktiv sein können sie aber in den Träumen. Geduld, ich komme jetzt zur Erklärung. :clown:

Wachen wir morgens natürlich aus dem Schlaf auf, also ohne Wecker oder dass uns jemand/etwas aus dem Schlaf "reisst", sind wir sehr wahrscheinlich von diesen nächtlichen Träumen nicht berührt. Wir haben "ausgeträumt", wachen auf und klinken uns wieder in den Vortex-Zustand ein, mit dem wir am Abend eingeschlafen sind.

Müssen wir aber mit Wecker aufwachen - so wie Marian mit ihrer Schichtarbeit und viele von Euch sicher auch - wird unter Umständen ein unangenehmer Traum unterbrochen und mit ins Aufwachen genommen. Das, denke ich, könnte eine Erklärung dafür sein, dass der Einschlafzustand im Vortex ist und Aufwachzustand nicht automatisch vortexnahe ist.

Ich bin heute in der glücklichen Lage, weitgehend ohne Wecker aufzuwachen, einmal, weil ich meist keinem festen Zeitschema folgen muss und zum anderen programmiere ich, wenn ich zu einer bestimmten Zeit aufstehen muss, mein Unterbewusstsein aufs Aufwachen zu einer bestimmten Zeit, um dem Wecker zuvor zu kommen. Den stelle ich dann zwar trotzdem, aber eigentlich nur als Rückversicherung. Also weiss mein Unterbewusstsein, dass es dann ans Aufwachen geht, wenn das Träumen vorbei ist. Und dann kann ich auch meistens wieder in die positive Gefühlswelt einsteigen.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Kia » 30. Sep 2010, 13:31

:danke: allen. Ihr seid grossartig :loveshower:

Ich mache das auch so, liebe Loa, den inneren Wecker stellen, ist so viel angenehmer wie künstlich geweckt werden, doch es braucht Vertrauen und Übung.
Am Anfang habe ich mir den "künstlichen Wecker" eine Stunde später gestellt zu der Zeit, als ich spätesten raus wollte, und den inneren Wecker eine Stunde früher.
Wenn der mühsame Wecker dann läutete, war ich schon längst wach und am Tee trinken.

@ ZaWo : gute Idee mit der Kaffeemaschine :loveshower:
Ich habe mir einen Traumhaften neuen Entsafter zugelegt, der heisst Champion, extra aus Deutschland, wo es die besten gibt. Und ich freue mich, den zu bedienen :loveshower: Gleichzeitig konnte ich technische Dinge gleich am Morgen einüben. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Yeah :loveshower: :gvibes: :ros:
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon ZaWo » 30. Sep 2010, 15:59

OffTopic
Wow Kia, dieser Entsafter ist ja das Hammerteil. Ich habe auch einen guten, aber nach anderer Technik. Du hast mir total Lust gemacht auf Säfte, hatte ich fast vergessen. Ich habe derzeit kaum Appetit und zwinge mich zu Grießbrei oder anderen milden Sachen.
Ich habe auch ein ganz wundervolles Buch mit außergewöhnlichen Obst- und Gemüsesäften ("Zauberdrinks" aus dem Verlag Umschau). Kombinationen auf die ich selbst nie gekommen wäre (Ja, Nee, Doch. Hab mir ja das Buch manifestiert. Aaarrrrg. :kgrhl:)
Es ist aber bei Amazon vergriffen. Wenn dich daraus Rezepte interessieren, dann schreib mir doch ne PN. Kann dir welche abtippen per mail oder im OffTopic.

:danke: für die gute Idee
ZaWo, die gleich mal Obst und Gemüse und Schmelzflocken einkaufen geht.

Edit: na, wer sagst denn. Hier ist es doch noch da:
http://www.deutschesfachbuch.de/info/de ... 75441473df
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Kia » 30. Sep 2010, 17:44

Hi, liebe Zawo,

gell, is toll, und danke für den Buchtipp, drucke das gleich aus. Im Moment bin ich am Ausprobieren von Smoothies, auch super, Monika Braun, Smooties die Gesund-Shakes, bin also gut bedient. Trotzdem :danke:
da habe ich eine Alternative, wenn Smooties nicht mehr so schmecken, kann auch nicht viel essen momentan.
Egal :clown:

Sei herzlich gedrückt :hug: :gvibes:
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon wodny muz » 1. Okt 2010, 00:25

Hallo ihr Allerliebsten,

ich bin gerade voller Freude und Dankbarkeit über so viele unterschiedliche Ideen und Erfahrungen zu dem Thema. Seit "Abraham" stelle ich auch fast keinen Wecker mehr, weil das Aufwachen auch so zur gewünschten Zeit klappt und ich mir sage, dass es am wichtigsten ist, dass ich mich gut fühle. Und das geht für mich am besten ausgeschlafen :lol:.

Für mich passt glaube ich am besten Kias Idee, dass die
die Bresche zwischen Nacht und Tag ...Zwischen Widerstandsfreien Raum und Widerstandsraum.
zu gross ist. Die Auffassung, das und warum man sich dem Tag (Leben) verweigert, kann man ja überall nachlesen, aber Kias Interpretation als Widerstands-Differenz ist schon ein echtes Highlight. Ich bin wieder voller Wertschätzung dafür. MIt diesem Wissen wird dr nächste Morgen bestimmt schon viel besser, es ist ja nur Contrast und ich werde einfach an die XXL-Vorfreude (gehört jetzt zu meinen Lieblings-Ankern) denken. :ros: :danke: :ros:

Liebe Marian, ich hatte es mir gedacht, dass du auch die Nacht mehr liebst. Ich lebe seit einiger Zeit so, dass ich zu meinen Lieblingszeiten lebe. Lange Zeit habe ich mich dafür "geschämt" morgens später aufzustehen, aber seit ich Abraham lese ist mir das egal. Auch weil ich weiß, dass deswegen nicht weniger Geld verdiene, wahrscheinlich eher im Gegenteil. Und obwohl ich für Kunden arbeite, die nach dem Motto "je früher, je besser" arbeiten, nehme ich mir inzwischen die Freiheit, denen zu sagen, dass ich erst später anfange.

Ich konnte mich vor vier oder fünf Monaten dazu durchringen, die Meditation, die Abraham empfehlen, morgens zu machen. Abends macht´s zwar mehr Spaß und ist leichter, aber ich merke, dass es mich morgens leichter in Vortex-Nähe bringt. Wenn ich das aus irgendwelchen Gründen nicht schaffe, ist es manchmal schwieriger. Und dann fange ich eben noch später an zu arbeiten. :tja: Aber wie Kia schreibt, inzwischen bin ich auch sicher, dass das alles besser ist als jede Tätigkeit, die ich out-of-vortex machen kann. Ich glaube, wenn ich das nicht so machen könnte, würde ich mir sogar eine andere Arbeit suchen.

Für mich ist die Abendstimmung überall am schönsten. Ich gehe auch gerne erst zum Sonnenuntergang in die Natur. Ich liebe das Licht und die Ruhe, die morgens sicher auch schön ist, aber abends bereiten sich eben alle Lebewesen schon auf die Ruhe vor und nicht auf die Aktivität.

Ich finde es auch sehr schön, dass wir, und ZaWo ja auch, zum Club derer gehören, die morgens schon Contrast erleben, weil wir gemeinsam viel schneller Ideen finden. Ich bin dir jedenfalls sehr, sehr dankbar, dass du den Thread aufgemacht hast. Ich bin noch nicht mal auf diese naheliegende Frage gekommen. :ros: :danke: :ros:

Eine gute Nacht und einen schönen Morgen,
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon auja » 1. Okt 2010, 08:23

Vielen Dank für eure Erklärungen. Sie sind sehr einleuchtend, da ich auch schon festgestellt habe, dass wenn ich morgens mitten aus dem Traum geweckt werde, den halben Tag neben mir stehe. Was ich in solchen Momenten schon für Wunschraketen nach "selbstbestimmtem Aufstehen" abgeschossen habe. :kgrhl:

Jetzt ist mir so einiges klar. :five:

:danke:

Einen wundervollen, sonnigen Tag wünsche ich euch!

auja
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon LillyB » 1. Okt 2010, 09:31

Hallöchen,

auch hier möchte ich die Virtuelle Realität und "get in the Vortex" herausnehmen. Wir erschaffen aus dem Inneren. Nicht der Wecker, nicht der Biorhythmus, nicht "aus Träumen". Das Erschaffen passiert ja im jetzigen Bewußtsein. Warum also erschaffe ich mir nicht selbst die Bedingungen, wie ich aufwache, mein Aufwachumfeld, und zwar so, dass ein Wohlgefühl automatisch entsteht. Jedenfalls mache ich das so :tja: Wenn ich bemerke, es ist nicht optimal, gehe ich in den Vortex und schaue mir an, was da liegt. Ich sehe dann ja, was ich brauche, damit ich glücklich(er) aufwache.

ALOHA & a happy day
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Waldkatze » 1. Okt 2010, 09:45

Liebe LilliB,

da hast du Recht. Ich habe bei mir festgestellt, dass als mein Partner mich verlassen hatte, war ich dermaßen außerhalb meines Vortextes , so dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, mich in meinen postitiven Vortext zu begeben. Ich hatte mich wie unter einer Glocke gefühlt und so bin ich auch aufgewacht. Kreislauf war nicht vorhanden und ich habe Ewigkeiten gebraucht, um im hier und jetzt anzukommen. Irgendwo auf den unteren Stufen war ich angelandet.
Nachdem ich die Trennung verarbeitet hatte und ich wieder meine eigene positive Schöpfungskraft spüren kann, fühle ich mich morgens frisch und fröhlich und ich liebe diesen Zustand :loveshower: . Wahrscheinlich hätte ich auch schon damals mich anders fühlen können, wenn mir das loa auch für diese Situation bewußter gewesen wäre. Viel trägt auch dazu bei, dass ich meine Schlafumgebung so gestalte, dass ich mich sehr wohl fühle = mein nächtlicher Rückzugsort, kuschelige Kissen und Decke, angenehmes Licht, schöne Bilder,....

Dies war nun meiner erster "richtiger" Beitrag. Ich hatte zuvor schon einen geschrieben, nur habe ich den nicht richtig abgespeichert :rleye:
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon LillyB » 1. Okt 2010, 09:56

Hallo Waldkatze welcome :gvibes:

so ist es. Sich unnötig (wie Kia in einem anderen Thread eben schrieb) lange mit dem Unerwünschten aufzuhalten, kann ich mir mit LOA-Kenntnis sparen, in dem ich mir ich mich erinnere, dass ich jetzt und aus meinem Inneren heraus schaffe. Denn wie las ich kürzlich auch Zeitmangel ist Mangel. Ein Ändern der Situation - auch kleine Wohlfühlräume, Wohlfühlinseln am frühen Morgen, lässt den Morgen IN mir leuchten. Tja und dann strahlt es draußen auch. Geht ja gar nicht anders :lieb:

ALOHA
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Marian » 3. Okt 2010, 00:09

Eine wunderschöne gute Nacht zusammen,

ich komme leider erst jetzt dazu, Eure ganzen Beiträge hier zu lesen, und ich möchte mich direkt als erstes für die unerwartet hohe Resonanz bedanken. Es freut mich, dass ich mit meiner Frage sowohl anderen helfen konnte, Antworten zu bekommen, und ebenso freu ich mich darüber, dass auch ich eine Menge von Euch erhalten habe, was mir sehr weiterhilft und mich zum Nachdenken anregt.

Ich würde gerne näher auf alles eingehen, was Ihr geschrieben habt, doch ich bin sehr müde, und ich hoffe, ich finde noch die richtigen Worte.

Ich glaube, es ist eine Mischung aus allem, was Ihr geschrieben habt. Einerseits der Augenöffner von Dir, liebe Kia, dass die Diskrepanz zwischen widerstandsfreiem Raum (Nacht) und Widerstandsraum (Tag) noch zu groß ist. Dann natürlich das Aufarbeiten des „Drecks“, der „hochgespült wird“, wie Lilly es so treffend formuliert hat, und was meiner Meinung nach konform geht mit Loas Anregung, dass das Herausreißen aus eben dieser Aufarbeitung, nämlich den Träumen, dazu beiträgt, dass sich morgens nach dem Weckerklingeln eine Abwärtsspirale – wie ZaWo sie beschrieben hat – auftut. Ich träume sehr laut, sehr bunt und sehr, sehr bilderreich – insbesondere seitdem ich Abraham kennen gelernt habe, was ich als Zeichen dafür sehe, dass sich da eine Menge in mir in Bewegung gesetzt hat. Vielen Dank auch für den Tipp, sich den inneren Wecker zu stellen. (Eine Herausforderung für jemanden, der morgens drei Wecker braucht, um wachzuwerden... aber ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es das erste mal klappt!)

Danke auch Dir, lieber Wodny Muz, denn Du hast mich daran erinnert, meinen natürlichen Rhythmus wieder mehr zu respektieren und mich auf mein Wohlsein auszurichten. :lieb:

Das Erschaffen passiert ja im jetzigen Bewußtsein. Warum also erschaffe ich mir nicht selbst die Bedingungen, wie ich aufwache, mein Aufwachumfeld, und zwar so, dass ein Wohlgefühl automatisch entsteht. Jedenfalls mache ich das so Wenn ich bemerke, es ist nicht optimal, gehe ich in den Vortex und schaue mir an, was da liegt. Ich sehe dann ja, was ich brauche, damit ich glücklich(er) aufwache.

Das, liebe Lilly, hat mir auch sehr weitergeholfen, und ich werde es beherzigen und bin gespannt, wie es sich entwickelt. Übung macht den Meister, nicht wahr? Was für eine schöne Vorstellung, den "Morgen IN mir leuchten" zu lassen...

Ich schicke Euch liebe Grüße,

Marian
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Marian » 11. Okt 2010, 21:45

Guten Abend zusammen,

ich möchte kurz berichten, dass sich mein "Morgengrauen" in der Zwischenzeit deutlich gebessert hat. Eure ganzen Anregungen, eigenen Erfahrungen und Gedankengänge waren dabei sehr hilfreich, und dafür einmal mehr von Herzen "Danke".

Ihr werdet vielleicht schmunzeln, aber was mir sehr geholfen hat, mich morgens in Harmonie zu bringen, ist die Freude darüber, einen neuen Tag vor mir zu haben, in denen ich das LoA und Abraham's Teachings leben kann. Das heißt: Ich freue mich darüber, wach zu sein und am Beginn eines neuen Tages zu stehen, der mir aufs Neue Möglichkeiten bietet, mich zu entwickeln und weiter fortzuschreiten.

Ich schicke Euch liebe Grüße.
Lasst es Euch gut gehen.

Marian (die sich mit ihrem gewählten Nicknamen immer weniger indentifizieren kann... seltsam. :clown: )
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Kia » 11. Okt 2010, 22:16

Das geht mir ganz genau so, liebe Marian, diese Freude, jeden Tag wieder von frisch zu beginnen.
Und ja, das mit dem Nickname das kenne ich ; möchte an manchen Tagen lieber zwei, drei, vier andere Teilaspekte leben mit entsprechenden Nicknames.

Doch dann hat mir Lilly mal geschrieben, meine Essenz im Schreiben, sei wie ein Stück, das hat mich gefreut und ausserdem möchte ich dass Ihr Lieben alle mich :clown: ansprechen könnt. Ich liebe es, mit Euch zu sprechen, na ja bin zwar nicht der Sprecher, sondern das Bewusste Sein dahinter, und das könnte auch jeden Tag neuen Namen fassen. Gar keine schlechte Idee.

Also gestern war ich im Geheimen Kia Cat Powers :teuflischgut: und hatte ca. 5 Tiger-chen gegegessen, Lilly ich weiss ... ich brauchte ein bisschen Abwechslung von den Clowns :oops: , doch sie sind selbstverständlich noch zu bestimmten Zeiten hier und werden köstlich verköstigt. :kgrhl: und Tiger-chen leben und sind wohlauf :stimmt:

Gute Nacht....
Gutes ERWACHEN, jeden Tag :gvibes: :loveshower:
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Re: Schlafen, Aufwachen... und dann?

Beitragvon Kia » 11. Okt 2010, 22:42

Hab noch was Wichtiges Vergessen. Also ich bin ja gut aufgewacht meistens, doch die letzten zwei Tage wache ich geradezu freudestrahlend auf, weil ich an Euch denke und alle, an die ich mich grad erinnere, begrüsse ich mit Guten Morgen, Liebste, Guten Morgen, mein Schatz, und so weiter. Es ist sehr lustig, Virtuelle Realität eben.

Und dieses Wochenende fielen mir sogar ein paar aus dem amerikanischen Abeforum ein, dann gerate ich in Glückseligkeits-Springen: Der süsse Kater mit dem roten Mäntelchen, guten Morgen pussy cat, David, love, Guten Morgen, Ohlalagirl, hallo CreatorChristine und so weiter, bis der Cappuchino fertig ist bin ich aufgelöst in ... gute Laune und singe alle Lieder, die ich kenne ... :uns: :ros:
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