Realitätsgestaltung bei einem Tier

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 12. Nov 2010, 14:30

Hallo,
hat schon jemand von euch Erfahrungen mit kranken Tieren gemacht?
Es geht um diesen kleinen Kerl hier:
Bild
Ich war heute mit meinen Kanarien/Grünfinken Mischling bei der Tierärztin, sie ist Expertin für Vogelerkrankungen.
Er "pumpt" beim Atmen - also die Atnmung ist erschwert - und die Ursache ist eine Umfangsvermehrung am Bauch, die vllt ein Tumor sein kann, aber genau zu sagen ist das nicht.
Sollte es nach der Medikation, die ich durchführe nicht besser werden übers Wochenende, dann sollte ich ihn einschläfern lassen.

Wie gehe ich jetzt damit um?

Ich habe mich bereits gestern entschlossen, den kleinen Kerl seinem eigenen erweiterten Bewusstsein anzuempfehlen und das Beste für ihn geschehen zu lassen.

Da ich ihn aber gerne gesund und am Leben sehen möchte habe ich jetzt ein Dilemma:
denn ich bin noch nicht so weit, dass ich voller Überzeugung den kleinen Gry mir einfach gesund vorstellen kann -ohne jeden Zweifel -

ich sehe ihn wie er schwer atmet und mir ist bewusst: don´t face... usw) also schaue ich weg und konzentriere mich NICHT auf das was ich sehe.

Ich habe mich jetzt für folgenden Schritt entschieden:
ich stelle mir eine Besserung seines Zustandes vor, und sage nicht zu ihm: ach du armer kleiner kranker Kerl hoffentlich wirst du wieder gesund...
ich gebe mich so offen wie möglich, zum einen weil nicht klar ist um was es sich eigentlich handelt....was für mich die Vorstellung dass es auch wieder verschwinden kann erleichtert,
zum anderen habe ich am wenigsten Widerstand bei dem Gedanken und Gefühl: "es tritt eine Verbesserung ein".

Auf einer Verbesserung kann ich weiter aufbauen mit einer stärkeren Verbesserung usw....

Da ich mit Wildvögeln arbeite ist mir das Thema zwischen Leben und Tod sehr vertraut, also ich wäre zwar sehr traurig, wenn Gry gehen würde, aber es ist dies nicht das Hauptthema, ich könnte ihn gehen lassen....

andererseits kennt ihr alle die Geschichte von Leuten die im dunklen Wald ein fröhliches Lied pfeifen, um die Furcht zu vertreiben -
ich möchte nichts Negatives anziehen.

Was meint ihr?
Liebe Grüße
Abigail
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon LillyB » 12. Nov 2010, 21:07

Liebe Abigail,

genau wie Du bin ich eine ganz große Vogel-Liebhaberin. Ich habe ein besonderes Verhältnis zu ihnen. Mit meinen Wellies, die wie ich gern betone, nicht gezähmt sind, sondern alles von sich aus gewähren, bin ich in höchster Frequenz verbunden. Wann immer es ein scheinbares Problem gab, habe ich mich auf ihre Frequenz im Empfangen-Modus eingestimmt. Das heißt Entspannen. In Liebe.

Denn Liebe ist meine und ihre Natur. Was ich mit meinen Vögeln mache, um sie zu beruhigen, nenn ich immer Vogel-Yoga (sag ich ihnen auch). Ich lass sie meine Wärme spüren. Ich kann sie dann am Bauch berühren und sie fühlen meine Sprache. Ich rede beruhigend. Du musst die Frequenz kennen, da Du mit Wildvögeln arbeitest (was ich absolut faszinierend finde), wirst Du innere Anknüpfungen daran finden.

Was ich bei Deinem zauberhaften Engelsvogel empfinde, ist eher, dass das Rückenfeld nicht ganz stabil ist. Das heißt Rückhalt. Und das ist vielleicht projeziert von dem kleinen Zauberling. Ich habe schon einige (sehr) kranke Vögel ganz gesund gepflegt, obwohl da keine Chance war.

So empfehle ich Dir, in Dich zu gehen, seine Frequenz in Entspannung aufzunehmen. Dann wirst Du fühlen was er braucht. Lass ihn Dein Vertrauen an Dich und die Quelle spüren.

Ich wünsche Dir, dass es gelingt. ALOHA

Lilly :ros:
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 13. Nov 2010, 09:50

Liebe Lilly,
hab dir ne PN geschickt....

Die Arbeit mit Wildvögeln ist meine Herzensarbeit...junge Wildvögel aufziehen, die aus den verschiedensten Gründen den Umweg über mich nehmen und sie dann der Natur zurückzugeben....das ist immer wieder so ein tolles Erlebnis...
Auch kranke und verletzte adulte Tiere landen bei mir.....
am Intensivsten ist das für mich bei den Mauerseglern...wenn die von meiner Handfläche aus ihr Leben ausschließlich in der Luft starten
mein Avater ist ein Jungsegler

Liebeb Grüße
Abigail
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon LillyB » 13. Nov 2010, 12:08

Hallo Abigail,

wunderschöne Arbeit. Ich kann das nur bestaunen :bheart:

ALOHA
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 13. Nov 2010, 13:37

Danke für das Kompliment!

...hier einige junge Mauersegler von diesem Jahr :ros:
Bild
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Kia » 13. Nov 2010, 16:46

Absolut süss Deine kleinen Piepmätze hier, danke für das Foto :hug:
"Contrast is the teacher." Abraham
Benutzeravatar
Kia
 
Beiträge: 3738
Registriert: 01.2010
Wohnort: Schweiz
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Optimistin » 14. Nov 2010, 10:23

Hallo Ihr,
ich möchte Euch von meinem alten Schäferhund Aramis erzählen:
am Freitag vor 2 Wochen versuchte er beim Spaziergang Sand zu fressen, danach fing er an wahnsinnig viel zu trinken, am Samstag mochte er nicht mehr fressen und sah todkrank aus. Ich ab mit ihm zum Tierarzt, Blutuntersuchung: ganz, ganz schlechte Nierenwerte. Aramis ist zwischen 12 und 14 Jahre alt, so genau weiss ich das nicht, er ist aus Ungarn und ich habe ihn noch nicht sehr lange. Wir mussten ihn zum Auto tragen und auch nach der Behandlung beim Tierarzt, Tropf und alles drum und dran, wieder zurück und am Sonntag das Ganze nochmal.
So elend er auch aussah, ich war sowas von überzeugt, das er es schafft, sich wieder erholt, hatte nicht den geringsten Zweifel. Die weiteren Einzelheiten der Behandlung und Fortschritte erspare ich Euch, am Mitttwochmorgen war es fast wieder der Alte :danke: und am nächsten Sonntag wollte er unbedingt den großen Spaziergang mitmachen ( ich habe mehrere Hunde ) als ich das der Tierärztin erzählte meinte sie, das sie ihm fast keine Chance gegeben hat... aber ich :stimmt: und glücklicherweise ist er verfressen und frisst brav seine Nierendiät.
jetzt habe ich nochmal eine Frage an Euch: ich habe seit über 20 Jahren immer viele Tiere um mich und eben ist mir aufgefallen, das etliche davon ein Nierenproblem haben/hatten und daran gestorben sind..... vor 10 Jahren mein absoluter Traum- und Lieblingshund, 2 Katzen..... was nehmen sie mir ab????? :nachdenk:
ich wünsche Euch einen schönen Sonntag
Optimistin
Optimistin
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon lawofattraction » 14. Nov 2010, 10:44




Optimistin hat geschrieben:jetzt habe ich nochmal eine Frage an Euch: ich habe seit über 20 Jahren immer viele Tiere um mich und eben ist mir aufgefallen, das etliche davon ein Nierenproblem haben/hatten und daran gestorben sind..... vor 10 Jahren mein absoluter Traum- und Lieblingshund, 2 Katzen..... was nehmen sie mir ab????? :nachdenk:


Hallo liebe Optimistin,

erst einmal - ich freue mich sehr, dass es Deinem lieben Vierbeiner wieder gut geht und er sicher eine wunderbare Hundemama in Dir gefunden hat.

Zu Deiner obigen Frage: Auch wenn Abraham es als mögliche Erklärung für Krankheiten eines Tieres gegeben haben, dass Tiere etwas für ihre Menschen übernehmen, würde ich das nicht 1:1 für alle die Fälle annehmen, in denen ein Haustier krank wird. Die Annahme, ein Tier übernähme eine Krankheit für uns, bringt ein Element in die Beziehung, mit dem nicht ganz einfach umzugehen ist. Wer kann schon ohne Schuldgefühle sein Tier leiden sehen, wenn die Überzeugung besteht, dass es einem selbst etwas "abgenommen" hat? Die Absichten der Tiere für ihr Leben sind viel weniger spezifisch als die Absichten, die wir Menschen haben.

Wenn Du Dich in der einschlägigen Literatur schlau machst, so liest Du dort, dass Nierenkrankheiten beim älteren Hund sehr häufig sind. Vielmehr als dass Dir Deine Tiere etwas abnehmen glaube ich an die Macht des kollektiven Bewusstseins. Wir sind davon umgeben und beeinflusst, auch in Form solcher Aussagen

Optimistin hat geschrieben:... als ich das der Tierärztin erzählte meinte sie, das sie ihm fast keine Chance gegeben hat...


Es bedarf auch hier des klaren Blicks auf das Wohlergehen aller und das Erkennen dessen, was uns unterschwellig immer wieder eingetrichtert wird, das Grosse Ganze aber ausser Acht lässt. Dann ist es auch möglich, die Tiere in ihrem bestmöglichen Gesundheitszustand zu sehen, ohne dass wir uns durch die Irrglauben des Kollektiven Bewusstseins zu sehr beeinflussen lassen.

Alles Gute für Dich uns Deine vierbeinigen Freunde
Loa

Hier der Workshop "Mein Tier ist krank", der wertvolle Einsichten gibt.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Optimistin » 14. Nov 2010, 11:10

danke liebe Loa,

jetzt war ich doch schon wieder dabei mir Schuldgefühle zu machen und das fühlt sich nicht gut an....

Deine Antwort hilft mir, mich davon zu befreien und das fühlt sich viel besser an! :herzen:

liebe Grüße
Angelika
Optimistin
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon LillyB » 14. Nov 2010, 14:44

Hallo Ihr Lieben,

das sehe ich auch so. Es ist nicht nur zu einfach, immer die Spiegeltheorie hinzu zu nehmen, sondern mein Inneres sagt mir, das kann doch nicht sein, dass dies die alleinige Funktion ist. Auch das Tier hat ja einen freien Willen und ist eher im Alignment. Allerdings ist mir einleuchtend was in o.g. Workshop zu Emotionen steht, und das konnte ich bei meinen auch beobachten:

Manchmal zeigen Eure lieben Tiere die physischen Symptome als Teil Eures Emotionalen Leitsystems. Es scheint, als würden sie verstehen, dass Ihr selbst negative Emotionen ertragen wollt, aber dann doch nicht willens seid, dass sie Eure Tiere negativ beeinflussen. So erfüllt Euer Haustier oft eine Absicht, die Ihr beide geäussert habt, bevor Ihr in diesen physischen Körper geboren wurdet – nämlich Euch an Eure emotionale Verfassung zu erinnern.
.

Und dann sehe ich es umgekehrt. Je entspannter ich bin, umso entspannter mein tierischer Liebling, denn er fühlt dann durch mich sein "Zuhause", die Quelle.

ALOHA
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 15. Nov 2010, 09:26

Guten Morgen,

ich sehe das auch so - und kann es aus Erfahrung bestätigen - dass die Tiere nicht als Spiegel dienen zwangsläufig....
das wäre wirklich ein armseliges Leben für die (Haus)tiere.
Ich bin aber auch sicher, dass Tiere, die sehr eng mit "ihrem" Menschen verbunden sind, besonders stark dessen positive wie auch negative Schwingung aufnehmen und damit selbst agieren, dann übernehmen sie wohl tatsächlich ein Teil der Rolle, die eigentlich der Mensch ausagieren bzw an sich ändern sollte.
Gerade bei Hunden konnte ich beobachten, wie sie ein Verhaltensmuster "ihres" Menschen übernahmen und ausagierten. Z.B. aggressive Angstbeisser....und dann kann man sich mal Herrchen oder Frauchen angucken und entdeckt Vergleichbares.

Meinen kleinen Kerlchen scheint es besser zu gehen....zumindest ist sein Zustand nicht schlechter geworden

Es fällt mir allerdings nicht leicht, mir ihn gesund und munter herumfliegend vorzustellen, so groß ist das althergebrachte Phänomen: aber du siehst doch wie er atmet....er ist doch gar nicht gesund!

Ich lenke mich dann ab, wenn ich merke, dass ich in dieses Muster zurückfalle, ich sehe ihn mir dann gerade nicht an und denke auch nicht an ihn.

So richtig in Kontakt zu treten ist mir am Wochenende nicht gelungen.....
dafür habe ich etwas anderes bemerkt:
ich habe mich im Sommer etwas mit QE beschäftigt und gemerkt wie unendlich gut mir der Zustand im absoluten NICHTS gefällt....ich habe das immer wieder zwischendurch geübt( im Sommer tobt ja bei mir der Bär wegen der vielen kleinen hungrigen Schnäbelchen, das geht täglich von 6 bis 23 Uhr)

gestern ist es mir ohne große Mühe gelungen ins Nichts zu kommen, sogar während ich draußen unterwegs war..ich konnte alles um mich herum wahrnehmen und trotzdem an nichts denken.....ich hatte auch das Gefühl, es ist genau richtig. Mit kleinen Unterbrechungen war ich ca 1 Stunde im Nichts.
Ich schreib das weil ich natürlich auch QE versucht habe bei verschieden Tieren in diesem Sommer.
Lasst es euch gutgehen,
Abigail
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 16. Nov 2010, 10:08

...irgendwie komm ich nicht richtig weiter....
es gelingt mir nicht durchgehend meine besorgten Schwingungen fernzuhalten...........
Abigail
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon LillyB » 16. Nov 2010, 10:38

Hallo Abigail,

Fürsorge-Schwingung ist doch bei einem Tier okay. Schließlich kann es in so einem Zustand nicht ganz allein. Zwing Dich bloss nicht, sonst kommst Du nur in den Kopf. Einfach mal lassen. Wie gehts ihm denn? Du pflegst doch auch andere und ziehst sie auf, wie ist das Feeling denn da? Das würde ich aufsuchen. :gvibes:

Liebste ALOHAS
Lilly

Ach - und die Unterbrechungen nicht so ernst nehmen. Es ist doch immer wieder eine Übungssache. Das geht mir nicht anders. :bussi:
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 16. Nov 2010, 11:16

H Lilly,
(ich habe auch mal eine Lilly aufgezogen, einen jungen Mauersegler mit überschäumendem Temperament)

Gry geht es unverändert - also zumindest hat sich sein Zustand meiner Beurteilung nach nicht verschlechtert.
Ich sehe mir öfter sein Foto in Vergrößerung an und teile ihm dabei in Ruhe mit dass ich ihn wertschätze genau so wie er ist und ich mich freuen würde, wenn er sich entscheidet zu bleiben und gesund zu sein.

Beim Aufziehen ist das auch oft mit Besorgnis verbunden, je nachdem wen ich aufziehe........ich habe mit den Jahren gelernt, es nicht zu persönlich zu nehmen, denn etliche BirdBabys schaffen es leider nicht,(ich kriege ja die Verletzen, Verunfallten und Kranken) also teile ich mich irgendwie in liebevolle Fürsorglichkeit und nehme aber mein zu starkes emotionales Beteiligtsein gleichzeitig zurück....
Liebe Grüße
von uns allen :kl:
Abigail
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon wodny muz » 16. Nov 2010, 13:09

Liebe Abigail,

mir geht es, mit einem anderen Thema gerade ähnlich wie dir. Ich habe mir zur "Erleichterung" Workshop 3 genommen und bin die EGS hochgeklettert, z.B. nach diesen Anregungen http://www.abrahamforum.org/praktische-anwendung-der-abraham-ubungen-f39/frage-den-schritten-t80.html von Loa. Vielleicht hilft dir das ja auch, wenn auch noch nicht am ersten Tag, dann später, je nachdem, wie weit du die EGS hochkommen kannst.

Liebe Grüße,
wodny
Möchtest du glücklich sein oder Recht haben?(Ein Kurs in Wundern)
wodny muz
 
Beiträge: 264
Registriert: 08.2010
Wohnort: Norddeutschland
Geschlecht: männlich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon LillyB » 16. Nov 2010, 15:45

Hallo Abigail,

mir fiel noch etwas anderes ein. Ob das abrahamisch ist, weiß ich nun nicht, doch vielleicht leichter und besser fühlend? Hast Du denn ein anderes Tier/ Vögelchen in der Nähe, wo das Vertrauen bzw. die Frequenz so durchgeht? Also null Widerstand oder wenig? Mit dem würde ich dann reden und die sollen sich dann mal unter sich unterhalten. Habe ich jedenfalls schon mal erfolgreich ausprobiert.

Das wäre dann eine Brücke, oder?

ALOHA & alles Liebe
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 16. Nov 2010, 17:49

Liebe Lilly,
ich könnte es allen anderen Vögeln sagen, Gry ist zur Zeit in der Krankenstube (Käfig), ich will ihm ja nicht den Stress antun und ihn jeden Tag einfangen für die Medikamenteneingabe....aber die anderen sitzen oft in seiner Nähe herum oder spielen dort, die hätten also Zeit ihm den ganzen Tag was vorzuzwitschern....

Im Moment ist es etwas besser gefühlsmäßig für mich....

Lieber wodny muz,
auch dir vielen Dank für deinen Hinweis :ros:
ausprobieren ausprobieren.... :genau:

liebeb Grüße
Abigail
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon LillyB » 16. Nov 2010, 21:45

Hallo Abigail,

schön, dass es besser ist für Dich. Einfach nicht nachlassen jedoch ohne Druck auf Dich. Es gibt nichts zu beeinflussen. Alle sind frei. Bei einem meiner Wellies hang ein langer Federkiel dermaßen schief auf der Nase letztens über Wochen, dass ich ihn auch zweimal in die Hand nehmen musste. Da ich dachte, das Ding raubt ihm Luft. Uuups. Dann hab ich mit seiner Partnerin gesprochen, sie soll das mal in den "Schnabel" nehmen. Das geht aber nur, wenn sie flirtmäßig drauf sind und sich gegenseitig knuddeln mögen. Es ist nicht beeinflussbar.

Nur reden kann ich ja mit ihnen. Meine Stimme findet nach LOA die Frequenz und sie hat mich erhört. Also seine Partnerin. Und alles in Ordnung gebracht. Das Stichwort heißt hier auch Freiheit. Jetzt sieht er aus wie ein Wellie-Prinz und die beiden flirten ohne Unterlass.

Unter uns: Ich glaub das liegt an meiner Schwingung :loveshower: Verlieb Dich mal wieder - in Dich :loveshower:

ALOHA
Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 17. Nov 2010, 10:33

LillyB hat geschrieben:Unter uns: Ich glaub das liegt an meiner Schwingung :loveshower: Verlieb Dich mal wieder - in Dich :loveshower:

ALOHA
Lilly


ich versuche es.....
ein Federkiel auf der Nase???
So was hatte ich noch nicht....
Ich habe den Clanchef meiner Spatzen instruiert mit Gry zu reden und seine Clanmitglieder desgleichen.

Weil die Spatzen dem Gry vorbehaltloser gegenüberstehen als zum Beispiel King Joli (Grys Vater)...

ansonsten übe ich und fühle es auch weiterhin, dass die endgültige Entscheidung bei dem Wesen Gry alleine liegt....
Ich gucke auch nicht mehr bewusst wie atmet er, denn mir fiel heute ein, dass die Genesung ja nicht unbedingt sichtbar sein muss zu allererst an einer Veränderung der Atmung.....
Erleichterung kann ich fühlen, wenn mir bewusst wird, dass ich Gry nicht um meinetwillen gesund sehen will, damit es mir besser geht und ich nicht traurig bin, sondern alleine den Wunsch von Gry im Vordergrund sehe...
Wenn er bleibt, suche ich ein Weib für ihn - ob hier nun noch einer mehr rumpiept ist jetzt auch Jacke wie Hose...

Dir und deinen lieben Wellis einen schönen Mittwoch,
Abigail und ihre freche Bande
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon LillyB » 17. Nov 2010, 11:12

Abigail hat geschrieben:Ich habe den Clanchef meiner Spatzen instruiert mit Gry zu reden und seine Clanmitglieder desgleichen.

Weil die Spatzen dem Gry vorbehaltloser gegenüberstehen als zum Beispiel King Joli (Grys Vater)...

ansonsten übe ich und fühle es auch weiterhin, dass die endgültige Entscheidung bei dem Wesen Gry alleine liegt....



WOW. Das ist super! Liebste Grüße an den Clanchef. Und auch den Rest der Bande

Ich denke an Euch & ALOHA :loveshower:

Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 19. Nov 2010, 16:46

Gry hat sich entschieden - er ist fortgeflogen - aus seinem kranken Körperchen.

Gestern habe ich es zu deutlich gemerkt, um es noch übersehen zu können - dass sein Körper so geschwächt und so kaputt ist, dass er damit nicht mehr weitermachen kann.
Das Herzchen defekt und die harte Beule an seinem Bauch nicht abgeschwollen.

Ich habe es nicht geschafft ihn zu halten, die anderen Vögel ebenfalls nicht.

Und Gry meinte (also ich habe s mir so übersetztkein Anspruch auf Richtigkeit) was ich denn wohl dagegen hätte wenn er sich einen neuen frischen Körper besorgt..."du bist doch diejenige hier die immer meckert ' ich will nen neuen Körper, der hier gefällt mir nicht' und wenn ich, Gry nicht mehr will, dann regst du dich auf? Du müsstest mich doch am besten verstehen"
Dagegen hatte ich keine Argumente
und zu allem anderen meinte er" schon gut....Schwamm drüber, ich weiß du bist ein bißchen gaga, das wissen wir alle(Vögel)"

Ich habe ihm das Köpfchen gestreichelt, während er nach der Spritze langsam einschlief und ich habe ihn im Garten unter dem "Futterbaum" begraben wo bereits viel keine Gräber sind - von meinen Sommerpfleglingen und von meinen eigenen Vögeln.

Lieber Gry, es war mir eine Freude und eine Ehre dich bei mir zu haben, genieß deine Freiheit und wenn du magst, nur wenn du wirklich magst, dann komm zu uns zurück...
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Sanaei » 19. Nov 2010, 17:15

oh Abigail, ich bin noch am Tränen abwischen...

ich drück Dich ganz fest :hug: und bin mir sicher, das Gry in einer anderen Form bei Dir wieder vorbei schauen wird.
liebe Grüsse,
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
Benutzeravatar
Sanaei
 
Beiträge: 1941
Registriert: 09.2009
Wohnort: in mir...
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon LillyB » 19. Nov 2010, 19:07

Liebe Abigail,

:hug: ich verstehe vollkommen und bin froh, dass Ihr Euch so verabschiedet habt. Und mir war es auch eine Ehre, von ihm hier gelesen zu haben, wie auch immer. Ich bin sicher, Du erkennst ihn, wenn er zurück ist. Und ich möchte nochmals meine Wertschätzung für Dich und Deine Arbeit Ausdruck verleihen.

Ich wünsche Gry eine gute Reise. :fee:

Lilly
Der Himmel ist blau (Die Ärzte)
Benutzeravatar
LillyB
 
Beiträge: 1280
Registriert: 09.2009
Geschlecht: weiblich

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon Abigail » 20. Nov 2010, 18:36

Vielen Dank ihr Beiden,
heute morgen habe ich ihn sehr vermisst, habe geweint und an ihn gedacht, den ich kenne seit er ein Ei gewesen ist....
Es ist anders ob ich ein Tierchen verliere, das nur kurze Zeit bei mir Quartier genommen hat (obwohl es da auch herzzereißende Geschichten gibt) und einem Tierchen was Jahre fest bei mir lebt...

Mir ging das hier, Liebesbrief von Thomas D. nicht aus dem Kopf und irgendwie passt es, irgendwie.....

alles Liebe
Abigail

Ansonsten hatte ich heute einen wunderbar inspirierenden 1.Tag in einem Wochenendkurs "Literarische Schreibwerkstatt"....Handwerkszeug für mein Buchprojekt
Abigail
 

Re: Realitätsgestaltung bei einem Tier

Beitragvon lawofattraction » 20. Nov 2010, 19:05




Liebe Abigail,

vielleicht hilft Dir beim Verarbeiten Deiner Gefühle, was ich in diesem Thread geschrieben habe

Grunsätzlich sind Tiere viel weniger fokussiert als Menschen und kreieren auch viel weniger bewusst. Sie empfinden Contrast auch nicht so spezifisch wie wir Menschen und haben daher viel weniger Widerstand. Also sind sie auch mehr angebunden an den Energiefluss des Grossen Ganzen und fast ständig durch ihre Intuition geleitet, die wir Instinkt nennen. Dadurch, dass sie eine so kurze Zeitspanne leben, ist es ihnen auch ziemlich egal, dass sie oft sterben und wiedergeboren werden. Immerhin erreichen sie ja ihre volle Lebens-Kapazität in sehr kurzer Zeit. Sie können dadurch ihren Lebensausdruck und die Fülle ihres Seins ganz schnell ausschöpfen. Und kommen und gehen daher mit viel weniger Widerstand als wir Menschen. Sie leben im Jetzt und erfreuen sich an dieser Erfahrung - ohne Angst vor dem Tod.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8976
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Nächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker