Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon zimtstern » 26. Sep 2011, 18:06

Hallo,

etwas das mich im Moment sehr beschäftigt ist die Frage, wann stehen beim eigenen Handeln und Denken Probleme im Vordergrund und wann tue ich etwas einfach nur aus reiner Freude heraus.

Mit Probleme verwalten meine ich beispielsweise, sich mit der Lösung (oder Linderung, oder Vorbeugung) von Problemen zu beschäftigen, bei sich selbst und seinem Umfeld und im eher politischem Rahmen.

Wenn ich von meinem Leben alles abziehe was in irgendeiner Weise mit Problemen zu tun hat, dann bleibt gar nicht mehr so viel übrig.
Beschäftigt man sich beispielsweise mit Menschen/Tieren/Umwelt, aus der reinen Freude heraus, oder tut man das, weil man glaubt Leid zu lindern oder vorzubeugen?

Wenn man glaubt Leid zu lindern oder vorzubeugen dann hält man es ja eigentlich fest.

Genaus im kleinen alltäglichem Rahmen, wünsche bzw. erwarte ich wirklich aus reiner Freude heraus oder versuche ich mit meinen Wünschen/Erwartungen nur Lösungen oder Linderungen für bestehende oder sogar erwartete (der Punkt ist besonders kniffelig) Probleme zu finden?

Heute morgen beim Zähneputzen dachte ich zB. "putze ich mir die Zähne, weil ich das Gefühl von frischem Atem und sauberen Zähnen liebe, oder mache ich das um befürchtete schlimme Zahngesundheitsprobleme vorzubeugen?".

(worauf liegt mein Fokus? wie fühle ich mich dabei?)

Oder auch ganz allgemein, nutze ich meine Gestaltungsmöglichkeiten wirklich so aus, das ich von einem Tag (oder besser gesagt einer Tageseinheit) das erwarte was mir wirklich Freude bereiten, oder erwarte ich vielmehr dass das allermeiste sowieso schon feststeht und ich eben nur noch "verwalten" und das beste draus machen kann?

Ich weiß dass das der Idealzustand wäre, wenn man wirklich alles nur noch aus reiner Freude heraus tun würde,
aber häufig merke ich es nicht einmal mehr wenn ich zu sehr davon abkomme und in alte Muster zurückfalle.
Oder es ist mir häufig gar nicht bewußt dass ich eigentlich Probleme verwalte und mein Fokus eben auf Probleme gerichtet ist.

Vielleicht wundert sich der ein oder andere dass ich das überhaupt erwähne und einen Thread dazu erstelle,
aber mir kam diese Erkenntnis heute furchtbar wichtig vor :mrgreen: , und ich glaube das ist sie auch für mich.. und vielleicht für den ein oder anderen auch?

Es ist etwas womit man sofort beginnen kann, bei so vielen "kleinen und großen" Dingen...

Eine Frage die ich allerdings dazu hätte,
wenn man es nicht sofort schafft seine Haltung zu einer bestimmten Sache zu ändern,
sollte man sie dann trotzdem weiterhin tun, oder aufhören, um den Fokus auf das Leid/Problem nicht zu verstärken?

Was meint ihr?

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
:lieb:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Flower1973 » 26. Sep 2011, 21:03

Hallo liebe Zimtstern!

Ich habe unlängst auch darüber nachgedacht, weil es gerade Thema bei mir war.

Bei mir ist es so gewesen, dass ich vor 6 Jahren ein sogenanntes Burnout hatte. Was ist ein Burnout - man übersetzt es ausgebrannt, wenn ich richtig liege. Über einen längeren Zeitraum sich einen innerlichen Stress zu unterziehen und bis man völlig ausgebrannt ist, nicht mehr weiter zu können. Das passierte mir, ohne, dass ich es gemerkt hatte davor. Ich macht gewohnheitsmäßig alles, was man von mir erwartete. Bis es vorbei war. Seither, geht es nicht mehr. Ich kann einfach nichts mehr tun, das ich nicht liebe zu tun. Sobald ich eine kurze Zeit etwas mache, das ich nicht liebe, brenne ich sofort wieder aus. Jetzt aber sagt es mir mein Körper, mein IB, vorher. ich weiß bevor es soweit ist. Aber ich komme nicht drüber, kann nicht mal, wenn ic wil weiter tun. Da geht nix mehr. Entweder ich höre mit dem unerwünschten auf, oder ich werde wieder krank. Einerseits gut, anderer Seits ein Übel.

Fazit, ich für mich, kann nur noch tun, was ich liebe. Meine Antwort auf deine Frage wäre daher, aufhören es zu tun.

Alles Liebe Flower
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Zaungast » 26. Sep 2011, 21:05

Hallo Zimtstern

Was genau ist denn eigentlich die Erkenntnis? (Ich lese da schon eine raus, aber sehr viele andere Vokabel drum herum..deswegen frage ich. :clown: )

Ist die Erkenntnis, dass der Vorbeugungsgedanke (als Handlungsmotivator usw.) ein eher doofer und nicht so zielführender ist?

Wenn das Deine Erkenntnis ist, dann ist das, glaube ich, eine gute Erkenntnis.

Mir fällt dazu viel blabla ein, aber...kuck doch mal nur das Wort an...Vorbeugung. Das klingt schon nach Anstrengung und damit upstream. Beugung...Verrenkung...was weiss ich.

Wertschätzen ist da sicherlich hundertmal schöner, befreiender und sinnvoller.
Dein Zahnputzbeispiel ist super (und ich werde es ab jetzt bei meinen Kindern genau so machen: möglichst nix mehr von Zahnlöchern - wenns irgendwie geht -, sondern ihren Fokus auf den leckeren Geschmack lenken. Danke für den Hinweis.)

Versuche, das P-wort (das, das auf eme endet ), einfach ganz aus Deinem Vokabular zu streichen (und durch "Contrast" zu ersetzen...und über den konstruktiven Umgang damit steht hier ja mehr als genug. Lies mal Kias Beiträge :clown: )

...mit hilft gerade auch immer sehr der Gedanke, der hier irgendwo in einer Signatur steht: Ende gut, alles gut, und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende. (sinngemäss)

Du musst nichts verwalten. Lass diesen Gedanken los! Du musst nicht vorbeugen. (Es kommt sowieso immer anders als man denkt...sofern man noch in dem Kontrollding drin steckt...nicht aber, wenn man loslässt. :clown: )
Das ist doch das Schöne!

Such mal ein anderes Verb- hier, im Forum, bei Abraham, oder bei Dir selbst/Selbst (was alles dasselbe ist :clown: )

Vorfreuen, z.B...

:gvibes:

Und. ja, Du darfst. Dich einfach freuen. :gvibes: Es ist erlaubt, erwünscht, sogar rundum gut und schön und sogar das einzige Konstruktive, was man überhaupt tun kann. :gvibes: . Oder sein kann.

Also, raus aus der Beugung, Kopf nach oben, und munter vorangefreut :clown:

LG,

Z.

(Ach so...und das mit der Politik...also, wenn Du dich entschieden hast, gemäss loa zu leben, und aber noch am Anfang stehst, dann würde ich mir politische Themen/ den scheinbaren grossen Rahmen erstmal gar nicht mehr ankucken. Zeitung weg, TV aus. Politik den Politikern, aber nicht den Realitätsgestaltern :P)
Zaungast
 

Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Zaungast » 26. Sep 2011, 21:13

zimtstern hat geschrieben:Hallo,

Eine Frage die ich allerdings dazu hätte,
wenn man es nicht sofort schafft seine Haltung zu einer bestimmten Sache zu ändern,
sollte man sie dann trotzdem weiterhin tun, oder aufhören, um den Fokus auf das Leid/Problem nicht zu verstärken?

Was meint ihr?

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
:lieb:


Ach so, sorry, die Frage habe ich jetzt erst gesehen. Aber die ist so allgemein...das hängt vielleicht doch noch von der Sache und der Situation ab.
Meine Antwort, sofern ich sie geben kann, ist diesbezüglich im Allgmeinen die, erstmal zu versuchen, inneren Abstand zu der Sache zu kriegen...
Aber gefragt ist ja eine konkrete Abraham-Antwort...die Profis werden Dir da hoffentlich weiterhelfen.

LG,
Z.

PS: Ich würde mich vielleicht fragen, aufgrund welcher Beweggründe/ Glaubenssätze ich in die Sache hineingeraten bin. Und mir dann diese ankucken und ganz ruhig daran arbeiten. Wenn die dann verändert werden, schwingst Du vielleicht von ganz alleine - intuitiv - aus der Sache raus, ohne mit dem Holzhammer etwas zu beenden. Aber das sind Spekulationen - ich finde Deine Frage wirklich ein bisschen unklar.
Nochmal lieben Gruss!
Zaungast
 

Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Beautiful Mind » 26. Sep 2011, 23:38

zimtstern hat geschrieben:Eine Frage die ich allerdings dazu hätte,
wenn man es nicht sofort schafft seine Haltung zu einer bestimmten Sache zu ändern,
sollte man sie dann trotzdem weiterhin tun, oder aufhören, um den Fokus auf das Leid/Problem nicht zu verstärken?


Hallo Zimtstern,

hier kommt es vielleicht darauf an, ob man sich wirklich leicht davon lösen könnte. Also, wenn es beispielsweise um eine Arbeit geht, die man nicht gerne macht, wäre es gut, sich nach einer anderen Arbeit umzusehen. Wobei auch dabei gilt: man nimmt sich immer selbst mit, also, es wäre schon gut, die Schwingung noch bei der ungeliebten Arbeitsstelle zu verbessern um nicht bei der neuen Stelle das gleiche Leid wie vorher zu erleben.

Und wenn man sich vorerst nicht aus dem alten Job lösen kann, weil nichts anderes in Aussicht ist, dann kommt man auch nicht drum herum, seine Einstellung dazu zu verbessern, wenn man glücklich leben will.

Nun, deine Frage war, wie man damit umgehen soll, wenn man es nicht sofort schafft seine Haltung dazu zu verbessern - ich stelle fest, es funktioniert nicht anders, als einen Weg zu finden, eine positive Einstellung zu bekommen. Vielleicht wäre ein Focuswheel hilfreich, sich also Schritt für Schritt, in kleinen Einheiten, immer mehr positive Eigenschaften der Sache/Situation aufzuschreiben. Immer nur so viel, wie man wirklich glauben kann, das verbessert die Schwingung und die Erfahrungen verändern sich.

Liebe Grüße,

beauitiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon zimtstern » 27. Sep 2011, 00:14

Hallo ihr beiden,

@Flower1973,
was du beschreibst kenne ich, und auch dieses "sich gar nicht mehr übergehen" können..
Ich habe eben länger darüber nachgedacht,
weil du geschrieben hast
Aber ich komme nicht drüber, kann nicht mal, wenn ich wil weiter tun. Da geht nix mehr. Entweder ich höre mit dem unerwünschten auf, oder ich werde wieder krank. Einerseits gut, anderer Seits ein Übel.

Eigentlich könnte man froh sein, das man förmlich gezwungen wird, aber lieber wäre es einem man könnte das aus freien Stücken entscheiden,
und das kann man ja theoretisch auch, aber ich denke es gehört zu der Entwicklung die wir durchmachen, und eines Tages wird das vielleicht gar nicht mehr nötig sein, - ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber ich habe das Gefühl das das fast so eine Art Ausrede ist die man (jedenfalls in meinem Fall) noch braucht.

Vor einiger Zeit bin ich kurz vor einem "letzten" Termin den ich noch schnell erledigen wollte zusammengebrochen, meine Beine haben mich mitten in der Stadt plötzlich nicht mehr getragen, ich saß da und dachte mir "das kann doch nicht sein, hier rennen so viele Menschen rum, so viele tun so viel und halten immer weiter durch, aber du kannst nicht mal das bisschen erledigen?" ich konnte das wirklich nicht verstehen,
aber ich glaube der Zusammenbruch hatte schon etwas mit der Beschäftigung mit den eigenen Bedürfnissen zu tun, sonst wäre das gar nicht passiert.
Ich glaube so ein Zusammenbruch oder auch ein Burn-Out passiert weil ein Teil von uns bereits etwas weiß, der andere aber noch nicht erlaubt auch danach zu leben. (Es hat bereits eine Ausdehnung stattgefunden)

Es passiert nicht, weil man nicht anders könnte. Ich bin mir sicher das wir wie Hochleistungs-Roboter funktionieren könnten, wenn wir das denn wollten,
aber wir wollen es nicht, und deshalb der Zusammenbruch. Wir müssen uns das nur eingestehen bzw. erlauben...

(Denke ich :lieb: )

@Zaungast,
Was genau ist denn eigentlich die Erkenntnis? (Ich lese da schon eine raus, aber sehr viele andere Vokabel drum herum..deswegen frage ich. )

Ist die Erkenntnis, dass der Vorbeugungsgedanke (als Handlungsmotivator usw.) ein eher doofer und nicht so zielführender ist?

Wenn das Deine Erkenntnis ist, dann ist das, glaube ich, eine gute Erkenntnis.


Ja das war sie :clown:

Ich bin heute beinahe ein wenig erschrocken als mir auffiel wie häufig ich nach dem Prinzip vorbeugen und Leid mindern handel, und das obwohl ich es durch Abraham doch besser wissen müßte.

Und es sind bei weitem nicht nur die offensichtlichen Dinge,
man setzt sich vielleicht für den Tier- oder Umweltschutz ein, und beschäftigt sich die ganze Zeit mit notleidenden Tieren und zerstörter Umwelt,
man denkt man tut etwas gutes,
aber eigentlich vergrößert man das Problem damit. Immer mehr davon wird in das eigene Leben kommen.

Kniffelig wird es auch dann, wenn man seine Freude aus der Problembewältigung (oder auch "Problemkontrolle") zieht, und sich dadurch immer mehr von sich selbst entfernt.
Früher hatte ich oft Schwierigkeiten mich anzupassen, bis ich irgendwann raushatte wie es funktioniert den Erwartungen anderer zu entsprechen, das ganze gab mir ein Gefühl von Kontrolle.

Eine Kontrolle von der ich heute weiß, dass es sie in dieser Form gar nicht gibt,
aber das ganze war so erleichternd für mich, und da ich dachte es gäbe sowieso keinen anderen Weg, wenn ich in dieser Welt glücklich sein wollte, fing ich an meine ganze Lebensfreude aus dem gelingen dieser scheinbaren Kontrolle zu ziehen.

Und ich glaube das geht vielen Menschen so, eine Freundin meinte kürzlich "ich bin immer so erleichtert wenn ich abends im Bett liege und alles erledigt und gut gegangen ist... eigentlich will ich gar nicht mehr, - so bin ich glücklich".
Mag sein das es wirklich so ist,
aber es könnte auch sein das sie vor lauter Angst gar nicht mehr weiß was sie wirklich will oder theoeretisch wollen könnte...
Sie zieht ihre Lebensfreude daraus alles im Schach zu halten. (Und nebenbei sorgt sie unbewußt dafür dass es auch weiterhin immer genug Dinge geben wird, die im Schach gehalten werden müssen, loa-gemäß...)

Als ich anfing mich mit Abraham zu beschäftigen, sah ich darin tatsächlich auch in erster Linie eine Methode um Probleme zu lösen. Mal davon abgesehen dass sich die "Probleme" somit nur noch verstärkt haben, ist mir erst in letzter Zeit bewußt geworden, dass die Abraham-Erkenntnisse so viel mehr sind. Das nichts mehr so sein wird wie es einmal war.
Ich kann mit diesem Wissen im Hinterkopf nicht einfach so weitermachen wie bisher, ich spüre immer mehr das ich mich selbst belüge wenn ich das tue...


Hmm, naja, ich glaube ich beende das hier mal für heute :clown:

Ganz lieben Gruß euch allen,

Zimtstern

:lieb:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon zimtstern » 27. Sep 2011, 00:43

Hallo BeautifulMind,

wir müssen gleichzeitig geschrieben haben :lieb:

hier kommt es vielleicht darauf an, ob man sich wirklich leicht davon lösen könnte. Also, wenn es beispielsweise um eine Arbeit geht, die man nicht gerne macht, wäre es gut, sich nach einer anderen Arbeit umzusehen. Wobei auch dabei gilt: man nimmt sich immer selbst mit, also, es wäre schon gut, die Schwingung noch bei der ungeliebten Arbeitsstelle zu verbessern um nicht bei der neuen Stelle das gleiche Leid wie vorher zu erleben.


ich meinte das eigentlich eher auf Dinge bezogen, die, wenn man sie weiter mit dem falschen Fokus ausführt, zu einer verstärkung von dem führen, was man eigentlich vermeiden wollte... (ohje, was für ein satz :mrgreen: )

Aber du hast trotzdem recht, die Frage ist ob man es überhaupt so einfach sein lassen kann, und das es außerdem nicht in erster Linie um tun oder nicht tun geht, sondern darum seine Schwingung, seinen Fokus zu ändern.

Letztendlich ist das ja auch das aller wichtigste... Abraham sagen ja, wir würden viel zu viel auf das handeln/tun achten, dabei geht es im Grunde nur um die Schwingung, und daraus ergibt sich dann der "Rest"...


Ohje, ich bin so müde dass ich mich gar nicht mehr richtig konzentrieren kann,
ich schreibe morgen noch mal etwas dazu,

ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Flower1973 » 27. Sep 2011, 06:31

Liebe Zimtstern!

Du hast es genauso verstanden, wie ich es meine :gvibes: Ich freu mich gerade verstanden zu werden :hug:

Genau das hat mich damals vor 6 Jahren so getroffen - warum kann ich es nicht selbst entscheiden. Ich habe zu mir selbst gesagt "mach doch was ich will!" Manches Mal glaubt man, dass es nicht anders geht. Das man eben noch 1 Monat diesen Kurz besuchen muss und dann ist er eh vorbei, etc. Aber nein, das geht nicht bei mir, wenn der Ofen aus ist, dann ist er aus, da hab ich keine Wahl. Wenn mir dieser Kurs nicht gefällt (nat. Beispiel), dann geht es nicht mal 1 Tag länger und das ist ein Fluch.

Und jetztmit dem Wissen, das wir haben (das war mir vor 6 Jahren nicht bewusst), gebe ich dir wieder völlig recht, hat es mit der Beschäftigung der Bedürfnisse zu tun.

Wunderschönen Tag und viele Erkenntnisse Flower - würde gerne näher darauf eingehen, bin aber gerade kurz vor dem Weggehen. :lieb:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Allesgeht » 27. Sep 2011, 07:00

Entschuldigung - dieser Tread existiert 2x - ist das Absicht?

Lg Brigitte
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Flower1973 » 27. Sep 2011, 08:57

Hallo nochmal,
weitere Gedanken dazu sind:
Ich entscheide was ich tue, ich lasse die Puppen tanzen :clown: (Gruß an Zawo), ich bin der Herr meiner Gedanken. Entwickelt sich etwas in eine unerwünschte Richtung, dann soll der Gedanke auf die Richtung fokussiert sein, in die sich die Situation entwickeln soll. Änderungen finde ich gut, wenn sie sich gut anfühlen.
Wie Beautiful Mind richtig sagt, man kann sich nicht immer leicht von einer unerwünschten Situation lösen. Dies muss ja nur sein, wenn es schnell gehen soll. Und bei mir muss es schnell sein :rleye:. Wünschenswert wäre es für mich, einfach den Fokus zu wechseln. Jedoch da es bei mir so schell ghene muss, zieht sich jeder Muskel zusammen und ich glaube machtlos zu sein. Erst, wenn ich mir eine Auszeit nehme und ruhig werde, den Überblick bewahre, sage ich mir, ok, das will ich nicht, was will ich statt dessen und hier kommt das wundervolle Wissen von Abe ins Spiel. Jedoch muss ich vorher ruhig werden und den Zugang zu meinem IB zulassen. Die Ruder loslassen (wieder einen Gruß an Zawo).
In meiner Firma entwickelte sich für mich alles in eine Richtung, die ic nicht wollte, nun brauchte ich die Auszeit um ruhig zu werden und zu wissen, was ich nicht will, denn somit weiß ich, was ich will. Und jetzt kann ich daran arbeiten. Würde ich keine psychischen Probleme bekommen, würde ic weiter tun, ohne etwas zu ändern und daher ist es wieder gut, dass ich sofort reagiere. Eben ein Fluch oder ein Geschenk, jedenfalls ist es und so nehme ich es an.
Auf jeden Fall eins ist klar, alles was ich tue, tue ich am Besten mit Liebe, denn alles was ich aus Zwang oder Gewohnheit tue, zieht Zwang an und das ist ein sehr unangenehmes Gefühl - was ja klar ist und alles was ic mit und in Liebe tue, zieht Liebe und ein wundervolles Gefühl an und dies ist unser Geburtsrecht uns glücklich zu fühlen, dafür sind wir hier :lieb:

Danke für den Tread, liebe Zimtstern und danke für eure Gedanke dazu - Gruß auch an Beautiful Mind :lieb:
Lg Flower
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon katgirl » 27. Sep 2011, 09:57

Hallo Ihr Lieben.
Ich bin schon seit einiger Zeit wieder hier und habe still mitgelesen.
Mich ereilte das Ergebnis meiner Befürchtungen und Erinnerungen an alte Verletzungen.
Ich weiss, dass ich mir das selbst zusammengebastelt habe;
aber irgendwie war es auch ein ewiger Knoten, der geplatzt ist ! (Es fühlte sich an, wie wochenlange drückende Gewitterschwüle; die sich dann donnernd und blitzend in einem Schlag entlud.)
Mein FrustRauslassen, mein Wüten, mein Meinung Beibehalten, mein Ansprechen von Verletzungen
fühlte sich alles tausendmal besser an, als diesem Ergebnis nachzugeben oder dagegen zudrücken.
Ich kann nicht mehr wie früher mein IB ignorieren.
Ich kann nicht mehr wie früher meine schlechten Gefühle ertragen.
Ich kann nicht mehr wie früher meine Wünsche unterordnen.

Egal was kommt, Ich kann nur noch mich als absolut Wichtigstes ansehen und mich an Erste Stelle rücken.
Mein IB weiss, was gut für mich ist und das wundervollste Gefühl ist, das zu spüren.
Nach all diesen anderen Gefühlen komme ich meiner Anbindung wieder näher und kann mich immer besser auf das konzentrieren, was ich will.

@zimtstern: Dein ZähneputzBeispiel bringt es wunderbar auf den Punkt. Was fühle ich? Welches Gefühl bei welchem Gedanken? Welche Emotion?
lg
P.S. Indem Moment, als ich diesen Text abschickte, kam die Sonne hinter einer dunkelgrauch Wolke hervor und scheint mir jetzt direkt leicht wärmend ins Gesicht. :gvibes:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Flower1973 » 27. Sep 2011, 11:20

Heeeee, Kat ist wieder da :loveshower: Schön!

Ja Kat, befreiend, oder. :lieb:

Bei mir Stelle ich auch immer wieder fest, dass ich mich selbst unterdrücke um anderen zu helfen. Falsch, wie wir von Abe wissen. Ich tue dies und das um meinem Sohn zu gefallen, ich tu dies und das um meinen Eltern zu gefallen, stellenweise sogar um meiner Weltvorstellung zu gefallen - auch moralische Dinge :clown: . Dann brauche ich wieder Tage um mich zu erholen. Dann komme ich immer wieder auf die Erkenntnis, dass ich das nicht tun muss. Ich helfe anderen nicht, in dem ich etwas für sie tue und helfe mir nicht. Abschalten, loslassen. Andere müssen sch selbst helfen, ich trage nicht die Verantwortung für ihr Gefühlsleben. Mein Kind ist sicher glücklicher, wenn seine Mutter glücklich ist und lacht und fröhlich ist. Ich bin für jegliche innere und äußere Freiheit :gvibes:

Jetzt kam mir wieder ein Telefonat dazwischen undich hab die Konzentration verloren was unser Thema betrifft ...

Lg Flower
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon ZaWo » 27. Sep 2011, 11:27

Allesgeht hat geschrieben:Entschuldigung - dieser Tread existiert 2x - ist das Absicht?

Lg Brigitte


Jein. Ich habe nachgeguckt. Der Thread wurde verschoben und der Verschiebelink - erkennbar an dem Pfeilbutton - bleibt noch ein paar Stunden im alten Verzeichnis. Es ist aber egal, wo du draufklickst, du wirst immer zum neuen Threadort geführt und physikalisch existiert er nur einmal.

Lieber Gruss
ZaWo
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon katgirl » 27. Sep 2011, 11:35

Hallo Flower :hug:

Zum Thema:
1.Ich tue dies und das, um anderen zu gefallen. = Zähneputzen mit Blick auf das "Vermeiden" von Problemen
2.Ich tue dies und das, um mir zu gefallen. = Zähneputzen, weil ich den frischen Geschmack und glatt geschrubte Zähne mag.

Wenn ich mich auf das Außen ausrichte, sträubt sich alles in mir; (was auch manchmal in einem riesen Knall endet)
Aber dann kann ich mich wieder auf mich ausrichten. Der Contrast ist explodiert bzw. ich bin es auch und dann ist die Luft wieder sauber.
Die Angst vor den Konsequenzen, wenn ich nicht so bin, wie andere mich gerne hätten; löst sich auch langsam. Ich definiere ja diese Konsequenzen. Ich denke ja dieses Was-wäre-wenn-Spiel. Also definiere ich auch die weiteren Ergebnisse. Also liegt es immer nur an mir in welche Richtung die Reise geht. Die Anderen aus der Gleichung rausnehmen, die was-wäre-wenns und was-werden-nur-die-anderen-denken rausnehmen; Ich spiele, Ich mache die Regeln und Ich gewinne.
lg
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Allesgeht » 27. Sep 2011, 11:48

Ok, danke Zawo!

Ich putze mir die Zähne aus beiden Gründen :clown:

Nein, ich bin da ganz bei euch. Früher hab ich das den gesunden Egoismus genannt. Ist ja gesund, also paßt der Spruch auch heute noch.

Lg Brigitte
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Luxus » 27. Sep 2011, 14:00

:heartsmiel:

Probleme verwalten ist eine witzige Formulierung für das eigentliche Festhalten
an Gewohntem. Wenn man das nun mit Freude tut, was passiert dann?
Ist sich an Problemen erfreuen überhaupt möglich?

Dass das LoA immer funktioniert, gleichgültig welche Wertung vom
Manifestierenden zugrunde liegt, zeigt aus meiner Sicht am Nachhaltigsten
das Beispiel mit den hungernden Kindern in Afrika. Schon vor mehr als
40 Jahren wurden in Deutschland die Kinder immer wieder an dieses
Übel erinnert, wenn sie ihren Teller nicht leer essen wollten.
"Denk an die hungernden Kinder in Afrika...", war ein gewohnter
Satz in meiner Kinderzeit. Zwei Generationen später existiert der
Hunger laut Medien dort immer noch. Haben wir nun zuviel gedacht,
oder nur zu wenig geholfen?

Das war natürlich nur ein Scherz. :lieb:

Danke für diesen schönen Thread, der sich fühlbar kraftvoll liest.

Die Anregung, den Gedanken "Problem" ganz zu eleminieren, stimmt mich
heiter und schwungvoll zugleich. Doch sollte man dann nicht auch noch die
Idee "Lösung" gleich mit über den Jordan schicken, denn das Eine kann doch
ohne das Andere kaum wahrgenommen werden?

...und was bleibt dann noch zu tun?
Mir fällt da nur die Hingabe ein, und zwar an jenes,
was den Menschen stets durchströmt und umfließt,
die Liebe ohne Absicht, aus der sich alles zaubern lässt,
was das menschliche Herz ersehnt und der Geist in uns begehrt.

Ich trage ebenfalls Gewissheit in mir, dass es kein Zurück mehr gibt.
Nichts ist mehr * wie es einmal war. Das Gesetz wirkt, ob es mir nun passt, oder nicht.
Zugleich ist mir bewusst, dass ein Zurück für mich wie ein Schritt von der Wiese
zurück in eine Kiste wäre. Die Kiste zünde ich einfach mal in Gedanken an und
es bleibt nur ein Häufchen Asche auf der scheinbar grenzenlosen Wiese,
welche wundervoll duftet, klingt, schwingt, summt und von sanften Winden
durchtanzt wird.

Freude, Wohlgefühl
und Lachen satt


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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Salome » 27. Sep 2011, 14:09

Hallo Zimtstern,

als ich begann nach einer Antwort für Dich Ausschau zu halten, wurde für mich deutlich, dass mir Deine Frage zu allgemein war um sie im Detail beantworten zu können.

Generell lehren Abraham ja, dass wenn wir unser Augenmerk auf „Problem“ lenken wir noch mehr davon bekommen, was bei mir dazu geführt hat, dass ich mich immer öfter frage, willst du das wirklich in dein Leben ziehen. Die Antwort darauf ist der beste Wegweiser für mich.

Dann kam mir der Gedanke, geh zu den Workshops und arbeite mal mit der Suchfunktion. Zum Stichwort Problem gab es 14 Treffer. Ich habe selbst noch einiges zu lesen, doch diesen Workshop möchte ich Dir als erstes empfehlen.

62. Beobachten, was ist versus Imaginieren, Visualisieren /Problem und Lösung haben eine unterschiedliche Schwingung

Liebe Grüße
Salome
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Luxus » 27. Sep 2011, 15:43

Liebe Salome, :danke:

Dein Tipp mit Workshop 62. passt ja unglaublich. Alle Glocken läuten und
erinnern daran, was klar vor der Nase schon schwingt. Dankeschön, ich genieße
gerade nach dem Lesen, die fühlbaren Bewegungen im Gehirn,
neue Wege werden formiert.

Welch ein unbegrenzter Segen, dass sich der Mensch überall fühlen und
sich hinfühlen kann.

Schwingung der Freude

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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Salome » 27. Sep 2011, 16:25

Liebe Luxus,

ich freue mich, dass Dir dieser Workshop so gut getan hat. Ich hatte ihn vor einer kleinen Weile gelesen und muss sagen, ab und an ist eine kleine Auffrischung überaus wirkungsvoll. :pfeif:

Liebe Grüße
Salome
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon zimtstern » 27. Sep 2011, 19:40

Hallo ihr Lieben,

beim lesen des Threads dachte ich mir grade dass ich vielleicht noch mal genauer erklären könnte was genau mich zu dem Titel/Thema bewogen hat, oder was ich mir dabei gedacht habe. Aus meiner Sicht lag der Fokus wirklich gar nicht so sehr auf "Problem". (Im nachhinein hätte ich es auch lieber "Baustellen verwalten" genannt :clown: )

Mir schwirrt seit einiger Zeit das Zitat von Abraham im Kopf herum (es war Anfang des Jahres eins der täglichen Zitate), Abraham meinten zum Tod "..und irgendwann werdet ihr genau aus dieser Freude heraus die physische Welt verlassen" (oder so ähnlich).
"aus reiner Freude heraus" das geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
Ich sehe jemanden auf einem Trampolin springend, immer in eine neue Erfahrung hinein..rein aus Freude.

Ich möchte morgens aufwachen, und den Tag aus reiner Freude heraus beginnen, nicht aus Pflichtgefühl.
Ich frage mich ob ich aus reiner Freude heraus, mir abends überhaupt den Wecker stellen würde, würde ich mir morgens die Zähne putzen, mit meinen Haaren kämpfen, bestimmte Termine wahrnehmen... wahrscheinlich würde ich aus dem Gefühl der reinen Freude heraus, an all die Sachen gar nicht denken,
und das wäre auch gar nicht schlimm,
denn alles was ich außerhalb dieser reinen Freude unternehme macht keinen Sinn.

Natürlich würde ich aus der reinen Freude heraus auch auf Contraste stoßen, aber das wäre nicht weiter tragisch, denn es wären immer nur kurze Momente, die mir zu weiterer (Trampolin- :loveshower: ) Schwungkraft verhelfen.


(Ich schreibe später weiter, habe mich grade ablenken lassen)
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Zaungast » 27. Sep 2011, 20:10

Nochmal ein kleiner Exkurs - sorry, Zimtstern, falls es zu weit abdriftet -

Luxus hat geschrieben: :heartsmiel:

Die Anregung, den Gedanken "Problem" ganz zu eleminieren, stimmt mich
heiter und schwungvoll zugleich. Doch sollte man dann nicht auch noch die
Idee "Lösung" gleich mit über den Jordan schicken, denn das Eine kann doch
ohne das Andere kaum wahrgenommen werden?

Luxus


Liebe Luxus
falls Du meine Anregung meinst - ich dachte eigentlich, das wäre eine abrahamische Binsenweisheit. :shock:
Aber das, was es eigentlich zu streichen gilt, ist ja nicht das Wort selbst (was Du sicher auch nicht meinst.) So, wie ich es verstehe und immer schon gefühlt und betrieben habe, sind es allgemein die Assoziationen, die man bei dem Wort "Problem" hat, und welche das Wort überhaupt erst zum Problem machen :mrgreen: . "Baustelle" hätte ich jetzt z.B. auch vorgeschlagen. Gerne mag ich auch "Knoten", denn da denkt man viel lieber gleich an lösen (oder aufdröseln... :mrgreen: ).

Und konkret sind es halt die unliebsamen äusseren Umstände, auf die man nicht fokussieren sollte.
Aber dass da (für einen Wahrnehmenden bzw. in Kombination mit demselben) etwas ist - ein Stocken, ein Widerstand, ein Energieknoten - lässt sich ja nicht wegleugnen. Nur gibt es eben Bezeichnungen, die selbst die Auflösung gleich schon mehr im Blick haben, das Wieder-fliessen-Lassen.
"Baustelle" klingt für mich z.B. schon etwas dynamischer: Da ist was zu tun, da wird der Zustand, an dem alles wieder passt, schon mitgedacht. "Knoten" mag ich aber noch lieber, weil der aufgelöste Zustand wieder frei beweglich ist und nicht so fix scheint, wie das Ziel einer Baustelle.

Exkurs Ende

(Zweiter Exkurs:
Luxus hat geschrieben:Welch ein unbegrenzter Segen, dass sich der Mensch überall fühlen und
sich hinfühlen kann.

Genau das habe ich eben gerade auch gedacht! Das macht so einen Spass und hat mein Leben so verändert...und ich betreibe es mit grösster Freude. Sofort merkt man (z.b. bei anderen Menschen): Da ist Empfang, da ist gerade Funkstille, hier fliesst es, hier holpert es...das ist so ein anderes Vorgehen, als sich "Fakten" anzukucken - ich liebe es. :gvibes: )
Ganz lieben Gruss,

Z.
Zuletzt geändert von Zaungast am 27. Sep 2011, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
Zaungast
 

Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Sonrisa » 27. Sep 2011, 20:20

Schön, dass du wieder da bist. Auch wenn ich gar nicht mehr ganz hier bin. :huhu2:
Sonrisa
 

Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Zaungast » 27. Sep 2011, 20:23

zimtstern hat geschrieben:Ich möchte morgens aufwachen, und den Tag aus reiner Freude heraus beginnen, nicht aus Pflichtgefühl.
Ich frage mich ob ich aus reiner Freude heraus, mir abends überhaupt den Wecker stellen würde, würde ich mir morgens die Zähne putzen, mit meinen Haaren kämpfen, bestimmte Termine wahrnehmen... wahrscheinlich würde ich aus dem Gefühl der reinen Freude heraus, an all die Sachen gar nicht denken,
und das wäre auch gar nicht schlimm,
denn alles was ich außerhalb dieser reinen Freude unternehme macht keinen Sinn.


Hallo Zimtstern

Ich finde, dieser Beitrag von Dir im Ganzen strahlt schon was ganz was anderes aus. :clown:
Weiter so!!!!
Aber zu dem, was Du schreibst, und was ich zitiert habe: Probier es doch einfach aus. Versuche, Dich der Freude immer mehr anzunähern. Und wer weiss, was Du dann erlebst.
Ich erledige z.B. Sachen, die mich manchmal nerven, an guten Tagen doppelt so gerne (statt dass sie mir nicht mehr wichtig wären). Soll heissen: Dinge, die ich als eher unangenehme Pflicht erlebe, wenn ich schlecht drauf bin, machen mir sogar richtig Spass, weil das Wertschätzen von ganz alleine geschieht. Ich gehe dann z.B. einkaufen und geniesse bei jedem einzelnen gekauften Ding, dass ich mir das leisten kann, dass es sowas überhaupt gibt, dass der Vorratsschrank jetzt gefüllt ist...usw...
Ich geniesse dann Aufräumen, Leute anrufen, die ich aus irgend einem Grund anrufen muss - sogar Schuhe putzen....so ziemlich alles einfach. (Allerdings habe ich insgesamt ohnehin ein ganz angenehmes Leben...finde ich....es ist also nicht so besonders schwierig. Aber vielleicht liegt das ja auch an meiner Sichtweise...)

Lass Dich doch einfach überraschen, statt Spekulationen anzustellen.
Den Trampolinvergleich finde ich übrigens sehr schön!

Lieben Gruss,

Z.
Zaungast
 

Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Zaungast » 27. Sep 2011, 20:27

Und nochn OT:
Pamelina hat geschrieben:Schön, dass du wieder da bist. Auch wenn ich gar nicht mehr ganz hier bin. :huhu2:


Meinst Du mich? Ich bin ja eigentlich auch nicht ganz da ... dann passts ja :mrgreen:
Zaungast
 

Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Sonrisa » 27. Sep 2011, 20:44

Zaungast hat geschrieben:Meinst Du mich?


Ja. 8-)
Sonrisa
 

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