Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon zimtstern » 28. Sep 2011, 00:28

Ich habe grade den von Salome empfohlenen Workshop 62 gelesen (danke dir),

ich finde diesen Abschnitt hier so toll:

Wir möchten Euch das wirklich auf behutsame Art und Weise beibringen, aber die Realität, von der Ihr meint, sie ist real, ist es nicht.
Die Realität, von der Ihr denkt, sie sei die Wirklichkeit, verändert sich ständig, verändert sich, verändert sich, verändert sich.
Aber sie verändert sich immer aufgrund der Schwingung, die Ihr in jedem Moment ausstrahlt, und daher bekommt Ihr meist mehr vom Gleichen.


Ihr wollt saubere, reine, widerstandsfreie Imagination, damit er sich manifestieren kann.
Die Schwingung muss aber nicht rein sein, damit Euch das Imaginieren Freude macht, Freude macht, Freude macht, Freude macht, bis Ihr an einem Punkt ankommt, dass es so viel Freude macht, auch ohne dass es sich manifestiert hat, dann wird es sich manifestieren.


:gvibes:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Salome » 28. Sep 2011, 11:34

Hallo Zimtstern,

wenn ich aus Freude heraus handeln will, muss ich ja erst mal Freude am Dasein spüren. Die pure Lust am Leben in mir fühlen. Morgens aufwachen und sagen, oh wie schön dass ich hier bin :kuss: und das gelingt mir unterschiedlich gut.

Wie ich dahin gekommen bin, hm, ich glaube zum einen habe ich eh eine positive Grundeinstellung und zum anderen ganz sicher Schritt für Schritt mit Abe.

Ich bin mir heute viel bewusster welch ein gutes Leben ich habe und nehme die vielen, kleinen Annehmlichkeiten des Alltags mit ganz anderen Augen, viel bewusster, wahr. :gvibes:

Ich glaube es geht um die kleinen Banalitäten des Alltags, sie eben nicht als selbstverständlich anzusehen, sondern sie zu genießen und mich zu freuen, dass ich sie habe.

Ich habe mich mal ganz bewusst auf die kleinen Dinge konzentriert.

Nach dem Aufstehen gehe ich ins Bad, warmes Wasser, so viel ich möchte. :P
Wie viel Menschen stehen wohl dahinter um mir dieses Vergnügen zu ermöglichen?

Wenn es draußen wieder kälter wird ist mein Bad so warm wie ich es haben möchte, welch ein Genuss. :P
Wie viel Menschen stehen wohl dahinter um mir diese Annehmlichkeit zu ermöglichen? :lieb:

Ich habe das mit meinem Frühstück und jeder Mahlzeit des Tages so gemacht, ich geh an den Kühlschrank, nehme heraus was ich möchte und frühstücke oder koche…
Wer hat denn mein Brot gebacken, wer hat die Butter gemacht u.s. w. wie kamen denn all die Dinge in den Supermarkt, wer hat sie dort eingeräumt? Wie schön, dass ich aus der unglaublichen Fülle einfach wählen kann was ich möchte. :danke:

Einfach alles was ich in die Hand genommen habe aus diesem Blickwinkel betrachtet habe, Messer, Besteck, Töpfe u.s. w. und dabei daran gedacht habe, dass ich alles in die Hand nehmen kann. Zwei gesunde Hände habe, mich alleine abtrocknen kann, ich sehen und hören kann, das meine Finger und all meine Glieder mit spielerischer Leichtigkeit, na ja meistens, das tun was ich möchte. :loveshower:

Ich könnte das hier jetzt endlos fortsetzen, geh einfach mal mit offenen Augen und geschärften Sinnen durch den Tag und Deine Wohnung.

Ich wünsche Dir viel Vergnügen. :stimmt:

Liebe Grüße
Salome
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Kia » 28. Sep 2011, 11:49

Liebe Salome,

das hast Du so liebevoll und nachfühlbar beschrieben. Einfach schön und erhebend zu lesen. Ich danke Dir herzlich.

Kia :ros:

Achtsamkeit für die Kleinen Dinge ist so ein Geschenk !
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Kia » 28. Sep 2011, 11:52

Danke liebe Zimtstern für die Zitate. Über diesen Workshop 62 freue ich mich auch immer wieder.

Einer der besten Texte, die je geschrieben wurden. Danke Abraham :gvibes: :uns:

Lieben Gruss :lieb:
Kia
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Beautiful Mind » 28. Sep 2011, 20:14

Salome, das hast du sehr schön geschrieben, toll, wie du wertschätzend durch den Tag gehst.

Ich halte manchmal im Alltag inne und denke; "Wow, und das habe ich alles selbst manifestiert, ist das nicht fantastisch und da kommt noch viel, viel mehr, wenn ich das geschafft habe, schaffe ich auch all meine anderen Träume zu kreieren." Das hilft mir auch meistens in einen positiven Flow zu kommen und manchen langweiligen Alltagskram wieder mit mehr Freude zu erledigen.

LG, BM :gvibes:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon zimtstern » 29. Sep 2011, 18:33

Ich finde auch das Salome das ganz toll beschrieben hat :lieb:


Ich bin grade auf einen älteren Thread gestoßen, den Lilith vor ungefähr einem Jahr eröffnet hat Arbeitsteilung: Das Universum oder Ich?, und ich finde das passt wunderbar zu dem Thema hier.

Es geht um den Universalen Manager, der To-Do Liste von Esther, bei der sie eine Liste mit Dingen anlegt die sie selbst erledigen möchte (weil sie die Freude und Inspiration dafür spürt) und eine Liste mit Dingen dessen Erledigung sie an das Universum delegiert.

Ich habe mich grade gefragt, warum man das nicht bei allen großen und kleinen Dingen im Leben tut die sich schwer, zäh und wenig inspiriert anfühlen, wenn man über sie nachdenkt oder tut.
Wir wissen ja dass es ohne inspirierte Leichtigkeit und Freude kaum zu einem guten Ergebnis kommt.

Loa hat in dem Thread dazu geschrieben:

Im Prinzip sind Esther´s "to-do-Listen" ja nichts anderes als Step 2 des Schöpfungsprozesses - wir überlassen die Orchestrierung der Manifestation, das Zusammenbringen aller notwendigen Komponente, dem Universum. Genau das IST also die Aufgabe des Universums - es bringt alle notwendigen Einzelheiten zusammen, damit Du in dem Moment, wo Du loslassen kannst, inspiriert bist (...)

Der grössere "Teil" von uns, der Nicht-Physische, ist der Teil, aus dem die Inspiration durch die Verbindung mit Allem-Was-Ist geboren wird. Wenn wir diese Verbindung nicht durch Bedenken und Druck und Angst, nicht fertig zu werden, blockieren, wird alles mit Leichtigkeit fliessen und die kooperativen Komponente fügen sich wie unter phantastischer Regie zusammen.

(...) Wenn Du den dringenden Wunsch aufgibst, dass es so sein soll. Also von "ich möchte unbedingt" und "ich will" in den Modus der freudigen Erwartung gehst, dass es so sein wird.



Genau genommen könnte man statt Universum oder Universalen Manager auch "Inner Being" sagen, denke ich.

Ich stelle mir einfach vor ich übergebe dem IB, meinem vertrauensvollen, überaus kompetenten, all-wissenden Helfer (und größeren Teil von mir) die Angelegenheit, und weil ich dem IB vertrauen kann, weiß dass seine Lösungen meist besser werden als ich es je hätte erwarten können, lehne ich mich zurück und beschäftige mich erst wieder mit dem Thema wenn es sich leicht, inspiriert und freudig anfühlt. (Und handeln/tun als mögliche Konsequenz kommt natürlich auch erst dann in Frage wenn es sich leicht und freundvoll anfühlt).

Weil mir delegieren und gewiss sein dass es erledigt wird (loslassen), noch nicht so leicht fällt, habe ich meinem IB vorhin einen Brief geschrieben mit der Angelegenheit von der ich möchte dass er sie erledigt.
Ich habe darin auch meine Sorgen und Bedenken zum Ausdruck gebracht, um sicher zu gehen dass das IB alles weiß (weiß es ja eh... aber :clown: ), und danach konnte ich wirklich mit einem guten Gefühl davon loslassen.
Der Brief kommt jetzt sogar tatsächlich in ein "Erledigt"-Fach :clown: Und ich kann mich beruhigt anderen Dingen widmen zu denen ich mich inspiriert fühle.

Aber warum sollte man das eigentlich nur bei größeren Themen machen?

Wenn ich im Alltag, in irgendeinem Lebensbereich das Gefühl habe, da fällt mir etwas schwer, da baut sich Widerstand auf,
warum übergebe ich dieses Thema zur Lösung dann nicht dem IB?
Wenn ich zB. den inneren Druck spüre etwas erledigen zu müssen (und sei es nur ein paar Dinge wegzuräumen), und ich mich kaum dazu durchringen kann, dann könnte ich das Thema abgeben, loslassen, und mich statt dessem Dingen widmen die sich leicht anfühlen. Und sei es nur mich auf die Couch zu legen und ein bisschen zu dösen.

So die Theorie.. ich werde gleich mal mit der Praxis beginnen :gvibes:

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Phoenix » 30. Sep 2011, 10:05

zimtstern hat geschrieben:Weil mir delegieren und gewiss sein dass es erledigt wird (loslassen), noch nicht so leicht fällt, habe ich meinem IB vorhin einen Brief geschrieben mit der Angelegenheit von der ich möchte dass er sie erledigt.
Ich habe darin auch meine Sorgen und Bedenken zum Ausdruck gebracht, um sicher zu gehen dass das IB alles weiß (weiß es ja eh... aber :clown: ), und danach konnte ich wirklich mit einem guten Gefühl davon loslassen.
Der Brief kommt jetzt sogar tatsächlich in ein "Erledigt"-Fach :clown: Und ich kann mich beruhigt anderen Dingen widmen zu denen ich mich inspiriert fühle.


Vielen Dank liebe Zimtstern dafür :ros:
Genau diesen Hinweis bzw. Erinnerung hab ich grad gebraucht, muss nämlich was recht kompliziert Schwieriges mit allerlei Konsequenzen regeln und weiß schon die ganze Zeit nicht, wie ich's richtig angehen soll. Na, dann geh ich jetzt mal meinem genialen IB aus dem Weg. :cool2:
Manchmal sieht man echt den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Ganz herzliches DANKESCHÖN und ein entspanntes Wochenende!
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon lawofattraction » 1. Okt 2011, 06:59

zimtstern hat geschrieben:Genau genommen könnte man statt Universum oder Universalen Manager auch "Inner Being" sagen, denke ich.


Guten Morgen, Ihr Lieben,

ich denke, da muss man schon ein wenig differenzieren und die Begriffe nicht vermischen, das führt zu Verwirrung. Das Inner Being ist der nicht-physische Teil unserer Selbst, und in dieser Form hat es mit den erwähnten Dingen, wie z.B. ein Universal Manager, der etwas "erledigen soll", nicht die gleiche Plattform. Mit unserem Inner Being sind wir nur dann verbunden, wenn wir im Vortex sind - und im Vortex sind Probleme nicht existent.

Das Inner Being, unser Gott-Teil, Vortex wird niemals dorthin seine Aufmerksamkeit richten, wo etwas zu tun, wo Probleme, Überforderung, Überlastung, etwas nicht vollkommen oder zu erledigen ist. Dieser "Teil" sieht nur die Vollkommenheit, gerade daher befinden wir uns dort dann im Einklang, wenn wir höchste Freude, wenn wir Bliss und vollkommene Einheit mit dieser nicht-phyischen Ausformung erfahren. Unser Inner Being ist niemals zu Zeiten "beteiligt", in denen wir uns so überlastet fühlen, dass wir einen UM brauchen. Inner Being = Vollkommenheit der Fusion physischer und nicht-physischer Energie - fühlbar und spürbar dann, wenn wir widerstandsfrei im Vortex sind.

Der Gedanke "ich übergebe es dem UM" bedeutet ja ein Aufgeben des Versuchens und eigenen "Aktionierens", da man gedanklich die Angelegenheit in kompetente Hände gelegt hat, so wie man im Geschäftsleben an einen fähigen Mitarbeiter delegiert. De facto ist das aber natürlich nicht passiert, da es niemand ausserhalb unserer selbst gibt, der irgendetwas für uns erledigt. Auflösung unserer Problemstellungen geschieht einzig und alleine durch unsere Ausrichtung der Gedanken, die dann aufgrund des LoA Entsprechendes anziehen. Im Prinzip ist die Übergabe an den Manager also nichts anderes als den eigenen Widerstand aufzugeben, daher ist die Ausrichtung nun so, dass Erwünschtes angezogen wird und der Wunsch in die Manifestation gehen kann.

Der Universal Manager ist nichts anderes als das Gesetz der Anziehung, das sich darum kümmert, die notwendigen Komponente aufgrund der angebotenen Schwingung zusammenzufügen.

Die Metapher des Universal Managers ist eine Hilfskrücke, die Abraham in den Anfängen verwendet haben, als mancher noch die Idee einer äusseren Hilfe brauchte, da die Idee der direkten Beeinflussung und Gestaltung unseres ganzen Erlebens durch unsere Gedanken noch etwas überforderte. Heute benützen Abraham viele dieser Allegorien nur noch selten in ihren Lehren. Ersetzt werden können diese Krücken durch die Erkenntnis, dass wir in jedem Moment die Verwalter und Manager unseres Er-Lebens sind - dadurch, dass wir unsere Gedanken entsprechend ausrichten.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Phoenix » 1. Okt 2011, 09:09

Liebe Loa, immer wieder DANKE für Deine Erinnerungen ans Wesentliche :ros:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Herzi » 1. Okt 2011, 10:56

Hallo

Danke Loa für die Information.
:danke:
Ein Video wie man mit seinem Inner Beeing kommuniziert habe ich hier gerade gesehen



Schönes Wochenende.
Gruß Herzi
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Kia » 1. Okt 2011, 11:02

Wunderbarer Text, liebe Loa,

danke Dir auch ganz herzlich :ros: :uns:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon zimtstern » 1. Okt 2011, 15:16

Danke liebe Loa für die Erklärung,

ich war mir in nachhinein selbst nicht mehr so sicher ob man den Universal Manager mit dem Inner Being gleichsetzen kann, aber da mir ja bewußt ist dass es sich dabei nur um eine "vorgestellte Hilfe" handelt, dachte ich es sei vielleicht auch nicht ganz so wichtig.
Ich habe mir das übrigens so vorgestellt dass das IB ja der Teil von mir ist, der in Verbindung zur Quelle steht, und somit hat es sich ganz gut angefühlt alles einfach mal (in der Vorstellung) dorthin zu delegieren :mrgreen:

Es ist manchmal ein bisschen verwirrend wenn man nicht von Anfang an die Entwicklung mit Abe durchgemacht hat und die Teachings nicht in zeitlicher Reihenfolge liest/hört.
Ich hatte von Anfang an eher eine Abneigung gegen diese spielerischen Hifskrücken, deshalb konnte ich auch mit dem Begriff "Universal Manager" nichts anfangen... Allerdings, mich nur auf mich zu verlassen (rein in der Vorstellung) schaffe ich auch nicht. Ich hänge wohl noch irgendwo dazwischen... :oops:

Mich nervt das grade tierisch, weil ich eben weiß dass die volle Schöpferkraft sich erst entfalten kann wenn es keine Trennung zwischen IB und "mir" gibt. Und trotzdem muss ich mir diese immer wieder denken um loslassen zu können...


Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Herzi » 1. Okt 2011, 15:56

Hallo
.... Und trotzdem muss ich mir diese immer wieder denken um loslassen zu können...


Ich bin mir nicht sicher ob "denken" der richtige Ausdruck ist, geschweige denn Inhalt oder Machart. Ich meine es geht um`s Verbinden mit dem IB. Damit verbunden sein, bzw. nicht getrennt sein (von mir selbst). Denken ist da eher hinderlich. Also wohl Denken erst ausschalten sogar. Aber vielleicht meintest du das ja auch genauso.

Ja das mit den neuen Begriffen ist ein bischen schwierig. Für mich auch anfangs.
Ich bin zudem auch gerade am Überlegen, ob Inner Beeing ein anderer Begriff für Seele ist?
Aber wenn man diese Erklärung hier aus dem Glossar nimmt:
Inner Being – IB – das Innere Wesen, das Höhere Selbst, der Teil von uns, der über den physischen Körper hinaus existiert und unsterblich ist
Dann ist das also das nichtphysische, also der Geist ??
Wir bestehen ja aus Geist, Körper und Seele.
Oder ist hier der sog. göttliche Geist gemeint?
Haben wir also 2 Geister :lol:
Gar nicht mal so einfach, ein wenig verwirrend :)
(Allgemein verwirrend, weil es ja nicht zu fassen und sehen ist - wie Strom)
Gruß Herzi
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon zimtstern » 1. Okt 2011, 18:39

Hallo,

wenn es möglich gewesen wäre dann hätte ich den letzten Teil meines letzten Beitrages nochmal editiert oder gelöscht, ich habe ihn, im Gegensatz zum ersten Teil in einer ziemlich unwohlen und verwirrten Stimmung geschrieben... (Ich verspreche ich werde mich bessern @all :lieb: )

Herzi hat geschrieben:Ich bin mir nicht sicher ob "denken" der richtige Ausdruck ist, geschweige denn Inhalt oder Machart. Ich meine es geht um`s Verbinden mit dem IB. Damit verbunden sein, bzw. nicht getrennt sein (von mir selbst). Denken ist da eher hinderlich. Also wohl Denken erst ausschalten sogar. Aber vielleicht meintest du das ja auch genauso.


Ja du hast recht,
und ich meinte es auch eigentlich so, dass mir das noch nicht so richtig gelingt.
Ich stelle mir das IB wie eine zweite Person vor (was es aber nicht ist, es ist einfach nur der größere Teil von uns), und mache mir so vor, Verantwortung abzugeben, weil ich noch nicht genug Vertrauen in mich habe.

Herzi hat geschrieben:Ja das mit den neuen Begriffen ist ein bischen schwierig. Für mich auch anfangs.


Es geht nicht nur um die Begriffe, vor einiger Zeit haben Abraham gesagt "Vergesst die Methoden und geht einfach in den Vortex", durch die Methoden und Hilfsmittel sollte eigentlich nur geübt werden Widerstand abzubauen und in die Macht der eigenen Gedanken zu vertrauen.
In einem anderen Thread wurde mal darüber diskutiert, wer sich davon angesprochen fühlt und wer lieber noch ein bisschen mit dem Methoden arbeitet...

Herzi hat geschrieben:Ich bin zudem auch gerade am Überlegen, ob Inner Beeing ein anderer Begriff für Seele ist?
Aber wenn man diese Erklärung hier aus dem Glossar nimmt:
Inner Being – IB – das Innere Wesen, das Höhere Selbst, der Teil von uns, der über den physischen Körper hinaus existiert und unsterblich ist.

Dann ist das also das nichtphysische, also der Geist ??
Wir bestehen ja aus Geist, Körper und Seele.
Oder ist hier der sog. göttliche Geist gemeint?
Haben wir also 2 Geister
Gar nicht mal so einfach, ein wenig verwirrend :)
(Allgemein verwirrend, weil es ja nicht zu fassen und sehen ist - wie Strom)


Im Prinzip ist Seele ja auch nur ein Begriff.

Wir neigen natürlich es mit bestimmten bekannten Begriffen und Vorstellungen zu vergleichen, aber ich finde es eigentlich viel schöner mir das IB als das vorzustellen was es ist
Inner Being – IB – das Innere Wesen, das Höhere Selbst, der Teil von uns, der über den physischen Körper hinaus existiert und unsterblich ist.

Wenn sich jemand den Geist oder die Seele immer so vorgestellt hat, dann passt das natürlich.

Ich habe mich nie (auch nicht vor Abraham) viel mit dieser "Körper, Geist, Seele" Vorstellung beschäftigt, im christlichen Sinne wäre der Geist ja der Hl. Geist der von Gott (der Dreieinige) auf uns herabgesand wurde. (Somit die Verbindung zu Gott) und die Seele der unsterbliche Teil von uns.
Dann wäre das Inner Beeing, wenn man es damit vergleicht, wohl eine Mischung aus Geist-Seele, der Geist Aspekt könnte dann die Verbindung zur Quelle darstellen.

Manchmal engt man sich mit solchen Vergleichen aber auch ein, denke ich...

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
:lieb:
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Herzi » 1. Okt 2011, 21:58

Hallo Zimtstern
dankeschön
bis hierhin.




Gruß Herzi
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon lawofattraction » 2. Okt 2011, 07:06




Schönen guten Morgen an alle,

die Metaphern und Analogien versuchen ja, etwas eigentlich nicht Beschreibbares in Worte zu fassen, so dass wir in unserem 3D Verständnis das be-greifen können.

Abraham betonen immer wieder, wie unzulänglich diese Versuche eigentlich sind, aber auf irgendeine Weise müssen sie es uns ja beschreiben. Eigentlich :clown: ist es ja ganz einfach. Da ist die Quelle, Alles-Was-Ist, Geist = Spirit, Gott - wobei Abraham sagen, dass sie diesen Begriff nicht gerne benützen, da er von den instutionalisierten Glaubensgemeinschaften meist in einer Form benutzt wird, die von der Wahrheit nicht weiter entfernt sein könnte - Ähnliches gilt auch für die Verwendung des Begriffes Seele. Intuition, Innere Stimme, Höheres Selbst, Inner Being und viele andere sind ebenfalls Ausdrücke, die man für diese nicht-physische Entität wählen kann.

Dieser grosse nicht-physische Teil, den Abraham auch das "ICH" nennen im Gegensatz zu dem hier physisch vertretenen "ich" ist unser Inner Being, das den vollkommenen Überblick hat über alles, was wir jemals erlebt haben und auch das, was sich in unserer Zukunft befindet. Es ist ein Wesen mit einer weitestgesteckten Aussicht auf die, die wir sind.

Bei unserer Geburt ist ein kleinerer "Teil" dieses grossen nicht-physischen ICH in diese Welt gekommen, um Erfahrungen zu machen, die nur in Menschengestalt möglich sind. Diese Erfahrungen haben als Motor den Contrast, also Vielfalt der Wahlmöglichkeiten ebenso wie Hürden, die zur immer weiteren Ausdehnung des Grossen Ganzen dienen, indem wir Wünsche haben, uns damit ausrichten und ihre physische Manifestation erfahren.

Dieser nicht-physische Teil kennt uns in physischer Ausformung bis ins kleinste Detail und weiss, wer wir sind. Es ist unser Gefühl und unser Barometer, die anzeigen, wie gross die Distanz ist zwischen unseren Wünschen und unserer augenblicklichen Schwingung. Es ist der Teil, der weiss, wie unsere Energie fliesst.

Der grosse nicht-physische Teil betet uns an und verehrt uns aufgrund dessen, was wir leben. Er ist der direkte Empfänger der Ausdehnung, die wir durch unser tägliches Leben erfahren. Er ist der Nutzniesser all dessen, was wir erbeten haben. Er ist der Wohltäter des Lebens, das wir leben. Er ist die Vollendung dessen, wer wir sind. Er ist der am weitesten ausgedehnte spirituelle Teil dessen, wer wir sind. Er ist unsere Liebe, unsere Quelle, unser Ganzes, unser Heilsein. Er ist das, was wir dann sind, wenn wir Glück erfahren. Er ist Lebenskraft, die immer durch uns strömt und die direkte Anbindung an die Quelle - wenn wir es zulassen.

Wir sind ewige Wesen, wir sind nicht entweder tot oder lebendig. Wir sind nicht mal Engel im Himmel oder sterblich. Wir sind nicht einmal "dort" mit der Quelle und dann hier ohne sie. Wir sind immer Quellenenergie. Wir sind hauptsächlich Schwingung. Und dieses physische Wesen, das wir als "ich" kennen und all die physischen Dinge, die uns umgeben, sind Interpretationen von Schwingung, aus der wir diese wunderbare Welt, in der wir leben, geschaffen haben. Wir sind hier im physischen Körper als Leading Edge der Gedanken. Und es ist wunderbar, dass wir hier sind.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sonntag
Loa



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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Kia » 2. Okt 2011, 08:06

lawofattraction hat geschrieben:Dieser grosse nicht-physische Teil, den Abraham auch das "ICH" nennen im Gegensatz zu dem hier physisch vertretenen "ich" ist unser Inner Being, das den vollkommenen Überblick hat über alles, was wir jemals erlebt haben und auch das, was sich in unserer Zukunft befindet. Es ist ein Wesen mit einer weitestgesteckten Aussicht auf die, die wir sind.


Guten Morgen, liebe Loa und ihr Lieben alle,

danke vielmals - obwohl mir das klar ist, was Du schreibst, neige ich dazu immer wieder zu vergessen, dass auch im JETZT, im Sein, das Zukünftige ist. Das ist so erleichternd das immer wieder zu spüren, wenn die Erkenntnis "heraufdämmert" und gleichzeitig ist das der Haken, an dem ich immer wieder hängen blieb. :oops:

Ich bin die, die die Erfahrungen erschafft und die Erfahrungen erlebt und auch die Erfahrung selbst, alle drei. Aber nur im Vortex.
Ausserhalb des Vortex ist etwas anderes spürbar, nämlich diese schmerzliche Trennung von mir und MIR und das Gefühl, irgendetwas da "draussen" verschafft mir gute oder nicht gute Erfahrungen. Out of Vortex habe ich das Gefühl der "Erleider" meiner Schöpfungen zu sein. :clown: Im Vortex ist Allowing, Well-Being und diese Idee der Trennung von irgendetwas gar keine Option, da andere Schwingungsfrequenz.

Danke für die Erinnerung :loveshower: Danke für Deine wohltuenden Worte und die Klarheit, die entsteht beim Lesen.

Und Dir und Euch allen herzlich

schönen Herbst-Sonnen-Tag

Kia

Noch was vergessen: Und aus jeder Erfahrung, die dann erlebt wird, geht der ganze Schöpfungsvorgang ja wieder von frisch los, also wieder dehnt sich das ganze aus und wieder und wieder in alle Ewigkeit...
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Salome » 2. Okt 2011, 09:09

Liebe Loa,

wunderbar, fantastisch - Herz was willst du mehr.
.. :vortex:

Euch allen einen sonnigen Sonntag
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Re: Probleme verwalten vs. Tun aus reiner Freude

Beitragvon Martina Weigt » 1. Nov 2011, 18:55

Ich steige hier mal in die Diskussion ein, ohne alles gelesen zu haben.

"Pro"-bleme sind, wie einer mal gesagt hat, "Für"-dich. M.E. sind sie etwas Illusionär-Geschafftes, was eigentlich nicht ist. Der Mensch macht aus etwas ein Problem, weil er etwas nicht sieht, was schon als Lösung vor ihm liegt, was er vielleicht auch nicht wahrhaben will.

In jedem Problem liegt nämlich schon die Lösung, wie in jeder Frage die Antwort. Das "Problem" ist, dass wir die Dinge nicht so belassen können, wie sie sind, es dann zum Problem erklären, und dann verzweifelt nach einer Änderung suchen.
Alles Liebe
Martina

Manchmal hilft es, die Blickrichtung zu ändern.
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