Positives Momentum einer neuen Idee

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Positives Momentum einer neuen Idee

Beitragvon Maike » 6. Jul 2015, 01:57

Hallo Ihr Lieben,

vor einigen Tagen hatte ich eine Idee, eine Inspiration, die es mir angetan hat. Fühlte sich gut bis sich die zweifelnden, hinterfragenden Gedanken einschleichen wollten. Ich bin dann etwas allgemeiner geworden und hab den Gedanken "Wäre eine nette Vorstellung" fokussiert.
Dieser Augenblick, wenn eine Inspiration geboren wird, fühlt sich sehr leicht und freudig an, und ich frag mich, wie man dieses Momentum aufrechterhalten kann, ohne "conditional" zu werden oder sich sämtliche Frage des Wie zu stellen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Positives Momentum einer neuen Idee

Beitragvon Klara » 6. Jul 2015, 20:24

Liebe Maike,

ich erinnere mich, dass Abe genau DAS mal in einem ihrer Bücher beschrieben haben. Leider weiß ich nicht mehr, in welchem. Da beschrieben Abe genau den Prozess, den Du beschreibst: Wenn eine Idee oder ein Wunsch entsteht, fühlt der sich ausnahmslos gut und leicht und freudig an. Das kann auch nur ein ganz kurzer Moment sein...je nachdem wie schnell man Widerstandsgedanken denkt.
Allein dieses Wissen, dass der erste Moment "richtig und gut" ist, daran zu erkennen, dass er sich einfach gut anfühlt, würde mir allein schon etwas dabei helfen, mich darauf wieder zu konzentrieren. Auch wenn das bedeutet, dass man sich erstmal ablenken muss und dann übt und übt und übt nur dieses leichte, freudige Gefühl zu erfahren. Und sobald wieder vermehrte unangenehme Gedanken kommen, sofort den Fokus wieder weg.

Viel Erfolg!
Liebe Grüße,
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Re: Positives Momentum einer neuen Idee

Beitragvon Lumo » 18. Jul 2015, 19:43

Liebe Maike,

ich verwende derzeit "Wünschen und bekommen" als Praxisbuch.

Ich habe soeben folgende Absätze rausgesucht:
Seite 185: Optimale Bedingungen für schöpferische Materialisierungen sind demnach dann gegeben, wenn du dir etwas sehr, sehr wünscht und zugleich wirklich daran glaubst, dass du es auch bekommen kannst.

Seite 205: Deine Vorstellungskraft wird dir helfen, dir darüber klar zu werden, was als Nächstes zu geschehen hat. In deiner Imagination kannst du deine Pläne auf Fehler überprüfen. Du kannst zunächst alles in Ruhe vor deinem inneren Auge entwerfen bis sich dein Traum so vertraut anfühlt, dass die physische Manifestation ganz einfach der nächste logische Schritt ist.
Da dachte eine Mutter darüber nach mit der erwachsenen Tochter ein hübsches Haus zu kaufen um daraus eine Ferienpension zu machen. Die Tochter sagte zur Mutter: "Wenn es doch nur einen Weg gäbe, wie wir diesen Traum verwirklichen könnten."

Vielleicht helfen dir diese Passagen.

Alles Liebe, Lumo
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Re: Positives Momentum einer neuen Idee

Beitragvon Maike » 22. Jul 2015, 00:04

Hallo ihr Lieben,

danke für eure Antworten.

Neuerdings habe ich feststellen müssen, wie schnell mir die Luft ausgeht für das Erreichen von Zielen und Wünschen. Mir dauert es meistens zu lange, es wird öde, langweilig und anstrengend oder aber ich entdecke unterwegs andere Dinge, die ich interessant finde und muss meinen Navi auf neues Ziel stellen. Das geht so lange bis ich es wieder langweilig und langatmig finde oder ein anderer Begeisterungsfunke auftaucht.
Ich bin damit ziemlich unglücklich. :| Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Positives Momentum einer neuen Idee

Beitragvon lawofattraction » 22. Jul 2015, 07:57




Liebe Maike,

beim Lesen Deines obigen Beitrages kam mir sofort der WS 203 eingefallen. Wobei dessen Titel eigentlich irreführend ist bzw. nicht die wichtigen Aussagen zum Prozess des Wünschens darin vermuten lässt.

Maike hat geschrieben:.... das Erreichen von Zielen und Wünschen. Mir dauert es meistens zu lange, es wird öde, langweilig und anstrengend ....


Dies Erreichen ist kein fixer Moment, sondern eine Kette von Ereignissen, Begegnungen, Ideen, Inspirationen und Freude auf dem Weg. Das Erreichen ist der ganze Prozess vom Abschiessen der Wunschrakte bis hin zur physischen Manifestation mit allen Stationen auf dem Weg.

Ich habe erfahren, dass das Fixieren auf ein Ziel vollkommen unflexibel macht. Weil es in den Vorstellungen eine bestimmte Form angenommen hat, die jedoch dann, wenn ich es habe fliessen lassen, in den seltensten Fällen noch der Vorstellung entsprach. Und zwar genau dann, wenn ich mich auf die kleinen Schritte des Weges eingelassen habe und immer wieder Richtungsveränderungen vornehmen konnte, die fliessend und synchron mit meiner Umwelt waren und letztendlich oft zu einem Ergebnis geführt haben, das ganz anders und oft viel schöner war, als das, was ich einmal als Ziel bestimmt hatte.

Maike hat geschrieben:... oder aber ich entdecke unterwegs andere Dinge, die ich interessant finde und muss meinen Navi auf neues Ziel stellen. Das geht so lange bis ich es wieder langweilig und langatmig finde oder ein anderer Begeisterungsfunke auftaucht. Ich bin damit ziemlich unglücklich.


Das Erreichen des Ziels als Fixpunkt lässt Frustration aufkommen, weil es noch nicht da ist, nicht schnell genug kommt oder sich während des Prozesses verändert. Wenn Du in Deinen Navi ein Ziel eingibst, ist das während der Fahrt ja auch nicht in Deinem Fokus, sondern die Wegstrecke, auf der Du Dich in genau jedem Moment befindest. Da gibt es mal interessante Strecken, mal langweilige oder auch mal einen Stau.

Aus dem WS: Denn wir sprechen nicht einfach nur von einer Idee. Der Erfolg derer, über die wir sprechen, ist nicht nur aus einer einzigen Idee entstanden. Es war nicht so, dass sie über eine Idee gestolpert sind und die dann nachverfolgt und in Gang gesetzt haben.

Die Ideen sind gekommen und gekommen, immer mehr und immer weitere. Richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit, richtiger Ort, richtige Zeit – alles das ist gekommen und gekommen und gekommen.

Es wurden und werden auch immer noch tausende Entscheidungen getroffen in diesem Prozess der Evolution, versteht Ihr? Wir möchten gerne, dass Ihr über die Freude eines solchen Prozesses nachdenkt, und ganz besonders wünschen wir, dass Ihr dies versteht, denn das ist es, was die meisten nicht wissen, wenn sie von den Personen sprechen, über die wir uns hier unterhalten: Die meisten, die solche Schöpfungen von aussen betrachten, denken: „Ja, sie haben diese Idee gehabt und dann hat der Spass angefangen.“

Ihr Spass hat aber angefangen, lange bevor diese Idee geboren wurde. Sie hatten Spass beim Aussortieren und Auswählen, sie hatten Spass beim Abwägen, sie hatten Spass dabei, mit anderen die Ideen zu erörtern, sie hatten Spass, davon zu träumen, was sein könnte, sie hatten Spass beim Abschiessen ihrer Wunschraketen. Und sie hatten Spass dabei, sich selbst in Ausrichtung mit ihren Ideen zu bringen.

Es war nicht einfach der Höhepunkt von etwas, weil es einen Höhepunkt nicht gibt. Für Euch mag sich das so ansehen: bam – so sieht das aus – bumm – jetzt gerade hat diese Person das erlebt. Der Spass aber liegt darin, die Energien zu formen.


Lieben Gruss
Loa



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Re: Positives Momentum einer neuen Idee

Beitragvon Maike » 23. Jul 2015, 01:21

Liebe Loa,

danke dir. Es war ein Genuss mit deiner Nachricht in den Tag zu starten. Eine Verständnisfrage brennt mir noch unter den Nägeln. Wie genau soll man denn dann sein Ziel definieren? Ich werfe meine Ziele entweder hin, weil es mir zu lange dauert, weil ich zu starke Zweifel an deren Möglichkeit habe oder weil ich plötzlich etwas finde, was mir doch viel besser gefallen würde.

Beispiel: lange Zeit wollte ich unbedingt in Stadt x Leben. Vor einigen Wochen war ich in Stadt y auf Reisen und völlig angetan von der Atmosphäre, den Menschen, dem Lebensgefühl. Und dann war ich mir sicher, DAS ist es!!!
Und jetzt denke ich immer noch, es wäre schön, mal dort zu leben und eine tolle Zeit zu haben, aber der richtige Funke ist schon wieder erloschen. Und gegen eine Weile in Stadt x habe ich immer noch nichts einzuwenden.

Ich fühle mich dabei wie auf einer Schaukel, die mit viel Energie angestupst wird und so langsam schwingt sie sich ruhiger.

Ich würde gerne mal am Ball bleiben. Mich zieht es leider noch allzu oft weg von etwas, statt hin zu etwas. Das finde ich häufig schwierig auseinanderzuhalten.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Positives Momentum einer neuen Idee

Beitragvon lawofattraction » 23. Jul 2015, 08:09




Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:Wie genau soll man denn dann sein Ziel definieren?


das Ziel, der Wunsch, wurde ja lange geschaffen, bevor er als solcher überhaupt erkannt wurde. Aus dem Contrast heraus haben sich immer mehr Gefühls-Puzzleteilchen zu diesem Wunsch zusammengetan, der irgendwann mit dem Titel "ich will in X leben" ins Bewusstssein getreten ist.

Die Aufmerksamkeit, die Du ihm nun schenkst, ist Dein Bemühen und Dein Erfolg, mit diesem Wunsch in Alignment zu kommen. Wenn Du vollkommen alignt bist, dann werden Dich keine 10 Pferde davon abhalten, dem Weg der Inspiration zu verfolgen. Wenn Du also keinen Enthusiasmus fühlst, dann ist die Energie noch nicht in Line und es ist gut, dass Du nicht in Aktionismus gehst.

Die meisten Wünsche sind eine ganz gemischte Sache aus Einzel-Wünschen, von denen wir erstmal nicht wissen, wie wir sie bekommen. Es ist ja im Fall eines Umzugs nicht einfach nur „die Stadt“, sondern es sind die Leute, der Geruch, der Verkehr, die fühlbare Energie, die Wohnung- die umgebende Natur, das Klima, die Kultur, das Essen, die Abendunterhaltung oder die Freizeitgestaltung, die Sprache, der Job und viele Einzelheiten mehr, also eine Mischung aus ganz vielen Elementen.

Das sind ganz viele unterschiedliche Ebenen, die alle in diesem einen Wunsch erfüllt werden sollen. Diese Mischung bedeutet Aufregung, Abenteuer und das Gefühl von Neuem. Ähnlich ist es bei jedem anderen Wunschthema. Auch eine Beziehung ist ja nicht nur "die Beziehung", sondern jeder Wunsch setzt sich aus ganz vielen verschiedenen Sub-Wünschen zusammen, deren Erfüllung wir uns aus dem Zusammensein mit einem anderen Menschen versprechen. Ein Job nicht nur eine Tätigkeit, sondern hat auch ganz viele emotionale Elemente, die in einem Wunsch zufriedengestellt werden sollen.

Wenn Du also nur auf diesen einen Vortex "ich will in der Stadt X wohnen" schaust, um Erfüllung all dieser Gefühle zu erhalten, dann wird es verständlich, dass bei dem Umfang eine gewisse Unlust oder Resignation oder Unglaube auf Durchführung aufkommen kann. Denn das ist es letztendlich, was Du suchst - Gefühl. Wir alle versprechen uns von jeder Wunscherfüllung die Erfüllung von Gefühlen.

Maike hat geschrieben:Ich fühle mich dabei wie auf einer Schaukel, die mit viel Energie angestupst wird und so langsam schwingt sie sich ruhiger.


Ich weiss natürlich nicht, welche inneren Mechanismen bei Dir ablaufen. Eine Möglichkeit wäre, einem Misserfolg bereits vorzubeugen, weil das Ziel un- oder schwer erreichbar scheint, indem man den Wunsch auf Sparflamme hält. Dann verliert er natürlich an Momentum.

Eine andere Möglichkeit sehe ich in der Angst, einen letzten endgültigen Schritt zu tun, so dass Du erst gar nicht in die Lage kommst, inspirierte Action zu erkennen und ihr zu folgen.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, dass jemand keine Entscheidungen treffen kann oder möchte, weil es so viel Vielfalt gibt. "Eigentlich wollte ich ja nach X, aber Y ist auch toll. Wenn ich jetzt die Entscheidung für X treffe, dann kommt Y nicht mehr infrage. Also halte ich mir lieber die Tür für beides offen." Beides hat aber keine Zugkraft, da die Energie gesplittet ist.

Ich würde im Moment einfach vollkommen auf der Fühlebene bleiben, denn da ist die innere Bewegung, da ist das Körpergefühl, das sich letztendlich in Ideen und Inspiration ausdrücken kann. Ohne jeglichen Kontext fühlen. Jede empfunde Hürde ist ja schliesslich ein Zeichen dafür, das das, was man tut, keinen Erfolg verspricht. Im NLP gibt es einen Spruch: "Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, tue etwas anderes."

Maike hat geschrieben: Mich zieht es leider noch allzu oft weg von etwas, statt hin zu etwas. Das finde ich häufig schwierig auseinanderzuhalten.


Das ist nicht schwierig. Das eine fühlt sich gut an, das andere schlecht. :mrgreen:

Lieben Gruss
Loa





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