Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon wesernixe1 » 2. Okt 2010, 13:21

Hallo Ihr Lieben,

ich habe hier und dort im Forum gelesen habe, das einige von euch "Hoppen".
Nun habe ich im Forum von Bärbel Mohr einen kleinen Einblick bekommen,wenn ich die Interaktion auch teilweise sehr
widersprüchlich finde.
Auch mit dem Thema Verzeihen und Abrahams Meinung dazu krieg ich nicht auf die Kette!
Wie macht ihr das mit dem Hoppen?
Freu mich auf inspirierende Anregungen..

Vielleicht ist dies OT-dann verschiebt es gern
Die Vergangenheit gehört der Erinnerung-die Zukunft gehört der Sehnsucht -Osho-
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Re: Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon Kia » 2. Okt 2010, 17:21

Liebe Wesernixe,

ich hab das mit dem Hoppen nicht hingekriegt, war mir zu anstrengend auch, es zu erlernen :oops: :teuflischgut: und die Widersprüche zu Abraham sah ich auch wie Du. Z.B. zu verzeihen gibt es ja nichts, wenn ich die Quelle bin (von MIR). Ich fand das plötzlich so "schizophren" mich bei MIR zu entschuldigen. Ausserdem habe ich hier im Forum gelernt, die Aufmerksamkeit ausschliesslich nach innen zu richten "Alignment with Source", Ausrichtung auf die Quelle, ja und da mache ich nichts uninspiriertes, was jemand anderen schadet. Ich bin da recht radikal geworden und hoffe, Du findest jemanden, der das besser erklären kann, bei dem es funktioniert.
Am Anfang hier im Forum, hab ich's mal ausprobiert. Es ging einfach nicht. Denn beim Hoppen schaut die hoppende Person nach aussen.

Und lies doch mal die Workshops zu Vergeben, es hat hier zwei Workshops unter Abraham-Ressourcen. Also ich finde das verträgt sich einfach nicht so gut mit dem hoppen; oder ich verstehe es nicht besser :teuflischgut:

Herzlichen Gruss
Kia
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Re: Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon lawofattraction » 5. Okt 2010, 08:06




Hallo Wesernixe,

Kia hat es wunderbar erklärt. Das "Hoppen" benutzt einen langen Umweg für etwas, was nur einen einzigen Schritt erfordert. Nämlich die Erkenntnis, dass das, was wir in unserem Erleben vorfinden, dort nur deshalb ist, weil wir es durch unsere Gedanken und daher unsere Schwingung angezogen haben. LoA.

Es geht den langen Weg, sich im Aussen umzuschauen, warum andere auf eine bestimmte Art und Weise handeln. Über das Verständnis der Motivation der anderen - ohnehin ein unmögliches Unterfangen, man findet auch dabei immer nur Eigenes - soll dann vergeben und aufgelöst werden, was man da draussen gefunden hat. Die Fussangel dabei ist erstens der Fokus auf die unerwünschte Situation und zum anderen ist das natürlich eine Verlagerung der Verantwortung ins Aussen, wenn man sich Gedanken über die Motive der anderen machen möchte. Man kann nämlich bei dieser Betrachtung auch immer nur das finden, was zu uns gehört.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Hoppen für Menschen, die noch nicht in der Lage sind, vollumfänglich die Verantwortung im Sinne des LoA für ihr eigenes Leben zu übernehmen, hilfreich sein könnte. Sie brauchen noch einen Schuldigen im Aussen, können dann über die Betrachtung dieser Situation und das Einfühlen einen Zugang zu ihrem eigenen Anteil daran bekommen. Im Idealfall, denke ich mal. :clown:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon Buti » 5. Okt 2010, 08:40

Hi allerseits,

also ich "hoppe" nicht, aber ich habe schon einige Male Ho'oponopono praktiziert und es hat mir gut getan.

Ich glaube, daß das für "Abe-Anfänger", denen die Lehre vom LOA noch nicht in Fleisch und Bein übergegangen ist, ganz nützlich sein kann. Ho'oponopono zielt darauf ab, den Eigenanteil zu erkennen. Wir schauen zwar "scheinbar" auf den anderen, aber wir fragen uns ja eigentlich: Wenn ich der andere wäre, was würde ich dann fühlen und denken und warum würde ich so handeln? Also wir finden dabei etwas über uns selbst heraus. DAS, denke ich, ist es, worauf es hinausläuft und was ich für mich ganz nützlich empfunden habe. Wirklich die Sache in MIR drin zu erkennen und den Blick auf MICH zu richten.

Was gar nicht "Abe-konform" ist, ist das mit dem Verzeihen.

Für mich hat es sich dennoch gut angefühlt, mir selbst zu "verzeihen". Allerdings würde ich sagen, statt Verzeihen würde ich eher das Wort Loslassen benutzen. Ich lasse diese Geschichten los, die ich da an mir erkannt habe.
Oder meinetwegen könnte man auch akzeptieren dazu sagen. Also das Erkannte einfach akzeptieren, aber ohne ihm großartige Relevanz beizumessen. Es darf sein, ist alles nicht so schlimm. In dem Moment, wo wir etwas erkannt haben, ist eh schon ein Prozeß in Gang gesetzt.

Das fühlte sich für mich bislang gut und stimmig an.

Nur meine 2 Cents! :-))
Buti
 

Re: Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon Buti » 7. Okt 2010, 12:16

Ich habe gerade ein Zitat im Internet gefunden, das mir interessant scheint in diesem Zusammenhang, ich stelle es einfach mal hier rein.

<< If you say you’re sorry to the Universe, you’re taking responsibility for manifesting whatever situation you’re apologizing for.
Which can quickly turn around an unpleasant situation. >>
Buti
 

Re: Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon ZaWo » 7. Okt 2010, 12:51

....und du sagst damit gleichzeitig, dass diese Situation schlecht war. Ist auch ne Form von Widerstand und eher nicht förderlich, nach meinem Verständnis.

Edit: Das einzige, was ich darin erkennen kann ist der Schritt von der Ohnmacht in das Sich-Selbst-Schuldig-Fühlen. Das kann erleichternd sein.......aber eben nur vom Gefühlszustand Ohnmacht heraus. Ein allgemeiner Wahrheitsgehalt ist daraus nicht abzuleiten. Das grundsätzliche Verständnis z.B. bzgl der Rolle des Contrastes in unseren Leben und auch das Verständnis des EGS führt das Hoppen ad absurdum.
ZaWo
 

Re: Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon ZaWo » 7. Okt 2010, 12:55

Ach Buti, sei doch bitte so gut und nenne die Quelle dieses Zitates. ich wüsst schon gern, wer sowas schreibt. Das Internet an sich hat keinen Wahrheitsgehalt. Da findest du jedwede gedankliche Absonderheit.
ZaWo
 

Re: Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon Buti » 7. Okt 2010, 15:52

Ja gewiß, ZaWo, ich fand das Zitat in einem Kommentar zu diesem Blog
http://www.goodvibeblog.com
Es war wie gesagt ein Kommentar, also keine "offizielle" Info, sondern ein Meinungsbeitrag von Diskutierenden, so wie in Internetforen.

Ja, ich hatte das auch so verstanden, daß diese Person es so meinte, daß der Schritt von "Schuldig fühlen" aus der totalen Ohnmacht raus ein Schritt nach oben sein kann. Denn Ohnmacht heißt ja, alle anderen "machen was mit mir" und "ich bin dem Schicksal hilflos ausgeliefert" und so was alles.
Buti
 

Re: Ho'oponopono,wie macht ihr das?

Beitragvon wesernixe1 » 10. Okt 2010, 10:02

Hallo ihr Lieben,

erst mal ein von Herzen kommendes Dankeschön für all eure Antworten.
Besonders Kias und Loas Gedanken entsprechen dem,was ich über das Thema" Hoppen" in mir fühle.
Also für mich ist es nicht stimmig-auch nicht als LoA-Anfängerin,die ich bin

sonnige Grüsse
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