Ohne Mangel keine Manifestation?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon auja » 2. Feb 2010, 12:34

LillyB hat geschrieben:Derzeit probiere ich ,mich in 30 Tagen mehr in der Virtuellen Realität zu bewegen, als in der scheinbar gegenwärtigen, nach dem tollen Thread im amerikanischen Forum "Virtual Reality". Da entdecke ich im inneren ganz tolle Dinge und Erlebnisse, die alle darauf warten, empfangen zu werden. *freu* :loveshower: und der zweite Effekt direkt am Anfang ist schon, dass mich Kontraste weniger berühren. Mal sehen wie das weiter geht. Abraham sind immer für ein paar Überraschungen gut. :loveshower:

Ja, das sind sie... und das LOA sowieso. Habe gestern beschlossen, wieder mehr zu visualisieren und meine Realität nicht als Referenz für die Zukunft zu betrachten (auch ein schöner Thread im amerikanischen Forum - Stop using your NOW reality as a reference). Habe gestern eine Klasse Imagination meiner Zukunft gemacht, auch heute früh schon. Da passt es perfekt rein, dass du den "Virtual Reality"-Thread erwähnst, den ich, obwohl ich öfter dort vorbeischaue, übersehen habe. Danke! Die 30-Sekunden-Variante ist super und lässt sich auch im Alltag anwenden, noch besser als lange Visualisierungssitzungen. Bin begeistert und fühle mich heute supergummigut. :loveshower: :loveshower: :loveshower: Ich freue mich schon riesig auf die 30 Tage und meine wundervolle Zukunft. :vortex:

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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon Lumina » 2. Feb 2010, 16:51

@auja:
Super Idee, die Visualisierungen auf 30 sec. zu verkürzen! :stimmt: Wenn man zu lange macht, driftet man doch schon gerne mal ab und sieht plötzlich auch Unerwünschtes.

@all: Ein Gedanke ist mir noch gekommen zum Thema:
Brauchen wir wirklich zwingend Kontraste um zu wünschen? :hä:
Ein Beispiel aus meinem Leben: Als ich 8 Jahre alt war, war ich bei einer entfernt wohnenden Freundin für eine Woche zu Besuch. Sie hatte einen "Game Boy" mit dem Spiel "Die Schlümpfe". 8-) Wir verbrachten jedenfalls viel Zeit damit, abwechselnd zu spielen, und ich hatte viel Spaß. Und für mich stand fest: Mensch, so ein tolles Ding muss ich auch haben! :loveshower:
Ich hatte also überhaupt keinen Kontrast erlebt und trotzdem einen wirklich starken Wunsch entwickelt. Muss man denn unbedingt Mangel verspüren um neue, spaßige Möglichkeiten zu entdecken?
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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon lawofattraction » 2. Feb 2010, 17:22

Lumina hat geschrieben:Und für mich stand fest: Mensch, so ein tolles Ding muss ich auch haben! :loveshower:
Ich hatte also überhaupt keinen Kontrast erlebt und trotzdem einen wirklich starken Wunsch entwickelt. Muss man denn unbedingt Mangel verspüren um neue, spaßige Möglichkeiten zu entdecken?


Das Ding zu sehen und es nicht zu haben war ja schon der Contrast. In dem Moment, wo wir irgendetwas erfahren oder sehen und es haben oder sein wollen, greifen wir aus der Unmenge der Möglichkeiten etwas und legen es in den Escrow. Dem muss aber kein Mangel vorausgegangen sein. Contrast = Vielfalt der Möglichkeiten legt es Dir vor die Nase und Du kannst wählen oder nicht, es zu manifestieren. Auch wenn Sekunden vorher garnicht bewusst war, dass es ein Wunsch sein könnte.

Zum anderen kann man echten Mangel erleben, das heisst etwas schmerzlich als nicht vorhanden erkennen und es vermissen.



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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon ZaWo » 2. Feb 2010, 17:30

Ich erinnere mich mal bei Abraham gelesen zu haben, wie sie den genauen Detail-Prozess beschreiben:

Hier mal in meinen Worten:

Ich befinde mich gerade in einem völlig ausbalancierten Zustand (hypothetisch, ich weiss :lol: ) also zawo = ZAWO
Dann fällt zawo irgendetwas vor die Nase, was ich will.
Mein IB ergreift diesen Impuls sofort und wird zu einer ZAWO, die das Gewollte bereits besitzt und lebt. zawo <> ZAWO
zawo bemerkt sofort die Getrenntheitsgefühle und die fühlen sich schlecht an

Und das nicht, weil ihr irgendetwas fehlt, sondern, weil sie nicht mehr mit ihrem IB im Gleichschritt ist. Und das hieße, dass die Mangelgefühle nach dem Wunsch kommen und nicht umgekehrt.

Das mal als andere Betrachtungsweise von Mangelgefühlen. :P
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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon Sanaei » 2. Feb 2010, 17:44

also - das würde heissen, mein IB bekommt was mit, was ich gar noch nicht soooo "gerafft" habe verstandesmässig und in dem Moment kommt erst der Wunsch und dann der Mangel, weil erst mit dem Wunsch kommt das Gefühl, das was fehlt.... mmmhhh...
Das würde für mich einiges erklären... weil, viele Sachen, die laufend so eingetrudelt sind oder eintrudeln - da kann ich mich nicht an einen bewussten Wunsch erinnern... aber wenn mein IB was möchte, ich das dann verstandesmässig wahrnehme und vom Mangelgefühl meinen Fokus abziehe - dann läuft es wie geschmiert...

Super ZaWo, danke - das hat mich jetzt wieder ein Stück weitergebracht.... :bussi:
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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon ZaWo » 2. Feb 2010, 17:57

Oh bitte gerne :bussi:

Ich habe damals mit diesem Gedanken dann noch weiter rumgespielt und mir absichtlich Sachen angeguckt, die mir ein schlechtes Gefühl bereiten, weil.....
.....dieses schlechte Gefühl ein sicheres Zeichen dafür ist, dass das Erwünschte davon bereits in meinem Escrow ist. Also done und abrufbereit.

So kannst du dir im Prinzip durch Schlechtfühlen ein Bild von deinem Vortex zusammenbasteln.

Da bekommt, das "Genießt ihr den Contrast" eine ganz andere Dimension. :kgrhl:
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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon Lumina » 2. Feb 2010, 18:04

Danke, Loa und ZaWo für diese Erklärung!! :danke:

Ich dachte immer, mit "Contrast" wären als negativ empfundene Erfahrungen gemeint - eben im Kontrast zu dem, was man wirklich will. :nachdenk:

Ja, aber dann haben ja negative Gefühle wirklich nur den Sinn, uns darauf hinzuweisen, dass wir nicht Schritt halten mit dem IB! Ich dachte bis jetzt, während man negative Gefühle hat, wünscht man am stärksten und legt noch mehr in den VE...

Wenn ich jetzt zurückdenke, die negativen Gefühle kamen bei mir damals auch, aber erst, als meine Mutter mir keinen Game Boy kaufen wollte :evil: und ich ihn mir lange und mühsam ersparen musste. :roll:( Und dann als ich ihn endlich hatte, durfte ich nur 15 Minuten pro Tag spielen - habe aber heimlich viel mehr gespielt :P *hehe*. :P )
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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon Kia » 2. Feb 2010, 18:40

Liebe Frauen,

ich danke Euch von Herzen für diesen gelungenen Threat, der gut auch heissen könnte Multi-Dimensionale-Männer-Manifestions-Maximierung. Mir fiel die Kinnlade runter, echt. So toll. Ich mache es wie Einstein, nur umgekehrt:
ich schreib mir ab, wie es geht. Habe nämlich keine Erfahrung oder fast keine und bin entsprechend begeistert.
Bisher habe ich - ich trau`s fast nicht zu sagen - nein - nicht den erstbesten genommen, das schon nicht, aber doch einfach mich wählen lassen. Euer Gespräch ermutigt mich, sorgfältigere Wahlen zu treffen. :teuflischgut:

Und ich hoffe einfach ich treffe nicht Einstein, der das alles sofort durchschauen würde. Weil er ja auch Euer Rezept hat.

Was Männer angeht, verstosse ich gegen mein Motto (go with the flow) und werde ein paar Absichten aufschreiben!
:loveshower: :kgrhl:

Diese Schulung hier sieht nur einfach aus, ist alles ganz schön komplex und an fine work oder fine modelling (wenn ich selbst schreibe, kann ich Eure Texte nicht mehr sehen :hä: )
ist bei mir in diesem Bereich nicht zu denken....

with joy and laugh

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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon Einstein » 2. Feb 2010, 20:08

Hallo Kia,
ich würde mich geehrt fühlen, würde mich aber sehr wahrscheinlich sofort veraten, wenn ich ab und zu meinen Spickzettel raushole, um nichts falsch zu machen :help: :lachen:
Wenn du beim Schreiben etwas runterscrollts, siehts du den letzten Post des Threads (unter den Optionen). Dort befindet ein Button mit der Bezeichnung "Anicht erweitern". Wenn du auf den klickst, siehts du alle Posts des Threads in chronologisch umgekehrter Reihenfolge. D.h., du kannst auch ältere Posts quoten :genau:
Also, bis demnächst.
Alles ist relativ
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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon Daisy » 2. Feb 2010, 20:28

lawofattraction hat geschrieben:Aber ich will ja auf etwas anderes raus, ob nämlich gut funktionierende Aspekte sich bei einem Situationswechsel sozusagen verflüchtigen können, weil ihnen keine Beachtung geschenkt wird.


Hi Loa,

ich glaube, Abraham sagen nicht umsonst: You never get it done.

Der Volksmund nennt es auch: Irgendwas is immer :P

Genau aus diesem Grund weisen Abe darauf hin, dass wir uns immer um unsere Manifestationen kümmern sollen. Auch nach der "Lieferung".

Wir physical beings sind so eingerichtet: Ich will etwas, ich manifestiere es mir, fertich.

Unzählige Dinge im Leben drehen sich um diese Masche. Ob nun Märchen, die beim Happy End aufhören und wir deshalb nicht erfahren, was danach passiert... oder Hochzeiten, die ja für die meisten die Krönung der Liebe darstellen sollen, dagegen aber oft der Anfang vom Ende sind, weil man SIE/IHN ja nun "sicher hat" und darum die Dinge schleifen lassen kann.

Aber jede Manifestation ist ein Prozess, der eben nie endet.

Zu deinem Beispiel:

lawofattraction hat geschrieben:Beispiel: Mann motzt und ist unaufmerksam - Aufmerksamkeit in den VE. Mann ist unzuverlässig und sagt bei Änderung von Terminplänen nicht Bescheid - Zuverlässigkeit in den VE. Mann ist unattraktiv und sie wünscht einen gutaussehenden Mann - Adonis in den Escrow. Aber mit dem jetzigen hat sie tollen Sex und kann sich über viele Themen unterhalten. Da das in Ordnung ist, geht das auch nicht in den Escrow.

Jetzt lernt sie den Neuen kennen, er ist zuverlässig und aufmerksam und sieht toll aus, aber der Sex ist langweilig und auch die Unterhaltungen sind nicht sehr erhebend. Weil das beim "Alten" ja vorhanden war, wurde das nicht als Contrast empfunden und wurde daher nicht in den Escrow des Neuen gelegt. Und dann steht sie da und macht ein langes Gesicht. :mrgreen:


Den tollen Sex und die tollen Unterhaltungen muss sie gar nicht in den Escrow tun, denn beides ist in ihrer Vibration *wink* Das was ist (Vibration), nimmt man ja immer mit. Darum sagen Abe ja auch: Bevor Ihr Euch von jemandem trennt, denkt dran, dass Ihr die Vibration, aus der heraus Ihr Euch trennt, mit zum nächsten Partner nehmt. Weshalb denn auch so viele Menschen immer wieder dieselben Beziehungsmuster erleben.

Wenn diese Frau nichts gegenteiliges in ihren escrow tut ("Oh mann, einen der so gut im Bett ist, find ich doch nie wieder..."), wird sie problemlos den tollen Sex und die tollen Unterhaltungen auch beim nächsten Mann haben.

Machs nich so kompliziert :gvibes:
Daisy
 

Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon Daisy » 2. Feb 2010, 20:31

ZaWo hat geschrieben:Mir fällt noch ein:

Das würde ja umgekehrt heißen, dass nur jemand der finanzielle Not erlitten hat, jemals reich werden könnte.
Ich glaube aber, dass jemand der bereits reich geboren wurde und das auch zu schätzen weiss, reich bleibt,


:stimmt:
Daisy
 

Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon lawofattraction » 2. Feb 2010, 20:37

Daisy hat geschrieben:Machs nich so kompliziert :gvibes:


:five:

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Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon Naike » 6. Feb 2010, 19:46

lawofattraction hat geschrieben:Und ich verzichte ab jetzt darauf, nochmal hinzuweisen, dass ich voll zufrieden und glücklich mit dem bin, was mein Mann mir ausser Blumen und Geschenken gibt ...

Vielleicht ist dies hier der Schlüsselsatz, kommt mir zumindest so vor. Du bist mit der Gesamtsituation, der Essenz, die sich manifestiert hat, voll zufrieden. Es lag einfach kein Fokus auf regelmäßigen Geschenken, die findest du zwar schön - wer auch nicht - aber tun im Grunde nichts zur Sache, weil es darauf eh nicht ankommt. Deshalb ist das dann quasi nicht berücksichtigt.

Spannende Frage! Werde weiter drüber nachdenken.
Naike
 

Re: Ohne Mangel keine Manifestation?

Beitragvon butea » 11. Jun 2010, 11:03

Ich weiss nicht, ob ich hier einem Denkfehler aufsitze oder ob ich etwas auf die Schliche gekommen bin, was der grosse Hintergrund des "you never get it done" sein könnte. Dass nämlich bei einem Wechsel - egal, ob Beziehung oder Umstände oder Befindlichkeit - etwas nicht vorhanden sein kann, weil wir darauf nicht explizit für die neue Situation den Fokus gelegt haben. Es war ja vorher da, also wurde es nicht mehr beachtet. Die Tatsache, dass es vorher vorhanden war bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es auch in einer neuen Konstellation auftaucht, oder?


Hallo ihr lieben,

etwas ganz Ähnliches habe ich auch erlebt. Ich habe mir einen Wunschgeliebten herbeigewünscht.
Er hat die guten Eigenschaften, die ich mir so sehr gewünscht hatte (liebevoll, sanftmütig, lieb usw.) ABER ... :teuflischgut: er ist nicht HIER, er lebt in einem anderen Land!
Und wir sehen uns daher nur alle paar Monate :lol:

Offenbar hatte ich das "Hier-sein" beim Wünschen vergessen ... es war ja so "normal", mein Ex war ja HIER ...

Ich glaube aber eher, daß die jetzige Situation dazu dienen soll, das Alleinsein zu lernen und mit mir selbst klarzukommen, ohne Tag & Nacht jemandem an der Backe kleben zu können, ist jetzt meine Aufgabe.

Irgendwie hat immer alles X Aspekte, wie man es sich betrachtet .......

Ich wünsche mir jetzt jedenfalls, daß wir eines Tages richtig zusammen sein können (zusammen leben) und bis dahin ... das bisher Empfangene genießen ......... Irgendwie gibt es immer wieder neue Wünsche, es fallen einem ständig neue Sachen ein, die man jetzt doch noch gern haben würde.
butea
 

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