Notizbücher, Listen, Planung

Rampages, Wohlstandsspiel, Drehbücher, BOPAs etc.

Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon eimyrja » 5. Okt 2016, 07:17

Hallo :danke:

ich würde gerne wissen, wie ihr zu Notizbüchern, Listen, Planung etc. steht?
Ich habe ein Faible für schöne Notizbücher und Apps wie z.B. Evernote. Eigentlich brauche ich sie nicht unbedingt um meinen Alltag zu bewältigen - ich bin Gott sei Dank nicht so gestresst, aber ich merke, dass mich solche Sachen wie magisch anziehen :pfeif:

David Allen z.B. schreibt in Getting Things Done, dass das Ziel eines Notizbuches mit Listen der "wasserklare Geist" ist. Ist alles notiert, braucht sich das Gehirn nicht mehr darum zu kümmern und man kann viel einfacher im Jetzt sein. So gesehen wäre es eine gute Ergänzung für die Lehren von Eckart Tolle und Abraham. Anderersteits weiß ich nicht, ob es nicht die innere Führung einschränkt. Abraham sagen ja auch, dass man sofort auf Ideen aus dem Empfangsmodus reagieren soll. Das funktioniert im Alltag nur leider oft nicht zeitnah. Ein notieren der Idee könnte es später einfacher machen, an den Empfangsmodus anzuknüpfen...?

Wie handhabt ihr das? Verlass ihr euch (soweit wie möglich) komplett auf eure IB und dass es euch sagt, was im Moment zu tun ist, oder kombiniert ihr das irgendwie?

LG und einen schönen Tag :lieb:

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Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon Rosenstern » 10. Nov 2016, 05:41

Huhuh :-)

ich arbeite gern mit sog. Listen und erstelle sie auch nur dann, wenn diese aus meinem Inneren herauskommen. Listen können mir den Übergblick über das, worüber ich mir mich betreffend nicht immer so im Klaren bin aufzeigen oder holen hervor, was mir so nicht immer sichtbar erscheint.

Liebe Grüße
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
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Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon Mik » 10. Nov 2016, 18:40

Hallo zusammen,
Ich liebe es zu Verschriftlichen. Sowohl Wertschätzungslisten, als auch Erkenntnisse in eigenen Worten zusammenfassen, als auch Geschichten schreiben mit Einzelheiten was ich wie gerne erleben möchte und Focus wheels um meine Gedanken zu verbessern. Ich finde, es vertieft mein Verständnis, bringt mir mehr Klarheit ( oft merke ich erst Tage o Wochen später, dass mir das Schreiben sehr geholfen hat).
Und ich nutze es oft um meine Schwingung zu heben. Was ich schon alles erkannt u gelernt habe oder Erfolge kann ich so viel besser nachvollziehen.
Und ich schreibe sehr gerne mit schönen stiften. Ich habe eine schöne Schrift u f mich ist das meditativ wenn ich schön langsam u achtsam schreibe.
Aber das wichtigste ist für mich, die Klarheit, die entsteht. Wie das genau funktioniert weiss ich nicht. Gibt das Buch darüber Infos?

Liebe Grüße
Mik
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Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon Mik » 11. Nov 2016, 05:46

Guten Morgen,
Ich habe mal im Netz geschaut worum es in dem Buch geht. Es geht um Selbstorganisation, also to do s u wie systematisch abgearbeitet werden kann.
Bei Abraham geht es um die inneren Prozesse, Klarheit v Gedanken u Gefühlen. Und jetzt erst verstehe ich deine Frage.
Wahrscheinlich hat jeder Regeln u Systeme wie er mit dem was zu tun ist umgeht. Die Frage ist, wie starr ist dieses System? Ich habe herausgelesen, dass man sein System in Gänze anwenden muss und das klingt in der Tat einschränkend.
Ein System etwas anzugehen zB zu Hause aufzuräumen macht ja durchaus Sinn u vereinfacht das Leben. Fühlt man sich aber stark an das System gebunden, hat eine neue Idee wenig Chancen.
Ich mag lieber" kleine" Ideen, die ich nach Belieben umsetzen kann, als ganze Systeme, denen man sich unterordnen muss. Ich denke gerade an Systeme des Qualitätsmanagement, wie die ISO. Nicht alles davon ist schlecht, aber die Starheit macht unfrei.

Schönen Tag
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Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon katgirl » 11. Nov 2016, 10:38

Wenn sich etwas starr oder mühevoll anfühlt, aktiviert es Gegenteiliges, Unerwünschtes.
Abraham raten zur Schriftform, weil es uns einfach hilft, klarer zu fokussieren und diesen Fokus länger zu halten. Es macht den Kopf frei.

Aber das wichtigste Kriterium ist (wie immer), ob es sich leicht oder mühevoll anfühlt. LG
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"Don't try to hold the vision - hold the feeling." Abraham
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Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon Winterbraut » 11. Nov 2016, 23:36

N'abend :ros:

Was MIk schreibt und die anderen eigentlich auch:
Mik hat geschrieben:Ein System etwas anzugehen zB zu Hause aufzuräumen macht ja durchaus Sinn u vereinfacht das Leben. Fühlt man sich aber stark an das System gebunden, hat eine neue Idee wenig Chancen.
Ich mag lieber" kleine" Ideen, die ich nach Belieben umsetzen kann, als ganze Systeme, denen man sich unterordnen muss. Ich denke gerade an Systeme des Qualitätsmanagement, wie die ISO. Nicht alles davon ist schlecht, aber die Starheit macht unfrei.


Da kann ich mich anschließen - ich nutze Systeme und Listen und Regeln für mich... und genauso wie ich sie etabliere werfe ich sie wieder über Bord. Ich habe immer Phasen wo ich so was mag, viel schreibe, mir lange Listen mache, strukturiere. Und wenn es zäh wird: Weg damit.
Bis ich wieder das Bedürfnis danach habe.

Herzlich
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Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon eimyrja » 14. Nov 2016, 08:38

Hallo an alle und Danke für eure Antworten!
Bitte entschuldigt meine spärlichen Antworten und dass sie länger dauern - bei mir ist es derzeit ein wenig turbulent.

Mik hat geschrieben:Bei Abraham geht es um die inneren Prozesse, Klarheit v Gedanken u Gefühlen. Und jetzt erst verstehe ich deine Frage.
Wahrscheinlich hat jeder Regeln u Systeme wie er mit dem was zu tun ist umgeht. Die Frage ist, wie starr ist dieses System? Ich habe herausgelesen, dass man sein System in Gänze anwenden muss und das klingt in der Tat einschränkend.
Ein System etwas anzugehen zB zu Hause aufzuräumen macht ja durchaus Sinn u vereinfacht das Leben. Fühlt man sich aber stark an das System gebunden, hat eine neue Idee wenig Chancen.
Ich mag lieber" kleine" Ideen, die ich nach Belieben umsetzen kann, als ganze Systeme, denen man sich unterordnen muss. Ich denke gerade an Systeme des Qualitätsmanagement, wie die ISO. Nicht alles davon ist schlecht, aber die Starheit macht unfrei.


Und genau da hakt es bei mir. Zu manchen Dingen muss ich mit treten und/oder ich vergesse sie nur allzu gerne. Andererseits kommen mir z.B. Ideen und Inspirationen, welche ich in dem Moment einfach nicht umsetzen kann.

Ich glaube, ich muss beides gedanklich trennen:
ein Organisationssystem um Dinge zu erledigen, die einfach getan werden müssen (und dazu den Widerstand abbauen :twisted: )
eine Liste, wo ich Ideen festhalte, mit welchen ich mich erst später beschäftigen kann. Diese Liste muss jedoch definitiv inspirierender und lockerer sein, als meine jetzige To-Do-List :gvibes:

Winterbraut hat geschrieben:Da kann ich mich anschließen - ich nutze Systeme und Listen und Regeln für mich... und genauso wie ich sie etabliere werfe ich sie wieder über Bord. Ich habe immer Phasen wo ich so was mag, viel schreibe, mir lange Listen mache, strukturiere. Und wenn es zäh wird: Weg damit.
Bis ich wieder das Bedürfnis danach habe.


Genau so geht es mir auch :kgrhl: Zu Beginn spüre ich die Erleichterung, "alles im Griff zu haben" - irgendwann ist es dann nur noch :rleye: :evil: :cry:
Ich denke, dass ist genau der Punkt, an dem man den Mangel, was man noch nicht erledigt hat, größer werden lässt, als die Inspiration, alles im Griff zu haben :clown:

GLG Eimyrja
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Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon ZaWo » 14. Nov 2016, 11:33

Es ist vielleicht auch einfach eine Sache der geeigneten Sortierung und der Prioritäten.

In Managementseminaren wird da gerne eine kleine Geschichte erzählt. Mal sehen, ob ich sie so aus dem Stegreif zusammenbringe:
Irgendein Industriemagnat des letzten Jahrhunderts, Ford glaube ich, verzweifelte täglich an den Aufgabenbergen, die sich einfach nicht verringerten. Er ließ also ein Heer von Beratern kommen und bat sie um Hilfe. Und da wurden Exposés verfasst noch und nöcher. Ein Berater allerdings, hatte nur eine kleine Idee und die war es dann, die die Berge zum Rutschen brachten.
Ford solle jeden Morgen seine Aufgaben nach dem zu erwartenden Geldzugewinn sortieren und nur die ersten 3 Aufgaben mit dem höchsten Ertrag abarbeiten.

Auf uns gemünzt heißt das dann: Sortiere deine Aufgaben nach Freude und Erleichterung. Die Aufgabe mit dem größten Erleichterungspotential arbeite ab. Oder auch die ersten drei. :P Und dann geh mit dem Flow.

Und jeden Morgen wieder neu sortieren.
ZaWo
 

Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon gib_mir_fünf » 29. Nov 2016, 15:00

Ja, jeden Morgen neu sortieren. Und die 20 % freudvollen Aufgaben mit dem besten Ergebnispotential in den Fokus nehmen. Die restlichen 80 % weitestgehend aussortieren, so gut das eben geht. Das belegt sonst nur Cluster im Gehirn. Diese Art von "Verschlankung" hat meiner Erfahrung nach sehr viel Potential. "Wünsche haben" ist somit auch Entwünschen auf hohem Niveau. Wie soll sich sonst Energie konzentrieren. Wenn es im Sommer heiß ist, dann muss ich schon mal den Brausekopf von der Gießkanne abnehmen. Ein bisschen getröpfele bringt da gar nichts...
LG
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Re: Notizbücher, Listen, Planung

Beitragvon eimyrja » 30. Nov 2016, 23:05

Hi gib_mir_fünf,
Danke für deinen Post!

Manchmal mach ich es genau umgekehrt - ich packe zu erst die 80 % an und schleiche um die 20 % rum wie eine Katze um das Mausloch :roll:
Ich glaube, es hat bei neuen Aufgaben ziemlich viel mit Selbstvertrauen und den Glauben daran, es auch schaffen können zu tun.
Ja - ich tackere mir das jeden Fall mit Post-Its zu Hause und im Büro auf gut sichtbare Stellen :stimmt:

LG Eimyrja
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