Neue Gedanken finden

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Neue Gedanken finden

Beitragvon Maike » 15. Feb 2015, 14:31

Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich mich endlich mit Stift und Papier hingesetzt, um negative Überzeugungen zu ändern. Es gibt wohl leider Überzeugungen, die ich so gut eingeübt habe, dass ich über den "grauen" Teil der EGS nicht hinwegkomme. Wie findet ihr positivere Gedanken? Bis jetzt habe ich mich damit benügt, mich auf allgemeine Fühlwörter zu konzentrieren und nun möchte ich ans Eingemachte gehen und mir einzelne Glaubenssätze anschauen und bearbeiten.

Einen schönen Sonntag euch allen,
Maike
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Winterbraut » 15. Feb 2015, 18:02

Hi
Ich mach das gern mit Byron Katie um es erstmal als nicht wahr zu entlarven, weiss aber auch dass das vielen hier zu negativ ist...

Gruss
Winterbraut
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Maike » 15. Feb 2015, 19:09

Danke Winterbraut. Byron Katie ist in der Tat auch nicht so mein Fall. :P

Mein Problem ist, dass ich zwar positivere Gedanken finde, wenn auch nicht immer, aber dass sie sich für mich künstlich anfühlen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Andre » 15. Feb 2015, 19:42

Hallo Maike!

Maike hat geschrieben:Wie findet ihr positivere Gedanken? Bis jetzt habe ich mich damit benügt, mich auf allgemeine Fühlwörter zu konzentrieren und nun möchte ich ans Eingemachte gehen und mir einzelne Glaubenssätze anschauen und bearbeiten.


Diesen Thread empfinde ich als sehr hilfreich, falls du ihn nicht schon kennst:

praktische-anwendung-der-abraham-ubungen-f39/frage-den-schritten-emotionale-leitskala-t80.html?hilit=emotional%20guidance%20scale#p1041

Darüber hinaus kann ich mich auch für Jack Canfields Methoden begeistern:

http://www.thesuccessprinciples.com/ (kostenlos)

Liebe Grüße,
Andre
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon katgirl » 15. Feb 2015, 22:02

Hallo Maike,

meine Kurzantwort wäre, daß jeder selber rausfinden muß, welche Abe-Übung zu einem paßt und weiterbringt.

Die etwas ausführlichere Antwort: Wie man jahrelang eingeübte Gedanken auflöst und sie durch besser anfühlende überschreibt, ist so individuell, wie stimmungsabhängig.
Den eigenen passenden Weg zu finden, das ist die Arbeit oder the work, von der immer zu lesen ist. Das geht nur durch Ausprobieren und Austesten; eigene Erfahrung sammeln.
Das mit den Fühlwörtern hat nicht so geklappt, ist grad nicht passend, also versuche ich die nächste Übung. Vielleicht waren die Fühlwörter für die jetzige Schwingung ungeeignet.

Auf der Suche nach der Übung, die Dir am schnellsten weiterhilft könntest Du Dich zB vertrauensvoll an Deinen IB wenden. Mail, Brief, Unterhaltung mit der Bitte um Klarheit nach dem besten Weg. Antwort kommt garantiert!

Sobald sich ein Gedanke künstlich, unwirklich, unsauber, komisch oder einfach nur widerwillig anfühlt, sollten alle Alarmglocken läuten. Dein Gefühl (egal welches) ist Dein bester Freund und sagt Dir genau wo Du stehst. Und dann hilft nur so lange rumprobieren bis es sich besser anfühlt.

Beispiel: Ich bin reich. Ich vermute, daß Dein gut trainierter Verstand bei diesem Gedanken achten rennt, weil er sofort meldet unwahr unwahr unwahr. Ich würde jetzt austesten und umformulieren, solange bis es stimmig ist. Ich mag die Idee, daß ich reich sein kann. Ich träume davon, daß ich reich bin. Ich mag die Vorstellung, daß Reichtum ein Gefühl ist.
Daneben gibt es weitere Übungen, wie zB die Listen mit positiven Aspekten, die sehr gut für den Anfang sind. Oder das Auflisten und Wertschätzen, was man alles besitzt oder erreicht hat. In den Büchern stehen weitere Beispiele, die wirklich weiterhelfen.

Beispiel: Morgen erhalte ich Geld. Verstand ist gut trainiert und meldet sofort; Du spinnst doch. Gut. Hier gehe ich zum Wäre es nicht schön, wenn-Spiel. Wäre es nicht schön, wenn ich morgen Geld erhalte. Oh ja, das wäre super. Dann wäre schon mal alles für die Woche geregelt und ich könnte mich auf anderes konzentrieren. Ich hätte für die Woche Freiraum. Ich könnte Durchatmen. Wie fühlt sich das wohl an? frei, atmen, leicht, sicher, spielerisch, ...

Ausprobieren. Spielen. Kombinieren.

Du bist der Filter, der die Gedanken anzieht. Wenn Du einen tollen Gedanken gefunden hast, werden mehr davon kommen.
Das wichtigste ist aber, daß Du Dir klar machst, warum Du das tust. Sobald Du einen Zweck mit dieser Arbeit verbindest, der außerhalb von Dir selbst liegt, baust Du Druck auf. Also wenn jemand krampfhaft versucht ein Grid zubasteln, immer wieder nach dem Ergebnis schielt, wird das nicht klappen. Das ist conditional.
Oberste Prämisse sollte sein sich selbst besser zu fühlen, egal was sich in der Realität um einen rum grad darstellt. Ich will mich besser fühlen, weil ich es mir wert bin, mich besser zu fühlen. Ich habe dieses Gefühl zu diesem Thema lange genug gehabt, jetzt möchte ich was leichteres, weil es sich so gut anfühlt.

Wenn Du den richtigen Gedanken oder die richtige Übung gefunden hast, wirst Du es wissen, das garantiere ich Dir aus eigener Erfahrung. Und ja, ich falle auch manchmal wieder ins sloppy thinking und brauche dann wieder einen Anstupser, daß ich es einfach mache. Lg
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Maike » 15. Feb 2015, 23:59

Hallo Ihr Lieben,

Andre, genau diesen Link aus dem Forum habe ich vermisst. :danke: Ich bin zwar sehr neugierig, was sich hinter Canfield verbirgt, aber leider werde ich immer aufgefordert, ein Buch zu bestellen trotz kostenlosem Link und bereits eingegebener Mailadresse. Ich probiere es vielleicht später nochmal.

Kat, mein Problem ist nicht die richtige Übung, denn tatsächlich empfinde ich die meisten der Prozesse als so ähnlich, dass für mich klar ist, es geht um sich besser anfühlende Gedanken bis man eine neue Überzeugung "fundiert" hat. Mein Problem ist so simpel, dass es für viele vermutlich gar nicht nachvollziehbar ist, aber ich komme auf keine Gedanken. :oops: Zumindest beim Geld-Thema nicht. Bei anderen funktioniert es wunderbar. Mir mangelt es da leider an Kreativität oder aber ich habe meine Schwingung in dem Bereich so super einstudiert, dass mir der Tellerrand gerade noch zu hoch ist. Mir geht es wirklich nur darum, neue Überzeugungen aufzubauen und alte Glaubenssätze zu verabschieden. Das funktioniert aber meines Verständnisses nach nur übers suksessive Finden neuer Gedanken bis eine Überzeugung erreicht wird, die sich festsetzen kann und soll.

Das mit den Fühlwörtern hat nicht so geklappt, ist grad nicht passend, also versuche ich die nächste Übung.


Nein nein. Das scheinst du falsch aufgefasst zu haben. Das mit den Fühlwörtern klappt wunderbar, ich liebe es, aber irgendwann muss ich den Glaubenssätzen auch mal an den Kragen und das funktioniert für mich am besten mit der EGS.

Ich habe mit den Beispielen zur EGS nun aber was Gutes an der Hand, das mir weiterhilft. :gvibes:

Liebe Grüße
Maike
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon katgirl » 16. Feb 2015, 00:14

Maike, Dir mangelt es nicht an Kreativität. Du denkst Gedanken einer Schwingungsebene und jeder dieser Gedanken zieht gleichartige Gedanken an. Nebenbei ist Kreativität auch nur eine Überzeugung.
Als ich angefangen habe, es wirklich umzusetzen, habe ich Sätze und Formulierungen auswendig gelernt, wie wenn man ein Gedicht auswendig lernt.

Weitere Möglichkeiten sind es sich an die Stufen der EGS zu halten oder die konkreten Beispiele in den AbeBüchern als Einstieg zu nutzen.
Oder Du schreibst Dir erst Deine Realität auf. Dann was Du statt dessen möchtest. Und dann umformulieren in Ich mag ..., ich liebe es..., ich finde es schön, wenn .... Lg
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Maike » 16. Feb 2015, 00:20

Danke Katgirl. Ich mag es, wie gut deine Spürnase Stolpersteine findet. :gvibes:

Gute Nacht
Maike
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Thomas » 16. Feb 2015, 00:27

Maike hat geschrieben:Mein Problem ist so simpel, dass es für viele vermutlich gar nicht nachvollziehbar ist, aber ich komme auf keine Gedanken. :oops: ...Mir geht es wirklich nur darum, neue Überzeugungen aufzubauen und alte Glaubenssätze zu verabschieden. ....


Maike,
ich finde, auch in Deinem "Fall" ist es ganz einfach: Dann verabschiede doch endlich auch. Schaffe Raum für Neues.
Gelesen? Hat Dein IB registriert?
Also, wieder mal eigentlich ganz einfach: Mach's. :P Ganz einfach. Und eigentlich und wie so oft in allen Fragen. :pfeif:
Äh ja, wenn wir denn nur wirklich wollen. :loveshower:
Liebe Grüße
Thomas
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Winterbraut » 16. Feb 2015, 08:25

Moin moin,
Gibts da auch was auf Deutsch von dem Canfield?
Also den kostenlos-Link finde ich iwie auch nicht - ich komm immer auf den Buchkauf und dazu kostenlose Anleitungen/Gifts? :nachdenk:
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Andre » 16. Feb 2015, 08:34

Winterbraut hat geschrieben:Moin moin,
Gibts da auch was auf Deutsch von dem Canfield?
Also den kostenlos-Link finde ich iwie auch nicht - ich komm immer auf den Buchkauf und dazu kostenlose Anleitungen/Gifts? :nachdenk:


Hallo Winterbraut!

Ich glaube ich habe vorhin den falschen Link gepostet, sorry. Unter diesem Link anmelden und du erhältst 10 Tage lang Anweisungen:

http://jackcanfield.com/10-day-transformation/

Gibt es meines Wissens nach nur auf Englisch.

LG
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon lawofattraction » 16. Feb 2015, 08:48

Maike hat geschrieben: Es gibt wohl leider Überzeugungen, die ich so gut eingeübt habe, dass ich über den "grauen" Teil der EGS nicht hinwegkomme. Wie findet ihr positivere Gedanken?


Liebe Maike, dear All,

ich bin ja eine überzeugte Verfechterin des Betrachtens der Überzeugungen und hinderlichen Glaubenssätze, da ich selbst und auch viele andere Menschen, mit denen ich gearbeitet habe, damit so gute Erfahrungen gemacht haben. Sie sind ja da, stören ständig - also kann man ihnen auch ein wenig Aufmerksamkeit schenken. :clown:

Meist ist mein erster Schritt die verstandesmässige Beschäftigung. Glaubenssätze sind Gedanken, die sich in einer Absolut-Aussage verfestigt haben, dass etwas so ist wie behauptet. Wie kommen sie zustande? Indem Menschen ihre Umwelt beobachtet haben und diese Beobachtungen innerlich oder äusserlich immer wieder kommentiert haben.

Sie haben kausale Zusammenhänge geschaffen zwischen Ereignissen, die nichts miteinander zu tun hatten - so etwa "wenn ich das rote Kleid trage, ist immer mein Glückstag" oder auch "an einem Freitag, dem 13. passieren mir immer blöde Dinge." "Reiche gehen über Leichen" oder "Geld verdirbt den Charakter". Je öfter sie das als zutreffend beobachten konnten, um so mehr hat das LoA bestätigt, dass es so sei. Diese Betrachtung bestätigt schon einmal die Absurdität von vielen GS und nimmt ihnen das anscheinend feste Fundament.

Als nächsten Schritt kannst Du Dich einmal fragen, woher Deine GS kommen. Wer hat das immer gesagt - Familie, Umfeld, Peanut Gallery, Presse, Fernsehen - also die Masse? Oft hört man gerade bei den beliebten Familien-GS und solchen aus der Kindheit sogar eine bestimmte Stimme oder hat ein Bild vor Augen. Andere sind einfach aus Nachlässigkeit des automatisierten Hinhörens oder Lesens entstanden.

Wenngleich die GS dadurch nicht gleich verschwinden, macht die Betrachtung ihrer Absurdität in den meisten Fällen bereits einen Unterschied - ich nenne das GS "aufweichen". Ist man an diesem Punkt des Erkennens angekommen, kann man nun anfangen etwas zu wählen, was den alten GS ersetzen soll. Was würde ich dazu lieber denken, auch, wenn ich es heute noch nicht glauben kann? Einmal findet diese Frage kreative Antworten und zum anderen sind die Antworten keine Behauptungen, die abgelehnt werden, da sie nur ein unverbindliches Durchspielen von Möglichkeiten sind. Unser Gehirn und unsere Gefühle aber reagieren trotzdem. 8-)

Du kannst übrigens eine Liste von dem ganzen Schrott machen, den Du jemals zu Geld an Überzeugen und dummen Sprüchen gehört hast und die für Dich nun nicht mehr zutreffen und sie nach Deinen Vorstellungen verändern - oder einfach über sie lachen oder den Kopf schütteln. An dem Punkt angekommen, sollte eigentlich schon der Knoten ein wenig lockerer sein.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Winterbraut » 20. Feb 2015, 08:51

Hallo Ihr Lieben alle zusammen :uns:


Sitze hier heute morgen total verwirrt, das fing gestern abend schon an, habe jetzt mir den Canfield angesehen, danke André für den Tipp, aaaaber.

Ich les das so in den Anfängen und kann damit überhaupt nix anfangen, weil mir die ganze Zeit durch den Kopf schiesst, und zwar ohne rosa Sauce:
Hm, das ist doch irgendwie alles kalter Kaffee. Ich sehe ja schon dass alles meine Verantwortung ist, und ich alles selbst kreiert habe, ab und an träume ich sogar davon, echt jetzt. Ich hatte einen total irren Traum über Vorstellungen und wie sich das manifestiert.
Also ich habs integriert würde ich sagen mit der eigenen Verantwortung.
Integriert, kapiert, begriffen.
Klar das man mal rausrutscht, aber es geht ja um die Basis die man hat.
Dass es noch Glaubenssätze gibt und so, die mal hochkommen, okay, aber grundsätzlich fühle ich mich wohl, gut, schön, zufrieden.

Und trotzdem passiert ja grade nix, ich meine, ich hänge richtig schön im luftleeren Raum und weiss irgendwie nicht weiter. Wie in einem Flieger der nicht landet und immer weiter Schleifen dreht.

Jetzt lese ich also in diesem Buch und den Anleitungen und frage mich:
Was soll das, es ist doch alles Okay, und fühle das auch so.

Kann es vielleicht sein, dass ich mir auch einfach zu oft einrede, dass mit mir was nicht stimmt, dass ich nicht fertig bin, noch was bearbeiten muss? Dass da irgendwas sein muss, was noch bearbeitet werden muss, nicht richtig ist?

Jedenfalls heute sitze ich hier so und denke die ganze Zeit:
Hä, es ist doch alles gut, was soll denn immer so sein :shock:
Und kann die Übungen aus dem Buch null machen, weil man Schritte aufschreiben soll die sich anfühlen als sollte ich meinen Grid selbst auffüllen und DAS will ich nicht.

Also mein Gedanke heute:
Da ist doch nix was stört.

Kann es sein dass man sich auch Probleme einfach nur immer einredet, so wie Selbstsabotage ?? :rleye:
Ich steh aufm Schlauch. :nachdenk:

Also da würde ich wirklich gern mal Licht reinbringen - und wäre dankbar für Eure Gedanken.

Herzlich
Winterbraut
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon lawofattraction » 20. Feb 2015, 09:40

Winterbraut hat geschrieben:Kann es vielleicht sein, dass ich mir auch einfach zu oft einrede, dass mit mir was nicht stimmt, dass ich nicht fertig bin, noch was bearbeiten muss? Dass da irgendwas sein muss, was noch bearbeitet werden muss, nicht richtig ist?


Liebe Winterbraut,

wenn Du das tust, wird sich auch immer wieder etwas finden - dafür sorgt das LoA. Das ist ein Fass ohne Boden, da wir niemals an ein Ende kommen. Contrast wird immer mal wieder etwas vor die Füsse spülen, was natürlich eine Produktion unserer Gedanken-Gefühls-Schleife ist. Es geht nicht darum, alles aus dem Weg zu schaffen, denn "Alles" gibt es einfach nicht.

Ich halte es so, dass ich nicht willkürlich "graben" gehe - "don´t fix it if it is not broken" ist ein Grundsatz, den ich seit vielen Jahren habe. Kommt etwas gehäuft vor, was mich stört und mich vermuten lässt, dass es einmal angeschaut werden sollte, so kümmere ich mich gezielt darum.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Mina » 20. Feb 2015, 16:59

Hallo Winterbraut

Winterbraut hat geschrieben:Dass es noch Glaubenssätze gibt und so, die mal hochkommen, okay, aber grundsätzlich fühle ich mich wohl, gut, schön, zufrieden.


Meine Erfahrung ist, dass in Zeiten, wo ich mich wohl und zufrieden fühle, ich mir eher keine Gedanken über meine Glaubenssätze mache. Wenn ich mich wohl fühle, dann ist doch offensichtlich alles im grünen Bereich und mein Job ist einfach mich weiter wohl zu fühlen. Offensichtlich mache ich doch alles richtig?!

Bei mir fängt das Gedankenkarussell dann anzuspringen (und ich denke über meine Glaubenssätze nach), wenn ich mich unwohl fühle, wenn ich das Gefühl habe, Dingen laufen nicht rund...


Lg
Mina
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon ZaWo » 20. Feb 2015, 17:49

Winterbraut schrieb:

Und trotzdem passiert ja grade nix, ich meine, ich hänge richtig schön im luftleeren Raum und weiss irgendwie nicht weiter. Wie in einem Flieger der nicht landet und immer weiter Schleifen dreht.



Hallo Winterbraut und andere Foris,

wenn ich das hier richtig lese, dann fühlst du dich nicht wohl, weil du stagnierst oder zu stagnieren meinst und das obwohl du dich ansonsten wohl fühlst.

Weiterhin habe ich deinen Post so verstanden, dass du dafür nach Ursachen suchst, also sehr wohl gerade etwas vorfällt, was dir missfällt.

Habe ich das richtig zusammen gefasst? Falls ja, dann wäre das auch mein Thema. :lol: Ich habe auch das Gefühl bei mir bewegt sich nüscht.

Bisher bekam ich dafür den guten Rat, mich auf meine Fortschritte von früher bis jetzt zu besinnen. Gar nicht mal um mir eine Stagnation auszureden, sondern um Focus auf das Thema Bewegung zu bekommen. Ich denke aber auch, dass es eine grundsätzliche Momentumsache ist, die von Widerstandsgedanken gedrosselt wird, die mir noch nicht so recht bewußt sind.

Liebe Grüße
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Maike » 20. Feb 2015, 18:29

Hallo zusammen,

Winterbraut hat geschrieben:Und trotzdem passiert ja grade nix, ich meine, ich hänge richtig schön im luftleeren Raum und weiss irgendwie nicht weiter. Wie in einem Flieger der nicht landet und immer weiter Schleifen dreht.


Kann es sein, dass du beim "taking score" bist, also zu sehr darauf schaust, was ist bzw. ob sich schon etwas verändert haben könnte und diesen Zustand durch diesen Fokus kontinuierlich reproduzierst? Zawos Tipp einen Rückblick auf deine Fortschritte zu unternehmen, um die Bewegung als Fokuspunkt zu haben.

Winterbraut hat geschrieben:Kann es vielleicht sein, dass ich mir auch einfach zu oft einrede, dass mit mir was nicht stimmt, dass ich nicht fertig bin, noch was bearbeiten muss? Dass da irgendwas sein muss, was noch bearbeitet werden muss, nicht richtig ist?


Du hast hier doch ein paar Glaubenssätze aufgelistet, wahrscheinlich ohne es zu merken? Dieser Druck, was bearbeiten zu müssen, um endlich .... wird auch nachhaltig genährt von vielen Dingen, die uns umgeben. Überall gibt es Angebote von unterschiedlichen Methoden, Herangehensweisen, Mittelchen, Seminaren und Büchern, die uns neuerliche künstliche Bedürfnisse und Probleme einreden. Ich halte es aus dem Grund wie Loa und kümmere mich nur um etwas, wenn es sich merklich an die Oberfläche drängt. Aus dem gleichen Grund habe ich seit Ewigkeiten keine neuen Bücher mehr gekauft und einen großen Teil meiner Büchersammlung aufgelöst. Der Fokus darauf, dass noch etwas getan werden muss bringt mehr von dem, was noch bearbeitet werden muss - und das ist tatsächlich eine nie endende Angelegenheit.

Danke für die interessante Diskussion an alle!

Liebe Grüße
Maike
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Winterbraut » 20. Feb 2015, 20:01

Hallo alle :uns:

Also Zawo spricht mir aus der Seele; es passiert NIX, obwohl alles schön ist möchte ich eine Veränderung da bald ohnehin eine Veränderung eintreten wird die mich - vor allem da uch auch ein Kind habe - zwischenzeitlich grübeln lässt.

So in etwa ...was stimmt nicht mit mir dass es do gar nicht richtig weitergeht?? Und zwar schon richtig lang.
Ich ertappe mich dabei mich zu fragen ob ich das überhaupt schreiben darf oder ich damit schon den Fokus wieder verrutsche. :102:

Naja nicht nur im Thema Job.

Jetzt frage ich mich halt: Übersehe ich was?
Bin ich DOCH zu fokussiert auf was nicht ist. Weil ich ja DOCH drüber nachdenke. So wie Maike schon sagte. Soll ich weiter schlören lassen? Das Fast-NixTun bzw nur mit was mir gefällt beschäftigen ist toll, versteht mich nicht falsch ich habe eine herrliche Zeit.
Es ist also keine Verzweiflung oder so was...

Wie würden Abraham das angehen mit einem bestimmten Zeitpunkt der feststeht?
Mindestens habe ich mich schon gegen etwas entscheiden können und das sehr klar weil es sich nucht anfühlte, damit ist such schon mal Druck weg.
Mir ist schon klar dass alles mögliche passieren kann in der Zeit, auch in letzter Sekunde... :teuflischgut:

Es ist wohl so eine Angst: Übersehe ich etwas bei mir???

Herzlich
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Winterbraut » 20. Feb 2015, 20:04

... Dazu ist noch zu sagen dass ich früher an allen möglichen Strippen gwzogen habe - klar das irgendwas passiert ist - wie beim chinesischen Fadenziehen aber eben nicht das absolut gewünschte.
Daher kommt nur inspiriertes Handeln infrage oder?
:danke:
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Klara » 20. Feb 2015, 21:07

Hallo ihr Lieben,
das ist echt irre! ich frag mich seit ein paar Tagen, ob ich hier einen Thread eröffnen soll, weil ich mit meiner Stagnation in ein paar Bereichen nur noch frustrierend umgehen kann. Und jetzt schreibt ihr mir hier aus der Seele :danke:
Vor allem diese Sätze, Maike, von Dir:

Maike hat geschrieben:Dieser Druck, was bearbeiten zu müssen, um endlich .... wird auch nachhaltig genährt von vielen Dingen, die uns umgeben. Überall gibt es Angebote von unterschiedlichen Methoden, Herangehensweisen, Mittelchen, Seminaren und Büchern, die uns neuerliche künstliche Bedürfnisse und Probleme einreden. Ich halte es aus dem Grund wie Loa und kümmere mich nur um etwas, wenn es sich merklich an die Oberfläche drängt. Aus dem gleichen Grund habe ich seit Ewigkeiten keine neuen Bücher mehr gekauft und einen großen Teil meiner Büchersammlung aufgelöst. Der Fokus darauf, dass noch etwas getan werden muss bringt mehr von dem, was noch bearbeitet werden muss - und das ist tatsächlich eine nie endende Angelegenheit.


GENAU DAS!!!! ist es!!!!! ich hatte die gleiche, wenn auch zarte Erkenntnis, dass ich irgendwie alles perfekt geschafft haben muss, um dieses und jenes Glück hereinzulassen, diesen und jenen Fortschritt!!! Und nun schreibst Du diese Zeilen. Groooooße Erleichterung :-)!
JETZT ist der richtige Zeitpunkt. Das ist das, was mich gerade aus meiner Starre hervortreten lässt. Diese Gedanken: aber du kannst das erst haben, wenn du diesen Punkt und jenen Punkt aufgelöst hast...puh, das fühlt sich soooo zäh! an.
:gvibes:
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon katgirl » 20. Feb 2015, 21:51

:nachdenk: Stagnation verwechsle ich gerne mal mit Langeweile/Zufriedenheit. Ich versuche dann zu tun und zu machen, obwohl es gar nichts zu tun gibt, weil es einfach nur ein viel ruhigeres Fahrwasser ist.
Wenn es wirklich Stagnation ist und sich nichts tut, dann steckt entweder ein Happy Face Sticker dahinter oder ich nehme meine EGS nicht war bzw. will sie nicht wahrnehmen.
lg
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon katgirl » 20. Feb 2015, 21:55

Winterbraut hat geschrieben: Wie würden Abraham das angehen mit einem bestimmten Zeitpunkt der feststeht?

Soothe Yourself and relax. It's done.
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Maike » 21. Feb 2015, 00:39

Ich bin soeben auf ein Abe Video auf youtube gestoßen mit dem Titel "When it feels as if you've stalled ..."
Das dürfte thematisch zum Thema gefühlte Stagnation passen. Ich habe es mir angehört, aber für mich erstmal nichts Neues herausfinden können. Vielleicht ist für euch was dabei.

Und nun nochmal zum Thema. Ich denke, es geht hier mehr um das Gefühl von Stagnation als um tatsächliche. Ich kann mir vorstellen, dieses Gefühl verlangt nach einer Weiterentwicklung nach oben auf die EGS. Wenn ein Gefühl dumpf, langweilig, öde wird, ist die Wunschrakete für mehr Bewegung abgeschossen. Ich würde dahingehend nichts machen, wenn es aus dem Bedürfnis heraus kommt, etwas reparieren zu wollen. "Ease and relief" wären meine Favoriten.

Ich bin immer noch der Auffassung, dass dieses Gefühl, dass sich nichts bewegt aus der Beobachtung des Was-ist stammt. Ein guter Zeitpunkt für better feeling thoughts. :gvibes:

Es freue mich sehr, Klara, wenn ich heute dein cooperative component war. :P

Liebe Grüße
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon labelle » 21. Feb 2015, 10:22

Hallo IHr Lieben,

ich hab früher auch immer gedacht, das Gefühl der inneren Stagnation
ist wirkliche Stagnation,
aber meistens ist es genau umgekehrt.
Wenn man das innere Gefühl hat es - was auch immer "es" sein mag- stagniert,
ist innerlich viel in Bewegung ,
und wenn man das Gefühl hat , oh jetzt ist alles in Bewegung stagniert es innerlich -meistens zumindestens-.

So ist zumindestens meine Erfahrung.

Einen schönen ruhigen :loveshower: :rleye: :loveshower: Samstag
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Re: Neue Gedanken finden

Beitragvon Winterbraut » 21. Feb 2015, 11:49

Guten Morgen Ihr Lieben alle,

Tolle Denkanstösse, und ich merke deutlich irgendwas ist da was ich nicht sehen kann oder will, mein Auge war interessanterweise heute morgen zugeschwollen, da hat sich das Nicht-Sehen-Wollen möglicherweise ganz frech meine ab und an auftauchende Hasenallergie ausgeliehen... :roll:

Oder ich rede es mir ein.

Das ist ja auch so was: Ist das jetzt rosa Sausse oder echt :102:

Also unterschwellig das Thema:
"Es passiert nichts…ich stagniere" oder nicht genug, und die Schlussfolgerung/möglicher Glaubenssatz:
"Mit mir kann etwas nicht stimmen… Möglicherweise übersehe ich etwas."

Maike, Du hast recht, irgendwie traue ich mich nicht so richtig zu sagen:

Ich bin einfach zufrieden hier einfach mal abzuhängen, man das tut gut!!
Und ich gestehe mir nicht so richtig meine Angst ein, die Frage: Was dann.
Das ist ja auch nur ein Glaubenssatz!! Der damit zusammenhängt, dass ich wohl doch noch glaube,
hart dafür arbeiten zu müssen das alles läuft.

Fehlendes Vertrauen. Das ist Widerstand. Dann stagniert es. Das ist wohl, wo ich Zawo treffe :pfeif:

Also das ist nicht die Zufriedenheit/Langeweile von der Katgirl spricht.. das merke ich jetzt deutlich, danke, und danke auch für den Hinweis "South yourself", relax.
Da schwelt was drunter.
So was ich oft runterdrücke/schön rede, weil ich es nicht haben will. ICH doch nicht, ich bin doch schon so weit.
Nämlich Schiss dass es nicht klappt und ich mich geirrt habe. Weil ich es wieder nicht hinbekomme. :tja:

Dann beruhige ich mich. Geht wieder. Kommt wieder hoch.

Es gilt wohl doch nur einfach mehr ins Vertrauen zu kommen - dass alles schon getan ist, dass ich nur entspannen brauche, oder eher darf. Höre mir gleich das Video dazu an.

Ihr sprecht wieder so viel von der EGS, meine grösste Herausforderung

Ich hab hier schon so oft gefragt und mach es jetzt DOCH nochmal, weil ich mit dem Ding einfach nicht zurecht komme.
Weil erstens: Nur indem ich mir Sätze sage, komme ich einfach nicht besser drauf… es hilft mir eher das Gefühl genau zu erkennen und dann sozusagen erstmal ins Herz zu nehmen, nicht weiter wegdrücken, und ich mache mir dann eher klar, dass das nicht ICH als Winterbraut bin, sondern dass dieses Gefühl eher eine Interpretation von mir ist, etwas wie ich das was passierte sehe, erkläre… und dass ich es mit einem anderen Hintergrund/einer anderen Geschichte auch ganz anders empfinden könnte.

Danach bin ich meist erleichtert.

Zum zweiten komme ich mit der Reihenfolge der EGS überhaupt nicht zurecht. Als Beispiel: Pessimismus ist für mich weit weit unten. Ärger, Wut sind für mich ähnliche Gefühle.
Überwältigung: Wenn ich das fühle bin ich ganz unten, dann bin ich in der Ohnmacht, heule und komm da kaum raus. Weiss ich sicher, weil ich das vor Jahren hatte und das war wirklich wirklich unten.

Drittens: Es fehlen so viele für mich typische Gefühle, z.B. nicht orten können welches Gefühl ich habe / Ratlosigkeit, So eine Art Mitleid, dass ich mich in Gefühle anderer einklinke/Verwirrung, oft fühle ich mich so klebrig und matschig, dass ich gar nicht denken kann/gebleiert irgendwie, das ist sehr unangenehm….

Sollte ich mir eine eigene EGS basteln? Ist es überhaupt nötig da hochzuklettern, vielleicht reicht es ja auch einfach sich besser zu fühlen? Mir macht sie immer so ein Hausaufgaben - Gefühl und das ist sehr fies. Nach dem Motto: Wie soll ich das denn Schaffen? Ich versteh das einfach nicht. Überforderung.

Also ich mach das wie oben genannt mit ins Herz nehmen, und dann hilft meist: Musik, Sport, Radfahren, Sonne ins Gesicht, und dann kommt automatisch meist ein ganz tolles Gefühl….?

Danke dass Ihr mitlest und so tolle Ideen habt :gvibes:
Herzlich
Winterbraut
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