Neue Arbeit

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Neue Arbeit

Beitragvon Morvan » 4. Feb 2012, 17:55

Hallo,

durch das konsequente umsetzen von LoA konnte ich bisher schon einige Erfolge erzielen. In der Vergangenheit habe ich schon unbewusst manche Lehren von Abraham angewendet und damit z.B. zu rauchen aufgehört oder 15kg abgenommen. Seit ich mich intensiver damit beschäftige ist es mir gelungen eine generalisierte Angststörung in den Griff zu bekommen, ein ganz toller Erfolg für mich! Dazu werde ich gerne bald mehr schreiben aber im Moment fehlt mir etwas Zeit. Für mich sind die Bücher von Esther und Jerry zu einer Art Kompass im Leben geworden. Nach mehr als 100 Büchern zu verschiedenen Fragen des Lebens und anderen Versuchen einen sicheren Weg für das Leben zu finden, bin ich froh nun angekommen zu sein.

Im Moment fällt es mir jedoch schwer diese Lehren auch im Beruf umzusetzen, seit einigen Wochen habe ich eine neue Arbeit. Die Arbeit macht mir auf der einen Seite sehr viel Freude, ist aber auch sehr fordernd. Ich kann z.B. auch jetzt am Wochenende nur sehr schwer von den Gedanken rund um die Arbeit weg kommen und es ist auch im Unternehmen nicht einfach lösungsorientiert zu bleiben. Es gibt einige Schwierigkeiten durch die schlechte Arbeit meines Vorgängers und es wird sehr viel von mir erwartet.

Ich versuche nun bei mir zu bleiben, in meiner eigenen Wirklichkeit, die Gedanken auf Lösungen auszurichten und mich auch nicht auf Kollegen und deren vermeintliches Denken zu konzentrieren. Es fällt mir nur schwer diese Gedanken auch in der Arbeit zu denken. Am Wochenende geht es schon ab und zu wieder, ich habe dann auch ein gutes Gefühl dabei, trotzdem ist der Weg im Moment nicht mehr so klar wie noch vor Beginn der neuen Arbeit.

Vielleicht möchte ja jemand was dazu schreiben. :P

Ganz liebe Grüße,
Morvan :loveshower:
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Re: Neue Arbeit

Beitragvon Liebeszauber » 4. Feb 2012, 19:21

Hallo Morvan- und Herzlich Willkommen bei uns! :fh:

Ich wechselte vor einem Jahr ebenfalls `neu` ein an meine Arbeitsstelle -zeitgleich begann ich mit all den Übungen Abrahams, die mich beständig durch den Dschungel der neuen Arbeitsstelle ( zeitweise kam es mir echt so vor :oops: ) seehr gut lotsten. Ich versuche, dir aufzuzeigen, was sich am besten bewährte bei mir, vielleicht ist etwas dabei, was dich inspiriert. Jetzt, nach diesem Jahr, fühle ich mich übrigens ganz schön gut dort, ich machte Fortschritte auf Gebieten, die -- - -ich mir nicht hatte träumen lassen, vor allem der Selbstsicherheit ( weil Selbstliebe) . Ich beginne den Platz einzunehmen da draußen, der einfach meiner ist, den ich zuvor (aus Gründen, die ich hier nicht noch einmal erwähnen möchte, ist nun wirklich langsam vorbei) nicht wagte, für mich einzunehmen und es fühlt sich einfach prächtig an.

Um an neuem Ort seiner geliebten Tätigkeit nachzugehen und noch ein paar Anlaufschwierigkeiten auszublenden, würde ich mich umsehen, was gefällt mir hier am besten? Ich habe mir in einem Raum -in dem ich mich am liebsten aufhalte- einige `Ankerpunkte ` gesucht, die ich immer wieder wertschätze, auch zu Zeiten langweiliger / -wieriger Besprechungen, Konferenzen etc. Mit der Zeit funktionierte das immer besser, ich spürte Entspannung und Freude in Phasen, die mich noch verunsicherten oder auch ärgerten :teuflischgut: . Noch besser war es, zu dieser Gelegenheit ( Konferenzen) Listen zu schreiben. Wurde es zu langweilig für mich bei Diskussionen, schrieb ich, imaginierte usf. Ich fühlte mich danach so viel besser, weil ich die Zeit für mich nutzen konnte, und nie wieder über langweilige, uneffektive Sitzungen mich beschwerte wie die Kollegen :P .

Übrigens hörte ich auch von ihnen bald keine Klagen mehr :lol: .

Wenn dir dein Vorgänger ein Zuviel an Arbeit hinterlassen hat, beginne alles an ihm zu schätzen, was du erwischen kannst. Du wirst so manches über ihn erfahren, was mit deiner jetzigen Arbeit zu tun hat, denke also nur Gutes über ihn ( " danke, dass er dies... und jenes... so gemacht hat" ) und dir wird sich zeigen, dass dein Einarbeiten viel leichter und freudvoller sein wird. Wenn du nur eine winzige Kleinigkeit von ihm erwischen kannst, die dir gefällt, nimm diese, und erinner dich immer wieder daran, baue deine Wertschätzung halt auf diese auf ( ein guter Gedanke zieht den nächsten nach sich).

Auch das `Abschnittsweise Intendieren ` ( gib mal in die Suchfunktion ein) wäre etwas für dich, ich habe damit nicht so viel Erfahrung gemacht, merke aber jetzt langsam, dass es sehr hilfreich sein kann. Man teilt den Vormittag oder ganzen Tag zielorientiert in Abschnitte ein, und überschreibt sie mit " Wie soll der nächste Abschnitt verlaufen, wie möchte ich mich fühlen, was wäre das beste Ergebnis?"

Taj, ich brauche dir nicht weiter zu erzählen, was nicht so gut funktionierte ( hatte dementsprechend nichts mit der Lehre Abrahams zu tun :evil: ). Irgendwann bekam ich den Bogen raus, mit `seltsamen `Kollegen umzugehen.

An dieser Stelle möchte ich hervorheben, dass ich zwar Abraham-Neuling war, jedoch das dringliche Gefühl hatte, Bereite dich so gut es geht vor am Morgen, bevor du dich deiner Arbeit zuwendest, ohne das wird es nicht funktonieren. Dies bedeutete, eine Stunde in der Früh meine Schwingung zu optimieren, also eine stimmige Verbindung zu meinem inneren Wesen aufzubauen, die mir die meiste Zeit ein herrliches Gefühl von kraftvoller Stärke, freudvoller Liebe und einfach nur Glücklich sein schenkte. Dadurch war ich überhaupt nur in der Lage, wieder einzusteigen ( es hatte sich viel verändert in den vier Jahren, in denen ich vorher eine Auszeit genommen hatte) .

Es war mein größtes Glück, - Abraham an meiner Seite- , während ich zurückkehrte an meine wunderbare Arbeit :loveshower: . Ich fühle unendliche Dankbarkeit dafür! :uns:

Bringe dich also morgens so oft es geht in the vortex, meine Methode dafür war ein bissl aufwendiger, doch für mich hat sie sich absolut gelohnt ( bei Interesse pn).
Heute mache ich es noch ein paar Mal im Monat- weil es mir hilft, mich selbst und meine Vorlieben noch besser kennen und lieben zu lernen.

ich wünsche dir viel Erfolg!
-you will shine

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Re: Neue Arbeit

Beitragvon Molly » 5. Feb 2012, 09:43

Hallo Morvan und herzlichen Glückwunsch zum neuen Job :loveshower:

Ich würde dir Raten, deinen neuen Alltag geduldig und mit viel liebe (vor allem zu dir) anzugehen. Du bist noch nicht lange in deinem neuen Job, kein Wunder dass du häufig daran denkst. Mir hat es geholfen, meine Wochenenden bewusst so zu gestalten, dass ich mich um mich kümmere und meine freie Zeit mit vollen Zügen geniessen kann. Ich persönlich brauche dafür Pläne: Samstag morgen gehe ich einkaufen und genieße die zeit in einem Café, dann geht es zum Sport. Sonntag Vormittag bin ich zum spazierengehen verabredet oder fahre ans Meer. Sowas ist sehr wichtig für mich, denn sonst bleibe ich schnell im Netz hängen, komme nicht in die Puschen, bin schnell bei Unwohlsein und Unzufriedenheit, weil ich mein WE nicht schön und mit MIR verbringe :rleye:
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Re: Neue Arbeit

Beitragvon Kia » 5. Feb 2012, 09:52

Liebe Liebeszauberin,

das ist sehr berührend geschrieben, wunderbar, danke - so inspirierend und ermutigend.


Liebe Morvan,

bei all den Erfolgen, die Du schon gehabt hast, ist es sicher einfach die innere Haltung, die dafür nötig war, auf ein neues Gebiet, Deine Arbeit, zu übertragen. Es ist sicher leicht und abenteuerlich und frisch und neu, ich bin ganz begeistert und ich weiss, Du brauchst gar nicht viel neues, um ein schönes Arbeitsleben zu gestalten, alles ist schon da.

Du schreibst:
„Ich versuche nun bei mir zu bleiben, in meiner eigenen Wirklichkeit, die Gedanken auf Lösungen auszurichten und mich auch nicht auf Kollegen und deren vermeintliches Denken zu konzentrieren. Es fällt mir nur schwer diese Gedanken auch in der Arbeit zu denken.“

Das ist verständlich, da die anderen Menschen auf Deine Schwingung wirken, direkt oder indirekt, und Du kannst – wie Liebeszauberin das so schön beschreibt – nur morgens Deinen Vibrational Vortex Tone setzen und Dir in Deiner eigenen Schwingung den Tag über treu bleiben, d.h. nicht auf die Reiz-Reaktionsmuster einsteigen, die die anderen eventuell auslösen in Dir; sondern Dein inneres Gewahrsein von der, die Du wirklich bist, im Einssein mit Deiner Quelle fühlen, und Dich fühlen, wie Du Dich an dem Arbeitsort fühlen willst.

Was auch unterstützend sein kann, ist Dir in der freien Zeit immer wieder klar zu machen:

Es gibt nur eine Möglichkeit zu erschaffen, was Du willst:

Du wünscht es, glaubst daran, dass es ist, und gehst entspannt auf Empfang, die Schritte sind Dir ja bekannt.

Und weglassen:

1. Anzuschauen, was Du nicht willst. Denn Du erschaffst auch was Du nicht willst, wenn Du dem Aufmerksamkeit schenkst.
2. Anschauen, was jetzt da ist (falls Du es nicht willst)
3. Die Vergangenheit anschauen, da Du sonst die alten Muster von dem, was bereits durchgelaufen ist, wieder erweckst.
Leading Edge ist immer vorwärts schauen in die Ausdehnung.

Ich hab mir diese Punkte gestern Abend aufgeschrieben, und dachte, kann das auch hier einstellen, es ist so einfach, und doch vergesse ich mal wieder etwas davon...

Also ich finde es eine wunderbare Chance, Dich als glückliche Schöpferin zu fühlen, weil Du ja ganz neu anfängst.

Einfach Schritt für Schritt immer, was Du willst, wie Du Dich fühlen willst, im Auge behalten und erfühlen, erspüren. Die Details werden vom LoA und der Quelle in Dir geliefert.

Ich schicke das mal ab, bis gleich...
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Re: Neue Arbeit

Beitragvon Kia » 5. Feb 2012, 10:09

Der Punkt, den Liebeszauberin erwähnt, nicht auf den Tadel der anderen über Deinen Vorgänger einzusteigen, ist sehr wichtig. Und auch nicht klagen über seine "Fehler", sonst driftest Du in dessen Fehler hinein.

Ich würde auch Wertschätzung des Vorgängers und Wertschätzung der Menschen, mit denen Du zusammenarbeitest, in den Mittelpunkt stellen, wenn Du auf der Arbeit bist.

Und zu Hause ein Buch der positiven Aspekte über Dich und weitere Themen; ich finde das wichtig, um Dich an Deinen eigenen Ressourcen zu erfreuen und Deine Liebe zum Selbst zu nähren - das strahlt dann aus - und ich bin sicher, die Menschen an Deinem Arbeitsplatz helfen Dir bei dem Einstieg mit Freude und unterstützen Dich gerne, wenn es ihnen wohl ist, um Dich herum.

Manchmal denke ich, die ganze Sache mit der Arbeit, da geht es eigentlich hauptsächlich darum, uns gegenseitig auszudehnen, mehr Liebe und Freude fühlen zu können; und die konkreten Dinge, die getan werden, die laufen einfach nebenher dann automatisch mit, wenn die Beziehungsebene stimmt; d.h. wenn die Menschen gern zusammen sind, Freude haben aneinander, ist die Arbeit gar kein Problem mehr, sondern macht Spass. Manchmal wird die Arbeit dann sogar als Spiel empfunden, das ist das Beste. Schön spielen miteinander, das Spiel so gestalten, dass es Freude macht.

Glücklicherweise hast Du ja etwas gewählt, das Dir an sich Spass macht - fordere nichts von Dir - mach Dich immer wieder durchlässig für die Quelle in Dir, sonst laugst Du Dich aus. Lass die Energie fliessen und gehe da mit.
In dem Moment, in dem Du viel von Dir forderst, stoppst Du den Energiefluss, weil Du an Dir ziehst.
Es gibt etwas in Dir, das sehr gross und kraftvoll und stark und unerschöpflich ist - suche immer wieder den Anschluss an diese Kraft - Du weisst ja wie das geht.

Herzlich allen :uns:

Schönen Sonntag

Kia
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Re: Neue Arbeit

Beitragvon Kia » 5. Feb 2012, 10:11

Habt Ihr das Tageszitat von heute gesehen, ist das nicht köstlich?


"Worüber immer Ihr auch nachdenken mögt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was plant Ihr gerade?"
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Re: Neue Arbeit

Beitragvon wodny muz » 5. Feb 2012, 16:24

Hallo Morvan,

deine Beschreibung hört sich nach meinen eigenen Erfahrungen an, zwar nicht mit Wechsel des Arbeitsplatzes, aber bzgl. der Umsetzung der Lehren in eine betriebliche Umwelt, die nach vermeintlich völlig anderen Regeln läuft. In den "privaten" Bereichen fand ich die Umsetzung auch einfacher als bei den beruflichen Dingen. Der Grund, warum es mir schwieriger erschien war, dass ich für den Beruf ja Fähigkeiten erwerbe, die mich erst befähigen, ihn auszuüben. Meistens muss man nachweisen, dass man die Regeln des Berufs beherrscht, um ihn machen zu können. Und je mehr man Fachmann ist, desto besser wird man "bewertet/bezahlt/gebucht". Und nun sollte ich diese Regeln, die ich in Schulungen z.T. sogar anderen vermittle, plötzlich ignorieren. :lol:

Für mich war (und ist noch manchmal) dieser Zwiespalt die größte Herausforderung: es gibt Termine, die fix sind, es gibt Vorschriften, die eingehalten werden müssen, es gibt die Schwerkraft :kgrhl: usw. Irgendwann wurde mir zuerst klar, dass die beruflichen Dinge in der gleichen "Liga" spielen wie Herausforderungen durch den Partner, die Nachbarn, die Religion oder den Fred ;).

Die beruflichen Regeln und Fachkenntnisse sind ja auch nicht anders zustandegekommen als gesellschaftliche o.ä., nur können sich Fachleute nicht vorstellen, dass ein System auch anders funktionieren könnte. Ich berate u.a. Existenzgründer und habe früher immer das von Fachleuten als falsch dargestellte Vorgehen oder ungünstige Voraussetzungen angesprochen und davor gewarnt, was alles schiefgehen kann und was sie an sich ändern müssen, um selbständig sein zu können. Ich dachte, ich würde ja genau dafür bezahlt, eine objektive Beratung abzuliefern. Nur irgendwie nicht Abe-kompatibel. Inzwischen berate ich aus einer Haltung heraus, dass keine Methode erfolgreicher ist als eine andere, sondern die Leidenschaft der Antrieb ist. Ich betrachte zwar noch "die Zahlen", versuche aber nicht passende Zahlen oder Voraussetzungen dadurch zu verbessern, dass wir durch die Leidenschaft des Mandanten zu neuen Lösungen kommen. Dazu musste ich aber meine "Berufsehre" und meinen "vermeintlichen Auftrag" komplett in Frage stellen. Die Leidenschaft als Ansatz zu nehmen war ja dann von Abraham vorgegeben, auch wenn ich es auf anderen Wegen entdeckt habe, nämlich durch eine unter diesem Apsekt vorbildliche Existenzgründerin.

Der nächste Schritt war für mich, zu verstehen, dass Abraham mit Warten auf Inspiration nicht das Warten meinen, "bis der kleine Zeh juckt" (denn da war der Termin oftmals verstrichen), sondern ein kurzes Innehalten bevor man handelt, um dann dadurch inspiriert zu handeln, dass man die Absicht kundtut, was dabei rauskommen soll. Liebeszauber erwähnte schon das abschnittsweise Intendieren, das genau das meint.

Nach einigen Misserfolgen, die "vom anderen Endes des Stocks" herrührten, habe ich entdeckt, dass ich die Absicht nur noch für eine ganz kurze Zeitspanne denke. Ich äußere also bspw. die Absicht, dass ich will, dass der Kunde seine Rechnung bezahlt. Nach dem Gedanken höre ich sofort auf, das Thema noch anzusehen oder mir weitere Details dazu auszumalen, denn fallen mir (als Fachmann :lol:) viel zu viele Gegenargumente ein. Und wie Kias Verweis auf das heutige Zitat schon andeutet, es reicht ja der kurze Gedanke, um dem Thema eine Richtung zu geben.

Für das kurze Innehalten, also um den Abstand zu gewinnen, auf Inspiration zu "warten", in den Vortex zu kommen, nehme ich das tiefe Atmen, das ich durch Abe-Meditations-CD gelernt habe. Es ist die "zehntel Sekunde" Vortex-Feeling, die m.E. ausreicht, um den Zug auf die andere Spur zu setzen.

Die andere Seite des Stocks, die man beim Denken leicht mit erwischt (wie Abe sagen), hat mich sehr beunruhigt, ja geängstigt. Immer wieder gibt es im Beruf Dinge, die so ängstigend oder anders belastend sind, dass ich merkte, wie die Abe-Behandlung sie nur noch schlimmer machte, weil das Suchen nach positiven Aspekten mich nur tiefer reinritt, wenn ich zu einem Thema eher auf den unteren Etagen der EGS hänge. Diese Problemfälle lasse ich jetzt einfach, was sie sind, nämlich ängstigend, belastend, nervend und bearbeite sie wie früher im Außen. Neu ist, dass ich jetzt die Aufmerksamkeit nur noch solange darauf richte wie zur Bearbeitung nötig ist. Dabei bin ich meist sachlich und deshalb etwas weiter weg von Angst etc. Gleichzeitig habe ich den kurzen Gedanken abgeschickt, was ich will, so dass das Ergebnis jetzt jedesmal ein klein wenigbeser wird als früher ohne diese Techniken. Wichtig war für mich, die Nerv-Themen Nerv-Themen sein zu lassen und noch nicht zu versuchen, sie positiver zu sehen, sondern als der Mist, der sie sind (sog. Arschengel [Robert Betz]).

Wie Liebeszauber und Kia, so halte ich auch das morgendliche Schwingung-erhöhen für wichtig. Obwohl ich alles andere als ein Frühaufsteher bin, nehme ich mir dafür morgens meistens Zeit. In dieser Zeit mache ich irgendwas, das meine Schwingung erhöht, bei mir ist das immer das Lesen.

Eine interessante Erkenntnis für mich war, dass es keine Patentrezepte geben kann, weil es wohl keine zwei Menschen gibt, die gleiche Wege gehen. Früher dachte ich, dass es für alles eine Anleitung oder eine Referenz geben müsste, die ich finden sollte. Heute habe ich entdeckt, dass auch die Abe-Methoden, die ich früher aus diesen Gründen so liebte, nicht für jeden funktionieren, sondern dass wir vielmehr darauf vertrauen können, dass wir aus dem gesamten Wissen, das uns zur Verfügung steht, uns unsere eigenen Methoden basteln sollten.

Liebe Grüße,
wodny
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Re: Neue Arbeit

Beitragvon Morvan » 5. Feb 2012, 17:43

Hallo!

Vielen Dank für Eure Antworten, ich drucke sie mir gerade aus um sie mir am Abend noch etwas genauer durchzulesen. Die morgendliche Erhöhung der Schwingung finde ich vom Gefühl her sehr gut, diese Vorgehensweise werde ich für mich übernehmen. Ich teile auch den Tag in Einheiten mit einer jeweiligen Intention ein. In der letzten Woche habe ich diese Technik aber nur mehr kurz vor dem losfahren zur Arbeitstelle angewandt.

Die letzten zwei Stunden hab ich mich bewusst auf Stromabwärtsgedanken konzentriert, ich merke schon wie die Gedanken wieder eine andere Richtung annehmen und andere positive Gedanken damit anziehen. Das emotionale Leitsystem hatte ich die letzten Wochen fast komplett "vergessen"… :|

Ich denke die vielen neuen Informationen und Eindrücke haben mich einfach zu sehr gefangen genommen und alles andere überlagert. Bin schon gespannt wie es morgen so läuft, ich bin aber sehr zuversichtlich. Eine ausführliche Antwort zu Euren Beiträgen liefere ich schnellstmöglich nach. :lieb:

Vielen lieben Dank,
Morvan :danke:
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Re: Neue Arbeit

Beitragvon Kia » 5. Feb 2012, 17:52

Ihr Lieben,

danke Molly und Wodny – so gut nachvollziehbar was ihr schreibt.

Im Laufe des Tages hab ich immer mal wieder zwischendurch an das Thema hier gedacht – lösungsorientiert – und mir fielen noch drei Dinge ein, die mir immer geholfen haben, bei Interaktion mit anderen Menschen – und Wodny hat natürlich recht – es gibt keine Patentrezepte – ich schreibe es trotzdem mal auf:

Zum einen: Es hat mir immer geholfen, nicht so viel auf die Meinung der anderen zu achten; d.h. meine innere Unabhängigkeit von der guten Meinung der anderen über mich wichtiger zu erachten als diese Marionette zu sein.

Zum zweiten: Mehr prozess-orientiert zu leben, die Dinge in Ausrichtung auf die Quelle geschehen lassen, nicht etwas tun, weil ich damit etwas erreichen will, z.B. bei den anderen (Lob, Anerkennung, gute Meinung).
All diese Dinge kommen von selbst oder kommen nicht, meine Existenz ist nicht davon abhängig. Mein Wohlbefinden auch nicht mehr.

Zum dritten: sehr erleichternd war die Entscheidung, keinerlei Macht- und Dominanz-spiele mehr mitzuspielen; innerlich fühlen, die Verbindung mit der Quelle genügt. Ich meine damit, keine Energie zu investieren, um Kontrolle über mich oder andere zu erlangen. Ich fand das riesig schwierig. Aber das Älter werden hat so vieles erleichtert, ich kann jetzt viel besser auf mein Energie-Pegel achten.

Das Kontroll-Drama loszulassen war eine längere Geschichte, bei mir ging das sicher 10 Jahre :teuflischgut:
Mit Kontroll-Drama meine ich: Manipulation von anderen durch übertriebenes Nett-sein; Einschüchtern durch Wutanfälle, Rechtfertigungen wieso ich was wie mache. Gleichgültigkeit heucheln, wenn es mir gar nicht gleichgültig ist; Hartnäckigkeit, Sturheit, Recht haben wollen, all das ist einfach nicht mehr möglich gewesen.
Ich fand das so energiezehrend. Und sinnlos. Ich erreichte noch nie etwas damit, ausser Vertrauensverlust innen und aussen.

Es braucht das ganze auch gar nicht, wenn ich in diesem anderen Bewusstsein verankert bin; das werten, Labels aufkleben, definieren, analysieren, auswerten ist so ein Stress, wenn ich damit identifiziert bin, jedenfalls.

Im Gegensatz dazu ist das intuitive stille Gewahrsein, das der Synchronizität vertraut, einfacher.
Ich kann das nur immer wieder zulassen, geschehen lassen. Es ist halt nicht machbar.

Und wenn die alten Stimulus-Response-Reptilien-Gehirn Emotionen durch mich durch rasen, ja nun halt :oops:
Es wird seltener und seltener.

Ich fühle das noch manchmal, manche Ängste, handle aber nicht mehr danach, sondern kenne genug Möglichkeiten, da schnellst möglich wieder auszusteigen.

Hoffentlich war ich jetzt nicht zu weit vom Thema weg, das waren so Gedanken, die mich heute bewegten.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Neue Arbeit

Beitragvon IAM » 5. Feb 2012, 18:03

Hi Kia,

...Aber das Älter werden hat so vieles erleichtert, ich kann jetzt viel besser auf mein Energie-Pegel achten.



kenne ich :lol: ich achte jetzt mehr auf wichtigere Werte, als früher.

...die alten Stimulus-Response-Reptilien-Gehirn Emotionen...


ha ha, toll ausgedrückt :kuss: :mrgreen:

:stimmt:

Gruß, I am
IAM
 

Re: Neue Arbeit

Beitragvon Kia » 5. Feb 2012, 18:41

I am :hug: :danke:
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