Negatives Momentum- Werkzeuge

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon mojon » 3. Dez 2014, 00:44

Hi,

für mich gibt es gerade eine brennende Frage. Abraham redet oft von "go general" und ich merke,dass mir das schwer fällt, da es kaum bzw so gut wie keine Themen gibt in denen nicht schon Resistance Patterns greifen.

Ich habe über Jahre ein sehr negatives Momentum entwickelt und es scharen sich selbst über simple Gedanken die eigentlich general wären viele negative Glaubenssätze.



Gibt es in Euren Augen Tools die helfen, wenn es darum geht ein positives Momentum über Feeling zu entwickeln die minimal über die Gedanken gehen?


Ich finde den Gedanken attraktiv, dass es eine Technik geben könne mit der ich einen vibrational State erreichen kann der ganz autark vom Gedankengebäude funktioniert. Aber immer scheint es so zu sein, dass man sich erstmal "reindenken muss".

Was teilweise funktioniert sind Gedanken wie "ach meine Socken fühlen sich warm an ..schön"..."ich mag meine Wohnung und die Gemütlichkeit und die Wärme der Räume"... Das ist so das Level von General was funktioniert.


Habt ihr in negativen Phasen Werkzeuge entwickelt die maximal general sind?
Ich würde mir manchmal wünschen, dass es eine Technik geben würde die ganz ohne Denken funktioniert, aber bin mir nicht sicher ob es sowas gibt????




lg

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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon Winterbraut » 3. Dez 2014, 07:00

Guten Morgen Mo,

kann gut verstehen, dass Du Dich verhedderst, ich fahre gut mit einfachem Annehmen und Meditieren, ins Herz nehmen, um aus den Endlosschleifen heraus zu kommen.
Zu viele Techniken produzieren in mir wahnsinnigen Druck, unter dem dann nix mehr geht ausser Kompensationshandlungen.
Meines Erachtens produzieren die meisten Gedankenschleifen ja bestimmte Gefühle, von denen es jetzt nicht unendlich viele gibt, sondern sie berühren meist ein Grundthema... z.B. erschaffst Du mit negativem Momentum in diversen Lebensbereichen ein Gefühl der Unzufriedenheit. Mir ist es zu kompliziert jetzt jeden Glaubenssatz aufzuspüren und umzuwandeln, und wie Du schreibst ist da zu viel Gegenwehr.
Also würde ich probieren die jeweils damit zusammenhängenden Gefühle anzunehmen und mir klar zu machen, dass es eine von Dir geschaffene Realität ist, also raus aus der Identifikation damit, Du bist nicht das Gefühl, Du fühlst es 'nur'.
Mit dem Annehmen und Anerkennen des Gefühls könnte es sich schon auflösen oder die Abwehr gelindert werden.

Ich hoffe dass ich das einigermassen verständlich geschrieben habe :mrgreen:

Herzlich
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon Maddalina » 3. Dez 2014, 09:27

Hallo Mo,

ja ich schließe mich da Winterbraut an. Zuerst mal annehmen und dem Gefühl kurz ganz liebevoll sagen. Du darfst jetzt da sein. Ich sehe Dich, ich drücke Dich nicht weg. Das hilft bei mir jedenfalls erst mal gut... Rein körperlich ist die Schwere dann erst mal weg oder wesentlich weniger geworden. Und dann tatsächlich:

Go General:

Dieses Gefühl der Schwere, dieses negative Gefühl ist jetzt da, weil meine Quelle nicht so über mich und die Welt denkt. Meine innere Quelle schenkt mir dieses Gefühl, damit ich mich daran erinnere dass ich mich von der Quelle getrennt habe. Aber ich kann ja jederzeit wieder dahin kommen, in Einklang mit meiner Quelle zu sein. Ich muss der Quelle nur erlauben, dass Sie durch mich hindurch fließt… und wenn das geschieht, dann fühlt sich das so wunderbar an, so unsagbar wunderbar. Und beim nächsten mal, wenn ich wieder von der Quelle getrennt bin, merke ich es schneller, denn ich mache ab jetzt mit jedem Mal mehr Fortschritte, ich werde ab jetzt immer öfter im Einklang mit meiner Quelle sein.

Am liebsten mache ich Fortschritte im Leben. Jeder kleine Forschritt hilft mir mehr und mehr zu verstehen, dass ich meine Schwingungen verbessert habe.

Ich liebe es zu wissen, dass da immer noch etwas Neues, etwas Besseres auf mich wartet. Ich habe Frieden mit meiner immer währenden Natur gemacht. Ich akzeptiere, dass da immer noch mehr für mich kommt.

Ich mache Frieden mit der Lücke, denn es gibt immer einen Grund dass alles ein wenig in Bewegung ist. Das Leben ist in Bewegung und es wird immer eine Lücke geben, aber ich liebe es zu wissen, dass ich die Lücke immer schließen werde. Ich liebe mich, und ich liebe es zu wissen, dass ich all das anziehe, dass ich all das verstehe, dass all dies Sinn für mich macht.

Ich liebe es Gefühle zu haben, die mir immer sagen, wo ich mich befinde. Ich liebe mein inneres Wesen, das mich wissen lässt, wenn ich in Resonanz bin mit meinen Gedanken und den Gedanken des Universums darüber. ich liebe es, mich selbst in die Frequenz der ewigen Quelle einzustimmen, ich liebe es, meine Frequenz in die Frequenz der Klarheit einzustimmen und in die Frequenz der Freude, und die Frequenz des Überflusses. Es macht Spaß mit anzusehen, wie sich alles für mich entfaltet. Ich kann sehen, wie es immer besser wird. Ich kann mich selbst beobachten, wie ich immer besser und besser darin werde meine eigene Schwingung empor zu heben.

Ich sehe andere Menschen und ich weiß, wir haben alle die gleiche Anzahl an Stunden am Tag, wir alle haben die Gleiche Beziehung zur ewigen Quelle, ich habe verstanden, dass ich konstant im Strom der Quelle bin, und dass ich diesen Strom um so mehr wahrnehme und bemerke, um so mehr ich erlaube, dass er durch mich hindurch fließt. Ich liebe das. Und ich liebe es, dass ich nichts falsch machen kann.

Ich liebe es zu wissen, dass alles für mich gut läuft. Zu wissen was ich weiß macht es mir unmöglich nicht zu verstehen, was passiert. Ich sehe die Wechselbeziehung wie sich etwas anfühlt und wie etwas ausgeht. Und je mehr ich das sehe, je mehr Beweise ich dafür sammele desto sicherer weiß ich, dass ich mich nie außer Kontrolle oder gar fremdbestimmt fühlen muss. Denn ich habe es verstanden. Ich mache es so gut ich es kann, und ich mache es niemals falsch. Und ich werde immer besser. Ich mache es immer besser und besser. Ich liebe es, es gut zu machen. Ich liebe den Beweis dafür zu erfahren.

Ich liebe es zu wissen, dass ich ein Thema wie Wohlstand und Geld nehmen kann und meine Schwingung dahin gehend verbessern kann. Ich habe meine Schwingung dahin gehend bereits verbessert und angehoben.

Ich habe das absichtlich gemacht, und wenn es fließt dann spüre ich die Genugtuung, und die grenzenlose Befriedigung. Das fühlt sich so gut an. Ich LIEBE es, wie sich Geld und Wohlstand anfühlt, aber was ich wirklich liebe, ist zu wissen, dass ich all das tun kann, dass ich meine eigenen Schwingungen kontrollieren kann. Und das ist alles was ich tun muss, meine Schwingung kontrollieren – nicht die Umstände, die ich eh nicht kontrollieren kann – nur meine EIGENE Schwingung Ich muss mich nur auf Wohlbefinden ausrichten, damit all das zu mir fließen kann, was ich mir wünsche. Ich brauche mich nur zu öffnen, all den Gelegenheiten, die sich immer und immer wieder auftun, ich muss nur erlauben, dass alles zu mir kommen kann.

Alles Liebe,

Maddalina
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon mojon » 3. Dez 2014, 12:27

Hallo Winterbraut,

danke für die klare Antwort. Ja ich denke auch, dass es besser ist wenige Techniken zu haben.

Was Annehmen angeht: ja ich vergesse genau dieses oft......Es anzunehmen wie es ist..Und ich glaue diesen Schritt kann man oft nicht überspringen. Ich hoffe oft noch auf eine Methode die mich raketenartig in einen schönen State katapultiert (noch so ein Überbleibsel auf meiner Erleuchtungssuche/Satsangzeit-> da gibts in der Szene ja immer diese Hoffnung auf den plötzlichen Big Bang mit Lachanfall und kosmischem Witz..etc;) ).

Mechanisch ist es aber eher sinnvoll sich auf die kleinen Erfolge einzustellen und darüber zu freuen.

Resistance gegen die Resistance ist ja auch eigentlich etwas was nicht besonders viel Sinn macht, weil es zu einem Kreislauf führt von "Negativ-Reinforcement". Gleichzeitig ist die Betriebsblindheit nach langer Resistance-Einübung oft programmatisch.


Meditieren will ich auch versuchen. Ich glaube ich finde Freude in dem Gedanken, dass ich nun nicht frage welche Technik Du da machst und empfehlen würdest, weil ich das schon einige gefragt habe und trotzdem mich nicht hingesetzt habe um es zu probieren. Stattdessen sage ich mir, dass ich meine eigene Technik entwickeln werde und es mir Freude machen wird etwas nicht nachzumachen, sondern meinen eigenen Weg zu finden. Denn vielleicht finde ich den Spaß an der Meditation genau über dieses spielerische Prinzip mit dem ich mir früher auch viele andere Dinge beigebracht habe ohne Hilfe. Es wird Zeit zu spielen :)

.

lg
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon mojon » 3. Dez 2014, 12:48

Hi Maddalina,

danke für den schönen Go General Text. Fühlt sich gut an :)

Eben beim Annehmen hatte ich eine interessante Erfahrung. Ich habe meine Gefühl angenommen als ob sie Kinder wären die nach Geborgenheit suchen und darin aufeinmal ein sehr deutliches Gefühl von Klarheit gekriegt und ein Bild kam von einem Mantel den ich um die Gefühle lege..sie lösten sich dann auf.
Und es kam der Gedanke: komisch dass ich mich nun wie ein Vater fühle der mit Klarheit Wohlbefinden stiftet und darin auch selbst baden kann, wo ich doch sonst immer das Gefühl hatte die schlechten Gefühle sind größer als ich.


Normalerweise würde ich mich jetzt auf negative Gedanken fokussieren die auch im Hintergrund sich gerade anbieten. Aber ich kann allein im Sehen dieser Gedanken für mich entscheiden, dass ich diese Gedanken nicht weiterdenken werde, sondern wieder in das Annehmen komme, denn auch diese Gedanken fühlen sich nicht gut an.

Annehmen ist direkt und einfach zu machen

gute Sache

lg
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon Winterbraut » 3. Dez 2014, 12:59

Hi Mo,

ehrlichgesagt habe ich auch keine besondere Technik :kgrhl:

In dem Moment wo es mich überkommt fühle ich hin, was ist es, wenn ich Lust habe: was steckt dahinter (z.B. hinter Neid, die Angst nicht genug zu haben, dahinter die Sehnsucht nach Sicherheit, dahinter vielleicht wieder ein Schmerz den ich vermeide).
Ich lasse es sich einfach wie ein Zwiebelchen schälen und habe keinen Meditationsplatz, kein Meditationskissen und brauche auch keine Räucherstäbchen oder Kerzen. Das kann mich beim Warten auf den Arzt überkommen, beim Häkeln oder wenn mir jmd was langweiliges erzählt ODER ich in eine gefühlsmässig unangenehme Situation komme - aha, Person Winterbraut fühlt Ärger aufsteigen, zwickt ganz schön im Bauch, Atmung geht schwer, der Körper wird warm, unruhig, der Kopf platzt fast, oha, das ist also richtiger Ärger... und dann einfach annehmen, oder anerkennen, Raum geben, erlauben, Respekt zollen, was immer da grade gefragt ist (das übe ich auch noch). Mit Meditation meine ich einfach: In mich und meinen Körper hören, mir Zeit für mich nehmen. Mich durchscannen.

Mehr mache ich grad nicht und das erste Mal (auch nach langen Jahren spirituellem Dies und Das) - in Kombination mit abrahamischem Wissen - kann ich mich mir so zuwenden wie es mir gut tut.

Viel Spass :five:
Winterbraut
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon Winterbraut » 3. Dez 2014, 13:02

mojon hat geschrieben:
Eben beim Annehmen hatte ich eine interessante Erfahrung. Ich habe meine Gefühl angenommen als ob sie Kinder wären die nach Geborgenheit suchen und darin aufeinmal ein sehr deutliches Gefühl von Klarheit gekriegt und ein Bild kam von einem Mantel den ich um die Gefühle lege..sie lösten sich dann auf.
Und es kam der Gedanke: komisch dass ich mich nun wie ein Vater fühle der mit Klarheit Wohlbefinden stiftet und darin auch selbst baden kann, wo ich doch sonst immer das Gefühl hatte die schlechten Gefühle sind größer als ich.

lg



Zuwendung würde ich sagen, tut gut :five:
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon ZaWo » 3. Dez 2014, 14:05

Halo Mojon,

"go general" heißt nicht "positiv allgemein werden", sondern lediglich allgemein werden. Aus dem negativen Detail heraus ist eine negative Generalisierung der machbarste Schritt. Z.B. "ich fühle mich nicht gut" oder "das Thema ist bei mir negativ befrachtet" sind bereits Generalsisierungen und können deine Schwingung verbessern. Wenn sich Positives für dich (noch) nicht gut anfühlt, dann bist du dort auch nicht richtig.
Mindestens negative Generalsierungen gehen von jedem Standpunkt aus. Abe lehren die Erleichterungsschritte - nicht positives Denken. :P

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon mojon » 3. Dez 2014, 14:47

Hi ZaWo,

stimmt.daran hab ich noch gar nicht gedacht. Heißt also auch das "Go General" funktioniert nur über die Emotional Scale Schritt für Schritt.

Ich versuchte das "Go General" immer so halb gequält in so ein "Hoffnungs-Schema" zu pressen bzw die positive Tendenz zu erzwingen und übersprang dann einige Stufen, aber klar..das ist Druck und geht von hier nicht.


Nachdem Annehmen Part gings ordentlich runter wieder,weil die Prozesse sehr automatisiert ablaufen. Das Positive ist weit weg vom Gefühl. Bin gerad schlichtweg bei Ohnmacht.

Bin ich nur einmal nicht "aufmerksam" finde ich mich in Nullkommanix in einem ohnmächtigen Verzweiflungsgefühl was immer wieder das Gefühl gibt dass jede Übung ein Tropfen auf den heißen Stein ist. .

Aber General formuliert : das ist ganz normal wenn man das lange eingeübt hat und nichts worüber man noch eine weitere Verzweiflung generieren muss.



Versuche aufzuräumen und simple Dinge zu machen aber eigentlich fühlt sich mein Körper wie ein Sack lethargisches Selbstmitleids-Gravitationsfeld an.

Da ist immer noch so ein komischer Gedanke in mir :"wenn ich durch die dunkle Nacht der Seele am Maximalpunkt bin dann werd ich gerettet". Ich hab in tausend Variationen gelernt, dass es nur über die Verantwortung geht und trotzdem hoff ich immer noch, dass es das Leben für mich erledigt ,ohne dass ich dafür was tun muss. Schon strange.

Naja...aber hast Recht. Erstmal "negativ general". Das geht sogar. Schritt eins ist ja dann "Situation anerkennen...auch das scheiß Gefühl anerkennen: "ja es fühlt sich richtig beschissen an".



Und es fühlt sich von hier aus wie anstrengende und kaum fruchtbrigende Arbeit an die Emotional Scale hochzuklettern (mit der Gefahr mit jedem Schritt wieder nach unten zu fallen) .

Ich hab das seit 10 Jahren oft durchgemacht und immer wieder hat sich bewiesen: es geht nur durch Umfokussierung und mit viel Geduld. Aber ich hab keinen Bock mehr auf Geduld.



Puh les ich mir die zeilen gerad nochmal durch merk ich,dass das ständig ein Grid ist das ich aufbaue.. Gleichzeitig merk ich sowas nur beim Schreiben, da ich beim alleine Denken solche Gedanken in einem ziemlichen Speed denke und sie ständig die Verkleidung wechseln bzw das Thema das negativ eingeübt wurde..




Danke für den Hinweis.

Ich probier das mit dem nächsten Gedanken der mir ein ungutes Gefühl gibt.
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon mojon » 3. Dez 2014, 15:00

Hör ich Abraham und das Konzept : "do musst nur up to speed kommen mit deinem Vortext und allem was sich durch die Rockets of Desires schon in Reichweite befindet" , dann denke ich halt immer-> es muss doch möglich sein wie ein Kind sich schnell in einen State zu begeben von JOY....Ohne den ganzen Umweg über die Belief-strukturen....


Als Kind musste ich mir die Sachen nur vorstellen und schon war es im Gefühl drin....stellte mir vor wie ich Musik mache auf einem teuren Programm das ich mir nicht leisten konnte damals und übte jeden Morgen in Gedanken auf dem Fahrrad zur Schule mit dem Programm ohne es überhaupt zu haben...das war ein riesen Spaß.

3 WOchen später kriegte ich es von einem Studiobesitzer geschenkt dem ich geholfen hatte bei einer Sache und ich hatte noch nicht mal damit gerechnet es von ihm zu kriegen, noch hatte ich ihm mit diesem Motiv geholfen...


Auch in vielen anderen Sachen funktionierte das so.

Und nun schaff ich es noch nicht mal mir vorzustellen (bzw vorstellen schon nur ohne Gefühl) dass ich gerad am Strand liege und einfach nur liebe meinen Körper zu spüren und einfach zu sein...zu atmen...dies das...



Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein..vielleicht geht es wenn ich es lang genug übe..
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon lawofattraction » 4. Dez 2014, 08:22




Hallo Mojon,

wenn ich mir durchlese, was Du schreibst, dann bekomme ich das starke Gefühl, Du willst zu viel und zu schnell. Du stellst enorme Ansprüche an Dich, und wenn Du merkst, dass das nicht oder zu langsam geht, ziehst Du Dir einen mit dem Knüppel über und bestrafst Dich. Leistungsdruck kann nichts anderes tun als nur noch mehr Druck zu erzeugen.

Weisst Du, in emotionale Löcher fallen selbst gewiefte LoA-Kenner und Menschen, die genau wie Du vieles verinnerlicht und viel spirituelle Literatur gelesen haben. Ich finde, es gehört einfach zum Leben dazu. Je weniger ich mich gegen solche gelegentlichen emotionalen "Tiefflüge" wehre, um so schneller gehen sie vorbei. Ich akzeptiere sie als Bestandteil meines Lebens, die ich vorüberziehen lasse und gut ists. Danach ist sogar noch eine Steigerung des Wohlgefühls zu bemerken - genau so, wie ein richtig leckeres Essen dann vielmehr genossen werden kann, wenn man vorher hungrig war und nicht immer gleich jedes Hungergefühl unterdrückt hat und sich auf einem ständigen Sättigungslevel befindet.

mojon hat geschrieben:Ich würde mir manchmal wünschen, dass es eine Technik geben würde die ganz ohne Denken funktioniert, aber bin mir nicht sicher ob es sowas gibt????


Ich selbst bin überhaupt keine Freundin der verschiedenen Methoden und Techniken, und bis auf einige wenige, die ich spontan und ohne Probleme aus dem Stand ohne Zutaten wie Papier oder PC machen kann, kenne ich die nur in der Theorie. Mir ist das alles zu umständlich, zu langsam, zu gewollt und auch zu sehr auf Ergebnisse ausgerichtet. Aber das ist eine sehr individuelle Angelegenheit, die jeder für sich heraus finden muss.

Daher gefällt mir auch der in den letzten Monaten von Abraham stark vertretene Ansatz so gut: Das Erreichen des Besser- oder Wohlgefühls über die reine Emotions-Schiene, statt Gedanken zu kontrollieren und Übungen zu machen, die den Weg der Verarbeitung über Worte gehen. Wenngleich es sich auch dann, wenn die Emotionen wirklich unten auf der EGS angesiedelt sind, oft wie Hohn anfühlt, nach guten Gefühlen zu suchen, so ist es doch fast immer möglich, sich einfach zu fragen: Wie möchte ich mich statt dieses mistigen Gefühls fühlen? und darauf eine Antwort zu geben.

Funktionieren tut es meiner Meinung nach so gut, da es ja eigentlich eine recht hypothetische Frage ist, die kein Erreichen eines Besser-Gefühle zwingend voraussetzt, so wie das zum Beispiel bei Affirmationen der Fall ist. Es fragt ja lediglich nach dem alternativen Gefühl, oktroyiert aber nicht, dass man das auch haben muss. Das Geheimnis der schnellen Wirkung dieser Art von Übung liegt also vielmehr darin, dass man "durch die Hintertür hereinkommt" und ein emotionales Klima schaffen kann, während sich der Verstand bei gezielten Methoden gerne noch sträubt, an Verbesserung zu glauben und sie in Betracht zu ziehen.

"Ich will mich frei fühlen, lebendig, innerlich ruhig, ausgeglichen" - einfach auch hier auf der generellen - im Gegensatz zur situationsbezogenen - Ebene anfangen und jedes Missgefühl sofort registrieren und nach anderen Dingen suchen. Wenn Du auf ein Wort stösst, das Dir Unbehagen verursachst, so kannst Du gleich dort wieder ansetzen und neue Wohlfühlworte finden. Der Kopf ist hierbei ausser bei der Suche nach geeigneten Worten weitgehend ausgeschaltet, und die Betonung liegt nur auf den Emotionen, auf dem Fühlen.

Nach kurzer Zeit wirst Du feststellen, dass das Aufzählen von Emotionen auch eine emotionale Verbesserung mit sich bringt. Wie sehr das der Fall ist, kann eine einfache Übung zeigen, indem man vor sich hin spricht "depressiv, Depression, Niedergeschlagenheit, Trauer, Kummer" und dann "Freude, Liebe, positiv, angenehm, leicht, frei, Freiheit, glücklich". Ohne weitere gedankliche Verrenkungen haben diese Worte einen direkten Impakt auf unser Wohlgefühl.

Lieben Gruss
Loa




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon mojon » 4. Dez 2014, 12:48

Hey Loa,

ja da ist viel dran. Ich will zu viel, zu schnell und an sich scheint es sogar so zu sein dass Übungen gerade eher Ausdruck von Resistance sind, als sie zu beseitigen bzw in Flow zu kommen.


Danke für die Antwort.

lg
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon achim-martin » 5. Dez 2014, 15:16

Hallo an Alle, hallo Loa,

Dein letzter Beitrag hier drückt punktgenau auch meinen derzeitigen Umgang mit dem Wünschen,Wohlbehagen erlangen etc., aus. Man macht offenbar tatsächlich diverse Entwicklungsgänge durch, und ab und an trifft man sich an einer gemeinsamen Schnittstelle, einfach toll.

Liebe Grüße ins vorweihnachtliche Deutschland

Achim :ros:
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon katgirl » 5. Dez 2014, 16:53

mojon hat geschrieben:Und es fühlt sich von hier aus wie anstrengende und kaum fruchtbrigende Arbeit an die Emotional Scale hochzuklettern (mit der Gefahr mit jedem Schritt wieder nach unten zu fallen) .


Hallo Mojon,
erst ein Mal solltest Du Klarheit darüber schaffen, warum Du diese "Arbeit" machst. Ist es wegen den Erfolgen, die vllt. kommen könnten, weil Du davon mal gelesen hast? Oder ist es weil es so viel mehr Spaß macht, Dich besser zu fühlen? Das ist bedingungslos. Ich will mich besser fühlen, weil es sich besser anfühlt. Ich brauche keine Ergebnisse, Bilder, Musik, ..., um mich besser zu fühlen. Ich kenne das gefühlsentsprechende Ergebnisse und ich kann es haben. Jetzt.

Dann ist der Korken-Vergleich geeigneterr zum Verdeutlichen des eigenen Emotionszustandes, als das Skala hochklettern. Niemand muss irgendwohin klettern. (Was assoziiert Dein Verstand mit dem Wort Klettern. Meiner bringt mir sofort eine Felswand, woran ich mich abmühe.)

Unser natürlicher Zustand ist Freude und Wissen und Leichtigkeit. Und genauso wie ein Korken immer an die Oberfläche treibt, genauso funktioniert unser Leitsystem, wenn wir nicht dagegen drücken.
Den Widerstand aufgeben ist dieses kleine Eckchen besser Fühlen. Es geht immer nur um das Gefühl von Erleichterung; immer ein wenig besser.
Wenn ein klein wenig Widerstand weggenommen wird, ist ein klein wenig mehr Fluß, der die richtige Richtung kennt.

Mir persönlich haben ein paar Übungen sehr weiter geholfen und eine Menge persönliche Erkenntnisse. Besonders die Konzentration auf die Gefühle brachte und bringt mir unheimlich viel, alleine wenn ich nur an das besser fühlen und den weiteren Wahrnehmungsradius denke.

Wenn Du in die negative Verallgemeinerung gehst, dann bist Du erst mal von den Details weg. Dann ist alles zwar immer noch besch***, aber Du fühlst Dich ein wenig weniger besch***.
Es geht immer nur um 'ein wenig besser', 'ein wenig besser' und noch ein klein wenig besser, ...
Wenn Du anfängst zu weit oder zu schnell nach oben zu gehen, gehst Du wieder in die Details und es entsteht Druck etwas erreichen zu wollen. Nur dieser Druck drück den Korken wieder unter Wasser.

Wie Loa ausführlich beschrieben hat, ist es besser in die puren Gefühle zu gehen, das baut das Gerüst und bringt Stabilität.

lg
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon Rosenstern » 14. Dez 2014, 12:20

Hallo Mo :D

negative Gefühle anzunehmen und ihnen Zuwendung zu geben (wie Kindern) habe ich auch seit einer Weile immer angewandt, es klappt und was ich noch zusätzlich mache, an Düften (Parfüm oder Raumduft) reichen und ein- und ausatmen, Herz öffnen, beim Einatmen Bauch hinaus, beim Ausatmen Bauch hinein, ich fühle mich ausgeglichener, habe gute Gefühle...

Herzlichst Songül
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon Kri » 14. Jan 2015, 19:25

Ich würde wertfrei beobachten was bereits da ist, egal was da ist, da man ja nie weiß, wie sich etwas ?negatives entpuppt. Es könnte ja eine große Chance sein.

Daher nicht weghaben wollen. Aber das wurde ja schon von anderen gesagt und ich wiederhole es nur.

Das Gefühl kommt oft aus den Tiefen des Unterbewusstseins, was bedeutet, dass es schon da war, aber nicht bemerkt wurde, weil das Gefühl eben gewohnt ist.

Wenn ein Gefühl alt ist, hat es eben Schwung. Wurde es zuvor über Jahre hinweg kompensiert und kompensiert man dann nicht mehr, kann so eine negative Manifestation durchaus wie ein Korken rausschießen.

An so einem Punkt wird das etwas-Positives-erreichen-wollen bestimmt die Lage verhärten. Man ist nun mal manchmal machtlos! Gut möglich, dass noch mehrnegatives Gefühl da ist. Abraham sagt ja, dass Widerstand, also negatives Gefühl, zuerst mal bemerkt werden muss. Es war immer da und hat den Wunsch gebremst. Und nun lasst man es mal zu und dadurch verbessert es sich. Es wird sich auch in ein paar Tagen nicht ändern und ich fühle mich schwer.

... Ich kann mich nicht ewig negativ fühlen.
... Veränderung kommt fix.
... Was ich zulasse, kann nicht schlecht sein.
... Alls will mir nur dienen.
... Ich habe es er-schaffen, also schaffe ich es auch.
... Nach der Ebbe kommt die Flut.

Manchmal helfen solche allgemeinen Überzeugungen, aber nur dann, wenn man sie auch glaubt.

Viel Glück :five:
Wahrer Glaube kümmert sich nicht um das Wie
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Re: Negatives Momentum- Werkzeuge

Beitragvon backagain » 14. Jan 2015, 23:04

Hallo Mo

Mir helfen zwei Vorgehensweisen. Die eine ist schon alt, auf die andere achte ich erst in letzter Zeit vermehrt.
Die eine ist die Arbeit mit Bildern.
Das geht bei mir ganz leicht, da ich ständig Bilder zu Situationen in den Kopf bekomme.
Und ich habe bemerkt, dass ich die dann absichtlich transformieren kann.
Manchmal geht das, manchmal hakt es. Aber immer ist es wie ein Spiel...

Der andere Ansatz geht übers Körpergefühl. Ich achte darauf, wie sich mein Körper anfühlt, wenn die Laune nach unten geht oder ich mich anfange, zu ärgern. Oft verkrampft sich irgendwo etwas.
Wenn ich dann darauf achte, die Schultern locker zu lassen, wieder ruhig zu atmen, mal bewusst zu lächeln....dann stellt sich auch recht schnell eine äußere Freiheit wieder ein, und die verkrampften Gedanken verflüchtigen sich ebenfalls.

Beide Ansatzweisen gehen gut zusammen mit dem "Mantra" Loslassen.
Einfach nur "Loslassen" geht bildlich und körperlich immer ganz gut....und rasch :mrgreen:

B.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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