Negative Gefühle und starke Sehnsucht

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Negative Gefühle und starke Sehnsucht

Beitragvon lichtfunke » 12. Okt 2015, 18:42

Hallo liebe Forummitglieder,

jeden Tag höre oder lese ich Abraham. Und ich habe ein paar Methoden für mich entdeckt und bin schon ziemlich lange auf der Suche, aber habe mit der Schwingung von Abraham so viele Wunder erlebt und vieles losgelassen, was mich stark behindert hat zum Beispiel einen Großteil meiner Ängste. Ich habe sehr viele Wünsche und eine starke Ausrichtung auf das Thema Existenz/Verständnis/Tod-Leben/Ekstase/Begeisterung, ich bin oft in meinem Vortex, wenn ich mich einfach öffne, z.B. in der Natur, auf einer Wanderung, einer intensiven Begegnung. Dann spüre ich den Fluss, die Möglichkeiten und die Liebe, sowie unsere Verbindung zu allem.

Ganz oft, bin ich aber auch in tiefer Depression, Orientierungslosigkeit, gerade jetzt nach dem Tod meines Opas, der so einer meiner wichtigsten Menschen war, und fühle eine starke Sinnlosigkeit, die sich nur mit dem Gedanken ertragen lässt "Ach wäre ich doch schon weg". Ich spüre, wie einfach es ist, in die Depression zu fallen, weil die Depression den Kampf beendet, zu dem es ja eigentlich nicht kommen sollte. Ich wünsche mir Erleichterung, Leichtigkeit, Einfachheit, Verbindung zu meinem inneren Wesen und Klarheit. Ich gebe zu, dass das Aufschreiben dieser Wünsche mich leicht lächeln lässt.

Ich schaffe es auch immer mal wieder aus der Verzweiflung heraus, aber im Moment leider meistens nur 1-2 Tage. Mein Gefühl sagt mir, dass ich nur an diesen großen Themen zu einer neuen, positiven Erkenntnis aus meiner Quelle heraus komme, Fortschritte machen kann.

Mein eines Thema ist:

Ordnung, ich schaffe es auch ein paar Wochen, dann kömmen ein paar Tage, an denen ich es nicht schaffe, ordentlich zu halten. Und dann scheint die Arbeit von Wochen futsch zu sein. Dann habe ich meistens die nächsten Tage der Depression damit rumzukämpfen und werde immer negativer aufgeladen. Ich kann mich leider auch ziemlich schnell negativ aufladen, die gute Seite ist, umgekehrt funktioniert es auch. Ich kann manchmal, wenn ich sehr lange depressiv und verzweifelt war, mich innerhalb weniger Sekunden, von meinen negativen Lasten befreien. Wie so ein Überdruss-Mechanismus. Aber gerade in den letzten Tagen habe ich körperliche Anspannung, ich spüre die Emotionen in meinem Körper, kann sie aber nicht benennen, dann bin ich unruhig und kann nicht schlafen. Mein Kopf ist dabei entweder leer oder überfüllt mit Gedanken. Durch den Zugang zu Abraham habe ich vor keinem dieser Zustände Angst oder so. Sie sind einfach nur unangenehm. Ich habe die starke Hoffnung durch eine positive Erkenntnis, eine innere, existentielle, positive Erkenntnis (Klarheit) die Unzufriedenheit, Trauer, Depression loslassen zu können. Ich überfordere mich leider auch zu stark. Alles, was ich tue, auch wenn es positiv für mich eigtl. ist, wird zum Druck. Und ich habe eine Sehnsucht nach Austausch, und Entwicklung. Und Kontrolle über meine Gefühle, wenn es mir gut geht, bin ich so im Zustand des Austeilens, die Leute glauben mir dann nicht, dass ich je nur eine Minute gelitten habe. Ich quelle dann richtig über. Aber die Wahrheit ist: Ich leide noch ziemlich viel. Nun wünsche ich mir noch eine starke innere Methode, mit der ich mich wirklich ausrichten kann, mein Herz offen zu halten. Ich will nicht von den Gedanken ausgehen, denn ich möchte ehrlich sein, denn das scheint mir eine gute, aber zu schwache Methode für mich zu sein. Ich will eine innere Einstellung finden, mit der ich die Gedanken dann anzünden kann. Ich wünsche mir eine Methode, die ein Licht im Inneren entzündet oder besser gesagt: dieses Licht so extrem stark wahrnimmt, dass die Gedanken automatisch sich ausrichten und alles in das Wohlgefühl fließt.

Ich merke, dass ich sehr anspruchsvoll in meinen Wünschen bin, aber ich glaube so ist es gut für mich ;)



Ich wünsche euch einen schönen Tag :five:
lichtfunke
 

Re: Negative Gefühle und starke Sehnsucht

Beitragvon Mik » 13. Okt 2015, 11:46

Hallo Lichtfunke,
ich hatte eine spontane Idee zudem was du schriebst, vielleicht passt es ja. Ich empfinde es bei mir auch häufig so, das Gedanken nur dann hilfreich sind wenn sie sich schnell mit starken Gefühlen aufladen. du schreibst dass es dir schon häufiger gelungen ist, die Stimmung zu drehen. du kennst also das Gefühl im Vortex zu sein recht gut. ich habe mich mal hingesetzt und alle Situationen indem ich eine besonders starke Verbindung zu mir selbst gespürt habe und dies als wundervoll erlebt habe, aufzuschreiben. alleine das Aufschreiben hat mich schon unglaublich hoch gebracht . und nun kann ich auf diese Liste natürlich zurückgreifen und mir diese Emotionen durch das Geschriebene wieder hervorholen. ich merke auch wie wichtig es ist Beweise zu sammeln für diese Momente. unsere Erinnerung ist oft trügerisch und das sollte sie bei diesen Ereignissen nicht unbedingt sein. ich hatte mir in meinem Urlaub vorgenommen ganz viele schöne Ereignisse mit Tieren zu erleben. jedes einzelne Ereignis habe ich mir feinsäuberlich aufgeschrieben. nach ein paar Tagen habe ich dann überlegt ob sich mein Plan mit den vielen Tierbegegnungen eigentlich erfüllt hat. mein erster Gedanke war: naja so viel war da ja nicht. und dann habe ich die Liste gelesen und konnte mich überzeugen, dass da eine ganze Menge war. und so habe ich mir vorgenommen öfter die Dinge aufzuschreiben auszuschmücken, damit ich sie immer wieder hervorholen kann und mich in diesen Zustand hinein bringen kann. zum Glück hast du ja eine Menge auf das du zurückgreifen kannst. vielleicht gelingt es dir dieses es etwas systematischer zu sammeln zu hegen und zu pflegen

lieben Gruß
Mik
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
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Re: Negative Gefühle und starke Sehnsucht

Beitragvon lawofattraction » 14. Okt 2015, 07:49

lichtfunke hat geschrieben: Nun wünsche ich mir noch eine starke innere Methode, mit der ich mich wirklich ausrichten kann, mein Herz offen zu halten. Ich will nicht von den Gedanken ausgehen, denn ich möchte ehrlich sein, denn das scheint mir eine gute, aber zu schwache Methode für mich zu sein.


Hallo Lichtfunke,

ich denke auch, dass ein Klärungsansatz über die Gedanken für Dich im Moment nicht der richtige Weg ist, und zwar nicht, weil er eine schwache Methode wäre, denn das ist er richtig angewandt beileibe nicht, sondern weil er Dir in Deinem augenblicklichen Zustand nicht helfen würde.

Du hast Dich bereits auf einen ziemlich niedrigen emotionalen Setpoint eingependelt, und Deine Gedanken haben so viel Momentum, dass sie dominant sind und Du jedes Mal, wenn Du sie wieder denkst, auch die Schwingung aktivierst, die sie produzieren. Du sagst also immer wieder zu Deinen Gedanken und der dazugehörigen Schwingung "bleibt" statt sie ziehen zu lassen.

Wir haben ja nun unsere Gefühle als Anzeiger dessen, was wir denken. Das heisst, unsere Gefühle sind eine Manifestation der Gedanken und geben Dir Aufschluss darüber, was Du denkst, ohne dass Du die Details kennen musst. Gutes Gefühl = förderliche Gedanken, schlechtes Gefühl = Gedanken, die Dir nicht gut tun.

Und da ist unser Lösungsansatz, denn das Verändern der Gefühle ist so unvergleichlich einfacher, als Gedanken zu analysieren, durch neue zu ersetzen und dadurch ein verbessertes Gefühl zu erfahren. Du magst nicht in der Lage sein, Deine Gedanken oder Deine Lebensumstände und Bedingungen in genau dem Moment zu verändern, wohl aber die Art und Weise, wie Du Dich fühlst.

Wenn Du das konsequent übst, wirst Du immer einfacher in ein gutes Gefühl kommen. Bist Du immer öfter auf der Gutfühl-Welle, kommen auch immer weniger der Gedanken, die Du gerne nicht mehr denken möchtest. Ohne also immer wieder unerwünschte Schwingungen zu aktivieren, hast Du auf leichtem Weg Dein Ziel erreicht.

Darum ist es so enorm wichtig, nicht im Automodus in der Gefühls-Gedankenwelt zu surfen, sondern zu lernen, schlechte Gefühle sofort zu erkennen und zu verändern. Weil sich dadurch automatisch die Gedanken ändern. Der weitere Schritt ist über das Erlernen und Erkennen der Mechanismen hinaus das Wissen, dass unsere Gefühle direkter Ausdruck unserer Verbindung mit dem ausgedehnten Nicht-Physischen Teil sind. Eine Verbindung, die immer da ist und nur durch unsere Unaufmerksamkeit oder extreme Aufmerksamkeit auf unangenehme Dinge für Zeiten unterbrochen werden kann - und zwar nur von unserer Seite.

Frage Dich vielmals am Tag, vor allem dann, wenn es wieder in den Gefühlskeller geht: Wie will ich mich fühlen? Und wenn Du Dich schlecht fühlst: Wie will ich mich stattdessen fühlen? Und dann finde Fühlwörter, die das beschreiben, was Du gerne erfahren möchtest: Inneren Frieden, Zuversicht, Selbstvertrauen, Freude, Gelassenheit, ich will entspannt sein, glücklich, zufrieden und so weiter. Verzichte dabei vollkommen darauf, Gefühle über die Gedanken zu finden, also Kontext zu den Fühlwörtern zu erfinden, was ja auch wieder Denken impliziert. Das wäre kontraproduktiv - es geht nur darum zu fühlen, fühlen, fühlen, ohne Details, ohne irgendwelche Referenz zum Thema.

Sag Dir das Wort laut vor und finde Dich gefühlsmässig hinein: Wie fühlt sich Zuversicht an? Spüre die Antwort im Körper und lass sich das Gefühl ausbreiten und wiederhole das vielmals. Diese Fühlübungen schulen Dich, schlechte Gefühle bereits im Ansatz zu erkennen, bevor sie in eine automatische Endlosschleife von Gedanken und Gefühlen ausarten, die oft aufgrund des Momentum nicht zu stoppen ist.

Ich mache auch manchmal eine extrem einfache Fühl-Übung, indem ich mich frage "wie fühlt sich xy an?" Es ist ganz erstaunlich, wie daraus immer mehr gutes Gefühl entsteht, vor allem dann, wenn der Ausgangspunkt bereits Wohlgefühl oder neutral war.

Das Fühlen ist ein ständiger Wegweiser, der Dir sagt "hier gehts lang". Der Weg wird Dir immer offenbart. Du musst aber das Deine dazu tun, dass Du den Weg auch erkennen kannst. Was das ist? Ständig bereit sein, nicht dahin zu treten, wo es sich nicht gut anfühlt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Negative Gefühle und starke Sehnsucht

Beitragvon lichtfunke » 14. Okt 2015, 22:16

@LOA

Danke für deine Ratschläge :) Ich bin heute schon, total gespannt gewesen und vorfreudig gewesen, das mit den Gefühlen auszuprobieren und "vor allem" Leichtigkeit habe ich nachgespürt. Zwischendurch habe ich Gedanken auch mal direkt angegangen. Aber eigentlich habe ich es so gemacht.

Ich habe manchmal gespürt, jetzt hängst du dich an eine negative Sache, ein negativer Gedanke taucht auf. Dann habe ich kurz visualisiert, was ich eigentlich möchte, weil ich ein sehr visueller Mensch bin und habe dann geschaut, was ist die Essenz also das Gefühl dieser Sache und da habe ich mich dann reingefühlt.

Ich war wirklich nicht mehr so auf einzelne Sachen verbissen, war nicht mehr schnell verletzt, was zur Folge hatte, dass ich wirklich viel Energie freigesetzt habe (eine schöne Ordnung gemacht, Dinge gemacht, die mir Spass machen, ich habe neue Ideen bekommen, auf meinem Spaziergang eine tolle Straße entdeckt).

Was mir beim Öffnen geholfen hat, war auch die Verdeutlichung: du bist eigentlich so ein weites Wesen, du kannst immer wieder zurückgehen und kannst aus der Fülle dich neu fokusieren, auf etwas WAS DU WILLST, du musst dich jetzt nicht auf diese kleine Sache aufhängen, und dieser Angewohnheit konnte ich dann sogar mit Humor begegnen.

Die Inspirationen waren so lebendig und toll heute. LOA ich wollte dich eigentlich fragen, aber ich habe es selbst bemerkt: Wenn ich anfange mich in ein Gefühl hineinzufühlen, wird daraus ganz schnell eine Kettenreaktion, die ich während der Aufwärtsspirale nicht mehr anziehen muss.


Sag Dir das Wort laut vor und finde Dich gefühlsmässig hinein: Wie fühlt sich Zuversicht an? Spüre die Antwort im Körper und lass sich das Gefühl ausbreiten und wiederhole das vielmals.

Loa, das kommt in mein "schönes Buch", das ist echt toll. Eine bessere Meditationsgrundlage kann ich mir nicht vorstellen und das ist eine so extrem praktische Meditation, eine, die ich immer wieder gern angewendet habe heute, es hat sich so richtig schön abenteuerlich angefühlt. Und ich war wirklich mit Tränen in dieser Straße, es war die hellste Freude für mich, eine so perfekte Straße zu erleben, mit tollen Häusern, einer super Herbst-Atmosphäre, bunten Bildern an den Fenstern. :loveshower: :loveshower: :loveshower:


@Mik

Das mit dem Aufschreiben ist gut. Da muss man total achtsam sein, aber ich bekomme oft so Bilder, die in diesem Moment total tief in mir sind. Heute auf meinem Spaziergang war ich total elektrisiert und vorfreudig, als ich durch diese schöne Straße gelaufen bin. Ich habe einfach nur noch Liebe gespürt. Und dann bin ich an einem klassischen Kaffeehaus vorbeigelaufen, dass ich noch nie gesehen hatte. Sofort sah ich mich dort einen Tee mit ein paar Menschen trinken, am Kamin, nach einem "romantischen" Herbstspaziergang. Das war so eine herzliche Vision, ich war nur noch am Strahlen. Und habe diese Freude mit in den Abend gebracht, und meine Freundin und ich hatten noch einen total schönen Abend. Also diese Situation mit den Bildern habe ich mir aufgeschrieben und du hast Recht, es fühlt sich schön an :)

Ich berichte euch weiter wie es auf meiner spannenden Reise weitergeht :)
:danke: Bis dann ihr Lieben
lichtfunke
 

Re: Negative Gefühle und starke Sehnsucht

Beitragvon Rosenstern » 20. Okt 2015, 06:10

Hallo Ihr Lieben!

:genau: das Thema hat mir gefehlt, was Gefühle betreffend: :danke: Ich hatte mich zwar bisher auch in diesen Dingen geübt, aber das Aufschreiben; denn irgendwie passt es auch gerade zu mir und schon beim Lesen und Aufschrreiben habe ich eine leichte Veränderung in mir gespürt. :ros: Herzlichst Songül
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
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Re: Negative Gefühle und starke Sehnsucht

Beitragvon lichtfunke » 20. Okt 2015, 22:10

Hallo an Alle Mitleser :pfeif:

Mir fällt immer wieder auf, wie sich Gefühle ganz schnell bei mir im Körper einnisten. Zum Beispiel als Blockade. Oder als Lähmung im Kopf, ich weiß dann in dem Moment garnicht, was ich fühlen möchte. Irgendwie liegt dann so ein dunkler Schleier über mir, den ich schlecht in Worte fassen kann. Ich hör dann Musik oder lieg einfach mal da, weil ich mich nicht pushen möchte, wenn ich jetzt etwas tuen würde, wäre es eher so anteilnahmslos, und uninteressiert und es gehen auch grad nur so mechanische Sachen wie :Geschirrspülmaschine ausräumen oder irgendetwas im Haushalt, nichts, was mir richtig Freude macht, kann ich gerade machen.

Morgen kommt mein Vater und ich habe mich die ganze Zeit drauf gefreut. Nun sitz ich hier ganz leer und denk so richtig gefühllos dran, ist jetzt nicht unangenehm, weiß aber auch grad nicht, wie ich gute Gefühle wachrufen kann oder wie ich mich grade fühlen will.

So ... :nachdenk:

Einen schönen Abend euch :danke:
lichtfunke
 


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