negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 14. Mär 2010, 21:46

hokuspokus, simsalabim, da bin ich auch mal wieder...

Grundgütiger! Wie perfekt doch das "Anziehen" funktioniert - ich bin, nachdem ich lange nicht hier gelesen hatte, eben über Downstreams Thread "Wünschen eines Partners" gestolpert. Das passt wie die berühmte Faust auf's Auge. Ich mache mal einen kleinen "Abwesenheitsbericht"...

Als ich mich "seinerzeit" hier angemeldet habe, war ich sehr mit dem MKS beschäftigt und konnte mit Abraham nicht so furchtbar viel anfangen. Deshalb bin ich hier auch nach einer Weile wieder "untergetaucht"... Nun habe ich vor einigen Wochen Kontakt zu meiner alten Jugendliebe, DER Jugendliebe, aufgenommen... In den sehr, sehr, sehr vielen Jahren, seit ich mich von ihm getrennt hatte (er hat inzwischen erwachsene Kinder), ist er mir nie so ganz aus dem Kopf gekommen. Es hat sich eine wunderbare "Romanze" zwischen uns entwickelt, alle Zeichen weisen darauf, dass wir wieder zusammen kommen werden, obwohl da noch einige Hindernisse zu überwinden sind. Total verrückt... Nun hat mir eine liebe Freundin vor kurzem "The Law of Attraction - Liebe" geschenkt, DENN: ich habe in der Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen gemacht, die natürlich als negative Erwartungshaltung nun in diese neue Geschichte hineinwirken. Heute habe ich nun endlich angefangen, in dem Buch zu lesen, habe mir auf YouTube ein paar Hicks-Videos angeschaut, mir die Emotionale Leitskala in mein Tagebuch gespeichert...

Am Nachmittag hatte ich in meinem Tagebuch ein neues Kapitel angefangen, bin leider nur bis zur Überschrift "Was ich wirklich will" gekommen... Dann war anderes zu tun; und eigentlich wollte ich eine lange Liste der Dinge aufschreiben, die ich mir alle wünsche. Hintergrund ist, dass SEIN Verhalten NATÜRLICH sowohl meine Wünsche, als auch meine negativen Erwartungen bestätigt. Ich wollte also meinen Fokus von den negativen Erwartungen abziehen und mich auf all das konzentrieren, was ich mir wünsche - in Bezug auf ihn, aber auch in Bezug auf andere Lebensbereiche. Als ich mich nun eben hinsetzte, um endlich meine Liste anzufangen, fiel mir nur ein zu schreiben:

Ich will alle aus meinen bisherigen Erfahrungen resultierenden negativen Gedanken, Befürchtungen und Ängste los werden. Ich will endlich FREI sein!


Der nächste Impuls war, mir die Emotionale Leitskala anzuschauen und zu gucken, wo ich eigentlich gerade in Bezug auf IHN stehe... und das war mehr als wirr, denn es sind bis auf Hass/Zorn, Rache und Langeweile eigentlich alle Emotionen da...

Tja, und dann hatte ich den Impuls, hier im Forum mal wieder nachzulesen und bin SOFORT auf Downstreams Thread gestoßen...

DANKE, DANKE, DANKE! Auch für die vielen Antworten, die mir auch gleich weitergeholfen haben. Diese neue-alte Romanze-Liebe ist... Wir haben beide erkannt, dass unsere Liebe nie zu Ende war. Zwischen uns ist eine enorme Anziehung, die ich aber durch meine negative Erwartungshaltung immer wieder boykottiere.

Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn ich Eure Schützenhilfe bekommen könnte. Es wäre echt zu schade, wenn ich nun wider besseren Wissens aus reiner Gewohnheit alles zerschlagen würde...

Dank an den-/diejenige, der/die bis hierher gelesen hat... und noch mehr Dank, falls mir jemand Unterstützung geben mag.

Ganz liebe Grüße
abrakadabra
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Kia » 15. Mär 2010, 09:21

Liebe Abrakadabra,

ist es Dir möglich nochmals einen Schritt zurückzutreten und energetisch aus der Beziehung mit ihm raus zu gehen und ganz die Beziehung mit Dir selbst zu fühlen? Die Freiheit, das Wachstum, die Freude, die Du bist?

Wenn das geht, dann ist das Wichtigste schon getan, die kraftvolle Entscheidung, die Wahl zu treffen, dem Göttlichen zu erlauben, sich durch Dich zu verwirklichen hier und jetzt. Diese Wahl transformiert Dich und alle Beziehungen, mittels der göttlichen Wahrheit, die dann im Raum ist.

Und sorge gut dafür, dass die Beziehung von dir zu Dir ausgezeichnet bleibt und sich verbessert.
Und aus dieser kraftvollen Position heraus kannst Du aufschreiben, wer Du bist und welche Art von Beziehung Du leben willst, welche Qualitäten Dein Partner (es sind ja Deine Qualitäten und auch das Gegenteil davon) haben wird.
Sinnvoll kann auch sein, Dir aufzuschreiben, was Dir damals (als Du noch im Mangelbewusstsein warst möglicherweise?) gefehlt hat. Und prüfe für Dich, ob Du Dir das jetzt geben kannst und das nicht mehr vom Partner erwartest.
Wenn Du mit dem Göttlichen in Dir verbunden bist, bist Du ja die Ganzheit, da gibt es keinen Mangel, keine Bedürftigkeit. Und dann brauchst Du keine Abhängigkeit, Manipulation, Kontrolle vom Partner oder über ihn. Wo stehst Du jetzt mit diesen Themen innerlich?

Ein anderes Thema ist noch die Angst vor Verlust bei Dir und ihm und ihr Gegenteil, die Angst verschlungen zu werden. Schaue das auch kurz an.

Alles oben gesagte würde ich nicht zu stark vertiefen, nur kurz anschauen, sonst wirst Du tatsächlich die negative Erwartung füttern.

Nach der Erledigung eventueller Schritte (wenn das oben gesagte, etwas bei Dir anklickt) würde ich mich nur noch auf das LIEBE UND FREUDE UND FREIHEIT TEILEN, das Du bist, konzentrieren. Es spielt meiner Ansicht nach keine Rolle, ob Du schon mal mit dem Partner warst oder nicht.
Konzentriere Dich einfach auf die Themen: Was ist für mich persönlich der Sinn dieser Beziehung, (da sie ja jetzt nicht mehr dazu herhalten muss Mängel und Defizite auf beiden Seiten auszugleichen).
Wie können wir am besten die Schönheit, das Wunder, die Abenteuer des Lebens miteinander teilen, nachdem wir die Turbulenz /das Drama nicht mehr brauchen?
Während ich das geschrieben habe, fühlte ich: das Wichtigste ist, die Verbindung mit dem Göttlichen in Dir (Who-you-really-are) zu stärken: das ist die einzige Gewähr IMMER ZUM RECHTEN ZEITPUNKT ZU WISSEN, WAS GEWUSST WERDEN SOLL, DAS TUN, WAS GETAN WERDEN KANN ODER NICHT TUN, WENN DIES ANGEMESSEN IST.

Vertraue auf Dich, von Moment zu Moment. Vertraue darauf, dass eine Beziehung in dieser neuen Energie sehr einfach, mühelos, ohne Anstrengung ist. Weil die Menschen frei sind so zu interagieren wie sie sind, ohne Rollen, Maskeraden, Zuschreibungen irgendwelcher Art.
(Ich lass mir kein Etikett aufkleben, sagte ZaWo irgendwo mal und das ist enorm wichtig, weil diese Etiketten sofort die Göttlichkeit, die wir sind, einengt und beschneidet, ja verhindert).

Habt zusammen Freude, Spass und lacht viel und verzichtet auf Erwartungen. Soweit das geht. Sonst sprecht die Erwartungen aus.
Niemand ist allerdings verpflichtet sie zu erfüllen.

Jetzt kommt mir noch ein Satz in den Sinn: Verabredungen sind keine Vorladungen, ...kannst Du was damit anfangen?

Das Buch Law of Attraction - Love wird Dich bestimmt toll begleiten in dem ganzen Prozess. Es kann nichts schiefgehen, egal wie das mit Euch beiden kommen wird.

Herzlich
Kia
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon ZaWo » 15. Mär 2010, 11:22

Hallo Abrakadabra,

guck mal dieser Thread könnte auch für dich interessant sein:

Vortex-ferne Gedanken an die Zukunft

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Liebeszauber » 15. Mär 2010, 14:49

Hach, ich :uns: mal eben alle hier in diesem thread.
Und dich, liebe Kia, drücke ich noch mehr, deine Worte sind ..einfach zauberhaft. Ein Meisterwerk, die Essenz schlechthin von Partnerschaft, Partnerschaft, Partnerschaft- der doch immer die Beziehung zu mir selbst vorausgeht. Das hast du vortrefflich ummäntelt, ein so schöner Beitrag.

Liebeszauber-in :itsmagic:
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 15. Mär 2010, 22:30

Ihr Lieben,

herzlichen Dank für Eure Antworten. Habe sie heute mehrfach gelesen, hatte aber "volles Programm" und konnte nicht "ordentlich" antworten... Morgen habe ich Ruhe, werde mir alles noch mal zu Gemüte führen...

Liebe Grüße
abrakadabra
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Downstream » 16. Mär 2010, 00:13

Liebe Abrakadabra,

ich danke dir sehr, dass du das gepostet hast. Ich wollte heute Abend mal ein paar neue Gedanken hier lesen und finde - dich. Klasse. Ich kann richtig mitfühlen.

Und danke Kia für deine großartigen Worte. Muss ich mir auch noch öfter durchlesen.

Abrakadabra, wo du sagst, dass du schon einige negative Erfahrungen gesammelt hast, fiel mir ein, bei mir war es ebenso, dass ich scheinbar mit jeder Erfahrung einen Klumpen Widerstand/Misstrauen mitgenommen habe und in mir gelagert habe. Widerstand gegen die Möglichkeit, dass ich auch mal ein erfülltes, schönes Leben haben könnte.

Und meine derzeitige Verfassung fühlt sich an wie ein innerlicher Kampf zwischen dem Widerstand und der Freiheit.

Danke für eure - wie immer - tollen Inputs.
Nacht
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 16. Mär 2010, 13:12

Von wegen Ruhe... Wir haben uns noch nicht wiedergesehen, haben bisher nur Mails ausgetauscht... Gestern Abend nun habe ich - Riesenrindvieh, das ich bin - eine geballte Ladung negativer Erwartungshaltung per Mail losgelassen und heute morgen natürlich prompt die entsprechende Reaktion vorgefunden. Habe natürlich gleich eine Erklärung losgeschickt und warte nun auf Antwort. Aber... Wo mich bisher das Abwartenmüssen immer nervöser und ängstlicher gemacht hat, werde ich nun von Stunde zu Stunde ruhiger. Ich WEISS einfach, dass sich alles klären wird, es kann gar nicht anders sein! Bin im Laufe des Vormittags ohne bewusstes Zutun auf der Emotionalen Leitskala von GANZ UNTEN nach inzwischen GANZ OBEN geklettert. Haltet mir die Däumchen, dass ich es schaffe, oben zu bleiben!

Danke, Ihr Lieben!
abrakadabra
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Kia » 16. Mär 2010, 13:37

Liebe Abrakadabra,

ich weiss, ich kann Dich nicht in den Seinszustand Vortex, Entspannung, Loslassen reinreden, aber ich schicke Dir einen Satz: Lass alles da draussen, was geschieht, an Deinem geflügelten Hinterchen kalt vorbeirauschen, denn vorbei geht es sowieso, diese Sachen kommen und gehen und kommen und gehen...und was ewig ist bleibt Dir erhalten.
Viel Glück und einige Tonnen Liebe :hregen:
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 16. Mär 2010, 17:16

Liebe Kia,

erst mal danke für Deine "Schützenhilfe" und die tonnenweise Liebe. Und eigentlich wollte ich jetzt anheben, und auf Deine beiden Beiträge antworten. Aber da gibt es ja gar nichts dazu zu sagen - es wäre doch wieder nur eine Ablenkung von mir selbst, ein füttern dessen, was ich nicht will...

Deshalb sage ich an dieser Stelle einfach noch mal :danke: , halte meinen Schnabel und versuche, bei mir zu bleiben.

Ganz liebe Grüße
abrakadabra
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Kia » 17. Mär 2010, 11:49

Guten Morgen liebe Abrakadabra,

Deine Fähigkeit Gefühle wahrzunehmen und loszulassen, Widerstand wahrzunehmen und wieder loszulassen ist ganz wunderbar. Und ich danke Dir auch für die Frage, sie hat so viel innere Erkenntnisse in mir bewirkt. :danke: :ros:
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 21. Mär 2010, 21:39

Liebe Kia,

vielen Dank für Dein feedback. Ich würde gern ein bisschen erzählen, wie es mit uns weitergegangen ist, merke aber, dass ich da ein Diskretionsproblem habe, ohne sein Wissen Dinge hier öffentlich zu posten. Nur soviel: Es ist alles gut zwischen uns - aber ich habe noch einiges an mir zu arbeiten. Ich lasse mich immer noch und immer wieder von alten Ängsten einholen; dann geht es mir eine Zeitlang schlecht, bis ich merke, was los ist und mich wieder berappele.

Aktuell habe ich einfach ganz viel um die Ohren und merke dabei (natürlich) auch, dass NICHTS so wichtig sein kann, wie mich selbst in ein gutes Gefühl zu bringen... Das heißt, eigentlich merke ich es eben eine Zeitlang nicht, bis ich mich dann plötzlich wieder erinnere. Vielleicht sollte ich, um "am Ball" zu bleiben, einfach öfter hier posten...

Liebe Grüße, auch an alle anderen, die mir geschrieben haben
abrakadabra
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Kia » 22. Mär 2010, 18:10

Liebe Abrakadabra,

vielen Dank Dir auch. Schön, dass Du diese innere Arbeit machen kannst und am Ball bleibst. Wenn Du einsgerichtet in Richtung Deiner Vision gehst, werden die alten Ängste wenig Nahrung haben und gehen mangels Fütterung.
Ich finde es gut, dass Du das „Problem“ gar nicht genau beschreibst, da es sonst Aufmerksamkeit erhalten würde. Besser ist, wie Du es machst, Dich immer wieder an den guten Gefühlen ausrichten... :stimmt: :gvibes:
Herzlichen Gruss
Kia
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 3. Mai 2010, 22:44

So, ich möchte meine "Liebesgeschichte" mal wieder hervorkramen... Ich erscheine hier ja immer mal wieder wie so ein Schachtel-Teufel - poste, lese, gehe in mich, verschwinde eine Zeitlang... und dann komme ich zurück. Ich bin mit mir selbst "schwer in Arbeit".

Wir haben uns inzwischen wiedergesehen - nach über 30 Jahren - und es war wie damals. Aaaaber: Dass wir uns überhaupt sehen konnten, grenzte schon fast an ein Wunder, aus den geplanten fünf Tagen wurden läppische 11 Stunden - und das nächste Treffen vier Tage später wurde auch vereitelt. (Ich muss dazu sagen, dass wir auf verschiedenen Kontinenten leben und er noch verheiratet ist. Schauplatz der Ehe sind aber auch zwei unterschiedliche Kontinente - von ihm so gewollt...) Mir ist im nachhinein klar geworden, wie sehr meine negativen Gedanken und Erwartungen daran mitgewirkt haben, fast alles zu vereiteln, was möglich gewesen wäre. Soweit, so gut...??? Nein, denn nun, nach unserem Treffen, scheint "Er" völlig auf Rückzug zu gehen. Mein Werk, ich weiß.aber wie meine Mutter (selig) immer zu sagen pflegte: "Es nützt nix, über verschüttete Milch zu jammern."

Ich hatte Anfang des Jahres eine "Sicht", die mir sagte, dass wir in anderthalb Jahren wieder ein Paar sein werden. Ich habe jetzt beschlossen, mich im "Außen" möglichst zurückzuhalten und uns (bzw. mir) ein Jahr zu geben, um mit meinem Müll aufzuräumen. Meine Tendenz, mein Drang, im Außen irgendetwas retten zu wollen, weicht immer mehr der Erkenntnis, dass dies ein Kampf gegen Windmühlen ist, solange ich (insgeheim) erwarte, dass es sowieso schief geht.

Zu Beginn unseres Kontaktes wusste ich ganz genau, wohin uns dies führen wird - nämlich dahin, wieder zusammen zu sein. Je näher wir uns kamen, umso mehr wurde meine Bedürftigkeit aktiviert, umso mehr kam ich in eine Mangelsituation. Und je mehr ich in die Mangelsituation kam, umso geringer wurde meine Gewissheit. Ich beobachte, dass da zwei diametrale Kräfte gegen einander wirken. Interessanterweise meldet sich jetzt, wo er auf Rückzug geht und wir eine fast vollständige Kontaktpause von zehn Tagen hatten, meine Gewissheit wieder - wie eine Art Trotzreaktion. Offenbar brauche ich momentan noch den Schmerz als Kompass, damit ich dahin komme, wo ich eigentlich sein will. Jedenfalls sagte mir seine letzte, resignative und irgendwie auch abweisende Mail: Ich habe ihn schon längst zurück, er weiß es nur noch nicht.

Ich merke, wie ich immer wieder hin und her schwanke zwischen dieser Gewissheit auf der einen Seite und der Angst, dass ich mir ein Wolkenkuckucksheim baue, andererseits. Das Wissen, dass ich letztlich das bekommen werde, was ich mir wirklich wünsche, wächst Tag für Tag ein bisschen mehr. Die Erkenntnis, dass äußere Umstände nichts bewerkstelligen können, was meinem Gefühl zuwiderläuft, auch.

Liebe Grüße an alle, die sich diesen Schmarrn angetan haben!
abrakadabra - simsalabim - ich zaubere mir meine Welt, wie ich sie will!
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Kia » 4. Mai 2010, 10:24

"Nur dann, wenn Du Dich mit einem Thema beschäftigst, das heisst, die Gedanken darauf richtest, kommst Du in deren Schwingungsbereich. Natürlich geht Gedankenenergie nie verloren, aber Du hast die Wahl, ob Du Dich einklinken willst oder nicht. Du kannst auch bestimmen, ob Du glauben willst, dass es Karma gibt. Und wenn Du es glaubst, dann wird Dir Deine Wirklichkeit genau diesen Glauben wiederspiegeln." Zitat aus dem Post von Loa im Threat: Karma - roter Faden..." 29.4.2010

Guten Tag, liebe Abrakadabra,

dieser Satz viel mir als erstes ein als ich Deinen Text gelesen habe. Danke dafür, Du hast wirklich eine fantastische Gabe uns hier an Deinem Leben teilhaben zu lassen. Es ist so gut vorstellbar und fühlbar, durch was Du da durch gehst. Und obwohl ich Dir natürlich glaube, dass Du den "Vertrauen-Knopf" gedrückt hast, wissen wir alle aus eigener Erfahrung wie schwer es manchmal sein kann, das Vertrauen dann wirklich geschehen zu lassen, zuzulassen.

Achte beim "Aufräumen" einfach gut darauf, die alten Schwingungen nicht zu aktivieren. Gönne Dir den neuen Weg.
Der oben genannte Threat könnte Dir auch noch dienlich sein.

Und wenn Du magst kannst Du noch den Workshop 13 lesen, ich kopiere ihn hier einfach mal rein:



13. Auf wessen Wünsche konzentriere ich mich?

Wenn Du etwas anderes möchtest als die anderen, dann konzentriere Dich auf Deine Angelegenheiten und fokussiere auf das, was Du möchtest - und das Universum wird Wege finden, Dir das zu geben. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit aber darauf richtest, was die anderen möchten, und wenn das anders ist als das, was Du möchtest, so aktivierst Du stattdessen in Deiner Schwingung, was sie möchten. Und dann bekommst Du, was sie möchten, und Du wirst böse auf sie, da Du denkst, sie bekommen immer das, was sie wollen. Der Grund aber, dass sie bekommen, was sie wollen ist, dass Du ihre Wünsche in Dir aktiviert hast. Und zwar nicht dadurch, dass Du das gleiche wolltest, sondern indem Du ihnen Aufmerksamkeit gegeben hast.

Wenn die erste Person etwas anderes als die zweite möchte und sich nur auf den eigenen Wunsch konzentriert, so wird das LoA es zu ihr bringen. Fokussiert sie aber auf das, was die zweite möchte, so wird das LoA dieser das ebenfalls bringen.

Normalerweise ist es so, dass er nicht voll ausgerichtet ist auf das, was er möchte, da er damit beschäftigt ist, was sie möchte. Und sie ist nicht ausgerichtet auf ihre eigenen Wünsche, da sie über seine nachdenkt. Nun ist also keiner ein Match zu den eigenen Wünschen und keiner von beiden bekommt, was sie wünschen; und dann schieben sie sich gegenseitig die Schuld zu ...

Ihr könnt das bei Wahlen immer wieder beobachten. Und Ihr seht das in jeder Beziehung. Sie bekommt, was Du willst und Du bekommst, was sie möchte, da Du darüber mehr nachdenkst als über Deine eigenen Wünsche. "Wie kann sie nur so etwas Blödes wollen ...."

Anders ausgedrückt, arbeitet Ihr gegen Euch selbst. Und wenn Ihr gegen Euch selbst seid, helft Ihr Eurem Gegenpart. Das meinen wir, wenn wir sagen es ist bei den Wahlen zu beobachten. Viele Politiker schlagen sich selbst. Es dreht sich immer nur um den Fokus.

Workshop in Stamford, CT, 14. Juni 2009

Ist so kurz und doch so tiefgreifend.
:danke: Dir sehr, dass Du uns teilnehmen lässt an dem Fortgang der Geschichte.

Bis bald
herzlich

Kia :gvibes:
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 4. Mai 2010, 12:01

Danke, liebe Kia!

Muss ich irgendwie erwähnen, dass ich gehofft hatte, dass Du mir antwortest? :lol:

Nur kurz hatte ich gestern ein "blödes Gefühl" dabei, den IST-Zustand zu beschreiben; dann war mir klar, dass das Hingucken der erste Schritt, das Verstehen und Erkennen der zweite ist - bevor es dann im dritten Schritt zu einer anderen Ausrichtung kommen kann. Nein, an Karma glaube ich so nicht. Das einzige, woran ich noch glaube ist, dass alles, was ich glaube, auch geschieht. :genau: Das ist auch für mich die Schlüsselbotschaft aus den Religionen, so steht es in der Bibel - und im Buddhismus heißt es "Mit unseren Gedanken schaffen wir die Welt".

Aber neben dem bewussten Glauben (nicht dem religiösen) wirken eben auch die unerkannten, unbewussten Gedankenmuster. Insofern bin ich glücklich über den Workshop 13 - denn genau das tue ich die ganze Zeit, mich damit auseinandersetzen, was er will was ich nicht will, was seine Frau will - was ich natürlich erst recht nicht will, blablabla. :danke:

Immerhin ist mir klar, dass sowohl er als auch seine Frau aktiv daran mitgewirkt haben, dass ich wieder in sein Leben getreten bin - und am Wochenende habe ich erkannt, dass es gar keine Manipulation gibt... denn wir sind alle Eins und alle AWI. Insofern wäre es auch Manipulation, wenn meine Hand meine Nase kratzt, weil die Hand damit in die Juckreiz-Erlebnissphäre der Nase eingreift... :kgrhl: Was heißt, ich darf mir alles wünschen, was ich will, denn ich bin sowohl ich als auch er als auch sie...

Um nicht die alten Schwingungen zu aktivieren, bin ich aktiv geworden - habe seine Handy-Nr. von meinem Handy gelöscht, seinem E-Mail-Ordner in meinem Postfach einen anderen Namen gegeben... Denn ich habe erkannt, dass seine "abwesende Präsenz" in diesen beiden Bereichen permanent Mangelgefühle in mir aktiviert, die mich darin festhalten, "where I am" und mich daran hindern, mich darauf zu fokussieren "where I'm going". Außerdem habe ich mir eine Kontaktsperre verhängt, was bedeutet, dass ich mir derzeit "verbiete", ihm zu schreiben. Im Grunde ist - als Interimslösung - alles gut, was mich ihn "vergessen" lässt, mich meine Gefühle wieder einfangen lässt, mich meine Mitte wiederfinden lässt.

Danke, dass ich hier sein darf!

Herzliche Grüße
abrakadabra
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon ZaWo » 4. Mai 2010, 12:34

Liebe Kia und Abrakadabra,

von mir auch vielen Dank für das Reinstellenvon diesem Workshop. Ich dachte zwar ich lese und kenne alle Workshops, die Loa hier reinstellt, aber dieser ist mir noch überhaupt nicht aufgefallen :rleye: ...und dabei beantwortet er eine der gravierensten Fragen, die ich aus vergangenem Erleben noch offen habe. :kgrhl: :gvibes:

Ich hatte mich so langsam - endlich - damit abgefunden, darauf überhaupt keine Antwort mehr zu kriegen und es war mir auch nahezu egal. Das ist ja reinste Lehre! :grllll: Mal wieder. In meinem gelegentlichen Gegrübel, konnte ich selbst hier eingestellte, quasi vor meine Nase gesetzte, Workshops nicht sehen. *g* Und jetzt krieg ich ihn durch euch beide nochmal präsentiert.

Ich weiß ja, dass das Nachdenken über das Warum von unerfreulichen Geschehnissen, der eigenen Jetzt-Schwingung nicht förderlich ist, ich will es aber trotzdem wissen. :lieb:

Ganz wunderbar.

Liebste Grüße ihr lieben Co-Creators.
ZaWo
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Kia » 4. Mai 2010, 12:46

abrakadabra hat geschrieben:Denn ich habe erkannt, dass seine "abwesende Präsenz" in diesen beiden Bereichen permanent Mangelgefühle in mir aktiviert, die mich darin festhalten, "where I am" und mich daran hindern, mich darauf zu fokussieren "where I'm going". Außerdem habe ich mir eine Kontaktsperre verhängt, was bedeutet, dass ich mir derzeit "verbiete", ihm zu schreiben. Im Grunde ist - als Interimslösung - alles gut, was mich ihn "vergessen" lässt, mich meine Gefühle wieder einfangen lässt, mich meine Mitte wiederfinden lässt.


Hallo Liebe Abrakadabra,

wie treffend Du das formuliert hast: abwesende Präsenz erzeugt Mangelgefühle. Toll, dass Du das merkst. Und ich bin sicher, Du findest schnell wieder Deine Balance, weil Du eine so ausgezeichnete Beobachterin bist. Und inneres Gewahrsein hast über Deine Beobachtungen.

Jetzt fällt mir noch etwas ein, wie Du die Zeit (ausser mit den wunderbaren Übungen, die Abraham empfehlen) auch noch sinnvoll nutzen kannst. Wenn Du magst, lies doch mal irgendein Buch von Chuck Spezzano, z.B. 50 Wege die wahre Liebe zu finden. Es ist sehr inspirierend und handelt grösstenteils von der Liebe zu Deinem Inner Being, Höheren Selbst, Weisheit in Dir, weiss nicht wie Du die Instanz nennst. Es lenkt auch ab von Gedanken an den besagten Mann. Lass ihn doch Klarheit schaffen für sich. Und tue Dir so viel wie möglich Gutes, damit Deine gesamte Energie Dein strahlendes, vitales, wunderbares, liebevolles, weises Inneres Wesen erhält, was es wirklich verdient hat. Und nicht irgendwelche Menschen, die diese Energie noch nicht mal freudig empfangen, sondern eher - wegen eigener Unsicherheiten - zurückweisen. Hat ja nichts mit Dir zu tun, da drüber gab es auch mal einen Threat, weiss grad nicht mehr wo.

Ich danke Dir herzlich für den Austausch.
Lieben Gruss
Kia

PS: Witzige Geschichte noch kurz. Ich habe mal ein Buch der positiven Aspekte geschrieben über meinen zukünftigen Mann, seitenlang, und am Schluss merkte ich: ich sollte vielmehr über mich schreiben, denn das bestimmt ja meine Schwingung und das zieht dann die Menschen, und den zukünftigen Mann an. Wäre vielleicht auch noch eine Idee. Das ist die Methode 8 hier bei den 22 Abe-Methoden. Natürlich nur wenn Du Spass hast an so Geschichtenschreiben.
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Kia » 4. Mai 2010, 12:49

Liebe Zawo,

sehe grad wir haben wieder gleichzeitig geschrieben. Ist wunderbar, dass Du den Workshop 13 auch gebrauchen kannst. Freut mich und dicke Umarmung :hug: :gvibes: :ros:

:loveshower: Kia
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 4. Mai 2010, 16:34

Nur mal so zwischendurch und später ausführlich...

Es ist unglaublich, das Leben ist reinste Magie! Um 13.01 Uhr habe ich meine Kontaktsperre besiegelt, indem ich sie hier öffentlich gepostet habe... um 13.29 Uhr hatte ich eine Mail von ihm... :kgrhl:
abrakadabra
 

Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon lawofattraction » 4. Mai 2010, 17:09




:grllll: :five:

Als EDIT nach den weiteren Posts, da die Smilies das nicht klar transportieren:

Er hat sich nicht gemeldet, weil Du eine Kontaktsperre beschlossen hast, sondern weil Du Deine Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet hast, als Du das beschlossen hast.



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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Daisy » 4. Mai 2010, 18:05

Das was in dem Workshop beschrieben wird, ist nichts anderes als das berühmte Vibration-Sauberhalten.

Das Bei-sich-selbst-Bleiben hat übrigens neben dem Manifestieren dessen, was man selbst wirklich will, noch einen nicht ganz unwichtigen Nebeneffekt: Die Energie, die man sonst darauf verwandt hat, zu schauen, was auf der anderen Seite los ist und sich dem anzupassen, behält man nun für sich selbst und hat sie für seine eigene Schwingung und seine eigenen Wünsche zur Verfügung. Das ganze ist für einen sensiblen Menschen sogar körperlich spürbar.
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 5. Mai 2010, 07:47

Ihr Lieben,

danke wieder einmal für Eure Beiträge. Ich möchte momentan eigentlich nicht noch mehr lesen oder tun, weil ich das Gefühl habe, dass ich mehr als genug „Input“ habe. Ich habe in der Vergangenheit (die immer alles umfasst, was in der Zeitfolge vor dem jetzigen Augenblick liegt :clown:) dazu geneigt, mich zu verfransen. Gerade befinde ich mich in einem Zustand, der mich zu immer mehr Gelassenheit führt... Ja, ich habe meine Mitte sehr schnell (wieder) gefunden und merke, ich brauche GAR NICHTS zu tun.

Das Wichtigste habe ich getan, indem ich mit der mir selbst auferlegten „Kontaktsperre“ einen guten Schritt zurückgetreten bin, um mir das Ganze in Ruhe anzuschauen. Und habe nun gestern und heute Morgen gemerkt, was für eine tiefe Weisheit in der Empfehlung liegt, „eine Nacht drüber zu schlafen“. Denn während ich gestern diese prompt erhaltene Mail inhaltlich sehr negativ interpretiert hatte, ist mir heute Morgen klar geworden, dass die Dinge ganz, ganz anders liegen. Und ich musste mich an den Inkarnationsvertrag von Jo Conrad (kann man googlen, sehr witzig) erinnern, wo es unter „Nützliche Hinweise und Tipps“ heißt: „Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.“ (Hoffe, das ist jetzt okay, dass ich das hier zitiert habe.) Ja, als ich heute Morgen aufwachte, hatte ich „von oben“ die wahre Bedeutung dieser Mail mitgebracht, und die ist tendenziell absolut positiv.

Und meine Kontaktsperre wird wirken. Ich will, dass er sich meiner „abwesenden Abwesenheit“ sehr bewusst wird. Leuts, ich freue mich auf dieses Jahr der Entwicklung zu meiner absoluten Freiheit hin. Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren habe ich ein Ziel vor Augen; der Zeitrahmen von einem Jahr ist genau richtig, um es nicht zu lang, aber auch nicht stressig werden zu lassen.

Everything is unfolding perfectly for me. :loveshower:

Wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

Liebe Grüße
abrakadabra
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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon lawofattraction » 5. Mai 2010, 08:53

abrakadabra hat geschrieben:Und meine Kontaktsperre wird wirken. Ich will, dass er sich meiner „abwesenden Abwesenheit“ sehr bewusst wird


Hallo liebe Abakadabra,

vielleicht verstehe ich Dich hier nicht ganz richtig, aber für mein Empfinden ist das ein taktisches Vorgehen, das eine bestimmte Reaktion in ihm zur Folge haben soll. LoA-konformes Denken ist geradeaus und kennt keine Umwege, und das Handeln ist inspiriert und kommt nicht aus Überlegungen.

"Wenn Du etwas anderes möchtest als die anderen, dann konzentriere Dich auf Deine Angelegenheiten und fokussiere auf das, was Du möchtest ..." und das könnte man erweitern "... und nicht auf das, was Du durch Deine Handlungen beim anderen hervorrufen zu können meinst."

Lieben Gruss
Loa



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Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon abrakadabra » 5. Mai 2010, 10:52

Liebe Loa,

Du hast Recht... Es ist ein taktisches Vorgehen, allerdings mehr mir selbst gegenüber. Es ist ein Trick, mit dem ich mich selbst bei der Stange halten will, sofern ich aus meinem Vertrauen herausfalle, denn

Kia hat geschrieben:Und obwohl ich Dir natürlich glaube, dass Du den "Vertrauen-Knopf" gedrückt hast, wissen wir alle aus eigener Erfahrung wie schwer es manchmal sein kann, das Vertrauen dann wirklich geschehen zu lassen, zuzulassen


Verstehst Du? Es ist quasi eine "Sicherheitsmaßnahme" für den Fall, dass ich vorübergehend wieder vergessen sollte, dass Handlungen im Außen gar nichts bewirken. Tritt dieser Fall ein, dann kann ich mich mit der "psychologisch erprobten Kontaktsperre" solange über Wasser halten, bis mir wieder "einfällt", dass einzig und allein meine Schwingung dafür zuständig ist, welche Erlebnisse ich in meinem Leben habe. Ohne dieses Sicherheitsnetz laufe ich - im Falle des vorübergehenden Vergessens - Gefahr, schnurstracks wieder in mein jahrzehntelang praktiziertes Mangeldenken hineinzufallen...

Abgesehen davon... Was sonst sollte ihn dazu bewegen, wieder näher zu rücken, wenn nicht Sehnsucht nach mir - egal, ob diese nun durch die "Kontaktsperre" oder rein mittels meines Wunsches ausgelöst wird?

Weiß nicht, ob das jetzt nachvollziehbar ist, wenn nicht, frag ruhig noch mal nach.

Und danke für Deinen Einwand. Es ist mir sehr wichtig, immer bewusster darüber zu werden, was ich tue.

Lieben Gruß
abrakadabra
abrakadabra
 

Re: negative Erwartungen aus Gewohnheit...

Beitragvon Daisy » 5. Mai 2010, 17:02

abrakadabra hat geschrieben:Und meine Kontaktsperre wird wirken. Ich will, dass er sich meiner „abwesenden Abwesenheit“ sehr bewusst wird


Das kenne ich selbst nur zu gut, ein Spielchen, dass ich in der Vergangenheit selbst gern gespielt habe - selbst als ich bereits um das LOA wußte. Reine Zeitverschwendung, habe ich gelernt. Männer funktionieren in dem Punkt nicht wie Frauen. Sie sitzen nicht neben dem Telefon und warten auf DEN Anruf, sie vermissen eine abwesende Frau nicht, sondern nutzen die Zeit, bis SIE wieder da ist, ganz pragmatisch, indem sie zum Sport gehen oder mit Kumpels weg oder - der Klassiker - zu einer weitergehen, die gerade da ist.

Ich weiß, es gibt diesen tollen Spruch: Männer sind wie Gummibänder. Lass sie sich entfernen, dann schnipsen sie umso schneller zurück, ziehst du zu straff, reißen sie. Und Männer brauchen laut Ratgebern im Schnitt zwei Wochen Abwesenheit, damit sie Frau vermissen können.

Dem ist aber nicht so. Frag mal Männer direkt - die denen ich mit dieser Theorie kam, sagten, dass sie nicht mal bemerkt hätten, wenn Frau "nicht da" war. Sie merken nicht, dass du sie absichtlich nicht beachtest, sie gehen davon aus, dass du einfach genauso beschäftigt bist wie sie.

Das ist eine Hinhalte-Taktik, mit der Frau sich immer nur selbst straft und wertvolle Zeit vergeudet. Und aus LOA-Sicht - wie Loa schon sagt - erst recht kontraproduktiv.
Daisy
 

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