negative Einstellung

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

negative Einstellung

Beitragvon Mary » 7. Nov 2010, 08:51

Hallo Zusammen

Ich habe da mal eine Frage. Wie geht ihr mit den negativen Einstellungen anderer Menschen um.
Meine Mutter zum Beispiel klagt immer "meine Wohnung ist so klein, die Nachbarn nerven, alle sind so neugierig..." auf mein Vorschlag umzuziehen kommt: Jetzt gerade kann ich nicht weil "es hat ja sicher keine passende Wohnung zur Zeit, jetzt vor Weihnachten ists zu stressig, jetzt muss ich zuerst schauen das dies und jenes in Ordnung kommt..." Oder sie sagt ihr ist langweilig. Ich rate ihr in einen Verein zu gehen oder einen Kurs zu machen. Sie sagt: "zu teuer, jetzt kommt der Winter und bei Schnee fahre ich nicht Auto..." Was tut ihr da? Ich liebe meine Mutter und alles was ich möchte ist, dass es ihr gut geht und sie zufrieden und glücklich ist. Ich versuche mir zu sagen, dass das ihre entscheidung ist und ich mich raushalten soll. Klappt schlecht. Ich versuche sie zu motivieren eigeninitiative zu zeigen und ihr klar zumachen, dass man nicht das Opfer sein muss sonder selber etwas errreichen kann. Leider ohne Erfolg.
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Re: negative Einstellung

Beitragvon Whoopi » 8. Nov 2010, 07:30

Guten Morgen, Mary :gvibes:

bei Deinem Posting sind mir zwei Punkte aufgefallen.
Du sagst, daß Du willst, daß es Deiner Mutter gut geht. Nun, beim Jammern geht es ihr anscheinend ausgezeichnet, sonst würde sie nicht jammern. Das ist also überhaupt kein Problem. Es ist eher ein Problem, daß Du Dich davon anscheinend ein stückweit runterziehen läßt indem Du (und das ist Punkt 2) versuchst Sie zu motivieren. Das ist m.E. allerdings nicht möglich. Man kann andere nicht motivieren. Es ist schlichtweg unmöglich.

Meine Eltern sind übrigens genauso. Lange habe ich mich davon runterziehen lassen. Seit einiger Zeit gehe ich damit so um, daß ich einfach zuhöre, es mit diversen "Aha" und "Ach so" garniere und ansonsten an mir vorbeiziehen lasse.
Die beiden sind schon groß. Sie haben mich in die Welt gesetzt und waren für mich immer die großen, starken Erwachsenen. Und so rede ich auch mit ihnen.

Es wird Dir wohl nichts anderes helfen als bei Dir zu bleiben und beständig dabei zu bleiben, daß Deine Mutter für sich selbst verantwortlich ist.
Whoopi
 

Re: negative Einstellung

Beitragvon wodny muz » 8. Nov 2010, 16:05

Liebe Whoopi, liebe Mary,

so geht´s mir auch, seit ich weiß, dass andere mich weder erhöhen, noch herunterziehen können, stelle ich mir immer vor (bzw. empfinde es so), dass ich hinter einer Glasscheibe stehe und die langweilenden Glaubenssätze der anderen der Regen, der an der Scheibe herunterläuft. Ich mache auch nur noch Ahs und Ohs und bei der nächsten Atempause erzähle ich etwas Schönes, das mir gut tut (Rasen grün, Sonne gelb, Himmel blau, Tee lecker, Kuchen frisch, es gibt so viel, wo sie keinen Widerstand haben :lol: )

Liebe Grüße,
wodny
Möchtest du glücklich sein oder Recht haben?(Ein Kurs in Wundern)
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Re: negative Einstellung

Beitragvon Kia » 8. Nov 2010, 19:03

wodny muz hat geschrieben:und bei der nächsten Atempause erzähle ich etwas Schönes, das mir gut tut (Rasen grün, Sonne gelb, Himmel blau, Tee lecker, Kuchen frisch, es gibt so viel, wo sie keinen Widerstand haben :lol: )
:loveshower: :kgrhl:
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Re: negative Einstellung

Beitragvon Liebeszauber » 8. Nov 2010, 19:09

Danke, lieber WoMu, :stimmt:

den " Rasengrün-Sonnegelb-Himmelblau-Teelecker-Kuchenfrisch" -Witz merke ich mir. :clown:

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