needy people

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

needy people

Beitragvon Sonrisa » 4. Okt 2011, 18:14

Hi Ihr!

Eine Frage, die ich mir wenigstens schon mal ursächlich selbst beantworten kann, nämlich wie man "needy people" anzieht. Ich denke, dass da selbst etwas in mir sein wird, das "needy", bedürftig, bettelnd, auf Mangel ausgerichtet ist. Ich werde aus Prinzip nicht ins Detail gehen, aber ich scheine ein sehr deutliches Schild auf der Stirn stehen zu haben beziehungsweise ein starkes Anziehungsfeld für derartige Zeitgenossen zu haben. :pfeif:
Aber wie wird man diese Menschen wieder los?

Schönen Abend!
Sonrisa
 

Re: needy people

Beitragvon Herzi » 4. Okt 2011, 20:06

Hallo

Aber wie wird man diese Menschen wieder los?


in dem man seine eigene Schwingung ändert?

Gruß Herzi
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Re: needy people

Beitragvon Sonrisa » 4. Okt 2011, 20:21

*lach* Ja manchmal kann es so einfach sein. :gvibes:

Meine Ideen gehen in die Richtung, die reichhaltige Vielfalt zu fokussieren und damit letztlich auch die Verbindung zur Quelle wieder bewusst wahrzunehmen.

Ich spüre, dass es unangehnehm, fast schon erdrückend ist für das Wohlgefühl anderer Menschen zuständig "gemacht zu werden" bzw. dass Leute sich so sehr an mich haften, dass sie ihr Wohlgefühl von mir abhängig machen.
Auch mal gut, dass von anderer Seite zu erleben. :gvibes:
Sonrisa
 

Re: needy people

Beitragvon Herzi » 4. Okt 2011, 20:43

Hallo,

*lach* Ja manchmal kann es so einfach sein.

ja kann bzw. könnte,
aber es ist tatsächlich nicht immer ganz leicht, seine eigene Schwingung zu ändern.
Es hört sich aber leicht an.

Das schaffst du sicher.

Gruß Herzi
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Re: needy people

Beitragvon Sonrisa » 4. Okt 2011, 21:15

Das Thema fängt an mir Spaß zu machen. :mrgreen: Und damit rieseln auch andere Ideen ein. Die Frage lautet nämlich gar nicht, wie man solche Mistmöpse wieder los wird, sondern wie man sich selber auffüllt, die Reichhaltigkeit fühlt und sich selbst in Liebe badet.

Ich finde das schön, das Thema so umzudrehen.

Jetzt wird noch die Küche blitzeblank geputzt, um danach satt und lieblich in die Federn zu fallen - wie ein frisches, unversehrtes Baby. :gvibes:
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Re: needy people

Beitragvon katgirl » 5. Okt 2011, 07:29

Pamelina hat geschrieben: sondern wie man sich selber auffüllt, die Reichhaltigkeit fühlt und sich selbst in Liebe badet.


Klasse !!! :ros: :stimmt:
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Re: needy people

Beitragvon Herzi » 5. Okt 2011, 09:19

Hi,
Die Frage lautet nämlich gar nicht, wie man solche Mistmöpse wieder los wird, sondern wie man sich selber auffüllt, die Reichhaltigkeit fühlt und sich selbst in Liebe badet.


Prima, das hört sich für mich schon sehr lösungsorientiert an,
statt problemorientiert. :stimmt:
Ja, sieh vom Problem weg (aus einer höheren Warte, Du bist Schöpfer deiner Realität).
Biete eine konstante Schwingung dazu an, lenke deine Aufmerksamkeit auf gewünschtes Endergebnis und dann wirst du sehen, wie alles langsam verblasst in der physischen Realität.
Das heutige Zitat ist auch passend dazu. :gvibes:

Lieben Gruß, Herzi
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Re: needy people

Beitragvon Sonrisa » 5. Okt 2011, 21:28

Gute Abend allerseits,

ich hörte gestern Abend noch ein Teaching von Abe. Der Titel ist mir entfallen. Und ein Ausschnitt aus einem Workshop kreuzte ebenfalls meinen Weg. Hier erstmal der Ausschnitt.

"You don't want to avoid troubling people. You don't want to go looking for them either.

Du willst ärgerliche Menschen nicht vermeiden. Nach ihnen suchen möchtest du ebenso wenig.

But it is so helpful to understand that when something troubling you comes into your experience, it's there for an important reason. It's active in your vibration. To condemn what ever came for coming when you asked for it, (even though you didn't know you did) is the wrong way of going about it. To blame it for coming, them for coming, or what they did, what they said... To blame them, when it was active in your vibration is really barking up the wrong tree.

Aber es ist sehr hilfreich zu verstehen, dass wenn etwas Ärgerliches in deiner Erfahrung auftaucht, es einen wichtigen Grund dafür gibt. Es ist aktiv in deiner Schwingung. Das, was gekommen ist für sein Kommen zu verdammen, wenn du darum gebeten hast (sogar wenn du nicht wusstest, dass du es getan hast) ist der falsche Weg damit umzugehen. Dieser Sache die Schuld für ihr Kommen zu geben, Ihnen die Schuld zu geben, weil sie aufgekreuzt sind oder für das, was sie getan haben, was sie gesagt haben .... Ihnen die Schuld zu geben, wenn es in deiner Schwingung aktiv war, bedeutet wirklich auf dem Holzweg zu sein.

What you want to do is receive it and feel with your emotions the
vibrational validity. Does it harmonize with who I am and what I want, or
is it off? And if there is ANY negative emotion, it's off.

Was du tun willst, ist es zu empfangen und es mit deinen Gefühlen die schwingungsmäßige Gültigkeit zu fühlen. Harmoniert es mit dem, der ich bin und dem, was ich will oder ist es völlig fern davon? Und wenn es IRGENDeine negatige Emotion gibt, ist es fernab davon.

And what does that mean? when it's off, you gotta get it back on.

Something's off and you work to get it back on, not by changing the
condition, but by changing your approach to it. When you get it back on,
you tune your vibrational frequency to a better feeling place and you set up your future manifestation to include less of that.

Und was bedeutet das? Wenn es fernab ist, musst du den richtigen Weg wieder finden.

Etwas ist im Aus und du arbeitest daran, wieder auf der richtigen Fährte zu sein, nicht indem du die Umstände veränderst, sondern indem du deine Herangehensweise veränderst. Wenn du dich wieder deinem Weg zuwendest, stellst du deine Schwingungsfrequenz auf einen sich besser anfühlenden Ort und erzeugst deine zukünftige Manifestation, damit es weniger davon beinhaltet.


And every time you do it, you sharpen your point of focus until you become this sort of laser beam of clear energy that just attracts nice people, complimentary people, benefiting people, loving people, interesting people. You become a beacon for those who are.


Und jedes Mal, wenn du das tust, schärfst du deinen Fokuspunkt bis du zu dieser Art Laserstrahl wirst, bestehend aus klarer Energie, die nur nette Menschen anzieht, sich ergänzende Menschen, vorteilhafte Menschen, liebende Menschen, interessante Menschen. Du wirst zu einem Leuchtfeuer für jene, die sind.


Now you are already a beacon for whoever is coming. If you notice there's a lot of ornery people around you, you're a beacon! If you notice there's a lot of needy people around you, you're a beacon!

You are beckoning them in. So if needy people come to you, does that mean you're needy?

No, it means needy is active in you It means you are noticing needy people, or don't want needy, or want to help needy. Whatever has come, has come for a reason and you are the reason. Your thoughts and how you feel, your words and how you feel, your behavior and how you feel....

It's about getting good at practicing the vibration of what IS wanted."

Jetzt bist du bereits ein Leuchtfeuer für wen auch immer. Wenn du feststellst, dass es eine Menge übellauniger Menschen um dich herum sind, bist du ein Leuchtfeuer. Wenn du merkst, dass es viele bedürftige Menschen um dich herum gibt, bist du ein Leuchtfeuer!

Du winkst sie herein. Also wenn nun bedürftige Menschen zu dir kommen, bedeutet das, dass auch du bedürftig bist?

Nein, es bedeutet, dass bedürftig in aktiv in dir ist. Es meint, dass dir bedürftige Menschen auffalen, oder dass du keine bedürftigen willst oder dass du ihnen helfen willst. Was auch immer aufgetaucht ist, hat seinen Grund und der Grund bist du. Deine Gedanken und wie du dich fühlst, deine Worte und wie du dich fühlst, dein Verhalten und wie du dich fühlst ...

Es geht darum, die Schwingung von dem, was gewünscht wird, zu praktizieren."


Abraham, Asheville 11/1/09


Ermächtigend und er-lösend finde ich wieder einmal, dass der Ausschnitt sehr klar wiedergibt, dass wir selbst der Grund für alles sind, was uns geschieht und begegnet. Und natürlich bedeutet das in logischer Schlussfolgerung auch, dass wir es sind - und nur wir - die alles in der Hand haben. Jeder für sich in seiner eigenen Welt.
Aber auch wichtig ist, dass nicht eins zu eins mit unserer Schwingung gleichzusetzen ist, was du widerfährt. Bedürftigkeit = selber bedürftig muss nicht sein. Es ist eine Möglichkeit, wie sich Bedürftigkeit bei uns selbst ausdrückt.

Und in dem Video ging es nochmal darum, dass unser Bild vom Anderen dazu beiträgt, wie er sich uns zeigt. Jeder wird es schon einmal erlebt haben, dass wenn ein anderer Mensch einem etwas zutraut und überzeugt ist, dass wir es schaffen können, ehrlicherweise nicht schleimender- oder mitleidigerweise, dass werden wir uns unserer Kräfte plötzlich bewusst. Natürlich meint das nicht, dass wir von äußeren Motivatoren abhängig wären. Aber in Bezug darauf, dass wir tatsächlich alles in anderen hervorrufen können, was wir wollen und fokussieren, ist dieses Beispiel eine gute Eselsbrücke.

Ich tendieren momentan trotzdem dazu, die anderen lieber aus der Gleichung zu nehmen und mich auf das gewünschte Gefühl zu konzentrieren. Und auf die Vielfalt und Reichhaltigkeit, die jedem Menschen zur Verfügung steht.

:gvibes:
Sonrisa
 

Re: needy people

Beitragvon zimtstern » 6. Okt 2011, 00:41

Hallo liebe Pamelina,

Pamelina hat geschrieben:Ermächtigend und er-lösend finde ich wieder einmal, dass der Ausschnitt sehr klar wiedergibt, dass wir selbst der Grund für alles sind, was uns geschieht und begegnet. Und natürlich bedeutet das in logischer Schlussfolgerung auch, dass wir es sind - und nur wir - die alles in der Hand haben. Jeder für sich in seiner eigenen Welt.


Dazu passt auch prima was Kia (vom Workshop am 5. Feb 2011) im Thread "Über längere Zeit im Vortex sein?" gepostet hat (auf der ersten Seite ganz unten).

Ein Zitat davon:

But it’s irrelevant, irrelevant, irrelevant. The only thing that’s relevant is what’s active now.

Every relationship adjusts to your new relationship between you and you. Every single one.

Every word we’ve been speaking (about your relationships) is about your relationship with your Source energy.
Your relationship with your vortex.

If people are nice to you, you’re in the vortex. If they’re not, you’re not. It is that simple.
Everybody reflects back to you how you feel. That’s all it is.

When you start loving you in the way that your IB does, when you know the perfection and the value that is you, all these loving and cooperative components just yield to you.



So when someone mistreats you, what you want to say is, thank you for showing me how I feel about myself. Because that’s what it is. Thank you for showing me how I feel about myself.

And it doesn’t matter how far back the construction has gone, the moment that you get that, and you stop reflecting it back, the deconstruction of that thoughtway shifts. And as you construct this other one, then everybody treats you how you feel about you.


Pamelina hat geschrieben:Aber auch wichtig ist, dass nicht eins zu eins mit unserer Schwingung gleichzusetzen ist, was du widerfährt. Bedürftigkeit = selber bedürftig muss nicht sein. Es ist eine Möglichkeit, wie sich Bedürftigkeit bei uns selbst ausdrückt.


Ja, es wäre leichter wenn es immer so 1 zu 1 wäre... ich glaube grade weil es nicht so einfach ist, ist es umso wichtiger nicht so sehr die Situation (also was im Außen passiert) zu betrachten, sondern das eigene innere Gefühl dazu.
Was im Außen passiert ist gar nicht so wichtig, "the feeling is the manifestation", im Außen könnte sich ein und das selbe Gefühl in ganz unterschiedlichen Situationen manifestieren.
Nur dein Gefühl gibt dir Auskunft darüber welche Schwingung bei dir aktiv ist. Dein Gefühl ist so zu sagen das einzig authentische.

Um uns neu auszurichten (unseren schwingungsmäßigen Anziehungspunkt zu wandeln) müßen wir das Gefühl erkennen und loslassen. Können wir die Manifestation nicht loslassen, weil wir uns zB. weiter darüber ärgern, weil wir es "loswerden wollen", dann halten wir eigentlich daran fest, und es bleibt weiterhin in unserer Schwingung aktiv.

Denn es geht ja um die Beziehung von unserem kleinen ich zum großen Ich (oder IB),
uns geht es nicht gut wenn unsere Schwingung nicht in Balance ist, wenn der Gap zwischen ich und Ich zu groß ist,
und die Kluft ist umso größer umso widersprüchlicher oder entgegengesetzer unser handeln und denken zu dem des IBs ist.
Unser IB braucht nichts, es hat schon alles immer gehabt. Es gibt für unser IB keinen Mangel und auch nichts zu verlieren. Es bewertet die Dinge nicht, für unser IB ist alles immer gleich "himmlich". Für ihn gibt es keine Unterteilung in positive und negative Erfahrungen.
Aber wenn wir urteilen und etwas für schlecht befinden, es loswerden wollen, dann steht das in Widerspruch zu unserem IB. (Und das fühlt sich dann ungut an).

Man könnte auch sagen, wann immer wir unsere wahre Natur verleugnen geht es uns nicht gut.
Und dieses ungute Gefühl ist einfach nur eine Anzeige, ein Hinweis auf diese schwingungsmäßige Unbalance.

Pamelina hat geschrieben:Aber in Bezug darauf, dass wir tatsächlich alles in anderen hervorrufen können, was wir wollen und fokussieren, ist dieses Beispiel eine gute Eselsbrücke.


Wenn diese Menschen auch wollen bzw. wenn ihre Schwingung ein Match zu unserer ist.
Man kann dem anderen das im Prinzip nur anbieten. Wenn sich jemand eine Person in der für ihn am wünschenwertesten Version vorstellt, dann bietet er der Person die Möglichkeit sich da einzuklinken, aber nur wenn auch etwas von der Schwingung in ihm aktiv ist.
Ist man überhaupt kein Match, dann kommt diese Person in unserer Erfahrung nicht mehr vor.

Alles was uns begegnet repräsentiert auch immer etwas von dem was wir selbst "anbieten".
Und umgekehrt, was wir nicht anbieten (in unserer Schwingung) das kommt auch nicht in unserer Erfahrung vor.
(Also sowohl die wünschenswerten als auch die nicht so wünschenswerten Dinge/Menschen).

Ich versuche in letzter Zeit mich nicht mehr so sehr an dem was im Außen ist zu orientieren,
denn das Außen befindet sich sowieso im stetigem Wandel und entspricht immer nur der Beziehung von ich zu Ich.
Ich versuche immer darauf zu achten was mir das IB mitteilen will (durch mein Gefühl, meine Empfindung im jeweiligen Moment) und mich daran zu orientieren.


Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
:lieb:
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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2011, 06:50



Hallo Zimtstern, dear All,

warum poche ich immer wieder darauf, dass es wichtig ist, keine Verwirrung in die Wirkweise des LoA zu bringen? Weil es absolut wichtig ist, die Dinge erst einmal theoretisch klar zu haben und dann die bewusste Realitätsgestaltung anzugehen.

zimtstern hat geschrieben:Was im Außen passiert ist gar nicht so wichtig, "the feeling is the manifestation ..."

Nicht das Gefühl drückt sich als Manifestation aus - es sind die Gedanken. Wobei diese beiden Komponente natürlich nicht scharf zu trennen sind. Gedanken sind von Gefühlen begleitet, diese wiederum bringen Gedanken hervor und so weiter. Erschaffen tun aber lediglich unsere Gedanken. Verändern wir die Gedanken, verändern sich auch die Gefühle. Nicht aber verändern sich zwangsläufig die Gedanken, wenn sich die Gefühle verändern. Sie werden dadurch lediglich auf Eis gelegt. Die Schwingung bleibt bestehen.

zimtstern hat geschrieben:... im Außen könnte sich ein und das selbe Gefühl in ganz unterschiedlichen Situationen manifestieren.

Aber - wie im Beispiel - Bedürftigkeit ist immer auf irgendeine Art und Weise vertreten. Als Grundlage der Manifestation drückt es sich aber durchaus auf unterschiedliche Art und Weise aus:

Pamelina hat geschrieben:Nein, es bedeutet, dass bedürftig in aktiv in dir ist. Es meint, dass dir bedürftige Menschen auffalen, oder dass du keine bedürftigen willst oder dass du ihnen helfen willst.


zimtstern hat geschrieben:Was im Außen passiert ist gar nicht so wichtig, "the feeling is the manifestation", im Außen könnte sich ein und das selbe Gefühl in ganz unterschiedlichen Situationen manifestieren.
Nur dein Gefühl gibt dir Auskunft darüber welche Schwingung bei dir aktiv ist. Dein Gefühl ist so zu sagen das einzig authentische.

Sicher ist es wahr, dass das Gefühl eine Manifestation ist - es zeigt Dir an, dass Du denkst bzw. etwas gedacht hast, um das zu manifestieren, was Dir begegnet. Unsere Gefühle sind Anzeiger dessen, was wir gedacht haben, aber unsere Gedanken erschaffen, nicht die Gefühle. Es ist wichtig, das zu erkennen und zu trennen.

zimtstern hat geschrieben:Um uns neu auszurichten (unseren schwingungsmäßigen Anziehungspunkt zu wandeln) müßen wir das Gefühl erkennen und loslassen.

Nicht das Gefühl müssen wir loslassen, sondern die Gedanken, die uns das Gefühl beschert haben. Dann verschwinden die Gefühle ohnehin. Als Manifestation sagen uns die Gefühle "was Du zu dieser Angelegenheit gedacht hast, ist nicht in Übereinstimmung mit dem, wie Dein IB es sieht." Die Gefühle sind unser wichtigster Kompass, wenn Du den wegwirfst, weil Du in die falsche Richtung gelaufen bist, kennst Du immer noch nicht Deine richtige Richtung.

Lieben Gruss
Loa



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Re: needy people

Beitragvon bliss » 6. Okt 2011, 07:53

Guten Morgen!

Danke für die Richtigstellung. Das Missverständnis mag durch diese Abraham-Äußerung entstanden sein: "Thank you for showing me how I feel about myself." Da wird als bekannt vorausgesetzt (und deshalb in dem Moment wohl nicht explizit erwähnt), dass unsere Gefühle unseren Gedanken folgen - unmittelbarst mögliche Manifestation eben. So verstehe ich es zumindest: Gedanke als Manifestationsursache - dann darauffolgend das Gefühl als Kompass (schöner finde ich die Bezeichnung "Vorbote") - und dann die Manifestation im Außen.

Der Hinweis, dass unsere Gefühle Manifestationen sind, soll uns wohl helfen, unseren Fokus von Anzeichen der Manifestation im Außen abzuziehen (und damit Widerstand zu vermeiden)? Für mich heißt es immer und immer wieder, Workshop 3, 15 und 61 zu beherzigen... wann immer ich wach genug dafür bin. :rleye:

Schönen Tag!
Bliss

Edit: Eigentlich müsste es ja heißen: "how I think about myself"... und das erinnert mich an die (in irgendeinem Video-Clip gemachte) Aufforderung: "Adore yourself!" Wie geht das? Die eigene Göttlichkeit, die eigene Vollkommenheit erkennen - wenn das gechieht, ist man definitiv selbst nicht mehr "needy". Wie kann man dies erkennen? Vielleicht am einfachsten durch Vertrauen in die gechannelten Botschaften... auch wenn man selbst es nicht sehen oder fühlen kann - es muss ja stimmen.
bliss
 

Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2011, 08:08

bliss hat geschrieben:Der Hinweis, dass unsere Gefühle Manifestationen sind, soll uns wohl helfen, unseren Fokus von Anzeichen der Manifestation im Außen abzuziehen (und damit Widerstand zu vermeiden)?


Hallo Bliss,

ja, sicherlich. Das, was ist, unsere "Realität", ist ja nichts anderes als eine Momentaufnahme, ein Kurz-Film, den wir durch Fokus neu belichten können. Wenn Gefühl wieder neue Widerstands-Gedanken hervorbringen würde, ist es sicherlich ratsam, es durch ein anderes zu ersetzen.

In der letzten Zeit betonen Abraham immer wieder, dass alles, was uns umgibt und uns begegnet, alles in jedem Moment Erfahrene, unsere Manifestation ist. Sie führen fort von der Idee, dass Manifestation der erfüllte Wunsch ist, und nur das als solche anerkannt wird. Ihre Aussagen gehen also immer weiter weg von dieser reinen Wunsch-Manifestations-Schiene, das ist Kindergarten. :clown:

Lieben Gruss
Loa



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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2011, 08:19

bliss hat geschrieben:Edit: Eigentlich müsste es ja heißen: "how I think about myself"... und das erinnert mich an die (in irgendeinem Video-Clip gemachte) Aufforderung: "Adore yourself!" Wie geht das? Die eigene Göttlichkeit, die eigene Vollkommenheit erkennen - wenn das gechieht, ist man definitiv selbst nicht mehr "needy". Wie kann man dies erkennen? Vielleicht am einfachsten durch Vertrauen in die gechannelten Botschaften... auch wenn man selbst es nicht sehen oder fühlen kann - es muss ja stimmen.

Needy ist ja die fehlgeleitete Idee, dass andere einem etwas geben können bzw, umgekehrt wir anderen etwas geben müssen, was in uns selbst nicht zu finden ist. Finden tun wir das aber nur bei uns, da es die Verbindung des ich mit dem ICH ist, die niemand anders als wir selbst herstellen können.

Das Gegenteil von needy drückt so gut einer der für mein Empfinden schönsten Workshops - 37. Abraham´s Feuerwerk der Wertschätzung für uns Menschen - aus.

Source adores us, betet uns an für unsere Bereitschaft, uns all diesen Herausforderungen im physischen Leben zu stellen, und dass, obwohl wir vor "Antritt" sehr wohl wussten, dass es nicht immer leicht sein würde. Und was tun wir? Strafen und kritisieren uns, wenn die Dinge nicht so geschehen, wie wir das dachten, wenn Beziehungen nicht so erfüllend sind und wir mal wieder ausgerutscht sind.

Diese Akzeptanz und Liebe, diese Selbstliebe sind das, was wir zurückerobern wollen.



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Re: needy people

Beitragvon Kia » 6. Okt 2011, 08:57

:danke: liebe Loa,

Zitat aus dem Workshop 37


In other words, it’s those like you who consciously acknowledge the relationship between where you currently stand and how you currently feel in your physical bodies and what your astral body or your spiritual body or your soul body or your Source body or your Inner Being body of energy is. It’s the relationship between you and that which you’ve expanded to, which includes Us. It’s that relationship that equals every emotion that you feel.


Jedes Gefühl, das wir haben, drückt aus - zeigt an - wie diese Beziehung von mir zu MIR im Moment gestaltet ist.

Und wenn ich bedürftig bin, dann zeigt das einfach nur an, dass im Moment die Verbindung geschwächt ist. Und das kann ja leicht korrigiert werden durch all die Möglichkeiten, die wir hier immer wieder besprechen.

Schönen Tag uns allen

und lieben Gruss

Kia
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Re: needy people

Beitragvon bliss » 6. Okt 2011, 10:49

Hallo Loa,

ich versuche mal, mit meiner Antwort nicht allzu OT zu werden, obwohl die Diskussion schon sehr zu Streifzügen in andere Themengebiete einlädt. :lol:

lawofattraction hat geschrieben:In der letzten Zeit betonen Abraham immer wieder, dass alles, was uns umgibt und uns begegnet, alles in jedem Moment Erfahrene, unsere Manifestation ist.


Ich weiß, dass es so gelehrt wird, frage mich aber doch, ob wirklich alles, alles, alles "unsere Manifestation" ist. Um beim Thema "needy people" zu bleiben: Für mich macht es einen Riesenunterschied, ob ich durch die (vermeintliche) Bedürftigkeit eines anderen "berührt" bin oder nicht. Wenn ja, sehe ich es auch als meine Manifestation an, wenn nicht, dann nicht. Denn es geschehen ja unendlich viele Dinge... und ich habe gerade das Bild des Buffets vor Augen - packe ich mir "das Ding" auf den Teller, dann ist es meine Manifestation - ist es aber nicht meine Manifestation, dann kann ich "das Ding" zwar wahrnehmen, bin aber nicht interessiert, weder positiv noch negativ.

lawofattraction hat geschrieben:Needy ist ja die fehlgeleitete Idee, dass andere einem etwas geben können bzw, umgekehrt wir anderen etwas geben müssen, was in uns selbst nicht zu finden ist.


Dazu fällt mir noch was anderes ein... nämlich, dass das Wahrnehmen von "Needigkeit" bei anderen ja nur dadurch entstehen kann, dass "man" den anderen nicht in seiner Vollkommenheit und Göttlichkeit sehen kann. Also: Bin ich selbst im Vortex, dann sehe ich auch den anderen nur in seiner Vortex-Version - dann ist da gar kein Raum für das Wahrnehmen irgendeiner Bedürftigkeit. Das lässt mich dann auch gleich die Brücke schlagen zum Heiler-Workshop Nr. 43, wo es heißt: „Und was Du sein kannst, ist jemand, für den es leichter ist, sie in ihrer Ganzheit zu sehen, als das für sie selbst der Fall ist…“

Insofern scheint der Weg, needy people „loszuwerden“ (was Pamelina sich gewünscht hat), darin zu bestehen, sie als „not needy“ zu erkennen.

Liebe Grüße
Bliss
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Re: needy people

Beitragvon Herzi » 6. Okt 2011, 10:53

Hallo all,

habe ich das jetzt richtig verstanden?
Alles im Aussen ist unsere eigene Manifestation, soweit klar.
Bewusst oder unbewusst.
Wenn uns etwas begegnet worüber wir nachgrübeln müssen oder wir das negativ finden oder wenn etwas negativ passiert ist, Contrast etc.,
dann brauchen oder sollen wir keine Realitätsdeutung machen, Spiegeldeutung, was will mir das sagen,
sondern gleich den Fokus abziehen auf das Gewünschte.
Ob ich das richtig verstanden habe?
Danke.
Gruß, Herzi
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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2011, 10:58

bliss hat geschrieben:Für mich macht es einen Riesenunterschied, ob ich durch die (vermeintliche) Bedürftigkeit eines anderen "berührt" bin oder nicht. Wenn ja, sehe ich es auch als meine Manifestation an, wenn nicht, dann nicht. Denn es geschehen ja unendlich viele Dinge...


Hallo Bliss,

ja, das ist natürlich klar. Das, was keinen Wiederhall in mir hat, hat für mich auch nichts mit mir zu tun. Ich lade mir nicht Ho-oponopono-mässig die Verantwrtung für das Leid der ganzen Welt auf die Schultern.

bliss hat geschrieben:Dazu fällt mir noch was anderes ein... nämlich, dass das Wahrnehmen von "Needigkeit" bei anderen ja nur dadurch entstehen kann, dass "man" den anderen nicht in seiner Vollkommenheit und Göttlichkeit sehen kann.


Einmal das, zum anderen bedarf es aber einer eigenen Needy-Schwingung, um die in anderen überhaupt erst zu erkennen bzw. besser gesagt - siehe oben - davon berührt zu sein. Daran führt kein Weg vorbei.

Lieben Gruss
Loa



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Re: needy people

Beitragvon bliss » 6. Okt 2011, 11:39

Hallo Loa,

lawofattraction hat geschrieben:Ich lade mir nicht Ho-oponopono-mässig die Verantwortung für das Leid der ganzen Welt auf die Schultern.


Woher wusstest Du, dass ich beinahe Ho'oponopono erwähnt hätte? :shock: :lol:

lawofattraction hat geschrieben:...zum anderen bedarf es aber einer eigenen Needy-Schwingung, um die in anderen überhaupt erst zu erkennen bzw. besser gesagt - siehe oben - davon berührt zu sein. Daran führt kein Weg vorbei.


Das würde ich gern vertiefen beziehungsweise spezifizieren. Ich frage mich nämlich, ob diese Needy-Schwingung zwingend noch aktiv sein muss, um beim anderen eine Bedürftigkeit wahrzunehmen. Ich meine damit folgendes: Wer mit einem problematischen Thema "durch" ist, behält nach meiner Erfahrung dennoch eine (ich nenne es jetzt mal so) "passive Resonanz" zu dem Thema, weiß sofort, wenn bei einem anderen Menschen dieses Thema gerade aktiv ist. Und das macht in meinen Augen auch die Heiler-Fähigkeit aus.

Letztlich tun Abraham ja auch nichts anderes, als mit uns "hilfsbedürftigen Wahrheitssuchenden" in Resonanz zu gehen... und wir können wohl mit Fug und Recht sagen, dass Abraham ganz sicher nicht needy sind. Dennoch versorgen sie uns mit dem uns verloren gegangenen Wissen. Weißt, wie ich meine?

Ich finde diesen Thread übrigens ganz besonders klasse, weil... in gewisser Hinsicht ist doch jede/r Suchende "needy" - somit deckt der Threadtitel nicht nur die von Pamelina erwähnten needy people ab, sondern im Grunde genommen alle, die glauben, noch irgendwas zu brauchen.

Ach, und noch was zu den Wünsche-Manifestationen. Ich sehe auch hier einen Unterschied, nämlich zwischen "brauchen" und "haben wollen"... im Sinne von spielen, genießen. Was mir leider noch längst nicht immer gelingt, wo ich aber "hin" will, ist das von Wattles erwähnte "glücklich und unzufrieden"... in peace with where I am - and asking for more... just for fun. :gvibes:

Have a nice day!
Bliss
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Re: needy people

Beitragvon bliss » 6. Okt 2011, 11:50

Hallo Herzi,

Herzi hat geschrieben:Wenn uns etwas begegnet worüber wir nachgrübeln müssen oder wir das negativ finden oder wenn etwas negativ passiert ist, Contrast etc.,
dann brauchen oder sollen wir keine Realitätsdeutung machen, Spiegeldeutung, was will mir das sagen,
sondern gleich den Fokus abziehen auf das Gewünschte.


Auszug aus Workshop 62:

Ist es notwendig, dass Jerry den ganzen gesammelten Widerstand auflöst darüber, wie Lebensmittel angebaut und behandelt werden, dass sie in unreifem Zustand geernet und transportiert werden und dass die Hühner nicht das essen dürfen, was sie gerne möchten und immer das Gleiche bekommen, so dass das Eigelb anämisch ist und ... müssen wir zum absoluten Boden der Gründe kommen, warum Jerry von all dem so beeindruckt ist, damit er wirklich köstliche Eier serviert bekommt? Oder muss er nur ganz einfach sich wirklich köstliche Eier vorstellen?

Teilnehmer: Er muss es sich nur vorstellen.

Abraham: Er muss sich also nur die Eier vorstellen.


Das Einzige, was Dir Deine unerwünschten Manifestationen "sagen wollen" ist, dass Du nicht in Deinem eigenen Sinne gedacht (und kreiert) hast.

LG
Bliss
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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2011, 12:37




Hallo Bliss,

bliss hat geschrieben:Woher wusstest Du, dass ich beinahe Ho'oponopono erwähnt hätte? :shock: :lol:


Liegt auf der Hand. :teuflischgut:

bliss hat geschrieben:Wer mit einem problematischen Thema "durch" ist, behält nach meiner Erfahrung dennoch eine (ich nenne es jetzt mal so) "passive Resonanz" zu dem Thema, weiß sofort, wenn bei einem anderen Menschen dieses Thema gerade aktiv ist. Und das macht in meinen Augen auch die Heiler-Fähigkeit aus.


Wer durch ist, ist durch. Und dann greift ein Thema nicht mehr. Und wenns greift, dann ist er nicht durch.

Abraham sehen die Heiler-Qualitäten aber nicht im Mit-Leiden oder Erinnern vergangener eigener Wunden bzw. aus dem Verständnis eigener schmerzhafter Erfahrungen heraus. So etwas haben sie niemals erwähnt. Heiler sind laut Abraham solche Menschen, die eine klare Vision des Wohlergehens haben und diese Vision auch ohne Probleme halten können. Als Beispiel ziehen sie ja gerne Jesus herbei, der alle gesund, heil sehen konnte "although they were dripping with illness". Lies mal diesen Workshop. Und in diesem sagen sie:

Was Du aber sehr wohl für einen anderen sein kannst, ist das Beispiel von jemandem, der den Prozess verstanden hat. Und was Du sein kannst, ist jemand, für den es leichter ist, sie in ihrer Ganzheit zu sehen, als das für sie selbst der Fall ist, da Du nicht direkt mit dem Trauma ihrer Krankheit verbunden bist.

bliss hat geschrieben:Letztlich tun Abraham ja auch nichts anderes, als mit uns "hilfsbedürftigen Wahrheitssuchenden" in Resonanz zu gehen... und wir können wohl mit Fug und Recht sagen, dass Abraham ganz sicher nicht needy sind. Dennoch versorgen sie uns mit dem uns verloren gegangenen Wissen. Weißt, wie ich meine?


Nicht so ganz. Ich denke nicht, dass Abraham mit uns in Resonanz gehen, da sie aus dem Vortex heraus Bedürftigkeit garnicht wahrnehmen können. Ausserdem würde eine Resonanz sie auf die Stufe von uns Menschen mit physischen Problemen stellen, und das kann bei Infinite Intelligence für mein Empfinden nun wirklich nicht sein.

Was sie praktizieren, ist Lösung aus dem Vortex heraus. Sie geben das Wissen auch nicht denen, die needy sind, sondern jenen, die als Leading Edge ein immer grösseres Bedürfnis verspüren, hinter die Geheimnisse unserer Existenz zu schauen. Die anderen sind Mitläufer, die davon profitieren.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: needy people

Beitragvon Herzi » 6. Okt 2011, 13:02

bliss hat geschrieben:Hallo Herzi,
Das Einzige, was Dir Deine unerwünschten Manifestationen "sagen wollen" ist, dass Du nicht in Deinem eigenen Sinne gedacht (und kreiert) hast.

LG
Bliss


Hallo Bliss und all,

lieben Dank erstmal Bliss!

Ich wollte das gerade genau das annehmen als ultimative Wahrheit, ich dachte ja eben ganz ähnlich!

Aber ich wurde vorhin gerade in der Aussenwelt eines besseren belehrt. :gvibes:
(finde ich super, wie sich meine eigenen Fragen mir beantworten)

Seht mal:

Ich bin die ganze Zeit eben in diesen o.g. Gedanken gewesen und Frage und hatte nun Bliss`s Antwort gelesen (und war ja überzeugt, dass das richtig so ist - dachte ich doch so ähnlich bzw. genau so) und bin dann vorhin kurz Einkaufen gegangen, nicht Shopping, nur Lebensmittel usw., nicht weit von mir.

Kaum war ich aus der Haustür raus, kam mir schon wieder dieses verhasste Baugeräusch in die Ohren und Staub und all der blöde Baumist eben. Nebenan wurde ein Gerüst aufgebaut, Putz wird jetzt von der Fassade abgeklopft und vieles mehr - eben Baustelle, mit viel Lärm, Staub und verhasste Unannehmlichkeiten.

Ich fragte mich: muss das sein? Ich mag das alles nicht, ich hasse das so sehr. Insbesondere den Lärm in meinen Ohren ständig.

Mir kam Bliss`s Gedanken (Antwort) in den Sinn. Aber gleichzeitig auch in den Sinn:
Achja - das mag ich zwar nicht, aber das Leben zeigt uns ja im Moment immer nur Fragmente! Noch nicht das Endergebnis. Was wäre denn das Endergebnis fragte ich mich? Meine Antwort: nach all dem Baulärm und Schutt, nach all der Baustelle ist das Endergebnis: ein superschönes farbiges Haus, Hausfassade, woran man sich später super erfreuen kann.
Mir fiel dabei ein: wenn ich so richtig Aprilputz mache, Wohnung saubermache, ist auch total Chaos (Baustelle) vorher zu sehen, danach aber eben alles schön sauber und rein. :gvibes:

Dazu fiel mir dann noch diese Geschichte mit dem weißen Pferd ein (stelle ich unten am Ende hier rein) und dachte: Super - man sollte das Leben so annehmen, wie es ist! (trotz oder gerade verhasster Baustelle!)
Trotz Urteile, Vorurteile, nichthabenwollen etc.
Es kann ganz etwas tolles draus werden. :genau: :gvibes:
Make Peace with what happens now! :gvibes:

Ja die Baustelle ist mir zwar im Moment tatsächlich sehr verhasst, aber ich sehe ja nur die jetzigen Fragmente damit. Hatte noch nicht den Weitblick, was später alles noch draus werden kann.
:gvibes:

Hier kopiere ich Euch mal diese Story:
Es geht ums Urteilen und Annahme von Allem was ist im Leben

Das weiße Pferd
(oder eine Geschichte über das Urteilen)



Ein alter Mann lebte in einem Dorf und war sehr arm;
aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, denn er besaß
ein wunderschönes weißes Pferd. Die Könige boten
phantastische Summen für das Pferd, aber er verkaufte es
nicht.

Eines morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das
ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: “Du
dummer alter Mann, was haben wir dir gesagt? Wir
haben es immer gewusst, dass das Pferd eines Tages
gestohlen würde. Es wäre besser gewesen, es zu
verkaufen. Welch ein Unglück ist jetzt geschehen.“
Der alte Mann aber sagte: “geht nicht so weit, dass zu
sagen. Sagt einfach nur das, was ist. Das Pferd ist nicht
im Stall. Soviel ist Tatsache, alles andere ist Urteil. Ob es
ein Unglück ist oder ein Segen weiß ich nicht, weil ich
nicht weiß, was darauf folgen wird.” Die Leute lachten
den Alten aus. Sie hatten schon immer gewusst, dass er
ein bisschen verrückt war.


Aber nach 14 Tagen kehrte das Pferd plötzlich zurück. Es
war nicht gestohlen wurden, sondern in die Wildnis
ausgebrochen. Und nicht nur das, es brachte noch 12
wilde Pferde mit. Wieder versammelten sich die Leute
und sagten: “Alter Mann, du hast doch recht; es hat sich
tatsächlich als Segen erwiesen.” Der alte Mann
entgegnete: “wieder geht ihr zu weit. Sagt einfach, das
Pferd ist zurückgekommen. Ihr lest nur ein einziges Wort
in einem Satz; wie könnt ihr das ganze Buch beurteilen?”
Wieder lachten die Leute ihn aus.


Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn. Der begann
nun, die Wildpferde zuzureiten. Schon eine Woche später
fiel er vom Pferd und brach sich beide Beine. Wieder
versammelten sich die Leute und wieder urteilten sie:
“wieder hattest du recht, es war ein Unglück. Dein
einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr
gebrauchen, und er war die Stütze deines Alters. Jetzt bist
du ärmer als je zuvor!”
Der Alte antwortete: “Ihr seidbesessen vom Urteilen.
Geht nicht so weit. Sagt nur, dass
mein Sohn sich die Beine gebrochen hat. Niemand weiß,
ob dies ein Unglück oder ein Segen ist. Das Leben
kommt in Fragmenten
; mehr bekommt ihr nie
gleichzeitig zu sehen.”


Die Menschen wunderten sich über den Alten und es
begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen
Krieg begann. Alle jungen Männer des Ortes wurden
zwangsweise zum Militär eingezogen, nur der Sohn des
alten Mannes blieb zurück, weil er verkrüppelt war. Der
ganze Ort war vom Wehgeschrei erfüllt, weil dieser
Krieg nicht zu gewinnen war und man wusste, dass die
meisten nicht nach Hause zurückkehren würden. Sie
kamen zu dem alten Mann und sagten: “Du hattest recht,
alter Mann, es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn ist
zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir.”
Der alte Mann antwortete wieder: “Ihr hört nicht auf zu
urteilen! Sagt nur dies, dass man eure Söhne in die
Armee eingezogen hat und dass mein Sohn nicht
eingezogen wurde.“

(Quelle: minare.net, islamische Geschichten)


Ich habe jetzt meine Antworten auf meine Frage :gvibes: :genau:

Gruß, Herzi
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Re: needy people

Beitragvon Flower1973 » 6. Okt 2011, 13:39

Hallo Herzi,

dankeschön, die Geschichte gefällt mir.

LG Flower :lieb:
Flower1973
 

Re: needy people

Beitragvon Herzi » 6. Okt 2011, 13:45

Liebe Flower,

ich danke dir herzlich :danke: :ros: :gvibes:
danke!

Lieben Gruß, Herzi
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Re: needy people

Beitragvon Herzi » 6. Okt 2011, 15:04

Liebe Flower,

mal kurz was anderes, was mir auf der Seele liegt.
Ich möchte mich bedanken, dass du nicht wirklich damals Abschied genommen hast!
Das war Großmütig und stark von dir.

DANKE DIR sehr! denn deine Beiträge waren bereichernd für mich!
D A N K E !!! :gvibes:

Aufgeben ist leicht...
und man nimmt sich immer selbst überall hin mit.

Gruß,
Herzi
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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2011, 15:18




Herzi - mach so etwas doch bitte per PN. Die sind nämlich genau dazu da. In diesem Thread hat das nun wirklich nichts zu suchen - die Überschrift ist "Needy People".

Bitte beim Thema bleiben und nicht den Diskussionsfluss durch wahllos eingefügte persönliche Befindlichkeiten stören.




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