needy people

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: needy people

Beitragvon Herzi » 6. Okt 2011, 15:26

ok Loa,
danke. Mache ich.
Wollte nicht stören.
mach ich
Gruß Herzi
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Re: needy people

Beitragvon Herzi » 6. Okt 2011, 16:31

Hallo Loa,

"wahllos" sind sie nicht,
meiner Meinung nach.
Das war Deine Meinung!

Gruß Herzi
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Re: needy people

Beitragvon zimtstern » 6. Okt 2011, 17:42

Danke liebe Loa für die Richtigstellung :lieb:

Gestern Nacht, nachdem ich den Beitrag fertiggestellt hatte, ging mir die ganze Zeit das Thema Gedanken und welche Rolle sie jetzt eigentlich spielen durch den Kopf... und schwupp-di-wupp kam die Aufklärung.


Loa hat geschrieben:Wobei diese beiden Komponente natürlich nicht scharf zu trennen sind. Gedanken sind von Gefühlen begleitet, diese wiederum bringen Gedanken hervor und so weiter. Erschaffen tun aber lediglich unsere Gedanken. Verändern wir die Gedanken, verändern sich auch die Gefühle. Nicht aber verändern sich zwangsläufig die Gedanken, wenn sich die Gefühle verändern. Sie werden dadurch lediglich auf Eis gelegt. Die Schwingung bleibt bestehen.


Also Gedanken in ihrer "Urform" sind ja keine Wörter und Sätze, sondern... wie nennen Abraham das... "Schwingungsformen"? Und diese Schwingung bedarf unserer Interpretation.
(So wie Esther es tut wenn Abraham mit ihr kommunizieren)

Am Anfang ist da die Schwingung, aus der Schwingung formt sich ein Gedanke, umso konkreter der Gedanke wird (aber umso toleranter vermutlich auch die Interpretation), umso konkreter stelle sich auch ein Gefühl dazu ein, welches uns anzeigt wie nah ich meinem Ich bin.



Bliss hat geschrieben:Ich weiß, dass es so gelehrt wird, frage mich aber doch, ob wirklich alles, alles, alles "unsere Manifestation" ist. Um beim Thema "needy people" zu bleiben: Für mich macht es einen Riesenunterschied, ob ich durch die (vermeintliche) Bedürftigkeit eines anderen "berührt" bin oder nicht. Wenn ja, sehe ich es auch als meine Manifestation an, wenn nicht, dann nicht. Denn es geschehen ja unendlich viele Dinge...


dazu antwortete Loa:
Loa hat geschrieben:ja, das ist natürlich klar. Das, was keinen Wiederhall in mir hat, hat für mich auch nichts mit mir zu tun. Ich lade mir nicht Ho-oponopono-mässig die Verantwortung für das Leid der ganzen Welt auf die Schultern.



Ich habe das bisher immer anders verstanden, wenn man sich vorstellt dass wir gemäß unserer Schwingung eine entsprechende Wahrscheinlichkeit betreten, dann hat alles was dort in meiner Erfahrung vorkommt doch etwas mit mir zu tun. Egal wie meine Gefühle dazu aussehen, ob ich etwas nur so wahrnehme (im Sinne von registriere), oder ob es mich zu tiefst berührt.

Um beim Beispiel mit der Bedürftigkeit zu bleiben,
wenn ich Bedürftigkeit in irgendeiner Form "registriere", sie aber keine intensiven Gefühle bei mir auslöst und ich dadurch nicht hängen bleibe, dann ist das sicher ein Zeichen dass das Thema bei mir nicht mehr so stark aktiv ist, aber etwas davon habe ich noch in meiner Schwingung sonst wäre es nicht in meiner Erfahrung aufgetaucht.
Jemand anderes, der das nicht in seiner Schwingung hat, hätte Bedürftigkeit in gar keiner Form wahrgenommen.

Man kann sich bei den vielen Dingen die in unsere Erfahrung kommen (man denkt nur mal an die Nachrichten aus aller Welt) gar nicht vorstellen dass das alles etwas mit einem selbst zu tun haben soll,
- was habe ich mit dem Krieg im nahen Osten zu tun? Ich bin Teil von den Menschen in dessen Erfahrung dieser Krieg vorkommt und es gibt Menschen bei denen kommt er nicht vor.
In irgendeiner Form gibt es da eine Resonanz zwischen mir und dem Krieg, wenn auch keine besonders starke.

Aber mit unseren Gedanken mit unserer Aufmerksamkeit, die auf Dinge gerichtet ist die sich nicht gut anfühlen und bei denen wir uns von unserem Ich entfernen, halten wir die Erfahrung natürlich auch am Leben.

Somit würde ich sagen, ich habe mit allem was in meiner Erfahrung vorkommt etwas zu tun.

Oder habe ich das jetzt missverstanden?


Ganz lieben Gruß,

Zimtstern

:lieb:
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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 7. Okt 2011, 07:34

zimtstern hat geschrieben:Also Gedanken in ihrer "Urform" sind ja keine Wörter und Sätze, sondern... wie nennen Abraham das... "Schwingungsformen"? Und diese Schwingung bedarf unserer Interpretation.


Hi Zimtstern,

Abraham nennen es Thought Form - Gedankenformen. Gedanken sind, wie alles andere auf diesem Planeten, natürlich Schwingung. Diese Schwingung drückt sich nicht nur in unseren Gedanken aus, sondern auch als Gefühl.

zimtstern hat geschrieben: Und diese Schwingung bedarf unserer Interpretation. (So wie Esther es tut wenn Abraham mit ihr kommunizieren)


Das tut Esther ganz und gar nicht, interpretieren. Sie empfängt das, was Abraham Thought Blocks - Gedankenblöcke - nennen. Da Esther so gut wie vollkommen unvoreingenommen in Bezug auf das Leben im Allgemeinen und im Spezifischen ist, hat sie auch kaum Tendenzen, also keine Filter, die diese Information durchlaufen müsste. Sie kann also diese Gedankenblöcke ohne eigenes Einbringen in Sprache transformieren. Diese Sprache hat auch ganz eigene Wortschöpfungen hervorgebracht, eben weil sie nicht interpretiert und nach bereits Vorhandenem sucht.

zimtstern hat geschrieben:Am Anfang ist da die Schwingung, aus der Schwingung formt sich ein Gedanke, umso konkreter der Gedanke wird (aber umso toleranter vermutlich auch die Interpretation), umso konkreter stelle sich auch ein Gefühl dazu ein, welches uns anzeigt wie nah ich meinem Ich bin.


Nun, am Anfang war der Gedanke - am Anfang von Allem. :gvibes:

Gedanken und daraus erfolgendes Gefühl bzw. umgekehrt haben keine rational verarbeitete Sequenz. Du denkst auf dem Weg zu Deiner Arbeitsstelle "ich habe vergessen, den Herd auszuschalten" oder auf der Strasse "oh, attraktiver Mann" oder Du siehst etwas Katastrophales im TV oder einen Regenbogen oder ein neugeborenes Baby - dann folgt das Gefühl ohne Dein aktives Dazutun; da gibt es keine zwischengeschaltete Gedankeninterpretation. Das Gefühl bringt dann wieder neue Gedanken hervor, auch vollautomatisch "das Haus wird abbrennen" "ich möchte auch ein Baby haben" oder was immer die Aufmerksamkeit hatte. Die wenigsten Menschen sind sich klar, was sie denken und fühlen, das läuft alles wie von selbst.

zimtstern hat geschrieben:Ich habe das bisher immer anders verstanden, wenn man sich vorstellt dass wir gemäß unserer Schwingung eine entsprechende Wahrscheinlichkeit betreten, dann hat alles was dort in meiner Erfahrung vorkommt doch etwas mit mir zu tun. Egal wie meine Gefühle dazu aussehen, ob ich etwas nur so wahrnehme (im Sinne von registriere), oder ob es mich zu tiefst berührt.


Deswegen erwähnte ich ja mit Augenzwinkern Ho´Oponopono, das in Anspruch nimmt, an allem beteiligt zu sein, was in unsere Erfahrung tritt. Bei Abraham wird das anders erklärt, dass nämlich das in unserer Schwingung ist, das wir auf irgendeine Weise mit unserer Aufmerksamkeit bedenken. Und mit einem Gefühl belegen - es akzeptieren, ablehnen, auf andere projizieren, weil bei uns selbst nicht erkannt, etc.

Was Du vorschlägst, ist also, jedes Ereignis auf der Welt in Deiner Schwingung zu finden, egal, wie Du dazu stehst. Katastrophen und Unglücke, die Du im TV siehst, Attentate, Vergewaltigungen und andere Taten, die Du in der Zeitung liest oder darüber jemanden zufällig sprechen hörst, Krankheiten und andere Unbefindlichkeiten, die erörtert werden - das alles meinst Du, sei in Deiner Schwingung?

Ja, Zimtstern, wo ist denn dann die Wahl, von der Abraham immer und immer wieder sprechen? Warum lehren sie Fokus, warum bringen sie Analogie über Analogie, dass wir nur das schwingungsmässig unser eigen nennen, dem wir auch Aufmerksamkeit schenken? Genau das ist doch das A und O des LoA, dass wir jederzeit die Wahl haben, was wir hereinlassen und was nicht. Und, sollte es unsere Aufmerksamkeit gefunden haben, sind wir genauso in der Lage, sie wieder abzuziehen und das Thema aus unserer Schwingung zu entfernen.

Ich glaube, liebe Zimtstern, Du machst Dir viel zu viele Gedanken, bist ein wenig "verkopft". Und wenn auch eine solide Basis, ein intellektuelles Verständnis des LoA unbedingte Voraussetzung für die bewusste RG ist, so kommt danach ein nächster Schritt, der ins Fühlen geht. Einfach mal nachfühlen.

Was fühlt sich besser an: "Ich habe das Leid der ganzen Welt in meiner Schwingung, falls und wann immer ich auch nur auf dem entferntesten Weg damit in Kontakt komme" oder "ich habe in jedem Moment durch meine gedankliche Ausrichtung die Macht, meine Schwingung selbst zu bestimmen?" Du hast die Wahl - immer wieder, immer neu.

Lieben Gruss
Loa



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Re: needy people

Beitragvon zimtstern » 7. Okt 2011, 17:20

Hallo liebe Loa, wieder mal Danke für deine Erkärungen :lieb:

Dass Esther das was sie von Abraham empfängt nicht interpretieren muss wußte ich nicht.
Ich dachte wirklich es sind Schwingungsformen die sie empfängt die sie dann "übersetzt".

Aber jetzt wo du es sagst erinnere ich mich auch wieder an den Workshop in dem Abraham über die Gedankenblöcke sprechen.

Hm, also über Gedanken muss ich mir noch mal Gedanken machen... *Augenzwinker*

Ich bin im Moment leider wirklich sehr verkopft,
aber ich möchte so gerne alles ordnen was ich über das Loa weiß.
Wenn ich die Theorie verinnerlicht habe, dann kann ich auch wieder loslassen und mich einfühlen.
Bzw. bei mir wechseln sich diese Phasen im Moment eigentlich ab.


Loa hat geschrieben:Was Du vorschlägst, ist also, jedes Ereignis auf der Welt in Deiner Schwingung zu finden, egal, wie Du dazu stehst. Katastrophen und Unglücke, die Du im TV siehst, Attentate, Vergewaltigungen und andere Taten, die Du in der Zeitung liest oder darüber jemanden zufällig sprechen hörst, Krankheiten und andere Unbefindlichkeiten, die erörtert werden - das alles meinst Du, sei in Deiner Schwingung?

Ja, Zimtstern, wo ist denn dann die Wahl, von der Abraham immer und immer wieder sprechen? Warum lehren sie Fokus, warum bringen sie Analogie über Analogie, dass wir nur das schwingungsmässig unser eigen nennen, dem wir auch Aufmerksamkeit schenken?

Was fühlt sich besser an: "Ich habe das Leid der ganzen Welt in meiner Schwingung, falls und wann immer ich auch nur auf dem entferntesten Weg damit in Kontakt komme" oder "ich habe in jedem Moment durch meine gedankliche Ausrichtung die Macht, meine Schwingung selbst zu bestimmen?" Du hast die Wahl - immer wieder, immer neu.


Also dass wir nur das schwingungsmäßig unser eigenen nennen, dem wir auch Aufmerksamkeit schenken, das habe ich genauso verstanden.
Und dass wir dadurch die Wahl haben, wir also nur das in unserer Schwingung finden dem wir auch Aufmerksamkeit schenken.

Aber ich weiß jetzt gar nicht inwiefern sich das mit dem was ich geschrieben habe widerspricht...
Es ist ja nun mal so dass ich mich über Jahre, ohne Loa-Kenntniss mit sehr vielen Dingen beschäftigt habe, tägliche Nachrichten etc. Erst seit ich das Loa kenne gehe ich bewußter damit um, und "verharre" nur bei solchen Dingen die sich gut anfühlen.
Aber dennnoch tauchen immer noch Dinge in meiner Erfahrung auf die sich nicht gut anfühlen, und ich denke dann, dass ich das wohl noch in meiner Schwingung habe.

Und wenn mir häufiger das selbe begegnet dann macht es für mich auch nicht so viel Sinn einfach schnell den Fokus zu wechseln, sondern ich frage mich bei solchen wiederholten Erfahrungen die sich unangenehm anfühlen welche Gedanken dahinter stecken an denen ich scheinbar noch festhalte.

Aber ich glaube der Punkt ist ein anderer,
ich bin bisher tatsächlich davon ausgegangen, das alles was in meiner Erfahrung vorkommt (das ist zwar einiges, aber bei weitem nicht alles) in schwingungsmäßiger Resonaz zu mir steht.
Manches berührt mich stark, dann gibt es da eine starke Resonanz und manches nehme ich kaum wahr, dann ist die Resonanz sehr schwach (aber dennnoch vorhanden).

Nun kann ich, meinem Gefühl folgend, bewußt auswählen was ich weiterhin in meiner Erfahrung haben möchte und dem mehr Aufmerksamkeit schenken, umgekehrt die Aufmerksamkeit abziehen.

Also ja, ich dachte schon, wenn ich zufällig ein Gespräch über ein bestimmtes Thema mitbekomme, dann steht das irgendwie in schwingungsmäßiger Resonanz zu mir. Selbst wenn diese Resonanz nur ganz schwach ist, in dem Sinne dass ich das Gesprächsthema nur kurz registriere.
Ich habe allerdings die Wahl dort nicht "hängen" zu bleiben und mich auf etwas anderes zu fokussieren und damit entscheide ich ja praktisch ob dieses Thema zukünftig noch eine Rolle in meiner Erfahrung spielen wird.
(An dem Punkt, wie ich mich gegenüber einer Sache verhalte, habe ich also die Wahl).

Aber scheinbar lehren Abraham das anders, nicht alles was in meiner Erfahrung auftaucht ist dort weil ich dafür ein größerer oder kleinerer Anziehungspunkt bin.

Nur wie stellt sich unsere Erfahrung dann zusammen?

Hmm :nachdenk:

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: needy people

Beitragvon Herzi » 7. Okt 2011, 18:08

Hi,
Also ja, ich dachte schon, wenn ich zufällig ein Gespräch über ein bestimmtes Thema mitbekomme, dann steht das irgendwie in schwingungsmäßiger Resonanz zu mir. Selbst wenn diese Resonanz nur ganz schwach ist, in dem Sinne dass ich das Gesprächsthema nur kurz registriere.


Lustig, dass du das erwähnst. Ähnlich dachte ich heute auch.
Ich saß in der UBahn und es setzten sich 3 Schweizer Touristen an meinem Platz neben und vor mir.
Ich las gerade im Taschenbuch "Wünschen und Bekommen". Von den Schweizern hatte ich fast kein Wort verstanden, wegen ihren Dialekt. Ich lese so vor mich hin, plötzlich unterhalten die 3 sich über Thema "Downstream" und "Upstream" :gvibes: Und holten ein Buch hervor, in dem was darüber steht.
Nun wurde ich aufmersam und dachte, vielleicht handelt es sich dabei auch über Abrahams Lehre?
Ständig fielen die Worte Downstream und hatten versucht es zu erklären. (Was wohl keinem so richtig gelang) Das ging gute 15 min. so. Aber ich vermute, es wahr wohl ein Technisches Buch und Thema :lol:
Das muß vermutlich irgendwie in meiner Schwingung gewesen sein, dass gerade dieses Thema war. :gvibes:
Ein bischen :mrgreen:
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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 7. Okt 2011, 18:27

zimtstern hat geschrieben:Aber scheinbar lehren Abraham das anders, nicht alles was in meiner Erfahrung auftaucht ist dort weil ich dafür ein größerer oder kleinerer Anziehungspunkt bin.


Nein sie lehren das nicht anders. Lies nochmal oben nach. Wenn es in Deiner Erfahrung ist, hast Du es durch Aufmerksamkeit angezogen. Allerdings schliesst das wirklich nicht flüchtig aufgenommene Information ein, die keine Reaktion anerkennender- oder ablehnenderweise bei Dir hervorruft. Und selbst die direkte Begegnung von Problemen muss sich nicht in Deiner Erfahrung installieren, wenn Du zur Problemstellung keine co-operative Komponente bist. Workshop 97.

zimtstern hat geschrieben:Nur wie stellt sich unsere Erfahrung dann zusammen?


Durch die Aufmerksamkeit, die wir etwas schenken, installiert es sich in unserer Schwingung, und bei genügend langer Betrachtung zeigt es sich als Manifestation. Ganz einfach. :clown:

Und speziell und druckfrisch für Dich der neue Workshop 114 Esther´s ganz eigene Art der Übertragung des Law of Attraction/Die Notwendigkeit der konstanten Anwendung und Übung des LoA. :lieb:



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Re: needy people

Beitragvon bliss » 7. Okt 2011, 20:17

Hallo Loa,

sorry, dass ich auf Dein letztes Posting noch nicht geantwortet habe - bei mir "brennt gerade der Bär". Ich will die Heiler-Geschichte an dieser Stelle nun nicht wieder aufgreifen, um nicht die aktuelle Diskussion zu stören; vielleicht komme ich bei Gelegenheit noch mal darauf zurück - wenn's wieder "akut" ist. Im Moment einfach nur mal ein Dankeschön für die Diskussion.

Lieben Gruß
Bliss
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Re: needy people

Beitragvon zimtstern » 8. Okt 2011, 05:15

Lieben Dank Loa für den neuen interessanten Workshop! :lieb:

Bei einem Abschnitt habe ich mich besonders angesprochen gefühlt... :oops:



Loa hat geschrieben:Und selbst die direkte Begegnung von Problemen muss sich nicht in Deiner Erfahrung installieren, wenn Du zur Problemstellung keine co-operative Komponente bist.

Jetzt habe ich den Abend über ein wenig "abgeschaltet" und nun verstehe ich schon gar nicht mehr warum ich so darauf beharrt habe dass alles mit mir zu tun haben muss.
Ich glaube es lag daran dass ich unsicher war und unbedingt Klarheit wollte.. und als ich sie dann glaubte gefunden zu haben, wollte ich nicht mehr davon ablassen... das passiert mir leider häufig, dass ich mich dadurch selbst einschränke.


Herzi hat geschrieben:Ich lese so vor mich hin, plötzlich unterhalten die 3 sich über Thema "Downstream" und "Upstream" Und holten ein Buch hervor, in dem was darüber steht.
Nun wurde ich aufmersam und dachte, vielleicht handelt es sich dabei auch über Abrahams Lehre?

Wer weiß.. vielleicht hättest du dich in das Gespräch einklinken sollen :clown:
Letzt hörte ich das Wort "Satisfaction".. und ich verstand sofort "Law of Attraction"...
Aber mich wundert es eigentlich nicht dass wir in Bezug auf LoA-Begriffe so hellhörig sind.

Bei mir steckt, glaube ich, auch ein wenig der Wunsch dahinter auf andere Menschen zu stoßen die sich auch damit beschäftigen und vielleicht auch die (unbewußte) Überzeugung dass ich wahrscheinlich mal wieder die einzige in meinem Umfeld bleiben werde. (Deshalb stellt es sich bei mir auch immer als Irrtrum heraus wenn ich meine etwas von anderen über das LoA zu hören).
Das muss ich unbedingt aufklären, jetzt ist es ja nicht mehr unbewußt :clown:

Ganz lieben Gruß an euch Alle,

Zimtstern
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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 8. Okt 2011, 06:12




Guten Morgen, liebe Bliss,

das macht doch gar nichts :five: - alles hat seine Zeit.

Lieben Gruss
Loa



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Re: needy people

Beitragvon Kia » 8. Okt 2011, 08:58

Guten Morgen, Ihr Lieben,

wollte Euch nur kurz danke schön sagen für diesen wunderbaren Thread - so erhebend das zu lesen und mit zu fühlen wie alles klarer und klarer wird.

Herzlichen Dank

und wunderbares Herbstwochenende wünsche ich Euch

Kia
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Re: needy people

Beitragvon Sonrisa » 9. Okt 2011, 00:09

Hi zusammen,

ich schließe mich gerne Kias Danke an. Ich habe die Diskussion zwischendrin mitverfolgt und habe mal wieder gemerkt, dass Themen, seien sie noch so spezifisch, so verallgemeinert werde können, dass die Lösung auf anderes übertragbar ist. Ist ja auch klar, die Grundsätze des LoA sind ja immer gleich. Üben tut man ja aber meistens an spezifischen Themen. Mit Üben ist hier auch die Ausdehnung gemeint. :gvibes:

Die von Zimstern angeführte Frage war für mich auch sehr erhellend. Ein wichtiges Detail, das sich hinzufügt hat, das eben nicht alles, was mich umgibt, auch mit mir zutun hat. Es unterstreicht auch nochmal das bewusste Wählen. Wenn ich in ein Restaurant gehe, spricht mich auch nicht die ganze Speisekarte an. Meistens fliegt man drüber hinweg, bleibt bei dem hängen, was einem schmackhaft ist und manchmal auch bei dem, was in einem Ekel hervorruft. Macht man sich gewahr, dass das Wählen nicht erst dort beginnt, wo kulinarisches Entzücken oder Ekel einsetzen (emotionale Reaktion), sondern bereits VOR der Durchsicht der Speisekarte. Ich weiß, dass ich hungrig bin und etwas Leckeres essen möchte (allgemein), sobald die Speisekarte vor mir liegt, fängt die spezifischere Wahl an.
Es ist zumindest schon einmal erleichternd zu wissen, dass nur weil Schafshirn auf der Karte steht, es nicht heißt, dass ich auch eine Schafshirnschwingung habe. 8-)

Zurück zum Ursprungsthema. Mir hat es geholfen, die Seiten in der Perspektive zu wechseln. Ich selber finde es unangenehm und erniedrigend von anderen als bedürftig gesehen zu werden. Es widerspricht der Sichtweise meines IB über mich. Es macht auch überhaupt keinen Sinn jemanden als bedürftig zu sehen. Es hilft niemandem.
Manchmal wird aber auch ein Spiel daraus, dann z.B. wenn der eine sich in der Rolle der eigenen (vermeintlichen) Bedürftigkeit schon beinahe genießt und dann seine kooperativen Komponenten in Verkleidung eines Bemitleiders bekommt. Da hilft dann wirklich nur, sich wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass es Bedürftigkeit nicht gibt und die eingenommene Rolle an den Nagel zu hängen.
Und auch zu dem Thema, dass man alles in einem anderen hervorrufen kann, was man in ihm sehen möchte. Im Meditationshandbuch wird das ja eingehend besprochen. Wenn der andere mit der Sichtweise über ihn nicht in Resonanz geht, verschwindet sie Person einfach von der Bildfläche. Für mich heißt das im Umkehrschluss, dass ich alles in einem Menschen hervorrufen kann, sofern dieses etwas für denjenigen auch schwingungsmäßig erreichbar ist.

Ich habe jedenfalls dank dieses Vorfalls und der umfangreichen Diskussion hier wieder viel über mich lernen können.

Schöne Nacht. :ros:
Sonrisa
 

Re: needy people

Beitragvon zimtstern » 9. Okt 2011, 01:22

Hallo Pamelina,

Pamelina hat geschrieben:Ich habe die Diskussion zwischendrin mitverfolgt und habe mal wieder gemerkt, dass Themen, seien sie noch so spezifisch, so verallgemeinert werde können, dass die Lösung auf anderes übertragbar ist. Ist ja auch klar, die Grundsätze des LoA sind ja immer gleich.


Ich dachte mir vorhin auch grade, eigentlich verrückt dass wir so viele verschiedene Threads/Themen haben.. spätestens auf der zweiten oder dritten Seite sind wir wieder bei den selben Erklärungen :lol: (Und dennoch kommt es ja immer noch zu Missverständnissen, wie ich grade bei mir gemerkt habe)
Spezifisch wird es wahrscheinlich nur dann wenn es um die individuellen Glaubenssätze und Gedanken geht die hinter einer Schwingung/Manifestation stehen...


Pamelina hat geschrieben:Es unterstreicht auch nochmal das bewusste Wählen. Wenn ich in ein Restaurant gehe, spricht mich auch nicht die ganze Speisekarte an. Meistens fliegt man drüber hinweg, bleibt bei dem hängen, was einem schmackhaft ist und manchmal auch bei dem, was in einem Ekel hervorruft. Macht man sich gewahr, dass das Wählen nicht erst dort beginnt, wo kulinarisches Entzücken oder Ekel einsetzen (emotionale Reaktion), sondern bereits VOR der Durchsicht der Speisekarte. Ich weiß, dass ich hungrig bin und etwas Leckeres essen möchte (allgemein), sobald die Speisekarte vor mir liegt, fängt die spezifischere Wahl an.


Dazu fiel mir grade auch noch mal der Contrast ein, im Sinne von Vielfalt.
Wenn man Contrast so sieht, dann kann die Kellnerin kommen und als Gericht des Tages freundlich Schafshirn anbieten, und bevor man sich groß in den Ekel hineinsteigert, lehnt man ab und bestellt umso bestärkter sein Lieblingsgericht.
Im Restaurant mit einer größeren Speißeauswahl ist das aber auch leichter als in anderen Situationen.
Wir bleiben ja meist dann am Contrast hängen, wenn uns die Wahl nicht so bewußt ist...


Ich versuche es in letzter Zeit immer so zu üben, - wenn ich ein Contrast-erlebnis habe und ich mal wieder alles über Contrast und Vielfalt vergessen habe, und mich deshalb schlecht und eingeschränkt fühle :oops: dann sage ich mir "du hast die Wahl. Hättest du keine Wahl (gäbe es keine Vielfalt), dann würdest du dich bezüglich dieser Sache auch nicht schlecht fühlen bzw. sie ablehnen".
Das hilft mir dann nicht weiter bei der abgelehnten Sache hängen zu bleiben und statt dessen zu überlgen was ich lieber wählen möchte (bzw. ja schon im Contrast-Moment gewählt habe). Weil es diese "andere Seite" geben muss.


Pamelina hat geschrieben:Zurück zum Ursprungsthema. Mir hat es geholfen, die Seiten in der Perspektive zu wechseln. Ich selber finde es unangenehm und erniedrigend von anderen als bedürftig gesehen zu werden. Es widerspricht der Sichtweise meines IB über mich. Es macht auch überhaupt keinen Sinn jemanden als bedürftig zu sehen. Es hilft niemandem.


Was ja auch sein kann, ist dass man ganz bewußt die Absicht hat anderen zu "helfen". Weil man von Beruf Lehrer, Therapeut, Krankenschwester, oder... ist. Grade dann ist es auch noch mal umso wichtiger die Menschen als das zu sehen was sie werden wollen, aber eigentlich schon sind.
(Ist mir beim Workshop 79 nochmal bewußter geworden).

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: needy people

Beitragvon lawofattraction » 9. Okt 2011, 06:21

zimtstern hat geschrieben:Was ja auch sein kann, ist dass man ganz bewußt die Absicht hat anderen zu "helfen". Weil man von Beruf Lehrer, Therapeut, Krankenschwester, oder... ist. Grade dann ist es auch noch mal umso wichtiger die Menschen als das zu sehen was sie werden wollen, aber eigentlich schon sind. (Ist mir beim Workshop 79 nochmal bewußter geworden).


Moin Ihr Lieben,

das ist ein wichtiger Gedanke. Häufig fühlen sich die Needy People ja auch als Opfer - der Umstände, anderer Menschen oder von "dem da oben" etc. - und die Helfer erfüllen ihre eigenen Bedürfnisse der Aufwertung ihres Selbst-Wertes durch ihre Hilfsaktionen.

Jeder, der in irgendeiner Weise helfend tätig ist, sollte daher einmal ein wenig näher hinschauen, wessen Bedürfnisse er oder sie denn gerade befriedigt. Denn es sind häufig nicht die der anderen, sondern die eigenen. Perfektes LoA. Kompliziert wird es dann, wenn der Needy nicht dankbar ist und dem Helfer das auch zeigt. Dann zerbricht dies Gebilde der gegenseitigen Abhängigkeit.

Interessant dabei ist, dass das Helfen als Beruf(ung) eines Tages obsolet werden kann, nämlich dann, wenn die Hilfsschwingung keine Resonanz mehr hat und ergo kein Bedürfnis der eigenen Heilung mehr vorhanden ist. Das kann einen Wendepunkt für den Helfer bedeuten, an dem er entweder seine Hilfsbemühungen an den Nagel hängt, frustriert weiter arabeitet oder aber erkennt, dass er ihnen eine andere Richtung geben kann, um im Sinne Abrahams lösungsorientiert mit Blick auf den Vortex zu arbeiten.

Lieben Gruss und einen wunderschönen Sonntag
Loa



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Re: needy people

Beitragvon Optimistin » 9. Okt 2011, 08:42

Guten Morgen und einen wunderschönen Sonntag!

auch ich möchte mich für diesen thread bedanken. Es tut so gut wenn einem "die Schuppen von den Augen fallen" und man immer Klarheit gewinnt! Danke :danke:

lg optimistin
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Re: needy people

Beitragvon bliss » 9. Okt 2011, 21:08

Guten Abend Ihr Lieben!

Ich frage mich schon den ganzen Tag, worin denn eigentlich der Unterschied zwischen den "needy people" und "uns" besteht. Meine Antwort ist, dass "needy people" wünschen, aber nur noch nicht wissen, dass sie ermächtigt sind - genau so, wie es uns allen gegangen ist, bevor wir das Gesetz der Anziehung kennen gelernt haben. Und während needy people glauben, dass Hilfe, die ihnen zuteil wird, von Außen kommt - wissen wir, dass die Menschen, die uns bei der Erfüllung unserer Wünsche zuspielen, creative components sind. Der einzige Unterschied besteht für mich, je länger ich darüber nachdenke, darin, dass wir wissen, dass wir unsere Realität erschaffen - und sie es eben nicht wissen. Und dass wir uns erst ausrichten und dann handeln, während sie noch alles Heil in der Handlung sehen.

Hand aufs Herz - niemand von uns würde seine Wünsche z. B. nach Wohlstand erfüllt bekommen können, wenn da nicht etliche andere Menschen dran mitwirkten. Wir haben gegenüber den "needy people" nur den Wissens- und Erkenntnisvorsprung... und dadurch natürlich wesentlich mehr Effizienz.

Was das - so zwar nicht bezeichnete, aber doch angesprochene - Helfersyndrom angeht... sehe ich auch darin letztlich nur ein Spiel der creative components auf einem etwas (oder viel - je nachdem) "tieferen" Bewusstseinslevel.

Ich spreche beides aus einem ganz bestimmten Grund an: Ich bin froh und glücklich, dass ich wissen und erfahren durfte, was ich weiß und erkannt habe. Und ich empfinde da keinerlei Gefälle zwischen "needy people" und mir, die ich mir auch noch so die eine oder andere Verbesserung meiner Lebensumstände "wünsche".

Ich wünsche uns allen einen wundervollen Restabend und eine gute Nacht.

Bliss
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Re: needy people

Beitragvon zimtstern » 9. Okt 2011, 22:05

Hallo Bliss,

Bliss hat geschrieben:Der einzige Unterschied besteht für mich, je länger ich darüber nachdenke, darin, dass wir wissen, dass wir unsere Realität erschaffen - und sie es eben nicht wissen. Und dass wir uns erst ausrichten und dann handeln, während sie noch alles Heil in der Handlung sehen.

Hand aufs Herz - niemand von uns würde seine Wünsche z. B. nach Wohlstand erfüllt bekommen können, wenn da nicht etliche andere Menschen dran mitwirkten. Wir haben gegenüber den "needy people" nur den Wissens- und Erkenntnisvorsprung... und dadurch natürlich wesentlich mehr Effizienz.


Der Punkt ist ja auch dass es "needy" nicht gibt.
Erst wenn wir uns nicht mehr needy fühlen, wenn wir zB. das Wohlstandsgefühl in uns gefunden haben, dann kann er sich möglicherweise auch im Außen einstellen.

Deshalb würde ich vielleicht eher sagen der Unterschied ist dass wir an unterschiedlichen Orten nach der "Erfüllung" suchen.

Unter "needy people" verstehe ich Menschen, die Dinge die für sie existenziell notwendig sind, im Außen suchen. Und genau das funktioniert ja nicht...

Die Tatsache alleine, dass jemand Wünsche und Träume im Außen hat, macht jemanden für mich noch nicht "needy", denn das entspricht ja einfach nur unserer schöpferischen Natur/Absicht.

Lieben Gruß,

Zimtstern

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Re: needy people

Beitragvon Sonrisa » 9. Okt 2011, 23:46

Hallo Bliss,

ich hätte den Thread auch mit "neediness" betiteln können, dann wäre es eventuell unmissverständlicher gewesen. Ich denke nicht, dass jeder, der um das LoA weiß und die Grundzüge auch verstanden hat als Gegenpart zur Bedürftigkeit zu sehen ist. Selbst jene, die das LoA verinnerlicht haben, wird es dann und wann passieren, dass sie sich in einem Teilbereich ihres Lebens, wenn auch nur vorrübergehend, bedürftig fühlen. Denn Bedürftigkeit ist genau wie alle anderen Gefühle Teil des EGS. Niemand befindet sich immer auf dem oberen Drittel der Skala. Also kann es auch immer wieder passieren, dass ein LoA-Anwender in das Gefühl der Bedürfigkeit abrutscht. Ein geübter Anwender weiß in dem Fall auch, dass er den Moment als bouncing-off-place nutzen kann, um mit der Ausdehnung Schritt zu halten. Der neuste Workshop berichtet doch davon, dass Kontinuität in der Anwendung entscheidend ist. Einmaliges Verstehen und Anwenden reicht nicht! Wir befinden uns in der Welt des Constrastes und es kommen ein lebenlang neue Situationen auf einen zu, auf die wir mit Gefühlen reagieren und in denen wir wählen (müssen). Bewusst oder unbewusst.

Ich verstehe neediness nicht als einen Menschen ausmachende Komponente, sondern als Gefühl, das ein Mensch in einem oder mehreren Bereichen seines Lebens haben kann und das wiederum Resultat einer gedanklichen Reaktion auf etwas Geschehenes ist. Bedürftigkeit ist für mich immer eng an das Gefühl des Opferseins geknüpft. Es beinhaltet häufig Schuldzuweisungen und gleichzeitig auch den Glauben daran, dass nur jemand oder etwas von Außen den mit dem Gefühl der Bedürftigkeit belegten Zustand beenden könne. Bedürftigkeit ist also extrem am Außen orientiert. Wenn ich so recht überlege, gilt das wohl für alle Gefühle auf der unteren Hälfte der EGS.

Man könnte nun auf in Folge Threads mit Titeln wie "traurige Menschen", "wütende Menschen", "hassende Menschen" oder "pessimistische Menschen" eröffnen und wir würde zu denselben Erkenntnissen gelangen wie hier auch. Nämlich den Grundsätzen des LoA im Allgemeinen. Spezifisch wird es, wie Zimtstern schon ansprach, wenn es um ganz eigene Glaubenssätze geht.

Ich habe mich in letzter Zeit in einigen Situationen hilflos gefühlt und pendelte auf der EGS zwischen Wut und Schuldzuweisungen. Leider bin ich da auch zeitweise stecken geblieben und habe immer wieder dasselbe Spiel von vorn durchgespielt. :kgrhl: Das war wohl die zweite Komponente, die dafür gesorgt hat, dass ich Menschen angezogen habe, die mir in vielfältiger Weise ihre Gefühle von Bedürftigkeit entgegengebracht haben.
Es ist wie Loa sagte, zum einen den anderen als bedürftig wahrzunehmen, zum zweiten selbst in einer Form Bedürftigkeit zu empfinden.

Allerschönste Nacht euch allen.
Sonrisa
 

Re: needy people

Beitragvon bliss » 10. Okt 2011, 19:49

Liebe Zimtstern, liebe Pamelina,

ich wollte mit meinem Posting nur eine Perspektive anbieten, aus der man "die anderen" nicht so getrennt betrachtet. Ich empfinde mich selbst verdammt oft als "needy"... bis mir wieder einfällt, dass ich der "master of my desaster" bin. Und das heißt dann doch noch lange nicht, dass ich das dann auch gleich umgesetzt bekomme. Im Gegenteil, gerade aktuell habe ich das Gefühl, wie ein Käfer am unteren Ende der EGS auf dem Rücken zu liegen (bitte bildlich vorstellen :lol: ). Was mich tröstet ist, dass es ja von hier aus nur noch bergauf gehen kann. :teuflischgut:

Liebe Loa,

das Heiler-Thema ist immer noch nicht dran - ich bin noch dabei, die Bären zu löschen. :pfeif:

Liebe Grüße
Bliss

Edit: Wenn ich richtig hingucke, kann ich gar nicht ganz unten an der EGS rumhampeln - fühlt sich wahrscheinlich nur so an, weil meine "Normal-Null-Linie" gegenüber früher enorm nach oben verschoben ist. Und mit dieser Erkenntnis bin ich schon wieder ein Stückchen weiter oben. Hach! :gvibes:
bliss
 

Re: needy people

Beitragvon Sonrisa » 10. Okt 2011, 21:35

Liebe Bliss,

sofern man begriffen hat, dass "die anderen" ja nur da sein können, weil ich sie schwingungsmäßig dazu eingeladen habe, stellt sich die Frage nach dem Getrenntsein ja gar nicht mehr bzw. man nimmt es ja gar nicht mehr als solches wahr. "Die anderen" können mir im Prinzip ja völlig egal sein, weil es nur darauf ankommt, wie ich etwas sehe, welche Glaubenssätze ich hege und ob und welche Gedanken ich mich bewusst entscheide zu denken.

Meine Normal-Null-Linie ist auch verschoben bzw. ich habe eine andere Haltung gegenüber den unteren EGS-Stufen gewonnen. Worin ich mich heute reingefühlt habe, ist, dass ich mich sogar mit Wut oder Schuldzuweisungen mächtig fühlen kann. Also ich fühle die Macht dahinter, weil ich erstens erkannt habe, dass diese Gefühle das Ergebnis meiner freien, bewussten Gedankenwahl sind und zweitens, weil ich zunehmnd mehr FÜHLE, dass ich jederzeit die EGS hochklettern kann. Sämtliche negative Gefühle bekommen so schon beinahe etwas witziges. Man beobachtet sich selbst im Theater und seiner Rolle und ist gleichzeitig selbst Teil davon. Man ist und bleibt einfach sein eigener Puppenspieler. :kgrhl:

Schönen Abend.
Sonrisa
 

Re: needy people

Beitragvon zimtstern » 10. Okt 2011, 23:39

Pamelina hat geschrieben:ich habe eine andere Haltung gegenüber den unteren EGS-Stufen gewonnen. Worin ich mich heute reingefühlt habe, ist, dass ich mich sogar mit Wut oder Schuldzuweisungen mächtig fühlen kann. Also ich fühle die Macht dahinter, weil ich erstens erkannt habe, dass diese Gefühle das Ergebnis meiner freien, bewussten Gedankenwahl sind und zweitens, weil ich zunehmnd mehr FÜHLE, dass ich jederzeit die EGS hochklettern kann. Sämtliche negative Gefühle bekommen so schon beinahe etwas witziges.


Liebe Pamelina,

das ist etwas das mich schon länger beschäftigt, interessant dass du es angesprochen hast.

Ich glaube das Gefühl man könnte sich auf einer unteren EGS Stufe befinden und sich gleichzeitig ermächtigt fühlen, was ja die oberste Stufe wäre, kommt daher dass man sich von einer bestimmten Stimmung nicht mehr sp vereinnahmen lässt, und sich nicht durch weitere negative Bewertungen hineinsteigert. (Die Stimmung breitet sich erst gar nicht aus).
Ich denke aber, dass Wut und Ermächtigung trotzdem hintereinander ablaufen, wenn auch sehr schnell,... vielleicht nutzt man die negative Emotion als bouncing-off-place?

Lieben Gruß,

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