Nebenwirkungen?!

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Nebenwirkungen?!

Beitragvon onetruth » 25. Feb 2012, 11:59

Hallo Zusammen,

also jetzt reichts mir, würde ich sagen. Das letzte halbe Jahr habe ich 5 mal meinen Arbeitgeber gewechselt. Ich musste dem Geld hinterherlaufen, im März ist noch eine Verhandlung vor dem Arbeitsgericht ausstehend. Die Tiefen der letzten Monate und die Momente der wundervollen und Erkenntnisreichen Stille haben mich befähigt, eine nie zuvor bestehende Verbindung zwischen meinem Denken und Fühlen herzustellen. Dies führte zu Erfahrungen, die mich staunen und zugleich zweifeln liessen.

Das was mich gerade bewegt begann erst kürzlich, Ende Januar. Ich beschloss, einen strukturierten Tagesablauf zu gestalten und fand Arbeit bei einer Zeitarbeitsfirma. Mich wundert es immer noch, dass ich diese Arbeit mache. Von den ca. 20 verschiedenen beruflichen Tätigkeiten der letzten Jahre ist diese keine besondere Herausforderung (Kommissionierung). Wegen des Geldes mache ich diese Arbeit nicht (der Lohn ist unter aller Sau). Ich komme klar, weil ich tagsüber nicht nach 14 Stunden Schlaf den Rest des Tages Fernsehen muss, um die Zeit totzuschlagen. Wie in meiner Vorstellung im Forum geschrieben, höre ich seit längerem das Audiobook von LOA Geld. Es hat mich bisher viele Nerven gekostet, mir das anzuhören, weil ich vieles darin beschriebene nicht akzeptieren konnte/ wollte. Seit meiner neuen Arbeit lasse ich zu, mehr von den Inhalten zu akzeptieren.

Finanziell so gut wie im A****, habe ich den Rat von Abraham befolgt. Es war wie das erste Mal im Leben, dass ich mich Wertschätzen konnte und das auch wirklich fühlen konnte. Ich habe letzte Woche in der Arbeit 2 Tage erlebt, wo ich fast nur grinsend durch die Gegend gelaufen bin. Einfach, weil ich so eine Aufwärtsspirale gespürt habe. Unterbewusst kamen mir auf einmal lauter schöne Momente meiner Vergangenheit hoch, an die ich mich nie erinnert habe. Auf einmal fiel mir auf, wieviel schönes ich eigentlich erlebt habe und doch stets das Negative manifestiert hatte. Die positiven Erinnerungen brachten mich in super Stimmung, nichts konnte mich aus der Ruhe bringen. An diesen 2 Tagen sprachen mich einige der neuen Arbeitskollegen auf Drogen an, ob ich etwas besorgen könnte usw., in der Pause sagte mir eine weibliche Bürokraft ins Gesicht, dass ich "auch wie so ein gestörter grinse"...ich fühlte mich völlig missverstanden, weil ich ausschließlich in positiver Stimmung war. Auf jeden Fall habe ich eine wundervolle Zeit erlebt, 2 Tage voller Gefühle über meinen eigenen wunderbaren Wert und das Gute in mir.

Da ich vom Arbeitsamt eine Sperrzeit seit Januar bis März im Voraus bekommen hatte und ich sowieso Arbeit hatte, machte ich mir kaum negative Gedanken um Geld. Im Gegenteil, ich sagte mir selber, dass ich alles nötige bekommen werde, vor allem wegen anstehender Reparaturen, eine andauernde Behandlung beim Arzt usw. Ich beschloss, dass mir alles dazu notwendige Geld zufallen würde. Vor allem, weil ich die letzten Monate nur um Geld gekämpft hatte. Ich habe in einem Monat 311 Stunden gearbeitet. Das Ende vom Lied ist die Gerichtsverhandlung, weil mir klar geworden ist dass ich auch 400 Stunden arbeiten kann, aber in einem Zustand von Mangel wird es immer nur solche Resultate geben. Also, ab in die Fülle. Als ich letzten Freitag nach Hause kam, sah ich auf meinem Onlinekonto einen Zugang von ca. 1000,- Euro. Das Arbeitsamt hatte anscheinend irgendeinen endgültigen Beschluss gezogen über meine Sperrzeit, keine Ahnung was die genauen Gründe dafür sind. Auf jeden Fall hatte ich in diesem Moment auf einmal alles Geld, dass ich in den nächsten Wochen sehr gut brauchen kann.

Ich kam nicht klar auf diese Erfahrung. Monatelang geknechtet, Überstunden gemacht, teilweise 2-3 Wochen länger als 16 Stunden pro Tag gearbeitet, nur SCH***** erlebt und jetzt, einfach so, 1000,- Euro bekommen. Ich ertränkte an diesem Abend mein Unverständnis und meine Handlungsunfähigkeit über das Erlebte in einigen Platinum Gin Tonics. An selbigem Abend, bevor ich in Selbstzerstörung fiel, meldete sich meine Ex, von der ich seit fast 2 Jahren nichts mehr gehört hatte. Sie meinte, dass ich in ihrem Leben einen zu hohen Stellenwert eingenommen hatte und sie an meinem Leben immer noch interessiert ist. Sie ist die einzige Frau, von der ich sagen kann, dass sie mir "gut getan" hat.

Am nächsten Abend, zu später Stunde und einem sehr anstrengendem Gespräch mit einem neuen Freund über den Sinn des Lebens und dem Hauptattraktivitätsmerkmal von Männern und Frauen, war ich Gedanklich instabil. ich fuhr (nüchtern!, hatte einen Pfefferminztee, während mein Kumpel 2 Bier gekippt hat) dieselbe Strecke durch die Stadt nach Hause, die ich so gut wie jeden Tag fahre. Allerdings liefen meine Gedanken amok. Die Sache mit dem Geld, meine Ex (mit der ich bis dahin übrigens ein Telefonat hatte, in dem eigentlich alle Dinge "bereinigt" wurden, die wir damals nie klar gestellt haben), waren vielleicht die Gründe dafür, warum ich mit der Hand am Kinn überlegend feststellen konnte, über eine Rote Ampel gefahren zu sein. Das Bemerkte ich am Blaulicht im Rückspiegel und einem netten Gespräch mit dem "Freund und Helfer". 130,- Euro/ 1 Punkt.

Heute Vormittag, unterwegs zur Reparatur. Ich höre in voller Lautstärke LOA Geld und merke dezent, wie mich in einer Ortschaft ein roter Blitz blendet.^^

Zurück zum Anfang. Es reicht. Jetzt. Sind diese negativen Erlebnisse so was wie "Nebenwirkungen" von LOA oder ziehe ich jetzt wesentlich stärker Dinge in meine Realität als ich das bewusst wahrnehme? Wenn dem so ist, gehe ich nächste Woche Lotto spielen.

Ich bitte euch, mir ganz spontan eure Meinung zu diesen Erlebnissen zu sagen. Ich verstehe den Zusammenhang dieser Geschehnisse nicht. Ich verstehe gar nichts mehr. Zum ersten Mal spüre ich mich selber wieder, positiv, gut, ich fühle mich wohl. Im Gegensatz zu all den letzten Jahren, wo eine Depression schon wie Urlaub war. Vielleicht habt ihr auch Dinge erlebt und seid nicht drauf klargekommen. Ich freue mich sehr über eure verschiedenen Meinungen und wünsche euch ein spürbar wundervolles Wochenende.

Alles gute, Thomas.
onetruth
 

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