Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Beitragvon lawofattraction » 21. Nov 2009, 11:10




Dies ist der Bericht eines Menschen, der eine für meine Begriffe ganz erstaunliche Nahtod-Erfahrung machte: http://www.mellen-thomas.com/stories.htm Und hier gibt es eine Übersetzung dazu: http://www.server4customer.de/viewtopic.php?t=4548

Mellen-Thomas Benedict ist ein Künstler, der 1982 eine Nahtod Erfahrung überlebte. Er war über eineinhalb Stunden tot, und während dieser Zeit verließ er seinen Körper und ging in das Licht.

Dr. Kenneth Ring (einer der bedeutendsten Nah-Todes-Forscher) sagte über dessen Nahtod-Erfahrung: „Seine Geschichte ist eine der bemerkenswertesten, denen ich bei meiner Untersuchung von Nahtod Erfahrungen begegnet bin“.



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Re: Erstaunlicher Bericht einer Nahtod-Erfahrung

Beitragvon Isi » 21. Nov 2009, 18:52

Danke Loa für's Reinstellen!
Das war für mich sehr interessant, vor allem, weil dort einiges beschrieben wurde, was meine Seele wohl schon wusste z. B., es gibt nur einen Gott, der an keine Religion gebunden ist; Himmel - Hölle ist kein Ort sondern ein Zustand (musste sehr lachen, als dieser Papst das Fegefeuer abgeschafft hat, da es das für mich eh nicht gab). Ich habe immer schon gesagt, Gott ist Liebe und verzeiht auch einem Massenmörder, was unsere menschliche Vorstellung übersteigt.
Dass wir "recycelt" werden, wurde mir klar, als ich die Natur bewusster wahrnahm; selbst ein abgestorbener Baum geht als Humus wieder in den Naturkreislauf zurück, warum soll es also beim Menschen anders sein.
Wo ich widerspreche ist, dass Tiere eine Gruppenseele haben sollen (ein Hirsch bleibt immer ein Hirsch; benutzen wir doch die Redewendung, wenn wir aufgebracht sind "ich werde zum Hirsch" Bild ). Nein, ernsthaft - ich betrachte alles als gleichberechtigt und nicht den Menschen als Krone der Schöpfung. Wir sind wirklich alle eins und miteinander verbunden, wobei die Natur ohne uns sogar leben kann, wir aber nicht ohne die Natur - und alles hat eine Seele, die ewig ist. Das ist meine Realität und somit für mich und im Universum wahr.

Ich muss noch mal danke sagen, Loa!
Ich bin deshalb so überwältigt, da dieser Beitrag mal wieder zeigt, dass ich meinem "Wissen" vertrauen kann auch, wenn ich nicht mit allem konform gehe.
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Re: Erstaunlicher Bericht einer Nahtod-Erfahrung

Beitragvon Jona » 26. Nov 2009, 23:33

Ich habe nur immer noch nicht begriffen, warum wir dieses Wissen nach der Geburt vergessen.

Letztendlich geht es bei unserer Suche doch immer nur darum, wieder zu unserer Quelle zurückzufinden.
In dieser göttlichen Energie waren wir bewußt vor unserer Geburt und gehen nach dem sogenannten Tod wieder dorthin zurück. Aber dazwischen vergessen wir den großen Zusammenhang. Warum?? Darüber denke ich schon seit fast 40 Jahren nach und bin noch immer nicht zu einer für mich zufriedenstellenden Antwort gekommen.

Als Kind habe ich das Leben jahrelang als "großen Beschiss" empfunden: vor der Inkarnation hat man den großen Überblick und kaum ist man geboren, vergißt man alles. Ab und an würde man mal einen Lichtblick haben und einen kleinen Teil erkennen, aber es wäre immer nur ein Puzzleteilchen und irgendwie würden immer die entscheidenden Verbindungsteile fehlen um das Ganze wirklich zu begreifen. So mein Denken und Empfinden damals. Meine Mitmenschen wußten meist nicht recht, ob sie mich nun in die Schublade "fantasievoll" oder doch lieber "bekloppt" schieben sollten. Von meiner Mutter bekam ich dann die Anweisung, solche Ideen lieber nicht außerhalb der Familie zu verbreiten. Vor meinem Vater lieber auch nicht. Meine Schwester hats eh nicht interessiert und letztendlich blieb dann nur noch meine Mutter, die damit aber auch leicht überfordert war :mrgreen:

Dieser Bericht deckt sich in vielen Teilen so erschreckend mit meinen Erzählungen aus meiner Kindheit, dass ich es schon fast nicht glauben kann. Ich habe den Bericht schon vor ein paar Tagen gelesen und seiddem ist es in mir am Arbeiten.

Ich weiß nicht, ob mir jemand folgen konnte, aber ich mußte das jetzt einfach mal schreiben.

:danke: Jona
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Re: Erstaunlicher Bericht einer Nahtod-Erfahrung

Beitragvon Jona » 27. Nov 2009, 00:05

Isi hat geschrieben:Wo ich widerspreche ist, dass Tiere eine Gruppenseele haben sollen (ein Hirsch bleibt immer ein Hirsch; benutzen wir doch die Redewendung, wenn wir aufgebracht sind "ich werde zum Hirsch"


Ich mag den Begriff "Gruppenseele" auch überhaupt nicht. Das hört sich nach Masse an; nach dem Gegenteil von Persönlichkeit und Individualität. Ich denke , dass eine Tierseele auch innerhalb der Seelengruppe ihre Individualität behält.

Vielleicht ist auch nur schlecht übersetzt. Seelengruppe finde ich für mich stimmiger als Gruppenseele; bei letztderem spüre ich auch Widerstand in mir.
Aber vielleicht ist das doch auch nur wieder mein begrenztes Denken. (siehe mein vorheriger Beitrag)
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Re: Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Beitragvon lawofattraction » 27. Nov 2009, 09:14



Hallo Jona,

dazu habe ich mir auch schon sehr oft Gedanken gemacht, und ich habe auch als Kind schreckliche Nöte durchlebt, da mir niemand den Begriff der "Ewigkeit" erklären konnte. Ich erinnere mich, dass ich lange verzweifelt versuchte, das in eine für mein Verständnis passende Erklärung zu stecken, und schliesslich gab ich das Bemühen vollkommen desillusioniert auf und verdrängte alles, was ich als Wisssen in mir fühlte.

Heute habe ich für mich folgende Erklärung: Wir müssen wohl trennen zwischen der Jona, die im physischen Körper lebt und der Gesamt-Entität der Jona. Denn über unseren physischen Körper hinaus existieren wir in nichtphysischer Form als Teil des Grossen Ganzen, und dieser nichtphysische Teil ist viel grösser als das, was den Menschen ausmacht. Daher müssen wir auch nicht zur Quelle "zurückfinden", denn wir haben sie nie verlassen. Wir sind die Quelle. Allerdings wird uns das erst mit zunehmender individueller Bewusstheit und kollektiver Evolution klar, und wir können heute auch als Menschen die Anbindung immer stärker und immer häufiger spüren.

Das Rad der Inkarnationen sehe ich wie ein grosses Spiel, in dem wir alle willentlich mitspielen, da wir vor Re-Inkarnation wissen, worauf wir uns "einlassen". Ohne unsere immer wieder erneute Bereitschaft auf die Welt zu kommen würde die Ausdehnung des Universums aufhören, dass heisst, das Grosse Ganze würde aufhören zu existieren. Wir Menschen - unter anderem - garantieren durch unsere Erfahrungen im Körper, unsere Erlebnisse der Freude als auch unseren Contrast die ständige Ausdehnung von Allem-Was-Ist, von dem wir ja Teil sind. Aus der Sicht unseres grossen Selbst scheint es sehr zufriedenstellend zu sein, in die Körperlichkeit zu kommen und hier auf der Erde zu spielen, auch wenn wir das als die Spielfiguren oft nicht erkennen können. :mrgreen:

Aber auch im Rahmen dieses Spieles findet eine ständige Evolution statt. Heute reinkarnierende Menschen treffen ja auf ganz andere Bedingungen als vor 100 oder 1000 Jahren, dass heisst, auch als Menschheit finden wir immer häufiger Bedingungen vor, denen wir weniger Widerstand entgegenbringen müssen und das Leben wird grundsätzlich leichter und wir erleben viel mehr Freude. Das erkennt man schon, wenn man nachdenkt, wie viele von uns wahrscheinlich in Zukunft solchen Eltern geboren werden, die Kenntnis vom LoA und damit verbundenen Themen haben und wie selten das bei unseren jetzigen Eltern der Fall war.

Ausserdem scheinen wir auch unsere eigene Entwicklung nicht mit dem physischen Tod zu verlieren, das heisst, wir werden immer bewusster auf diese Welt kommen, wie das zB auch offensichtlich wird, wenn man die heutigen Kinder anschaut und ihnen zuhört - Indigo- oder Kristallkinder oder wie auch immer genannt. Da ist ein angeborenes Wissen vorhanden, und wenn das nicht wie früher "ausgetrieben" wird, dann wird ganz generell der Bewusstheits-Stand angehoben und wir leben eine vollkommen andere Lebensqualität.

Lieben Gruss
Loa


P.S. Ich verschiebe diesen Thread in den "Erfahrungsaustausch" - bitte dort weiter schreiben.



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Re: Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Beitragvon abrakadabra » 28. Nov 2009, 00:03

Ich möchte auf das Vergessen eingehen. Ohne das Vergessen könnten wir nicht Mensch sein. Wir wären wie Schauspieler, die sich nicht mit ihrer Rolle identifizieren, sondern statt dessen immer im Hinterkopf haben, dass wir ja in Wirklichkeit nicht "Romeo" oder "Julia", sondern der/die Schauspieler/in XY sind. Ein Schauspieler ist nur gut, wenn er sich mit seiner Rolle identifiziert, wenn er/sie vergisst, dass es nur ein Theaterstück ist. Der Schauspieler muss zu seiner Rolle werden.

Das bedeutet, dass alle, die das Spiel durchschauen, im Grunde genommen "Spielverderber" sind. Anstatt ihren Text aufzusagen, fangen sie an, untereinander zu diskutieren, warum der Autor die Rolle so oder so und nicht anders geschrieben hat. Die schlimmsten Spielverderber sind die "Erleuchteten", denn sie sitzen oder stehen auf der Bühne und spielen nicht mehr mit.

Insofern gehört das Vergessen zwangsläufig dazu. Ansonsten würden wir uns inkarnieren und von vornherein sagen: Ich weiß sowieso, dass das alles nur ein Spiel ist. Da mache ich nicht mit.

Kann sein, dass das Schauspiel zu Ende geht, wenn immer mehr Menschen aufwachen... Aber das ist wohl vom Regisseur so vorgesehen.

LG
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Re: Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Beitragvon LillyB » 28. Nov 2009, 12:40

abrakadabra hat geschrieben:Das bedeutet, dass alle, die das Spiel durchschauen, im Grunde genommen "Spielverderber" sind. Anstatt ihren Text aufzusagen, fangen sie an, untereinander zu diskutieren, warum der Autor die Rolle so oder so und nicht anders geschrieben hat. Die schlimmsten Spielverderber sind die "Erleuchteten", denn sie sitzen oder stehen auf der Bühne und spielen nicht mehr mit.

Insofern gehört das Vergessen zwangsläufig dazu. Ansonsten würden wir uns inkarnieren und von vornherein sagen: Ich weiß sowieso, dass das alles nur ein Spiel ist. Da mache ich nicht mit.

Kann sein, dass das Schauspiel zu Ende geht, wenn immer mehr Menschen aufwachen... Aber das ist wohl vom Regisseur so vorgesehen.


Das sehe ich haargenau so. Auch im KIW (Kurs in Wundern) wird das Schauspiel und die Rollen sehr gern als "Vergleich" genommen als hilfreiches Konzept. Und dort heißt es z.B. wenn mir eine dumme Situation kommt: "Er/ sie hat das auf seinem Zettel stehen". Fertig. Durch den Vorhang des Vergessens ist das Spiel erst möglich. Allerdings denke ich auch - ich kann in beiden "Welten" leben. Sowohl mit und in dem Spiel. Und das ist auch durch den Vortex möglich.

Die Story von Mellen-Thomas ist absolut einzigartig. Doch in meinen Augen auch persönlich individuell gefärbt. "Ein Hirsch bleibt immer ein Hirsch" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Alle gehen weiter durch Bewußtseinserweiterung. Auch Steine und Pflanzen. Und eine Art Seelengruppe gehört auch jeder an. Auch Menschen. Denn das sind alle unsere Mitspieler. Jeder einzelne. Viele Statisten. Außerdem gibt es noch Fehler in der Matrix (dort wo alles aufgenommen wurde als Synonym). Manchmal habe ich auch schon einen gefunden. Z.B. passieren diese, wenn ich kurzzeitig mit erweiterten Bewußtsein in einen Augenblick springe. Dann bin ich gleichzeitig die Leere aus der alle Manifestation entsteht und gleichzeitig in der scheinbaren Realität.

ALOHA :uns:
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Re: Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Beitragvon Daisy » 29. Nov 2009, 17:23

abrakadabra hat geschrieben:Ein Schauspieler ist nur gut, wenn er sich mit seiner Rolle identifiziert, wenn er/sie vergisst, dass es nur ein Theaterstück ist. Der Schauspieler muss zu seiner Rolle werden.

Das stimmt so nicht. Identifikation ist stets ego-gelenkt und somit etwas "Falsches" - fake. Ego-gelenkte Schauspieler sind die schlechtesten, die es gibt, da sie ihrer Rolle nicht dienen. Die die tun und "sich Mühe geben". Ich habe kürzlich wieder an einem Film gearbeitet und mich dabei einmal selbst beobachtet und wieder einmal festgestellt, dass Schauspielern nicht von innen kommt, sondern einem eingegeben wird, ähnlich einem Channel. Das Ego bleibt gänzlich außen vor, und der Körper übernimmt. Er diktiert einem den Charakter. Ich hatte parallel dazu ein paar sehr interessante Gespräche dazu mit jemandem, der mir sehr nahesteht und der selbst Schauspieler ist und es seit geraumer Zeit auch unterrichtet. Er hat in etlichen Filmen und Theaterstücken gespielt und hat sich nicht ein einziges Mal mit einer Rolle indentifiziert. Er sagt, dass das auch gar nicht geht, da man selbst soviel "mehr" ist als man je in einen Charakter hineintun könnte.
Die besten Schauspieler sind die, die wissen, dass sie eine Rolle spielen und eben nicht diese sind.

LG
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Re: Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Beitragvon Elsa » 29. Nov 2009, 17:34

Vielleicht ist beides richtig ? Im Moment des Spielens auf der Bühne die Figur "sein" und gleichzeitig wissen um das Spiel 8-)
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Re: Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Beitragvon Daisy » 29. Nov 2009, 17:37

lawofattraction hat geschrieben:Ausserdem scheinen wir auch unsere eigene Entwicklung nicht mit dem physischen Tod zu verlieren, das heisst, wir werden immer bewusster auf diese Welt kommen, wie das zB auch offensichtlich wird, wenn man die heutigen Kinder anschaut und ihnen zuhört - Indigo- oder Kristallkinder oder wie auch immer genannt.

Auf Hay House Radio gibt es diese Woche ein Special zu Indigo- und Kristallkindern, welches im Moment auch gerade wieder läuft.
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Re: Nahtod-Erfahrung und Reinkarnation

Beitragvon LillyB » 29. Nov 2009, 21:54

Die besten Schauspieler und Künstler, die ich kennen gelernt habe, haben immer ein Stück von sich selbst in ihre Arbeit gegeben. Begeisterung. Authentizität. Passion. Die Art von Energie. Pur. Und das gibt das Gänsehaut-Feeling - weil sie sind im Vortex! Und viele von ihnen sind sehr schüchtern. Doch sobald sie auf der Bühne (Rolle)stehen: Schöpfen sie. Aus einem unerhörtem Reichtum ihrer Seele.

Heißt:

Sie waren und sind sich ihrer Freiheit bewußt. Ohne dieses Freiheitsgefühl kann niemand solche Leistungen vollbringen. Unabhängig.

ALOHA
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