Nach dem Schlaf

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Nach dem Schlaf

Beitragvon Lia » 23. Jul 2012, 06:34

Ich las in einigen Büchern von Abraham von ihrer Empfehlung, sich abends vor dem Einschlafen in Einklang zu bringen, sich zu sagen, dass sein Anziehungspunkt während des Schlafes aufhöre und am Morgen ein neuer Anfang sei, der Schlaf entspannend und erfrischend sei. Diese Übung mache ich seit einiger Zeit und gehe aus diesem Wohlgefühl in den Schlaf über. :gvibes:

Morgens wache ich dann aber mit sehr starken negativen Emotionen auf, die sofort mit dem erstem Fünkchen Bewusstsein da sind. Erst nachdem ich aufgestanden bin, gelingt es mir dann langsam wieder, in Richtung Wohlgefühl zu gehen.

Schon seit einigen Jahren wache ich morgens mit diesen negativen Emotionen auf und begann darum mit dieser Übung vor dem Einschlafen.

Jetzt weiss ich nicht, wo es hakt, und wollte diese Frage gerne ansprechen. Habt Ihr Erfahrungen oder Ideen?


Bin sehr gespannt auf Eure Antworten :lieb: ,

mit lieben Grüssen, Lia
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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon Lia » 24. Jul 2012, 07:38

Ich möchte meine Frage noch ein bischen konkreter formulieren:

Wenn im Schlaf unser Anziehungspunkt aufhört, man also nichts manifestiert und, wie Abraham sagen, man am Morgen danach an die Schwingung von vor dem Einschlafen anknüpft, womit erschaffe ich dann morgens die unangenehme Schwingung? Ich kann beim Auflackern des ersten Bewusstseins keinen Gedanken identifizieren, der eine Schwingung aufbauen könnte. Mein Eindruck ist, als wäre die Schwingung zuerst da, was ja eigentlich nicht sein kann :102:

Ich komme also nicht dahinter, wodurch ich diese Schwingung erzeuge.

Herzliche :loveshower: Grüsse, Lia
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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon lawofattraction » 24. Jul 2012, 08:10




Hallo Lia,

wir manifestieren auch im Schlaf - unsere Träume sind Manifestation unserer Gedanken. Ich vermute, dass Deine Träume nicht sehr freudig sind und Du Deine Traum-Schwingung mit in den Aufwachprozess nimmst. Auch wenn Du Dich bewusst nicht erinnerst.

Lieben Gruss
Loa

Workshop 100.



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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon Lia » 24. Jul 2012, 12:49

Vielen Dank, Loa, für diesen Hinweis!

Ich habe den Workshop 100 gelesen und glaube Folgendes verstanden zu haben:

Die Träume sind also die Manifestationen unserer Gedanken und Gefühle, also das Ergebniss unserer gerade aktiven Schwingung. Sie zeigen uns, wo wir gerade stehen, oder worauf wir uns gerade zubewegen.

Dann knüpfe ich wohl da an, auch wenn ich mich tatsächlich an keine unangenehmen Träume erinnere.

Aber was bedeutet es, wenn unser Anziehungspunkt im Schlaf aufhört?


lawofattraction hat geschrieben:wir manifestieren auch im Schlaf -



Wie geschieht der Manifestationsprozess im Schlaf, wenn ich im Traum keinen bewussten Gedanken fassen kann?

Liebe Grüsse, Lia
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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon lawofattraction » 24. Jul 2012, 13:07

Lia hat geschrieben:Wie geschieht der Manifestationsprozess im Schlaf, wenn ich im Traum keinen bewussten Gedanken fassen kann?


Hallo Lia,

Deine Träume spiegeln das wider, was schwingungsmässig in uns vorgeht. Im Workshop der Passus:

Die Traumlandschaft ist also eine Art und Weise, auf die Du die Ergebnisse Deiner kürzlichen Schwingungen erkennen kannst. Sie sind sehr bedeutungsvoll. Wenn Du eine ganze Reihe frustrierender Träume erlebst, dann bedeutet das, das Du eine ziemlich konstante Schwingung von Enttäuschung anbietest. Wenn Du glückliche Träume hast, dann bietest Du eine ziemlich konstante Schwingung von Wohlergehen an.

Was das erklärt ist, dass wir eine Grundschwingung haben, die in die eine oder andere Richtung tendieren kann. Aufgrund dieser Schwingung gestalten sich Deine Träume. Das ist kein willentlicher Prozess, sondern eine unbewusste Verarbeitung unserer Erlebnisse, also ein Sichtbarmachen derherrschenden Energie.

Die Tatsache, dass Du Dich nicht an Deine Träume erinnerst, bedeutet nicht, dass Du nicht träumst. Die Schlafforschung hat ergeben, dass wir uns ohnehin nur an die Träume erinnern, die wir unmittelbar vor dem Aufwachen träumen. Träumen tun wir aber die ganze Nacht.

Lia hat geschrieben:Schon seit einigen Jahren wache ich morgens mit diesen negativen Emotionen auf und begann darum mit dieser Übung vor dem Einschlafen.


Hier mag die Aufklärung liegen, warum es trotzdem nicht klappt, dass Du Deine Schwingung des Einschlafens auch am Morgen "wiederfindest". Die Tatsache, dass das nun schon seit Jahren so geht, lässt Dich vielleicht nicht so überzeugt vor dem Schlafengehen affirmieren wie das wäre, wenn das nur eine vorübergehende Periode wäre. Sicher unterdrückst Du dann auch oft die Angst, dass es gar nicht helfen wird und Du ja doch wieder mit den negativen Gefühlen aufwachst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon Lia » 24. Jul 2012, 13:33

Es ist für mich, was mein persönliches Problem betrifft, einleuchtend gewesen, dass ich an die Schwingungen meiner Träume anknüpfe und darum mit der negativen Schwingung aufwache. Damit weiss ich auch, wo ich ansetzen kann.

Nun ist aber noch mein Interesse erwacht, was im Schlaf eigentlich genau passiert: manifestieren wir im Schlaf oder nicht? Ich verstehe es irgendwie gar nicht :102:

Wie genau hängt das zusammen? Verstärken die Schwingungen der Träume auch unseren Grid? Oder sind sie nur eine Sichtbarmachung unserer herrschenden Energie, wie Loa schreibt, und haben keinen Einfluss auf unsere Realitätsgestaltung? Oder bedingen sich diese beiden Möglichkeiten gegenseitig? Wie ist es zu verstehen, dass wir auch im Schlaf manifestieren?

Lia
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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon lawofattraction » 24. Jul 2012, 14:18

Lia hat geschrieben:Nun ist aber noch mein Interesse erwacht, was im Schlaf eigentlich genau passiert: manifestieren wir im Schlaf oder nicht? Ich verstehe es irgendwie gar nicht :102:


Nun, ein Traum ist eine Manifestation. Und es ist unerheblich, ob wir etwas tatsächlich erleben und beobachten, uns das nur vorstellen oder auch träumen - wir schaffen damit ein Momentum, das bei genügend Aufmerksamkeit (= Auftreten) Manifestationspotential hat. Weil der Traum aus einer Schwingung heraus geschieht, und die Schwingung richtungsweisend ist für unseren energetischen Zustand. Wäre etwas nicht akut in unserer Schwingung, das schlechte Träume und daraus resultierend schlechte Gefühle beim Aufwachen verursachen würde, hätten wir auch keine solche Traum-Manifestation.

Also gilt: Der Traum als Manifestation ist ein Wegweiser für das, was schwingungsmässig akut ist und dann möglicherweise"echtes" Manifestationspotential hat.



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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon Lia » 24. Jul 2012, 18:58

Wow, Loa, herzliches :danke: , jetzt habe ich das verstanden :loveshower:

Ich freue mich sehr!! Der Traum hat Manifestationspotential.

Mit lieben Abendgrüssen, Lia
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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon achim-martin » 25. Jul 2012, 12:59

Hallo,

deshalb ist es ja auch so hilfreich, wenn man nicht ausgerechnet Mord und Totschlag direkt vorm Schlafengehen anschaut, sondern z.B. eine fetzige Comedy zum absacken. Gleichzeitig aber auch hilfreich, wenn man z.B. nochmal kurz über zu lernende Vokabeln drüberschaut. Diese werden dann manifestierte Teile unseres Denkapparates.
Man fördert gerade mit den Momenten vorm Schlafengehen zu weiten Teilen die Schwingungen, oder?

lg Achim :ros:
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Re: Nach dem Schlaf

Beitragvon Birdie » 25. Jul 2012, 13:34

achim-martin hat geschrieben:Hallo,

deshalb ist es ja auch so hilfreich, wenn man nicht ausgerechnet Mord und Totschlag direkt vorm Schlafengehen anschaut,


Kommt sicher auf den jeweiligen Bewtrachter an.....also ich sehe auch gerne mal Gruseliges vorm Schlafengehen und fühle mich danach total entspannt....

achim-martin hat geschrieben:Man fördert gerade mit den Momenten vorm Schlafengehen zu weiten Teilen die Schwingungen, oder?

lg Achim :ros:


Kann ich von mir auch nicht behaupten.....ist aber auch sicher wieder bei jedem anders gelagert, oder?

LG
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