Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon Kavaja Varna » 15. Nov 2011, 17:40

Huhu, ich brauche mal Erfahrungen von tollen Eltern.

Seit 3 Wochen bin ich wieder arbeiten, danach hole ich meine Tochter von meiner Mutter ab. Wenn wir daheim sind, ist die einjährige Süße zwar müde (wie ich auch), weigert sich aber zu schlafen. Das artet in ein regelrechtes Geschrei und Gezeter aus, das ist nicht mehr feierlich.

Nun bin ich immer so fürchterlich leicht zu reizen und werde dann auch recht fix sauer, da ich merke, daß selbst liebevolles Halten, summen, streicheln, reden oder schweigen, nix bringt.

Wer hat da ein paar gute hilfreiche Erfahrungen und Ratschläge, diese Situation für beide Seiten zu verbessern?
Wie wird sie ruhig und friedlich, wie bleibe ich ruhig und gelassen?

Jemand eine Ahnung?
Kavaja Varna
 

Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon zimtstern » 15. Nov 2011, 18:39

Liebe Kavaja Varna,

deine Stimmung überträgt sich natürlich auf die Kleine, das ist ein ewiger Kreislauf wenn da nicht einer bewußt aussteigt, und das kannst ja nur du sein.

Erst mal würde ich schaun wie ist meine Stimmung (Schwingung) bevor ich die Kleine bei meiner Mutter abhole. Hier geht es wirklich um deine authentische Stimmung, du kannst nichts verbergen.

Und im Zusammensein mit deiner Tochter würde ich immer wieder kurze "Sammel"-Momente einbauen, also ganz kurze Momente, in denen du dich bewußt auf dich konzentrierst, der Außenwelt keine Beachtung schenkst, auch wenn die Kleine vielleicht grade tobt... Das erfordert sicher ein wenig Übung, aber nur eine bewußte Neuausrichtung kann die Situation verändern.

Im Moment ist das wahrscheinlich noch ein hin- und her. Deine Tochter reagiert auf deine Schwingung, du fühlst dich wiederrum von ihr gereizt, reagierst entsprechend usw.

Ich weiß nicht ob du das mit der bewußten Neuausrichtung schon geübt hast bzw. praktizierst.
Du hast in deiner Tochter einen sehr sensiblen Spiegel... :lieb:

Aber du kannst das neuausrichten ja jeder Zeit üben, zB. auf der Arbeit.

Wenn ein Thema oder eine Situation so hartnäckig ist dass eine Neuausrichtung nicht so einfach funktioniert, dann kannst du eine der Methoden anwenden.
Für akute Situationen würde ich eine schnelle, kurze Form der Generalisierung/Verallgemeinerung anwenden.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon Sunflower » 15. Nov 2011, 22:39

Hi Kavaja Varna, :ros:
vielleicht kannst du ein kleines Ritual erfinden für euch beide ,dass euch zur Ruhe bringt .Das kann sein trotz Müdigkeit noch ein kleines Büchlein angucken ,ein bestimmtes Lied zu singen .Oder mit deinem Schätzchen noch etwas zu trinken.Hauptsache du wirst ruhiger dabei ,dann wird sie auch bestimmt bald schlafen.
Vielleicht nimm dir auch noch 10 min mehr Zeit ,für dich ,dass du nicht den ganzen hektischen Tag noch mit schleppst .

LG Sunflower
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon lawofattraction » 16. Nov 2011, 07:04




Hallo Kavaja,

Abraham haben in einer ähnlichen Situation einmal einer Mutter geraten, das Kind einfach so lange wach sein zu lassen, bis es von selbst müde ist. Sie befürworten ja keine strengen Reglements und sehen keinen Sinn darin, zB ein Kind ins Bett zu bringen, wenn es noch nicht schlafen will. Da entsteht Widerstand auf allen Ebenen bei allen Beteiligten. Aber Abraham müssen ja auch nicht am nächsten Morgen früh aufstehen und einen neuen Arbeitstag beginnen ..... :clown:

Was Du Dir klar machen könntest ist, dass sich die ganze Welt für Deine kleine Tochter verändert hat. Du kannst Dir das rational erklären, siehst die Notwendigkeit und hast auch die Einsicht, dass nun ganz andere Bedingungen in Eurem Leben herrschen und passt Dich an diese Bedingungen an, Deine Kleine kann das aber nicht. Sie ist verwirrt, da sie nicht versteht, dass nun die Mama nicht mehr den ganzen Tag um sie ist. Und wenn die Mama da ist, schickt sie das Baby zum Schlafen.

Vielleicht kannst Du in der ersten Zeit einmal ganz viel Zeit mit ihr verbringen und die Zubettgehzeit etwas flexibler gestalten, bis Deine Kleine wieder die nötige Sicherheit bekommt, dass Mama für sie da ist und immer wieder kommt. Sie versteht das rational im Moment nicht und leidet möglicherweise unter grossen Verlassensängsten.

Vielleicht findest Du ja in diesen Abraham-Workshops ein wenig Hilfestellung, damit Ihr beide wieder ins Gleichgewicht kommt:

40. Das grösste Geschenk, das Ihr einem Kind machen könnt
42. Worte an ein wunderbares neues Baby
41. Willkommen, kleiner Mensch, auf dem Planeten Erde

Alles Liebe für Euch Beide
Loa


EDIT: Was mir noch einfällt: Lasse keine Schuldgefühle aufkommen, egal, wie die Situation sich gestaltet. Du hast diese Entscheidung getroffen, und genau so ist sie richtig, auch für Deine Tochter. Steht dazu und lasse keine Zweifel an ihrer Richtigkeit Deine innere Ruhe stören.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon Salome » 16. Nov 2011, 10:39

Hallo Kavaja,

gehst Du Vollzeit oder Teilzeit arbeiten?

Bei Teilzeit holst Du Deine Tochter wohl gegen Mittag ab und könntest Dich mit ihr zusammen hinlegen. So bekämst Du auch gleich eine kleine Verschnaufpause. :clown:
Ich würde das Wort „schlafen“ und „müde“ für eine Weile aus meinem Wortschatz streichen und würde mich zum Kuscheln mit meiner Kleinen hinlegen, aufs Sofa und vielleicht noch leise Musik im Hintergrund laufen lassen.
Vielleicht ist es auch möglich, dass die Kleine ihr Mittagsschläfchen noch bei Oma macht und du sie danach abholst.

Kleine Kinder haben noch keinen Zeitbegriff, sie leben im Hier und Jetzt und wir können keine rationalen Erklärungen anführen. Es macht einfach keinen Sinn.

So, und nun ist es Abends, was tun?
Lasse für eine kleine Weile Deinen Haushalt, Haushalt sein und spiele erst einmal mit Deiner Tochter.
Je besser es Dir gelingt selbst zur Ruhe zu kommen, desto schneller wird sich Euer Ablauf wieder „normalisieren“.

Ich wünsche Dir, dass Du Dich auch im „dicksten Stress“ daran erinnern kannst wie glücklich Du Dich fühltest, als die kleine Zaubermaus zu Dir kam. :loveshower:

Liebe Grüße
Salome

lawofattraction hat geschrieben:EDIT: Was mir noch einfällt: Lasse keine Schuldgefühle aufkommen, egal, wie die Situation sich gestaltet. Du hast diese Entscheidung getroffen, und genau so ist sie richtig, auch für Deine Tochter. Steht dazu und lasse keine Zweifel an ihrer Richtigkeit Deine innere Ruhe stören.
Im Optimismus liegt Magie
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon Kavaja Varna » 16. Nov 2011, 17:10

Wow, fantastische Antworten :danke: .

Ich gehe Teilzeit arbeiten. Vollzeit hätte ich nur dann übers Herz gebracht, wenn ich keine andere Wahl gehabt hätte. Und so wie ich im Auto sitze, rauscht die Energie in meinem Gehirn abwärts. Schon während der Fahrt merke ich, wie ich abbaue. Dann hole ich sie ab und merke, auch sie ist müde.
Bisher haben wir uns dann auf dem Heimweg gemacht, während sie auf den Rücksitz einschgeschlafen ist. Daheim angekommen, war sie immer noch müde, verweigerte den Schlaf und wollte spielen.
Heute habe ich bei meiner Ma kurz geschlafen, während sie mit meiner Tochter dann spazieren gefahren ist (Buggy). Dort ist Töchterlein dann auch noch mal eingeschlafen.
Zwar war meine Erholungsphase nicht so wie erhofft, aber wenigstens das bißchen hilft mir jetzt die Energie für sie aufzubringen.

Ich befürchte nur, wenn ich ebenso richtig müde bin, nicht mehr genügend achtsam zu sein. Evtl. dann einzunickern, während sie noch wach ist und dann "Unsinn" macht. Mit "Unsinn" meine ich dann, daß sie Dinge tut, die sie erforschen will und sich dabei verletzt. Oder ich bin zu langsam.

@loa

Die Links sind ja wunderbar. Ich hatte überlegt, ob Abraham irgendetwas zu Babys und Kleinkindern erzählt haben. Mich hatte das sehr interessiert.
Tatsächlich lerne ich wirklich was von ihr. Ein paar bestimmte Dinge einfach aus Kinderaugen zu sehen :loveshower: .

Meine Zustand auf der Heimfahrt ist einfach nur... ich bin müde. Ich baue ab, hoffendlich hab ich noch genügend Energie, wenn ich heimkomme. Etc..

Vielen lieben Dank. Das waren alles sehr tolle Antworten.

Kavaja
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon lawofattraction » 17. Nov 2011, 10:36




Ich habe gerade bei unseren Videoclips "Children" eingegeben - da gibt es eine Fülle an schönen Clips zum Thema.



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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon katgirl » 17. Nov 2011, 13:39

Hallo Kavaja,
kann es sein, daß Du in Deinem Job zu vielen Schwingungen anderer Leute ausgesetzt bist (Gedankenformen)?
Wenn ja, versuchst Du vllt. unbewußt, diesen während der Arbeit standzuhalten bzw. läßt diese an Dich ran.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir schon während der Arbeitszeit konsequnt Freiräume zum Abschalten und Sammeln schaffst, zB. einen kurzen Spaziergang in der Pause oder sich irgendwohin zurückziehen und 2 Minuten Musik hören, ...
Und im Umgang mit der "Kundschaft" klare Abgrenzungen festlegen; wie zB. durch Wünschen in kurzen Zeitabschnitten oder auch kleine erfreuliche Dinge/Fotos positionieren, zu denen Du immer wieder hinschauen kannst, die positive Emotionen in Dir auslösen.
lg
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon lawofattraction » 17. Nov 2011, 14:43




Also Kat, jetzt setz der Kavaja aber keinen Floh ins Ohr, der auch noch auf einem falschen Verständnis des LoA beruht. :rleye:

Man ist nichts "ausgesetzt", was man nicht in der eigenen Schwingung hat. Und man muss auch nichts "standhalten" oder abweisen. Wenn jemand keine Entsprechung zu Gedankenformen ist, werden die ihn auch nicht erreichen, d.h. er zieht sie nicht an.

Dies ist ein Universum des Einschlusses, nicht eines, in dem einem andere Menschen etwas ungewollt aufdrücken können.

Was wir erhalten, bedarf immer unserer schwingungsmässige Einladung. Das hat mit anderen so gut wie nichts zu tun, ausser dass sie der Gegenpart sind, der sich zur Verfügung stellt.



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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon katgirl » 17. Nov 2011, 17:14

Hallo Kavaja,
hier noch einige Gedanken von mir.
Das Verhalten Deiner Tochter scheint der Spiegel zu Deiner eigenen Müdigkeit zu sein.
Du möchtest gerne schlafen, hast aber Angst nicht genug aufmerksam zu sein.
Du möchtest äußere Ruhe, um innere Ruhe zu finden.
Das bietet Dir nun Deine Tochter in ihrem Verhalten als Gegenüber an.
Sie läßt Dich nicht schlafen, was in der Abwärtsspirale wieder zu innerer Unausgeglichenheit führt.

Ich würde an dem Punkt ansetzen, warum ich nach der Arbeit so müde bin und ob hier nicht vielleicht die eigentliche Ursache liegt.

Wie ist meine Schwingung in Bezug auf meinen Job?
Bin ich Entsprechung zu den Mitmenschen, die mich umgeben?
Bin ich Entsprechung zu den Contrasten, die diese Mitmenschen mir nahe bringen?
Ist meine Schwingung so klar, daß mich diese Contrasts nicht berühren?
Will diese Angst vor dem Kontrollverlust (Unaufmerksamkeit) mir irgendwas sagen?
Oder will ich durch mein Schlafbedürfnis etwas loslassen?

"... The only thing that ever makes you tired or bogs you down is resistance ..."
Aus eigener Erfahrung kenne ich, daß unterschiedliche Schwingungslevel , Gegenwehr oder Blockaden bei mir zu Müdigkeit führen, ebenso wie mein Ansprechen auf mir angebotene Gedankenformen.
Bei Problemen will ich dann einfach nur meine Ruhe haben. Aber diese Ruhe ist außen.
Nur andersrum funktioniert es. Erst muß ich auf mich achten.
lg

Eine Ruhepause scheint ein guter Ausgleich zu Überwältigung zu sein, aber Enthusiasmus ist immer einer Ruhepause vorzuziehen.
Das Einzige, was Euch müde macht oder wodurch Ihr Euch behindert, ist Widerstand.
Rest seems like a nice contrast to overwhelment, but enthusiasm is always chosen over rest. The only thing that ever makes you tired or bogs you down is resistance.
Abraham - Excerpted from the workshop in Lincroft, NJ on Tuesday, October 15th, 1996 # 53


Tut einfach Euer Bestes, um ausgeglichen zu bleiben. Eines der hauptsächlichen Dinge, die ein Ungleichgewicht von Energie verursachen, ist, zu viel von Euch selbst zu verlangen in Bezug auf Zeit und Anstrengung. Anders gesagt, Ihr könnt Euch nicht ständig übernehmen, so dass Ihr physisch müde seid, und dann erwarten, fröhlich zu sein. Die Faustregel muss also diese sein: "Ich werde sehr, sehr, sehr glücklich sein und dann das tun, für das ich dann noch Zeit habe.
Just do your best to keep yourself in balance. One of the first things that causes Energy misalignment, is asking or demanding too much of yourself in terms of time and effort. In other words, you just cannot burn the candle at both ends, so that you are physically tired, and then expect yourself to have a cheerful attitude. So, the rule of thumb has to be: "I'm going to be very, very, very happy, and then do everything I have time to do after that."
Abraham - Excerpted from the workshop in West Los Angeles, CA on Sunday, March 6th, 2005
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon zimtstern » 17. Nov 2011, 23:56

katgirl hat geschrieben:Bin ich Entsprechung zu den Mitmenschen, die mich umgeben?
Bin ich Entsprechung zu den Contrasten, die diese Mitmenschen mir nahe bringen?
Ist meine Schwingung so klar, daß mich diese Contrasts nicht berühren?


Wenn die Mitmenschen irgendeine Bedeutung für mich haben dann gibt es da immer eine Entsprechung. (Das kann auch eine Entsprechung in Form einer "bewußten Absicht" sein, aber eine Verbindung ist da).
Contraste ziehen wir auch an, auch die die wir durch andere Menschen erleben. Wenn wir sensibel genug sind dann nehmen wir den Contrast bewußt wahr und richten uns entsprechend aus. Erst wenn wir das nicht tun fängt der Contrast an zu drücken...

Was mir noch zu Kavaja und ihrer Tochter einfiel,

welche Gedanken gehen dir denn durch den Kopf wenn du im Auto auf dem Weg zu deiner Mutter sitzt?
Welche Annahmen/Gedanken führen zu dieser Erschöpfung? Du schreibst ja dass du "absacken" tust sobald du dich auf den Weg machst.
"Da wartet jemand auf mich, dem ich einfach nicht gerecht werde?"

Vielleicht erzeugt der Gedanke, dass sich beides nicht zur Zufriedenheit aller, vereinbaren lässt, Widerstände.
Und dann erlebst du deine Tochter, möchtest dich ihr zuwenden so wie sie es beansprucht, schaffst es aber nicht. Und dies wiederrum bestätigt deine Befürchtung...

Aber es kann funktionieren, alle können dabei glücklich sein und ich denke das weißt du auch.
Da war der Wunsch Mutter zu sein und in deinem Beruf zu arbeiten, du hattest eine Vision wie es aussehen könnte und diese Vision hat sich gut angefühlt.

Ich würde, wenn ich gedanklich wieder bei Befürchtungen, Sorgen und Ärger lande, immer wieder bewußt umlenken auf diese usprüngliche Vision und Überzeugung.

Du mußt ja auch gar nicht den genauen Weg zu dieser Vision kennen, aber in dem du dich auf deine Wunschvision konzentrierst, löst du die Widerstände und hast Zugang zu der "Lösung" die bereits im Vortex auf dich wartet...

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon Kavaja Varna » 18. Nov 2011, 16:07

Im Auto denke ich eher über den vergangenen Arbeitstag nach. Den gehe ich seit bald 4 Wochen recht gelassen entgegen.
Im Grunde beginnt auch das Theater erst, wenn wir richtig daheim sind. Allerdings auch während der Autofahrt gehen mir ganz andere Gedanken durch den Kopf.
Oder wenn ich extrem müde bin, nur ein Gedanke... halt die Augen offen und pass auf.

Ich gerate erst in ein negatives Gedankenfeld, sowie ich mich mit Arwen hinlegen und schlafen möchte, weil wir beide so geschafft sind.
Am Mittwoch habe ich mich bei meiner Ma hingelegt und der Nachmittag war super.

Liebe Zimtstern, Du schreibst folgendes:

Da war der Wunsch Mutter zu sein und in deinem Beruf zu arbeiten, du hattest eine Vision wie es aussehen könnte und diese Vision hat sich gut angefühlt.

Der Wunsch war: Ich will Mama sein und für mein Kind viel Zeit haben.
Von meinem Beruf war nicht die Rede. Ein Jahr daheim bleiben, ist für mich zu wenig. Bleibe ich länger daheim, müssen wir unser Heim verlassen, da wir uns dieses dann nicht mehr leisten können. Geschweige denn, etwas zu essen, zu trinken und zum anziehen... für alle Beteiligten.
D. h. ich gehe nur arbeiten weil ich MUSS.

Der "Hintergedanke" war aber: Ich krieg nur ein Jahr bezahlt, danach gehts wieder an die Arbeit :evil: .

Soviel dazu.
Kavaja Varna
 

Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon Summersun » 18. Nov 2011, 18:03

Kavaja Varna hat geschrieben:Im Auto denke ich eher über den vergangenen Arbeitstag nach. Den gehe ich seit bald 4 Wochen recht gelassen entgegen.
[......]

Da war der Wunsch Mutter zu sein und in deinem Beruf zu arbeiten, du hattest eine Vision wie es aussehen könnte und diese Vision hat sich gut angefühlt.

Der Wunsch war: Ich will Mama sein und für mein Kind viel Zeit haben.
Von meinem Beruf war nicht die Rede. Ein Jahr daheim bleiben, ist für mich zu wenig. Bleibe ich länger daheim, müssen wir unser Heim verlassen, da wir uns dieses dann nicht mehr leisten können. Geschweige denn, etwas zu essen, zu trinken und zum anziehen... für alle Beteiligten.
D. h. ich gehe nur arbeiten weil ich MUSS.

Der "Hintergedanke" war aber: Ich krieg nur ein Jahr bezahlt, danach gehts wieder an die Arbeit :evil: .

Soviel dazu.


Hallo Du,

ich habe oben einen Satz hervorgehoben, der mir aufgefallen ist.

Vielleicht ein Ansatzpunkt?

Abraham haben schon oft zu Menschen gesprochen, die nur wegen der Notwendigkeit an ihrem Arbeitsplatz verbleiben, aber eigentlich... gerne etwas ganz anderes machen würden.

Du könntest das Feld von hinten aufrollen, in dem Du die Aufmerksamkeit vom vordergründigen Tochter-Thema (Müdigkeit, Gereiztheit etc.) abziehst und Dich dem Job zuwendest. Wie wäre es mit einer kleinen Rampage of Appreciation, ein Feuerwerk der Wertschätzung für Deinen Arbeitsplatz?

Vielleicht kannst Du Deine Schwingung für den Job ändern und dann in Zukunft fröhlich, frisch und beschwingt nach Hause fahren, voller Energie für den Rest des Tages und für Deine Tochter?

Grüße von Summersun
Summersun
 

Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon zimtstern » 18. Nov 2011, 18:24

Liebe Kavaja,

deine Tochter heißt Arwen? Wie schön... :gvibes:

Der Wunsch war: Ich will Mama sein und für mein Kind viel Zeit haben.
Von meinem Beruf war nicht die Rede. Ein Jahr daheim bleiben, ist für mich zu wenig. Bleibe ich länger daheim, müssen wir unser Heim verlassen, da wir uns dieses dann nicht mehr leisten können. Geschweige denn, etwas zu essen, zu trinken und zum anziehen... für alle Beteiligten.
D. h. ich gehe nur arbeiten weil ich MUSS.

Der "Hintergedanke" war aber: Ich krieg nur ein Jahr bezahlt, danach gehts wieder an die Arbeit.


Jetzt erinnere ich mich wieder an deine früheren Beiträge... (sorry :lieb: )

Schau dir doch noch mal deinen alten Thread an, lese dir noch mal deine und die Antworten der anderen durch und schaue ob sich innerhalb der letzten 10 Wochen gefühlsmäßig bei dir etwas geändert hat. Habe grade selbst noch mal alles gelesen.
Link zum Thread

Ganz lieben Gruß erst mal,

Zimtstern
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon Kavaja Varna » 18. Nov 2011, 19:05

Ich hab mir die Meditations CD geholt. Habe mir fest vorgenommen, täglich den Abschnitt Allgemeines Wohlbefinden zu hören und dabei zu ruhen.
Es gibt auch den Finanzabschnitt, doch sehe ich wirklich den Sinn (der vorgeschlagen wurde) erst Allgemeines Wohlbefinden zu hören.
Da ich schon lange mit Meditationen liebäugele doch immer mit dem still sitzen und ins Leere hören hadere, kommt mir das gerade gelegen.

Die ersten Tage (weil ich erst Anfang der Woche angefangen habe) waren schon mal gut. Ich achte auf die Atmung und auf meine Gedanken. Die schweifen natürlich ab.
Das Thema Arbeit wollte ich auch gar nicht zur Diskussion bringen, da ich die Absicht hege, das Beste aus der Situation zu machen. Alles Weitere wird sich fügen, so wie ich mich nach und nach auf neue Blickwinkel eingestellt habe.
Ich wollte nur den Satz korrigeren :lol: .

Die Müdigkeit ist vielleicht der Hauptknackpunkt. Mein Kind kann ja gerne müde sein und den Schlaf auch verweigern, nur ich wäre nach der Arbeit lieber voller Energie und Tatendrang, um meine volle Aufmerksamkeit auf meine müde und daher sehr unvorsichtige Tochter zu richten. Um schnell und zügig zu reagieren, wenn es brenzlig wird.
Bin ich wach und aufmerksam, bin ich ruhig und gelassen, wenn sie nicht schlafen will.
So hab ich die nötige Geduld, bis sie irgendwann einfach vom Schlaf übermannt wird.
Und beim spielen ist eine fitte Mami natürlich eine super Mami 8-) .

Ihr wisst schon, daß Ihr alle toll seid?

Grüßle

Kav
Kavaja Varna
 

Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon zimtstern » 18. Nov 2011, 20:40

Ich habe grade festgestellt dass ich wohl zu viele Krimis schaue... "ihr wisst schon dass ihr alle tot seid?" ...ich bin förmlich zusammengezuckt beim lesen :shock: :lol:

Ich habe mich früher immer gefragt wie Kinder das eigentlich machen, bzw. woher sie die Energie nehmen die ganze Zeit so aktiv zu sein, trotz körperlicher Erschöpfung, und irgendwann fallen ihnen dann plötzlich einfach die Äuglein zu...

Heute weiß ich natürlich dass es der nicht (oder nicht so stark) vorhandene Widerstand ist... Wir sind häufig vermutlich in erster Linie geistig erschöpft (auf Grund unserer Widerstände) und nicht unbedingt körperlich.

Kinder, vor allem die kleineren, leben viel mehr im Moment, handeln spontan und beurteilen/bewerten ganz anders...

Wenn das Telefon läutet oder es an der Tür klingelt, dann würde ein Kind losrennen und neugierig schauen wer das ist... Während bei uns beim klingeln schon ein ganzer Film abläuft "wer kann das sein, wer will jetzt schon wieder was von mir, jetzt muss ich extra aufstehen, soll ich vielleicht einfach nicht hingehen, usw. ...".
Da sind so viele Konflikte/Widerstände vorhanden...

Wenn wir eindeutiger spüren könnten was wir wollen und unser Gespür achten würden, dann würde uns das handeln auch viel einfacher fallen.
Dann würden wir etwas eben einfach tun oder eben einfach nicht tun... Und wir würden uns im nachhinein nicht mit der Frage quälen ob das jetzt richtig oder falsch war, denn wir würden wissen das es richtig war, eben weil wir auf unser Gespür geachtet haben.
Und wenn wir auf unser Gespür achten, dann kann es gar nicht falsch sein und auch keine negativen Konsequenzen mit sich bringen.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Mutter-kleine Tochterdifferenzen

Beitragvon Kavaja Varna » 18. Nov 2011, 21:21

Zimtstern, ich guck auch gerne Krimis. Hab in einer Buchhandlung in OWL auch Krimis gefunden, deren Handlung in dem Raum stattfindet. Will ich haben.

Natürlich seid Ihr alle TOLL und nicht tot :mrgreen: .
Das ist ein guter Ansatzpunkt. Das stimmt. Wenn ich mich zurück entsinne, wie es damals als Kind war... wir haben uns auf alles und jeden gefreut und waren zutiefst verletzt, wenn jemand böse Worte über diesen Menschen fallen lies. D. h. ich hab das so gesehen.
Tatsächlich denke ich eher so, wenn das Telefon klingelt. Wenn es an der Tür klingelt, kann das nur Post oder ein Nachbar sein (die sind alle so nett).
Das TELEFON allerdings ist so ein Ding, da denke ich schon... Himmel, wer stört? :kgrhl:
Du hast es erfasst.

Da mach ich mir mal Gedanken drüber.

lieben dank

Kav
Kavaja Varna
 


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