Moment mal ...

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Moment mal ...

Beitragvon shaoli » 13. Dez 2012, 14:55

Hallo , ihr Lieben ,

LoA schrieb neulich :

" Für mich geht der erste Schritt immer über diese Erkenntnis, ohne die man Gefahr laufen wird, in Opferstellung zu verharren. Ein schlechtes Selbstwertgefühl hat man nicht deshalb, weil jemand einem das vermittelt, sondern weil man schwingungsmässig bereit ist, sich selbst als unwert zu fühlen. Und dann stellen sich andere Menschen zur Verfügung, um das von aussen zu bestätigen. "

Da ich geschieden bin , kann ich nur bestätigen , dass man vor anderen Menschen weglaufen kann , nicht aber vor der eigenen Schwingung . Bis vor kurzem , und das nach Jahren der Trennung , habe ich mich nicht wirklich getrennt , sondern immer noch verbunden gefühlt mit meinem Exmann und einfach nicht vollumfänglich berücksichtigt , dass ich ein bestimmtes Denken habe , wenn auch reduziert auf zwei , drei Feststellungen über seine Art und seinen Charakter , die ich nicht ändern kann oder will , an denen ich aber auch nicht ganz und gar vorbeikomme , da wir nun einmal Kinder haben .

Seit etwa zwei Wochen schwant mir , dass ich damit zwar schon ganz gut leben kann , es aber immer noch keine " bereinigte Schwingung " ist . Angeregt durch ein paar workshops bin ich , wie ich gestern schrieb , dazu übergegangen , mir zu sagen , dass meine Einschätzung immer auf dem beruht , was in meiner Schwingung ist und das heutige Zitat bestätigt es mir ( ich sehe aber auch bestätigt , dass ich , wenn ich um Klarheit bitte , auch Klarheit finde :gvibes: ) . In diesem Fall habe ich offensichtlich etwas in meiner Schwingung , was mich veranlaßt , meinen geschiedenen Mann so zu sehen , wie ich ihn sehe .

Interessanterweise lockert sich die Beziehung zu meinem Exmann in den letzten Kleinigkeiten noch weiter - also ist es so , dass allein das weiter verstärkte Bewußtsein für den Zusammenhang zwischen meiner Schwingung und den Menschen , die und wie sie mir begegnen , dafür sorgt , dass klebrige Energien aufweichen .

Was ich mich an diesem Punkt allerdings für die Zukunft frage ist , ob es DAS ist , was Abraham meinen , wenn sie sagen , dass man seine Schwingung bereinigen sollte , bevor man eine Beziehung beendet . Ehrlich gesagt , mir kommt das ja fast ein bißchen ZU leicht vor , aber wahrscheinlich , weil ich das psychologisieren so gewöhnt bin , dass es mir Halt gibt und ich es deswegen nur in kleinen Schritten lassen kann .

Ich frage mich ja schon - oder fände es reizvoll , zu wissen - , was passiert wäre , wenn ich dies so verstanden hätte , bevor ich mich getrennt habe . Was mich auf eine letzte Frage bringt .

Ich sah meinen Exmann nicht alleine so , sondern es gab und gibt Punkte , in denen sein soziales Umfeld ihn wohl ähnlich erlebt und behandelt - logischerweise muß er demnach ja etwas in seiner Schwingung haben , was ihm andere Menschen lediglich bestätigen . Richtig ?

Momentan habe ich das Gefühl , dass es möglich ist , sich allein dadurch schwingungsmäßig aus jedem Szenario auszuklinken , in dem man einfach alles offenläßt und abwartet , was sich zeigt , während man sich so gut wie möglich um die eigenen Angelegenheiten kümmert . Das hieße aber auch , ohne konkrete Erwartungen zu sein und ich meine mich zu erinnern , dass es irgendwo mal hieß , dass das letztlich auch nicht optimal sein , weil das LoA dann immer ein bißchen was von diesem , ein bißchen was von jenem ... bringen müsse .

Der letzte Schluß zur Weisheit fehlt mir hier gerade - vielleicht hat jemand die Geduld , das mit mir zu klären ?

Liebe Grüße
shaoli
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Re: Moment mal ...

Beitragvon shaoli » 13. Dez 2012, 21:12

Da ich vorhin eilig geschrieben habe , bevor ich zur Arbeit mußte , habe ich einen Absatz gelöscht , den ich stehenlassen wollte und einen stehenlassen , den ich löschen wollte :roll:

Eigentlich wollte ich darauf hinaus : wenn mir jemand plötzlich anders begegnet als bisher , dann gehe ich davon aus , dass ich meine Schwingung geändert habe .

Wenn ich beschließe , einem anderen Menschen anders zu begegnen , gehe ich auch davon aus , denn dem voraus geht ja , dass ich Gedanken gefunden habe , die sich für mich besser anfühlen - ich sende also etwas aus .

Müßte man nicht aber davon ausgehen , dass die andere Person etwas in ihrer Schwingung haben muß , dem mein verändertes Verhalten entspricht ?

Dann sind es immer viele kleine wechselseitige Schritte , die schließlich zu einem Ereignis wie Trennung oder Beendigung einer Freundschaft führen - oder umgekehrt zu einer gefestigten Beziehung - , über die wir immerfort ablesen können , was wir schwingungsmäßig anbieten .

Ich frage und frage deshalb , weil mir beispielsweise auffällt , dass ich , wenn es um Beziehungen geht , oft eher auf die großen , entscheidenden Ergebnisse ausgerichtet bin , anstatt zu schauen , was mir gerade jetzt " gezeigt " wird und wie ich gerade jetzt , vielleicht durch eine minimale Korrektur , meine Schwingung verbessern kann - und dann greife ich ein , wenn ein Mensch sich von mir entfernt , weil ich es nicht mag , wenn etwas ungeklärt bleibt .

Gerade komme ich dahinter , dass ich Kleinigkeiten , die sich noch nicht richtig mies anfühlen , übergehe , anstatt mich unmittelbar zu fragen , was ich da komisches in meiner Schwingung habe , dass mich ein bißchen runterzieht und in jedem Moment präsent zu sein .

Aber ich stoppe jetzt mal meinen Redefluss und wünsche euch eine gute Nacht !
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Re: Moment mal ...

Beitragvon Salome » 13. Dez 2012, 22:47

Liebe Shaoli,

da will ich doch mal sehen, ob ich Dir ein wenig weiter helfen kann, wobei Du mir auch schon ein Stück weiter geholfen hast, allein dadurch, dass ich über Deine Zeilen nachgedacht habe und eine neue Erkenntnis gewonnen habe.

Ich habe mich vor vielen Jahren von meinem Mann getrennt und habe mich schieden lassen … und ich fühle mich heute noch, bzw. wieder, mit dem Vater meiner Kinder verbunden, einfach weil es meinem Seelenfrieden gut tut. Wir könnten uns jeder Zeit irgendwo treffen und es wäre, bzw., es ist gut.

Wobei ich manchmal überlegt habe, ob ich mich heute noch mal in den Mann verlieben würde. Wenn wir uns gelegentlich beim ältesten Sohn treffen, kommt er mir schon ein wenig fremd vor und ich erkenne in ihm nicht mehr den Mann, in den ich mal verliebt habe.

Vor dem Hintergrund, dass unsere Beziehungen ewig sind … denke ich manchmal darüber nach, ob wir, in einer neuen Runde, mit dem Wissen von heute, gemeinsam alt werden würden … :nachdenk:

Ich habe so viele gemeinsame Jahre und damit auch Erinnerungen, die kann ich nicht ausschalten wie einen Lichtschalter, was ich in den ersten Jahren ganz gerne gemacht hätte, nur es geht nicht wirklich. Wenn schon Erinnerungen, dann bitte die schönen, die lustigen, die, die mir gut tun. Es ist sehr viel angenehmer mich mit den Kindern gemeinsam erinnern zu können, als wenn die Kinder sich nicht trauen würden, in meiner Gegenwart schöne Erinnerungen auszusprechen.

Schwingungsbereinigung, ZU leicht …

Als ich begann meine Beteiligung an dem ganzen Geschehen anzuerkennen, habe ich aber mehr als einmal mit den Zähnen geknirscht, dass soll ich fabriziert haben, :shock: :oops: :shock: oh man, oh man, von wegen Beteiligung ... erst ist da der Gedanke und dann kommt das Geschehen – unbeabsichtigt - erschaffen nennen Abraham das Ganze …

Hiermit habe ich mir mehr als einmal über eine Hürde geholfen: „Wenn ich das, was ich jetzt weiß, in der Vergangenheit gewusst hätte, wären die Symptome erst gar nicht entstanden.“

Wenn ich einen anderen, z. B. meinen Sohn, so sehe wie ich ihn sehe, und mir gefällt nicht so gut was ich wahrnehme, dann ist es für mich an der Zeit meinen Blickwinkel und meine Erwartungshaltung zu ändern.
Wobei das Vertrackte an der Erwartungshaltung ist, dass ich sie aus Erlebten in der Vergangenheit speise. Eigentlich ist das verrückt, ich stehe doch vor einer neuen, noch nie da gewesenen Situation … und bin voll der Erwartung, dass mein Sohn mal wieder genau so agiert wie immer, schließlich habe ich auch nichts anderes erwartet. :mrgreen:

Ist das nun ein Charakterzug der mir (nicht sonderlich) gefällt, oder habe ich ihn (den Charakterzug) durch meine Erwartungshaltung in mein Leben gerufen und löst er sich, wenn ich achtsam mit meinen Gedanken umgehe, in Wohlgefallen auf?

Wir haben alle die unterschiedlichsten Eigenschaften, die, je nachdem mit wem wir zusammen sind, zu Tage treten, so dass manche die Eigenschaft X bestätigen würden, während andere sie gar nicht wahrnehmen.

Liebe Shaoli, Du hast eine Menge angesprochen und ich werde langsam müde, dann kann ich nicht mehr so gut denken, :clown: also ich schreibe morgen weiter … frisch und ausgeruht … bis dahin dir auch eine gute Nacht

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Re: Moment mal ...

Beitragvon lawofattraction » 14. Dez 2012, 09:01




Guten Morgen, Ihr Lieben,

für mein Empfinden bedeutet Schwingungsbereinigung etwas rein auf mich Bezogenes. Sie ist ein Solotanz, kein Pas-de-Deux oder Gruppentanz. Ich bereinige etwas in mir, das wir Schwingung nennen und was sich als Energie aufgrund meiner Gedanken "festgesetzt" hat und in bestimmten Begegnungen mit einem oder mehreren anderen Menschen offensichtlich wird. Das Gegenüber ist dabei lediglich eine Art Thermometer, das die Aussen-Temperatur anzeigt. Das "Wetter" ist aber meine Geschichte, die etwas solches erst hervor gebracht hat.

Möchte ich meine Schwingung in Bezug auf ein gewisses Prinzip - wie zum Beispiel in Partnerschaften oft Abhängigkeit und Dominanz oder Selbstwertgefälle oder Abweisung oder Verachtung oder Erniedrigung - verändern, so brauche ich dazu niemand anderen, auch nicht den, der das irgendwann einmal in mir aufgrund unserer Schwingungsähnlichkeit ausgelöst hat. Wenn man diese vergangenen Geschichten aktiviert, dient das höchstens nochmal der Erinnerung, dass das nicht das ist, was ich heute wünsche. Abgesehen davon mache ich meine Schwingungsbereinigung für mich im stillen Kämmerlein.

Falls man das wollte, kann man den Erfolg dann natürlich an der gedanklichen Reaktion auf jemanden oder in der persönlichen Begegnung mit einem Menschen messen, der einmal starken Widerstand in uns provozieren konnte. Das war natürlich kein Widerstand gegen den anderen, sondern vielmehr Widerstand gegen unser eigenes Wohlgefühl, Widerstand hervorgerufen durch die quellen-ungleichen Gedanken, die das Zusammensein in uns aktiviert hat. Die Prüfung im Aussen erfolgt lediglich auch wieder nur als Thermometer, das anzeigt, wo wir nach unserer Bereinigung heute stehen, wie die innere Wetterlage heute ist.

shaoli hat geschrieben:Eigentlich wollte ich darauf hinaus : wenn mir jemand plötzlich anders begegnet als bisher , dann gehe ich davon aus , dass ich meine Schwingung geändert habe .

Wenn ich beschließe , einem anderen Menschen anders zu begegnen , gehe ich auch davon aus , denn dem voraus geht ja , dass ich Gedanken gefunden habe , die sich für mich besser anfühlen - ich sende also etwas aus .


Das hier scheint eine Bestätigung zu sein, muss es aber nicht zwangsläufig sein. Es ist ein Indikator, dass etwas bereinigt wurde mit diesem Menschen. Das kann auf vielerlei Wegen, auch Vernunftsgründen, geschehen, die aber nicht zwangsläufig eine Grundschwingung gleich "mit bereinigen".

Daher heisst es ja auch, dass man seine Schwingung immer mitnimmt, wenn man in eine neue Beziehung geht, ohne vorher innerlich aufgeräumt zu haben. Eine personenbezogene Schwingungsbereinigung kann zwar eine einzelne Partnerschaft bereinigen, aber solch ein isoliertes Aufräumen muss nicht zwangsläufig das verwandeln, was den partnerschaftlichen Schwierigkeiten zugrunde lag. In vielen Fällen wird der Partner ja als Heilmacher, als Heilsbringer "benutzt", und die Probleme fangen dann an, wenn festgestellt wird, dass der andere dazu gar nicht in der Lage ist, sondern vielmehr von uns das Gleiche erwartet. Solche Ursachen liegen also meist viel tiefer, sind oft im mangelnden Urvertrauen begründet und suchen sich als Spielwiese eine Verbindung, bei der aufgrund der persönlichen Nähe Möglichkeiten der Erfahrung gegeben sind. Und das kann sich in den verschiedenen Partnerschaften auch auf ganz andere Weise ausdrücken.

Und auch das ist einer der Gründe, warum Abraham in den letzten Monaten immer wieder und immer noch auf dem "going general" herumreiten. General betrachtet keine isolierten Beziehungen mit Herrn X ( :mrgreen: ) oder Frau Y, sondern general hat zu tun mit einer Gefühls-Angelegenheit, die mir durch meine negativen Emotionen klar wird. Für mein Empfinden bereinigen diese allgemeinen Betrachtungen die zugrunde liegende Grund-Schwingung, z.B. von "Beziehung", und wenn die auf einer soliden Basis steht, werden sich die speziellen Begegnungen automatisch verändern.

Salome hat geschrieben:Wobei ich manchmal überlegt habe, ob ich mich heute noch mal in den Mann verlieben würde. Wenn wir uns gelegentlich beim ältesten Sohn treffen, kommt er mir schon ein wenig fremd vor und ich erkenne in ihm nicht mehr den Mann, in den ich mal verliebt habe.

Vor dem Hintergrund, dass unsere Beziehungen ewig sind … denke ich manchmal darüber nach, ob wir, in einer neuen Runde, mit dem Wissen von heute, gemeinsam alt werden würden … :nachdenk:


Ich denke, Liebe ist etwas anderes als verliebt sein. Und aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Überlegungen und Erkenntnisse habe ich dann jemanden nicht geliebt, wenn ich ihn heute nicht mehr liebe. Dann war es wohl eine Bedürfnisbefriedigung irgendeiner Richtung oder ein Wunschdenken, die die "Grundlage" so vieler Beziehungen sind.

Liebe endet nicht deshalb, weil ein Scheidungsrichter eine Ehe als beendet erklärt oder zwei Menschen beschliessen getrennte Wege zu gehen, weil es gemeinsam nicht mehr möglich ist. Aus genau dem Grund bin ich auch so überaus vorsichtig mit dem Anspruch an mich selbst, bedingungslose Liebe zu leben. Und genau so vorsichtig mit der Behauptung, dass es so sei.

Selbst die Eltern-Kind-Beziehung, die dazu oft zitiert wird, hat genügend Momente, in denen die Liebe eben doch an Bedingungen geknüpft ist und der andere alles andere als liebenswert erscheint. Fast immer sind das Situationen, in denen man verlangt, dass der andere etwas tut, damit wir uns besser fühlen. Und wenn es der Anspruch an das Baby mit Bauchkrämpfen ist, aufzuhören zu schreien. In diesen Momenten wird eben keine bedingungslose Liebe gelebt, weil man das Verhalten eines anderen nicht voll anerkennen mag und eben nicht, wie die Quelle, ungeachtet jeglicher Umstände, Liebe lebt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Moment mal ...

Beitragvon ZaWo » 14. Dez 2012, 09:59

Was für tolle und tiefgründige Posts - alle drei.

Danke dafür. Bild Bild Bild
ZaWo
 

Re: Moment mal ...

Beitragvon Kia » 15. Dez 2012, 13:28

Das empfinde ich auch so - und danke herzlich :hregen:
"Contrast is the teacher." Abraham
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Re: Moment mal ...

Beitragvon Alice » 18. Dez 2012, 22:27

Danke LOA :danke: :ros: :stimmt:
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Re: Moment mal ...

Beitragvon lawofattraction » 19. Dez 2012, 08:30




Freut mich, dass ich auf Resonanz gestossen bin, liebe ZaWo, Kia und Alice.

Loa :uns:



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Re: Moment mal ...

Beitragvon Pink » 19. Dez 2012, 15:54

Hallo Ihr Lieben,

@ Loa, mich hat ganz besonders dieser Abschnitt von Dir angesprochen und deshalb möchte ich kurz darauf eingehen:

Ich denke, Liebe ist etwas anderes als verliebt sein. Und aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Überlegungen und Erkenntnisse habe ich dann jemanden nicht geliebt, wenn ich ihn heute nicht mehr liebe. Dann war es wohl eine Bedürfnisbefriedigung irgendeiner Richtung oder ein Wunschdenken, die die "Grundlage" so vieler Beziehungen sind.
Von mir hervorgehoben.

Magst Du mir bitte die Aussage, Wunschdenken, in Bezug auf das LoA erläutern? Ist es nicht so, dass alle Gedanken, auch oder gerade die Zukunft betreffend, in irgendeiner Art und Weise, immer Wunschgedanken sind?

Hab´ vielen Dank.

Falls der Beitrag off topic ist, bitte verschieben oder abtrennen.

Lieben Gruß
Pink
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Re: Moment mal ...

Beitragvon shaoli » 19. Dez 2012, 16:16

Da bin ich wieder . Mein Laptop wollte in die Hände eines Fachmanns gelangen ... und ich mußte eine Weile überlegen , ob ich ausführlich antworte , weil es sehr persönlich ist , aber ich habe so viele für mich wertvolle Geschichten hier gelesen und vielleicht gibt meine irgendjemandem , der hier herein stolpert , einen Impuls :ros:

Wie LoA schreibt , es ist ein Solotanz , das sehe ich auch so . Vor allem , seit ich die Entdeckung gemacht habe , dass das Empfinden meiner Kinder , was die Gründe für die Trennung von ihrem Vater angeht , nicht meinem Empfinden oder meinem geschulten psychologischem Verständnis, wie Kinder sich in einer solchen Situation überwiegend fühlen müßten , entsprochen hat . Das war einer der faszinierensten , aber auch härtesten Einblicke in die Tatsache , dass man alles immer nur vom Standpunkt des Ichs aus sehen und erfahren kann . Wie einige wissen , habe ich mich getrennt , weil mein Exmann für mein Empfinden zu viel trank - in großen Abständen , dann aber war er wirklich betrunken . Ich bin damals nur so weit gekommen , mir sagen zu können , was ich eigentlich schon wußte - dass ich etwas unbereinigtes in meiner Schwingung habe , was aus meiner Kindheit herrührt . Bei solchen Feststellungen kommt man ja noch ziemlich gut weg : " Ja , da ist früher etwas vorgefallen , deswegen habe ich jetzt das angezogen " .

Es hat lange gedauert , bis ich mir eingestehen konnte , dass mich die Tatsache , dass ich meinem Mann helfen und unsere Kinder schützen wollte , nicht zu der tollen Mutter und Ehefrau gemacht hat , als die ich mich gern sehen wollte . Ich habe mich tatsächlich gefragt , wie ich durch die Augen Abrahams gesehen abschneiden würde ...
Und noch länger , dass es keine Bereinigung der Schwingung ist , wenn ich entscheide , dass ich zukünftig andere Erfahrungen machen möchte , sondern , wenn ich das werde , woran es in meinen Beziehungen mangelt - erst dann habe ich meine Schwingung bereinigt , so fühlt es sich für mich an .

Ich will nicht behaupten , dass es meine Ehe unbedingt gerettet hätte , wenn ich mich um meine eigenen Angelegenheiten gekümmert hätte - aber ich hätte nicht das Gefühl gehabt , dass etwas unerledigt geblieben ist , denn das " Unerledigte " in meiner Schwingung ist es , was mich nicht zur Ruhe kommen ließ und ich entsprechend als Verbindung empfunden habe .

Nun kann ich mit Fug und Recht sagen , dass ich inzwischen vieles erledigt habe . Ich fühle mich heute mit mir und in meiner Haut jedenfalls viel wohler als damals , in allen Lebensbereichen . Ich kann mir immer mehr für mich vorstellen , daher bin ich großzügiger geworden , was Vertrauen in andere und ihre Fähigkeiten angeht . Ich weiß einfach , dass die Quelle nicht nur im Zweifelsfall auf meiner Seite ist , sondern immer - daher brauche ich weniger Bestätigung , Unterstützung und Sicherheit von außen und mittlerweile macht es mir sogar Spaß , jeden Tag viele kleine Solotänzchen zu machen , was wiederum meinen Weg die EGS hinauf beschleunigt und hier freut mich besonders der Bereich " Liebe " .

In all den Jahren mit Abraham ist mir nie die Idee gekommen , dass die einzig wichtige Konsequenz aus meinen Kindheitserlebnissen die Angst vor Liebe ist , die meiner Schwingung alles mögliche hinzufügt , nur eben keine Liebe - ausgenommen die zu meinen Kindern und zu Tieren , denn hier habe ich , als sie geboren wurden oder zu mir kamen , einfach andersrum entschieden , dass ich diese Wesen lieben will und kann - dass Liebe das natürlichste der Welt ist und ich ganz viel davon habe . Es war gar nicht geplant , aber es dehnt sich aus , dass ich nicht mehr unbedingt trenne , was meinen familären Beziehungen , aber auch Freundschaften zugute kommt , die erfreulicher oder leichter oder tiefer geworden sind - oder auch aus meinem Leben verschwunden , ohne , dass es einen konkreten Anlaß gab . Ich meine also nicht die euphorische Liebe mit weichen Knien und so und auch nicht das " haben wollen " . Auch nicht , dass ich alle Menschen liebe oder auch nur danach strebe . Vielleicht die Bereitschaft , davon auszugehen , dass wirklich jeder immer sein Bestes tut ( und mich das , was andere tun , unangefochten lassen kann ) und allein das ist natürlich eine liebevollere Sicht auf den Menschen als der Zweifel daran .

Entsprechend liebe ich auch meinen Exmann heute mehr als damals :102: . Und manchmal wünsche ich mir tatsächlich , an ihm ablesen zu können , was ich heute in meiner Schwingung habe :102:

Vielleicht dauert es noch ein Weilchen , bis ich die Beziehung zu ihm wirklich bereinigt habe . Aber da LoA schreibt , dass eine generelle Bereinigung immer ein guter Weg ist , kann ich mich entspannen und es " aussitzen " :clown:

Viele liebe Grüße
shaoli
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Re: Moment mal ...

Beitragvon lawofattraction » 19. Dez 2012, 18:52

Pink hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben: Ich denke, Liebe ist etwas anderes als verliebt sein. Und aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und Überlegungen und Erkenntnisse habe ich dann jemanden nicht geliebt, wenn ich ihn heute nicht mehr liebe. Dann war es wohl eine Bedürfnisbefriedigung irgendeiner Richtung oder ein Wunschdenken, die die "Grundlage" so vieler Beziehungen sind.


Von mir hervorgehoben. Magst Du mir bitte die Aussage, Wunschdenken, in Bezug auf das LoA erläutern?


Hallo Pink,

da habe ich mich ziemlich schlampig ausgedrückt. Klarer sollte es heissen Schönmalerei im Sinne von rosa Sauce über eine unbefriedigende Situation kippen oder Ausblenden und Verleugnung von Diskrepanzen und Unvereinbarkeiten oder Abhängigkeiten - die ganze Palette von Gründen, aus denen Menschen in Angst vor Veränderung in einer Beziehung verharren, obwohl sie nicht glücklich sind.

Pink hat geschrieben: Ist es nicht so, dass alle Gedanken, auch oder gerade die Zukunft betreffend, in irgendeiner Art und Weise, immer Wunschgedanken sind?


Nicht nach meinem Verständnis, wenn man Wunsch als etwas positiv Erwartetes interpretiert. Es gibt genügend Angstgedanken und Horrorzenarien, die auf die Zukunft projiziert werden. Die wünscht sich aber keiner bewusst, ganz im Gegenteil.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Moment mal ...

Beitragvon Pink » 20. Dez 2012, 11:49

Guten Tag liebe Loa,

ahhh, jetzt wird natürlich alles sonnenklar.


Im Hinblick auf freudige, angenehme und äußerst positive Wunschgedanken / Wunschvorstellungen muss man aber noch mal zwischen Luftschloss bauen und Hirngespinste haben, unterscheiden, oder? Ich kann mich nicht erinnern, dass ich von Abraham etwas in diese Richtung gelesen habe.

Fantasterei hin, Wunschvorstellung her, physische Manifestation wird sich dann zeigen, wenn es Schwingungsgleichheit zwischen meiner Erwartung und meinem Wunsch gibt.

Danke vielmals. :gvibes:

Lieben Gruß
Pink
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Re: Moment mal ...

Beitragvon lawofattraction » 20. Dez 2012, 12:47




Hallo Pink,

wie man das nennt, ist egal - Fantasie, Luftschloss, Wunschrakete, Hirngesprinst, positive Vorstellung oder Geschichte erfinden oder Drehbuch des Lebens schreiben. Wichtig ist einzig und alleine, ob Du "positive" oder "negative" Gedanken denkst. Die einen entsprechen Deinem Wunsch und bringen Dich ihm immer näher und verhelfen ihm zur Manifestation.

Die letzteren sind dem Wunsch nicht entsprechend, sind Gedanken des Widerstandes und entfernen Dich vom Wunsch. Bei genügend langer Anwendung manifestieren sie sich natürlich auch - die Manifestation hängt immer davon ab, wie intensiv man sich mit einem (reinen, im Sinne von nicht widersprochenen) Gedanken beschäftigt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Moment mal ...

Beitragvon Pink » 20. Dez 2012, 13:33

Hallo liebe Loa,

au Mann, dass hilft mir weiter. So sehr, dass mich Deine Aussage, die ich verinnerlicht habe, wieder ein Stückchen empor hebt. :loveshower:

Beste Grüße
Pink
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