Meine Mutter

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Meine Mutter

Beitragvon Liebeszauber » 19. Feb 2010, 10:06

Am Wochenende besuchte ich meine Mutter. Am zweiten Tag besuchten wir eine Therme, in der sie sich umsehen wollte, danach suchten wir ein Cafe in der Nähe um eine Tasse Kaffee zu trinken, bevor es nach Hause ging.
Die Stimmung war , nun ja, sie hatte nur genörgelt und gestichelt, mal weniger, also versteckt, mal frisch frei heraus, alles bekommt so ein "hab ich mir ja gleich gedacht, dass die das nicht besser machen " oder " ich denke mir das so, dass der das eh`nicht hinbekommt, nun hat er die Quittung".

Wir sahen uns also nach einem Cafe um und im Kurpark fragte ich noch eine nette Frau, wo man in der Nähe einkehren könne (meine Mam ist 84, das Gehen wurde von walking Stöcken unterstützt und Eis und Schnee taten ihr übriges, sie wollte "da" hin, wo es aber verschlossen aussah und ziemlich verschrammelt, ich dachte -ne, da schimpft sie eh wieder, lieber etwas, wo wir entspannt in angenehmer Atmosphäre uns aufhalten können, das mögen wir beide, wie ich weiß.)
Meine Mutter meckerte wieder los, dass ich überhaupt noch jemand fragen würde, das hätte eh`keinen Sinn usf., sie wüsste, wohin :rleye: und überhaupt...
Da bekam ich einen Wutanfall. (Der letzte liegt mit ihr 3 1/2 Jahre zurück). Ich schnaubte hervor, dass man ihr nie etwas recht machen könne, was daran jetzt schlimm gewesen war, diese Dame zu fragen ( sie zeigte nämlich zu einem vernünftigen Cafe, was auch geöffnet hatte), und war sehr wütend über ihre Art, mich immer wieder zu kritisieren, wenn ich so kreativ war und Leute gern anspreche. Gerade dieses ständige Hin und Her bei ihr geht mir auf den Keks.

Auf der Fahrt zu ihr sah ich nette Tage vor uns liegen, sie sagte extra noch, sie freut sich.Nun dieses Gezeter, seitdem ich da war, fühlte ich mich unwohl. Ich konnte nicht mehr an mich halten. Sie.. zog die Ohrgeräte heraus und wollte dann nach Hause.
Wir kriegten uns nachher ein, saßen noch im Cafe, doch wirklich eingerenkt hat sich kaum etwas, wie ich in einer mail erfahre.
Dort schreibt sie, dass alles gaaanz furchtbar für sie war, ich hätte sie angebrüllt, ihr Herz tat weh, sie wusste gar nicht, warum ich dies tat (hä?) und sie war bei einer Psychotherapeutin, bei der sie Rat sucht, weil es ihr so schlecht geht. Ergebnis: Diese Fau sagt, ich solle uuunbedingt eine Therapie machen, ich wäre manisch- depressiv. Meine Mutter meint, sie hat Angst vor mir, und ich solle nun mich in Behandlung begeben. ( Vor 1/2 Jahr sagte sie ähnliches zu mir, aus heiterem Himmel, mein Bruder verbrachte ein paar Tage Urlaub mit ihr, ich besuchte beide, allerdings hatte man gerade in ihr Haus eingebrochen, und sie stand sehr unter Stress.Also: ich hätte Depressionen und solle sie behandeln lassen, ach, und ob ich nicht Asperger hätte, es sähe ganz danach aus für sie).Puh. Ich war entsetzt ( inner being lässt grüßen :shock: ) und meinte, dass das nicht der Fall wäre, mir ginge es gut.

Ich frage mich nun, reagiere ich überhaupt auf eine solche mail? Und wenn ja, wie? Sie hatte wohl einen kleinen Herzinfarkt neulich beim Schneeschaufeln, und nun war es wohl kurz vor dem Zweiten.

Ich meine, dass kein Kontakt möglich ist, solange ich mich an sie wende. Wenn sie mal anrief, dann, um mich zu kontrollieren ( so empfinde ich ihre übergriffige Art).

Sie war immer eine Gottessucherin, wie sie mir ein, zweimal sagte, und wir hatten immer wieder mal schöne Gespräche über das Leben und tiefere Zusammenhänge, sie sagt auch, sie bewundert mich, wie ich das alles so mache ( beruflich), es gab also auch wohlmeinende Unterstützung, mit der ich nicht gerechnet hatte und mit der sie mir sehr half. Ich füge hinzu, dass ihr Leben auf unendlichen Trauma fusst ( Kriegsjahre), die keine Auflösung erfuhren.

Außerdem wollte ich euch - unabhängig davon- folgendes fragen: Abraham sagen, wenn die Schwingung entsprechend hoch ist, `verschwinden` andere aus unserem Feld.
Wie erfahrt ihr dies mit euren Eltern und Geschwistern?


Danke, dass ihr alles gelesen habt. So ausführlich habe ich noch nicht in einem Forum geschrieben :roll: und hoffe, es war nicht zuviel.
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Re: Meine Mutter

Beitragvon ZaWo » 19. Feb 2010, 10:26

Hallo Liebeszauber,

meine Eltern haben ihr Verhalten geändert, als ich mich ihnen gegenüber in eine viel bessere Schwingung gebracht habe. Da ging aber auch ein Wutanfall (der mal dringend nötig war) von mir voraus. Also keine Sorge, was du auch machst: Deine eigene Schwingung verändert. Das Tun ist ganz unerheblich. Tu was DIR gut tut, deine Mutter wird davon profitieren.

Ansonsten würde ich die Vorwürfe deiner Mutter nicht so ernst nehmen- inhaltlich gesehen. Sie befindet sich im Zustand Blame - also nicht aligned - und da gibt man/frau wenig Wahrheiten von sich. Aber sie ist auf dem Weg sich wieder zu berappeln. Sie mags halt auch nicht, wenn man sie kritisiert. :teuflischgut: :tja: Selbe Energie. Und warum du so empfindlich auf ihr Genöle reagierst, versteht sie vielleicht wirklich nicht. Oder hast du mit ihr schon mal über das LoA gesprochen. "Kritische" Gesinnung wird ja in unseren Breitengraden bereits in der Schule gefördert und gerade der Kriegsgeneration wirft man ja zu wenig Widerstand und zu wenig kritische Denke vor - also Schuld durch Unterlassung. Ist ne verdrehte Welt mit der wir vielfach zu tun habe. Ich finde, es hilft da manchmal dran zu denken.

Auf so eine Mail würde ich nicht inhaltlich eingehen, da du damit in eine Verteidigungsposition gehst und dich damit selber schwächst. Was geschehen ist ist geschehen. Du kannst diese Energie jetzt verlassen oder sie durch Konzentration auf diese bereits abgedrehte Situation, sie immer und immer wieder heraufbeschwören.

Schreib ihr doch, dass es dir leid tut, dass sie sich solche Sorgen macht. Dass du aber nicht die Absicht hast, dein Leben nach ihren Sorgen auszurichten. Dazu ein herzlicher Kuss und feddisch.

Meine Ideen dazu
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Re: Meine Mutter

Beitragvon lawofattraction » 19. Feb 2010, 11:13



Hallo Liebeszauber,

die Energie, die wir bei anderen Menschen als Widerstand oder Bevormundung empfinden, kann immer auch nur die unsere sein. Das Aussen spiegelt uns zuverlässig, wohin wir bei uns selbst schauen sollen. Ich weiss, diese Erkenntnis ist bitter, aber sie ist der schnellste Weg zu einer friedlichen und liebevollen Co-Existenz mit anderen Menschen. Mich hat anfangs auch diese Konsequenz des Denkens schockiert im Sinne von "was, ich soll damit was zu tun haben oder gar genau so sein?" Aber die bedingungslose Ehrlichkeit brachte mir ungeahnte Freiheit. Wenn ich nämlich in der Lage bin, etwas zu produzieren, bin ich auch in der Lage, es zu verändern.

Ich habe selbst festgestellt, als meine Mutter älter wurde und in ihren Ideen und Vorstellungen unflexibler und eigenwilliger wurde, dass ich ihr meine Art zu denken und zu leben aufzuerlegen versuchte. Und das stiess auf ziemlichen Widerstand - vollkommen verständlich - und wir standen uns in nichts nach, besser zu wissen, wie die andere ihr Leben führen sollte. Ich denke, wer ehrlich ist, wird feststellen, dass wir auch oft meinen viel besser als andere zu wissen, was für sie gut ist und auch dementsprechende Empfehlungen geben. Und dann bekommen wir das als volle Ladung wieder zurück und wundern uns, warum andere uns vorschreiben, wie wir leben sollen.

Das alles hat den Hintergrund, dass wir meinen uns besser zu fühlen, wenn sich Person X oder Y auf eine uns genehme Weise verhält. Allerdings kommt unser Wohlergehen nicht aus dem unseren Vorstellungen angepassten Verhalten anderer, sondern vielmehr aus der eigenen Entscheidung, ob wir uns in unserem Wohlgefühl von anderen abhängig machen wollen oder es in und aus uns selbst finden können. Ich bin in dem Moment innerlich frei, wenn es mir gut geht - ganz egal, wie andere sich verhalten.


Liebeszauber hat geschrieben:... Ich schnaubte hervor, dass man ihr nie etwas recht machen könne ...


Und auch das ist nicht möglich, sich selbst so zu verhalten, dass es andere immer glücklich macht. Es ist ein Verleugnen der eigenen Bedürfnisse aus dem Bestreben heraus, wiederum über andere und ihr Wohlwollen - wenn wir uns nach ihrem Willen ausrichten - uns selbst wohl zu fühlen.

An Deiner Stelle würde ich mal nachschauen, wo und wie Ihr beide in Eurem Spiel diese Prinzipien immer wieder aktiviert. Denn es ist ein Spiel - die eine macht Ping und die andere Pong. Und dann steigst Du aus. Bewusst und in aller Konsequenz. Ich würde mich einfach auf die eigene Vision eines harmonischen Zusammenseins mit Deiner Mutter konzentrieren. Wer im Vortex ist, ist so viel machtvoller als das in anderen Gefühlszuständen der Fall ist. Abraham sagen, dass nicht die fehlende Übereinstimmung mit anderen der Grund für unseren Schmerz ist, sondern die fehlende Übereinstimmung zwischen Mir und dem Grossen Ich. Je länger Du auf die Diskrepanzen zwischen Euch schaust, um so länger wird es Dir nicht gut gehen.

Wenn Du im Vortex bist, wird Deine Mutter sich wohl fühlen mit Dir, da sie Deine Klarheit erkennen wird und die Ruhe und Zufriedenheit, die Du ausstrahlst. Die Veränderung von irgendetwas, die wir im Aussen anstreben, erfolgt immer nur über die Veränderung im Innen. Und dann zieht das Aussen mit - kann garnicht anders.

Lieben Gruss
Loa


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Re: Meine Mutter

Beitragvon Einstein » 19. Feb 2010, 12:13

Hallo Lieberzauber,
ich kann dein Dilemma verstehen, ich war sehr lange in einer ähnlichen Situation, in verschärfter Form. Meine Mutter hatte immer wieder versucht, die Aufmerksamkeit ihrer Umwelt durch Leiden zu erhalten.
Alle haben mitgespielt und ihr viel Zuwendung für ihr Leiden gegeben, was sie dazu veranlasst hat, dieses sukzessive zu steigern.
Nun ist es, wie du ja gerade in deiner Situation erfährst, nicht gerade einfach, da aussteigen. Bei meinem damaligen Entwicklungsstand gab es für mich, als ich ihr Spiel durchschaut hatte, nur eine Lösung: Mich zurückzuziehen und ihr Leiden so gut wie möglich zu ignorieren. Es hat mir fast das Herz zerrissen.
Ich gestehe, dass ich nicht weiß, ob mir heute eine bessere Lösung einfallen würde als das, was ich damals gemacht habe. Distanz und Akzeptanz. Aber ich weiß, was ich daraus gelernt habe: Ich bleibe bei mir. Für einige Menschen mag das herzlos klingen, aber für mich ist es so. Zuwendung für Leiden erzeugt mehr Leiden.

Liebeszauber hat geschrieben:Außerdem wollte ich euch - unabhängig davon- folgendes fragen: Abraham sagen, wenn die Schwingung entsprechend hoch ist, `verschwinden` andere aus unserem Feld.
Wie erfahrt ihr dies mit euren Eltern und Geschwistern?

Nun zu deiner Frage. Bei mir verhält sich das so: Mit den Verwandten, die schwingungsmäßig nicht mehr kompatibel sind, hat sich die Beziehung auf ein relativ oberflächliches Verhältnis reduziert, man sieht sich bei Familienfeiern, sagt hallo und merkt irgendwie, dass keine besonders große Affinität besteht. Mit einigen ist der Kontakt intensiver geworden.
Ich bin mir bewußt darüber, dass meine Antwort nicht besonders konstruktiv und erhellend ist, es war mir trotzdem ein Bedürfnis, dir mitzuteilen, dass das ein Thema unserer Generation ist. Traumatisierte Eltern sind ein starker Contrast und ich vertraue darauf, dass das gewollt war und die Ausdehung kommt.
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Re: Meine Mutter

Beitragvon segelbrot » 19. Feb 2010, 12:53

hallo liebeszauber,

zum philosophieren bin ich zu wenig clever oder zu viel "praktiker" - je nach freundlichkeit des betrachters :lol: . hintergründe des loa, zusammenhänge, das wieso und weshalb usw. usf. - dazu haben andere schon nützliches geschrieben und es wird bestimmt noch einiges kommen.

meine schlichte meinung:
sie war nörgelig, du hast mitgezogen - passte doch prima.
sie hat ihre gute laune immer noch nicht wiedergefunden, wie man an der mail sieht - du anscheinend auch nicht, sonst würdest du dir nicht so'n kopp drum machen.

ich finde ja, deine mama ist der knaller. wenn ich mir vorstelle, ich setze zu einer ungeheuer wichtigen rede an, auf die die welt im allgemeinen und mein gegenüber im besonderen sehnlichst gewartet hat - und besagtes gegenüber zieht einfach das hörgerät heraus. :kgrhl: phantastisch!
(ich merk mir das für spätere zeiten, ich werd den stöpsel allerdings ziehen, bevor es mir die stimmung versaut)

nein nein, ich nehm das schon ernst, und dein wutanfall ist für mich nachvollziehbar.
aber das war am wochenende, und jetzt ist jetzt.
hast du deine mama gern? dann schreib ihr ne mail "ich hab dich auch lieb" und erwarte bessere zeiten.

viele grüße
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Einstein » 19. Feb 2010, 12:57

segelbrot hat geschrieben:ich finde ja, deine mama ist der knaller. wenn ich mir vorstelle, ich setze zu einer ungeheuer wichtigen rede an, auf die die welt im allgemeinen und mein gegenüber im besonderen sehnlichst gewartet hat - und besagtes gegenüber zieht einfach das hörgerät heraus. :kgrhl: phantastisch!
(ich merk mir das für spätere zeiten, ich werd den stöpsel allerdings ziehen, bevor es mir die stimmung versaut)

:102: So hab ich das noch gar nicht gesehen :stimmt: :hug: :kgrhl:
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Re: Meine Mutter

Beitragvon lawofattraction » 19. Feb 2010, 13:01



Ich hoffe aber, Ihr manifestiert Euch jetzt nicht alle die Notwendigkeit von Hörgeräten .... :teuflischgut:



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Re: Meine Mutter

Beitragvon LillyB » 19. Feb 2010, 13:08

Hallo Liebeszauber,

wie Du siehst, bist Du mit dieser Erfahrung keineswegs allein :five: . Ich habe festgestellt, auch in der Rückschau auf meine vergangene Realität(en), dass jede dieser Situationen ein Geschenk verbirgt, bzw. in sich trägt und auch die Überbringer (Boten), meine besten Mitspieler sind. Denn sie fördern mich weiter.

Durch eine ähnliche Geschichte wie Du sie beschreibst, bekam ich auch ein unheimliches tolles Präsent. Ein riesen Stück Freiheit mehr. Als ich mich zu der Zeit mehr und mehr auf Harmonie und Frieden konzentrierte, fing ich nämlich an, das Leben von anderen mir Nahestehenden eher zu leben als meins, bzw. ich steckte (unbewußt) mehr in ihren als in meinen Wünschen. Das weckte dann Erwartungen, die an mehrere Grenzen stießen, die ich ebenfalls lauthals abwehrte. :teuflischgut: Als ich nach einiger Zeit bemerkte, dass das Ding total falsch läuft, erkannte ich auf einmal die Geschenke, vor allem eines: meine innere Freiheit :gvibes: , die ich durch den Abstand und das ganze Drama Gedöns wieder gefunden hatte und ein paar neue Wünsche entdeckte ich, wie ich denn leben wollte. Es kamen sogar ganz viele Ideen (Wunschraketen en Massé). Einfach toll. Und die anderen, also zu den Auslösern suchte ich erstmal Distanz und übte mich in Geduld. Und konzentrierte mich auf mich und genoss meine Freiheit.

Das tue ich immer noch. Und was soll ich sagen: Sie kamen von selbst zurück (auch engster Familienkreis). Jetzt weiß ich das zu schätzen, bleibe jedoch bei mir in meiner Freiheit und liebe sie darum noch ein bisschen mehr. Mehr deshalb, weil ich sie nun sein lasse, wie sie mögen. Sie dürfen denken und reden was sie wollen, auch über mich und ich lasse sie in ihrer Welt.

Abraham sagen ja auch so schön (und im engsten Kreis fällt es einem am schwersten oder ist die Eigenblindheit recht groß): Don' put it in your pie. Oder:

"Höre auf, andere Menschen große Rollen dabei zuzuweisen, dir zu geben, was du
willst, wenn du doch als Einziger eine Entsprechung zu dem bist, was du
willst – und beobachte, wie schnell das Universum dir genau das liefert,
was du willst. Wenn das geschieht, wird es dir möglich sein, zu leben und
leben zu lassen. Dann wird es dir möglich sein, die Welt so sein zu lassen,
wie sie sich individuell entscheidet zu sein, weil sie dich nicht mehr daran
hindern oder davon abhalten kann, das zu wollen, was du willst. Das
könnte sie nie, aber manchmal fühlt es sich so an, als könnte sie es"


(The Vortex - Deutsch, Seite 280)

:loveshower:
ALOHA
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Liebeszauber » 19. Feb 2010, 13:12

Eure Antworten sind so tröstlich- jede aus einer anderen Richtung, dafür danke ich euch sehr :uns:

@ Zawo
Schreib ihr doch, dass es dir leid tut, dass sie sich solche Sorgen macht. Dass du aber nicht die Absicht hast, dein Leben nach ihren Sorgen auszurichten. Dazu ein herzlicher Kuss und feddisch.

So oder ähnlich kam es auch mir in den Sinn, eben, nach einem gemütlichen Jogging-run ( ich liebe es :clown: ).
Deine Worte hören sich nur noch geschmeidiger an, so leicht und so ganz auf den Punkt, das kann ich mir gut vorstellen, ihr zu sagen. Sie mag es eher kurz. :lieb:

@Loa
Es ist ein Verleugnen der eigenen Bedürfnisse aus dem Bestreben heraus, wiederum über andere und ihr Wohlwollen - wenn wir uns nach ihrem Willen ausrichten - uns selbst wohl zu fühlen.

mh, hier kann ich nur zustimmen :oops: . Irgendwann hatte ich mir geschworen: Erst wenn es deiner Mam gut geht, darfst auch du entspannen. :evil: Ein Sysiphos ohne Ende. Puh. Da hatte ich mir was aufgeladen. Doch fühlt es sich gut an, wenn andere einem helfen, den Haken an der story zu entdecken, und ich nicht länger allein damit umherdümpele :bussi: (was ich lange gemacht habe)

@Einstein
Mich zurückzuziehen und ihr Leiden so gut wie möglich zu ignorieren. Es hat mir fast das Herz zerrissen.

Ja, das verstehe ich wiederum, obwohl es mir- als ich vor langer Zeit 2 Jahre Funkstille machte- kein Herz zerreissen konnte, so sehr war ich mit mir beschäftigt.

Magst du sagen, wie der Kontakt heute zu deiner Mutter ist ? neugierig*frag

@ Segelbrot
ich finde ja, deine mama ist der knaller. wenn ich mir vorstelle, ich setze zu einer ungeheuer wichtigen rede an, auf die die welt im allgemeinen und mein gegenüber im besonderen sehnlichst gewartet hat - und besagtes gegenüber zieht einfach das hörgerät heraus. phantastisch!
(ich merk mir das für spätere zeiten, ich werd den stöpsel allerdings ziehen, bevor es mir die stimmung versaut)

nein nein, ich nehm das schon ernst, und dein wutanfall ist für mich nachvollziehbar.
aber das war am wochenende, und jetzt ist jetzt.
hast du deine mama gern? dann schreib ihr ne mail "ich hab dich auch lieb" und erwarte bessere zeiten.


du bist soo lustig. Wirklich, ich habe herzlich gelacht. Danke. :lieb:
Auch diese Seite kann ich sehen, es ist so mannigfaltig.

Und, ja, ich habe sie gern. Immer lieber irgendwie, denn sie ist schon komisch, und so wie du sie siehst, erst recht.-

Das ist so toll hier mit euch, ich bin ganz gerührt. Loa, deine Signatur ist es, die mich bewegt, und das hier alles spiegelt sie gerade umfänglich wieder..

Und wisst ihr noch was, ich spüre VERÄNDERUNGEN...

Seit wenigen Wochen wende ich LOA konkret an, mache Übungen, schreibe Listen en masse...und es funzt... so ganz allgemein spüre ich plötzlich ( im 40- Tage- Prozess heißt es, `sprechen Sie zwei Leute an am Tag`) Bewegung in meinem Leben!
He, die Leute sprechen misch an, total nett, von überall her, auf der Strasse - eben, wegen der Zeitung unter meinem Arm :102: eine Frau, dann talken sie mit mir im Supermarkt oder anderswo, es ist so komisch!
Ich freue mich riesig, wieder unter die Menschen zu gehen, wo ich mich doch lange Zeit so zurückgezogen hatte und jetzt dachte, ich wäre so schrullig geworden. Is` nich`! :kniefall:
Ich hab euch gern :five:

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Re: Meine Mutter

Beitragvon Einstein » 19. Feb 2010, 13:13

LillyB hat geschrieben:Don' put it in your pie.
Distanz und Akzeptanz :teuflischgut: :gvibes: :stimmt:
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Einstein » 19. Feb 2010, 13:20

Hallo Lieberzauber,
:kniefall: sorry, wir haben gleichzeitig editiert
Liebeszauber hat geschrieben:Magst du sagen, wie der Kontakt heute zu deiner Mutter ist ? neugierig*frag

Sie hat vor einigen Jahren die Bewusstseinebene gewechselt. Ich habe meinen Frieden mit ihr gefunden :ros: , obwohl sie selbst diesen in diesem Leben nicht finden konnte.
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Kia » 19. Feb 2010, 13:23

Absolut grossartiger Threat, ich danke Euch, und wollte nur noch hinzufügen: ich habe die Erfahrung mit mir selbst gemacht, dass es riesig viel Geduld braucht mich positiv auszurichten, immer wieder sind innerlich "die Hühner gegen den Zaun gelaufen". Es hilft mir daran zurückzudenken wie viel Zeit und Geduld es brauchte, den ganzen Ozeandampfer loszulassen, damit er wenden kann. Und dann downstream fährt.
Jeder Versuch, das zu beschleunigen hat die Sache verlangsamt.
Und anderen Menschen möchte ich auch diese Zeit geben. Die Geduld mit sich selbst müssen sie selbst erlernen, wenn sie das wünschen. Dazu braucht es eine gehörige Portion Selbsterkenntnis zu der nicht jeder Mensch in der Lage ist, oder eben nur in seinem/ihrem Rhythmus. Bei der Altersgruppe von der hier gesprochen geht das vielleicht auch erst in einem nächsten Leben. Die eingefahrenen Muster sind Jahrzehnte alt und das aus der Rille springen ist viel schwieriger, weil die Rille so tief ist.
Den angehängten Text hier habe ich mal geschrieben, als ich vor ein paar Jahren meine leidvolle Selbstaufopferung aufgegeben habe. Vielleicht hilft dir dieser auch dich von der Opferrolle zu verabschieden.

Aufopferung heilen

Aufopferung ist eine Form von vorgetäuschtem Geben und Lieben, die das Ego einsetzt, um Trennung, Angst, Wettbewerb und Leblosigkeit aufrechtzuerhalten.
Aufopferung gibt und liegt dann auf der Lauer, um später zu nehmen. Sie erzeugt Schuld, Versagen und Wertlosigkeit. Aufopferung ist kein aufrichtiges Geben, weil sie heimliches Nehmen verbirgt.
Aufopferung vertritt die Überzeugung: Du bist besser als ich. Wenn ich mich aufopfere, können wir beide deine Identität benutzen, um uns zu tragen. Oder: Ich verliere jetzt in der Aufopferung, aber später, wenn es eine größere Rolle spielt, verlierst du. Dies ist ein Wettkampf, der auf Mangel basiert. (Definition Mangel:
Mangel ist ein Glaubenssatz, der auf der Angst beruht, dass es nicht genug gibt und dass wir oder jemand anders leer ausgehen müssen. Glaube an Mangel führt zu Machtkampf, Wettbewerb und Aufopferung).

Das alles ist eine ILLUSION.
In Wirklichkeit sind Geben und Empfangen nicht voneinander zu trennen.

Die Massenhypnose von der wir umgeben sind besagt:

Du hast keine echte Verbundenheit zu Deiner Familie, also musst du dich aufopfern, um sie zu retten, oder dich völlig abtrennen (ganz unabhängig sein). Geheilt ist dadurch nichts. Verlust echter Verbundenheit wird lediglich verborgen, denn
Unabhängigkeit ist eine Kompensation für alte Wunden und Aufopferung. (Angst vor erneuter Verletzung und Aufopferung). Sie ist Trennung, die als Freiheit daherkommt.

Unsere Familie und ihre „Probleme“ zeigen die Herausforderungen auf, die unsere Seele sich selbst gesetzt hat, zum ganz zu werden. Sie liefert uns eine Vorlage für unser Potential und unsere Aufgabe. Die Familienmuster führen zu Beziehungsmustern, die wiederum zu Opfer oder Erfolgsmustern führen. Das Ego setzt die Familienmuster auch in allen späteren Beziehungen ein UM ECHTE VERBUNDENHEIT zu verhindern, denn Verbundenheit mit allem was ist, zerstört das Ego. Diese Isolation „ich bin die und die Person und habe die und die Probleme“ hört ENDGÜLTIG auf durch Verbundenheit. Es gibt dieses isolierte kleine Ich schlicht und ergreifend nicht mehr. Das kann mit großer Angst verbunden sein, oder mit großer Freude. Wir können das WÄHLEN! Ich habe den Ausbruch aus diesem Ego-Gefängnis als grosse Freude empfunden. Endlich war ich das Ding los. Aber ich habe auch nicht mehr diese definierte Identität, die besagt: Ich bin die und die Person, und ich habe die und die Probleme...
Ich kann gut auf diese Definition verzichten, denn sie hat mir immer nur Ärger und Scherereien mit anderen verursacht. Zudem war es noch gelogen, denn ich bin ja gar nicht dieses widerliche, kleine, eingegrenzte, abgegrenzte langweilige Ding, das nichts anderes macht außer sich klein und dumm halten.
Meine Wahl war vor vielen Jahren, dass ich dieses Ding nicht bin. Punkt.

Da ich mich mit dem Göttlichen in mir verbinde, bin ich keine losgelöste Person. Und doch ist die Göttlichkeit individuell. Das Paradox dieser Situation kann nur GEFÜHLT und schlecht in Worten vermittelt werden. Ihr habt das aber auch schon erfahren, sonst könnte ich Euch das gar nicht mitteilen.

Eine verbundenen Familie – die einem fast nie begegnet da draußen in der Hypnose - ist eine glückliche, unterstützende, kooperative, erfolgreiche und liebende Familie, ohne Aufopferung, ohne Rollenspiele, ohne unabhängige Rollen, ohne Abhängigkeit, ohne Schuld, Versagen, Wertlosigkeit, Verschmelzung, Verlust von Grenzen, Co-Abhängigkeit, ohne Kompensationen ohne Burnout.

Die meisten Menschen glauben (Glaubenssatz!), dass wir nur wählen können, zwischen Aufopferung, Verschmelzung, Verlust von Grenzen, Co-Abhängigkeit und ohne Beziehungen, ohne Familie unabhängig bleiben. Klotz am Bein, Mühlstein auf dem Herzen oder unabhängig (= einsam, isoliert) sein.

Das ist Unsinn. Denn unsere so genannte Unabhängigkeit spiegelt nur das Ausmaß, in dem wir Aufopferung oder den Verlust von Grenzen in uns KOMPENSIEREN.
Abhängigkeit oder Unabhängigkeit sind spirituell gesehen die gleiche Münze und nur verschiedene Seiten derselben. In der Tiefe ist nichts geheilt, solange wir in dieser Dualität herumirren. Wir sind tief innen einsam in dieser viel gelobten Unabhängigkeit, die echte Freiheit verhindert, statt schafft.

Wir können uns aber auch klar werden, dass dieses Spiel ein Spiel des Ego ist, ECHTE VERBINDUNG zu verhindern. Wenn wir erkennen, dass wir KONTEXT sind, nicht getrennt voneinander, hört der ganze Machtkampf um Bedürfnisse, besser oder schlechter sein als der andere, ganz auf.
Erkennen, wer wir in Wirklichkeit sind:
Wenn wir erkennen, wir sind diese göttliche Ganzheit, wir brauchen nicht zu verschmelzen, weil wir doch noch etwas brauchen, wir brauchen uns nicht aufzuopfern, weil kein göttliches Potential besser oder schlechter ist als ein anderes, können wir wirklich frei sein.
Mangel ist eine Lüge. Geben wir den Glaubenssatz von Mangel auf, geben wir gleichzeitig Schuld, Versagen, Wertlosigkeit, Verschmelzung, Verlust von Grenzen, Co-Abhängigkeit, Aufopferung, Rollenspiele, Kompensationen und Burnout auf. Auch die so genannte Unabhängigkeit, die nur eine Kompensation für alte Wunden und Aufopferung ist, geben wir auf. Auch die Trennung, die als Freiheit daherkommt, geben wir auf. Das ist viel, ja. Ich weiß, wovon ich rede, denn dieses jeden Tag so viel aufgeben, hat mich die letzten Jahre begleitet und ich habe fast alle Menschen zurücklassen müssen, die dauernd an mir rumgezerrt haben, damit ich doch wieder zu ihnen in diesen Sumpf von Aufopferung und uneffizienten Rollenspielen, die auszehren, einsteige. Immer mehr allein dazustehen, war nicht einfach.

Was wir aber erhalten als Gegengewicht für all das Loslassen von dem alten Plunder :teuflischgut: ist echte Freiheit, die nur möglich ist mit wahrer Verbundenheit. Und die kann nicht gespielt werden, sie ist fühlbar, oder eben nicht. Sie ist fühlbar an der Kraft, die zur Verfügung steht, abends genau so fit zu sein wie morgens, sie ist fühlbar an der Liebe, die zur Verfügung steht, keine Angst mehr zu haben zu viel zu lieben und nichts mehr für sich übrig zu haben, sie ist fühlbar an der Empathie, die erkennt, in welchem Schlamassel die meisten Menschen drin stecken, sie ist fühlbar an der unermesslichen Freude die ganze Schönheit und Anmut der Erscheinungen in der Welt zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken, anzufassen. Das Leben ist ein reines Wunder und ich bin nicht mehr getrennt vom Leben. Statt: ich bin der Besitzer meines Lebens, nur noch ich bin Leben. Oder ICH BIN. Ohne Definition.

Ich habe das jetzt einfach mal aus meinem Tagebuch so abgetippt und nicht überprüft auf Kompatibilität mit Abraham-Lehren, da haben ja oben schon einige ausgezeichnet geantwortet. Dies ist nur ein persönlicher Bericht.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Einstein » 19. Feb 2010, 13:35

Hallo Kia,
das ist ja der Hammer. :hug: :ros:
Noch eine kleine Nebenfrage: Wieviel Anschläge die Minute schaffst du? :kniefall:
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Liebeszauber » 19. Feb 2010, 13:43

Liebe LillyB,

auch dir sei gedankt, denn das hier

Als ich nach einiger Zeit bemerkte, dass das Ding total falsch läuft, erkannte ich auf einmal die Geschenke, vor allem eines: meine innere Freiheit , die ich durch den Abstand und das ganze Drama Gedöns wieder gefunden hatte und ein paar neue Wünsche entdeckte ich, wie ich denn leben wollte


überlegte ich auch zwischendrin :hä:
Ich bemerkte nämlich, dass mir Billigung und Missbilligung immer noch durch den Kopf gingen ( gestern abend las ich in `Liebe`, was Abraham zu Kindern und ihren Eltern sagen und da fielen mir diese Begriffe auf- ich finde sie einfach herrlich, was gibt es mehr zu sagen als diese zwei Worte??).
Meine Mom hat mir mit dem Erlebten gänzlich klar gemacht hat ( ich sagte schon öfter zu Freunden, sie ist meine beste Lehrerin :shock: ), dass es g e n a u darum geht für mich, mich von beidem zu befreien, um im Energiestrudel meiner unerschöpflichen Kraft zu frönen Bild

Das fühlt sich für mich gut an, zwar ungewohnt, aber letztlich gut, nämlich Missbilligung + Billigung gegenüber gleich- gültig zu empfinden, spannend.
Und es ist, als ob ich schon länger drauf gewartet hatte, dass das mit der Billigung, also dem Lob von überall her einheimsen, eine Klärung erfährt. Langsam kapiere ich es, dass das Leben weitergeht, ob Billigung oder Missbilligung, beides hielt einen in einer schwer zu beschreibenden Abhängigkeit, die ..so klebrig wurde..
Was rührt mich die Zustimmung und/ oder Ablehnung anderer, wenn es in meinem energy stubble* so gemütlich wird bzw.ist für mich.

*habe Energiestrudel wieder übersetzen wollen ins Englische, es gab mehrere Möglichkeiten für Strudel. Ich nahm stubble, das gefiel mir am besten, und es passte, andere gar nicht so- es bedeutet der `Stoppelbart` :mrgreen:
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Liebeszauber » 19. Feb 2010, 14:00

Oha, das Tempo ist enorm.

Gleichzeitig finde ich Tempo prima. Seit Tagen geht alles grad ein bissl schneller, Sendungen mit der Post sind so rasch da, Überweisungen auf das Konto treffen viel schneller ein als angekündigt :shock: thanks


Liebe Kia,

mir wird so warm ums Herz, dich zu lesen. Du gibst einen Geschmack davon, wie Leben, also Gott - in uns, in dieser Welt - sich ausdrücken möchte, und ich freue mich unendlich auf die Zeiten, die vor uns liegen, vor dir, vor mir und vor uns allen gemeinsam, denn sie werden dies immer mehr befördern.
Dafür diesen :bheart: ewigen Herzenszauber für dich

Sie ist fühlbar an der Kraft, die zur Verfügung steht, abends genau so fit zu sein wie morgens, sie ist fühlbar an der Liebe, die zur Verfügung steht, keine Angst mehr zu haben zu viel zu lieben und nichts mehr für sich übrig zu haben, sie ist fühlbar an der Empathie, die erkennt, in welchem Schlamassel die meisten Menschen drin stecken, sie ist fühlbar an der unermesslichen Freude die ganze Schönheit und Anmut der Erscheinungen in der Welt zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken, anzufassen. Das Leben ist ein reines Wunder und ich bin nicht mehr getrennt vom Leben. Statt: ich bin der Besitzer meines Lebens, nur noch ich bin Leben. Oder ICH BIN. Ohne Definition.


and so it is..
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Kia » 19. Feb 2010, 15:56

Hallo liebe Liebeszauber,

es macht mich sehr glücklich, wenn Du von der Vielfalt unserer Antworten etwas in Deinen Lebensstrom einfliessen lassen konntest, und danke für die ganze Liebe, die von Dir so unerschöpflich zu uns zurück gekommen ist.... :uns:
Du hast ganz recht, wir fördern uns gegenseitig und uns selbst immer besser :danke:

@ Lieber Einstein,

das, was ich wirklich gerne mache und manchmal gut kann (schreiben) geht nicht über den Intellekt, vielleicht direkt aus dem Vortex und der ist rasend schnell, ich komme mit dem Schreiben fast nicht nach. Und es erstaunt mich selbst hinterher immer, was ich geschrieben habe. Ich kann mich nur ansatzweise daran erinnern. Dies zu Deiner Erheiterung, obwohl mir schmerzlich klar ist, dass ich keinen Einfluss habe, ob Du erheiterst :teuflischgut:

Ihr seid in der Tat alle grossartig und ohne Eure Fragen und die Kontraste hätte ich für mich genommen wenig zu sagen
:gvibes: :uns: :loveshower:
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Re: Meine Mutter

Beitragvon LillyB » 19. Feb 2010, 16:11

Hallo Kia,

Donnerwetter, das hab ich auch gedacht. Was für eine Power, Klarheit und Ausdruckskraft :loveshower:

ALOHA
Lilly

P.S.: Du hast nämlich mit dem Text oben u.a. bestimmt ein Drittel des "Kurs in Wundern" beschrieben (Ego und wie Begriffe verwendet werden).
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Kia » 19. Feb 2010, 17:19

Liebe Lilly,

ich habe das erwähnte Buch nicht, habe aber davon gehört und viele der Menschen, für die ich früher Yoga-Kurse gegeben habe, haben das Buch sehr geliebt, da siehst Du mal wie das abgefärbt hat...
Hoffentlich färbt Ihr alle auf mich ab, ich finde das grossartig :gvibes:
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Liebeszauber » 1. Mär 2010, 12:32

Ihr lieben alle, die mir geantwortet haben..

zunächst einen riesen Dank an euch, jede/r hat mir unter die Arme gegriffen mit ihrem/seinem Beitrag, ich habe es einfach genossen :uns: .

Ich ließ mir alles ein paar Tage durch den Kopf gehen und schritt dann zur Tat..
Schreib ihr doch, dass es dir leid tut, dass sie sich solche Sorgen macht. Dass du aber nicht die Absicht hast, dein Leben nach ihren Sorgen auszurichten. Dazu ein herzlicher Kuss

Liebe ZaWo, eine solche Unterweísung in Lebenspraxis hat mir geholfen. So oder so ähnlich schrieb ich ihr, und hörte dann erstmal nichts von ihr. Das ist o.k.
(Inzwischen gibt es wieder Neuigkeiten von ihr, die ich über meinen Bruder erfuhr, mit denen sie uns auf Trab hält, wobei meine Brüder total routieren- ich wiederum verstehe sie ganz gut. Und schmunzel mir meinen Teil, auch wenn ich anfänglich zwischen Bestürzung und Skepsis war. )

LOA setzt sich mit mir über alle Widrigkeiten hinweg, und ich dachte bloss - - - - -where is my Vortex?
Doch ich mache meine Hausaufgaben, und fühle mich ziemlich rasch wieder gut, zumindest weiß ich nun genau
den Weg dahin. Focus wheel- Das Warum-Spiel- Rad der Wertschätzung :loveshower: sei es gedankt.
Der Himmel ist inwendig in mir.

Liebe Loa,
Ich würde mich einfach auf die eigene Vision eines harmonischen Zusammenseins mit Deiner Mutter konzentrieren.

Gestern -nach neuerlichen Turbulenzen- legte ich also los mit dem Focus wheel und dem Thema `In meine Familie kehrt Frieden ein`. Erst war es so ...mühevoll, und ich dachte, ooch, wie soll das gehen? 12x Wertschätzung ( was es im Grunde für mich beinhaltet) meiner family gegenüber ausdrücken, hmmm, eine Herausforderung. Und doch, ich weiß, dass ich sie alle liebe! Sie sind einzigartig, glänzen durch ihre jeweils besonderen Fähigkeiten bzw. Eigenschaften, und ihre nunja nicht so liebenswerten Seiten zeig(t)en mir, wo ich mich in Integration üben konnte. :tja:
Als ich durch war, konnte ich das seit längerem das erste Mal wieder fühlen! :kniefall:
Danke Abraham für dieses Spiel.
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Re: Meine Mutter

Beitragvon Liebeszauber » 1. Mär 2010, 12:40

Liebe Segelbrot,
du hat einen gesegneten Humor :danke: dafür.

und -last not least-

Liebe LillyB,
mir bedeutet die Schilderung aus deiner Familie recht viel, sie klingt so menschlich.


:five: + :hug: = :gvibes:
----------
***so macht Mathe Spaß! :kgrhl:
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