Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon Winner » 21. Aug 2016, 11:03

Hallo ihr Lieben,

zurzeit kocht ein Thema bei mir hoch, was mich eigentlich schon mein ganzes Leben lang verfolgt: Das Kontrollverhalten meiner Eltern.

In der Kultur, in der ich aufgewachsen ist, ist es ganz normal, dass man alles tut, was die Eltern von einem Verlangen und dass man nicht seine eigenen Träume lebt, sondern die seiner Eltern, um sie glücklich zu machen. Als ich jünger war, dachte ich, das wäre normal, da sie ja älter sind und Ahnung haben... dank Abraham und eigener Erfahrung bin ich davon losgekommen. Doch frei lassen sie mich immer noch nicht. Meine Eltern sind sehr unselbstständig (obwohl körperlich gesund). Wirklich SEHR. Ich lebe in einer ganz anderen Stadt muss mich jedoch trotzdem um sehr viel für sie kümmern, Dinge, die man meiner Meinung nach sehr gut selbst machen kann, aber dadurch, dass ich so etwas immer getan habe, erwarten sie es von mir. Doch zurzeit habe ich selbst sehr viel zutun und kann mich nicht noch um für mich Sachen kümmern, auf die ich einfach keine Lust habe. Bitte versteht mich nicht falsch, ich tue viel für meine Eltern sogar freiwillig. Und wenn ich sehe, dass es ihnen nicht gut geht (mein Vater kann überhaupt nicht mit Finanzen umgehen und meine Mutter hat keinen Durchblick darüber, was er mit dem Geld macht) bekommen sie Geld von mir, weil sie es brauchen und es mich auch wissen lassen, dass sie es brauchen. Oft könnte ich das Geld, was ich verdiene selbst gut gebrauchen, aber lieber habe ich weniger, als mir anhören zu müssen, dass ich eine schlechte Tochter sei und mich ja so verändert habe.

Vor Kurzem war wieder so ein Fall, dass ich gesagt habe, dass ich nicht jede Kleinigkeit für sie machen kann und sie doch respektieren sollen, dass ich mein Leben leben muss. Jetzt sehen sie natürlich nur das Schlechte in mir und sagen ich hätte mich verändert. Als ich jünger war haben sie auch so viel für mich getan jetzt ist es ihrer Meinung nach selbstverständlich an der Zeit, dass ich all die Gefälligkeiten erwider... Es tut weh zu sehen, wie ich anscheinend nur geboren worden bin, um ihr Leben zu bereichern, um auf Knopfdruck das zu tun, was sie wollen.

Jetzt ist erstmal Kontaktabbruch und ich mich zugeben, dass es mich im ersten Moment erleichtert hat, klar sie sind meine Eltern, aber dieser Druck von ihnen auf mich geht nicht weg und ich weiß gar nicht was ich grad tun soll, da ich einerseits froh bin von ihnen einfach in Ruhe gelassen zu werden und anderseits mein schlechtes Gewissen auftaucht und mich fragt, wie ich so gemein sein kann, auch einmal nein zu sagen...

Wäre es wirklich einmal an der Zeit es bei dem Kontaktabbruch zu belassen? "Von Zuhause wegzulaufen", wie Abraham es einmal gesagt haben? Ich möchte natürlich eine gute Beziehung zu meinen Eltern haben, aber gerade tun mir diese Vorwürfe sehr weh und ich weiß nicht, wie ich diese Beziehung zu ihnen grundlegend verändern kann.

Liebe Grüße
Winner :lieb:
~Seek that which makes you feel good and give your attention to that!~ Abe
Benutzeravatar
Winner
 
Beiträge: 314
Registriert: 02.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon Hamfor » 21. Aug 2016, 13:06

~

Winner hat geschrieben:Wäre es wirklich einmal an der Zeit es bei dem Kontaktabbruch zu belassen?


Ja.


Ich möchte natürlich eine gute Beziehung zu meinen Eltern haben, aber gerade tun mir diese Vorwürfe sehr weh und ich weiß nicht, wie ich diese Beziehung zu ihnen grundlegend verändern kann.


Die Vorwürfe (also auch Deine eigenen Dir selbst gegenüber (?)) werden höchstwahrscheinlich und zunächst deshalb nicht weniger werden, aber was schmerzt mehr? Einem Bild von anderen entsprechen zu müssen und seiner eigenen Identität und Lebensfreude untreu zu sein oder eben nicht zu entsprechen und Unverständnis, mögliche Abweisung und Unfreiheit in Kauf zu nehmen - was Dich Dir letztlich aber immer näher bringen wird und man solche Kuhhandel einfach nicht (mehr) mitträgt, weil nämlich unerträglich für einen gesunden Menschen. Aber weißt Du sicherlich selbst bestens, bist ja nicht umsonst 'ne Winnerin und klingst sehr gut und warm ausgestattet.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 355
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon Mik » 21. Aug 2016, 15:44

Hallo Winner,

meine Erfahrungen bei Konflikten mit anderen Menschen, besonders wenn bei ihnen ganz starke Bedürfnisse u Verhaltenserwartungen an mich gerichtet sind, dass ich einmal absolute Klarheit darüber gewinne dass in einer Konkurrenz v Bedürfnissen, meine Vorrang haben Punkt!
Und darin bestärke ich mich selbst.
Das ist ein Prozess unterschiedlicher Dauer.
Wenn das klar ist und ich die Entschlossenheit spüre, wende ich mich dem zu was den anderen wohl umtreibt. Und da ist Schmerz und ganz viel Abhängig machen v mir und vielleicht noch anderes. Wenn ich dann Mitgefühl dafür entwickeln kann, in dem Bewusstsein das der andere auch nicht gerade aus einer glücklichen Perspektive handelt.... dann kann ich mit ihm darüber sprechen. Dann kann ich so klar sein, dass dem anderen deutlich wird, dass seine Manöver nicht b mir greifen, aber auf eine Art, die nicht hart o trennend ist. Und in der auch Verständnis f die Sichtweise des anderen ist. Das ändert aber nichts an meiner Position.
Ich hoffe ich konnte das deutlich machen. Der wichtigste Schritt ist der erste. Die eigene Klarheit das es richtig, absolut und unverrückbar richtig ist, dass du nur für dein Leben verantwortlich und ansonsten frei bist.

Liebe Grüße
Mik
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
Mik
 
Beiträge: 98
Registriert: 01.2015
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon lawofattraction » 21. Aug 2016, 17:27




Liebe Winner,

ich würde zuerst einmal die Dynamik dieser Situation betrachten, die überhaupt erst zu dieser unerfreulichen Lage geführt hat. Du schreibst, dass Deine Eltern aus einer anderen Kultur kommen, in der auch erwachsene Kinder fraglos das tun, was von ihnen verlangt wird. Ausserdem sind sie wohl davon überzeugt, dass Kinder es den Eltern "schulden", ihnen einen wie auch immer gearteten Ausgleich zu geben dafür, dass sie in die Welt gesetzt wurden.

Das sind Konzepte, die wir heute als aufgeschlossene Menschen kaum noch nachvollziehen können; und nicht nur das Verständnis fehlt uns, solche Konzepte fühlen sich auch durchweg schlecht an. Sie widersprechen auf der ganzen Linie dem, was wir als richtig erkannt haben, dass es niemals glückbringend sein kann, Kinder als (Alters)versorgung in die Welt zu setzen und von ihnen Unterhalt zu fordern und von einem anderen Menschen blinden Gehorsam zu verlangen. Und noch weniger, die eigene Lebensfreude zu beschneiden, um den hoffnungslosen Versuch zu unternehmen, andere Menschen glücklich zu machen.

Nun hast Du aber dieses unglückliche Spiel lange mitgemacht, ohne aufzumucken. Ein Spiel, das Spielregeln hat, die von Seiten Deiner Eltern bestimmt wurden und die zudem niemals offen besprochen wurden. Als Kind kam Dir das normal vor, weil es sicher auch in Deiner weiteren Familie usus war, aber jetzt, nachdem Du Dich auf ganz andere Gedankenpfade begeben hast, wird Dir langsam die Widersinnigkeit einer solchen Abhängigkeitsverbindung klar.

Der Knackpunkt dabei ist, dass Du diese stillschweigenden Bedingungen nun einseitig verändern willst, Deine Eltern aber aus Eigennutz daran festhalten. Genau an diesem Punkt prallen die beiden Einstellungen aufeinander. Ich möchte es als fast gesichert annehmen, dass Gespräche mit dem Appell an Einsicht wenig zielführend sind. Sie fühlen sich im Recht, weil "es nun einmal so gemacht wird" und sehen auch keinen Bedarf, etwas zu ändern.

Wie auch meine Vorschreiber finde ich, dass die erste und heiligste Verpflichtung uns selbst gegenüber ist. Aus Verpflichtung oder schlechtem Gewissen heraus eine Beziehung weiterhin zu pflegen kann nur eine ungesunde und unglückliche Situation aufrecht erhalten und niemals eine glückliche Beziehung schaffen. Du kannst Dich auch nicht "freikaufen", indem Du jemanden mit Geld unterstützt. Die Dynamik dabei ist eine ganz eigene, da beide Seiten unzufrieden sind - der Geber, weil er nicht aus freien Stücken gibt und die Nehmer, weil sie auf diese Hilfe angewiesen sind und daher kaum Wertschätzung dafür aufbringen können. Was auf einer niedrigen Schwingungsebene erwartet oder eingefordert und gegeben wird, kann nicht glücklich machen. Da sitzen dann beide Seiten im gleichen Boot.

Vielleicht weisst Du, dass ich auch einmal den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen habe, als sie anfing, sich ganz massiv in mein Leben einzumischen und sich dabei in vollem Recht fühlte. Zum Glück war aber eine so gute Basis vorhanden, dass wir uns nach Monaten auch wieder langsam annähern konnten. Niemals vergessen sollte man bei jeglichem Konflikt, dass Menschen immer und in jeder Situation das Beste tun, was ihnen möglich ist. Sie streben danach, glücklich werden - lediglich die Wege sind so unterschiedlich wie die Menschen.

Deine Eltern haben ihren eigenen Lebensweg, Dich aus dem ungesunden Gefühl der Verpflichtung daran zu ketten, kann zu nichts Gutem führen. Ich würde auch den Kontakt erst einmal einfrieren und Dir klar werden, dass Du nur Dir gegenüber verantwortlich bist und zu dem Punkt kommen, das Du Dir das auch glaubst. Danach kannst Du via Schwingung versuchen, Frieden in die innere Beziehung zu Deinen Eltern zu bringen, selbst dann, wenn Du kein schnelles Echo finden solltest.

Lieben Gruss
Loa


*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8561
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon Trine » 22. Aug 2016, 16:05

Winner hat geschrieben:[align=justify]Hallo ihr Lieben,

Jetzt ist erstmal Kontaktabbruch und ich mich zugeben, dass es mich im ersten Moment erleichtert hat, klar sie sind meine Eltern, aber dieser Druck von ihnen auf mich geht nicht weg und ich weiß gar nicht was ich grad tun soll, da ich einerseits froh bin von ihnen einfach in Ruhe gelassen zu werden und anderseits mein schlechtes Gewissen auftaucht und mich fragt, wie ich so gemein sein kann, auch einmal nein zu sagen...

Wäre es wirklich einmal an der Zeit es bei dem Kontaktabbruch zu belassen? "Von Zuhause wegzulaufen", wie Abraham es einmal gesagt haben? Ich möchte natürlich eine gute Beziehung zu meinen Eltern haben, aber gerade tun mir diese Vorwürfe sehr weh und ich weiß nicht, wie ich diese Beziehung zu ihnen grundlegend verändern kann.



Hallo Winner,

das Gefühl der Erleichterung nach dem Kontaktabbruch zeigt Dir den Weg.

Und Du weißt grundsätzlich, was Dir jetzt gut tut: Kein Kontakt zu Deinen Eltern.

Es ist weder ein Weglaufen, noch bist Du jetzt ein schlechter Mensch - im Gegenteil.
Das schlechte Gewissen resultiert aus einem (auch allgemein menschlichen) Glauben und der Konditionierung, dass "man" seine Eltern lieben und ehren muss, egal wie sie einen behandeln.

Aber: Das Elternsein entbinden einen nicht davon, respektvoll mit dem Menschen umzugehen, den man da groß gezogen hat.

Nutze die Zeit ohne den Kontakt zu Deinen Eltern, um heraus zu finden, was Du brauchst, um Dich in einer Eltern-Kind Beziehung gut zu fühlen. Nutze die Zeit um wieder in ein inneres Gleichgewicht zu kommen.

Wenn dann Deine Eltern bereit sind, sich darauf einzulassen - gut.
Wenn nicht: dann ist die Zeit gekommen, getrennte Wege zu gehen.

Wenn jemand in einer Beziehung erwartet, dass Du alles tust, damit er sich gut fühlt und Dich ansonsten als egoistisch beschimpft... nun ja. Abraham ermutigt uns egoistisch zu sein. Es geht darum, dass WIR uns gut fühlen.

Das schlechte Gewissen sind "nur" Glaubenssätze, die dem Wohlbefinden Deiner Eltern dienen.
Die Glaubenssätze kannst Du aber überwinden und ein Leben führen, dass Dir gut tut.

Ich stand auch einmal vor dieser Entscheidung. Aber ich habe sie nie bereut.

Liebe Grüße
Trine
Trine
 
Beiträge: 21
Registriert: 08.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon Winner » 24. Aug 2016, 08:47

Hallo zusammen,

Lieben Dank für eure Antworten. Ihr habt Recht ich werde mich jetzt erst einmal auf mein Wohlgefühl konzentrieren, ganz "egoistisch".

Es ist nicht ganz leicht, da ja so lange als normal gesehen, aber wenn ich nicht jetzt dem ganzen eine Ende setze wann dann?

Ich werde daran arbeiten mir meiner Ziele bewusster zu werden und meinen Eltern nicht mehr erlauben mich zu bevormunden und mich von diesen Zielen abzubringen... Das habe ich lang genug.

Kontaktabbruch für immer kann ich mir nicht vorstellen, ich hoffe sehr, dass ich durch meine Schwingung irgendwann eine andere Reaktion von ihnen anziehe... Aber das ist jetzt erst einmal nicht das dringendste.

Danke und liebe Grüße
Winner :lieb: :bussi:
~Seek that which makes you feel good and give your attention to that!~ Abe
Benutzeravatar
Winner
 
Beiträge: 314
Registriert: 02.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon eimyrja » 24. Aug 2016, 13:15

Hallo Winner,
ich schreibe hier recht wenig (dafür lese ich um so mehr :pfeif: ), weil ich mich noch nicht an dem Punkt fühle, anderen Ratschläge zu geben. Bei deinem letzten Post kamen mir jedoch meine eigenen Lernschritte der letzten Wochen in den Sinn:

Winner hat geschrieben:Kontaktabbruch für immer kann ich mir nicht vorstellen, ich hoffe sehr, dass ich durch meine Schwingung irgendwann eine andere Reaktion von ihnen anziehe... Aber das ist jetzt erst einmal nicht das dringendste.


Als erstes musste ich mich in die Position bringen, eine andere Reaktion meiner Mitmenschen zuzulassen. Abraham sagen, dass andere das zeigen, was wir in ihnen sehen. Als mir das bewusst wurde, habe ich versucht, meine Mistmöpse mit anderen Augen zu sehen. Das habe ich dadurch erreicht, dass ich sie wirklich und ehrlich wertgeschätzt habe - ohne rosa Sauce und HFS. Das hat schon einmal viel Schwung rausgenommen aus der Sache.

Momentan bin ich gerade dabei, mich mit Baby-Steps als Schöpfer zu akzeptieren. Und zwar nicht im Reparatur-Modus, sondern ganz allgemein und ohne spezielle Vorstellung. Und durch dieses widerstandsfreie Fühlen (da ich alle Details rausgenommen habe, die das bewirken könnten), merke ich, dass ich neben dem Wertschätzen nun langsam auch zulassen kann.

Wie gesagt - ich bin selber noch ganz am Anfang, aber ich kann jetzt schon deutliche Unterschiede in der Beziehung zu anderen bemerken. Aber hierfür musste ich die Vorstellung loslassen, wie sie in meinen Augen richtig reagieren sollten.

LG
Eimyrja

:ros:
eimyrja
 
Beiträge: 98
Registriert: 04.2010
Wohnort: Österreich
Geschlecht: weiblich

Re: Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon Liebeszauber » 24. Aug 2016, 14:13

Liebe Winner,

angeregt durch Eimyrja kam mir in den Sinn, vielleicht kannst du deine Eltern wertschätzen für den contrast, den sie durch ihr Verhalten in dein Leben bringen? Vielleicht gelangst du erst durch diesen scheinbar herben contrast zu der wahren Winner, zu der Winner, die du sein willst, die deine wahre Natur zum Ausdruck bringt.

Zumindest sind die Wunschraketen abgefeuert, und bewusst wirst du dir jetzt nach und nach immer mehr im Klaren darüber, wie du dir die Verbindung zu deinen Eltern wünschst. Das sehe ich als das große Geschenk für dich, also ----
:stimmt:

Alles Liebe
Lz
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
Benutzeravatar
Liebeszauber
 
Beiträge: 898
Registriert: 01.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Meine Eltern und ihr Kontrollverhalten

Beitragvon lawofattraction » 24. Aug 2016, 15:52





You have to give yourself permission to do what feels best to you. But first you have decide what feels good, and what does not feel good. And you have to keep asking that question, and keep following that path. And before you know it, you will be in a place and you will be so clear, that you are evoking form others that clarity - or they will not come into your experience.

"I am responsible for how you behave in my experience. And some of you need to go away, so that I can clean up the way I think about you. Because we´ve got this cycle going: You are here, and behaving like that, and I´m observing it, and I´m attracting more."

In other words, sometimes you need a break from the condition. Maybe you need to separate yourself from some of the conditions in order to gain some clarity about who you are. Maybe you need to make your relationship with who you are and how you feel your number one priority, you see.

And when you do, then lots of these relationships will come back into your experience. And the best of them will rendezvous with the best of you.


Long Beach CA , February 14, 2015



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8561
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich


Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker