Mein Sohn und die Sarah Bücher

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Mein Sohn und die Sarah Bücher

Beitragvon Flower1973 » 18. Mär 2011, 10:34

Hallo,

ich hoffe ich bin hier richtig mit meinem Tread.

Ich habe mich gestern bei euch als neues Mitglied vorgestellt. Seit Monaten beschäftige ich mich intensiv und mit viel Leidenschaft und Liebe mit den Lehren Abrahams. :uns:

Ich habe meinem Sohn, der 11 Jahre alt ist vor dem schlafen gehen die Sarah Bücher vorgelesen. Ich finde, dass sie durchaus eine gute Gute-Nacht-Geschichte abgeben. Und sonst habe ich keine Chance mehr bei meinem "großen" Buben ihm irgendetwas vorzulesen ;-). In dem Fall war es mir aber wichtig, dass ich sie ihm vorlese, da wir danach gleich darüber sprechen können was gemeint ist und wie er das eine oder andere verstehen kann.

Mein Sohn weiß natürlich, dass seiner Mama Abraham sehr wichtig ist und wenn wir in ein Buchgeschäft gehen, dann sucht er immer für mich, ob es etwas Neues gibt von Esther und Jerry. Mit diesem Wissen war er natürlich sehr neugierig um was es da genau geht und ob das überhaupt etwas ist, was auch ihm interessiert. Und er war daher irgendwie beeindruckt, dass ich ihm meine Bücher vorlesen würde. Also war seine Neugierde schon mal auf meiner Seite ;-).

Also zusammengefasst hat er während dem Lesen sehr sehr schnell verstanden was Salomon Sarah erklärt hat und er wußte während dessen immer wie´s "richtig" geht. Allerdings unter Tag´s während des Alltags hat er es ganz schnell wieder "vergessen". Abends, wenn wir lesen, weiss er dann genau wieder was Sarah anders machen könnte. Es ist als ob er Buch und "Realität" trennt für sich. Aber ich denke, dass er das Gelernte sehr wohl aufnimmt und unterbewusst bescheid weiß. Er gerät in der Schule etc. sehr schnell in die Schwingung der anderen. Es kommt auch vor, dass ich ihn ab und zu, wenn er traurig oder beunruhigt ist frage, ob er sich noch erinnern kann was wir gestern über Sarah gelesen haben und was ihre Übung für den Tag war, etc. Da hält er kurz inne, ist aber dann gleich wieder in der Schwingung von zuvor.

Für mich als Mutter ist es oft eine Herausforderung nicht in die Schwingung meines Sohnes zu kommen, wenn er sich aufregt über irgendetwas. Da ich natürlich sehr verbunden mit ihm bin. Aber es wird immer besser. Ich denke mir dann, es sind seine Lebenserfahrungen. Die braucht er um dann entscheiden zu können was gut und nicht gut für ihn ist. Am Liebsten würde ich ihm alles abnehmen, nur, dass es ihm gut geht und er glücklich ist. 1. geht das gar nicht immer und 2. dauert es manches Mal 2 Minuten und es kommt das nächste "Problem". Ich würde gar nicht nachkommen um für ihm alles so zu richten wie er es braucht. Da ist es schon beruhigend zu wissen, dass er seine Gegensätze braucht um Wünsche zu erzeigen und es wird immer und immer wieder neue Wünsche geben - wie auch bei uns ;-).

LG und schönen Tag,
Petra
Flower1973
 

Re: Mein Sohn und die Sarah Bücher

Beitragvon laugh » 18. Mär 2011, 12:32

Hallo Flower

Die Sarah-Bücher kenne ich nicht, aber ich finde das interessant.
Ich bin ja nur ein etwas eingeschränkter Abraham -Fan; deswegen würde ich mich auch nicht trauen, meinem Sohn ( der sechs ist) so offen davon zu erzählen (und er ist ja auch noch echt jung).
Aber was ich immer wieder versuche ist, seine "Probleme " (kleine Jungs könne sich ja über so Vieles ärgern und die Welt ist oft sooooooo ungerecht :P )zunächst "ernst" zu nehmen, ihm dann aber zu sagen: Kuck mal, wenn Du Dich ärgerst, dann gehts dir schlecht, aber davon wird nix besser. Versuch mal, immer wenn du dich ärgerst, gleich an was Schönes zu denken. Stell Dir irgendwas vor, das Dich ganz und gar froh macht...
Manchmal klappt das schon. Ich versuchs halt auch immer wieder mit der pragmatischen Erklärung, dass ärgern nie hilft.
Naja, und weil er so klein ist, kann ich ihm auch noch erklären, dass manche Dinge, wenn man sie sich ganz doll wünscht, und die Wünsche dann wie einen Schmetterling oder Marienkäfer fliegen lässt, dann irgendwann in Erfüllung gehen.
Da brauchts noch keinen Abraham dazu - er lebt noch in einer ziemlichen Märchenwelt.

Ich bin aber mal neugierig, wie das in der Pubertät dann wird (und jetzt ab Sommer auch erstmal in der Schule) - ob man seinen Kindern wirklich Grundsätze im positiven Denken beibringen kann. Vorleben ist natürlich das a und o - fällt mir auch nicht immer ganz leicht :mrgreen: Heute morgen geschah das Gegenteil - ich bin ein bisschen explodiert mit: Maaaaannnnn, hör doch endlich mal auf, an allem rumzumeckern, das neeeeaaavt....buuuuuuuummm . (Pädagogisch und abrahamisch voll daneben...aber ich bin ja auch nur ein Mensch...).

Lieben Gruss

laugh
laugh
 

Re: Mein Sohn und die Sarah Bücher

Beitragvon Flower1973 » 18. Mär 2011, 14:24

Hallo Laugh!

Oh ja die Kleinen können sich so extrem ärgern ;-).

Also mein Sohn weiss auch nicht genau wer oder was Abraham ist. Das steht in den Sarah Büchern auch nicht drinnen. Sarah handelt von einem Mädchen und ihren Abenteuern. Das Mädchen lernt Salomon eine Eule kennen und Salomon beantwortet Sarah viele, viele Fragen. 3 wirklich sehr liebe Geschichten für Klein und Groß.

Die Marienkäfer Wunsch Geschichte gefällt mir sehr gut und löst auf jeden Fall große Hoffnung aus für deinen Sohn, dass seine Wünsche nicht unbeantwortet bleiben. Das finde ich sehr schön.

LG und schönen Tag,
Petra
Flower1973
 

Re: Mein Sohn und die Sarah Bücher

Beitragvon wodny muz » 18. Mär 2011, 19:34

Hallo Petra,

danke für deine Beschreibung. Ich finde, dass du damit perfekt umgehst, zu akzeptieren, dass er seinen Kontrast für seine Wünsche und seine Fokussierung braucht.

Ich habe keine Kinder, aber zwei Neffen (11 und 14), denen ich das Buch Teen-Power geschenkt habe (The Secret speziell für Kinder und Jugendliche). Ich habe extra dazu gesagt, dass sie es nur lesen sollen, wenn sie dazu Lust haben. Ich glaube, sie hatten noch keine :lol:, vielleicht versuche ich es mal mit Sarah, denn Geschichten lassen sich vielleicht mit mehr Interesse lesen.

Liebe Grüße,
wodny
Möchtest du glücklich sein oder Recht haben?(Ein Kurs in Wundern)
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Re: Mein Sohn und die Sarah Bücher

Beitragvon Salome » 25. Mär 2011, 14:20

Liebe Flower,

angeregt durch Deinen Thread, habe ich mir nun endlich Sarah und die Eule selber geschenkt. Es ist ein zauberhaftes Buch.

Ich kann Deine Wünsche für Deinen Sohn nur allzu gut verstehen. Sind auch meine Söhne und meine Tochter längst erwachsen, so bleibt das Wünschen für die Kinder ein ständiger Begleiter.

Vor vielen Jahren begegnete mir „Der Prophet“ von Khalil Gibran. Hieraus folgender Gedanke.

Von den Kindern
Und eine Frau, die einen Säugling an der Brust hielt, sagte: Sprich uns von den Kindern.
Und er sagte:
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken. Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

Wir können und dürfen unseren Kindern ihre eigenen Erfahrungen nicht ab-nehmen. Wir können sie aber, zu jeder Zeit und unter allen Umständen, liebevoll begleiten.

Wenn Du mal vergessen solltest, wie sich bedingungslose Liebe anfühlt, erinnere Dich an Deinen Sohn als Baby, als kleines Kind.
Diese Liebe, die mir meine Kinder geschenkt haben, ist das Kostbarste in meinem Leben.

Ich wünsche Dir unendliche Momente der Freude und des Glücks. :lieb: :loveshower:

Salome
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Re: Mein Sohn und die Sarah Bücher

Beitragvon Flower1973 » 25. Mär 2011, 16:16

Liebe Salome!

Danke für diese schönen Zeilen!

Und ja diese Bücher von Sarah sind wirklich lesenswert und unheimlich kostbar finde ich.

Alles Liebe
Petra
Flower1973
 


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