Mein Projekt

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Mein Projekt

Beitragvon katgirl » 26. Mär 2015, 00:12

Kein_Schnee hat geschrieben:Wenn ich das Wort "Kultur" höre, muss ich mich leider übergeben, da es ein völlig blutleeres, nichtssagendes Wort ist.


Keine Ahnung, was Dich bei dem Thema so antriggert, aber ich würde es einfach mal mit Frieden schließen versuchen oder ordentlich Aufräumarbeit leisten. lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1383
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon Maike » 26. Mär 2015, 00:56

Hallo zusammen,

es ist gut, dass jeder hier offen seine Empfindungen und Eindrücke schreibt. Wir sind peanut gallery und co-creators zugleich und für Backagain ist nur das wichtig, womit sie jetzt oder auch später in Resonanz geht. Ich selber lese die Antworten auch nur zu gerne und nehme für mich das mit, was mich anspricht.

Kein_Schnee hat geschrieben:Wenn ich das Wort "Kultur" höre, muss ich mich leider übergeben, da es ein völlig blutleeres, nichtssagendes Wort ist.
Was ist Kunst?
Was ist Musik?
Wer braucht das und wofür?
Aber vor allem: Was bedeutet es für Dich?


Es sind tatsächlich erstmal nur Begriffe, deren Inhalte du, Backagain, für dich bestimmen solltest. Und das heißt für mich, dass du Fühlworte dafür findest und der Weg sich dir so nach und nach zeigt. Du hast hier lauter Puzzleteile, die aus noch inhaltsleeren Begriffen bestehen, aus dem Versuch, teilweise den Grid selber einfüllen zu wollen, aus Sehnsüchten und Gefühlen, aus Gedanken an mögliche Hürden usw.

Das ist in der Tat ein Chaos und der Anziehungspunkt daraus bringt entweder alles oder nichts.

backagain hat geschrieben:Den Wunsch - mag er auch noch so vage sein - beiseite legen geht aber nicht.
Ich bin nicht zufrieden, weil ich schon viel Zeit und auch Geld in etwas investiert habe, und weil ich vor allem eine Ahnung habe, dass da etwas Schönes entstehen könnte. Aber ich sehe momentan keinen Weg und finde nicht zur Klarheit. Bisher.


So wie ich dich verstehe, hast du bis jetzt noch gar keinen fertigen Wunsch, den du fokussieren könntest. Du schreibst ja auch, dass er vage ist. Auch wenn du schon viel Geld und Zeit investiert hast, muss dein Resultat deines noch undefinierten Wunsches nicht mit deinem Internetportal zu tun haben. Vielleicht schläft das Ding komplett ein, weil die physische Form des Wunsches am Ende eine völlig andere sein wird. Ich finde, dass du dich hier zu sehr auf bestimmte Formen festlegst, und das, bevor du überhaupt einen klaren Wunsch für dich formulieren kannst.

Was steckt eigentlich hinter der Aussage "ich habe schon viel Zeit und Geld investiert"? "Jetzt muss das Ding auch was abwerfen"? "Jetzt zieh ich es auch durch"? Ist es nicht egal, wie viel du schon investiert hast, wenn du voller Freude deinen Weg gehst? Sind bereits investierte Zeit und Geld wirklich die Antriebsfedern, die dich mit Spaß ans Werk gehen lassen?

An deiner Stelle würde ich alle bisherigen gedachten Formen beiseite legen, wieder allgemeiner werden und den Ort des Fühlens anvisieren.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Mein Projekt

Beitragvon Kein_Schnee » 26. Mär 2015, 07:04

Liebe Katgirl,

ja, Du hast Recht, vielleicht ist "klammern" das falsche Wort.
Und dass man immer wieder Dinge ausprobiert, verstehe ich auch.
Mein Eindruck ist nur der, dass sich backagain eher im Außen aufhält, mit den ganzen Details, die diese Jobs mit sich bringen und so nicht bei sich ist und mit ihren Wünschen in Übereinstimmung kommt.
Deshalb schrieb ich, dass ich das Gefühl habe, dass ihr IB eigentlich etwas anderes möchte.
Es ist nur mein Eindruck, den ich beim Lesen hatte und es ist ja letztlich immer die Kluft zwischen dem IB und dem Handeln, bzw. dem Gesagten, was man als "nicht stimmig"empfindet.

Natürlich kenne ich ihre Entwicklung nicht, wie Du und kann nur auf das eingehen, was ich jetzt im Moment lese.

@backagain: Ich wünsche Dir von Herzen Klarheit und da Du schriebst, dass Du bisher keine Übungen gemacht hast, wie Aufschreiben oder Meditieren, möchte ich Dir das einfach ans Herz legen, denn es bewirkte zumindest bei mir sehr viel, da Klarheit für mich auch ein grosses Thema war/ist.
Vielleicht fällt deswegen meine Reaktion auch etwas hart aus, das tut mir Leid! :ros:
Ich bemerke bei mir eine gewisse Ungeduld, was natürlich mit mir selbst zu tun hat.
Dann ist Ungeduld jetzt wohl mein Thema. :hä:

Liebe Kat, danke für den Hinweis! :lieb:

Lieben Gruß,

KeinSchnee
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon Kein_Schnee » 26. Mär 2015, 07:17

Maike hat geschrieben:Was steckt eigentlich hinter der Aussage "ich habe schon viel Zeit und Geld investiert"? "Jetzt muss das Ding auch was abwerfen"? "Jetzt zieh ich es auch durch"? Ist es nicht egal, wie viel du schon investiert hast, wenn du voller Freude deinen Weg gehst? Sind bereits investierte Zeit und Geld wirklich die Antriebsfedern, die dich mit Spaß ans Werk gehen lassen?


Das finde ich auch ganz wichtig, liebe Maike!
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon lawofattraction » 26. Mär 2015, 08:45




Guten Morgen, Ihr Lieben, liebe Backagain,

jetzt bekommst Du aber ganz schön was zum Knabbern serviert, so viele Gedanken meiner Vorschreiberinnen, die es wert sind, weiter verfolgt zu werden und Dir wichtige Gedankenanstösse geben.

Weisst Du, ich habe über lange Zeit Deine Beiträge einfach nur schnell gescannt, weil mich das Lesen zappelig gemacht hat. Und dachte mir dabei "wenn es so in Backagains Kopf aussieht - ich würde verrückt". Du springst mit einer Leichtigkeit von diesem Gedanken zu jenem, wieder zurück und dann kommt noch etwas hinzu, dass mich das schon beim Lesen irritiert.

Nun muss das nicht zwangsläufig auch für Dich der Fall sein, die Tatsache aber, dass Du im Moment trotz Wunsch nach einem erfüllenden (vielleicht ein Keyword?) "Etwas" Deine Ziele weniger als klar hast, lässt mich eher vermuten, dass das doch so ist. Nicht einmal Vision und Mission sind herausgearbeitet. Und meine Mitschreiberinnen haben ja den gleichen Eindruck.

Alleine gestern Abend bist Du vom Thema "Portal" (kann ja Dein Arbeitstitel sein, ohne dass es zwingend Bestandteil des Projektes ist) in die Schule gesprungen, um dann letzten Endes auch noch bei Deiner Trennungsgeschichte auszukommen. :shock: Fokus, Konzentration auf das, was im Moment wichtig ist, scheint etwas zu sein, was Du wohl noch lernen musst. Ich weiss, Du hast tausend Ideen im Kopf und das Leben präsentiert Dir so viele Impulse, dass Du manchmal gar nicht anders kannst, als hier und da hin zu springen. Und da Du Dir das auch erlaubt hast, ist das schon sehr eingeübt und hat sich automatisiert.

Jetzt musst Du halt lernen, Prioritäten zu setzen und nicht dauernd zu diffundieren. Wenn Du vor einem leckeren Essen sitzt, schaufelst Du dann auch alles zusammen - Fleisch, Sauce, Gemüse, Beilage, Salat und schiebst das in den Mund? Oder geniesst Du jede einzelne Komponente zuerst einmal genüsslich einzeln, um dann vielleicht auch Kombinationen und die Gesamtkomposition zu schmecken?

Wäre ich Du, würde ich als mein vorrangiges Ziel nehmen, Fokus und Konzentration der Gedanken zu erlernen. Wenn ich in einer Besprechung sitze und Leute sind so diffus oder zerstreut oder nehmen jeden Gedankenimpuls zum Anlass, den weiter zu spinnen, egal, ob zum Thema gehörig oder nicht, möchte ich am liebsten aufstehen und gehen oder aber denjenigen rütteln und sagen "bitte, Thema". Du hast das ja von mir schon das eine oder andere Mal gehört ..... :clown:

Zur Sache. Ich finde auch einen Begriff wie "Kultur oder Kunst" vollkommen nichtssagend. Hohle Hülsen, in die jeder dann beim Hören das einfüllen kann, was es für ihn bedeutet. Richard Bandler, der Mitbegründer des NLP hat eine Aussage getan über solche Substantive, dass sie den "Schubkarrentest" durchlaufen sollen. Das heisst, weiss Dein Gegenüber beim Erwähnen des abstrakten Wortes, was es für Dich bedeutet? Kannst Du sicher sein, dass es auch für andere die gleiche Bedeutung hat? Dabei benutzen wir sie täglich in der irrigen Annahme, dass das Gegenüber das gleiche versteht - zum Beispiel Bildung, Erziehung, Glaube - lauter abstrakte Nominative, die zum Inhalt nur das haben, was wir ihnen individuell zugeschrieben haben.

Wenn Dir die Idee des Fundraising oder vielleicht auch des Sponsoring gefällt, dann schreibe als neue Geschichte doch einmal das, was Du Deinen möglichen zukünftigen Mäzenen oder Sponsorn sagen willst, so dass sie überhaupt wissen, was Deine Vision ist und sie überzeugt, das Scheckhheft zu zücken und einen grosszügigen Scheck zu schreiben. Konkret, klar, gezielt - ohne gedankliche Ausflüge.

Ich finde diese Grund-Idee, die Du hast, hinreissend, da ich selbst mit einem solchen Projekt einen sagenhaften Bewusstseinssprung bei einer ganzen Menschen von Menschen beobachtet habe und selbst den grössten Spass hatte. Wenn Du eine solche Beigeisterung transportieren kannst, dann wird es für Dich ein Leichtes sein, Geldgeber zu finden.

Prüfe zuerst einmal, ob das wirklich Dein Thema ist, sei schonungslos ehrlich mit Dir. Beleuchte es von allen Seiten, gib ihm Form und prüfe, ob Du das wirklich willst. Denn nichts ist frustrierender und de-motivierender, als irgendwann festzustellen, dass Du Dich geirrt hast und wieder von vorne anzufangen. Oder aber krampfhaft an etwas festzhalten, obwohl es nicht das richtige ist. Wenn Du einen Garten anlegst, machst Du ja auch die Erdarbeiten, bevor Du pflanzen und säen kannst, auch wenn das das eigentlich der am wenigsten attraktive Teil eines solchen Projektes ist. Aber ohne sie wird auch das, was nachfolgt, keinen Erfolg haben.

Eine Schilderung meiner damaligen Tätigkeit und der Erfolge findet Ihr hier.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon katgirl » 26. Mär 2015, 10:47

lawofattraction hat geschrieben:
Zur Sache. Ich finde auch einen Begriff wie "Kultur oder Kunst" vollkommen nichtssagend. Hohle Hülsen, in die jeder dann beim Hören das einfüllen kann, was es für ihn bedeutet. Richard Bandler, der Mitbegründer des NLP hat eine Aussage getan über solche Substantive, dass sie den "Schubkarrentest" durchlaufen sollen. Das heisst, weiss Dein Gegenüber beim Erwähnen des abstrakten Wortes, was es für Dich bedeutet? Kannst Du sicher sein, dass es auch für andere die gleiche Bedeutung hat? Dabei benutzen wir sie täglich in der irrigen Annahme, dass das Gegenüber das gleiche versteht - zum Beispiel Bildung, Erziehung, Glaube - lauter abstrakte Nominative, die zum Inhalt nur das haben, was wir ihnen individuell zugeschrieben haben.


Liebe Loa, ich muß mich hierzu auch noch mal melden.

Das Wort "Kultur" bezeichnet im weitesten Sinne alles, was vom Menschen erschaffen und gestaltet wurde. Das ist ein sehr weites Feld.
Der abstrakte Begriff erhält seine Bedeutung in uns erst, wenn wir ihm Erfahrung oder auch Angelerntes zuordnen.
Und das ist doch mit allen abstrakten Begriffen so.

Wenn ich mich mit einem Asiaten über Kultur unterhalten würde, würde dieser 100% etwas anderes verstehen, genauso wie ich mir nicht viel unter südamerikanischer Kultur vorstellen kann, solange bis ich mich damit beschäftige und Erfahrungen/Erkenntnisse in diese "Schublade" einsortiere. Das "Schubladensortieren" ist das, was wir gelernt haben und wo wir hier versuchen, Gedanken in andere Schubladen umzusortieren ggf. auszusortieren.

Und das ist doch selbst bei unseren 5 Meinungen zu diesem Thema so. Oder ein Vorschulkind will von verschiedenen Leuten wissen, was Schule und Lernen ist. Oder die schöne Bedeutung von Reichtum und Geld.

Deshalb ist ja auch die von Abe vorgeschlagene Definition über die Gefühlsebene im Prinzip die einzig wirkungsvolle, weil es die einzigste Ebene ist, die für alle gleich ist.

Ich stelle mir gerade vor, daß das ein wundervoller Weg sein kann, diese abstrakten Gedanken mit Leben zu füllen, sie erfühlbar zu machen und in Verbindung zu setzen. Ein neues Detail in der Verbindung von begeisterten Kindern/Jugendlichen in Verbindung mit kulturellem Inhalt herauszusieben.
Hat wohl auch mit Deinem tollen Bericht über dieses Projekt zu tun, wie sich etwas entwickeln kann.

lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1383
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon lawofattraction » 26. Mär 2015, 11:21




Liebe Kat,

katgirl hat geschrieben:Deshalb ist ja auch die von Abe vorgeschlagene Definition über die Gefühlsebene im Prinzip die einzig wirkungsvolle, weil es die einzigste Ebene ist, die für alle gleich ist.


ist sie das wirklich? Bedeutet Liebe für Dich das Gleiche wie für mich? Entspannung, Klarheit, Friede, Freude, Zusammenhalt, Verständnis, Vertrauen, Zuversicht, und, und - das sind ja auch abstrakte Begriffe, und sie haben ebenfalls einen ganz individuellen Hintergrund, der bei keinem Menschen gleich ist. Jeder sucht das, was ihn glücklich macht, und das Einstimmen auf die Erfüllung ebenso wie die konkrete Erfüllung sieht für jeden anders aus.

Ich kann mich gut erinnern, als ich in der Hypnoseausbildung zweimal einen Faux Pas begangen habe. Wir sollten einmal eine geführte Hypnose mit dem Thema Strand machen. Ich beging den Fehler, zu spezifisch zu werden und führte die Leute gedanklich ins Wasser, was für die meisten ja eine angenehme Erfahrung ist. Eine Teilnehmerin war früher fast im Meer ertrunken, und hatte eine heftige Panikreaktion. Ein anderes Mal erwähnte ich Weihnachten als Aufhänger für Liebesgefühle, und es war jemand dabei, der Weihnachten verabscheute, weil jedesmal die Familienkrise an diesen Feiertagen kulminierte und ausgelebt wurde.

Wohlgefühl ist etwas, was individuell so unterschiedlich ist, dass wir es kaum für jemand anderen als uns selbst definieren können.

Ich bin ja auch Befürworter der Fühlebene, und ich denke, dass man dann nicht auf die Basisfühlebene gehen muss, wenn bereits ein Objekt vorhanden ist, das Wunschpotential hat. Dann kann man schon spezifischer fühlen.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon katgirl » 26. Mär 2015, 11:37

lawofattraction hat geschrieben:
Ich bin ja auch Befürworter der Fühlebene, und ich denke, dass man dann nicht auf die Basisfühlebene gehen muss, wenn bereits ein Objekt vorhanden ist, das Wunschpotential hat. Dann kann man schon spezifischer fühlen.


Ja. Die Erfüllung des Wunsches ist doch schon längst in Arbeit.
Es muss doch nur in die Richtung, die es werden soll, strukturiert werden.
Alles was nicht paßt, kann in die Tonne und alles was zum Wunsch dazu gehört kommt in den "Teig" (mir fällt grad kein passenderes Wort ein als Teig und Kuchen backen).
Und das ist Klarheit. Was wird gewollt? Richtung. Weg.

Ich kann nicht wissen, ob Freude die gleiche Bedeutung für Dich hat, wie für mich. Ich muß hier einfach Abe glauben und mich darauf verlassen, daß wenn es sich gut anfühlt, richtig ist.

lg
Zuletzt geändert von katgirl am 26. Mär 2015, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1383
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon lawofattraction » 26. Mär 2015, 11:38




Ich weiss nicht, ob wir aneinander vorbei reden oder nicht. :nachdenk:

Wenn ich mir die EGS anschaue, dann bin ich ziemlich sicher, dass alle dort vertretenen Emotionen über eine allgemein akzeptierte Bedeutung hinaus gerade durch den individuellen Weg und die individuellen Erfahrungen sich in vollkommen anderen Bildern und Empfindungen aufgrund dieser subjektiven Erfahrungen ausdrücken.

Diese Erfahrungen versetzen uns erst in die Lage, Emotionen zu definieren. Emotionen sind über ein kognitives Erkennen hinaus auch eine Körpererfahrung. Und die wird sich auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausdrücken. Viele Menschen erfahren zum Beispiel Schreck als Gefühl in der Magengegend - bei mir zeigt sich der an einem Punkt in der Lendenwirbelsäule. :102:


EDIT: Huch, stand da nicht eben noch ein anderer Post von Dir, liebe Kat? Ohne den macht das oben Geschriebene ja keinen Sinn ...




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon lawofattraction » 26. Mär 2015, 11:44

katgirl hat geschrieben:Ich kann nicht wissen, ob Freude die gleiche Bedeutung für Dich hat, wie für mich. Ich muß hier einfach Abe glauben und mich darauf verlassen, daß wenn es sich gut anfühlt, richtig ist.


Ja, davon bin ich auch überzeugt. Wie jeder seine Freude und den Weg zu ihr definiert, ist individuell verschieden. Das wie ist vollkommen egal.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon katgirl » 26. Mär 2015, 11:46

lawofattraction hat geschrieben:
Wenn ich mir die EGS anschaue, dann bin ich ziemlich sicher, dass alle dort vertretenen Emotionen über eine allgemein akzeptierte Bedeutung hinaus gerade durch den individuellen Weg und die individuellen Erfahrungen sich in vollkommen anderen Bildern und Empfindungen aufgrund dieser subjektiven Erfahrungen ausdrücken.

Diese Erfahrungen versetzen uns erst in die Lage, Emotionen zu definieren. Emotionen sind über ein kognitives Erkennen hinaus auch eine Körpererfahrung. Und die wird sich auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausdrücken. Viele Menschen erfahren zum Beispiel Schreck als Gefühl in der Magengegend - bei mir zeigt sich der an einem Punkt in der Lendenwirbelsäule. :102:


Hatte vorhin abgeändert.

Ich habe irgendwann beschlossen, dass ich die Existenz auf Grundlage dieser Emotionen anerkenne, weil es manches erleichtert.
Als Baby kann man nicht so sehr auf Erfahrungswerte zurückgreifen; also bleibt nur die Anerkennung von Schwingungsebene im Ausdruck von Emotion als Basis unseres Daseins.
Es sei denn wir hätten aus vergangen Leben Emotionsdefinitionen zusätzlich abgespeichert. lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1383
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon shaoli » 26. Mär 2015, 20:27

Den Traumjob oder das Traumprojekt verwirklichen möchte man meistens auch , um
ein bestimmtes Gefühl zu erfahren . Ob man helfen oder Macht ausüben möchte . Sich
die Anerkennung der Familie wünscht . Einen nervigen Brotjob macht man vielleicht , weil
man Angst vor Neuem , Mißerfolg , sozialem Abstieg ... hat , also um vermeidliche Sicherheit
zu fühlen . Und so weiter ... und so fort .

Der beste Job ist aber der , der einfach nur begeistert ,
und an den man keine solchen Bedingungen stellt :gvibes: . Dasgleiche gilt auch für
jedes Projekt . Ich finde , wenn man Klarheit sucht , sollte man auch darüber
nachdenken , welches Gefühlserlebnis man sich wünscht .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 351
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Mein Projekt

Beitragvon backagain » 27. Mär 2015, 15:18

Ihr Lieben

Das waren viele Antworten, die ich jetzt mal langsam durchgehe - seit eben habe ich Osterferien. :clown:

Kein_Schnee hat geschrieben:Ich spüre eine "ich weiß nicht" Haltung, bezüglich Deines Jobs und eine noch größere auf diese Internetgeschichte.
Wenn Du mich fragst, ist keines von Beidem das, was Dein IB möchte….,


Hallo KeinSchnee

Was mein IB möchte, ist: Meine Fähigkeiten und Interessen in spannende und mich erfüllende Tätigkeiten einbringen, so dass ich das Gefühl habe, mein ganzes Potential auszuschöpfen.

Die Schule macht mir viel Spaß - mit ups und downs - aber gerade der letzte Schultag war wieder wunderbar. Zwei Jungen, der eine ein etwas dicklicher Dauerzocker, der andere ein sehr sehr langsamer Lerner, von dem die Klasse "freundlich" sagt, dass er doch nie was kapiert, haben sich auf dem Keyboard ein Stück draufgeschafft, das ich der Klasse beigebracht habe. Mit allem,was wichtig war: Rhythmus hat gestimmt, sie waren zusammen, es hat sogar gegroovt. Hammer. Sie haben es gemeinsam vorgespielt, ihre Mitschüler haben gestaunt, ich hab gestaunt und die beiden haben gestrahlt. Der eine hat mir auch erzählt, dass er jetzt ein Keyboard kriegt....und er wusste bis dato nicht, dass ihm Musik machen Spaß macht.

Und der Rest der Klasse konnte es auch - nur nicht ganz so mitreißend.

Aber: Ich möchte auch Multiplikator sein. Sowas nicht nur punktuell an meiner Brennpunktschule selbst durchführen, sondern Leute zusammenbringen, die ähnlich ticken....

Meine verrückten Ideen haben durchaus mit Schulklassen zu tun, und durchaus mit Kunst und Kultur. Es geht mir nunmal um kreativen Ausdruck. Mein Gebiet ist nicht der Sport, nicht die Esoterik, nicht stricken und häkeln. Sondern Musik, Tanz, Theater, Malen, Schreiben....Sprachen...Bücher, Geschichten....Denken, Träumen (innere Bilder)....wie willste das sonst nennen.

Und meine Zielgruppe sind die, die sich damit weiter entwickeln können und ihre Grenzen überschreiten. Die dadurch neue Facetten der Welt und ihrer selbst kennenlernen, So wie meine beiden Jungs heute - oder so wie Loas Jugendliche in ihrem Bericht. Die Geschichte von Loa ist wunderschön und trifft es genau. Diese Dinge sind das, was mich begeistert.

Hier mal stop - ich lese weiter.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Mein Projekt

Beitragvon backagain » 27. Mär 2015, 15:32

Maike hat geschrieben:So wie ich dich verstehe, hast du bis jetzt noch gar keinen fertigen Wunsch, den du fokussieren könntest. Du schreibst ja auch, dass er vage ist. Auch wenn du schon viel Geld und Zeit investiert hast, muss dein Resultat deines noch undefinierten Wunsches nicht mit deinem Internetportal zu tun haben. Vielleicht schläft das Ding komplett ein, weil die physische Form des Wunsches am Ende eine völlig andere sein wird. Ich finde, dass du dich hier zu sehr auf bestimmte Formen festlegst, und das, bevor du überhaupt einen klaren Wunsch für dich formulieren kannst.

Was steckt eigentlich hinter der Aussage "ich habe schon viel Zeit und Geld investiert"? "Jetzt muss das Ding auch was abwerfen"? "Jetzt zieh ich es auch durch"?


Hallo Maike

Über Deine Antwort habe ich jetzt lange nachgedacht. Zuerst dachte ich: "Hey, stimmt. Ich sollte mich nicht festlegen."
Aber das fühlte sich nicht gut an.
Ich mag das Internet sehr - als Medium, das sehr großräumig Menschen vernetzt, und als unerschöpfliche Fundgrube. Und ich möchte genau diesen Weg weiter gehen. Weil er auch Freiheit gewährt.

Sieht man ja hier: die Btreiberinnen wohnte hunderte von Kilometern voneinander entfernt - und das macht gar nichts.
Es unterhalten sich hier Menschen aus der ganzen Welt - lange war eine Frau dabei, die in Dubai lebte.

Ich möchte selbst die Freiheit haben, nochmal ganz woanders hin zu ziehen, wenn die Kinder groß sind. Vielleicht an eine deutsche Schule im Ausland...vielleicht ein jahr mit dem Bus durch die ganze Welt....

Ich finde es wundervoll, wenn so etwas geht....deswegen wird es auch im Internet weitergehen.

Und das mit Zeit und Geld? Ja, genau. Ich habe in dieser Richtung schon viel Wegstrecke hinter mich gebracht. Ich habe den Wunsch, auf diesem Weg weiterzugehen, und ich möchte in der Tat sagen können, dass sich die bisherigen Bemühungen gelohnt haben.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Mein Projekt

Beitragvon backagain » 27. Mär 2015, 15:54

lawofattraction hat geschrieben:Du springst mit einer Leichtigkeit von diesem Gedanken zu jenem, wieder zurück und dann kommt noch etwas hinzu, dass mich das schon beim Lesen irritiert.


lawofattraction hat geschrieben:Alleine gestern Abend bist Du vom Thema "Portal" (kann ja Dein Arbeitstitel sein, ohne dass es zwingend Bestandteil des Projektes ist) in die Schule gesprungen, um dann letzten Endes auch noch bei Deiner Trennungsgeschichte auszukommen.


Hallo Loa

Danke für diese Rückmeldung.
Ich weiß, dass ich sehr sprunghaft denke und dass da andere oft nicht mitkommen. Und dass es manchmal nach Chaos aussieht. Aber obwohl ich das weiß, ist es nochmal gut zu hören, dass das wirklich irritiert. Das lässt mich die Reaktionen von Mitmenschen noch besser verstehen.

Früher hätte mich das allerdings auch bestürzt. Heute verstehe ich, dass ich von Haus aus so bin, dass ich das oft selbst genieße, mir damit manchmal im Weg stehe und für manche Dinge des Alltags versuchen muss, meine Gedanken besser zu kanalisieren.

Die Trennungsgeschcihte habe ich übrigens nur aufgeschrieben, weil ich so oft gesagt hatte, dass das Ende noch fehlt. Und um nochmal zu verdeutlichen, inwiefern das Schreiben hier für mich hilfreich war. (Weil Keinschnee schrieb, dass Teilen nichts hilft. Doch - mir hilfts.)

lawofattraction hat geschrieben:Wäre ich Du, würde ich als mein vorrangiges Ziel nehmen, Fokus und Konzentration der Gedanken zu erlernen.


"Erlernen" ist übertrieben. Ich kann das durchaus. Sonst hätte ich mir weder im Erwachsenenalter noch Spanisch selbst beibringen können, noch eine Masterarbeit in Philosophie schreiben können, noch....

Aber ja - ich muss es vertiefen. Ich werde mich tatsächlich im Meditieren versuchen. Geschrieben - auch als Übung für mich - habe ich schon sehr viel und halte das auch immer für hilfreich, meditiert hingegen noch nie. Bisher war ich dazu zu ungeduldig. :clown:

lawofattraction hat geschrieben:Ich weiss, Du hast tausend Ideen im Kopf und das Leben präsentiert Dir so viele Impulse, dass Du manchmal gar nicht anders kannst, als hier und da hin zu springen. Und da Du Dir das auch erlaubt hast, ist das schon sehr eingeübt und hat sich automatisiert.


Ich werde es mir, wie gesagt, auch weiter erlauben, aber wieder besser darauf achten, häufiger runter zu fahren, und konsequenter zu fokussieren. Dass ich das kann, weiß ich, wie gesagt. Aber ich wäre durchaus ein ADS-Kandidat gewesen zu Kinderzeiten....(also, ich war ein ADS-Kind, nur kannte man das Label damals noch nicht).

lawofattraction hat geschrieben:Zur Sache. Ich finde auch einen Begriff wie "Kultur oder Kunst" vollkommen nichtssagend. Hohle Hülsen, in die jeder dann beim Hören das einfüllen kann, was es für ihn bedeutet. Richard Bandler, der Mitbegründer des NLP hat eine Aussage getan über solche Substantive, dass sie den "Schubkarrentest" durchlaufen sollen. Das heisst, weiss Dein Gegenüber beim Erwähnen des abstrakten Wortes, was es für Dich bedeutet? Kannst Du sicher sein, dass es auch für andere die gleiche Bedeutung hat? Dabei benutzen wir sie täglich in der irrigen Annahme, dass das Gegenüber das gleiche versteht - zum Beispiel Bildung, Erziehung, Glaube - lauter abstrakte Nominative, die zum Inhalt nur das haben, was wir ihnen individuell zugeschrieben haben.


Das sind sehr wertvolle Hinweise. Darüber muss ich mir ganz klar werden: Wie fülle ich die Begriffe, und wie vermittle ich meinem Gegenüber unmissverständlich, was ich mir darunter vorstelle. Denn das ergibt dann zugleich eine eindeutige Richtung.

lawofattraction hat geschrieben:Prüfe zuerst einmal, ob das wirklich Dein Thema ist, sei schonungslos ehrlich mit Dir. Beleuchte es von allen Seiten, gib ihm Form und prüfe, ob Du das wirklich willst. Denn nichts ist frustrierender und de-motivierender, als irgendwann festzustellen, dass Du Dich geirrt hast und wieder von vorne anzufangen. Oder aber krampfhaft an etwas festzuhalten, obwohl es nicht das richtige ist. Wenn Du einen Garten anlegst, machst Du ja auch die Erdarbeiten, bevor Du pflanzen und säen kannst, auch wenn das das eigentlich der am wenigsten attraktive Teil eines solchen Projektes ist. Aber ohne sie wird auch das, was nachfolgt, keinen Erfolg haben.


Auch alles Weitere, was Du geschrieben hast, ist ganz richtig.
Wobei ich festgestellt habe, dass meine Strategie im Leben immer folgende ist: Zunächst plane ich nicht (bereite also keine Erde vor), sondern schaue erstmal, was sich ergibt. Lasse die Eindrücke auf mich einströmen - und habe dabei oft das Gefühl, im Chaos zu versinken.

Und dann kommt der Moment, in dem ich das Steuer in die Hand nehme. Der Moment der Klarheit, an dem sich Vieles in meinem Kopf geordnet hat.

An dieser Stelle muss ich aber in der Tat noch viel gründlicher planen - und das ist der Moment, an dem es dann drum geht, Zweifeln nur noch sehr begrenzten Raum zu lassen und Selbstzweifeln gar keinen mehr. Wenn ich lenke, dann muss ich konsequent lenken. (Es gibt da auch von Abraham ein Zitat dazu: Egal, welche Entscheidung Du triffst, verfolge sie - oder so ähnlich.)

...

Und natürlich wiederhole ich nochmal: Was Du von den chilenischen Jugendlichen erzählst, begeistert mich ebenso wie Dich wohl damals! Hut ab.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Mein Projekt

Beitragvon backagain » 27. Mär 2015, 16:11

Also, Zusammenfassung:

Es geht mir nicht darum, einen Brotjob gegen einen - noch vagen - Traumjob abzuwägen.

Ich mag meinen Brotjob und möchte ihn behalten. Ich möchte ihn auch weiterhin behalten, oder zumindest in dem Bereich Schule und Bildung bleiben.
Ich möchte aber noch mehr. Die Dinge, die ich bisher gelernt habe und die mich erfüllen, wieder mit einbringen. Die Dinge und meine Freude daran.
Ich spezifiziere das jetzt aber nicht - denn daran hapert es ja gerade noch. Und wenn ich es jetzt versuche, dann klingt es wieder nach Chaos.
Daher ist mein momentaner Wunsch dieser:

Ich möchte auf der Basis all dessen, was ich schon getan habe, eine klare Vision entwickeln, die mich erfüllt und in der ich meine Fähigkeiten und das, was mich froh macht, zusammenführen kann.

Wenn ich eine - konkrete inhaltliche - Ahnung davon habe, wie das aussehen kann, erzähle ich weiter - das wäre dann die zweite wichtige Manifestation in diesem Prozess.
Die erste ist allgemein: Mehr Fokus, mehr Klarheit, geordnetere Gedanken - und da bewegt sich eben gerade schon ganz viel.

Schönen Tag Euch,

b.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Mein Projekt

Beitragvon backagain » 11. Apr 2015, 10:07

Hallo again

Ich gebe mal einen Zwischenbericht, da ich in den letzten Tagen eine unglaublich wesentliche Erkenntnis hatte bezüglich meines Projektes.

Bisher war es noch immer nicht mein Projekt.

Das heißt, ich habe versucht, meine ureigenen Ideen und Tendenzen mit solchen zu verbinden, von denen ich dachte, sie müssten sein und gehörten sich, oder an denen ich, aus welchen Gründen auch immer, teilhaben wollte.

Grob zusammengefasst geht es um Folgendes: Ich habe eigentlich eine sehr - mh - kindliche Seite. Das äußert sich in meiner Art zu denken, in Dingen, die mir gefallen, in....einfach Vielem. :clown:

Mir war das immer klar. Aber ich habe immer ein wenig versucht, das zu verändern oder beiseite zu drängen. Bzw. habe ich es selbst nicht richtig anerkannt. Teilweise schon - aber teilweise habe ich mich dafür geschämt. Und das hat sich (u.a.) in meinem Projekt niedergeschlagen. Ganz viel daran sieht nach "Kinderwelt" aus....aber gleichzeitig gab es bei mir einen großen Widerstand genau dagegen - und der äußert sich ganz deutlich in der "Schwingung" der ganzen Seite. Ganz konkret aber auch in diversen Dingen, die ich damit noch erreichen wollte, die einfach gar nicht zu mir passen. (Ich werde nicht präziser, da mir das hier zu öffentlich ist.)

Es geht aber nie darum, "Ansprüche" zu erfüllen. Es hilft nicht, sich irgendwelche Marketingstrategien zu überlegen, wenn man nicht mit dem Herzen dahinter steht.

Und andererseits (Achtung, Loa, Gedankensprung :mrgreen: ) kann man als Frau mit Bart einen Riesenerfolg feiern, wenn man das ganz überzeugend lebt. (Ich habe mir gestern eine "Conchita-Wurst" Doku angesehen - unglaublich beeindruckend, dieser Mann - wie er, ohne zu zweifeln, seinen urureigensten Weg geht!.)

Übrigens hat mir diese Erkenntnis gerade auch in vielerlei anderer Hinsicht die Augen geöffnet - ich bin mir selbst ein gutes Stück näher gekommen und fühle mich gerade irgendwie nach Hause gekehrt.

Weil ich einen tiefsitzenden Widerstand begraben habe.

In Bezug auf mein Projekt habe ich instantan einige ganz neue und klare Ideen erhalten und werde die jetzt verfolgen.

Es fühlt sich unglaublich erleichternd an, einfach nur noch das zu verfolgen, was mich wirklich, von innen her, froh macht, ohne Verstandes"gründe".

Lieben Gruß

backagain

PS: Ich weiß - das ist wieder eine Assoziation und bringt etwas Unordnung ins Forum - aber ich möchte nicht in anderen threads herumgeistern. Aber ich habe das Gefühl, dass sich diese Erkenntnis auf viele Bereiche meines Lebens auswirken wird, u.a. auch auf die Partnerwahl.
Denn es geht um Schwingungsbereinigung, die ich - übrigens - nur alleine vollziehen konnte. :mrgreen: Weil ich Zeit und Ruhe hatte, weil ich im Internet gesurft habe und die Wirkungen von Dingen, die ich gesehen habe, reflektiert habe....
Und das ist mein Beitrag zu der Diskussion, wann und wo Schwingungsbereinigung statfinden kann. Rückzug kann helfen. Aber es ist sicher nicht der einzige Weg - denn den gibt es nicht. :gvibes: Das Wollen ist essentiell.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Mein Projekt

Beitragvon backagain » 20. Jun 2015, 07:54

Heute Morgen hatte ich das Gefühl, endlich vollkommene Klarheit erreicht zu haben. Und die Sicherheit, dass das anfangen wird zu laufen, sobald ich wieder Zeit dafür habe.

Ich hatte ja den Wunsch, all das, was ich in den letzten Jahren getan habe, zusammen zu führen, sodass es einen Sinn ergibt. Einen Sinn, der mir und meinem Wesen - meinem Inner Being - entspricht.

Es ist wunderschön zu sehen, dass gerade die ziemlich radikale Wendung, die mein Leben im letzten Jahr genommen hat, mir nun die Richtung auch für mein Projekt immer klarer aufzeigt.

Die unterscheidet sich nicht mehr grundlegend von dem, was ich weiter oben schon geschrieben und angedeutet habe. Und nicht von dem, worüber Loa berichtet hat. Ich sehe es nur noch deutlicher vor Augen als je zuvor.

Und ich fühle jetzt die Sicherheit durch und durch.

Weil ich mich jetzt vollkommen bestätigt sehe; weil ich jetzt erlebe, wie sehr meine nicht allzu bildungsnahen Schulkinder zu begeistern sind, wenn sie gemeinsam Musik machen. (Nicht alle. :clown: Aber erstaunlich viele.) Wie es ihren Selbstwert hochkatapultiert, wenn sie etwas schaffen, von dem sie nichtmal wussten, dass sie es können. (Und das gerade bei manchen Schulverweigerern, die nur noch Sechsen schreiben.)
Und wieviele mich belagern: Frau B. kannst du mir Klavierunterricht geben. Nur mir allein...in den Pausen? Oder: Können wir ne Band gründen. Können wir ein Theaterstück aufführen....

Das zeigt mir, was es da für ne Schieflage gibt...

Wobei, es gibt schon viele tolle Projekte, die in diese Richtung gehen....(Brücken schlagen, Kunst und Kultur für alle ...finanzierbare Kurse für Kinder oder finanzielle Unterstützung ) und da möchte ich mich anschließen.

Und wenn ich jetzt irgendwann einen Sponsor suche, dann kann ich mit vollster Sicherheit erzählen, worum es mir geht. Weil ich nicht mehr hypothetisch spreche sondern aus eigener - wunderbarer - Erfahrung.

Da geht's lang! Das macht mich froh!


Yay :loveshower:
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Mein Projekt

Beitragvon Sanaei » 20. Jun 2015, 08:35

hallo, guten Morgen backagain,
schön das zu lesen... und es tut gut. Kann Dir das sehr gut nachfühlen, wie es ist, wenn man das, was man möchte in Worte fassen kann. Hatte vor ca. 3 Wochen ebenfalls so eine Erkenntnis und konnte sehr klar vermitteln, was ich eigentlich möchte... und es befreit ungemein.
Hab einen schönen Tag und liebe Grüsse
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
Benutzeravatar
Sanaei
 
Beiträge: 1944
Registriert: 09.2009
Wohnort: in mir...
Geschlecht: weiblich

Re: Mein Projekt

Beitragvon backagain » 21. Jun 2015, 22:22

Lieben Gruß zurück, Sanaei. :danke:

Ich wünsche Dir für Deine Ideen auch das Allerbeste!

Das Leben ist schön! :gvibes:

B.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Benutzeravatar
backagain
 
Beiträge: 281
Registriert: 03.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Vorherige

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast

web tracker