Meditation

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Meditation

Beitragvon Zitronensorbet81 » 14. Aug 2017, 18:22

Hallo zusammen,

es wird ja immer wieder betont, wie wichtig die meditation sein. und wenn es nur 15 minuten sind.

ich habe ja schon vor einiger zeit damit angefngen. nicht täglich, aber doch relativ regelmäßig. in den letzten wochen habe ich mein pensum aber deutlich gesteigert. stille meditation gelingt mir noch nicht so richtig. ich bin eher noch auf dem level der geführten meditationen. früher habe ich mit werner eberwein oder rüdiger dahlke viel "gemacht", mittlerweile auch anderes. früher bin ich dabei immer richtig eingeschlafen. das passiert mir jetzt nicht mehr.

vor ein paar wochen war ich zwei wochen in reha und dort habe ich jeden tag etwas gemacht. progressive muskelentpsannung, MBSR, achtsames gehen, biofeedback. und dazu noch mein privatprogramm, also irgendeine geleitete meditation.

jetzt wieder zuhause, habe ich seit drei wochen deutlich mehr gemacht. ich war einfach im flow. dann kam erst mal der mega kontrast reingerauscht und ich war kurz davor mein ganzes leben über den haufen zu werfen. und jetzt bin ich auf einmal tiefenentspannt. mich regt kaum noch etwas auf, und wenn doch, dann nicht sehr lange. mir ist vieles einfach egaler geworden. und ich habe auch nicht mehr das bedürfnis in aktion zu treten. im gegenteil ich mag einfach nur noch sitzen und warten. es wird sich schon zeigen. ich muss nichts tun.

ich fühle mich gut damit, es ist etwas ungewohnt, aber gut. nur habe ich das gefühl,ich stehe etwas neben mir. ich bin müde. nicht so, dass ich den tag nicht ohne schlaf überstehe. ich kann das gar nicht richtig beschreiben. es ist eine art angenehme schwere und langsamkeit. ich kann mich auch weitestgehend konzentrieren (habe gestern beispielsweise ein ganzes buch an einem tag gelesen und mich sehr aufmerksam an dem roman erfreut). ich kann jemand anderem auch komplexe dinge erklären. aber manchmal "sehe ich mir selbst dabei zu". eben habe ich gekocht und zu abend gegessen. aber das ist jetzt soweit weg. total schräg. und nein, ich nehme keine drogen.

läuft hier was verkehrt oder ist das der erwünschte zustand ? fühlt man sich so, wenn widerstände schwinden? so ein gefühl von "mir egal, ich kann es eh nicht ändern", auch menschen einfach machen oder reden zu lassen, wo ich mir sonst immer gerne vehement mühe gemacht habe, etwas zu verändern?


wie ist das bei euch so?

danke und LG :ros:
Zitronensorbet81
 
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Re: Meditation

Beitragvon gib_mir_fünf » 15. Aug 2017, 11:39

Liebes Zitronensorbet,

was soll man da antworten. Jeder Mensch tanzt seinen eigen Tanz - und spielt seine eigene Klaviatur. Vielleicht braucht es noch etwas Vertrauen in deinen eigenen Weg?... den Weg vom "aussen-geleitet-sein ins "innen-geleitet- sein"?

Es gibt für mein Dafürhalten keine richtige oder falsche Meditation. Mein derzeitiges Leben hilft mir auf jeden Fall, mich gleich Morgens nach dem Frühstück in eine Zeit der Stille zu begeben.

Viel Mut für deinen eigenen Tanz!

Gib_mir_fünf
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