Manifestation ohne Alignment?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Winterbraut » 15. Jan 2015, 07:26

Es gibt ein ganz tolles Video mit Esther, wo sie fast attackiert wird von jmd der sehr unter der "schlimmen Welt" leidet, er versucht sich erst unter seinem Cappy zu verstecken, will sich nicht zeigen - vllt weiss jmd hier welches ich meine...und sie erklärt dort alles sehr schlüssig.

Wenn ich es habe setze ich den Link rein.
Ansonsten sind mir diese drei eingefallen für Euch...das Erklären lasse ich das können andere (zb Loa :mrgreen: ) besser... :gvibes:


http://youtu.be/Rnhe_Xyl2Jc
http://youtu.be/0DgLknF4D8g

http://youtu.be/9OZDcpO-xns

Diese Verwirrung wird sich schnell aufdröseln lassen :stimmt:

Herzlich
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Glücksfinder » 15. Jan 2015, 08:02

Guten Morgen, liebe Winterbraut,

da gibt es nicht sehr viel aufzudröseln, denn was meinen Fall betrifft: Fakt ist, diese Menschen sind nicht mehr da. Menschen, die mir extrem nahe gestanden haben und die ich sehr geschätzt habe. Das hat auch nicht so sehr mit schlimme Welt zu tun, sondern mit der Realität, dass in zeitlich kurzer Folge Menschen in meinem Umfeld gestorben sind, die unersetzlich sind. Und ich kann Dir sagen, diese Erfahrung hätte ich mir sehr gerne erspart, besonders auch denen, die gern weitergelebt hätten.

Liebe Grüße,

Glücksfinder
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Winterbraut » 15. Jan 2015, 09:01

Lieber Glücksfinder,

Das wollte ich auch gar nicht schönreden; ich weiss selbst aus Erfahrung dass dies sehr sehr schmerzhafte Erfahrungen sein können.

Mit der "schlimmen Welt" waren auch nicht Deine Verluste gemeint...

Etwas was ich mir selbst immer wieder klarmache:
Das Gesetz der Anziehung ist nicht mit positivem Denken gleichzusetzen...

Herzlich
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 15. Jan 2015, 09:12



Lieber Glücksfinder, dear All,

Deine Erfahrungen, Deinen Schmerz kann niemand infrage stellen und ich möchte auch keinen Einfluss auf Deine Denkweise nehmen wollen. Ich spreche nur von meiner Erfahrung und vertrete meine Meinung, die sich aufgrund der Ereignisse in meinem Leben geformt hat.

Vor ein paar Tagen sprach ich mit einer guten Freundin des längeren darüber, ob wir trotz all der schlimmen Dinge, die in unserem Leben geschehen sind, jemand anders sein wollten. Also jemand, der diese Erfahrungen nicht gemacht hat. Wir zumindest - und allgemein ganz viele Menschen - kamen zu dem Schluss, dass wir das nicht wollten. So, wie ich mich heute "in mir eingerichtet habe" bin ich die Summe aller Erfahrungen und kann nicht wissen, wer und wie ich ohne das Erfahrene sein würde. Das Leben hat mich mit allem Denken und Fühlen und Sein zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.

Es geht um Fokus, darum, wie ich mich selbst betrachte und wie sehr ich an meine Liebe zum Leben und meine Fähigkeit glaube, Gutes und Schönes für mich zu manifestieren und wie sehr ich an einen allem Erleben unterliegenden Sinn glauben kann. Es geht auch darum, den eigenen Selbstwert zu erkennen, Gutes im Leben zu "verdienen".

Ich bin alleine durch meinen Beruf mit sehr vielen Menschen mit grossen Problemen und schweren Schicksalsschlägen zusammen getroffen. Ich habe viele Jahre in Ländern gelebt, in denen der Besitz eines Pappkartons, um sich vor dem Regen zu schützen, bereits "Haben" bedeutet. Ich habe Menschen, auch Kinder, sterben sehen, weil keine rechtzeitige ärztliche Hilfe zu finden war oder aber jemand ihnen den Rücken zugekehrt hat und nicht helfen wollte. Ich habe Menschen am Rande des Existenzminimums lebend gekannt, die trotzdem nach eigenem Bekunden glücklich waren.

Heute weiss ich, dass trotz aller Herausforderungen im Leben ein anderer Fokus möglich ist. Ich kenne einige Menschen, die selbst schwer an Krebs erkrankt waren - und auch hier im Forum wird der eine oder die andere jetzt nicken - und durch einen veränderten Blickwinkel und ein positives Umdenken gesund geworden sind und heute ein reicheres Leben erfahren - gerade durch die Krankheit. Kann es denn eine bessere Bestätigung geben als das? Ist das nicht Akzeptanz des Contrast und das Erkennen, dass auch darin Gutes und Erfahrenswertes steckt?

Vielleicht hat mein Text, der Dich so herausfordert, eine Note von Leichtigkeit. Ich kann mir vorstellen, dass das bei Dir aufgrund des Erlebten in der Form nicht positiv angekommen ist. Und ich kann es verstehen. So wie Backagain es schreibt, bin ich auch einmal verzweifelt, angepisst oder schlichtweg wütend, wenn etwas Unangenehmes passiert. Dann hasse ich den Contrast. Aber ich kann das zu einem späteren Zeitpunkt wieder relativieren und ich habe aus so gut wie allen Situationen, etwas Positives mitnehmen können. Ich sehe in vielen im Nachhinein das grosse Geschenk, das ich persönlich mir gemacht habe. Dadurch, dass ich nicht aufgegeben habe, dadurch dass ich immer weiter an mich, an die Menschen und an das Licht nach dem Tunnel und die allumfassende grosse Kraft geglaubt habe, von der ich denke, dass sie uns alle umgibt.

Als ich vor drei Jahren am Krankenbett meines Mannes sass und er wochenlang zwischen Leben und Tod schwebte und die Ärzte hilflos die Achseln zuckten, hat er und habe ich nicht aufgegeben, an seine Stärke zu glauben. Er wurde gesund, er ist gesund. Durch dieses Erleben haben wir eine ganz andere, viel tiefere Nähe und ein gegenseitiges Verständnis auf einer ganz anderen Basis bekommen. Unsere Liebe und unsere Beziehung hat sich auf eine Art und Weise verändert, die ich mir nie hätte träumen lassen. Wir beide sind unendlich dankbar, dass wir diese Erfahrung machen konnten. Wollte ich das damals? Sicher nicht. Hätte ich gerne darauf verzichtet? Sicherlich. Möchte ich heute diese Erfahrung missen? Ganz bestimmt nicht.

Ich predige nichts, was ich nicht selbst gelebt habe oder lebe. Ich erlaube mir kein Urteil über etwas, was ich nur aus der Theorie kenne. Daher kann ich mit Überzeugung sagen, dass eine vollkommen veränderte Denkweise gerade in Bezug auf die Situationen des Contrast mir ein viel, aber wirklich viel glücklicheres Leben beschert hat. Und vielleicht kann ich für den einen oder die andere Inspiration sein, das auch zu tun.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 15. Jan 2015, 09:19




Liebe Winterbraut,

danke fürs Erinnern an den Workshop. Aber warum in die Ferne schweifen ..... 8-)

klick



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Winterbraut » 15. Jan 2015, 09:40

...bin mal wieder platt :five:

Toll! Danke :genau:
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 15. Jan 2015, 10:30




Hallo Ihr Lieben,

ich möchte dazu noch ein paar Gedanken teilen.

Grundsätzlich denke ich, dass die Lehre Abrahams nur dann wirklich verstanden wird, wenn man sich dem Gedanken unserer physisch/nicht-physischen Realität anschliessen kann. Denn nur vor diesem Hintergrund macht sie für mich Sinn.

Sonst würde die bewusste Realitätsgestaltung auf einer Ebene des reinen Wünsche-Mechanismus verbleiben, der aber einen Grossteil der Information ausblendet und der den vollen Umfang des Hintergrunds nie verstehen lässt. Dann müsste man sich zuerst einmal fragen, warum es denn überhaupt so etwas wie ein LoA gibt. Welchen Sinn soll dann ein solches Gesetz haben, wenn nicht den, dass wir aus dem Nicht-Physischen heraus begierig waren, uns in dieses Menschen-Spiel zu begeben, weil wir die Erkenntnis haben, dass dieses Universum sich durch diese menschlichen Erfahrungen erhält und ausdehnt und wir wirklich Freude und Befriedigung darin finden, neue Erfahrungen und neue Erkenntnisse zu machen? Auch dann, wenn sie überaus schmerzlich sind und im Moment des Erlebens sehr verzichtbar sind.

Wenn ich schon als Mensch hier rumprobiere und durch Schwierigkeiten waten muss, möchte ich zumindest wissen, dass es einen übergeordneten "Plan" gibt, der solche Dinge als verständliche Voraussetzung des Gelingens eines solchen Spiels erklärt. Dass wir bei Antritt ins Leben einen eigenen Plan hatten, etwas Bestimmtes zu erfahren und uns aus dieser nicht-physischen Weisheit heraus in der Lage sahen, diesen Plan zu verfolgen. Dass wir ein Inner Being haben, das uns Wegweiser ist und dass wir unsere Verbundenheit mit dem Grossen Ganzen aufgrund unserer Gefühle erkennen können. Dass ich immer Wahlmöglichkeiten habe und keinem Schicksal ausgeliefert bin. Und dass wir auch jederzeit "abbrechen" können und wieder ins Nicht-Physische hinüber gehen können, wenn das physische Ich keine Verkörperung mehr wünscht. Und dass wir aus der Erfahrung "früherer Leben" heraus das Wissen hatten, dass wir niemals Verlierer sind, weil es keine Verlierer gibt, sondern nur Evolution und Ausdehnung. Und dass es unsere Bestimmung ist, Freiheit und Freude zu leben.

Unser Leben ist im Grund ein Spiel der Transformation, das wir angetreten haben, ohne die Regeln zu kennen. Ohne meinen Glauben an diesen Hintergrund eines solchen "Spiels" hätte ich schon längst aufgegeben, an eine Existenz des LoA zu glauben. Denn als reiner Wirk-Mechanismus haben mir die Erklärungen um das LoA viel zu viele Lücken und Fragezeichen. Die haben sich für mich erst dann erschlossen und Sinn gemacht, als ich das, was die Lehre Abrahams sagt, vollumfänglich akzeptiert habe.

Und wenn ich gelegentlich auch einmal Fragezeichen vor den Augen und Unsicherheit hatte, so konnte ich immer zugunsten eines später eintreffenden Verständnis auf sofortige Beweise verzichten. Wobei endgültige Beweise ja ohnehin nicht existieren, sondern lediglich die Beweise, die wir selbst aufgrund unseres Verständnis in unserem Leben finden können.

Lieben Gruss
Loa


P.S. Der WS 133. drückt das alles besser aus, als ich das sagen könnte.



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Liebeszauber » 15. Jan 2015, 12:43

Es geht um Fokus, darum, wie ich mich selbst betrachte und wie sehr ich an meine Liebe zum Leben und meine Fähigkeit glaube, Gutes und Schönes für mich zu manifestieren und wie sehr ich an einen allem Erleben unterliegenden Sinn glauben kann. Es geht auch darum, den eigenen Selbstwert zu erkennen, Gutes im Leben zu "verdienen".


Liebe Loa,

an dieser Stelle vernahm ich das Singen meines Herzens. :hug:

Diese Worte haben mich ganz besonders berührt, als ich sie las-
sie fassen zusammen, was ich im Moment immer deutlicher erfahre in meinem Leben.

Es ist einfach herrlich, hier unter euch zu sein.

Danke !
eure Liebeszauber
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Glücksfinder » 15. Jan 2015, 13:19

Liebe Loa,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Auch ich bin ein Verfechter des Gesetzes der Anziehung, sowohl aus der Logik als auch aus der Erfahrung heraus. Es ist ein sehr gutes Gefühl zu wissen, dass man sein Leben selbst gestaltet.

Schwierig wird es, wenn man selber keinen Einfluss auf die Dinge hat. Es mag sein, dass ich mir vorher ausgesucht habe, in welche Familie ich hineingeboren werde, aber im Augenblick habe ich keinerlei Anhaltspunkte dafür. Selbst wenn, erschließt sich mir der Sinn nicht, warum man sich freiwillig so etwas antun sollte. Auch dass meine Exfrau keinen Zugang zum Gesetz hatte, man kann niemanden zu seinem Glück zwingen noch dazu ja nicht gesagt ist, ob es dann auch wirklich funktioniert. In der Theorie schon, aber was hat man dann in der Praxis falsch gemacht? Mit Bestimmtheit wissen tut man das dann leider nicht.

Ich für meinen Teil muss sagen, ich hätte im Nachhinein ein paar Entscheidungen in meinem Leben ganz sicher anders getroffen. In Summe ist soviel Negatives passiert, dass es mich einmal um ein Haar auch beinahe erwischt hätte. Da hilft dann auch kein positives Denken mehr, es geht gar nichts mehr. Ebenfalls eine Erfahrung, auf die ich nur zu gern verzichtet hätte.

Wozu dieser extreme Kontrast? Das erschließt sich mir nicht. Wäre ich ein Weltenerschaffer, meine Welt sähe garantiert anders aus. Friedlicher, harmonischer und im Winter auch garantiert nicht so drecksnasskalt.

Und um zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückzukehren: Ich fühle mich viel lieber wohl bei der Wunschgestaltung als in irgendeiner Form unwohl. Ich finde es wesentlich angenehmer, den Tag über in Harmonie zu verbringen als in Stress und vielleicht sogar Ärger. Ich schlafe nachts auch lieber als mir Gedanken darüber machen zu müssen, woher ich Geld kriegen soll ; )

Von daher vielen Dank, dass Du, Loa, einen neuen Thread dazu aufgemacht hast. Ohne Dir, Andre, nahetreten zu wollen: Es war bemerkenswert, wie der Energielevel im Thread 'Reichtum' plötzlich absackte. Das war auch der einzige Grund, warum ich den Foristen Viereichen gebeten hatte, nicht mehr mitzuschreiben: Es ging und geht ja nicht darum, die Zweifel zu mehren, sondern den Glauben und das Wissen : ))

Liebe Grüße,

Glücksfinder
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 15. Jan 2015, 13:47




Lieber Glücksfinder,

ich möchte hoffen, dass Du irgendwann Zugang zu dem Workshop 133. finden kannst, der wirklich viele Antworten auf Deine Fragen hat. Es berührt auch das Thema, dass jeder Mensch Schöpfer ist und wir eine für uns und sie hinderliche Sichtweise einnehmen, wenn wir denken, irgendetwas im Leben anderer wäre anders gelaufen, wenn wir sie nur hätten überzeugen können, etwas zu tun oder zu glauben.

Glücksfinder hat geschrieben:Selbst wenn, erschließt sich mir der Sinn nicht, warum man sich freiwillig so etwas antun sollte.


Vielleicht magst Du auch meinen zweiten Post lesen, in dem ich ausführe, warum ich eine Beschränkung auf die reinen Wirkmechanismen des LoA als der Realitätsgestaltung hinderlich sehe. Und dass es mir das umfassende Annehmen der Lehre Abrahams so viel leichter gemacht hat, mich in dieser Welt zu bewegen.

Glücksfinder hat geschrieben:Ich für meinen Teil muss sagen, ich hätte im Nachhinein ein paar Entscheidungen in meinem Leben ganz sicher anders getroffen.


Ein solches Bedauern verschliesst die Türen für Annahme dessen, was war. Es hat den bitteren Beigeschmack, das man etwas falsch gemacht hat und darüberhinaus stellt es an das damalige Selbst nicht erfüllbare Forderungen. Vor allem heute nicht erfüllbare.

Jeder Mensch tut in jedem Moment das, was seine Kapazität an Reflexion und Erkenntnis und Bewusstsein zulässt. Das aus einem späteren Zeitpunkt zu kritisieren, stellt nicht erfüllbare Konditionen in den Raum. Und das wird immer eine gespaltene Energie zu Dir selbst wachhalten. Es wird so viel über Akzeptanz der anderen gesprochen. Anfangen tut aber auch die bei der Selbstakzeptanz.

Glücksfinder hat geschrieben:Es war bemerkenswert, wie der Energielevel im Thread 'Reichtum' plötzlich absackte. Das war auch der einzige Grund, warum ich den Foristen Viereichen gebeten hatte, nicht mehr mitzuschreiben: Es ging und geht ja nicht darum, die Zweifel zu mehren, sondern den Glauben und das Wissen : ))


Vor dem Hintergrund des LoA ist die Aussage sehr interessant. Zweifel lassen sich nur dann vermehren, wenn sie bereits vorhanden sind. Fragen bringen Antworten. Die Zweifel anderer machen meine eigenen transparenter. Wenn ich dann merke, dass ich so auf Zweifler reagiere, habe ich doch eine ganz wertvolle Information, dass es hier noch etwas anzuschauen gibt. Ich erinnere an an die gestrige Unterhaltung mit Kat mit dem Thema des Übertünchen und Abschotten gegen bereits gefühlsmässig erfahrenem Schwingungs-Ungleichgewicht. Die gespaltene Energie ist ja bereits vorhanden und wird sich immer bemerkbar machen.

Alles das, was man im Licht betrachtet, verliert die Schrecken der Gespenster, die in der Dunkelheit so viel bedrohlicher scheinen.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Glücksfinder » 15. Jan 2015, 16:02

Liebe Loa,

den Workshop habe ich gelesen, das muss ich erstmal wirken lassen. Wenngleich die Abschlussfrage natürlich sehr entlarvend ist : )

Ich sehe das gar nicht als Bedauern oder falsch gemacht, sondern als Abwägen der Möglichkeiten. Wir haben immer die Wahl, uns für etwas zu entscheiden. Warum ich das eine oder andere anders gemacht hätte, würde jetzt zu weit führen, ich hätte jedoch die Wahl gehabt. Wenn auch meine Grundhaltung dabei ist, es ist o.k. so, wie es gelaufen ist, aber es wäre eben auch anders gegangen. Ob das dann besser gewesen wäre, weiß ich natürlich nicht, halte es aber für möglich. Ich finde das auch gar nicht schlimm. Das ist so, als würde ich irgendwo hin in den Urlaub fahren und feststellen, o.k., das war jetzt nicht so toll, da fahre ich nicht wieder hin.

Und was die Zweifel angeht: Natürlich habe ich die zwischendurch auch. Ist das nicht normal? Denn: Warum habe ich den Jackpot noch nicht gewonnen? Mache ich etwas falsch und wenn ja, was? Also suche ich nach Antworten und lasse mich gern auch überzeugen bzw. überzeuge mich auch selber gern im Sinne z.B. vom Aufspüren alter hinderlicher Glaubenssätze und dem Zufügen neuer Glaubenssätze. Die Zweifel anderer sind zumindest für mich dann je nach Stimmungslage tatsächlich eher kontraproduktiv. Und wie gesagt, ich habe den Vorteil, dass ich mir bereits einiges wissentlich materialisiert habe allein durch meine Wünsche bzw. insbesondere durch meine Erwartung, diese Wünsche zu besitzen.

Die Diskussion mit Katgirl habe ich mitgelesen. Das Übertünchen von Stimmungen mache ich z.B. nicht, glaube ich jedenfalls. Allerdings lerne ich immer besser, mich gut zu fühlen, da ich weiß, dass man Gefühle relativ einfach manipulieren kann.

Es gibt interessanter Weise ein Gefühl in mir, welches ich nicht einsortieren kann. Immer dann, wenn ich zum Lotto spielen gehe, mich darauf einstelle und mir vorstelle, den Jackpot abzuholen, ist in letzter Konsequenz ein schlechtes Gefühl vorhanden. Ich weiß nicht, warum bzw. was für ein Gefühl das ist. Intuitiv ist das ein "Du darfst das nicht"-Gefühl. Warum aber schränke ich mich derart ein oder lasse mich unbewusst einschränken? Da habe ich leider noch keine Antwort darauf.

Was Deinen zweiten Post betrifft: Ich stimme komplett mit Dir darin überein. Mit einer Einschränkung: Die Hälfte der Schmerzen hätte es auch getan. Das war, was ich damit meinte, meine Welt wäre harmonischer. Auch das ist nur eine Bestandsaufnahme meinerseits zumal ich das, was passiert ist, auch nicht ändern kann. Aber ich denke schon, dass man Geschehenes kritisch hinterfragen darf und kann; besonders auch in Rückkopplung auf einen selber.

Liebe Grüße,

Glücksfinder
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 15. Jan 2015, 18:05




Lieber Glücksfinder,

danke für Deine ausführliche Rückmeldung, ich verstehe Dich immer besser.

Glücksfinder hat geschrieben:Es gibt interessanter Weise ein Gefühl in mir, welches ich nicht einsortieren kann. Immer dann, wenn ich zum Lotto spielen gehe, mich darauf einstelle und mir vorstelle, den Jackpot abzuholen, ist in letzter Konsequenz ein schlechtes Gefühl vorhanden. Ich weiß nicht, warum bzw. was für ein Gefühl das ist. Intuitiv ist das ein "Du darfst das nicht"-Gefühl. Warum aber schränke ich mich derart ein oder lasse mich unbewusst einschränken? Da habe ich leider noch keine Antwort darauf.


Ich weiss nun nicht, ob das eine Frage in den Raum oder ein Selbstgespräch oder eine Frage an uns war. Wobei eine solche Ursachenforschung durch Dritte auch immer nur von der eigenen Denk- und Fühlweise ausgehen kann. Da ich aber den Impuls habe, Dir das zu sagen, was mir sofort einfiel, will ich es Dir zumindest als Gedankenanstoss anbieten.

Deine Beschreibung der vielen kranken oder unglücklichen Menschen in Deinem Leben, die ich heute morgen las, hat mich betroffen gemacht. Nun frage ich mich, ob es nicht möglich wäre, dass Du Dir ein Leben mit der Erfüllung vieler Wünsche deshalb versagst (denn es ist nur Dein Tun, niemand sonst schränkt Dich ein), weil alle diese Menschen eben nicht die Zeit hatten, ihr Potenzial zu leben und stattdessen mit höchst unglücklichen Lebensumständen gekämpft haben.

Wir haben oft eine gewisse Solidarität zu unserer Familie und nahestehenden und geliebten Menschen, die dann ein eigenes Weiterkommen oder Glücklichsein nicht zulässt, wenn die anderen das während ihrer Lebenszeit nicht erfahren durften. Eigene Wünsche zu verfolgen, fühlt sich dann wie Verrat an, da das Gefühl aufkommt, dass man sich dadurch noch weiter entfernen würde, als das als Lebender und auch noch glücklich Lebender ohnehin der Fall ist.

Solche Muster laufen unbewusst ab, aber sie sind deswegen nicht weniger machtvoll.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 15. Jan 2015, 18:48

Einen schönen Nachmittag!

Thomas, ich danke dir für deine nette und lustige Antwort auf meine Frage! Sehr interessant auf welche Weise du deine Partnerin kennengelernt hast. Und danke für deinen Ratschlag.

Glücksfinder, es war auf keinen Fall meine Absicht Disharmonie im Thread Reichtum zu erzeugen! Ich mag dieses Thema und die dazugehörigen Beiträge total gerne und würde mich freuen zukünftig noch mehr dazu lesen zu dürfen.

Ich bin bislang kein Meister im Manifestieren großer Geldbeträge gewesen, glaube aber dass der von dir eingeschlagene Weg funktioniert! Mein Wunsch ist es, auf diesem Gebiet ebenfalls Erfolge verbuchen zu dürfen. Deine Beiträge sind äußerst motivierend geschrieben und geben eine Richtung vor in die ich gerne gehen würde! Mach da bitte unbedingt weiter!

Ich glaube dass wir uns vielleicht auf verschiedenen Ebenen begegnet sind. Während du darauf ausgerichtet warst dich deinen Wünschen auf äußerst positive Art in einer anregenden Diskussion mit den Forenmitgliedern anzunähern, geschah es bei mir auf andere Weise. Für mich war der Gedanke nicht immer nur positiv denken zu müssen, um Dinge zu erhalten zunächst extrem befreiend.

Das von mir angeschnittene Thema wurde ja inzwischen „aufgelöst“, womit ich gleich zum nächsten Punkt komme:

Danke, liebe Loa für die ausführliche Erklärung! Wie immer äußerst scharfsinnig und treffend formuliert! Mitunter einer der Gründe warum ich auch immer wieder gerne dieses Forum aufsuche (oder angezogen werde wie backagain geschrieben hat).

Die schönste Art Dinge zu erschaffen, passiert natürlich auf harmonische Art und Weise und nicht durch Wut und Zorn. Aber es ist gut zu wissen, dass man auch – ich zitiere Loa –aus einer nicht sehr rosigen Stimmung heraus, etwas sehnlichst Erwünschtes manifestieren kann, sofern ein Set-Point den anderen an Intensität überschreiben kann.

Loa, dein Vergleich mit dem Spiel ist gut gewählt. Ich lese seit den 90ern Testberichte zu Spielen und programmiere und entwerfe auch in meiner Freizeit Videospiele. Als Spieler und Hobby-Gamedesigner habe ich schon öfters den Vergleich des Lebens mit einem Spiel angestellt.

Ein Spiel ohne Regeln kann auf gar keinen Fall funktionieren. Man benötigt auch in Brett- oder Videospielen den Kontrast, damit sie funktionieren können.

Wenn ich ein neues Spiel entwerfe, erfinde ich zuerst die Grundmechanismen und halte diese in einem Designdokument fest. Danach erstelle ich die benötigten Grafiken und mache mich schließlich an die Programmierung.
Der entscheidende Punkt ist allerdings, dass ich sobald ich mein Spiel spiele, die Erinnerungen daran wie ich es gemacht habe weitgehend ausblende. Es interessiert mich einfach nicht, denn das Spiel soll ja Spaß machen. Nur deshalb habe ich es gemacht.

So sehe ich auch das Leben. Ein Teil von uns ist „ausgeblendet“ und zwar aus gutem Grund. Wir sind dafür gemacht worden (bzw. haben uns selbst so gemacht) unser Leben mit all unseren Sinnen wahrzunehmen, weil es weniger Spaß machen würde, wenn wir die Schöpfungsmechanismen durchschauen. Es ist ganz einfach nicht unsere Aufgabe. So glaube ich, dass ein Teil des Lebens für uns von Natur aus mysteriös bleiben muss.

Es kann durchaus befriedigend sein den Programmcode für ein Spiel zu schreiben, aber weitaus befriedigender ist es das fertige Spiel zu spielen. Ich habe jetzt leider vergessen wie genau Abraham das nennt, aber ich glaube es war so etwas wie die erweiterte Version unseres höheren Selbst.

Das Leben ist hochintelligent aufgebaut, sodass wir gewisse Mechanismen (LoA) begreifen und so indirekt Einfluss auf unser Leben nehmen können. Der schöpferische Teil ist kein abgetrennter Fremdkörper, sondern immer in bester Absicht mit uns verbunden. Und wir können ihm mitteilen was wir uns wünschen, aber wir können den Zeitpunkt und die Art wie etwas zu uns gelangt nicht bestimmen, weil es bedeuten würde dass wir früher oder später von völliger Vorhersehbarkeit geplagt werden würden. Dann wäre das Leben nicht mehr lebenswert.

Eine dauerhafte 1:1-Wunscherfüllung wäre zwar kurzfristig spannend, würde aber auf Dauer zum Albtraum werden. Es wäre die pure Langeweile, weil alles bis ins Detail vorhersehbar wäre. Der Sinn würde vollständig verloren gehen.

Es muss eine unbekannte Komponente mit Überraschungen geben und es muss das Gegenteil von dem was wir uns wünschen geben, damit wir überhaupt den Wert von etwas erfassen können.

Ich habe Leute kennengelernt die glauben dass man dem Schicksal hilflos ausgeliefert ist und ohnehin nichts tun kann. Das stimmt allerdings nicht. Es macht einen Unterschied aus wie man die Dinge die man erlebt bewertet und worauf man sich gedanklich ausrichtet.

Aber gemäß dem Gesetz der Anziehung ist eben keine 1:1-Umsetzung der Wünsche möglich. Dahinter steckt der Teil von uns, der als ordnende Kraft fungiert und genau weiß nach welcher Art sich Wünsche für uns erfüllen sollen. Ich vermute dass das auch der Grund ist warum Abraham sagen, dass wir unsere Wünsche allgemein halten sollen.

Inzwischen ist mir eingefallen, dass es vielleicht doch möglich ist das große, ständig expandierende Ganze zu sehen und dann wieder in den Zustand des Individuums zurückkehrt.

Ich denke ein essentieller Bestandteil des physischen Lebens, besteht darin den Sinn aufrecht zu erhalten. Es muss immer eine unbekannte Komponente geben.

Eigentlich kann man auch nicht sagen, dass eine 1:1-Umsetzung von Wünschen bei denen die Bedingungen genau festgelegt werden, nicht möglich ist. Sie ist einfach nur nicht auf Dauer möglich, so wie es vielleicht keine konstanten Regeln gibt, denke ich.

Ich kann die Dinge drehen und wenden wie ich möchte, aber diese Sichtweise erscheint mir irgendwie einleuchtend, wenngleich ich auch glaube dass es nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Deshalb würde ich noch gerne eure Meinung dazu lesen.

Loa, an dich bitte auch eine Frage: wie weit deckt sich diese Sichtweise mit der Lehre Abrahams?

Ich habe mir schon ziemlich viele Videos von Esther Hicks angehört und auch die Bücher gelesen, aber da ich mich nicht ständig damit beschäftige, vergesse ich die Inhalte teilweise leider auch wieder. Vielleicht sollte ich eine bessere Merkfähigkeit manifestieren oder das Forum das täglich aufsuchen. ;)

Abschließend noch etwas zu dir Glücksfinder: Es tut mir leid, was dir alles widerfahren ist. Ich kenne das Gefühl des Verlustes und es gibt auch einen Menschen der an Krebs gestorben ist, den ich sehr mochte. Wenn es sich um die eigene Frau handelt, muss dies ungleich schlimmer sein. Ich hoffe auch hier, kommt irgendwann wieder Licht in dein Leben!

Vergänglichkeit ist ein Thema mit dem ich auch so meine Probleme habe.

Noch einen schönen Abend!
Andre
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Glücksfinder » 15. Jan 2015, 19:11

lawofattraction hat geschrieben:Wir haben oft eine gewisse Solidarität zu unserer Familie und nahestehenden und geliebten Menschen, die dann ein eigenes Weiterkommen oder Glücklichsein nicht zulässt,

Dieses Thema ist mir nicht unbekannt. Als ich das las von Dir, schossen mir direkt die Tränen in die Augen.
Ein guter Indikator, dass Du recht haben könntest. Lieben Dank.
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 16. Jan 2015, 09:44




Lieber Andre,

für mein Empfinden ist das, was Du schreibst, sehr konform mit dem, was Abraham lehren.

Abraham sagen im Asheville Workshop von 2013, dass Babies als "aufgestiegene Meister" auf diese Erde kommen. Selbst wenn sich dann der Schleier des Vergessens über diese Tatsache legt und wir oft dieses Wissen durch andere abtrainiert bekommen, so kann das niemals die immer vorhandene Verbindung mit dem Grossen Ganzen abtrennen. Das innere Wissen darum ist vorhanden - und zwar bei allen Menschen.

Andre hat geschrieben:Inzwischen ist mir eingefallen, dass es vielleicht doch möglich ist das große, ständig expandierende Ganze zu sehen und dann wieder in den Zustand des Individuums zurückkehrt.


Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Durch unsere Verbindung mit dem Inner Being, mit Allem-Was-Ist, sind wir in der Lage, es aus dem Zustand des Individuums zu erkennen. Wir erwerben ein immer subtileres Verständnis von unserer physischen und nicht-physischen Welt. Das, denke ich, ist unser aller weitgehend unbewusstes Streben. Das Wieder-Zurückerobern des Wissens um unseren wahren Ursprung und die Integration davon in unseren Alltag.

Das Wissen darum erweitert sich ja ständig. Uns sind Informationen zugänglich - durch die sich ständig ausdehnende Wissbegierde der Leading Edge - die sich täglich ergänzen und erweitern. Sinn und Zweck unserer Existenz ist ja Evolution, und ich denke, wir tun gut daran, die nicht mit unserem menschlichen Massstab zu messen, sondern auch ein darüberhinaus gehendes Wissen mit hinein zu nehmen.

Welches Ausmass das annehmen kann, annehmen wird, können wir vielleicht heute noch nicht verstandesmässig erfassen. Aber wir schulen ja auch unsere nicht-physischen Sinne ständig weiter, so dass auch hier eine ständige Entwicklung und Ausdehnung stattfindet.

Insofern wird sich das Spiel verändern, seine Grundlage des LoA aber bleibt unverändert . Wenn ein 10Jähriger Schach spielt, so hat er ganz andere Strategien und einen anderen Durchblick als ein erwachsener, im Spiel geübter Mensch. Und da wir ja niemals an ein Ende kommen werden, haben wir unendlich viel Zeit, das zu lernen. Ohne Ziel, ohne Druck, in der jedem genehmen Geschwindigkeit und nach dem individuellen Verständnis.

Vergleiche ich diese meine Welt mit der von vor 20 Jahren, so kann ich sowohl meinen individuellen Fortschritt als auch einen globalen Fortschritt im Bewusstsein feststellen. Alles ist in ständiger Ausdehnung befindlich und ich finde es unglaublich spannend, ein Teil davon zu sein.

Lieben Gruss und danke für Deine Gedanken
Loa



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 16. Jan 2015, 09:55

Glücksfinder hat geschrieben:den Workshop habe ich gelesen, das muss ich erstmal wirken lassen. Wenngleich die Abschlussfrage natürlich sehr entlarvend ist : )


Hallo Glücksfinder,

diese Aussage verstehe ich nicht. :nachdenk: Magst Du mir das erklären?



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Glücksfinder » 16. Jan 2015, 13:22

lawofattraction hat geschrieben:Hallo Glücksfinder,
diese Aussage verstehe ich nicht. :nachdenk: Magst Du mir das erklären?

Was nützt es dem Philosophen, dass er all das Negative betrachtet? Nichts. Er kann es selbst nicht ändern, Kraft dem Gesetz der Anziehung verstärkt er es sogar und fühlt sich darüber hinaus auch noch sehr schlecht dabei. Ein nicht erstrebenswerter Zustand, der aber aufzeigt, wie wichtig es ist, seinen Fokus auf das Wohlfühlen durch postive Aspekte zu legen. Mit entlarvend meine ich also, es bringt nichts, sich das Leid der Welt auf die Schultern zu laden, außer dass man daran u.U. selbst zerbricht.
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 17. Jan 2015, 08:41

Glücksfinder hat geschrieben:Was nützt es dem Philosophen, dass er all das Negative betrachtet? Nichts. Er kann es selbst nicht ändern, Kraft dem Gesetz der Anziehung verstärkt er es sogar und fühlt sich darüber hinaus auch noch sehr schlecht dabei. Ein nicht erstrebenswerter Zustand, der aber aufzeigt, wie wichtig es ist, seinen Fokus auf das Wohlfühlen durch postive Aspekte zu legen. Mit entlarvend meine ich also, es bringt nichts, sich das Leid der Welt auf die Schultern zu laden, außer dass man daran u.U. selbst zerbricht.


Guten Morgen, Ihr Lieben, lieber Glücksfinder,

ich weiss nicht, ob Du die übersetzten Workshops liest oder ob Du darüberhinaus auch weitere Youtubeclips hörst. Dies Thema ist schon vielfach aus vielen Blickwinkeln erörtert worden. Gerade der WS, den ich gestern übersetzt habe, ist für mein Empfinden unwahrscheinlich tiefgründig. Je stabiler unser Wohlgefühl, je stärker wir auf einem hoch-drehenden Disk stehen, um so mehr Bereitschaft zeigen wir, auch das anzuschauen, was vordergründig betrachtet "negativ" ist.

Wegschauen, weil man von etwas "infiziert" zu werden fürchtet oder es nicht anschaut, weil die Angst dahinter steckt, dass das Negative verstärkt wird, ist ja dann der Fall, wenn man emotional stark involviert ist oder auch nicht sehr stabil in seinem Wohlgefühl steht. Dann bringen äussere Einflüsse leicht aus dem Gleichgewicht. Dann greift natürlich das LoA-Prinzip, dass das verstärkt wird, was man anschaut. Zu erkennen, wo wir stehen, ist wichtig und das, was wir durch Gefühls-Beobachtung lernen wollen.

Es ist natürlich vollkommen in Ordnung, sich dann Wohlfühlthemen zuzuwenden, wenn man erkannt hat, dass aufgrund der emotionalen Beteiligung das weitere Anschauen nichts Gutes bringt. Oder wenn man auf einer persönlicheren Ebene hier zum Beispiel feststellt, dass das Lesen des eines oder anderen Threads oder Beitrages die eigenen Zweifel oder Bedenken verstärkt und das sich nicht gut anfühlt.

Wer aber soll Lösungen schaffen? Wer ist Hilfestellung für die, die auf einem niedrigen Disk schwingen? Oft nennen Abraham das stabile Verbleiben im Vortex den Step 4. Das bedeutet, dass jemand auf einem konstant hoch-drehenden Disk bleiben kann, obwohl man negativ besetzte Ereignisse betrachtet. Dass also das hoch-schwingende Disk stabilisiert wird, statt durch Abwenden das Vermeiden zu üben. Es ist eine Gratwanderung, weil das Thema durch Vermeiden trotzdem betont wird. Nämlich dann, wenn es eine Bemühung "weg-von" statt "hin-zu" ist.

Als 2010 die Oil-Spill-Kathastrophe im Golf von Mexico geschah, erzählten Abraham, dass Jerry und Esther grossen Spass daran hatten, für das Problem Lösungen auszudenken. Idealerweise gibt es irgend jemanden, der die Lösungen findet. Und wenn sich viele Menschen darauf ausrichten, werden im Kollektiv auch Lösungen gefunden. Das ist Energie, die sich potenziert und letzendlich zu globalen Veränderungen führt. Wie sehr das beschleunigt werden kann, hat ja zum Beispiel deutlich der Mauerfall und die allgemeine politische Situation im Ostblock gezeigt. Hätten alle sich abgewandt und nicht an die Möglichkeit von Veränderung geglaubt, so wäre dieser explosionsartige Durchbruch nicht möglich gewesen.

Schauen nämlich alle weg, wird sich der Status Quo nicht verändern oder aber nur sehr schwerfällig in andere Kanäle gelenkt werden. Wenn aber viele Menschen aus dem Vortex heraus Problemlösungen suchen und finden, bekommt eine solche Lösungs-Energie ein enormes kollektives Momentum.

Auf einer eher alltäglich-persönlichen Ebene bedeutet das auch, dass man im Aussen keine Bedingungen an potentielle Störfaktoren stellt, dass sie nämlich verschwinden sollen, damit wir uns wohlfühlen, sondern dass man das Wohlgefühl trotz solcher Stör-Elemente findet.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Mausebeen » 17. Jan 2015, 11:40

Guten Morgen @ all


Beim suchen nach WS 133 , bin ich an 126 kleben geblieben und fand Er paßt auch zu diesem Thread.


Lieben Gruß Claudia :loveshower:
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 17. Jan 2015, 20:49

Ich wünsche allen einen schönen Abend!

Angesichts der jüngsten Diskussionen im Thread Reichtum, würde ich gerne eine Frage stellen, die thematisch besser hierher passt und diesen Thread meiner Meinung nach gut ergänzen würde.

Angenommen jemand ist ein A.... und setzt erfolgreich seine Ziele um! Ist diese Person dann im Alignment?

Falls ja, wären ethische Richtlinien demnach kein Kriterium das LoA erfolgreich anzuwenden, oder?

Es würde auch den Erfolg vieler Persönlichkeiten unserer Geschichte erklären, die mit grausamen Methoden Erfolg hatten.

Ich persönlich befürworte ausschließlich positive Methoden das LoA anzuwenden und möchte mich mit diesem Thema auch nicht länger als nötig beschäftigen.

Es geht mir aber ganz allgemein um eine bessere Verständnisgrundlage.

@Loa: Ich bedanke mich für deine Erklärung! Aus zeitlichen Gründen würde ich gerne morgen etwas dazu schreiben.

glg
Andre
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon lawofattraction » 17. Jan 2015, 22:14

Andre hat geschrieben:Falls ja, wären ethische Richtlinien demnach kein Kriterium das LoA erfolgreich anzuwenden, oder?


Hallo lieber Andre,

nein, das sind sie absolut nicht - und das ist ja das Phantastische am LoA. Es ist unparteiisch, urteilt nicht, hat keine Meinung, regelt nicht. Es ist ganz einfach ein Gesetz und gilt immer. Ohne im Geringsten bewertend einzugreifen. Das Einzige was gilt ist, das Gleiches Gleiches anzieht.

Ich finde diese Spielgrundlage einfach genial, da es keinen Richter braucht und keine Gerichteten hat. Das heisst, jeder ist für das, was er tut und was daraus resultiert, ganz alleine verantwortlich. Was könnte gerechter und regulierender sein?

Andre hat geschrieben:Angenommen jemand ist ein A.... und setzt erfolgreich seine Ziele um! Ist diese Person dann im Alignment?


Sie ist im Alignment mit ihren Wünschen, das heisst ohne Widerstand zum Wunsch. Egal, wie "schlimm" in den Augen anderer oder wie grausam oder unangebracht das Ziel sein mag.

Menschen, die Verwerfliches tun, haben sich selbst von der Quelle abgeschnitten. Sie sind nicht in Alignment mit dem Grossen Ganzen, mit dem Inner Being, mit der Quelle. Das haben sie selbst abgeschnitten, und diese Taten sind wahrscheinlich verzweifelte Versuche, irgend woher Wohlgefühl zu beziehen, da sie keine Verbindung mehr haben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon backagain » 17. Jan 2015, 22:34

Hallo Andre

Das Tröstliche für mich daran ist, dass diese Wunschenergie, die nicht aus Anbindung erfolgt, endlich ist.
(Und ja, es ist ein Trost....)

Im Unterschied dazu ist die Kraft, die aus der Anbindung ans Große Ganze folgt, unendlich und zeitlos.
Das Glück, das ich im Zustand völliger Anbindung erfahre, hat nicht mehr mit Raum und Zeit zu tun. Und lässt einen Teil von mir sich unsterblich fühlen.

Der Rest, über den wir hier nicht reden wollen..... geht immer wieder vorbei.
Und alle Bösewichte dieser Welt haben permanent Angst, dass ihnen die Energie ausgehen könnte. Weil sie eben nicht aus der Quelle schöpfen.
Gerade deswegen müssen sie ja mit so immensem Druck ihre Ziele durchsetzen.

Unsereins kann sich entspannt zurücklehnen und den Vögeln beim Fliegen zusehen und das Leben schön finden. (Und sich daran freuen, dass es nie zu Ende geht....für einen Teil von einem jeden....)

In diesem Sinne wünsche ich eine entspannte Nachtruhe

B.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: Manifestation ohne Alignment?

Beitragvon Andre » 29. Jan 2015, 19:24

Hallo alle zusammen!

Zur Information für alle die zuletzt diesen Thread mitverfolgt haben. Die Themen werden nun in diesem Thread fortgesetzt:

abraham-hicks/interaktion-des-physischen-und-des-nicht-physischen-t2166.html

Noch einen schönen Abend,
Andre
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