Lösungssuche im Außen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Lösungssuche im Außen

Beitragvon katgirl » 1. Jun 2011, 15:54

Ich habe eben ganze Batterien von Wunschraketen abgeschossen, glaub ich.
Das war das volle Contrast-Programm für selbst kreierte (Co-)Abhängigkeit. :hä:
Kurz vor Ladenschluß kam Mitarbeiter und moserte rum wegen Geld.
Er begründete sein Verlangen damit, daß das Kind (30 Jahre, Einzelkind) sein Bafög zurückzahlen muß.
Weitere Gründe waren, daß das Kind trotz Studium keinen "passenden" Job findet und sie als Eltern Umzüge, Bewerbungskosten, Autos und nun auch noch die Bafög-Rückzahlung finanzieren müssen, weil Kind das ja nicht kann.
Das Kind ist sehr anspruchsvoll und hat es bisher nie lange in einem Job ausgehalten, was zu mehreren Umzügen quer durch die gesamte Bundesrepublik führte, die Eltern wollen nur das Beste für das Kind (Nebenbemerkung zum Zusammenhang).
Ich stand nur da, mein Blutdruck stieg und ich sagte mir immer zu "Bleib bei Dir!" "Bleib bei Dir!"
Nach einigen kurzen negativ Gedanken, kam mir die Erkenntnis.
Irgendwas oder wer schrie innerlich zu mir:
Sie hin! Sie verdammt noch mal hin!
So sieht Co-Abhängigkeit aus. Das ist verkrampfte Lösungssuche im Außen. Das ist voll Mist.

Und ich antwortete Mir: So abhängig will ich nie nie nie sein. Nie Nie Nie.
Als er weg war, haben wir uns nur sehr kurz darüber unterhalten mit dem Ergebnis, daß wir absolut nichts mit Bafög zu tun haben; ich hatte mich da schon wieder recht gut im Griff.
Es wurde ein Spinnennetz von gedanklichen Abhängigkeiten aufgebaut, daß ein eigenständiger Lösungsversuch nicht mehr möglich scheint.
Probleme, die von irgendwoher auftauchen (Bafög) werden nun wieder nach Außen zu unbeteiligten Dritten transportiert, die sich dieses Problems annehmen müssen.
Es war genau dieses ewige Denkmuster: Er denkt, er wird schlecht behandelt, die Welt ist ungerecht; dann kommt ein Problem und dieses Problem wird weitergereicht zum nächsten; und immer der gleiche Kreislauf.

Die Gleichung ging bisher auf.
Aber dieser Dritte hat sich anders entschieden und regt sich nicht mehr auf und läßt diese Probleme bei dem, der sie angeschleppt hat. Dieser Dritte nimmt die Probleme nicht mehr ab. Dieser Dritte kann diese Probleme nicht mehr hören, weil sie auf einer anderen Frequenz gefunkt werden.

Ich habe dann erst mal Fokus abgezogen und werde gleich noch eine Medi hinterherschieben.
Nach dem Schreiben ist mir dieses Problem so egal!

Diese zusammenhanglose Situation war nach dem ersten Schreck so irrwitzig. Ich habe immer nur dieses Drängen gespürt, daß ich mir dies jetzt ganz genau ansehen soll und mir die Frage beantworten soll, ob ich auch so abhängig sein will.

LG
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon katgirl » 1. Jun 2011, 16:31

Und ich habe mir ganz ganz fest vorgenommen:
Ich sage und denke mir erst wieder was zu einem Problem, wenn ich wieder klar bin.
Bis dahin halte ich den Mund und lege das Thema zur Seite.
LG
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon katgirl » 1. Jun 2011, 18:05

Die letzten 2 Tage habe ich mir den Kopf zermartert;
'Was mache ich, wenn ich wieder in eine Kontrastsituation komme?
Fallen mir dann die richtigen Schritte ein?
Wie merke ich mir Abraham am besten?
Was mache ich, wenn mir nichts einfällt und ich abrutsche?'

Heute: Ich muß gar Nichts machen! Nichts! Ich muß nur bei mir bleiben!
LG
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon Birdie » 1. Jun 2011, 21:03

Finde ich interessant, liebe katgirl,

wie schnell es geht, dass man sich über Probleme Gedanken macht, die mit einem selbst doch überhaupt nix zu tun haben und wie schnell man sich da reinziehen lässt.
Dies schnell zu erkennen und daraus zu lernen - genau das ist es!

Es ist so "normal" Probleme weiterzureichen,
Ich frage mich auch mehrmals am Tage : bin ich noch bei mir?
Mache ich etwas weil ich mich indirekt drängeln lasse oder die alte Schiene fahre?
oder bin ich echt ?
Die gefühle geben ja die Antwort,
Su
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon Ramona » 2. Jun 2011, 07:41

Hallo Katgirl, kann es sein dass du mal unbewusst gedacht hast, du kannst ihm nicht genug zahlen ?
Und diese Bafög Geschichte ist nur der Weg deiner Gedanken?
Und natürlich seiner, denn er muss ja gedacht haben dass er nicht ausreichend Gehalt erhält?

Mein Mitarbeiter XY hat immer genug Geld um seine Familie gut zu versorgen, das kann man ja schon generell wünschen ?
Wobei du natürlich recht hast es ist nicht dein Problem oder deine Verantwortung.
Liebe Grüsse
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon Maria » 2. Jun 2011, 08:24

Hallo Ihr Lieben,

in den letzten Wochen fällt mir auf, wie oft und gerne ich in der Vergangenheit nach "Warum?" gefragt habe... Also Ursachenforschung betrieben habe. - So in etwa: 'Was habe ich gedacht, dass es sich manifestieren konnte? Bin ich gerade in einer ähnlichen Verstrickung?..'

Jetzt spüre ich jeden Morgen in die Gefühle hinein, die ich gerne öfter haben will (Liebe, Freude, Zufriedenheit). Tagsüber merke ich, dass ich andere Gefühle habe - dann unterbreche ich mich bei der Warum-Frage bzw. gebe mir die ultimative/einzige Antwort:

Warum? - Weil ich nicht häufig genug im Vortex war/bin! :five:

Wie komme ich schnell dahin?
Der Himmel ist echt super blau. Ich liebe dieses helle Licht und die kräftigen Farben. Ich liebe diese Jahreszeit, ich liebe diese Stimmung in der Natur. Ich liebe das Zwitschern der Vögel. Ich liebe wie sie fliegen...usw.

Ich gebe zu das bringt mich zwar nicht immer gleich in den Vortex, aber meistens recht nahe und auf alle Fälle wieder näher an die Gefühle die ich haben will. Mehr an intellektueler Gedankenleistung braucht es nicht...Sehr einfach - zu einfach sagt manchmal mein Verstand - dem ist langweilig :teuflischgut: !

Das darf alles sein, denn mir geht es so gut wie nie in meinem Leben! :gvibes:

Ich wünsche Euch einen supertollen Feiertag!

Herzliche Grüße

Maria
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon labelle » 2. Jun 2011, 08:34

Guten Morgen Ihr Lieben,

geht es Euch denn auch so, dass es so schwierig ist, bei sich zu bleiben wenn Menschen um einen herum so - sagen wir mal anstrengend, und nicht gerade freundlich sind.-
Ich finde es sehr schwer bei mir zu bleiben, es gelingt mir immer besser, aber nach manchen Tagen, hab ich dann fast keinen Bock mehr, aber dann bin ich zum Glück wieder in meiner Mitte!!!!!!!!!!!!
Und wenn ich sehe wie einfach manche leben, lästernd unterwegs sind und die werden, auch noch als sympathisch empfunden, und :rleye: .............
Also da muss ich mich dann zu Hause echt runterholen, weil ich das dann ungerecht empfinde, das verstehe ich dann überhaupt nicht.

Einen schönen sonnigen Tag
labelle :kuss:
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon fun » 2. Jun 2011, 08:38

liebe maria

:danke: wie schööhööön !

und auf die alte "warum-ich-das-alles-mitmachen-musste" -frage habe ich jetzt meist nur noch eine antwort :
damit es mir jetzt soooooooooo gut geht :loveshower:

alles liebe
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon Ramona » 2. Jun 2011, 09:15

labelle hat geschrieben:Guten Morgen Ihr Lieben,

geht es Euch denn auch so, dass es so schwierig ist, bei sich zu bleiben wenn Menschen um einen herum so - sagen wir mal anstrengend, und nicht gerade freundlich sind.-
Ich finde es sehr schwer bei mir zu bleiben, es gelingt mir immer besser, aber nach manchen Tagen, hab ich dann fast keinen Bock mehr, aber dann bin ich zum Glück wieder in meiner Mitte!!!!!!!!!!!!
Und wenn ich sehe wie einfach manche leben, lästernd unterwegs sind und die werden, auch noch als sympathisch empfunden, und :rleye: .............
Also da muss ich mich dann zu Hause echt runterholen, weil ich das dann ungerecht empfinde, das verstehe ich dann überhaupt nicht.

Einen schönen sonnigen Tag
labelle :kuss:


Ja mir geht es oft so, deswegen ziehe ich mich auch so viel zurück in meine spirituellen Hörbücher etc.
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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon lawofattraction » 2. Jun 2011, 09:25

katgirl hat geschrieben:Und ich antwortete Mir: So abhängig will ich nie nie nie sein. Nie Nie Nie.


Hallo Kat,

es gibt bei der Sache zwei Ebenen. Einmal die, dass jemand kommt und Dir als unbeteiligter Dritter praktisch die Verantwortung für die eigenen Probleme in die Schuhe schieben möchte - wobei das ja ziemlich gerne gemacht wird. :teuflischgut:

Was ich aber, wäre ich Du, viel interessanter finde für die Betrachtung ist die Tatsache, dass Du ein schwingungsmässiges Match dazu warst, dass er bei Dir etwas abladen wollte. Anderenfalls wäre er nämlich nicht zu Dir gekommen, weil Du dann schwingungsmässig für ihn nicht "sichtbar" gewesen wärst. :shock:

Ob Dein obiges Zitat Dir dazu Information gibt, auf welcher Ebene das der Fall war?

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Lösungssuche im Außen

Beitragvon katgirl » 2. Jun 2011, 10:26

Liebe Loa,
ich glaube schon, daß ich ein Schwingungs-Match gewesen bin oder vielleicht auch nur ansatzweise hatte.

1) Mußte ich mich zwangsläufig abrechnungstechnisch und gedanklich mit ihm diese Woche schon beschäftigen.

2) Hast Du mir geholfen die Kommunikations-Gedankengänge zu verstehen, was ganz toll war. :danke: Diese Kommunikationsgedanken und "Kommunikations-Schwingung" war auch noch da.

3) Hat mich diese Woche jemand gewaltig in den Hintern getreten und mir eingebläut, daß ich die Lösungen nicht im Außen suchen soll, sondern mich wieder auf mich konzentrieren und drinnen gucken muß. Dieser jemand knipst immer mal wieder den 'Licht'schalter an, wenn ich wieder mal im dunkeln jammern will. :oops:

Ja und das hat sich dann als Essenz des Ganzen so dargestellt und zu einer ganz ganz großen Erkenntnis geführt:
Ich habe vor Abraham auch diese Abhängigkeiten aufgebaut oder besser sie am Leben erhalten.
Aber frei sein, sich nur auf sich konzentrieren; daß fühlt sich millionenfach besser an.

Liebe Loa, Du hast mir letztens geantwortet, daß alles momentan so 'komisch' ist, weil es sich trennt. Das was nicht mehr zu mir paßt geht und neues kommt dazu. Und ich muß mich entscheiden, will ich am Alten festhalten oder will ich Neues/Besseres Zulassen.

Ich habe das gestern als Spiegel meiner alten Verhaltensweisen empfunden. Ich weiß nicht woher diese Spiegelgedanken kamen, aber sie waren da und ich stand neben mir. :102:

Ich lasse das jetzt so stehen und mache mir darüber keine weiteren Gedanken (das machen sich nämlich andere um mich rum die Woche über genug).

Aber immer wieder zu spüren, da tut sich was; das hast Du irgendwie ausgelöst; es ist halt noch nicht so ganz das Wahre, aber bist das, die verändert; ist schon grandios genug. Wenn ich jetzt noch etwas Konstanz reinbringe und den Kurs richtig halte, klappt das schon.
:genau:
LG
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