Loslassen aber wie?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Loslassen aber wie?

Beitragvon Rainbow-child » 29. Mär 2011, 17:00

Hallo ihr Lieben,

merk im Moment gerade, dass es mir schwer fällt alte Kamele loszulassen, obwohl ich ja weiß, das das Alte erst verschwinden muss, bevor was Neues in mein Leben treten kann.
Wie macht ihr das?
Okey einfach den Blickwinkel verändern, wäre sehr einfach, es funktioniert nur nicht immer so einfach.
Würde mich interessieren, wie ihr damit umgeht, wenn ihr das Gefühl habt festzuhängen.

Herzliche Grüße
Rainbow-child
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Re: Loslassen aber wie?

Beitragvon ZaWo » 30. Mär 2011, 07:09

Hallo Rainbow-Child,

du fragst ja sehr pauschal. Grundsätzlich, wenn ich merke, ich kann etwas nicht loslassen, dann erlaube ich mir genau dies. Ich lasse also zunächst mal das Loslassen-Müssen los. Gerne setzte ich mir dann auch einen Erlaubniszeitraum, wie "Mindestens die nächste Woche bleibe ich genauso, wie ich jetzt bin und mache es mir solange gemütlich." - als Beispiel, "Und dann entscheide ich vielleicht neu." Ich verenge damit meinen Denkenszeitraum und erfahrungsgemäß entscheide ich später nochmal genauso. Eine Positiv-Bestandsaufnahme des Jetzt tut mir dann auch immer gut. Ich habe Loslassen so ziemlich aus meinem Wortschatz gestrichen und durch Aufgeben und "Kann mich mal sonstwo..." ersetzt. Komme ich besser mit klar.

obwohl ich ja weiß, das das Alte erst verschwinden muss, bevor was Neues in mein Leben treten kann.


Ich glaube, da geht es wohl tendenziell noch um Mangel und eine Pseudo-Regel. Ist doch kein Wunder, dass du nicht loslassen kannst, wenn du erst aufräumen willst. Vermutlich tappst du da gerade in die Tücken des Vergebens. Ich würde es auch so krass mir selbst gegenüber nicht formulieren. Kannst du denn das wirklich wissen? Vielleicht kommt das Neue schon, wenn das alte zwar noch da ist, aber dich nicht mehr stört oder vielleicht existieren beide auch für gewisse Zeit nebeneinander?
Umgekehrt erscheint es mir richtiger: Wenn das Neue hereinkommt, wird das Alte weichen.

Es kann dir doch egal sein, was das Alte macht, wenn das Gewollte erscheint. Konzentriere dich auf das Neue. Das Alte kümmert sich schon um sich selbst. Tut es sowieso. Du musst bzw. kannst (!) Altes nicht aufräumen. Das ist doch gerade so besonders schön am LoA.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Loslassen aber wie?

Beitragvon lawofattraction » 30. Mär 2011, 07:49

ZaWo hat geschrieben:Ich glaube, da geht es wohl tendenziell noch um Mangel und eine Pseudo-Regel.


Hallo Rainbow und ZaWo,

jep, das ist eine alte Eso-Regel - sozusagen einen Raum schaffen, der benötigt wird, um das Neue herein zu lassen. Das in sich ist schon ein Mangelgedanke, ist doch im Universum alles im Überfluss vorhanden. Auch Raum für das Neue. In unseren Gedanken und in unserer virtuellen Realität und letztendlich in der manifestierten Realität. Das Alte kann ruhig so lange in der Ecke sitzen, wie es will. Irgendwann wird es da schon verschwinden oder verkümmern. :clown:

Viel wichtiger erscheint mir in dem Zusammenhang aber der Gedanke des Step 1, denn damit erschaffen wir doch das Neue. Und zwar jedesmal, wenn wir das ungeliebte Alte betrachten. It´s done, it´s done. Also wartet alles dort bereits im Vortex. Bereit erfahren zu werden und sich zu manifestieren. Im Masse, wie wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten und uns darauf freuen, lassen wir auch das Alte los. Loslassen ist lediglich eine andere Variante der Fokus-Veränderung. Konsequent die Aufmerksamkeit von dem abziehen, was die schlechten Gefühle verursacht.

Und schwupp, bist Du im Vortex, liebe Rainbow. :vortex:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Loslassen aber wie?

Beitragvon Kia » 30. Mär 2011, 13:25

Liebe Rainbow,

bei mir ist es im Moment so, dass ich durch das viele Atmen üben täglich jeden Tag ALLES loslasse. Zunächst war es ein paar Wochen mit gewissen Ängsten verbunden, dass dann nichts mehr da ist – einschliesslich mir selbst, also dass auch ich nicht mehr da bin. :oops:

Das ist natürlich Unsinn. Das, was zu dem Göttlichen Sein eines jeden Wesens gehört bleibt ja immer, sogar nach dem sogenannten physischen Sterben.

Und das, was nicht zum meinem individuellen, einzigartigen Sein gehört, das ist ja nur gut, dass es im Äther wieder verschwindet.

Viele Kopfkonzepte, wie ich selbst oder andere Menschen zu sein hätten, was sie zu tun hätten, zu denken hätten u.s.w., all das ist völlig weg und mein Leben ist so viel einfach und freudiger geworden.

Also, kannst Du keinen Fehler machen. Du kannst ja sowieso nur Moment für Moment im JETZT sein – mit diesen Augen von Source-Energy fokussierst Du – und so erschaffst Du.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Loslassen aber wie?

Beitragvon Kia » 30. Mär 2011, 13:28

PS: Das was meine Vorrednerinnen sagen, stimmt völlig. Also ich erlebe das laufend, dass Neues hereinkommt und Altes noch ein bisschen da ist vorübergehend und dann stirbt, wegen Energiemangels, weil ja die Aufmerksamkeit weg ist, geht die Sache/Person weg. Aufmerksamkeit ist Energie, die erschafft.

Mich erleichtert das auch, dass

lawofattraction hat geschrieben:ZaWo hat geschrieben:
Ich glaube, da geht es wohl tendenziell noch um Mangel und eine Pseudo-Regel.


diese alte Mär nicht stimmt. Eigene Erfahrungen haben das ganz klar widerlegt.
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Re: Loslassen aber wie?

Beitragvon Kia » 30. Mär 2011, 13:41

Lilly schrieb im Thread Virtuelle Realität, am 9. März

" Widerstand ist Identifikation. D.h. wenn ich mich mit etwas total identifizere (Rolle!), dann klebe ich dran.

Alles was ich denke: ICH BRAUCHE DAS! Holt Widerstand hervor. Und davor gab es immer den Gedanken der Identifikation.

Zweites: Intiution stimmt immer und ist die Brücke zum Vortex (Inner Being). Die Stimme wird stärker, je mehr ich auf sie höre. Und umso klarer wird sie auch. Sie ist die Brücke zur eigenen Macht.

Der Vortex-Partner, die Vortex-Millionen, die Vortex-Gesundheit, die Vortex-Realtiät erfüllt sich, sobald ich meine eigene Freiheit lebe. Dann überschneidet sich die Matrix in Echtzeit. Ich stehe außerhalb und stehe drinnen. Es geht immer nur um mich. Ich muss nicht lernen, andere durch die Augen der Source zu sehen, denn wenn ich selbst verbunden bin, BIN ICH. Das BIN ICH hat keine Beschreibung nur ungeheure Kraft.

D.h. es ist ein ewiges Loslassen OHNE Absicht. " (meine Hervorhebung)

Ewiges Loslassen heisst jeden Moment alles Loslassen.
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Re: Loslassen aber wie?

Beitragvon Rainbow-child » 3. Apr 2011, 19:39

ZaWo hat geschrieben:Es kann dir doch egal sein, was das Alte macht, wenn das Gewollte erscheint. Konzentriere dich auf das Neue. Das Alte kümmert sich schon um sich selbst. Tut es sowieso. Du musst bzw. kannst (!) Altes nicht aufräumen. Das ist doch gerade so besonders schön am LoA.
Lieber Gruß
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Danke, liebe ZaWo, diese Worte haben mich losprusten lassen. Ja, so einfach kann es sein. Ich find euch einfach spitzenmässig gut. Hab mich sinnlos angestrengt das Alte loszulassen. Einfach Fokus wechseln, es verkümmert von allein, wie auch LOA schreibt. :teuflischgut:
lawofattraction hat geschrieben:Viel wichtiger erscheint mir in dem Zusammenhang aber der Gedanke des Step 1, denn damit erschaffen wir doch das Neue. Und zwar jedesmal, wenn wir das ungeliebte Alte betrachten. It´s done, it´s done. Also wartet alles dort bereits im Vortex. Bereit erfahren zu werden und sich zu manifestieren. Im Masse, wie wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten und uns darauf freuen, lassen wir auch das Alte los. Loslassen ist lediglich eine andere Variante der Fokus-Veränderung. Konsequent die Aufmerksamkeit von dem abziehen, was die schlechten Gefühle verursacht.

Wieso komm ich da bloß nicht selber drauf? Wo ich doch so gern die Leichtigkeit lebe.
Naja manchmal hakts halt.
Schön das es euch alle hier gibt. Mit eueren Tipps kommt man schnell wieder in den Vortex, denn herzhaft über sich selber lachen, ist schon der 1. Einstieg in das Vortex-Feeling, hab ich bemerkt. Dabei kommt wieder die Freude auf.
Kia hat geschrieben:bei mir ist es im Moment so, dass ich durch das viele Atmen üben täglich jeden Tag ALLES loslasse. . Das, was zu dem Göttlichen Sein eines jeden Wesens gehört bleibt ja immer, sogar nach dem sogenannten physischen Sterben.
Und das, was nicht zum meinem individuellen, einzigartigen Sein gehört, das ist ja nur gut, dass es im Äther wieder verschwindet.
Kia

Wie übst du das mit den Atmen, liebe Kia? In dem du beim Ausatmen "loslassen" denkst?
Würde mich sehr interessieren. ich danke dir schon für die Antwort.

Danke für all eure Antworten, die Leichtigkeit ist wieder mein, wie schön. :loveshower:

Herzliche Grüße an euch alle :bussi:
Rainbow-child
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Re: Loslassen aber wie?

Beitragvon Kia » 3. Apr 2011, 21:05

Liebe Rainbow

entweder ich übe mit der CD Getting into the Vortex 15 Minuten oder ohne die CD tiefe Atemzüge auf 1,2,3 zählen Einatmen und auf 5 zählen Ausatmen. Etwa doppelt so lang ausatmen wie einatmen. Und nach dem Ausatmen warten bis der Atem von allein wieder kommt, also nichts forcieren. Für mich ist es auch wichtig in den Bauch zu atmen. Das Denken - das manchmal mit Widerstand verbunden ist - hört auf und ich fühle mich im Sein.

Lieben Gruss

Kia
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