LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 9. Apr 2017, 09:11

Ihr Lieben, ich weiß das einige von euch mit Hunden und Haustieren leben. Mich beschäftigt zur Zeit folgende Frage​:
Inwieweit beeinflusst mein wünschen das sehr konkrete Verhalten meines Hundes?
Ich habe seit drei Monaten meine Spanierin Kim, die knapp 2 Jahre alt ist und wo eine dicke Portion Podenco, sprich sehr eigenständig jagende Hunderasse drin steckt.
Sie ist in jeder Hinsicht ein Schatz, aber draussen scant sie alles nach wild und spuren ab. Und unangeleint startet sie durch u kommt in Jagdrausch. Ich bin Recht erfahren in Sachen Hundetraining und vor Abraham hätte ich folgendes gemacht: Aktivitäten mit dem Hund aufgebaut, die seine Bedürfnisse ein Stück weit befriedigen ( Suchearbeit, Apportieren​ ua.) Dann hätte ich geschaut, wo ich sie kontrolliert jagen lassen kann, zB Anzeigeverhalten belohnen, hetzen dagegen verbieten. Die Idee dahinter ist also mit dem Hund zu arbeiten und seine Interessen aufzugreifen und irgendwie händelbar zu machen. Das ist richtig richtig viel Trainingsarbeit!
Oder.....Schaue ich mir gerade die falsche Facette meines Hundes an? Verstärke ich ein Verhalten, das sich mildern würde wenn ich es weniger beachte? Sollte ich von meinem Hund imaginieren wie er wild u Spuren nur wenig beachtet um mir dann seinen Ball zu bringen? Was denkt ihr?
Habt ihr eigene Erfahrungen dazu?

Liebe Grüße von Mik, die gerade an der Nordsee ist und komische Gefühle hat, wenn ihr Hund so weit entfernt läuft
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Birdie » 9. Apr 2017, 10:32

Hallo Mik,
ich habe zwar keine Vierbeiner mehr, aber ich würde spontan meinen, dass du das natürliche Verhalten deines Hundes nicht unterdrücken solltest oder es überhaupt kannst, ohne dass das Tier Schaden nimmt. Ich denke Spuren suchen und jagen ist für deinen Hund ja Lebensfreude pur.
Ich finde, was du an Maßnahmen beschrieben hast (Training mit Sachverstand und Hundeverstand) klingt sehr gut.

Zusätzlich sich vorzustellen, dass immer alles super laufen wird mit dem Hund, zur Setz Zeit der Wildtiere z.B. usw.
LG,
Birdie, die sich sehr gut vorstellen kann (/aus früheren Erfahrungen) wie du dich fühlst wenn dein Hund gaaanz weit voraus läuft (und deren Star gerade die Computermaus zerlegt -mit sehr viel Lebensfreude :kniefall: )
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 9. Apr 2017, 12:29

Hallo Birdie :danke:
Für deine Antwort!
Unterdrücken ist keine Option! Das wäre das gewaltsame reagieren auf den Jagdtrieb.
Eigentlich bewege ich mich in meinen Überlegungen zwischen einem Training, also einer bestimmten Art mit dem von mir beobachteten (focussierten) Verhalten umzugehen und der Überlegung ob der Hund Jagdverhalten zeigt, weil ich diese Facette seines Verhaltens beobachtet habe und mich damit beschäftige.
Die herkömmliche Sichtweise ist: ein Jagdhund ist ein Jagdhund, ist ein Jagdhund, bleibt ein Jagdhund.
Ich habe aber mit meinem 2. Hund die Erfahrung gemacht, dass sein rassebedingter Schutztrieb ( es war ein Hovawart) viele Jahre bestand. Ich war der festen Überzeugung, das man dieses Verhalten managen kann, aber ansonsten fester Bestandteil dieses Hundes ist. Als Ich den Hund dann mit in die Therapiehundearbeit einbezogen habe, war dieses Verhalten störend. Durch positive Verstärkung könnte ich sie zunächst daran gewöhnen, dass Menschen den Arbeitsraum betraten ohne das sie von ihr bewacht würden und die Situation war ganz gut. Später ist mir bewusst geworden, dass sie mehr u mehr alle Schutzhundeeigenschaften verloren hat. Sie hat auch zuhause in den letzten 4 Jahren ihres Lebens nicht mehr angeschlagen.
Es war aber keine bewusste Realitätsgestaltung von mir. Damals hielt ich das gar nicht für möglich. Ich hätte vorher aber auch fest behauptet, dass dieses Rassetypische Verhalten nicht nennenswert veränderbar ist.
Im Nachhinein denke ich aber doch, dass es mit meinen veränderten wünschen u Erwartungen zu tun haben musste.
Und nun suche ich nach Hinweisen, ob das auch mit meinem Jagdhund gelingen kann.
Ob euch das schon mal gelungen ist oder ob ihr es schon mal bewusst versucht habt und wie ihr bis zur Realisierung mit dem Verhalten umgegangen seid.

Schönen Sonntag von der herrlichen Nordsee
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Birdie » 9. Apr 2017, 16:20

Liebe Mik,
jetzt verstehe ich es....dauert bei mir immer etwas.
"Unterdrücken" war etwas unglücklich ausgedrückt, so meinte ich es natürlich nicht.

Was du von deinem Hovawart schreibst klingt wie ein guter und brauchbarer Ansatz.
Ich bin manchmal im Zweifel, ob ich durch meinen Fokus auf ein bestimmtes Verhalten eines meiner Vögel, dessen Verhalten nicht doch mit beeinflusse - vielleicht sogar mehr als mir bewusst ist. Das Tier zeigt ein Problem, in dem Fall ein gesundheitliches.....wäre das Problem vielleicht geringer, wenn ich nicht darauf achten würde?
Das könnte gut so sein.

Ja, dann fände ich persönlich diesen Ansatz gut, den Fokus von Jagdhund sanft zu verschieben. Du hast es ja schon einmal gemacht, wenn auch nicht absichtlich.
Mit Vögeln ist es schwieriger, da sie völlig anders kommunizieren und meine noch dazu von Haus aus Wildvögel sind.Ich bin dabei mir anzugewöhnen, den Fokus ganz abzuziehen von einem Tier das "unerwünschtes" Verhalten zeigt. Damit fahre ich am besten -bis jetzt.
Eine Herausforderung ist Fräulein Susie, die Arthrose hat und die ich mir nicht als leidend oder krank vorstellen möchte, es aber doch immer wieder tue, wenn ich sie steifbeinig herumstaksen sehe...

Liebe Grüße vom Rande der strahlenden Hauptstadt
Birdie
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 10. Apr 2017, 13:16

Hallo Birdie und all,
Das leidige Thema mit dem beobachten von dem was ist........
Und wenn die humpelnde oder jagende oder schmerzende Beobachtung sich so aufdrängt..... Grrr
Deshalb brauche ich auch eine Krücke, eine Übergangsidee sozusagen.
Bei meinem Terrier war es b einer Ellbogenarthrose die Massage. Mit 9 Jahren war der Ellbogen so starr und schmerzhaft das ich dachte, das wars mit fröhlichem Hund. Eine über mehrere Wochen täglich angewandte Massage, zusammen mit der wachsenden Zuversicht, dass sie bald wieder tobt und spielt, haben es gebracht. Sie hatte noch 4 gute Jahre mit leichtem humpeln aber schmerzfrei.
Das sind die Erfahrungen, die mir auch jetzt Zuversicht geben.
Aber damals mit viel handeln verbunden.
Gehts nicht auch leichter??

Lg Mik
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon katgirl » 10. Apr 2017, 14:05

Hallo Mik,
Mik hat geschrieben:Aktivitäten mit dem Hund aufgebaut, die seine Bedürfnisse ein Stück weit befriedigen ( Suchearbeit, Apportieren​ ua.) Dann hätte ich geschaut, wo ich sie kontrolliert jagen lassen kann, zB Anzeigeverhalten belohnen, hetzen dagegen verbieten.

und warum machst Du das nicht?
Für mich klingt das besser als einen "gelangweilten" Hund an Langeweile gewöhnen zu wollen.
Mik hat geschrieben:Sollte ich von meinem Hund imaginieren wie er wild u Spuren nur wenig beachtet um mir dann seinen Ball zu bringen?
Wenn Du Hund wärst, was würde Dir als Hund mehr Spaß machen? Der Ball oder diese gut riechenden Spuren?

Du musst Deinen Hund nicht ändern, sondern Du musst Deine bestehende Sichtweise über Deinen Hund ändern. Im Moment versuchst Du sein Verhalten zu ändern damit Du Dich besser fühlst.

Es gibt einen schönen Workshop wo eine gehbehinderte Frau monatelang versucht hat sich gesund zu sehen und zu fühlen und dann resigniert aufgibt. Und Abraham erklärten ihr, dass das so nicht funktioniert, weil ihr gesunder Zustand einfach zu weit von ihrem jetzigen entfernt war.
Ganz pragmatisch fingen Abraham dann an ihr zu zeigen, wie sie ihre Krücke wertschätzen und sich so in der bestehenden Situation besser fühlen kann.

Du hast also einen Hund, der intelligent und selbstbestimmt handeln kann. Du hast einen Hund, der Dich nicht braucht, um sich zurecht zu finden. Du hast einen Hund, der absolut fit und vital ist und der begierig auf Kopfarbeit ist. Du hast einen Hund, der ein prima Spürhund wäre und Spaß daran hätte.
Das einzige, was Dir und Deinen Ideen für Deinen Hund im Weg steht, ist der Gedanke, dass er zu weit weg rennt, wenn er jagt. Das kannst Du natürlich nicht mehr kontrollieren und Du fühlst Unsicherheit, die Du auf Deinen Hund überträgst.

Dein Hund hat ein eigenes IB. Dein Hund hat eine eigene Führung. Dein Hund ist intelligent und hat eine gute Spürnase. Wenn ihn seine Spürnase wegführt, kann sie ihn auch genauso gut zurück leiten. Dein Hund hat ein eigenes IB, was ihn in Sicherheit sieht und Sicherheit für ihn will. Du willst das auch! Dein IB will das auch. Ihr wollt alle für ihn Sicherheit. Ist das nicht großartig wie viel Sicherheits-Energie plötzlich da ist, auf die ihr, Dein Hund und Du, zurückgreifen könnt? ...

Und wenn Dir eine Schleppleine und Sucharbeit im Moment ein besseres Gefühl geben, dann ist das doch in Ordnung.

Liebe Grüße (von katgirl, deren Hundeerfahrungen extrem lange zurück liegen und die lieber mit Dauerschnurrern schmust)
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Birdie » 10. Apr 2017, 15:59

Katgirl :danke: , das hast du wunderbar formuliert und auch ich nehme davon etwas für meine lieben Tierchen mit. :ros:

Einen Weg suchen, der weniger Widerstand in sich trägt. Das kann auch konventionelle Behandlung sein, genau wie Abraham das öfter beschrieben haben.

Liebe Grüße
Birdie
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 11. Apr 2017, 11:14

Moin moin
:danke: katgirl für den Link. ( Allein wegen Abraham lerne ich mehr und mehr Englisch. Angefangen hat es, als ich unbedingt die Donald Trump Workshops verstehen wollte. Und jetzt fällt es mir immer leichter😁)

Aaaalso,.... ja ich möchte das der Hund gerne etwas mit mir macht! Und du hast vollkommen recht, die Alternative kann nicht sein, dass der Hund gelangweilt neben mir herläuft.

Es wäre sehr schön,..
- ohne Leine gemeinsam draussen am Strand viel Spaß miteinander zu haben. Zu rennen, plötzlich die Richtung zu wechseln, interessante Dinge gemeinsam untersuchen, um das Spielzeug zergeln, leckerchen im Sande​ suchen, anderen Hunden begegnen,
Und und und
- an der langen Leine entspannt durch die Dünen zu trödeln. Jeder macht und guckt für sich was ihn interessiert, in Sicherheit verbunden durch eine lange 8m flexible Leine :pfeif: :pfeif: :pfeif:

In dem Abraham Zitat geht es um kämpfende Hunde und das dies auch eine Message für die Menschen ist.
Was ist hier die Message?
Ich folge meiner Freude ohne Angst?
Dieser sicherheitsgedanke dockt bei mir an. Ich beneide manchmal Eltern und Tierbesitzer, die ein Vertrauen haben und laufen lassen können.
Aber IB hin oder her, es gibt auch Grenzen, oder? Ich lasse mein Kleinkind nicht auf die Straße laufen, in der Hoffnung dass alle Autos rechtzeitig bremsen. Und ich lasse meinen Hund ungern loslaufen in der Hoffnung das es da keine Strassen, Jäger usw gibt. An dem Punkt bin ich wobbelig, dass merke ich deutlich.

Liebe Grüße von Mik


Gestern hatten wir schon so einen Spielenachmittag am Strand :loveshower: :kgrhl:
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon lawofattraction » 12. Apr 2017, 07:04

„Usually the intentions of the beasts are misunderstood by humans who would like to superimpose their intentions over theirs.

But there are a lot of innate characteristics in the beasts of your planet that are part of who they are for the continuation of their existence, you see.“


Guten Morgen, Ihr Lieben,

ein interessanter Thread, zu dem ich einmal Devils´s Advocate spielen möchte: Abraham sagen ja, dass wir in niemandes Realität kreieren können, und das schliesst Menschen ebenso wie auch Tiere ein, die Ihr eigenes Inner Being, ihren eigenen Vortex und ihre eigenen Intentionen haben. Insofern fände ich es interessant, die Situation aus diesem Blickwinkel zu betrachten.

Ein anderer Punkt: Wundhunde, und da speziell Podencos und Galgos werden gezielt zur Jagd eingesetzt, weil sie diese exzellenten „Verfolger-Gene“ haben. Sie reagieren in Millisekunden dann, wenn ein Hase sich bewegt oder von ihnen fortläuft oder im Falle der Podencos eine Maus oder ein Kaninchen gesichtet wurde.

Es ist Ihr angeborener Jagd-Instinkt, der über Generationen auch immer wieder durch den Einsatz zum Jagen und nicht zuletzt auch gezielte Züchtung der besten Jäger bestätigt und verstärkt wurde.

Sollte es wirklich möglich sein, diese ihnen innewohnende instinktive Spontanreaktion auch im Falle einer Wildsichtung durch eingeübte „Ablenkungsspiele“ zu verhindern oder zu verändern?

Lieben Gruß
Loa




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 12. Apr 2017, 07:59

Guten Morgen Loa und all

Tja, ist das möglich?
Zum einem habe ich nur einen Podenco Mix.;)
Kim sieht nach einer guten Portion Retriever aus, die doch meist einen weniger ausgeprägten Herztrieb haben. Darum meine Überlegung, schaue ich mir die richtige​ Facette meines Hundes an. Denn es gibt auch ein Zitat von Abraham in Bezug auf Menschen, das in etwa besagt, dir zeigt sich die Facette, die du im anderen siehst!.

Was noch für die Option anderer Verhaltensweisen spricht, ist das es immer wieder atypisches Verhalten gibt. Ich sehe ganz gerne "Tiere suchen ein Zuhause" und regelmäßig tauchen dort Jagdhunde ohne nennenswerten Jagdtrieb auf.

Es gibt immer wieder Beispiele für erstaunliche Wendungen im Verhalten oder untypisches Verhalten.
Siehe mein Hovawart!

Katgirl fragte, was ist interessanter, der Ball oder eine leckere Spur?
Klingt so als wäre die Antwort natürlich die leckere Spur, aber auch das ist gar nicht so selbstverständlich. Meine Airedale Hündin hatte einen Jagdtrieb, der extrem war und besonders schwierig zu händeln, weil sie ohne jedes Anzeigeverhalten losrannte. Trotzdem haben wir eine gemeinsame Spielkultur aus ballsuchen, fangen und um den Ball streiten entwickelt, die es möglich machte sie abzuleinen, solange diese gemeinsame Aktion​ dauerte oder zu erwarten war.

Und ich glaube, das könnte hier auch meine Brücke sein. Denn katgirl hat vollkommen recht, die Spanne vom jagenden Flitzer zu einer vorgestellten Lassie an meiner Seite ist einfach zu krass.

Mein lieber Hund,
Es wäre schön, wenn ich dich ableinen könnte, damit wir gemeinsam rennen, Spass haben, kommunizieren, miteinander"jagen", denn...
Ich möchte,dass du viel viel Spaß und Freiheit und Freude hast. Dazu brauche ich ein Gefühl von Sicherheit und Einflussnahme und gutem Zusammenspiel zwischen uns!


Und wisst ihr was? Gestern war sie schon ganz begeistert als ich den Ball an der Schnur gezückt habe und einmal rannte sie einer Möwe hinterher und machte auf dem Absatz kehrt als ich sie rief :klatschen: :klatschen:


Liebe Grüße
Mik
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon katgirl » 12. Apr 2017, 10:25

Hallo Mik,
Mik hat geschrieben:Denn es gibt auch ein Zitat von Abraham in Bezug auf Menschen, das in etwa besagt, dir zeigt sich die Facette, die du im anderen siehst!.

das Zitat kommt immer wieder unvollständig rüber.
... die Facette, die du im anderen siehst, wenn er sie denn in sich trägt. Und, welche Facetten der andere, egal ob Tier oder Mensch, in sich trägt, kann niemand von vornherein wissen.

Dazu kommt, dass die anderen auch ihre Wünsche, Absichten und ihre eigenen Kontraste haben, die sich in ihrer Schwingung ausdrücken. Weiter gibt es das Innate, das angeborene Zellbewußtsein bzw. die vorher bestimmte Absicht. Abraham benutzen das Wort wenig, aber sie benutzen es auch.

Ich habe bei diesem Ändern-"Wollen" von anderen immer ein mulmiges Gefühl, weil meistens der Bock zum Gärtner gemacht wird. Gerade in einem der letzten WSs unterhielten sich Abraham mit einem homosexuellen Mann darüber, dessen Mutter eine Frau für ihn sucht, wie er damit umgehen soll. Solche Extrembeispiele sind meist am klarsten.

Abraham betonen immer wieder die Wichtigkeit der Absichtslosigkeit des Ganzen. Wenn ich also das Verhalten des Hundes ändern will, was steckt wirklich dahinter? Warum will ich ihn ändern?
Damit er tut was ich mir wünsche und ich mich besser fühle?
Oder damit ich Freude am Gedankenspiel habe und es mir egal ist, ob er mal 500 Meter wegrennt?

Es gibt auch andere Goldies. Goldies sind nicht immer lieb träge. Meine Freundin hatte sich auch so einen gewünscht, aber ihr Goldie war der pure Wirbelwind, der für sein Leben gern in jede Pfütze hüpfte und auf Entenjagd ging.

Ich würde wirklich alle IBs, die ich finden kann, mit ins Boot nehmen und so weit allgemein gehen, wie es nur geht, die Spaziergänge ordentlich prepaven und solche Erfolge wie gestern ordentlich feiern.
Und je weniger Du sie mit den anderen Hunden vergleichst, desto klarer kannst Du sie fokussieren. Wenn Du die anderen Hunde als Maßstab nimmst, wirst Du immer wieder ins Wobbeln verfallen.

LG
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 12. Apr 2017, 12:22

Liebe katgirl,

Mhh aber ich will sie nicht ändern um meiner Willen allein.
Fakt ist, ich werde sie nicht loslassen und sie jagen lassen, weil das in der Umgebung gar nicht geht. Überall sind Naturschutzgebiete o Strassen oder Jäger. Ihr Instinkt passt nicht in das Leben einer Stadtrandkultur.
Also wo ist die Realisierung des Wunsches, der uns beide das größte Maß an Freude und Freiheit bringt?

Insofern hinkt das Beispiel mit dem homosexuellen,weil er andere Wünsche hat als seine Mutter. Ich glaube, dass der Hund lieber eine begrenzte Freiheit hat, als ausschließlich an der Leine zu gehen. Zumindest aus meiner Perspektive beobachte ich eine größere Lebensqualität bei einem Tier, das partiell Freiheit hat.

Aber der Weg der kleinen Schritte bleibt :stimmt:

Ich muss an den Trump ws denken. Einerseits geht es darum nicht auf die anderen zu schauen und zu erwarten das sie sich ändern, aber Abraham zeigten durchaus die Möglichkeit auf, sich eine Umwelt, ein Umfeld zu wünschen:Ich wünsche mehr Sicherheit, mehr soziale Gerechtigkeit... U ähnliches.

Kann ich mir nicht auch eine bestimmte Qualität unserer Spaziergänge wünschen?
Was meint ihr, können unser beiden IBs ( Kims u meiner) darüber einig werden?

Ahhhh und irgendwo gab es einen Workshop mit einer Katze, die aufs Sofa pinkelte und da ging es auch nicht darum, die Katze so zu lassen, weil Katzen​ so etwas nun Mal machen. Aber ich weiß nicht mehr genau wie der Rat aussah
:hä:

LG Mik
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon katgirl » 12. Apr 2017, 13:20

Mik hat geschrieben:Kann ich mir nicht auch eine bestimmte Qualität unserer Spaziergänge wünschen?
Was meint ihr, können unser beiden IBs ( Kims u meiner) darüber einig werden?

It's done! It's done! It's done!
Eure IBs müssen sich über nichts einig werden. Du hast gewünscht. Dein Hund hat gewünscht. Und Eure IBs leben bereits die Verwirklichung dieser Wünsche.
Das meinte ich doch damit, die IBs ins Boot holen.
Wie sieht Dein IB deinen Hund? Was denkt Dein IB über Deinen Hund? Was fühlt Dein IB über Deinen Hund?

Das einzige was dieser IB Version im Weg ist Dein Glauben über Deine Umgebung und Deinen Hund.
Mik hat geschrieben:weil das in der Umgebung gar nicht geht.
Dein Glauben
Mik hat geschrieben: Ihr Instinkt passt nicht in das Leben einer Stadtrandkultur.
Dein Glauben


Mik hat geschrieben:aber Abraham zeigten durchaus die Möglichkeit auf, sich eine Umwelt, ein Umfeld zu wünschen:Ich wünsche mehr Sicherheit, mehr soziale Gerechtigkeit... U ähnliches.
Indem ich mich nur um mich und auf meinen Wunsch hinter meinem Wunsch konzentriere und das ist ausschließlich das Kern-Gefühl was ich durch diesen Wunsch haben will.
Wie würde sich der perfekte Spaziergang mit Deinem Hund anfühlen?

Dein Hund hat Dir gezeigt, dass er gerne jagt. Wenn er jagt, ist er außerhalb Deiner Kontrolle. Demzufolge hast Du gewünscht; Sicherheit, Kontrolle, Beherrschung der Situation, ...
Nun richtest Du Deine Aufmerksamkeit immer wieder auf dieses Verhalten. Sobald Du Autos siehst, andere Hunde, die große Straße erinnerst Du Dich automatisch an Situationen, wo er zu weit weg gelaufen ist und aktivierst dieses Momentum neu.
Nun versuchst Du einen Ausweg zu finden, indem Du ihn Dir vorstellst wie er sein soll. Diese Vorstellung ist zu weit von Deinem momentanen Standpunkt entfernt und katapultiert Dich wieder in Deine Ausgangssituation zurück, indem Du Deinen Hund beobachtest und er Dir weiter sein Verhalten zeigt.
Die Lösung mit der Leine ist erst mal eine Erleichterung, das stimmt, aber Du bist weiterhin auf die nicht vorhandene Kontrolle fokussiert, die Du haben willst. Du wirst jedes Mal beim an- und ableinen an die Sache erinnert werden.

Den Fokus vom Nicht-Vorhandensein einer Sache wegzunehmen bedeutet ihn durch etwas anderes besser anfühlendes zu ersetzen. Das wären Gefühle in ihrer allgemeinsten Bedeutung. Das wäre der Fokus ausschließlich auf andere Eigenschaften, die sie hat. Das wäre der Fokus ausschließlich auf positive Aspekte Deiner Umgebung.
Das wäre Better Feeling Thoughts bei jedem einzelnen Erinnerungsgedanken, um andere Glaubenssätze zu installieren.
Und dann ist da noch die kleine Frage, welche Absichten Dein Hund verfolgt.

Katzen Workshop
"The cat is unwilling to change desire or behavior-
it´s just FOLLOWING INTUITION.

Now, you can train anyone to do anything.
You can train your cat, you can bring anyone into alignment-
and really, we like to say that:
-IF YOU ARE REALLY CLEAR about WHAT YOU WANT!

(...) If once you´r having an experience you don´t like,
you´r putting rockets of desire into your Vortex.
But if´s the CAT´S BEHAVIOR has your attention,
MORE than your Vortex has your attention,
then you are not offering ANY positive influence over the cat!

The cat will be a cooperative component!
The cat doesn´t want to be an uncooperative component.
The cat IS FOLLOWING THE PATH OF IT´S LEAST RESISTANCE.

And the cat is not as picky about it´s path of least resistance,
as you are. And so, if you are really wanting to evoke
from ANYONE behavior, that is more pleasing to you,
you´ve gotta get your attention on the pleasing behavior-
and off the unpleasing behavior.

And that´s a discipline, that most don´t have.
Because, when you find something that you don´t want,
you give your attention to it.

And when you give your attention to it, you shine a spotlight
on it, and you offer a vibration about it- and the cat thinks:
"THAT must be the place I´m supposed to pee."

Because, THAT is where all the attention is!

(...) If you would put your attention on what you WANT,
and take your attention off what you don´t want, your cat will
show you, what your power of influence is!

But (...) when you set out to control behavior that you don´t like-
where is your attention?
Where is your vibration?
What´s your point of attraction?
What becomes your point of attraction- and ALL cooperative components...
cats, that have never been in your house will come, and pee
on the same spot!

And you all say, "Oh, they are just arguing about who gets to mark the territory!"
And we say: NO, THEY ARE NOT!!!
They are coming to the pee-point-of-attraction!"

2015.06.20 - Denver Abraham Hicks
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 12. Apr 2017, 17:09

Liebe, liebe katgirl,

:danke: :danke: :danke:
Für deine Mühe.
Ich fühle den Groschen langsam sinken ;)

LG Mik
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 12. Apr 2017, 20:19

Guten Abend,

Ich muss noch einmal zur Ausgangsfrage zurückkommen.
Hört ihr Abraham im Katzenworkshop auch so klar sagen: JA es geht!?
Denn die berechtigte Frage nach den angelegten Verhaltensweisen, die Loa einwarf beschreiben auch meine​ Zweifel.
Hier taucht meiner Meinung wieder die Frage auf, was ist Realität?, welche Grenzen sind ihrer Gestaltung gesetzt?
Ist ein Pinkelverhalten der Katze änderbar, dass sie Mäuse fängt aber nicht?
Es erschiene mir seltsam, das hier an einer Stelle plötzlich eine Grenze gesetzt sein soll.

Nachdenkliche Grüße
Mik
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon katgirl » 12. Apr 2017, 21:50

Mik hat geschrieben:Ist ein Pinkelverhalten der Katze änderbar, dass sie Mäuse fängt aber nicht?

Das ist eine spannende (Katzen :heartsmiel: -) Frage. Ich weiss worauf Du hinaus willst, aber ich glaube nicht, dass wir diese Frage aus unserer hiesigen Perspektive wirklich beantworten können. :102:

Einmal sind da die Absichten, die die Tiere selber haben und ihr eigenes Bewußtsein, Zellbewußtsein oder wie Loa schrieb der Jagd-Instinkt, dass sie im Laufe der Evolution abgespeichert haben.

Und dann gibt es unsere abgespeicherten Glaubenssätze. Wie sehr "glaube" oder weiss ich, dass eine Katze Mäuse fängt und dass dieses Verhalten revidierbar ist?
Demgegenüber steht die Frage, wie sehr ich "glaube", dass das Markierungsverhalten einer Katze sich ändern kann.

Abraham würden wohl jetzt sagen, dass die erste Frage einfach ein stärkeres Momentum hat, was aufrecht erhalten wird.

Ich sage, dass ich keine Katze kenne, die nicht beim Anblick einer normalen Hausmaus (oder Vogels) nicht mindestens in Entzückung gerät und anfängt übers Jagen nachzudenken (sieht süß aus :herzhpf: ), auch solche, die von klein auf Wohnungskatzen sind.
Während ich aus Erfahrung weiss, dass das Markierungsverhalten tausend Gründe haben kann und sich auch wieder abstellen läßt.

Wenn ich einen Weg zum puren reinen Gedanken finden und aufrecht erhalten könnte, dass Katzen Mäuse uninteressant finden,
und so den Gedanken des Mäuse-Jagens überschreiben könnte, dann wäre das wohl möglich; wenn ich das wöllte.
:nachdenk:
LG
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon lawofattraction » 13. Apr 2017, 07:56

katgirl hat geschrieben:Wenn ich einen Weg zum puren reinen Gedanken finden und aufrecht erhalten könnte, dass Katzen Mäuse uninteressant finden, und so den Gedanken des Mäuse-Jagens überschreiben könnte, dann wäre das wohl möglich; wenn ich das wöllte.


Sofern dies als Absicht/Wunsch in der Katze angelegt ist, so dass dieser Anteil in Resonanz mit Deinem Wunsch gehen kann.

Ich weiss nicht, inwieweit unser Wunsch die instinktiven Triebe, die auch in domestizierten Tieren angelegt sind, überschreiben kann. Die sind Nahrungsgewinnung und Fortpflanzungstrieb, die den Weiterbestand der Spezies im Grossen und das Überleben des Einzelnen zum Ziel haben.

Man kann ja keiner Katze oder einem Hund erklären, dass sie immer einen gefüllten Fressnapf vorfinden werden. Selbst wenn sie den haben, scheinen andere instinktive Verhaltensmechanismen einzuspringen. Erfahrungswerte scheinen nicht abgespeichert zu werden, zum Beispiel einen immer gefüllten Fressnapf zu haben.

Zumal das eine rationale Erkenntnis-Verarbeitung voraussetzen würde "ich habe bisher und auch heute genug zu Fressen gehabt, also ist das auch morgen so". Diese Schlussfolgerung ist wohl von Tieren, die im Jetzt leben, nicht anwendbar.



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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 13. Apr 2017, 09:23

Guten Morgen Loa,

Geht es nicht mehr um die gemeinsame Erfahrung?
Mir fällt das Beispiel v Abraham mit den Mücken ein, die mich stechen, wenn ich ihnen den gedanklichen weg bereite.
Mücken stechen, weil sie sich so ernähren, aber muss unsere gemeinsame Erfahrung sein, dass sie MICH stechen?
Es gibt Hunde,die mehr oder weniger ausgeprägten Jagdeifer haben. Es gibt jagdhunderassen, die mehr oder weniger ausgeprägten Jagdeifer haben. Domestizierte Hunde kommen in der Tat oft mit ihrem Jagdverhalten nicht weit. Ihre Strategie ist es sich uns anzuschließen.

Spricht nicht einiges dafür, dass ein Hund jagt,weil wir es erwarten?
Von einem Jagdhund wird erwartet, dass er jagt. Von einem Schutzhund, das er schützt usw.
Und manchmal tun sie es aber trotzdem nicht. Allen Genen zum Trotz. Ist : ein Hund jagt. .....old News? Immer wieder belebt durch unseren Focus?


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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon lawofattraction » 13. Apr 2017, 09:37

Mik hat geschrieben:Mir fällt das Beispiel v Abraham mit den Mücken ein, die mich stechen, wenn ich ihnen den gedanklichen weg bereite. Mücken stechen, weil sie sich so ernähren, aber muss unsere gemeinsame Erfahrung sein, dass sie MICH stechen?


Moin liebe Mik,

da hast Du schon recht, aber analog dazu müsste auch ein auf Jagd fixierter Hund erst gar nicht nicht zu Dir kommen. Die Geschichte fängt dann also an, bevor der Hund Mitglied der Familie wird und wir prepaven, einen jagd-unfreundlichen Hund zu bekommen. Wir sprechen hier aber davon, dass ein Hund, der den Jagdtrieb hat, ihn nicht ausüben soll.

Denn das Stechen kannst Du auch den Mücken ja auch nicht abgewöhnen, sondern lediglich prepaven, dass sie Dich nicht stechen. Sie fliegen dann halt zum Nachbarn. :clown:

Lieben Gruss
Loa



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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon katgirl » 13. Apr 2017, 10:39

lawofattraction hat geschrieben:
Man kann ja keiner Katze oder einem Hund erklären, dass sie immer einen gefüllten Fressnapf vorfinden werden. Selbst wenn sie den haben, scheinen andere instinktive Verhaltensmechanismen einzuspringen. Erfahrungswerte scheinen nicht abgespeichert zu werden, zum Beispiel einen immer gefüllten Fressnapf zu haben.

Zumal das eine rationale Erkenntnis-Verarbeitung voraussetzen würde "ich habe bisher und auch heute genug zu Fressen gehabt, also ist das auch morgen so". Diese Schlussfolgerung ist wohl von Tieren, die im Jetzt leben, nicht anwendbar.



:kniefall: :stimmt:

Hier ist noch ein WS.

"Q: I have 10 cats lately the boys have been beating up on the girls. Is this territorial and why does it happen? And does it have a lot to do with my vibration?

Abraham: The beasts live in the rhythm and flow. They would say life was good. But when you put them into a more specific experience where now they are contained and confined with those that they are not necessarily compatible, the beasts given their own experience to flock together vibrationally. All the bests gravitate to that.

But when you get involved, with your intentions, you orchestrate circumstances that are different from what they would have naturally gravitated to.

It's the difference between going out with friends you really want to be with and having a really good time, or going to a family gathering, where you feel committed to go.
Think about the way you get along when you are frolicking with friends or arguing with your family. It's not always the way it is, but it usually is (audience laughter)

Q: But I've set them up so they have a cat door, I live on 10 acres, so they have a huge amount of area to roam on, so they're not really confined. The big problem I have is that there are 2 brothers and they keep fighting with their sister. I don't understand because they have as much freedom as I can possibly give them.

Abraham: Your question as you began was, you were wanting to know if you have some vibrational influence in this. And as everyone does, you are the common denominator.

Even as you notice something you don't want to see and you take steps about it, you activate a vibration and shine the spotlight on it. And very often, that which humans define as jealousy is not what we would call jealousy as much as the animals vibrational response to your involvement in their experience.

So, what you have to do is to make peace with it as it is. As long as you are looking at the problem and focusing on it, you are causing a dramatic exacerbation of it. You got to get out of it.

So the thing we would announce to all of them, whether you speak to their face or just talk about them behind their back (audience laughter); we would announce to them 'This is up to you, I'm out of it! This is your game and if you want to tear the fur off one another, that's your thing. But I'm no longer going to intercede.'

And when you really mean it and you take your attention from it, things will settle down pretty fast, because a lot of it, they're doing to entertain you (audience laughter)

Q: Great. Thank you" Abraham Hicks Why CATS Quarrel Abraham Hicks (from Pets DVD Yr 2,000)
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon Mik » 19. Apr 2017, 20:01

Herzlichen Dank Ihr Lieben für euer mitdenken und mitfühlen, die Einwände und die Ideen :danke:

Mir ist etwas eingefallen. Als ich meinen Hund bekommen habe und er erst kurze Zeit da war, waren wir und alle, die sie kennengelernt haben erstaunt wie sehr sie genau so ist wie wir sie uns gewünscht hatten.
Und obwohl sie eine fast unbekannte Vergangenheit hatte und in gewisser Weise ein Überraschungspaket, war sie praktisch perfekt und passte direkt perfekt zu uns. sie konnte direkt im Auto mitfahren, alleine bleiben, gewöhnte sich an neue Reize, baute blitzschnell Beziehung auf, verstand sich mit allen Menschen und Hunden und und und

Also einfach ein :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: SCHATZ!!!
Genau so hatte ich sie mir gewünscht! Perfekte Schwingung
So und wie ist das jetzt mit dem Jagen? Was habe ich darüber gedacht?
Und es ist tatsächlich so, dass ich da keineswegs an einen Hund gedacht habe dem Jagen fernliegt!
Ein GEdanke war:
"Ich kenne es mit einem Jagdhund zusammenzuleben und habe ein gutes Händling für so einen Fall. Mit Bauchgurt und 8m Flexi kann man wunderbar spazieren gehen"
und
"unsere große eingezäunte Obstbaumwiese ist eigentlich ideal für einen Hund, der sonst nicht freilaufen kann"

Aha, da ist von Eindeutigkeit ja mal keine Spur.
Aber das macht nichts, denn jetzt ist vieles passiert, was zu mehr Klarheit bei mir führt.
Mein Erkenntnisstand ist:
Ich halte es für möglich, dass das was bei ihr gerade wie ein starker Jagdtrieb aussieht sich mildert und händelbar ist oder händelbarer wird mit der Zeit.
Meine KLAREN Wünsche haben mir ein perfektes Ergebnis geliefert und den perfekten Hund angezogen und wir sind seine perfekten Partner. Über diesen einen zuvor wobbeligen Punkt gibt es nun auch mehr Klarheit, was zu positiven Ergebnissen führen muss
Schon allein in den letzten Tage hat sich ein riesiger Entwicklungssprung manifestiert, in Form von Freude am gemeinsamen Spiel, was direkt zu einer stärkeren Orientierung im Freilauf führte und einem prompten zügigen Kommen beim Rufen.
Ich habe mich inspiriert gefühlt meine Kenntnisse über einen sinnvollen Trainingsaufbau zu beginnen und es war als ob der Hund die Trainingsphase übersprungen hätte um schon sehr nah am Endergebnis zu agieren. Das ist fantastisch schnell gegangen.
Meine Begleitgedanken: Es ist leicht meinen Hund wertzuschätzen, denn sie ist einfach ein Schatz.
Es wäre wirklich sehr schön, wenn sich auch in Hinsicht auf den Freilauf noch weitestgehende Freiheit ermöglichen liesse, aber.... unser zusammenleben und zusammenlaufen ist auch so wunderschön. Ich fühle keinen Druck,keinen starken Mangel mehr, sondern bin zuversichtlich und... es hat Zeit, darf sich entwickeln entfalten was möglich ist in der Hinsicht.
Das ist der Rahmen der mir möglich erscheint, keinen Mangel und keine großen Widerstände in mir hervorruft.
Ich lasse sie nicht komplett frei, weil ein beobachten ihres Jagdverhaltens... da komm ich nicht drüber.
Mein Weg des geringsten Widerstandes ist es, schrittweise vorzugehen, ihr soviel Freiraum zu geben, dass es ziemlich sicher funktioniert und so das unsichtbare Band und Vertrauen zu stärken.
Fühlt sich saurichtig an :mrgreen: und was in den paar Tagen schon passiert ist lässt mich mal wieder vor Abraham :kniefall: :idea:

Liebe Grüße von Mik
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
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Re: LoA im Zusammenleben mit Haustieren

Beitragvon katgirl » 19. Apr 2017, 21:30

Liebe Mik,
danke für die schöne Schilderung Deiner Erkenntnisse. :danke:
LG :hug:
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