LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon Wüstenblume » 12. Jun 2013, 07:06

Guten Morgen Ihr Lieben,
guten Morgen liebe Britta,

vielen Dank für Dein Posting. :danke:
Ich stelle immer wieder fest, daß Du mir schon um einiges voraus bist.
Ich werde Deine Ratschläge beherzigen, weiter visualisieren und tagträumen und mir schon im Voraus die Gefühle zu bescheren, die ich dann auch manifestieren werde. Das habe ich vor der ersten Begegnung mit ihm auch schon getan und auch danach immer mal wieder.

Freut mich sehr für Dich, daß Du eine Jobzusage bekommen hast. Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spaß im neuen Job!

So und jetzt versuche ich locker zu bleiben, denn ich weiß, daß er kommt, sogar schon mit mir schwingungsmäßig verbunden ist. 8-)

Ich wünsche Dir auch, liebe Britta, daß mit Deinem Fred sich auch alles zu Deiner Zufriedenheit entwickelt.

Liebe Grüße und einen schönen Tag an alle. :uns:

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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon brivas » 12. Jun 2013, 11:11

Guten morgen liebe Wüstenblume,

Ich stelle immer wieder fest, daß Du mir schon um einiges voraus bist.

Ich kann dich beruhigen - Theorie und Praxis sind teilweise dann doch zwei unterschiedliche Paar Schuhe 8-) Auch ich mach Fehler obwohl ich mittlerweile ganz gut weiß wie es gehen müsste, aber ich denke das gehört auch einfach dazu.
Lass es langsam angehen. Wenn du zuviel Wissen auf einmal erlangst, dann kann das auch ganz schön verwirrend sein, weil man total den Überblick verliert und man so viele Informationen erhält, dass man sie gar nicht alle verarbeiten kann. Ich habe mich zeitweise recht hilflos gefühlt, weil ich gar nicht wusste wo ich hier zuerst lesen sollte - und auch versucht habe immer alles zu befolgen.

Du kannst nichts verkehrt machen, wenn du genauso glücklich und entspannt weiter lebst wie du es vor Fred´s Erscheinung getan hast. Der Fred ist in dein Leben gekommen als du ihn nicht gesucht hat. Höre auch jetzt auf ihn zu suchen. Schau nicht ständig nach ihm, wenn du unterwegs bist. Ich weiß das ist schwer. Alle haben mir am Anfang den Rat gegeben Fred rauszunehmen. Aber das wollte ich nicht. Und das hat es schwer gemacht. Ich glaube es ist okay, wenn du an ihn denkst - aber es muss sich immer gut anfühlen - und du darfst dein Leben nicht nach ihm ausrichten.
Gehe einfach deinem normalen Leben nach und erfreu dich daran. Solange du nach ihm Ausschau hälst, ist da einfach zuviel Mangel in deiner Schwingung. Also lenk dich ab - du weißt ja, dass er kommen wird wenn sich alles arranigiert hat. Es braucht halt manchmal ein wenig Zeit, bis sich Synchronizitäten zusammenfügen. :hug:

Alles Liebe, Britta :lieb:
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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon Sonnenwärme » 12. Jun 2013, 16:39

Liebe Britta, liebe Wüstenblume,

mit großem Interesse habe ich Eure Beiträge in der Vergangenheit gelesen!

Ich möchte euch kurz meine Erfahrung dazu erzählen! Ich stand vor einiger Zeit an ganz ähnlicher Stelle, nur dass ich den Kontakt zu meinem (übrigens auch ganz überraschend in mein Leben kommenden) Fred hatte. Aber nur ganz ganz kurz! Es war eine wahnsinnig intensive aber kurze Begegnung, die mich auf den Kopf gestellt hat :gvibes:
Ich habe mich unheimlich verliebt in diesen Fred! Aber dann keine Möglichkeit mehr gehabt, mit ihm Kontakt aufzunehmen bzw. eine weitere Verbindung einzugehen!
Ich weiß also ganz genau wie es ist, auf einen ganz bestimmten Fred fixiert zu sein!

Es ist ein Prozess bei mir gewesen, ein Prozess langsam von dem Mangelbewußtsein (er ist nicht da) bis hin zu totaler Dankbarkeit für diese Begegnung und Liebe für diesen Fred, ohne dass noch schmerzhafte Gefühle da sind! Ich habe mich immer nur wirklich besser fühlen wollen, so wie Abe es sagen! Der Workshop 88 "Deine ewige Suche" finde ich auch sehr schön zu diesem Thema! Mir wurde so bewusst, dass es immer darum geht, zu lieben, es ist tatsächlich noch viel schöner als geliebt zu werden!!!

Als ich nun einige Monate wieder in meinem Wohlgefühl und viel im Vortex geschwungen bin, ist ganz plötzlich ein anderer Fred (der mir wirklich direkt vor der Nase ist :kgrhl: ) bewusst in mein Leben getreten! Und er bringt nun all das, was ich mir so gewünscht habe und es ist ein unglaublich schönes Gefühl!
Ich weiß, er konnte zu mir kommen, weil meine Schwingung so positiv und liebend war! Bei der ersten Begegnung (ich habe hier auch darüber geschrieben) war ich verwirrt, der erste Kuss fühlte sich nicht so an, wie ich es erwartet hatte aber ich glaube, worum es dabei ging, habe ich gelöst! Denn nachdem ich hingefühlt habe und einen alten Glaubenssatz aufgetan habe (bin ich wirklich wertvoll, dass ich so eine wunderbare Begegnung/Liebe verdient habe?) und ihn lösen konnte, entpuppt sich diese Verbindung zu diesem neuen Fred als unglaublich intensive Erfahrung! Es ist himmlisch :loveshower: :loveshower:

Ich möchte Euch damit nur bestätigen, was Abe immer wieder sagen: Fühlt euch so gut wie möglich und wenn es im Moment auch nicht vorstellbar erscheint, dass ein anderer Fred noch schöner zu euch passt oder ihr ihn noch lieber haben könntet, es ist möglich!! Ganz bestimmt! :genau:

Und selbstverständlich können es natürlich auch Eure Freds sein, um die es geht und die zu euch kommen!!!

Ich wollte euch nur erzählen, dass, auch wenn man es nicht glauben kann/mag, es tatsächlich auch ein anderer Fred sein kann!

Erfreut euch an diesen tollen Gefühlen, dass sie in euch sind, das allein macht mich immer so glücklich! Das diese Gefühle in mir sind! Ich eine Liebende bin! :loveshower:

Herzliche Grüße
Sonnenwärme
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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon Winner » 12. Jun 2013, 20:28

Wunderschöner Beitrag, Sonnenwärme, du bringst es auf den Punkt!

Sonnenwärme hat geschrieben:Ich wollte euch nur erzählen, dass, auch wenn man es nicht glauben kann/mag, es tatsächlich auch ein anderer Fred sein kann!

Woher kommt dieser Gedanke, dass es nur diesen Einzigen gibt, wenn man ein Anhänger der Abraham-Lehre ist? Ich habe vor der Verinnerlichung der Abraham-Lehre in Bezug auf Liebe/Partnerschaft/Beziehung auch oft so gedacht. Mangel-Gedanke pur...

Abraham sagen es gibt mehr als 20.000 potenzielle Partner. Heute klingt das für mich sogar ein bisschen wenig :teuflischgut: Eigentlich fühlt man sich ja zu der Schwingung des Objekts der Begierde hingezogen und die hat einfach nicht nur "der Eine". Wie es im Leben so ist, begegnet man auf seinem Weg viel öfter Menschen, die man toll findet, die einen toll finden und mit denen man sich super versteht. Warum sollte das bei der Suche des Freds anders sein? Dieses Gefühl, das diese Menschen erzeugen ist also nicht "einmalig".

Ich habe nach dieser Erkenntnis gelernt mich der unendlichen Möglichkeiten des Universums zu öffnen. Es ist das Gefühl, das ich mit jmd. spüren möchte und das möchte ich vor allem mit jmd teilen, der es auch mit mir spüren will. Solange das nicht so ist besteht der Wunsch nach einer Beziehung für mich nicht mehr. Es reicht einfach an die Person zu denken, mit ihr zu reden, zu sein etc. Solange ich das tue wird der, der es mit mir teilen will - und der mindestens genau so toll ist, wie der Fred, der eben genau diese Gefühle ausgelöst hat - schon auftauchen.

Zurzeit habe ich auch das Glück zu lernen jmd. auf die abrahamische Art und Weise toll zu finden und zu lieben. Außenstehende fragen was das zwischen uns ist. Ich weiß es nicht, kann es (noch?) nicht mit Wörtern und den dazugehörigen Erwartungen benennen. Zur Abwechslung fühlt sich das mal endlich nicht dringend und frei an, weil ich weiß, dass er nicht der Einzige ist, der in mir das Gefühl der Liebe entfachen kann. Das tue ja ich :gvibes:

Menschen in die ich mich verliebe (oder toll finde oder wasauchimmer), obwohl von ihnen kein Anzeichen kommt, dass sie dasselbe fühlen, nutze ich nur noch als Katalyssator. Nie wieder als Prinz, der "es" sein muss. Wenn es sich dann ergibt, schön, wenn nicht ist sowieso irgendwo ein Besserer. :gvibes:

Alles Liebe
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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon bliss » 12. Jun 2013, 21:02

Hallo ihr Lieben :loveshower:
Gestern wollte ich mich schon bei euch für diesen tollen Thread bedanken :danke:

Denn auch ich habe aktuell genau das gleiche Thema :teuflischgut:

Eure Beiträge sind so toll und geben mir immer wieder Anstoss, alles seinen Lauf gehen zu lassen.

Britta, dein Satz: Solange du nach ihm Ausschau hälst, ist da einfach zuviel Mangel in deiner Schwingung.

....beschreibt genau das, was ich die ganze Zeit mache, obwohl ich ja auch eigentlich weiß, wie es geht :gvibes:

Ich werde ihn mir aufschreiben!!! :stimmt: Danke dafür!

Winner, auch deine Herangehensweise mit dem Katalysator finde ich toll :stimmt:

Ich will das erstmal wieder sacken lassen, danke euch allen und wünsche euch weiterhin gutes Gelingen mit all den Freds :lieb:

Alles Liebe

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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon lawofattraction » 13. Jun 2013, 08:19

Sonnenwärme hat geschrieben:Es ist ein Prozess bei mir gewesen, ein Prozess langsam von dem Mangelbewußtsein (er ist nicht da) bis hin zu totaler Dankbarkeit für diese Begegnung und Liebe für diesen Fred, ohne dass noch schmerzhafte Gefühle da sind! Ich habe mich immer nur wirklich besser fühlen wollen, so wie Abe es sagen! Der Workshop 88 "Deine ewige Suche" finde ich auch sehr schön zu diesem Thema! Mir wurde so bewusst, dass es immer darum geht, zu lieben, es ist tatsächlich noch viel schöner als geliebt zu werden!!!


Guten Morgen, Ihr Lieben,

das ist ein sehr schöner Beitrag, liebe Sonnenwärme und voll auf der Linie dessen, was Abraham sagen. Sie fragen nämlich: Welche Beziehung suchst Du wirklich? Du suchst die Beziehung zwischen Dir und Dir. Und wenn Du eine Person triffst, die Dich liebevoll anschaut, oder die Dich wertschätzt, oder jemand, den Du liebevoll betrachtest oder wertschätzt, so verbindet Dich das direkt mit Deinem Inner Being - und das ist genau das, was Du von Anfang an wolltest.

Diese Erkenntnis nimmt den Fokus von der starken Fixierung fort, dass der erwartete Partner das grosse Glücklichsein bringt. Da gibt es also initital einen Menschen, der es fertig gebracht hat, in einer Mangelsituation das Gefühl zu wecken, dass genau dieser Mangel durch sein Vorhandensein angeblich ausradiert werden kann. Das legt schon vor Beginn einer Beziehung ganz schön viel Verantwortung auf die Schultern dieser Freds, von denen hier die Rede ist.

Winner hat geschrieben:Menschen in die ich mich verliebe (oder toll finde oder wasauchimmer), obwohl von ihnen kein Anzeichen kommt, dass sie dasselbe fühlen, nutze ich nur noch als Katalyssator.


Jeder hat das inhärente Wissen um Anbindung an die Quelle und darum, dass wir unseren eigenen Mangel dadurch ausgleichen können, dass wir erst die eigene Anbindung herstellen, und zwar ohne Katalysatoren von aussen. Denn ein Katalysator sind alle LiebhaberInnen, auch DER Fred.

Es legt daher eine Riesenhypothek auf diese "Objekte der Begierde", zu denken "ER musst der Eine sein, der der Grund ist, dass ich mich wohl fühle". Sie werden dadurch in die Verantwortung genommen, als Glücksbringer im Leben präsent zu sein. Gleichzeitig ist es eine Aufgabe der eigenen Unabhängigkeit, wenn das Glücklichsein von einem bestimmten Menschen abhängig gemacht wird. Wieviel Unfreiheit steckt in dem Glauben, dass unser Glück von jemandem abhängig ist und dass wir auf jemand anderen nicht verzichten möchten, wenn wir Glücklichsein erfahren möchten?

Die meisten Menschen benutzen jedes Liebesobjekt, auch dann, wenn diese die Gefühle erwidern, als Katalysator. Es ist natürlich schön, einen Menschen zu haben, der uns als Objekt seiner Aufmerksamkeit wählt und uns direkt in die Anbindung bewundert. In Wirklichkeit benutzen wir "Liebesobjekte" aber lediglich als Grund, uns schwingungsmässig zu verbinden mit denen, die wir wirklich sind. Insofern sind alle Liebespartner ein Katalysator für Wohlergehen, allerdings gilt es die feine Linie zu finden, dass sie nicht unentbehrlich für unser Wohlergehen werden.

Keiner von ihnen ist die Quelle unseres Wohlbefindens, denn das kommt einzig und alleine von unserer Quelle des Wohl-Seins. Abraham sagen: "Sie merken nicht, daß der wahre Grund für ihr Gefühl darin liegt, daß sie ein Objekt der Beachtung gefunden haben, das sie dazu veranlaßt, sich auf ihre eigene Frequenz zu begeben – und nicht etwa wegen der anderen Person."

"Das grösste Geschenk, das Ihr irgendeinem Partner - einem jetzigen, einem vergangenen oder einem zukünftigen - machen könnt, ist so verbunden mit Eurem Ursprung zu sein, dass sie für Eure Anbindung unwichtig sind."

Liebe Grüsse
Loa



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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon brivas » 13. Jun 2013, 08:29

Guten morgen ihr Lieben,

Ich glaube das Wichtgeste ist es einfach, sich nicht von Fred abhängig zu machen. Man muss es in der Tat zu einem Spiel werden lassen. Ich stehe morgens mit dem Gedanken auf, dass es schön wäre Fred zu begegnen - aber es auch kein Weltuntergang ist, wenn es nicht passiert. Ich freu ich mich, dass es ihn gibt und bin dankbar, dass er in mein Leben getreten ist und so ganz nah bei mir in der Nähe wohnt.
Ja und dann habe ich Spaß und fühle mich wohl und finde ich mein Glück in und bei mir selber. Das funktioniert momentan ganz wunderbar - und es wird jeden Tag besser :loveshower: Es gesellt sich soviel Gutes in mein Leben, dass ich teils echt staune.
Und dann irgendwann, wenn das Leben eine einzige Oase des Glücks ist, dann ist auch Fred da - sozusagen das Sahnehäubchen, dass dem eigenen Glück noch die Krone aufsetzt.
Und dann ist es gut so, weil ich den Menschen so gelten lassen kann wie er ist und ihn nicht verändern muss. Er ist eben nicht dafür verantwortlich, dass es mir gut geht - das bin nur ich selber. Wie wunderbar :loveshower:

Sonnenwärme, du sagst, dass du deinen alten Glaubenssatz (bin ich wirklich wertvoll, dass ich so eine wunderbare Begegnung/Liebe verdient habe?) hast lösen können und dass das Verhältnis zu deinem Fred daraufhin sehr innig geworden ist.
Ich glaube dieses Problem habe ich auch. Ich arbeite mittlerweile daran - und mein Selbstwertgefühl wächst von Tag zu Tag. Allein die Urlaubssonne hat mir eine wunderschöne Bräune geschenkt, so dass ich nur noch Komplimente bezüglich meines Aussehens bekomme und in der Tat fast jeder zweite Mann hinter mir her sieht. Es ist schon nahezu unheimlich. Aber trotzdem fällt es mir wohl irgendwie zu glauben, dass gerade ICH gut genug für diesen besonderen Fred bin...
Wie hast du es geschafft dich ganz konsequent davon zu befreien?


Ich habe heute nacht viel darüber nachgedacht, dass Abe ja sagen, dass es hunderte potentielle Freds da draussen gibt. Aber warum meint ihr, verliebt man sich dann ausgerechnet in den einen OHNE diesen Menschen überhaupt zu kennen? Zeugt dass nicht von einer ganz besonderen Anziehung?
Hier wird oft gesagt, dass man sich nicht nur auf einen Fred beschränken soll - und offen sein soll für alles was da sonst noch in der Weltgeschichte rumläuft. In der Tat habe ich in den letzten Tagen gespürt, wieviel Männer auf einen aufmerksam werden, sobald man mit sich im eigenen Wohlgefühl sonnt.
Als mein Fred in mein Leben getreten ist, war ich absolut glücklich (zumindest kam es mir damals noch 100%ig so vor) mit meinem Mann - ja ich wollte ich sogar nach 5 Jahren Ehe kirchlich heiraten. Da habe ich auch nicht nach einem anderen Mann gesucht - und ich habe ihn trotzdem erkannt oder entdeckt. So schnell kann das gehen, ich hätte es nie für möglich gehalten.

Dieser Fred hat ungeahnte Gefühle in mir hervorgerufen. Allein an ihn zu denken löst ein warmes Wohlgefühl in mir aus, dass es einfach unglaublich ist. Seine flüchtige Berührung auf dem Fest war besser als jeder Kuss mit meinem Mann... Er ist atemberaubend - und mein Herz und mein Bauch und sogar mein Hals sagte mir einfach “er ist es”. Ich weiß nicht warum... Vielleicht liegt es daran, dass ich nie Liebeskummer wegen ihm hatte. Sicher sehne ich mich nach ihm, aber das ist nie wirklich schmerzlich gewesen. Ich hab noch nie eine Träne wegen ihm vergossen. Am Anfang fand ich das sehr sehr sehr verwirrend, weil ich dachte ich würde ihn doch nicht wirklich lieben, wenn es nicht weh tut ihn zu vermissen. Ich dachte ich würde mir was vormachen, weil ich nicht eifersüchtig auf seine Freundin bin. Aber ist es nicht gerade das, was es so besonders und auch so wertvoll macht? Zeigt es nicht, dass ich gar nicht von diesem Menschen abhängig bin? Ich weiß, dass wir eine Verbindung haben - und es ist alles bestens so wie es momentan ist. Wir werden uns schon finden, wenn es so sein soll.

Ach es wäre wunderbar, wenn er ein aktiver Teilnehmer meines Lebens werden würde und ich mein ganzes Glück mit ihm teilen könnte - aber es ist auf der anderen Seite trotzdem kein Muss, weil - wie Winterbraut auch schon sagte - ein noch Besserer parat steht.

Eine wunderschönen Tag wünsche ich Euch,
Britta
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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon brivas » 13. Jun 2013, 11:04

Hallo Loa,

ich habe deinen Beitrag über mir gerade erst entdeckt.

lawofattraction hat geschrieben: Und wenn Du eine Person triffst, die Dich liebevoll anschaut, oder die Dich wertschätzt, oder jemand, den Du liebevoll betrachtest oder wertschätzt, so verbindet Dich das direkt mit Deinem Inner Being - und das ist genau das, was Du von Anfang an wolltest.

Diese Erkenntnis nimmt den Fokus von der starken Fixierung fort, dass der erwartete Partner das grosse Glücklichsein bringt. Da gibt es also initital einen Menschen, der es fertig gebracht hat, in einer Mangelsituation das Gefühl zu wecken, dass genau dieser Mangel durch sein Vorhandensein angeblich ausradiert werden kann.


Wenn ich an meinen Fred denke - oder ihn sehe - dann verbinde ich mich mit meinem Inner-Being. Ich habe ihn also "gebraucht" um mich auf meine Frequenz zu begeben zu können. Ich weiß, wie es sich anfühlt. Ist es denn dann nicht legitim, diesen Fred weiterhin zu "fixierern" und sich an all diesen positiven Gefühlen zu erfreuen - eben um diese Anbindung konstant zu halten? Solange ich mich also nicht auf den Mangel ("er ist nicht da, dabei brauche ich ihn doch so sehr") konzentriere, sondern ihn dafür "nutze" mich weiterhin gut zu fühlen, ist es dann so verkehrt genau diesen Fred zu umschwärmen? Wenn ich mein Glück nicht von ihm abhängig mache, es aber eben einfacher ist meine Schwingung dank seiner Hilfe konstant positiv zu halten?

Liebe Grüße
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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon lawofattraction » 13. Jun 2013, 11:27




Hallo Britta,

Was Abraham sagen möchten ist, dass wir es lernen, in Anbindung zu kommen, ohne dafür ein "Hilfs-Objekt" zu haben wie eine Person, die wir lieben oder eine Sache oder einen Zustand. Das bedeutet auch Absichtslosigkeit, die jeden Mangel ausschliesst.

brivas hat geschrieben:... sondern ihn dafür "nutze" mich weiterhin gut zu fühlen, ist es dann so verkehrt genau diesen Fred zu umschwärmen? Wenn ich mein Glück nicht von ihm abhängig mache, es aber eben einfacher ist meine Schwingung dank seiner Hilfe konstant positiv zu halten?


Ist das nicht bereits eine Abhängigkeit?

Verkehrt ist mal gar nichts. Was aber, wenn dieser Fred oder jeder andere Umstand, der Dich in den Vortex bringt, nicht mehr vorhanden ist? Was geschieht dann, wenn Dir vielleicht sogar Liebe entzogen wird?

Es ist ein prekäres Wohlbefinden, wenn es von aussen ernährt wird und davon abhängt. Wahre Anbindung geschieht auch dann, wenn kein Liebesobjekt vorhanden ist, wenn es keinen äusseren "Grund" gibt, der das Alignment fördert, sondern diese Anbindung rein aus der Beziehung des ich mit dem ICH aufgebaut wird.

Mit fiel gerade bei Deinen letzten Beiträgen auf, dass Du eine starke Orientierung auf Beziehung als Glücklichmacher zu haben scheinst. Ich weiss es ja nicht, aber ich vermute mal, dass Du sehr jung geheiratet hast und Mutter geworden bist. Oft gehen junge Menschen von der Ursprungs-Familiensituation in die Beziehung, ohne einmal über einen Zeitraum gelernt zu haben, auch im Alleinleben glücklich zu sein. Für mich ist das Alleinleben aber fast eine zwingende Voraussetzung für eine Liebesbeziehung, die nicht auf gegenseitigen Bedürfnissen aufbaut.

Daher finde ich es durchaus nachdenkenswert, einmal die ganze Fred-Angelegenheit aussen vor zu lassen und eine Entdeckungsreise ins eigene Innere zu machen, um festzustellen, ob der "Schatz", den Du im Aussen zu finden hoffst, nicht doch eher drinnen gefunden werden kann. Danach gestaltet sich das Finden im Aussen um so einfacher und harmonischer.

Lieben Gruss
Loa



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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon brivas » 13. Jun 2013, 12:41

lawofattraction hat geschrieben:Mit fiel gerade bei Deinen letzten Beiträgen auf, dass Du eine starke Orientierung auf Beziehung als Glücklichmacher zu haben scheinst. Ich weiss es ja nicht, aber ich vermute mal, dass Du sehr jung geheiratet hast und Mutter geworden bist. Oft gehen junge Menschen von der Ursprungs-Familiensituation in die Beziehung, ohne einmal über einen Zeitraum gelernt zu haben, auch im Alleinleben glücklich zu sein. Für mich ist das Alleinleben aber fast eine zwingende Voraussetzung für eine Liebesbeziehung, die nicht auf gegenseitigen Bedürfnissen aufbaut.

Eigentlich war es genau andersherum. Ich war eigentlich immer alleine und hatte keine festere Beziehung. Verliebt war ich selten - und wenn dann war ich zu ängstlich. Mit 25 habe ich meinen Mann kennengelernt, mit 26 kam unser erstes Kind und mit 27 hab ich geheiratet.
Ich habe keine Beziehungen geführt (obwohl Angebote dagewesen sind), weil es nie wirklich "Zack" gemacht hat bei diesem Männern. Und nur um eine Beziehung zu haben, wollte ich keine führen. Das Alleinsein war durchwachsen - mal war alles super, mal total deprimierend.
Mein Mann war ein überraschender Glücksgriff - gutaussehend und lieb. Ich hätte mir kaum was besseres wünschen können. (Damals zumindest) Im Nachhinein war glaub ich vieles zu überstürzt - ich hab mich in Vielem gar nicht ausleben können. Es war wohl auch ein Wahn von Torschlusspanik, dass ich den "Erstbesten" (der auch wirklich großartig war) geheiratet habe... :102: Auch wenn mein Mann in fast allen Dingen wie ein drittes Kind ist, hatte diese Ehe bis jetzt viel Gutes, denn ich habe mich sehr stark verändert. Ich bin an den Aufgaben, auch wegen der Kinder, über mich hinausgewachsen. Ich fühle mich Selbstbewusster und Selbstwertiger als noch vor ein paar Jahren.

Daher finde ich es durchaus nachdenkenswert, einmal die ganze Fred-Angelegenheit aussen vor zu lassen und eine Entdeckungsreise ins eigene Innere zu machen, um festzustellen, ob der "Schatz", den Du im Aussen zu finden hoffst, nicht doch eher drinnen gefunden werden kann. Danach gestaltet sich das Finden im Aussen um so einfacher und harmonischer.

Ich bin endlich an einem Punkt angekommen, an dem ich es schaffe mich und meine Arbeit zu würdigen und zu schätzen. Mich eben nicht von anderen abhängig zu machen. Ich hab kein schlechtes Gewissen mehr mich von der Familie und deren Ansprüchen zu lösen. Ich muss es eben nicht immer allen recht machen und darf auch die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen und Spaß am Leben haben.
Und diesen meinen Fred empfinde ich persönlich als Antwort auf diese Veränderung (auch wenn es mir auch so scheint, als wäre er eine andere Liga...)
Ich habe in mich gehorcht und mich entwickelt - aber wer weiß, vielleicht steckt noch viel mehr in mir als ich es jetzt erahne.

Übrigens habe ich mich ganz zu Beginn, als Fred in mein Leben getreten ist, schonmal von ihm "abgewendet" und ihn nicht weiter beachtet - er war mir auch tatsächlich egal geworden. Es war dann eine Zeit lang ruhig und ich habe ihn auch nicht mehr gesehen. Und gerade als ich meinen inneren Frieden widererlangt hatte und glücklich war, platzte er wieder mit aller Vehement durch diese Begegnungen in mein Leben. Das ist auch etwas, das ich mir irgendwie nicht erklären kann... Wenn er nur Mittel zum Zweck gewesen wäre - um mich auf irgendeinen Mangel zu stoßen - dann hätte er ja nach erfüllter Mission einfach verschwunden bleiben können :102:

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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon Sonnenwärme » 13. Jun 2013, 19:44

Guten Abend liebe Britta,

du hast mich gefragt, wie es mir gelungen ist, mich wertvoll zu fühlen, zu fühlen, dass ich wirklich diese besondere Beziehung zu meinem Fred verdient habe.

Ich will versuchen, es zu erklären wie es bei mir ist: Es funktioniert erst im "großen Zusammenhang" und dann bezogen auf "mich"! Wenn ich mich auf Gedanken der Abrahamlehre beziehe, mich hineindenke, hineinfühle, nämlich dahin, dass Abe sagen, wir alle, ausnahmslos alle Menschen auf diesem Planeten sind wertvoll und gut, spüre ich dazu eine starke Resonanz in mir! Mein IB löst starke positive Gefühle zu dieser Vorstellung in mir aus! Wir sind alle miteinander verbunden, wertvoll so wie wir sind, die Menschheit, die Erde, die Planeten, das Universum... alles ist so unglaublich schön und genial für uns gelöst und ich fühle eine sehr starke Wertschätzung dafür und die Wahrheit dahinter! Ich kann fühlen, dass das wahr ist und fühle mich verbunden! :loveshower:

Ich fühle, dass niemand etwas "verdienen" muss, "erarbeiten" muss, eine "Prüfung bestehen" muss, sondern wir sind alle wertvoll so wie wir sind, nur durch unser Sein. In diesem "großen" Zusammenhang spüre ich so deutlich diese Wahrheit, dass es dann für mich nur noch ein kleiner Schritt oder eher ein "hineingleiten" dahin ist, mich mit "hineinzunehmen".
Ja klar, auch ich gehöre dazu!!! Habe wie alle, alles Schöne verdient, dass sich auch meine Träume erfüllen, habe ich verdient!! Ich muss nichts "tun" o. ä., nein, allein mein Dasein ist schon Grund genug!! :loveshower:

Diese Gedanken bringen mir starke intensive glückliche liebende Gefühle von meiner Quelle! Und dann geht mir erst richtig ein "Licht" auf!!! Dass ich diese wunderbaren Gefühle fühlen kann, bestätigt mir meinen Wert, verstehst du? Das die Quelle in mir mich so sehr liebt, dass sie mir diese liebenden himmlischen Gefühle "schenkt" zeigt mir meine Wertigkeit!! Ich habe es tatsächlich verdient, diese genialen Gefühle zu fühlen, einfach so, ich muss nichts dafür tun! :kl:

Abe sagen immer wieder, dass wir alles was wir tun nur aus dem Grund tun, weil wir uns besser, glücklicher fühlen möchten! Auf diesem Weg fühle ich mich so glücklich und liebend, dass Worte es schwer beschreiben können! Es ist in so einem Moment nicht notwendig, dass irgendetwas von "außen" sie auslösen, ich kann sie selbst in mir auslösen und sie sind alles, was ich brauche!

Ich denke, dass ist mit der Anbindung an die Quelle gemeint, die Liebende sein, die man wirklich ist! Im Vortex sein!
Und dann, wenn man so voller liebender wertschätzender Gefühle für alles und jedes ist, das kann man dann ja ganz leicht auf alles ausdehnen, dann, dann kommt der Fred dazu! Und dann geht dieser Fred mit dir so stark in Resonanz, dass du nur staunen kannst!! Aber das größte Glück beschert dir, dass du ihn so lieben kannst, DEINE EIGENEN Gefühle, nicht, ob er dich liebt, es ist wirklich so!!
Und wenn ich dann seine liebevolle Aufmerksamkeit auf mich spüre, denke ich mir schmunzelnd "Er benutzt mich als Ausrede, um mit sich selbst, seiner Quelle, in Kontakt zu kommen", so wie Abe es beschreiben und das finde ich einfach wundervoll, was kann es Schöneres geben?

Ja, doch, etwas fällt mir ein, was ich selbst so gerne erleben möchte: Die körperliche Vereinigung, die ekstatische Lust, von der hier im Forum auch schon die Rede war, die man definitiv nicht alleine erleben kann! Die möchte ich erleben... mal sehen, vielleicht mit diesem Fred? :heartsmiel:

Herzliche Grüße
Sonnenwärme
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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon lawofattraction » 14. Jun 2013, 08:19

brivas hat geschrieben:Und gerade als ich meinen inneren Frieden widererlangt hatte und glücklich war, platzte er wieder mit aller Vehement durch diese Begegnungen in mein Leben. Das ist auch etwas, das ich mir irgendwie nicht erklären kann... Wenn er nur Mittel zum Zweck gewesen wäre - um mich auf irgendeinen Mangel zu stoßen - dann hätte er ja nach erfüllter Mission einfach verschwunden bleiben können


Hallo Britta,

Schwingung ist ja keine Konstante, sondern Energie, die ständig in Bewegung ist. Bewegt wird diese Energie von unseren Gedanken und Gefühlen, die bereits während eines ganz normalen Tages eine unwahrscheinlich grosse Bandbreite haben, ganz einfach aufgrund der normalen Alltagsbegebenheiten.

Werden dann grössere Themen wichtig, können andere Dinge aus unserem Aufmerksamkeitsfokus verschwinden - ganz oder nur vorübergehend - und verlieren natürlich auch ihren Schwingungseinfluss. Wir sind ja Meister in der Verdrängung und Beschwichtigung und im Einreden, dass die Dinge anders sind, als sie sich zeigen.

Daher können spontane Gefühle der Anziehung für einen anderen Mann als den eigenen vorübergehend ganz schön aus der gewohnten Bahn werfen und werden auf irgendeine Art und Weise kompensiert. So kann auch ein erstes Interesse im Sinne eines gewahrten inneren und äusseren Friedens erst einmal in den Hintergrund treten.

"Mittel zum Zweck" - so etwas gibt es für die, die um das LoA wissen, nicht. Das würde doch bedeuten, dass wir unsere Schwingung wahllos solchen Situationen anpassen können und ihnen jede gewünschte Richtung geben können. Es ist aber nicht so - wie Du sehr gut selbst weisst.

Daher können wir oft nicht zufriedenstellende Situationen verdrängen, sie verschwinden aber meist nicht vollkommen aus unserem Leben und tauchen irgendwann wieder auf, wenn der "Druck" hinter der Symptomatik wieder so gross wird, dass er durch die üblichen Selbst-Blendungs-Taktiken nicht mehr aufgefangen werden kann.

Die Frage ist dann immer: Nehme ich ein Pflaster und klebe es über die Wunde und muss sie dann nicht mehr anschauen oder schaue ich sie mir vorher an, weil vielleicht noch Dreck drin ist und sie besser gereinigt werden sollte.

Übersetzt heisst diese Analogie: Du nimmst Deine Schwingung immer mit. Gehst Du aus einem unbefriedigenden Job in einen neuen, weil Du Streit hattest, so ist Deine Schwingung auch im neuen Job genau so und Du wirst mit neuen Menschen im neuen Umfeld wieder streiten. Gehst Du aus einer Ehe, die einige "Mangelpunkte" hat, in eine neue Beziehung, so wird Deine unbereinigte Schwingung dort auch wieder Mangel-Situationen provozieren.

Neue Beziehungen sind dann wie ein Pflaster - der Dreck in der Wunde wird irgendwann anfangen, eine Infektion zu verursachen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: LoA - Liebe S. 258 (Verständnisfrage)

Beitragvon brivas » 14. Jun 2013, 13:36

Hallo Loa, hallo Sonnenwärme und alle anderen,

Übersetzt heisst diese Analogie: Du nimmst Deine Schwingung immer mit. Gehst Du aus einem unbefriedigenden Job in einen neuen, weil Du Streit hattest, so ist Deine Schwingung auch im neuen Job genau so und Du wirst mit neuen Menschen im neuen Umfeld wieder streiten. Gehst Du aus einer Ehe, die einige "Mangelpunkte" hat, in eine neue Beziehung, so wird Deine unbereinigte Schwingung dort auch wieder Mangel-Situationen provozieren.


Demnach ist es eigentlich gar nicht so verkehrt, dass es mit meinem Fred noch nicht so richtig intensiv wird, weil ich einfach sonst ja auch von einer unerfüllten Beziehung in die Nächste rutsche.
Diesen Mangel, den ich in meiner Ehe lebe - nämlich, dass ich mich nicht begehrt fühle, und auch dass mein Mann nicht mehr männlich genug für mich ist, muss ich vorab für mich auflösen und meinen Mann aus der Verantwortung nehmen. Erst wenn ich das geschaftt habe, kommt Fred oder wer auch immer, und erst dann hab ich die Chance auf eine erfüllte Beziehung, die den anderen dann auch so sein lässt wie er ist.


Ich habe heute viel überlegt, warum dieser eine Fred und ich uns einfach nicht näher kommen.
Scheinbar sind wir in Resonanz, kommen aber dennoch über einen bestimmten Punkt nicht hinaus.
Vielleicht täusch ich mich, aber da ist neben dem Interesse von beiden Seiten auch eine gewisse Furcht. Furcht vor diesen krassen Veränderungen im Leben, die diese ganze Geschichte mit sich tragen konnte. Ich für mich empfinde es jedenfalls so. Und auch seine Schwingung muss der meinen irgendwie entsprechen, denn sonst würde er nicht seit so ewig langer Zeit meine Wege kreuzen.
Ich möchte diesen Menschen unbedingt kennenlernen, habe aber trotzdem Angst davor, was eine intensivere Bekanntschaft alles mit sich bringen könnte. Es könnte und würde alles verändern. Es ist nicht so, dass ich eine tiefe Angst vor Veränderungen an sich schüre, aber wenn man so drüber nachdenkt, plötzlich dem Leben eine komplett neue Richtung zu geben, schwingt da einfach manchmal auch Furcht mit.
Ich spüre dieses gegenseitige Interesse - aber eben auch dieses Verdrängen, weil es unmöglich und verrückt zu sein scheint. Es wäre alles so anders für uns beide (er z.B. hätte dann plötzlich Kinder).
Das Gefühl ruft ganz laut JA, aber der Verstand scheint einfach noch zuviel dagegenzusetzen.

In der letzten Zeit - und vor allem im Urlaub - habe ich mich ganz intensiv um mich gekümmert. Und es funktioniert! Dieser Job, der sich aufgetan hat, gibt mir wunderbar viel Kraft und Mut und ist ein Stück genau das, was ich brauche um mir meine eigene Selbstständigkeit "zu beweisen". Ist es nicht herrlich?
Momentan spüre ich, wie sich alles in meinem Leben zum positiven entwickelt. Ich kann seit langem endlich mal wieder sagen "Ja es läuft wirklich alles mit."
Das macht voll Spaß :loveshower:
Und jeder kleine Schritt macht es immer ein wenig perfekter - bis dann am Ende die Schaumkrone namens Fred-wer-auch-immer aufgesetzt werden kann.

Werden dann grössere Themen wichtig, können andere Dinge aus unserem Aufmerksamkeitsfokus verschwinden - ganz oder nur vorübergehend - und verlieren natürlich auch ihren Schwingungseinfluss. Wir sind ja Meister in der Verdrängung und Beschwichtigung und im Einreden, dass die Dinge anders sind, als sie sich zeigen.

Das eine vorhandene Schwingungen durch ein größeres Thema aus unserem Aufmerksamkeitsfokus verschwinden kann, habe ich so direkt noch gar nicht beleuchtet. Ja, vielleicht gibt es zeitweise auch einfach wichtigere Dinge, die die volle Aufmerksamkeit verlangen, so dass einige Dinge verdrängt werden, weil man keine Zeit und keine Energie hat sich damit zu beschäftigen.



Sonnenwärme: Ich danke dir für deine Erläuterungen dazu, wie du es geschafft hast dich zu absolut wertvoll zu fühlen. Ich merke wie ich Fortschritte in diese Richtung mache - und deine wunderbare Antwort hat mir nochmal einen Schubser gegeben. Hab lieben Dank :hug:

Liebe Grüße und einen sonnigen Nachmittag,
Britta
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