LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Molly » 1. Feb 2012, 16:02

Liebes Forum,

Ich möchte gerne die Frage zur Diskussion stellen, wie man sich in Berufen schwingungsmäßig positionieren sollte, wenn der Beruf mind. zur Hälfte negative/ traurige/ belastende Anteile enthält (spontan als Beispiel fallen mir Ärtztinnen, Anwältinnen, Bereiche der Pädagogik ein).

Ich habe manchmal Angst, dass ich sozusagen durch meinen Beruf (den ich gerne mache und in dem ich mich wohl fühle) negatives anziehe, denn ich beschäftige mich großteils mit den negativen Anteilen der Gesellschaft, auch wenn ich versuche das gute zu sehen... das schlechte ist auch da, sonst wäre ich nicht beruflich involviert.
Oder geht es nur darum, dass ich mich bei dem, was ich tue, grossteils gut und im Vortex fühle?

Ich habe so viele ältere Kolleginnen und Kollegen die nur noch verbittert, sarkastisch und unmenschlich sind... Und Sorge mich, dass es das Gesetz der Anziehung ist und man sich nicht "schützen" kann.

Ich freue mich über einen Austausch :gvibes:
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Amadea55 » 1. Feb 2012, 18:09

Molly hat geschrieben:Oder geht es nur darum, dass ich mich bei dem, was ich tue, grossteils gut und im Vortex fühle?


ja genau, darum geht es... und je öfter du dort bist, desto öfter ziehst mit all diesen "schlechten" menschen, ihre guten seiten an... und du ziehst andere menschen an. üben üben üben

je mehr du dich sorgst, desto mehr ziehst du den beweis deiner sorge an. ist immer das gleiche spiel. und du wirst auch nur das sehen, was dir sorge macht. alles andere wirst du nicht bemerken:-) so einfach:-) wenn du negative menschen erwischt, wenn sie in ihrem gefühl sind, das du vielleicht hervorgerufen hast, wirst du über das glänzen ihrer augen staunen.

lieben gruss
amadea
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Liebeszauber » 1. Feb 2012, 18:24

Liebe Molly,

schau mal, was Loa dazu schrieb.

http://www.abrahamforum.org/post27977.html

Schönen Abendgruß,
Lz
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Kia » 1. Feb 2012, 18:40

Mir fallen zwei Zitate zu dem Thread-Thema ein, die ich mir aufgeschrieben habe:

"There is a plethora of powerful counselors and teachers who´ve been attempting to get people to be round pegs in square holes, who know the futility of that. Your world is ripe for this understanding!...
So, as you know it, and hold it, and set forth your intention to attract those who know it, too - there will be a gathering of counselors and teachers and movement of allowing which this planet has not seen yet.

In other words - this is the time of Awakening! And what this means is, waking up to „who you are“!
Not waking up to who your mother thinks you ought to be.

Waking up to what YOU are.
Waking up to what you have put into your vibrational escrow.
Not fulfilling the visions and needs of a society of others, you see.

When you tap in as the well-meaning teacher you are, in the personal desire of a person who is living life, and they have been putting desire in their vibrational escrow - and you look at them, KNOWING the perfection of where they stand and you give your undevided attention to what they, themselves, have asked to be - NOW you are an uplifter of extreme proportion.

We know - it feels big. But it isn't.
It is as simple as this:
You're interacting with one person who could feel happier than they do.

And you have the ability to see them as they really are. And HOLD your picture of who they really are so clearly in your own mind - that, when they are with you they see it too."

Und das zweite Zitat ist:

„...You are sure of the value. And eager for the experience. And knowledgeable of the guidance -
and certain of the outcome.“

Das ist eines meiner Lieblingszitate, weil es so viel Zuversicht und Hoffnung und schliesslich Freude erwecken kann.

Ich sehe uns alle wie wir so Teil der Lösung sind, statt Teil des Problems. Wie wir diese Teachings leben und ein Beispiel geben durch unser freudiges Leben, in dem wir mehr und mehr im Vortex sind und etwas leben, was dieses vorherige co-abhängige Leben (das gekennzeichnet war durch das Mit-leiden mit anderen) definitiv losgelassen haben. Weil wir innerlich auf einer tiefen Ebene erkannt haben: wir helfen nur, wenn wir die Vortex-Version der Menschen in ihnen selbst herauf beschwören, erwecken - und das geht nur, wenn wir selbst in diesem stillen Gewahrsein erst mal stabil verankert sind, das Abraham "Vortex" nennen. Solange ich schwingungsmässig auch rum geworfen werde in der polaren/dualen Welt, keinen Anker habe in dieser anderen Ebene, der Ebene der Quelle, ist es fast unmöglich irgend jemanden von Nutzen zu sein oder eine helfende Hand zu reichen. Ich kann ja noch nicht mal mir selbst helfen, also mir geht es so... dass meine Out-of-Vortex-Lösungen immer nur sehr zeitlich begrenzt sind, kleine Erleichterungen. Und irgendwann habe ich so die Nase voll von dem Not-Behelf, dass ich den Sprung mache, oder - wenn das leichter ist - die kleinen Schritte mache und dann wirklich das ganze Ding vom Vortex aus neu ausrichte, beziehungsweise, es geschieht dann...

Lieben Gruss

Kia
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon lawofattraction » 1. Feb 2012, 18:54




Hallo Molly,

lies mal die Workshops 12. und 43. Darin ist viel über Heiler und Helfer geschrieben.

Abraham haben klipp und klar gesagt, dass keiner, der einen helfenden Beruf im weitesten Sinne hat - angefangen beim Arzt und der Krankenschwester über Psychiater und Psychologen bis hin zum Heiler - sich nicht irgendwann nicht "identifizieren und infizieren" kann mit der Problematik der Klienten, wenn auf übliche Art und Weise behandelt wird und vor allem den Bedürfnissen des Systems Rechnung getragen werden muss. Sie sagen, dass es unter den Ärzten anteilmässig die meisten Kranken gibt. Anziehungspotential ist vorhanden, darüber muss man sich klar sein.

Klar wird das, wenn man sich überlegt, dass kein Mensch in Bezug auf seine Klienten, deren verschiedene Problematik sowie deren Verständnis der eigenen Situation und ihrer Art und Weise, das zu handhaben, den ganzen Tag im Vortex sein kann. Aber nur aus dem Vortex sind auch Lösungsansätze möglich. Steigt der Helfer auf das Niveau des zu Helfenden, sind beide schlecht dran und er ist keine Hilfe. Das Niveau des Helfers, wenn der im Vortex ist, kann aber der zu Helfende meist nicht erreichen, daher haben auch die schwingungsmässigen Lösungsvorschläge wenig fruchtbaren Boden. Bleibt die Betrachtung praktischer Lösungen, so wie das erwartet wird, und die birgt dann halt die erwähnte Problematik.

Denn das Problem ist ja das, dass Ärzte und Psychologen ihre Beteiligung schlecht auf eine Behandlung, wie sie üblicherweise erwartet wird und auch dem vereinbarten Auftrag entspricht, nicht zugunsten einer reinen Ausrichtung auf die positiven Inhalte des zu Helfenden beschränken können. Probleme werden erörtert, und die Themen werden sich zwangsläufig kollektiv auf die Problemebene begeben.

Wenn dann z.B. im Falle eines Psychologen Auftragserfüllung und eigenes Wohlbefinden nicht mehr vereinbar sind, kommen einige in die Zwickmühle, aus der heraus nur die Aufgabe des Berufes möglich ist, wenn man nicht mit den Konsequenzen leben möchte, dass einmal das System eben nicht unbedingt Abraham-konform ist und zum anderen tägliche Problemerörterung in der Tat eine Fokusbetonung darstellt. Mit gutem Gewissen als Psychotherapeut bei der Krankenkasse schwingungsmässige Ausrichtung abzurechnen und auf Problemerörterung zu verzichten ist eben nicht jedermanns Fall. :clown:

Daher denke ich, man muss sich darüber im Klaren sein, dass Problemerörterung auf Problemschwingungsebene immer ein gewisses Anziehungspotential haben kann und sollte versuchen, damit auf bestmögliche Art und Weise umzugehen.

Amadea55 hat geschrieben:ja genau, darum geht es... und je öfter du dort bist, desto öfter ziehst mit all diesen "schlechten" menschen, ihre guten seiten an... und du ziehst andere menschen an.


Das hört sich in der Theorie ganz gut an, aber was macht ein Helfer, sollte das wirklich umfassend so klappen, denn dann tun? Daumen drehen? Ärzte brauchen Kranke und andere Helfer Problembeladene. Das ist doch der Irrsinn, dass die Helfer nur dann ein finanzielles Auskommen haben, wenn sie auch genug Hilfesuchende in ihrer Hilfsbedürftigkeit bestätigen.

Nicht jeder hat das Durchhaltevermögen und vor allen Dingen das Umfeld, um das zu tun, was Dr. Hew Len mit seinem Ho'oponopono getan hat. Er hat sich ein Jahr lang nur mit den Akten der als kriminell Geisteskranken eingestuften Häftlinge zurückgezogen, nie mit den Patienten gesprochen und seine Formel aufgesagt. Die Kranken sind gesundet und viele wurden als geheilt entlassen. Im Prinzip das, was Abraham empfehlen, nämlich sich auf die positiven Seiten und Heilung ausrichten und nichts anderes sehen als Vollkommenheit.

Wer mag sich das eigene Wasser abgraben? Und wer hat das Umfeld, um das konsequent durchzuziehen?

Liebe Grüsse
Loa



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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Kia » 1. Feb 2012, 19:23

Hallo nochmals -


Mit meinen eigenen Worten: in den helfenden Berufen versuchen die Menschen zumeist, auf der relativen, dualen, polaren Ebene einen Ausgleich zu bewirken. Sie kennen ja nichts anders als diese Ebene und haben selten ein Bewusstsein über die kosmischen Gesetze. Sie versuchen (up-stream) aus eigener Kraft – und das führt nicht selten zu Erschöpfung – eine mechanische, willkürliche Integration zu bewirken. Dies jedoch erzeugt (out of Vortex) nur weitere Widerstände und verstärkt die Dualität. Es ist einfach ein langer und mühsamer Weg, der selten wirklich etwas bringt. Im besten Fall endet diese erzwungene „Integration“ in einem angepassten, „normalen“ relativ statischen Mittelzustand, einem Verweilen im Status Quo, der leidvoll aber bequem ist. Sichert einfach Überleben erst mal, und ich möchte das schätzen, akzeptieren, anerkennen. Doch es greift zu kurz.

Abraham sagen jetzt: das kann doch nicht das Ziel von Entwicklung sein? Es muss doch möglich sein, fortzuschreiten und nicht die ganze Zeit innerhalb dieses oben beschriebenen zu verharren. Wünschen - und nicht bekommen.

Und die Lösung ist das erste Zitat oben.

Für mich heisst das: anstatt die Defizite des Menschen zu analysieren und mühsam sie zu verringern und auszugleichen suchen, tritt dieser Schöpfungsprozess in den 3 Schritten Wünschen – Loslassen und die Quelle machen lassen – dann Zulassen und Empfangen – das ist dann wirklich eine echte Verbesserung. Leading Edge Lösung.

Dabei wird, das weiss ich aus eigener Erfahrung, gearbeitet mit den natürlichen Fähigkeiten und Potenzialen. Mit meinen eigenen und denen des/der Betroffenen Menschen.

Und ich weiss, es ist wahr: so treffe ich auf viel weniger Widerstand, weil die Kräfte, die ich nutze, ohnehin schon wirken. Wohlfühlen verstärken, Ressourcen, die da sind betonen und nutzen. Die Kräfte, die da sind, die wir nutzen, werden nicht als etwas Fremdes gefühlt, das wir ablehnen.

Daher kann ich mit viel weniger Energieeinsatz viel mehr bewirken.
Wenn die natürlichen Potenziale zur vollen Entfaltung kommen, dann wird die Dualität durch das Gesetz des Ausgleichs ohnehin überwunden.

Die Quellen-Energie im Menschen braucht keinen Ausgleich, sie IST und schwingt und das tollste ist noch: sie wird jedem Menschen individuell gerecht, ganz einzigartig abgestimmt auf jeden Menschen.

Denn jeder Mensch ist diese „melted beingness“ – jeder Mensch ist auf seine eigene Art mittels seines inneren Seins eins mit der Quelle im Zustand von Allowing.

Und einem Menschen zu verhelfen das in sich zu spüren, das ist wirkliche Hilfe, das andere sind halt vorüber gehende Not-Pflaster, nicht schlecht, nicht gut, einfach sehr vorüber gehend.

Und Abraham sagen immer wieder: jetzt ist die Zeit, in der Menschen sich immer mehr in immer grösserer Zahl für diese Dinge zu interessieren beginnen. Jetzt ist die Zeit des Awakening, des Aufwachens.
Natürlich nur für die, die das wollen. Alles ist ja immer freiwillig.

Schönen Abend, sollte hier weiter arbeiten...
Deine Frage hat mir bei eben dieser Arbeit, die ich gerade mache,
sehr geholfen und dafür danke ich Dir, Molly.

Abendgrüsse
Kia
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Kia » 1. Feb 2012, 19:25

Liebe Loa,

hatte nicht gesehen, dass Du hier schreibst, ich lese später...
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Kia » 1. Feb 2012, 19:39

Liebe Loa,

sehr eindrücklich Deine Beschreibung - stimmt natürlich - und doch sehe ich kleine Lösungsansätze, die sich ja dann auch vergrössern können, je nach dem wie viele Menschen in den neuen Ansatz einsteigen.

Aber die Schweiz, wo ich lebe, ist auch ein wenig speziell - z.B. geistige Hilfe wird von der Gesundheitskasse, der mehr und mehr Menschen zulaufen die letzten 20 Jahre bezahlt, aber das Abrechnungssystem hinkt im Moment noch hinter her... Doch es kommt, es kommt...

Es ist nicht ganz einfach den Fokus von der konventionellen Medizin / Psychologie und angrenzenden Bereichen wegzunehmen, da die kollektive Kraft noch da ist. Aber sie nimmt zusehend ab.

Und: ein Mensch in Ausrichtung auf die Quelle hat mehr Einfluss als Millionen ohne Ausrichtung - das ist jetzt etwas, das ich bedingungslos glaube. Und in Teilbereichen bereits sogar in der materiellen Welt schon sehen kann.
Es geht nicht mehr all zu lange. Das Vertrauen der Menschen in die alte Energie ist massiv geschwächt hier - die neuen Kräfte gewinnen immer mehr Zulauf, wortwörtlich.

Abendgrüsse :uns:

Kia
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon lawofattraction » 2. Feb 2012, 08:23



Guten Morgen, liebe Kia, liebe All,

auch das, was Du schreibst, findet bei mir volle Resonanz, das weisst Du ohnehin. Alles.

Ich habe gestern noch lange darüber nachgedacht, in wie weit wir hier im Forum die Abrahamlehre, auf konkrete Lebenssituationen übertragen, handhaben. Und das auch vor dem Hintergrund meines obigen Posts. Ich kann mich erinnern, dass es im vergangenen Jahr oder dem davor eine "Jubelgruppe" im Forum gab, die davon schwärmte, dass sie tage-, ja wochenlang ohne Unterbrechung im Vortex weilten. Dass das nicht der Fall ist, wissen wir alle, die wir nicht zuletzt dank Abraham gelernt haben, ein viel bewussteres Leben zu führen und das Empfinden für die Schwankungen der eigenen Emotionen zu sensibilisieren und sie als Anzeiger zu nehmen, was mit uns auf Gedankenebene stattfindet.

Wenn jemand, der einen Helferberuf hat, schon eine solche Frage hier im Forum stellt - ( :huhu2: Molly und :danke: für den Diskussionsanstoss), dann zeigt das ja, dass Zweifel und Vorbehalte bereits vorhanden sind. Und die möchte ich auch gerne berücksichtigen. Natürlich ist alles wahr, was wir über den Vortex schreiben, über die Verbindung des me mit dem ME und darüber, dass wir anderen Menschen nur auf Lösungsebene eine Hilfe sind. Und nur das kann auch der Ansatz sein.

Ich fragte mich aber, wie das jemandem helfen kann, der in konkrete Situationen und vor allem Vorgaben und Berufsbeschreibungen eingebunden ist und an deren Durchführung gebunden ist. Ich möchte einfach keine Betrachtung vornehmen, die diese Faktoren unberücksichtigt lässt. Natürlich weiss ich, dass die einzige Einstellung dazu ein Herangehen aus dem Vortex ist, aber dann schliesst sich eben wieder der Kreis, dass wohl niemand den ganzen Tag im Vortex ist, und erst recht nicht bei der ständigen Konfrontation mit Problemen.

Zu allem, was Abraham in Bezug auf Helfer sagen, sage ich auch ja. Uneingeschränkt. Für Abraham wird es sich aber verbieten, uns etwas anderes als die höchst schwingende Lösung anzubieten. Wir hier "unten" aber sind ja mit den konkreten Situationen konfrontiert, und ich möchte das hier auch berücksichtigen. (Meine Überlegungen haben nichts mit Deinen Posts zu tun, sie gehören lediglich zu meinem gestrigen Gedankengang.)

Ich möchte gerne über das philosophisch-spirituelle Konzept hinaus berücksichtigen, dass unsere Kapazität des Fokus eben (noch) nicht den von Abraham angenommenen Idealbedingungen der Betrachtung nur aus dem Vortex entspricht. Und wenn ich selbst ihre Lehre als Schirmaussagen für mich als richtig erachte, möchte ich trotzdem berücksichtigen, dass wir es hier an diesem Forumsort mit Menschen zu tun haben, die auf ganz verschiedenen Schwingungs- und Bewusstseinsstufen stehen. Und dass wir alle uns immer wieder in Situationen wiederfinden, die Herausforderungen der verschiedensten Couleur darstellen und uns in unseren Emotionen durchschütteln.

Liebe Molly,

wer in einem helfenden Beruf arbeitet, sollte sich zuerst einmal fragen, warum er denn genau dieses Feld der Betätigung gewählt hat. Es hat einen Hintergrund, der manchmal offensichtlich ist, aber nicht immer. Ganz oft sind persönliche Erlebnisse und Bedürfnisse eng mit denen der zu Helfenden verwoben, und das herauszufinden und zu trennen, wäre für mich die erste Beschäftigung mit dem Thema.

Molly hat geschrieben:Ich habe so viele ältere Kolleginnen und Kollegen die nur noch verbittert, sarkastisch und unmenschlich sind...


Das ist natürlich eine nicht sehr angenehme Mitarbeitergruppe, da sie die Problematik des Berufes ständig mit sich rumschleppen und ventilieren, da sie offensichtlich nicht in der Lage waren, sich mit der eigenen Berufswahl zu versöhnen. Das nämlich ist meiner Meinung nach ein wichtiger weiterer Schritt. Denn manchmal wird klar, dass jemand aus den falschen Gründen diesen Helferberuf gewählt hat, sie als Ziel eigentlich das eigene Heilsein haben, die Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit aber auf andere übertragen.

Molly hat geschrieben:Und Sorge mich, dass es das Gesetz der Anziehung ist und man sich nicht "schützen" kann.


Du brauchst Dich nicht zu schützen, denn das LoA kann nichts in Deinem Erleben installieren, das Du nicht dahin eingeladen hast. Selbst der tägliche Umgang mit verbitterten Menschen färbt nicht ab - wenn Du Dich nicht von ihnen beeinflussen lässt. Was andere wie handhaben, sollte für uns ausserhalb sein und auch bei den anderen belassen bleiben.

Molly hat geschrieben:das schlechte ist auch da, sonst wäre ich nicht beruflich involviert.


Das ist der nächste Punkt. Es gäbe diese Hilfesuchenden nicht, wenn es keine Helfer gäbe. Das heisst, Helfer und Hilfsbedürftige bedingen sich gegenseitig. Wer nun damit arbeitet, wendet sich im Prinzip gegen sich selbst, da er nun denen helfen möchte, die er ja "selbst geschaffen" hat. Wäre er so effektiv in seinen Betrachtungen, dass er ihnen wirklich auf höchster Ebene helfen kann, würde er sich auf lange Sicht idealerweise als Helfer erübrigen.

Molly hat geschrieben:Oder geht es nur darum, dass ich mich bei dem, was ich tue, grossteils gut und im Vortex fühle?


Ja, darum geht es. Wobei ich das "nur" im Angesicht ständiger Problemerörterung anderer als Untertreibung empfinde. Im Vortex zu bleiben und die innere Balance, Freundlichkeit und vor allem den Fokus auf das Unversehrtsein und Heilsein der anderen zu richten, das ist die vorrangige Herangehensweise des Helfers. Die eigene Schwingung ausrichten und jede Unbalance der anderen ignorieren.

Lieben Gruss
Loa



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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Kia » 2. Feb 2012, 09:04

Guten Morgen Ihr Lieben alle,

liebe Loa, möchte nur kurz herzlich danken für Deinen ausführlichen Post - es ist so wertvoll für mich im Moment Deine Ausführlichkeit zu dem Thema, das mich auch beruflich sehr bewegt.

Ich antworte später, da ich jetzt weg bin.

:danke: bis nachher

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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Maria » 2. Feb 2012, 09:08

Hallo Ihr Lieben,

ich kann mich erinnern wie das war als vor 5 Jahren mein Vater gestorben war. Es war eine „Ausnahmesituation“ und natürlich war ich manchmal sehr traurig, aber ich war auch ungewöhnlich glücklich. Ich habe schon einiges gewusst über das Gesetz der Anziehung und hatte durch diese Ausnahmesituation den Schwung es sehr konsequent aufrecht zu erhalten.

Ich habe also meinem Vater Liebe geschickt (weil ich damals noch dachte, er sei als Atheist möglicherweise erst einmal orientierungslos), dann habe ich alle Menschen, die mit beteiligt waren Wertschätzung und Dankbarkeit entgegen gebracht. Es war unglaublich wie liebevoll diese Tage verliefen. Wir waren uns alle viel näher und diese zwischenmenschliche Wärme bekam eine Kraft und Dynamik, wie ich es niemals zuvor und danach erlebt habe.

Sehr viele Menschen, auch die professionellen Helfer haben sich darüber verwundert und dankbar geäußert. Der Mann vom Beerdigungsinstitut (schon in dritter Generation) hat sogar geweint, vor Rührung und gemeint so etwas liebevolles wie in unserer Familie habe er noch nie erlebt.

Es hat uns alle zu einem neuen Horizont geführt, diese Situation. Und diese wunderbare Atmosphäre zwischen den Menschen, wenn sie sich etwas anvertrauen, wenn sie sich schätzen, wenn sie wieder die Kleinigkeiten des Alltags als hilfreich und wohltuend erleben, weil im Moment das große Ganz wankt – das ist ein Punkt, an dem man sich in solchen Situationen orientieren kann.

Solch eine „Ausnahmesituation“ ist für alle Beteiligten eine große Chance. Und das macht das Wundervolle und Großartige daran nicht zunichte, wenn man zwischendurch mal traurig, wütend oder bitter ist.

Es ist außerdem unglaublich wie sich Menschen ändern können und plötzlich voll dabei sind, wenn sie jemand in ihrer Umgebung haben, der diese Chancen in der Situation fokusiert ( das muss nicht ständig sein, es hilft sich immer wieder daran zu erinnern) und plötzlich zieht man sich gegenseitig hoch anstatt herunter. Plötzlich sagen mir Menschen, die mit dem Gesetz der Anziehung noch nie in Berührung kamen, was ich zu tun habe und das es wunderbar ist, so positiv zu sein. :uns:

Ich hatte und habe das in meinem Leben immer wieder erlebt, auch wenn ich nicht permanent in einem helfenden Beruf bin – das ist gerade zu Beginn sicherlich schwerer. Ich habe noch am Feierabend ab und zu einen Patienten (bin nebenberuflich Heilpraktikerin) und staune manchmal wie positiv sie sind, sie sitzen da und erklären mir Abraham und wissen eigentlich gar nichts davon, aber sie haben mich beobachtet und erinnern mich wieder daran, wenn ich es mal vergessen sollte. Dieses Zusammensein hat eine Eigendynamik bekommen und sie klinken sich oft wieder da ein – ganz instinktiv und helfen dann mir – wie witzig, das Leben sein kann... :kgrhl:



Herzliche Grüße

Maria
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Kia » 2. Feb 2012, 10:25

Liebe Loa, ihr Lieben alle,

wunderbarer Post an Molly, kann das alles so gut nachvollziehen, was Du schreibst – danke Dir sehr.
Helfende und Hilfesuchende bedingen einander in der Tat. Und ich denke, auch wenn die Hilfe längerfristig gesehen immer stärker aus dem Vortex kommt und somit bald keine Hilfebedürftigen mehr da sind, da diese auch im Vortex sind, braucht es eben doch noch einige Zeit Begleitpersonen, die Impulse geben auf verschiedenen Bewusstseinsebenen, klar das wäre dann ein anderer Beruf. Doch das Etikett, das der Berufsstand hat, könnte man innerlich für sich selbst entfernen – aussen so sein belassen.

Wir sind alle noch im Übergang. Und schwingen auf verschiedenen Frequenzen. Jeder kann sich nur selbst immer wieder „fühlen“, wo er oder sie jetzt steht, was ist die dominante Schwingung?

Ich beobachte bei mir selbst immer wieder folgendes: Wenn mich jemand etwas fragt, ist es wichtig bei mir zu bleiben, nicht auf die Frequenz des Fragenden einstimmen, da sonst bei mir entsprechende Energien zum Vorschein kommen, die mit meiner eigenen Psyche zu tun haben. Es könnten Anteile sein, die ich selbst (noch) nicht erkannt und verarbeitet habe, oder Anteile, die ich verarbeitet habe, die aber neu belebt werden durch das Einstimmen auf die Frage. Ich bräuchte, wie Du richtig sagst, eine hohe Selbst-Bewusstheit im Vortex, um diese Energien zu erkennen und sofort im Ansatz in die Lösungsschwingung einzusteigen. Ich finde wenn Esther Hicks Abraham herein bringt und mit den Hotseatern spricht hat sie dieses „reine Bewusstsein“, das gar keine seelischen „Verunreinigungen“ zulässt, weil komplett andere Schwingungsfrequenz. (Mit Verunreinigungen meine ich out of Vortex Gemütszustände, Emotionen).

Das „reine Bewusstsein/Gewahrsein“, Vortex, ist bei mir Themen abhängig da oder nicht da, je nach dem dem Thema.

Ich denke wir senden und empfangen ja ständig ohne Unterbrechung Energien und stehen auf verschiedenen Ebenen im Austausch mit anderen. Je niedriger (oder höher) die Frequenz unserer momentanen Schwingung, umso niedriger (oder höher) können die Energien sein, die wir senden und mit denen wir in Resonanz kommen.

Was bei mir sehr gut wirkt, praktisch immer, ist das nonverbale Impulse auf Bewusstseinsebene setzen vor einer Interaktion.

Und auch eine möglichst „ungefärbte“ reine Absicht am Morgen für den Tag durchgeben und auf dem „alles kommt für alle sehr gut“ innerlich so lange wie möglich verweilen. Ist out of Vortex, bringt mich aber oft Vortex-nahe.

Ich finde es eine grosse Herausforderung: einerseits absolute Offenheit und Durchlässigkeit zu spüren, um Allowing zu praktizieren; andererseits ist – wie Du, liebe Loa das oben so gut beschreibst in der Interaktion mit anderen Menschen manchmal Abgrenzung doch wieder nötig, wenn es mich aus dem Vortex-Gewahrsein rausgeworfen hat.

Was ich auch noch üben will ist ein besseres Unterscheidungsvermögen in Bezug auf die Frage: welche Energien sind eigene und welche kommen vom anderen Menschen. Eben weil mir bewusst ist, ich bin ja nicht immer im Vortex, dort wo Mastermind schwingt, und es keine Rolle spielt, wer was macht und sagt, weil sowieso alles immer genau stimmt.

Wir Menschen sind wie Musik-Instrumente, wenn ein Ton schwingt im Raum, stimmen die anderen Instrumente darauf ein. Deshalb ist es ja so wichtig, den eigenen Vibrational Tone, Schwingungston, der sich gut und stimmig anfühlt einzuüben, bis er greifbar nahe gefühlt und bewusst wieder aktiviert werden kann, wenn er verloren gegangen ist.

„When your desire is strong enough it will carry the vibrational day and the believes that you hold will fall by the way side.“ Das Zitat hilft mir immer wieder, mich auszurichten.

Danke Euch herzlich für den Austausch.

Und wünsche uns einen wunderbaren Tag.

Kia

PS: Liebe Maria, lese Deinen Post später :danke:
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Molly » 2. Feb 2012, 18:15

Hallo ihr alle und vielen Dank für die tollen Beiträge :danke:
Ich habe mal einige herausgegriffen, die mich besonders ansprechen und bei denen ich das Bedürfnis habe, zu ergänzen oder noch was zu sagen...

Amadea55 hat geschrieben:je mehr du dich sorgst, desto mehr ziehst du den beweis deiner sorge an. ist immer das gleiche spiel. und du wirst auch nur das sehen, was dir sorge macht. alles andere wirst du nicht bemerken:-) so einfach:-)

Mein Job besteht aber quasi aus hinsehen, und zwar auf die negativen Aspekte. Es gibt zwar auch einen wertschätzenden, Ressourcenorientierten Teil, der immer mit berücksichtigt wird, aber ich muss auf die negativen Aspekte sehen. Trotzdem "fühle" ich sie nicht, habe eine recht große innerliche Distanz.

Kia hat geschrieben:Wie wir diese Teachings leben und ein Beispiel geben durch unser freudiges Leben, in dem wir mehr und mehr im Vortex sind und etwas leben, was dieses vorherige co-abhängige Leben (das gekennzeichnet war durch das Mit-leiden mit anderen) definitiv losgelassen haben. Weil wir innerlich auf einer tiefen Ebene erkannt haben: wir helfen nur, wenn wir die Vortex-Version der Menschen in ihnen selbst herauf beschwören, erwecken

Ich nehme mir zB die Möglichkeit, vor GEsprächen o.ä. mir einen positiven Verlauf vorzustellen und mich auf die Beteiligten einzustellen, diese zu Schätzen usw. Das hilft oft und macht das Thema netter und die Menschen aufmerksamer als vorher gedacht... Trotzdem geht es inhaltlich großteil um schlechtes.

lawofattraction hat geschrieben:Denn das Problem ist ja das, dass Ärzte und Psychologen ihre Beteiligung schlecht auf eine Behandlung, wie sie üblicherweise erwartet wird und auch dem vereinbarten Auftrag entspricht, nicht zugunsten einer reinen Ausrichtung auf die positiven Inhalte des zu Helfenden beschränken können. Probleme werden erörtert, und die Themen werden sich zwangsläufig kollektiv auf die Problemebene begeben.

Stimmt :mrgreen: es ist quasi meine Jobbeschreibung, Probleme zu besprechen. :102:

Aber ich möchte noch hinzufügen: ich mache es aus Leidenschaft und gerne. Ich habe auch Erfolgserlebnisse und sehe die positive Entwicklung der Menschen :loveshower:
Aber mein Fokus ist immer auf den negativen, angstbelasteten Teil der Personen gerichtet. Schlechte Gefühle macht mir oft aber eher das System an sich. Gerichte, Polizei, Ämter... aber auch das kann ich für mich gut umdeuten. Ich fühle mich also großteils gut und sehe meine Arbeit positiv. Ich habe nur Sorge vor der schwingungsmäßigen Strafe :rleye:
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Amadea55 » 2. Feb 2012, 18:27

Loa

es geht nicht darum immer in der vortex zu sein, ist nicht möglich, was du ja selbst schreibst. doch es geht darum, immer und immer wieder in die eigene mitte zu gehen. je mehr man in der eigenen mitte ist, ändert sich die eigene grundstimmung. und diese grundstimmung strahlt aus und zieht wieder an. wie dein nickname sagt LoA. oder anders ausgedrückt, jeder schatten wird mit licht erhellt.

du hast meiner meinung nach in deinen worten, ja aber... aber wird immer das aber stärker anziehen als das ja. die fragen warum der beruf etc... bringt nicht viel. so oft es geht in die vortex zu gehen, so oft es geht die aufmerksamkeit auf die freude lenken, auch bei negativen menschen findet man immer wieder erstaunliches... und wenn man es hinkriegt, alles nicht mehr so tierisch ernst zu nehmen... dann ändert sich sehr viel! und irgendwann kommen die antworten aus dem inneren heraus.

viele menschen sind berufstätigt und sind ähnlichen situationen ausgesetzt. und ich kenne keine masse, doch einige menschen, die trotzdem ein gutes leben haben und *wunder*bar mit dem alltagsmenschen austauschen.

und noch zur theorie. frage mich, wieviel theorie in der selbsterfahrung steckt im verhältnis von langen zitaten aus workshops?

allen einen schönen abend
hoffe Molly, dass du irgendwo in den texten was nehmen kannst, dass dir ein aha erlebnis auslöst
und danke an maria für ihre tolle erfahrung.

amadea
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon lawofattraction » 2. Feb 2012, 18:38

Amadea55 hat geschrieben:und noch zur theorie. frage mich, wieviel theorie in der selbsterfahrung steckt im verhältnis von langen zitaten aus workshops?


Das verstehe ich nicht, magst Du näher erklären, was Du damit meinst?


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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Kia » 2. Feb 2012, 18:51

Maria hat geschrieben:Ich hatte und habe das in meinem Leben immer wieder erlebt, auch wenn ich nicht permanent in einem helfenden Beruf bin – das ist gerade zu Beginn sicherlich schwerer. Ich habe noch am Feierabend ab und zu einen Patienten (bin nebenberuflich Heilpraktikerin) und staune manchmal wie positiv sie sind, sie sitzen da und erklären mir Abraham und wissen eigentlich gar nichts davon, aber sie haben mich beobachtet und erinnern mich wieder daran, wenn ich es mal vergessen sollte. Dieses Zusammensein hat eine Eigendynamik bekommen und sie klinken sich oft wieder da ein – ganz instinktiv und helfen dann mir – wie witzig, das Leben sein kann...


Danke Dir, liebe Maria,

das ist sehr eindrücklich für mich - freut mich für Dich :hug:
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Amadea55 » 2. Feb 2012, 19:59

Molly hat geschrieben:Mein Job besteht aber quasi aus hinsehen, und zwar auf die negativen Aspekte. Es gibt zwar auch einen wertschätzenden, Ressourcenorientierten Teil, der immer mit berücksichtigt wird, aber ich muss auf die negativen Aspekte sehen. Trotzdem "fühle" ich sie nicht, habe eine recht große innerliche Distanz.
:

man könnte fragen, was sind negative aspekte? es sind aspekte, erfahrungen, kontraste etc. wenn du die innerliche distanz hast, hast du doch das, was du möchtest? du kannst gut damit umgehen.

lawofattraction hat geschrieben:
Amadea55 hat geschrieben:und noch zur theorie. frage mich, wieviel theorie in der selbsterfahrung steckt im verhältnis von langen zitaten aus workshops?


Das verstehe ich nicht, magst Du näher erklären, was Du damit meinst?

sie oben, meine worte, die du zitierste.

Molly hat geschrieben:Ich habe nur Sorge vor der schwingungsmäßigen Strafe :rleye:


?? vor was hast du wirklich angst? oder sorgst du dich? was ist eine schwingsmässige strafe für dich?

lieben gruss
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Molly » 2. Feb 2012, 22:48

Amadea55 hat geschrieben:man könnte fragen, was sind negative aspekte? es sind aspekte, erfahrungen, kontraste etc. wenn du die innerliche distanz hast, hast du doch das, was du möchtest? du kannst gut damit umgehen.

Stimmt, danke :-)

Amadea55 hat geschrieben:?? vor was hast du wirklich angst? oder sorgst du dich? was ist eine schwingsmässige strafe für dich?

Gute Frage, ich versuche konkreter zu werden. :danke:

Ich sorge mich, da ich mich beruflich ca. 8 Stunden am Tag mit eher schwierigen, negativen, unschönen Situtionen gedanklich intensiv auseinandersetze.
Ich habe Sorge, dass ich damit, ungewollt, auf lange zeit gesehen, negatives anziehe. Damit meine ich zb Armut, Fehler für die ich persönlich haftbar bin, Resignation, Zynismus, verbitterung... die Merkmale, die mir bei meinen älteren Kolleginnen intensiv ins Auge stechen und bei denen ich mich frage: ist es der Job? Wäre es für die nicht besser gewesen, den ab einen bestimmten emotionalen Punkt (keine Ahnung, eigene Kinder?) diesen Beruf in der Form aufzugeben? Oder wären die Kolleginnen auch ohne diesen Beruf so geworden?
Macht mir dieser Job irgendwann, gegen meinen Willen, die Lebensfreude kaputt? Im Moment Schätze ich den Kontrast, kann gut abschalten, identifiziere mich nicht so sehr. Aber mit ist auch noch keiner gestorben (als Beispiel).
Als Gegenbeispiel: würde ich Schuhe, brautkleider oder Cupcakes verkaufen, würde ich mich täglich stundenlang mit verliebten und glücklichen Menschen in einer schönen Umgebung tummeln. Macht das nicht einen schwingungsmäßigen Unterschied? :102:

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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon lawofattraction » 3. Feb 2012, 07:38

Molly hat geschrieben:Als Gegenbeispiel: würde ich Schuhe, brautkleider oder Cupcakes verkaufen, würde ich mich täglich stundenlang mit verliebten und glücklichen Menschen in einer schönen Umgebung tummeln. Macht das nicht einen schwingungsmäßigen Unterschied? :102:


Guten Morgen Molly,

natürlich macht das einen Unterschied, mit welcher Art von Menschen Du Dich jeden Tag umgibst.

Da liegen Deine Contrast-Situation des Berufes, jedoch ist es nur von Dir abhängig, ob Du Dich von deren Schwingung beeinflussen lässt oder ob Du in der Lage bist, auch inmitten schlimmer Situationen so zu fokussieren, dass Du nicht aus dem Vortex geworfen wirst. Die Schwingung anderer reibt nicht automatisch auf uns ab, das LoA funktioniert durch explizite Einladung via Aufmerksamkeitsrichtung und Intention und die Richtung der Gedanken.

Das beinhaltet auch das Vermeiden von Gesprächen mit den nicht positiven Kollegen, die keine fall-bezogenen Details erörtern, sondern in eine Generalisierung der Nicht-Machbarkeit von Lösungen oder auch der Betonung der Unwertigkeit von Beteiligten gehen. Solange Du damit immer wieder in Kontakt kommst, ist ja eine bestimmte Anziehung vorhanden. Abraham sagen, dass wir ansonsten gerade anderswo beschäftigt wären und nicht darin involviert werden oder würden einfach nicht zuhören. Es scheint Deine Angst vor der Ansteckung zu sein, die Dich hier noch schärfer hinschauen lässt.

Ich denke da besonders an die Berufe der Sozialarbeiter oder auch Drogenhelfer etc., bei denen die berufliche Herausforderung eine ganz andere Ebene hat als die der Ärzte oder Krankenschwestern oder Psychotherapeuten oder auch Heiler. Letztere Gruppe wird meist von willigen Klienten aufgesucht, die Klienten der ersten Berufsgruppe würden sich aus eigener Wahl nicht in die Maschinerie begeben, die Du oben beschreibst.

Dein grosses Plus ist, dass Du Deinen Beruf liebst, wie Du sagst. Und in der Ausrichtung kannst Du sehr vielen Menschen aktiv und natürlich noch mehr passiv - durch konstantes Halten der Schwingung - helfen.

Molly hat geschrieben: Armut, Fehler für die ich persönlich haftbar bin, Resignation, Zynismus, verbitterung...


Hast Du Dich denn gefragt, warum Du solche Angst der "Infizierung" hast? Dort würde ich, wäre ich Du, meine Überlegungen ansetzen, nicht bei den einzelnen Richtungen der Angst. Bist Du keine Person, die leicht resigniert, wirst Du es auch dort nicht tun, da Du in der Lage bist, die Erfolge statt der nicht erfolgreichen Situationen zu sehen. Hast Du keinen Hang zum Zynismus, keine Tendenz zur Verbitterung, dann würde ich mir auch da keine grossen Gedanken machen. Ist Dein Privatleben ausgeglichen und voller Freude? Das nehme ich einfach mal an, und das ist für Menschen, die helfen, auch immer ein wunderbarer Gegenpol. Verbittert werden eher Menschen, die auch privat keine sehr positiven Gefühle entwickeln.

Die Angst, wenn Du sie von den Benennungen enthebst, bleibt ja als reine Angst stehen, dass Du etwas manifestierst, was Du nicht möchtest. Nach dem LoA ist das dann der Fall, wenn Du auf "Default-Modus" operierst, Deine Gedanken unkontrolliert in immer grössere Spiralen ausschweifen lässt und Dich auf das Betrachten der Aspekte konzentrierst, die "am anderen Ende des Stockes" sind. Dies andere Ende ist das Nicht-Erwünschte. Du musst vielleicht mehr als andere Menschen in der Lage sein, Deine Gedanken zu fokussieren.

Du bist also, vielleicht mehr als die Brautkleid-Verkäuferin, gefordert, Gedankenhygiene zu betreiben und Deinen Fokus als Helfer klar ausrichten. Auch die Stellen, die Du als nicht so positiv in Deinem Alltag anschaust, können wertgeschätzt werden als Hilfestellungen in dem ganzen Prozess, den Du als Deinen Beruf gewählt hast. Dann bist Du immer so vortex-nah wie möglich, auch wenn Du zeitweise durch besonders krasse Situationen das nicht sein kannst. Es geht um die Grundeinstellung, die Du hast.

Molly hat geschrieben:Wäre es für die nicht besser gewesen, den ab einen bestimmten emotionalen Punkt (keine Ahnung, eigene Kinder?) diesen Beruf in der Form aufzugeben? Oder wären die Kolleginnen auch ohne diesen Beruf so geworden?

Macht mir dieser Job irgendwann, gegen meinen Willen, die Lebensfreude kaputt?


Die ersten Fragen kann niemand ausser den Betroffenen beantworten, und Du tust auch gut daran, Dich von solchen Überlegungen zu distanzieren. Abraham sagen uns immer wieder, dass uns das, was andere tun, einfach nicht kümmern soll - it's none of our pie. Sie gestalten ihre Realität, wir die unsere. Auch durch solche Überlegungen setzt Du Deinen Fokus.

Die letzte Frage kannst nur Du alleine beantworten. Aus meiner eigenen persönlichen Geschichte kann ich Dir sagen, dass ich meinen sehr geliebten Beruf aufgegeben habe. Und zwar dann, als mir immer klarer wurde, dass meine Hilfestellung für die Baustellen anderer nicht mehr meine Baustelle war. Ich wollte mir keine Probleme anderer mehr anhören, da ich an einem Punkt angekommen war, an dem ich selbst keine Heilung über den Umweg der Lösungshilfe für andere mehr brauchte. Es war keine Resonanz mehr gegeben.

Denn darüber sollte sich jeder Helfer klar sein, wir sind aufgrund der Resonanz mit den Menschen, die Probleme haben, durch ihre Themen bzw. die Helfer/Hilfesuchender-Konstellation verbunden, anderenfalls würden sie nicht in unserem Leben auftauchen. Auch hier steht gross das LoA vor jeder Begegnung.

Ich würde mir an Deiner Stelle keine Sorgen machen, schau auf die Erfolge, die Hilfe, die Du anderen geben kannst und freue Dich über jeden, dem Du ein kleines bisschen auf dem Weg der Ermächtigung in die innere Freiheit helfen kannst. Und das, wie schon vielmals gesagt, geschieht durch die eigene Ausrichtung der Schwingung, die immer die praktischen Interventionen begleiten sollte.

Lieben Gruss
Loa


P.S.
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Ich würde der Versuchung widerstehen, diesen Umweg über eine Ausseninstanz zu gehen. Je weiter Leading Edge vonanschreitet, um so weniger greifen Abraham auf solche Analogien zurück. Sie sind Kindergarten. Dein universeller Manager bist Du, und je klarer wird, dass Du keine Hilfe "von aussen" brauchst und ganz alleine vollkommen in der Lage bist, Dein Leben zu gestalten, um so erfolgreicher bist Du dazu in der Lage. Nur richtig verstandene und praktizierte Selbstermächtigung wird Dir dabei helfen, anderen Menschen auf den Weg ihrer eigenen Selbstermächtigung zu finden.



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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Maria » 3. Feb 2012, 08:35

Hallo liebe Molly,

solche Situationen in denen „Helfende Berufe“ gefordert sind, sind Situationen in denen sehr viel Energie aktiviert wird. Es entstehen starke Wünsche nach einer positiven Entwicklung, sowohl vom Patienten, von der Familie des Patienten und wahrscheinlich auch vom Helfer (wenn er nicht bereits resigniert hat). Es ergibt sich dadurch leichter eine starke Konzentration (für alle Beteiligten) – weil es wichtiger erscheint aufmerksam zu sein. Die Chance ist größer aufmerksam und im hier und jetzt zu sein.

Es kommt immer darauf an wie man diese Situation nutzt. Sicherlich gibt es auch Brautkleiderverkäuferinnen, die resigniert sind und angewidert von der „Oberflächlichkeit“ ihres Jobs – man kann alles positiv oder negativ nutzen.

Ich möchte hier nochmals eine Geschichte aus meinem Leben erzählen, um es vielleicht noch ein wenig klarer zu machen und außerdem zu zeigen, dass jeder Mensch seinen Weg hat und der goldrichtig für ihn ist.

Eine Freundin von mir war in jungen Jahren OP Schwester. Sie hat ihren Beruf geliebt, dann aber einen sehr erfolgreichen Geschäftsmann geheiratet und Kinder bekommen. Sie hat eine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht und sich immer helfend engagiert. Sie liebt es zu reisen (und zwar sieht sie sich die extreme in anderen Ländern an und will genau wissen wie es dort für die Einheimischen ist) und sie blüht auf, wenn es Kontraste gibt.

Vor einigen Jahren ist sie an Brustkrebs erkrankt. Sie hat damals alles aktiviert und ist in erstaunlicher Geschwindigkeit gesund geworden und strahlender und glücklicher, als sie es davor war. Jetzt engagiert sie sich für brustkrebskranke Frauen.

Ich habe anfangs gewarnt. Ich habe es nicht verstanden. Wie kann sie nur? Sie kennt das Gesetz der Anziehung...

Heute sehe ich das ganz anders: Sie liebt solche Situationen des Kontrasts, sie blüht auf, wenn es spannend wird im Leben, sie mag die schnelle Energie, die hier entsteht, wenn es wirklich, wirklich wichtig ist voll da zu sein und zu fokusieren – das ist ihr Ding. Wenn es „eintönig“ wird im Leben, dann schläft sie ein, ist unzufrieden, konzentriert sich nicht mehr. – Sie ist anders als ich.

Ich habe aufgehört anderen zu helfen. Mein Motiv war damals eher mir selbst zu helfen, mehr zu erfahren, zu forschen und zu wissen. Ihr Motiv war die schnelle Energie, das Abenteuer, das schöne Gefühl schnell und mit vollem Power über sich hinaus zu wachsen.

Sie liebt das Gewitter und den Gegenwind.

Die Frage ist nicht welche Situationen sind gut um zu wachsen – die Frage ist, welche Situationen entsprechen Dir, wie bist Du gestrickt, was möchtest Du? Was bringt Dich zum glühen? Was aktiviert Dich? Wo spürst Du den Puls des Lebens?

Alles anders ist erlernbar - Du kannst in jeder Situation wachsen und gedeihen.


Herzliche Grüße

Maria
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Kia » 3. Feb 2012, 08:43

Liebe Loa,

vielen Dank, werde den post noch mehrmals zu lesen haben – so umfassend und ausführlich.



Liebe Molly,

ich wollte zwischendurch nur mal sagen, dass Du das alles gut machst. Ich nehme Deine Klugheit und auch Deine Fröhlichkeit wahr und finde es toll, dass Du Dir – bevor Du leidest – Möglichkeiten suchst, Deine Schwingung zu halten, Dich weiter zu entwickeln und auszudehnen. Alles tust, um Deine Gesundheit nicht zu gefährden und Lösungen suchst.

Die Kolleginnen waren in einer anderen Zeit jung, haben andere Normen und Werte als Du, und sind im Moment kein Match zu der Erfüllung ihrer Wünsche; Du bist in einer anderen Zeit aufgewachsen und bist schon herein gekommen (bei Deiner Geburt) mit den ausgedehnten Möglichkeiten, Potentialen, die diese Kolleginnen als Wunschraketen abgeschickt haben, und die Erfüllung war schon in Deinem Feld als Du herein gekommen bist, und zwar nicht im Vortex, sondern in Deinen Zellen. Ich beobachte das immer wieder, dass die jungen Ärzte so verschiedenen sind zu den alten. Habe letztes Jahr zu einer jungen Frau gewechselt als Hausärztin, die ganz viel von den Teachings hier einfach verinnerlicht hat und lebt; sie unterstützt Autonomie und Selbstständigkeit, behandelt Menschen auf der Ebene gleichwertiger Partnerschaft, macht Tests erst nachdem die Menschen sich wieder gut fühlen, damit es gute Ergebnisse gibt, und sagt das auch, kurz sie hat von der Schwingung her eine ähnliche Ausstrahlung wie Du, fröhlich und glücklich im Sein mit Menschen, weil sie Menschen einfach liebt und gerne im Kontakt ist und auch ihren Job liebt.

Und ich denke Dein Job ist auf die Dauer viel befriedigender als die Brautmoden, da Du ja dauernd innerlich an Dir zu arbeiten eingeladen bist, an Deiner Durchlässsigkeit, um zu verstehen oder zu fühlen, an Deiner guten Unterscheidungskraft in Bezug auf ihre Fragen, an Deiner hohen Bewusstheit, wie Du für diese Menschen Teil der Lösung sein kannst. Und sie einladen kannst, ihre Lösungen zu erschaffen. An Deinem immer öfter im Gewahrsein mit der Quelle sein, es interessiert Dich, weil Du spürst, das ist die Lösung.

Und Arbeit hast Du auch immer, denn es gibt immer Menschen im Übergang in neue Lebensphasen.

Ich denke Dein Beruf inspiriert Dich doch recht stark in dieses Gewahrsein von „who you really are“ dieses Quellen-Bewusstseins-Wesen, das sich ausdehnt, hinein zu gehen. Du kannst gar nicht anders als das zu entwickeln, um glücklich zu bleiben. Weil Du es Dir gar nicht leisten kannst, Dein Glücklichsein von äusseren Umständen abhängig zu machen, sie sind einfach nicht so, dass das möglich ist. Welche Chance das doch ist. Ein Beruf der das sich festkleben an äusseres Glück gar nicht zulässt.

Also der Beginn meiner spirituellen Interessen war auch die Arbeit mit Menschen; ich merkte schnell wie „relativ“ meine Hilfe oder Unterstützung war und wollte echte dauerhafte Hilfe anbieten und entschied damals, das kann ich nur, wenn ich mich innerlich selbst entwickle, und innerlich meine Anteile an dem Ganzen mit einbeziehe.

Du hast andere Voraussetzungen, Du bist in der Evolution der nächste Schritt :loveshower: schon von Geburt an :gvibes:

Danke für Dein Vertrauen und danke für die Frage - hat mich auch wieder sehr gefordert bei mir einiges anzuschauen.

Lieben Gruss und guten Tag, sollte langsam los hier...

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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Amadea55 » 3. Feb 2012, 09:16

liebe molly

es hört sich so an, wie wenn du vor einem strafenden gott angst hättest?:-)

licht ist immer stärker als das dunkle. schatten ist schwere energie, licht ist fliessende, leichte energie. wenn du ihm licht bist, immer wie öfters, kann das dunkle dir nichts anhaben, du "stehst" oder "schwingst" darüber. es sind nicht die gleichen wellenlängen:-)))

wenn du kannst, fange an, mit dieser angst zu lachen. jedes mal wenn sie sich zeigt, lächelt du sie an, spiele mit ihr und sage ihr, danke dass du da bist, du machst mein leben spannender. und dann schaue, wie sie sich entwickelt:-)) oder stelle dir die angst als eine lieblingsblume vor, rieche an ihr und spiele damit.

du könntest auch die überzeugung haben, dass du für alles was du tust belohnt wirst. dass das unviersum dich auf händen trägt, weil du soviel gutes in diesem umfeld tusts:-) oder wie im brautkleid laden:-)))

deine angst ist eine innere überzeugung, die nicht der "wahrhiet" entspricht. sie hat sich irgendwann mal entwickelt. kann so gar sein, dass du irgendwann die zusammenhänge verstehen wirst, wenn du die angst transformiet hast.

lieben gruss
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Molly » 3. Feb 2012, 14:54

Ich danke euch allen so sehr für das Feedback, die Rückmeldungen und die Anregungen :danke: ihr tut mir gut :mrgreen:

Ich werde immer wieder in Zukunft auf den Thread zurückkehren und mich gesondert mit den Literaturangaben und Denkanstössen beschäftigen. :gvibes:
Vielen Dank für eure Beteiligung :loveshower:
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon Molly » 24. Aug 2014, 20:34

Hallo ihr lieben,

ich habe meinen alten Thread gespeichert und immer mal wieder eure liebevollen Anregungen und Meinungen gelesen.

Jetzt möchte ich euch gerne mitteilen, dass sich meine damals beschriebenen Sorgen und Befürchtungen wie aus einer anderen Welt anfühlen :gvibes:
Ich bin einfach jetzt in einem völlig anderen Zustand und es ist mir kaum möglich die damaligen Empfindungen nachzuvollziehen. Ich erinnere mich noch gut an die Abende, an denen ich mich mit dieser Frage beschäftigte, an berufliche Situationen in denen ich mir fest vornahm den Thread nochmal zu lesen ( :mrgreen: ) und daran wie ich mit mir gezweifelt habe - aber die damaligen Gefühle sind mir nun völlig fremd.

Ich weiß nicht, wie ich es gemacht habe, doch ich bin von dem damaligen Zustand so weit weg, das macht mich fassungslos :loveshower:

Meine Gedanken, mein Alltag, mein Leben ist von völlig anderen (besser anfühlenden) Themen und Gefühlen beherrscht. Ich danke euch so sehr für eure engagierten, klugem Worte. Sie haben mich wirklich zu einem besseren Wesen gemacht :gvibes:
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Re: LoA in Helfenden / Heilenden Berufen

Beitragvon achim-martin » 26. Aug 2014, 15:13

Hallo Molly,

durch Dein beherztes Heraufholen des "antiken" Threads und die Schilderung Deines Jetzt-Zustandes hast Du mir das Thema noch einmal vor Augen geführt. Immer mal wieder kommt man an diesen Punkt. Hin- und Hergeworfen durch die uns umgebende "Realität" und das altbekannte (nicht unbedingt "bewährte") Prinzip des Systems.

Deine Entwicklung beweist, wie sich durch Veränderung der eigenen Einstellung und Denkweise unser Leben tatsächlich dramatisch verändert. Vielen Dank für das Feedback nach diesen Jahren der Reife!

Mir selbst hilft ab und an auch immer mal wieder so eine Quantenmeditation, wo man sich mental und emotional abhebt und diese Welt im Kleinen und Großen, bis hin zum Universum als einen perfekt funktionierenden Organismus betrachtet. Die Perspektive ändern, alles als perfekt und unabdingbar anzuerkennen - auch das vermeintlich Nichtperfekte.
Kranke, finanziell ruinierte, emotional erschöpfte Menschen oder auch Tiere sind dort, an jenem Punkt ihrer persönlichen Entwicklung genauso "richtig", wie hier und jetzt "ich" oder "Du". Sie durchleben diese Entwicklung und es ist ihr eigener Weg. Genauso sind diese - ich möchte sie allgemein Wesen nennen - aber auch bereits mit ihrer Zukunft verbandelt. Sie befinden sich wie wir alle auf der niemals endenden Reise. So ist es gewollt und richtig so.

Sich dieser Tatsache bewusst zu werden ist tröstend und man kann durch wirklich bedingungslose Liebe und das Heraufbeschwören ihres überdimensionalen Lichtzustandes Hilfe geben, ohne selbst betroffen zu sein. Im Gegenteil, ich helfe mir selbst dabei ebenfalls.

Dank Dir nochmal!

lg Achim :ros:
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