Wo liegt die Verantwortung der Eltern?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wo liegt die Verantwortung der Eltern?

Beitragvon Lichtblume » 22. Feb 2016, 01:22

Hallo Zusammen,

obwohl wir nun schon fast Mitternacht haben, merke ich, dass mich noch etwas in meinen Fingern juckt :kgrhl:

Wo liegt den meine "wäre" Verantwortung als Mami gegenüber meinen Kindern?

Ich merke, dass ich hier noch oft im ungewissen schwebe.

Ich habe ja schon einige Workshops nun gelesen (auch wenn ich nicht mehr alles Infos grad noch weiss) was Abraham zum Eltern sein sagen.

Besonders geblieben ist mir die Aussage, dass wertvollste und wichtigste was wir als Eltern machen können ist dafür zu schauen, dass unsere eigene Verbindung zur Urkraft gestärkt wird und auch bleibt. So können wir unsere Kinder am besten begleiten.

Ich weiss, alle drei Themen die nun durch mich eröffnet wurden, greifen im Grunde ineinander hinein. Ich hatte aber trotzdem die Inspiration sie ein wenig auseinander zu nehmen.

Also wo liegt meine Verantwortung?

Wenn Abraham sagen, dass die Kinder für ihr eigenes Wohlbefinden zuständig sind, da sie selber ja Machtvolle Schöpfer sind, so heisst das ja im Klartext, dass ich mir als Mami keinen Stress machen muss, wenn es den Kindern mal nicht so gut geht, bez. wenn Sie eine Entscheidung von mir mal nicht verstehen und sodurch aus dem Gleichgewicht fallen, oder wenn ich mal nicht sofort einen Wunsch erfüllen kann etc.

Aber doch habe ich ja das innerliche Bestreben, dass sich meine Kinder wohl fühlen bez. dass ich eine Beziehung zu ihnen pflege in der sie sich angenommen, verstanden (so gut es geht) und sich geliebt fühlen (aber auch da, habe ich gelernt, dass das nicht immer möglich ist, und dass das ja auch nicht schlecht ist, wenn man mal sein Kind nicht lieben kann)

Was ich hier einfach nochmals erwähnen muss ist dass es oft eine riesige Herausforderung ist, anzuerkennen dass die Kinder Schöpfer ihres Lebens sind. Denn wenn ja ein Baby auf die Welt kommt, so ist es komplett von mir abhängig, also habe ich ja trotzdem die volle Verantwortung egal, wie mächtige Schöpfer die Babys sind. Ich meine, das habe ich ja besonders bei Morgensternchen erlebt. Ihre eigene Schöpferkraft, hat sie ja wirklich schon kurz nach der Geburt mir gezeigt, als sie ihr Bisi machen wollte und ich auf Ihre Signale eingegangen bin. Aber trotzdem war es ja dann meine Verantwortung ihr die Schöpferkraft auch ausleben zu lassen (sorry, finde jetzt nicht die passenden Wörter)
Ich hätte ja auch einfach ihre Signale ignorieren können.(Obwohl ich das nie gekonnt hätte)
Auch danach, ihre Signale nach nähe, tragen, stillen nach bedarf und meistens immer die ganze Zeit, alsso 24 Stunden am Tag, auch das lag ja in meiner Verantwortung ihr das auch zu geben (oder zu versuchen) Aber ihre Schöpferkraft war ja ganz klar hier sehr stark vorhanden und oftmals (so denke ich) ja wirklich sehr bewusst und zielgerichtet.

Auch heute noch ist Morgensternchen sehr zielgerichtet. Sie weiss ganz genau was sie will und setzt es dann auch um.
Einfach kurz zum erzählen...Erst neulich wollte mein Mann ihr die Hose anziehen da sagte sie zu ihm. " Nein! Ich zuerst dahin gehen und dann Hosen anziehen. Dabei unterstrich sie ihre Aussage mit einem ernsten Gesichtsausdruck und hob ihren Finger (obwohl weder ich und mein Mann jemals den Finger erheben gegenüber den Kindern)
Sie ist sich ihrer stärke voll bewusst.

Wo meine Gedanken aber ein durcheinander ergeben ist, dass wir ja aber trotzdem eine grosse Verantwortung haben. Beispiel Strassenverkehr, Aufenthalt in der nähe von Wasser, Bergen etc. Da können wir ja nicht einfach sagen, ich kann die Augen schliessen und den Kindern die Verantwortung abgeben. Wisst ihr was ich meine?

Auch in der Beziehung zu anderen Menschen fällt es mir nicht immer leicht, die Verantwortung abzugeben. Besonders zwischen Morgensternchen und meinem ältesten Sohn, merke ich doch, dass ich (zu) oft noch eingreife, da mir der Altersunterschied einfach noch zu gross ist und mein Sohn noch nicht in gewissen Situationen die Reife hat zu erkennen wann eine Grenze erreicht wird oder wenn er bewusst ständig über die Grenzen von Morgensternchen geht, Obwohl sie ihm ganz klar Nein sagt.

So merke nun dass ich müde werde. Ich hoffe ich brachte auf den Punkt was ich eigentlich sagen wollte.

Euch alles liebe und eine gute Nacht
Lichtblume
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Re: Wo liegt die Verantwortung der Eltern?

Beitragvon ZaWo » 23. Feb 2016, 12:35

Hallo Lichtblume,

niemand hat je gesagt, du sollst die Verantwortung abgeben. Ganz im Gegenteil: Übernimm die Verantwortung und zwar für deine Gefühle.

Was sich für dich richtig anfühlt, ist richtig und was sich schlecht anfühlt, lass bleiben.

Diese Maßgabe lässt sich auch auf die Lehre von Abraham-Hicks anwenden. Was sich für dich bei der Lehre richtig anfühlt, nimm an, was sich falsch anfühlt, lass bleiben.

Solltest du irgendwo Widerstände oder Defizite vermuten, dann führt dich deine innere Führung da drum herum. Dein Inner Being kennt den Weg, egal wieviel Widerstände da auch immer sind.
Es ist ja ganz offensichtlich, dass du äußerst bestrebt bis, die Lehre bis ins kleinste Detail zu verstehen und alles bei deinen Kindern richtig zu machen. Auch das ist ein Wunsch, für dessen Erfüllung, du jetzt nicht mehr zuständig bist. It's done.

Lass dich führen. Und wenn deine Führung dir mitteilt, dass deine Kinder nicht auf der Autobahn spielen sollten. Dann lass es bleiben. :hug: Du bist viel freier, als du denkst.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Wo liegt die Verantwortung der Eltern?

Beitragvon Lichtblume » 23. Feb 2016, 14:49

Hallo ZaWo,

danke für deine Zeilen. :danke:

Ich merke gerade, dass ich nun alles setzen lassen muss war ihr mir in den letzten Tagen erklärt habt.

Ich werde mich wieder melden. :hug:

Alles Liebe
Lichtblume
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Re: Wo liegt die Verantwortung der Eltern?

Beitragvon ZaWo » 23. Feb 2016, 15:16

Gerne. mach das. Du kannst aber auch gerne nachfragen. Hin und wieder lohnt es sich ja mal die Basics wieder aufzufrischen. habe ich erst kürzlich auch wieder tun dürfen.

Was mir eben noch eingefallen ist, da ich gerade auch so eine nervende Eltern-Zerriss-Situation erlebe und mir meine Führung was anderes signalisiert, als ich gerne hätte, ist der Weg des geringsten Widerstandes.
Also die Frage: "Was fühlt sich am wenigsten schlecht an?" Man kann ja nicht immer nur jubilierend und von Engelsgesang begleitet, vorwärtsgehen. :mrgreen: Manchmal ist es der Nerven förderlich, seinen vermeintlichen Willen hintenanzustellen und blind zu folgen. Wer weiß, wozu es gut ist. :P

Hat mir heute einiges an Klarheit gebracht. Es sind eh immer Ene-Mene-Muh-Entscheidungen, weil du immer von überall, überall hin kannst. Und es nie zu spät sein wird.

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Wo liegt die Verantwortung der Eltern?

Beitragvon Lichtblume » 23. Feb 2016, 17:57

Mache ich sehr gerne ZaWo.

Habe nämlich gemerkt, je mehr ich Klarheit haben will, eigentlich noch mehr Fragen kommen. :kgrhl:

Tja.. das wir ja sowieso nicht aufhören...

Alles Liebe und dir viel Power für eure Familienleben :hug:

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