Wo liegt die Lösung?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 22. Mär 2013, 11:54

Hallo Zusammen

Ich hoffe durch diesen Beitrag auf die Lösung meines "Problems" zu kommen.

Ich bin nun seit mehr oder weniger 9 Jahren Single. Ich habe immer wieder Männer kennengelernt, aber sobald es ernster wurde, zogen sie sich zurück und brachen den Kontakt ab. Vor ca. 3 Jahren, als ich angefangen hatte, mich mehr mit dem LOA zu beschäftigen, analysierte ich mein Verhalten und entdeckte, dass ich zu viel Ängste und Zweifel in die "Beziehungen" einbrachte. Ich hatte Angst den Mann wieder zu verlieren und verhielt mich dementsprechend. Also beschloss ich es beim nächsten Mal besser zu machen.

Als ich dann vor 2 Jahren meinen derzeitigen Freund kennenlernte, änderte ich meine negativen Gedanken (natürlich ging das nicht von heute auf morgen), und meine Gefühle und mein Verhalten veränderten sich als Folge darauf. Die Beziehung wurde ernster und tiefer.
Was ich nun noch einfügen muss ist, dass wir in verschiedenen Ländern leben und es eine Fernbeziehung ist. Wir sehen uns nur für ein paar Wochen im Jahr. Nun nach 2 Jahren möchte ich natürlich, dass wir weiter vorwärtskommen in unserer Beziehung und könnte mir auch vorstellen, dass wir zusammenziehen. Ob hier oder in seinem Land spielt für mich keine Rolle. Jedesmal aber, wenn ich dieses Thema anspreche, habe ich das Gefühl, dass er mir ausweicht und sich nicht klar entscheiden will/kann.

Ich bin deswegen im Moment ziemlich verzweifelt und habe das Gefühl, dass es schon wieder nicht klappt mit einer ernsthaften Beziehung und frage mich natürlich langsam woran dies liegt. Einerseits beruhigt es mich zu wissen, dass ich der Erschaffer meines Lebens bin, dass ich es also in der Hand habe, wann und ob ich eine glückliche Liebesbeziehung in mein Leben ziehe. Andererseit macht mir dies momentan ziemlich Sorgen, weil ich nicht weiss wie ich meine Schwingung ändern kann.

Ich versuche nur an meinen Wunsch zu denken, zu visualisieren, positiv zu denken, das Gute zu sehen, dankbar zu sein für das was ich habe und was ich bereits erleben durfte, zu sehen dass ich auch schon glückliche Liebesbeziehungen hatte. Aber irgendwie habe ich grad das Gefühl, dass das alles nichts nützt.
Und wenn ich dann Beispiele aus meiner Umgebung anschaue, sehe ich, dass diese Menschen zum Teil viel pessimistischer sind als ich und trotzdem in glücklichen Beziehungen leben. Sie haben Angst verlassen zu werden, sie sehen das Negative in ihren Beziehungen, sie sind nicht immer dankbar für das, was sie haben, sie fühlen sich nicht immer liebenswert und trotzdem sind sie in einer glücklichen Beziehung.

Also was kann ich an meinem Verhalten, an meiner Schwingung ändern? Wo liegt die Lösung? Ich hoffe ihr habt ein paar gute Anregungen für mich, die mich auf des Pudels Kern bringen!

Vielen Dank schon jetzt für alle Rückmeldungen!
Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon zimtstern » 22. Mär 2013, 22:11

Hallo Gaviota,

Gaviota hat geschrieben:Aber irgendwie habe ich grad das Gefühl, dass das alles nichts nützt.
Und wenn ich dann Beispiele aus meiner Umgebung anschaue, sehe ich, dass diese Menschen zum Teil viel pessimistischer sind als ich und trotzdem in glücklichen Beziehungen leben. Sie haben Angst verlassen zu werden, sie sehen das Negative in ihren Beziehungen, sie sind nicht immer dankbar für das, was sie haben, sie fühlen sich nicht immer liebenswert und trotzdem sind sie in einer glücklichen Beziehung.


Ich kann deine Zweifel verstehen, - allerdings ist es von Außen schwer zu beurteilen wie das "Anziehungs(schwinungs-)Muster" einer Person wirklich beschaffen ist,
man kann pessimistisch daher reden, aber trotzdem die tiefe Überzeugung haben dass "letztendlich doch alles gut geht". Auch ist nicht gesagt ob sie tatsächlich glücklich sind, es könnte andere Probleme geben von denen du vielleicht nichts weißt.

Aber das sollte uns eigentlich auch egal sein, - du hast Zweifel und ziehst jetzt natürlich Beispiele in deine Erfahrung die genau diese Zweifel bestätigen.
Ich würde mich wieder ganz auf mich selbst konzentrieren, auf meine innere Realität.

Nun nach 2 Jahren möchte ich natürlich, dass wir weiter vorwärtskommen in unserer Beziehung und könnte mir auch vorstellen, dass wir zusammenziehen. Ob hier oder in seinem Land spielt für mich keine Rolle. Jedesmal aber, wenn ich dieses Thema anspreche, habe ich das Gefühl, dass er mir ausweicht und sich nicht klar entscheiden will/kann.

Ich bin deswegen im Moment ziemlich verzweifelt und habe das Gefühl, dass es schon wieder nicht klappt mit einer ernsthaften Beziehung und frage mich natürlich langsam woran dies liegt. Einerseits beruhigt es mich zu wissen, dass ich der Erschaffer meines Lebens bin, dass ich es also in der Hand habe, wann und ob ich eine glückliche Liebesbeziehung in mein Leben ziehe. Andererseit macht mir dies momentan ziemlich Sorgen, weil ich nicht weiss wie ich meine Schwingung ändern kann.

Ich versuche nur an meinen Wunsch zu denken, zu visualisieren, positiv zu denken, das Gute zu sehen, dankbar zu sein für das was ich habe und was ich bereits erleben durfte, zu sehen dass ich auch schon glückliche Liebesbeziehungen hatte. Aber irgendwie habe ich grad das Gefühl, dass das alles nichts nützt.


Was mir spontan in den Sinn kam, - ich würde den Fokus erst mal komplett weg von der "ernster werdenden Beziehung", "dem nächsten Schritt" etc. nehmen, umso mehr du dich damit beschäftigst umso tiefer verstrickst du dich wahrscheinlich (und bestärkst diese Schwingung), weil da einfach noch zu viel Angst mit spielt.

Meinst du, du schaffst das?

Gönn dir eine Pause und konzentriere dich ganz auf deine innere Realität.
Jetzt denkst du vielleicht "ich habe doch schon zwei Jahre gewartet" - aber genau das ist der Punkt, du hast gewartet, hattest Erwartungen die mit Ängsten verbunden sind, und somit waren es keine (überwiegend) positiven Erwartungen mehr.
(Und so ist momentan auch dein Anziehungspunkt/geflecht beschaffen).

Ganz wichtig ist auch (finde ich) dass man sich "im Jetzt" wohlfühlen kann, denn das ist immer die Basis für alles weitere. Oftmals fühlt man sich schon viel wohler im Jetzt, wenn man sich erlaubt mal nicht an die Zukunft zu denken.
Für die "Problemthemen" die dadurch nicht verschwinden, gibt es eine Menge Methoden von Abraham, die einem helfen anders über das Thema zu denken, wodurch sich dann auch die Schwinung und somit Stück für Stück auch die Äußere Realität ändert.

(Da kannst du ja auch noch mal hier nachfragen)

Auch die Workshops (zum Beispiel diesen hier -> WS Nr. 135 - Du wirst wissen wann du handeln sollst ) würde ich mir mal in aller Ruhe durchlesen... ich weiß das ist eine Menge, aber stöber einfach mal rum, ich bin mir sicher du findest etwas das dich anspricht. Auch wenn du sie schon gelesen hast, macht es immer Sinn noch mal rein zu schauen, ich war schon oft überrascht was ich beim ersten (zweiten,..etc.) lesen gar nicht wahrgenommen habe.
Und meist stoße ich auf genau das, was ich grade gebraucht (ähm, gesucht..) habe. (loa-logisch :gvibes: )

So weit erst mal,

LG Zimstern :lieb:
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 23. Mär 2013, 08:25

Liebe Zimtstern

Vielen Dank für deinen wertvollen Input!

Als ich meinen Beitrag gestern geschrieben habe, viel mir auch ein Zitat von Abraham ein wo es darum geht, dass man nicht zu früh die Realität anschauen darf weil man sonst wieder zurückfällt. Ist es womöglich das?
Ich habe mir das, was du mir rädtst auch schon mal vorgenommen. Es ist unglaublich schwierig. Aber wenn ich mir sage, dass ich mich nur mal für die nächsten 2 Wochen z.B. auf mich und mein Wohlgefühl konzentriere, geht es einigermassen. Aber natürlich falle ich danach wieder zurück weil sich die Realität nicht geändert hat.

Da ich von Natur aus ein optimistischer Mensch bin und in allem das Gute sehen kann, ändern sich in so einer Zeit (wie oben beschrieben) auch meine Erfahrungen nicht grundlegend. Ich habe nicht plötzlich jeden Tag haufenweise schöne Erfahrungen (resp. nicht mehr als bereits schon :-)). Und das verunsichert mich dann. Weil Abraham sagen doch, dass wenn man es schafft das Gefühl aufrecht zu erhalten, sich der Wunsch auch schnell manifestiert. Ich kann mich, wenn ich visualisiere oder es schaffe, mich nur auf mich zu konzentrieren, in meinen Wunsch ganz hineinversetzen und so fühlen als wäre es bereits da.
Liegt es vielleicht daran, dass ich das "nur" mache um ein Ergebnis zu sehen? Oder eben, weil ich zu früh die Realität anschaue?

Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Yvonne » 23. Mär 2013, 08:49

Guten Morgen Gaviota,

frage dich: Warum will ich das sich die Beziehung vertieft und "erster" wird? und: Welche Gefühle will ich in meiner Traumbeziehung erleben?

Grüße,
Yvonne
Hast Du endlich genug? Willst du eine Antwort auf alle deine Fragen? Oder willst du nur Dampf ablassen?
Was interessiert mich das Problem, wenn sich die Lösung toll anfühlt. IT'S EASY!
Yvonne
 
Beiträge: 25
Registriert: 03.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon ZaWo » 23. Mär 2013, 15:59

Hallo Gaviota,

ich könnte mir vorstellen, dass du versuchst zu große emotionale Sprünge zu machen. Du befindest dich gerade in einer Beziehungssituation, die dir nicht gefällt und das ist legitim. Ich würde mal mit negativen Generalisierungen experiementieren, denn das wäre der nächste Schritt aus der Betrachtung des negativen Details hinaus.

Ein einfacher Weg in die Generalisierung ist sich auf Gefühlszustände zu konzentrieren, z.B. "Ich bin genervt und unzufrieden. Punkt!" oder auch "Mein Beziehungsleben gefällt mir nicht." oder "Veränderung wäre schön." Befühl das mal.

An sein (Zwischen- :P ) Ziel kommt man, in dem man sich auf den Weg macht und das mit machbaren Einzelschritten. Einer nach dem anderen und dabei auf das Gefühl achten. Welcher Gedanke fühlt sich gut an => auskosten. Fühlt sich der Gedanke schlecht an => nächster Gedanke.

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon lawofattraction » 23. Mär 2013, 17:22




Und immer wieder aktuell: Der Fred-Workshop. :pfeif:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8973
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 23. Mär 2013, 21:09

Liebe ZaWo

Danke auch dir für deinen wertvollen Beitrag. Hmm.. aber gar nicht so einfach. Also mit dem zu grossen Sprung meinst du, dass ich von "Ich fühle mich ungeliebt" zu "Ich werde bedingungslos geliebt" kommen will, oder?

Aber wie bringt mich denn nun z.B. "Veränderung wäre schön" weiter? Klar das war nur ein Beispiel von dir und schlussendlich weiss nur ich, was sich gut und was schlecht anfühlt. Aber ich fühle mich grad etwas hilflos in der Vorgehensweise. Respektive manchmal dünkt mich ich verzettle mich. Oder es kommen immer wieder Negativ-Beispiele hoch, so dass ich mit der Übung nicht weitermachen kann.

Das heisst, wenn ich z.B. bei "Ich fühle mich ungeliebt" beginne, kommt mir als nächstes in den Sinn, dass ich doch einige Freundinnen habe, die mich schätzen, dass meine Eltern mich lieben und dass ich schliesslich schon mal ernsthafte Beziehungen hatte. So wäre ich einen Schritt weiter. Darauf fallen mir aber gleich all die Männer ein, die dann doch keine ernsthafte Beziehung mit mir eingehen wollten und ich bin wieder am Anfang. Ich bin in einer Sackgasse.

Und noch eine Frage zu dieser Übung: Wenn einem ein Gedanke kommt, der sich schlecht anfühlt, sucht man nach dem nächst besser anfühlenden, man fühlt sich besser und hört mit der Übung auf. 10 Minuten später kommt z.B. der nächste negative Gedanke, dann macht man die Übung wieder? Und so fort bis man keine schlecht anfühlenden Gedanken mehr zu diesem Thema denkt?

Vielen Dank für deine Hilfe!
Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Pink » 24. Mär 2013, 09:20

Guten Morgen Gaviota,

Gaviota hat geschrieben:Aber wie bringt mich denn nun z.B. "Veränderung wäre schön" weiter?

Du möchtest unbedingt etwas geschehen machen. Irgendetwas, egal was, soll Dich weiter bringen. Abraham betonen aber ganz klar, dass das so nicht funktioniert. Wozu der Druck? Warum die Eile?
Freue Dich, über was auch immer. Be "lazy".

Liebesgrüsse
Pink
Benutzeravatar
Pink
 
Beiträge: 206
Registriert: 10.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Klara » 24. Mär 2013, 09:49

Gaviota hat geschrieben:Aber wie bringt mich denn nun z.B. "Veränderung wäre schön" weiter? Klar das war nur ein Beispiel von dir und schlussendlich weiss nur ich, was sich gut und was schlecht anfühlt. Aber ich fühle mich grad etwas hilflos in der Vorgehensweise.


Hi Gaviota,
"Veränderung wäre schön" ist eine Generalisierung und Abe sagen ja, wenn wir mit einem Thema im Unreinen sind, verzetteln wir uns eher, wenn wir mit spezifischen "Wunschgedanken" gleich weitermachen (ausser, es fühlt sich wirklich gut an). Deshalb schlagen sie vor, dass wir mit Generalisierungen uns den Druck nehmen und so eine Leichtigkeit und Erleichterung entstehen kann. Je erleichterter wir sind, desto weniger Widerstand haben wir und die Dinge, die in Deinem Vortex sind, können zu Dir fliessen.
Von der Generalisierung heraus, kannst Du Dich dann spezifischen Wunschgedanken nähern, am Besten, wenn das Erleichterungsgefühl der Generalisierung sich festigend in Dir ausbreiten konnte.

Für mich fühlt sich "Veränderung wäre schön" übrigens tatsächlich sehr frisch, vorfreudig und erleichternd an! :gvibes: Und wenn ich dabei bleibe, kommen schon die spezifischeren leichten, fröhlichen,Wunschgedanken zu mir geflogen.

Für mich war auch immer wieder eine gute Generalisierung:
"Klara, hältst Du es wirklich für möglich, nie mehr einem Mann nahe zu kommen?!"...Antwort: Nein! :clown: :gvibes: (Ich weiss, dass passt jetzt nicht hundertpro auf Dich....ich wollte nur sagen: viell. kannst Du mit den Generalisierungen "spielen" um die für Dich geeigneten zu finden)

Vielleicht liest Du dich in die "Generalisierungs-und Grid-Workshops" von Abe mal ein :P

Lieber Gruß von
Klara
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 24. Mär 2013, 10:44

Liebe Klara

Danke, jetzt weiss ich wie mich diese Generalisierung weiterbringen müsste. Ich denke, es ist für mich einfach die falsche Aussage. Weil wenn ich "Veränderung wäre schön" höre, geht mir durch den Kopf "Ja, das wäre toll, aber es klappt ja nix. Wann kommt denn endlich die Veränderung, die ich herbei sehne!".
Ich mach mich nun also mal auf die Suche nach einer sich positiv anfühlenden Generalisierung :-). Ich habe auch das Focus Wheel nochmals genauer studiert und könnte mir vorstellen, dass mir dies ebenfalls helfen könnte den Druck zu nehmen.

Vielen Dank allen für eure hilfreichen Beiträge!!

Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon ZaWo » 24. Mär 2013, 10:54

"Ja, das wäre toll, aber es klappt ja nix. Wann kommt denn endlich die Veränderung, die ich herbei sehne!".


...ich krieg wohl gerade mal gar nichts hin.
...Boah, das Thema nervt mich
...es gibt ja im Leben noch andere Dinge als der Drecks-Beziehungskram
Soll sich das Beziehungskarussell mal eine Weile ohne mich drehen
ich habe jetzt mal kurz fertig
muss jetzt ja gerade in dieser Sekunde nichts bewegen
wenn mir heute nichts Gescheites einfällt, dann eben morgen
oder übermorgen oder nächste Woche

für irgendwas muss diese Ewigkeit ja gut sein
heute kümmere ich mal nur um mich

frische Luft täte mir jetzt richtig gut
vielleicht scheint ja sogar die Sonne

mal sehen
.......
ZaWo
 

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon zimtstern » 26. Mär 2013, 01:01

Was mir grade in den Sinn kam, - weil die Frage bzw. der Titel "Wo liegt die Lösung?" heißt,
wenn ich mal total durcheinander bin und nicht weiter weiß, dann versuche ich immer an das Wesentliche zu denken -> die Lösung liegt immer im hier und jetzt, und bei mir.
Woanders brauch ich gar nicht suchen oder rumzumanipulieren.
Also ist der nächste logische Schritt (egal um welche Angelegenheit es sich handelt) immer -> was kann ich jetzt tun?
Und da lautet die logische Antwort immer -> Nichts! :mrgreen:
Also Abe raten ja immer nicht überstürzt zu handeln /in Aktion zu gehen oder auch kramphaft nach einem möglichen Lösungsweg zu suchen ("Du wirst wissen wann es Zeit ist zu handeln").

Und ich finde dass die Methode der negative/positive Generalisierung einem genau davor bewahrt, sieht man auch schön bei ZaWos Beispiel.

Aber die Lösung liegt (oder besser gesagt beginnt) natürlich trotzdem im "hier" und "nur bei mir", um bei ZaWos Beispiel zu bleiben "frische Luft täte mir jetzt richtig gut, vielleicht scheint ja sogar die Sonne".


Wenn man das Leben doch nur Schritt für Schritt immer so leben könnte? Wäre es doch nicht SO einfach, dann würde es uns wohl leichter fallen :lol:
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Enjoy » 26. Mär 2013, 09:45

ZaWo hat geschrieben:
"Ja, das wäre toll, aber es klappt ja nix. Wann kommt denn endlich die Veränderung, die ich herbei sehne!".


...ich krieg wohl gerade mal gar nichts hin.
...Boah, das Thema nervt mich
...es gibt ja im Leben noch andere Dinge als der Drecks-Beziehungskram
Soll sich das Beziehungskarussell mal eine Weile ohne mich drehen
ich habe jetzt mal kurz fertig
muss jetzt ja gerade in dieser Sekunde nichts bewegen
wenn mir heute nichts Gescheites einfällt, dann eben morgen
oder übermorgen oder nächste Woche

für irgendwas muss diese Ewigkeit ja gut sein
heute kümmere ich mal nur um mich

frische Luft täte mir jetzt richtig gut
vielleicht scheint ja sogar die Sonne

mal sehen
.......


Klasse! Das Grinsen wird mich durch den Tag begleiten! :danke:
Enjoy
 

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 28. Mär 2013, 11:13

Ich hab mich in den letzten Tagen fleissig durch Beiträge und Workshops hier in diesem Forum gelesen und komme irgendwie immer noch nicht weiter. Auch habe ich es mit dem Focus Wheel versucht aber es kommt mir vor als würden sich meine Gedanken im Moment sträuben sich in eine positiver anfühlende Richtung zu entwickeln. Oder gebe ich zu schnell auf? Erwarte ich (wieder) zu schnell positive Ergebnisse? Auch kann ich das Thema grad überhaupt nicht sein lassen, weil dann der Gedanke hochkommt, dass ich es damit ja auch schon versucht habe. Ich war ja nicht immer so verzweifelt wie momentan. Es gab auch momente wo ich ganz gut alleine zurecht kam und meistens war/bin ich glücklich. Also wo liegt der Haken?

Die Erkenntnis der letzten Tage ist jedoch, dass ich bisher über dieses Beziehungsthema einen Smiley geklebt hatte. Und nun möchte ich es endlich lösen. Ja mit Anstrengung geht es nicht. Aber ich tu ja gar nichts. Eigentlich warte ich vor allem auf den Geistesblitz, was ich ändern muss. Hat jemand eine Idee?

Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Optimistin » 28. Mär 2013, 14:25

Hallo liebe Giovata,

mir erscheint es so, als wenn Du all diese Dinge krampfhaft machtst, Du bist nur auf das Ergebnis aus :102:

Versuche doch, Dich einfach nur wohlzufühlen :gvibes:

einfach so, ohne etwas zu erwarten

ich weiß, das ist oft einfacher geschrieben wie umgesetzt :pfeif:

Denk einfach mal an Dich, mache Dinge an denen Du Spaß hast!

glg die Optimistin
Optimistin
 

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 28. Mär 2013, 16:42

Liebe Optimistin

Ja da hast du sicher recht, dass ich momentan etwas verkrampft agiere. Aber das war natürlich in den letzten Jahren nicht immer so. Wie gesagt hatte ich auch Zeiten, da war ich einfach nur zufrieden mit mir und meinem Leben. Und doch stellte sich da die perfekte Beziehung ja auch nicht ein. Daran dachte ich damals natürlich nicht.

Ich denke immer an mich und gehe Aktivitäten nach, die mir Spass machen und schaue dass es mir gut geht. Auch jetzt. Aber im Moment bin ich so pessimistisch (obwohl ich grundsätzlich auch Optimistin bin :-)) dass ich sogar daran zweifle, dass mich das weiterbringt. Ja ich weiss, ich schaue schon wieder auf das Endergebnis. Aber nicht aufs Endergebnis schauen hilft ja auch nicht.

Sorry für die vielen "Aber". Aber :-) wenn ich die Lösung wüsste resp. daran glaubte würde ich nicht hier schreiben.

Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 28. Mär 2013, 20:16

Ich habe da noch eine kleine Verständnisfrage, die beim Durchlesen eines anderen Beitrages aufgetaucht ist. Dort ging es auch darum, dass das A und O, das Wohlfühlen ist. Das heisst, wenn es einem so richtig gut geht, dann ist man im Zustand des Zulassens und "alle Wünsche erfüllen sich wie durch ein Wunder".

Nun ist es aber so, dass ich ja auch schon solche Zeiten hatte (also eigenlich die meiste Zeit) aber wie schon erwähnt lebe ich ja trotzdem nicht in meiner Wunsch-Beziehung. Nun zu meiner Frage: Kann es sein, dass sich in solchen Zeiten zwar der richtige Partner gezeigt hat, dieser sich aber zum Nicht-Wunsch-Partner verändert hat durch eine Veränderung meines Zustandes, der zeitweise vom Wohlfühlen abwich weil ich zu viel mit Aktion geschehen machen wollte? Ich hoffe ihr könnt meinen Gedanken-Gängen folgen!

Und eine zweite Frage: Können Visualisierungen, Vision-Boards, so handeln als ob etc. auch kontraproduktiv sein? Weil man sagt doch eigentlich, dass man bereits so handeln und sich so fühlen soll als wäre der Wunsch bereits erfüllt. Nun agiere ich in meiner Wohnung als wäre mein Partner bereits da (schlafe auf der einen Seite des Bettes, habe Platz im Kleiderschrank etc.). Ist das nur sinnvoll, wenn es mir auch ein gutes Gefühl gibt? Respektive wenn ich z.B. den freien Platz im Kleiderschrank wieder fülle oder in der Mitte des Bettes schlafe damit ich die Abwesenheit des Partners nicht die ganze Zeit spüre, handle ich dann nicht meinem Wunsch entgegengesetzt? Oder spielt das alles gar keine Rolle?
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 28. Mär 2013, 22:40

Und was mir auch immer wieder begegnet: Man soll daran glauben, dass der Wunsch erfüllt wird. Wie macht man das? Wie schaffe ich es daran zu glauben, dass ich eine glückliche Beziehung führen werde, so wie ich sie mir vorstelle?
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon wodny muz » 29. Mär 2013, 03:42

Hallo Gaviota,

es ist nicht wichtig, daran zu glauben, was sein wird, weil du im Moment immer den Mangel (mit)glaubst.

Der Anziehungspunkt von dem aus Veränderung möglich ist, ist immer nur der, an dem du gerade stehst. D.h., es ist nicht zuerst eine zukünftige Situation zu visualisieren, sondern zuerst diesen Punkt an dem du bist zu akzeptieren, d.h. das, was ist wertneutral, also aus dem Vortex heraus zu betrachten. Erst, wenn du die aktuelle Situation ohne eine Bewertung "gut" bzw. "schlecht" lebst oder fühlst, solltest du äußern, was du künftig willst, denn dann wählst du aus, ohne "das andere Ende des Stocks" noch mit zu berühren. Aus der jetzigen Situation des Mangels heraus würde ich nicht mehr visualisieren. Hier liegt, glaube ich, ein Missverständnis vor, auf das ich bei Abraham auch einige Zeit "hereingefallen" bin und mich wunderte, warum Visualisierungen immer das vermeintliche Gegenteil als Ergebnis hatten und Nicht-visualisieren das Gewünschte brachte.

Liebe Grüße,
wodny
Möchtest du glücklich sein oder Recht haben?(Ein Kurs in Wundern)
wodny muz
 
Beiträge: 264
Registriert: 08.2010
Wohnort: Norddeutschland
Geschlecht: männlich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon zimtstern » 29. Mär 2013, 05:15

Liebe Gaviota,

dem was Wodny muz geschrieben hat, kann ich auch nur zustimmen,

ich glaube auch du bist einfach zu fixiert auf eine bestimmte Lösung bzw. anders gesagt, auf eine bestimmte Weise glücklich zu sein.

Du scheinst ein wirklich gesegneter Mensch zu sein der in seinem Leben schon viel schönes erlebt hat, das schreibst du nicht nur, ich finde das spürt man auch, dass du grundsätzlich kein unglücklicher oder pessimistischer Mensch bist.
Und grade deshalb finde ich es so schade, dass du dich zum Sklaven von diesem Beziehungs-Thema machst.
(Und in gewisser Weise wertschätzt du dein schönes Leben ja auch nicht 100 prozentig, wenn du immer das Gefühl hast "das ist zwar schön, aber zum perfekten Glück fehlt noch etwas").

So lange du so fixiert auf dieses Beziehungs-Thema bist, wirst du immer einen Teil deiner "Macht" abgeben,
denn die Quelle (oder wie auch immer du es nennen willst) sieht das so einfach nicht, du "handicapst" dich selbst.
Für die Quelle ist alles, jeder Zeit "vollkommen" (mit ewig offenem Ende, so zu sagen), und nur von dieser Basis aus, kannst du dein Leben bewußt nach deinen Wünschen, (und es werden ständig neue kommen) gestalten.

Ich glaube es ist total wichtig dass du diesen Punkt verstehst.

Es geht nicht darum (und das sagen Abe ja auch oft) dir deine Wünsche (insbesondere den mit dem bestimmten Beziehungs-Modell) auszureden, ganz und gar nicht,
auch den Wunsch aufzugeben, obwohl er besteht, wäre falsch, eine Form der "selbst-Beschränkung",
es ist ja so zu sagen unsere Bestimmung unser Leben hier nach unseren Wünschen zu gestalten, und wir haben auch die Macht dazu,
aber eben nicht wenn wir uns abhängig machen, dadurch geben wir Macht ab,
du nimmst dir durch die Fixierung auf "vollkommen glücklich, erhaben etc. fühle ich mich erst wenn ich in dieser bestimmten Beziehung bin" so zu sagen selbst deinen Zauberstab weg :lol:

Wenn Abe sagen "um glücklich zu werden, mußt du bereits glücklich sein" meinen sie damit im Grunde, dass du dich bereits auf dieser "machvollen Ebene" befinden mußt,
es reicht nicht einfach ein bisschen glücklich zu sein, wenn du dieses glücklich-sein weiterhin von bestimmten Dingen abhängig machst. Das ist zwar auch Ok, aber du befindest dich dann nicht auf dieser machvollen Ebene.

Von dieser "machtvollen Ebene" (also in vollem Besitz deiner natürlichen Macht) seht dir ja auch so so viel mehr offen, als nur die blöde Beziehung, sie ist nur ein Glied einer langen Kette, von von vielen wunderbaren Dingen...

Vielleicht ist ein Weg von dieser Fixation (und somit Selbstbeschränkung) loszukommen ja auch, dich auch mal auf andere Wünsche, Sehnsüchte, Träume zu konzentrieren,
was gibt es denn noch was du gerne erleben würdest etc.?

Und bevor du jetzt sagst "ich war doch schon glücklich, aber meine Wünsche haben sich trotzdem nicht erfüllt", - warst du dir denn auch deiner "Macht" bewußt? Oder hast du dein Glück von bestimmten Dingen abhängig gemacht?
Ich will damit nicht sagen dass du diese Dinge nicht wertschätzen sollst, das sollst du natürlich, aber wenn man glücklich ist und das Gefühl hat "ich hatte eben Glück" (oder was auch immer..) dann fühlt sich das oftmals nicht besonders machvoll an... da schwingt sogar oft die Angst mit "das Glück kann mich ja jeder Zeit wieder verlassen", etc...

Ich meine, was hat man davon, wenn man bei einem Multiple Choice Test "zufällig" * alle richtigen Antworten angekreuzt hat und dafür eine gute Note bekommt? Fühlt man sich dadurch in der nächsten Prüfung selbstsicherer?

(*Zufälle gibt es in dem Sinne (das etwas willkürlich passiert) natürlich nicht, das LoA wirkt immer, ob wir uns dessen bewußt sind oder nicht - aber wenn wir uns dem nie bewußt sind, und die Ergebnisse wertschätzen, werden wir uns auch nie machtvoll und selbstsicher fühlen).

LG,
Zimtstern
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon zimtstern » 29. Mär 2013, 06:20

Was mir grade noch eingefallen ist,
du hast nicht nur gefragt was mit den Zeiten war in denen du glücklich warst, sich Wünsche aber trotzdem nicht erfüllt habe, sondern auch wie es mit den Menschen in deiner Umgebung ist, deren Wünsche sich erfüllen obwohl sie zum einen nicht immer glücklich sind (in wie weit erfüllen sich dann eigentlich wirklich ihre Wünsche? :clown: ) und zum anderen auch nicht das LoA kennen, sich also nicht ihrer "Macht" bewußt sind.

Diese glücklichen Menschen, denen vieles einfach so zufliegt ohne dass sie bewußt ihre Schwingung beeinflussen gibt es natürlich, ich denke der Grund dafür ist, dass sie zwar nicht die Kenntnis über die Wirkweise des LoAs und wie es bei ihnen zu den gewünschten Ergebnissen führt haben, aber eben gleichzeitig auch keine Überzeugungen/Denkweisen die dem entgegenstehen.

Die "selbstbestimmte" Nutzung des LoAs wurde uns ja eigentlich in die Wiege gelegt, (oder besser gesagt, wir brachten sie mit in die Wiege), wir vergessen/verlernen diese Fähigkeit nur mit der Zeit, indem wir Überzeugungen annehmen die dem entgegenstehen.

(Warum manche Menschen bestimmte selbstbeschränkende Überzeugungen nicht übernehmen bzw scheinbar resistent dagegen sind, hat vielleicht etwas mit vorgeburtlichen Absichten zu tun.. jedenfalls ist das meine momentane Erklärung :mrgreen: )

Noch mal lieben Gruß,

Zimtstern
Benutzeravatar
zimtstern
 
Beiträge: 325
Registriert: 12.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon lawofattraction » 29. Mär 2013, 09:21




Hallo Gaviota,

ich habe mir nun den Thread in Gänze durchgelesen, und ich finde in jedem Deiner Beiträge ein "ja, aber" zu den vorgeschlagenen Hilfestellungen. Möchtest Du vielleicht einfach nur die Bestätigung lesen, dass Du mit Deinem Wunschmann glücklich werden kannst und wie Du das anstellen sollst?

In Deinem ersten Beitrag schreibst Du, dass Du diesen Mann, der in einem anderen Land lebt, kennengelernt hast, und Deine Gefühlswelt mehr öffnen konntest, nachdem Du vorher einige Enttäuschungen erlebt hast. Wenn wir glauben, dass das LoA so funktioniert, wie es das tut, so war Deine Schwingung zu dem Zeitpunkt noch sehr dominiert von diesen Enttäuschungen, und auch bei Deinem Partner muss es eine Entsprechung in der Schwingung gegeben haben, die eine tiefere oder nähere oder engere Ver-Bindung ausgeschlossen hat. Nicht umsonst habt Ihr ja diese für eine Liebesbeziehung eher ungewöhnliche Situation ausgewählt, dass Ihr Euch nur wenige Wochen im Jahr seht.

Nun möchtest Du diese Umstände insofern verändern, als Du zu dem Entschluss gekommen bist, dass Du gerne eine dauerhafte Verbindung möchtest und mit ihm leben möchtest. Du, aber nicht er. Da liegt der Punkt. Du magst Deine Vorstellungen verändert haben in Bezug auf Partnerschaft, er aber nicht. Du versuchst nun, einseitig Bedingungen zu verändern, die ihm offensichtlich aber so, wie sie sind, gefallen. Das bedeutet, Du hast eine ganz andere Schwingung in Bezug auf Eure Beziehung, wobei Du die Deine verändern kannst, nicht aber seine.

Gaviota hat geschrieben:Einerseits beruhigt es mich zu wissen, dass ich der Erschaffer meines Lebens bin, dass ich es also in der Hand habe, wann und ob ich eine glückliche Liebesbeziehung in mein Leben ziehe. Andererseit macht mir dies momentan ziemlich Sorgen, weil ich nicht weiss wie ich meine Schwingung ändern kann.


Und nun versuchst Du, mit Gewalt und gegen alles, was wir vom und um das LoA wissen, Deinen Willen geschehen zu machen. Aber wohin willst Du denn Deine Schwingung ändern? Dein Anliegen ist doch ein ganz anderes, nämlich ihn zu beeinflussen und seine Entscheidung in die von Dir gewollte Richtung zu verändern. Die Tatsache, dass er das Thema nicht diskutieren will und Dir ausweicht spricht doch mehr als tausend Worte. Sicher, wir haben es in der Hand, ob wir glücklich sein wollen oder nicht, aber wir haben keinen Einfluss darauf, was andere Menschen für sich als richtig befinden.

Genau hier setzt der Fred-Workshop, den ich Dir empfohlen hatte, an. Statt Dich krampfhaft auf genau diesen Mann als Partner zu versteifen, überlege Dir einmal, was für Dich eine Liebesbeziehung bedeutet, die Dich erfüllt. Und zwar auf einer ganz "neutralen" Basis, also ohne dem Partner ein Gesicht oder einen Namen zu geben. Welche Emotionen, welche Gefühle möchtest Du erleben und wie soll eine solche Gemeinschaft sich anfühlen? Das sind Fragen, die Du dir stellen solltest und auf die Du Dich konzentrieren solltest, statt gegen die Windmühlenflügel eines unwilligen Partners anzukämpfen.

Mit dieser gewonnenen Einsicht hast Du Einblick in das, was die Essenz dessen ist, was für Dich Partnerschaft bedeutet. Du hast dann eine Klarheit, unbeeinflusst von dem, was mit diesem Mann geschieht, und diese Einsicht hat als Folge auch eine klare Schwingung. Diese Schwingung wird einen entsprechenden Partner anziehen, der nicht der sein muss, den Du nun unbedingt haben willst. Je freier und unbeschwerter Du dieses Thema betrachtest, je weniger Du darauf bestehst, dass es "dieser und kein anderer" sein muss, um so schneller wirst Du Deine Schwingung verändern. Denn genau da liegt die Lösung, dass Du aufgibst, dem Universum vorzuschreiben, wie, woher und wer der Mann kommt, mit dem Du eine schöne Beziehung aufbauen kannst und dass Du nur mit ihm als Partner glücklich sein wirst.

Noch ein Wort zum LoA. Schwingung versus Aktionismus ist kein schneller Weg, und er mag auch nicht einfach sein. Er erfordert Einsicht und Umdenken und Üben und Verständnis und vor allem ein Wissen, dass diese Behauptung, dass Gleiches Gleiches anzieht, auch tatsächlich so ist. Andere Menschen als Beispiel dafür oder dagegen herbeizuziehen, ist ein grosser Fehler. Du weisst nicht, was sie denken und fühlen und wirst aus solchen Schlussfolgerungen keinen Gewinn ziehen, vielmehr Verwirrung, weil das, was Du beobachtest, nicht das zu sein scheint, wie das Gesetz funktionieren soll. Aber wir können aus der Beobachtung anderer keine Rückschlüsse auf das Funktionieren des LoA ziehen, wohl aber aus der Beobachtung unserer selbst und der Disziplin, das anzuwenden, was sich als eigene Erfahrung als korrekt erwiesen hat.

Das einzige, was ich tun würde, ist glückliche Menschen beobachten und es ihnen nach-tun. Glücklich sein. Ohne Grund, ohne Gewinn, ohne Absicht - einfach nur glücklich sein, weil es schön ist und sich so gut anfühlt. Was hindert Dich daran, heute glücklich zu sein? Dass etwas noch nicht so ist, wie Du es wünscht? Dann lass Dir sagen, dass es immer etwas gibt und geben wird, das noch nicht erreicht ist, was noch nicht erlebt oder erfahren wird. Es gibt keine "perfekte" Beziehung und kein perfektes Er-Leben. Wir kommen niemals an einen Endpunkt, es gibt kein glückseliges Ausruhen auf einem Manifestations-Platau. Jede erreichte Manifestation ist nur wieder das Sprungbrett für neues Wünschen. Viele Menschen machen aus ihrem Leben eine Wartestation, um "dann zufrieden und glücklich zu sein, wenn dies oder das endlich eingetreten ist".

Was für eine Verschwendung bedeutet es, wenn wir unser Leben als "notwendige" Überbrückungs- oder Wartezeit bis zu einer ersehnten positiven Manifestation betrachten und diese ganze "Zwischenzeit" vertun, statt genau jetzt, in diesem Moment, glücklich zu sein. Denn genau das ist es, was Wünsche wahr werden lässt. Damit schlägst Du sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Du erfährst ein freudvolles, erfülltes Leben und Deine Wünsche erfüllen sich ganz zwangsläufig - und das "nur", weil Du beschlossen hast, glücklich zu sein. DAS ist unsere Macht, das ist unsere Schöpfermacht. Nicht das verzweifelte und krampfhafte Herbeisehnen von "unbedingt dem".

Ich mache hier mal Schluss, da Dir das sicher genug Stoff zum Nachdenken gibt.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8973
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 29. Mär 2013, 11:11

Liebe wodny muz, Zimtstern und Loa

Viiiiiiiiiiiiiiiiieelen tausend Dank für eure Antworten. Ich bin jetzt wirklich langsam so weit zu akzeptieren, dass wohlfühlen, glücklich sein das einzig richtige ist. Ein bisschen Angst einfach loszulassen habe ich noch, weil ich noch nicht ganz daran glauben kann, dass mir auch wirklich eine glückliche Beziehung bestimmt ist. Ich habe Angst, so mit den falschen Glaubenssätzen in die Wohlfühl-Zone zu gehen :-)
Wenn ich mir das nun aber selber nochmals durchlese, was ich geschrieben habe, fällt mir ein, dass es in der Wohlfühl-Zone ganz egal ist ob der Partner kommt oder nicht, weil ich mich ja so oder so gut fühle und glücklich bin. Also muss ich eigentlich dahin kommen, dass es mir egal ist ob ich je eine glückliche Beziehung führen werde? Ist das der richtige Weg?

Ja ich weiss es wirkt so, dass ich nur diesen einen möchte. Aber glaub mir, ich bin wirklich an dem Punkt angekommen, da ich nicht mehr um IHN kämpfe. Ich wünsche mir einfach sehnlichst eine glückliche Liebes-Beziehung und kann momentan nicht daran glauben, dass es das für mich in meinem restlichen Leben noch geben wird. Und ich bin erst 35 ;-). Und wie oben geschrieben, habe ich das Gefühl, dass ich diesen Glauben ändern muss aber keine Ahnung habe wie das geht.
Und ja eben, sorry für die vielen "Ja aber"!!! :ros:

Ich bin auf jeden Fall dankbar für alles was ich in meinem Leben schon Schönes erleben durfte, erreicht habe und besitze. Aber auch ich habe eine paar sehr unschöne Erfahrungen gemacht. Nur habe ich es bisher vielleicht gut geschafft diese nicht überzubewerten so dass sie nicht mein Leben bestimmt haben.
Somit kann man sagen, ja das Beziehungs-Thema ist mein einziges Kreuz, aber dafür richtig! So wie vielleicht bei anderen die Finanzen, die Gesundheit, der Körper oder Job.
Klar gibt es bei mir auch andere "Problemzonen". Kleine Wünsche. Aber die machen nicht so grosse Sorgen. Dort bin ich zuversichtlich, dass ich das hinbekomme oder kann es loslassen. Arbeite an der Verwirklichung mit dem Strom.

Das mit dem nie ankommen, dass es kein Manifestations-Plateau gibt, ist mir in letzter Zeit schon mehrmals in Beiträgen begegnet und hat mir ebenfalls die Augen geöffnet. Das kann ich au voll nachvollziehen. Ich weiss also, dass wenn ich in dieser Beziehung bin, neue Wünsche entstehen. Ganz automatisch. Da hab ich ein paar Beweise in meiner Vergangenheit (noch mehr in meinem Umfeld, aber ich gewöhne mir nun an nicht mehr die Beweise bei anderen zu suchen ;-)). Und deshalb arbeite ich daran mit dem dankbar zu sein, was ich habe was bereits da ist.

Zusammengefasst, das "Rezept" ist also glücklich zu sein mit dem was jetzt da ist! (Und die Beziehung wird sich einfinden auch wenn ich nicht daran glaube, dass sie kommt?).

Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Winner » 29. Mär 2013, 15:20

Hallo Gaviota,

Gaviota hat geschrieben:weil ich noch nicht ganz daran glauben kann, dass mir auch wirklich eine glückliche Beziehung bestimmt ist.

Diese kann dir keiner vorenthalten oder zusprechen, nur du lässt sie zu oder nicht. Wenn du eine willst, kannst du sie auch haben, bzw. wirst du sich auch haben. Wie Abraham sagen, sind wir der EINZIGE Schöpfer unser eigenen Realität und müssen "nur" die Gedanken denken, die im Einklang mit dem sind, was wir uns wünschen. Ein Glaube ist nur ein Gedanke, den du oft denkst. Wenn du dir immer sagst, dass ausgerechnet dir keine glückliche Beziehung bestimmt ist, wird es auch so sein.
Ich habe das während meiner Jugend auch gedacht und geglaubt. Habe nach Dingen an mir gesucht, die bestätigen, dass es eh nichts wird etc. Aber dank ABRAHAM weiß ich es jetzt besser und du auch :gvibes: Ich habe angefangen zu denken und zu glauben, dass die Quelle JEDEN liebt und - ob wir es wissen oder nicht - wertvoll und liebensWERT sind! Das glaube ich fest und stark. Ich wollte es glauben, weil sich das einfach besser anfühlt und habe nach Dingen Ausschau gehalten, die das bestätigen bzw. habe ich auch viel Zeit mit Menschen verbracht, mit denen ich mich gut verstehe, die meinen Wert sehen und deren Wert ich sehe. Und ich habe Dinge getan, die ich liebe einfach um diese Liebe mehr/besser/öfters zu spüren.

Außerdem erinnere ich mich gerne an eine Reportage, die ich im TV gesehen habe. Da war ein Schwerverbrecher, ein Mörder, der von zahlreichen Frauen Liebesbriefe ins Gefängnis erhielt...er begann eine Beziehung mit einer der Damen, diese Dame war so in diesen Menschen, der von vielen nur als Biest angesehen wurde, verliebt, dass ich mir dachte: "WOW, wenn er Liebe findet dann werde ich das auch." Nicht weil ich glaubte etwas Besseres zu sein, sondern weil JEDER Mensch egal wie er aussieht, egal was er getan hat, liebenswert ist und das haben kann was er will, egal wo, egal wann, egal wie - solange er dementsprechend schwingt.

Gaviota hat geschrieben:Also muss ich eigentlich dahin kommen, dass es mir egal ist ob ich je eine glückliche Beziehung führen werde? Ist das der richtige Weg?

Ich würde nicht sagen, dass es dir egal sein soll (außerdem wird es dir auch niemals wirklich egal sein, soll es ja auch nicht, denn es ist ja dein Wunsch, den du leben willst und kannst), vielmehr solltest du lernen davon auszugehen, dass du eine glückliche Beziehung leben wirst und die Vorfreude spüren. Gelange an den Punkt, an dem du erwarten kannst, dass es bald so weit sein wird, während es dir egal ist WANN es so weit ist. Vielleicht hilft dir eine Liste? Auf eine Seite schreibst du WAS du willst, dann auf die nächste WIESO du es willst und dann auf die dritte warum du meinst, dass dir genau dieses Erlebnis zusteht (auch ein Tipp von Abraham :gvibes: )

Und sag dir selbst nicht so oft, dass du in Sachen Beziehungen keinen Erfolg hast, je öfter du diese Geschichte erzählst, desto länger wird sie in deiner Schwingung sein und wirst von aussen, die Bestätigung dessen finden.

Gaviota hat geschrieben:Zusammengefasst, das "Rezept" ist also glücklich zu sein mit dem was jetzt da ist! (Und die Beziehung wird sich einfinden auch wenn ich nicht daran glaube, dass sie kommt?).

Du kannst dich nicht gut fühlen oder glücklich sein und gleichzeitig davon überzeugt sein, dass dein Wunsch sich ja sowieso nicht erfüllt. Du musst sich besser anfühlende Gedanken denken. Ich habe zB so angefangen: "Jetzt in dem Moment glaube ich zwar nicht, dass sie kommt, aber irgendwann werde ich das schon glauben können." - "Es gibt so viele Paare, so unmöglich kann es ja gar nicht sein, wenn so viele es sich auch schon manifestieren konnten." - "Ich habe die wunderschöne Beziehung bis jetzt vorenthalten, nur ich selbst bin dafür verantwortlich, also kann ich mir diese wunderschöne Beziehung auch selbst kreieren." - "Je mehr Workshops ich lese, im Forum lese, Bücher von Abraham lese und bereit bin dazu zu lernen und es anzuwenden, desto schneller werde ich das auch leben." Vielleicht hilft dir das ja auch?!

Alles Liebe
Winner
~It's not about the creat-ion, it's about creat-ing!~ Abe
Benutzeravatar
Winner
 
Beiträge: 322
Registriert: 02.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Wo liegt die Lösung?

Beitragvon Gaviota » 29. Mär 2013, 20:47

Lieber Winner

Vielen Dank für deine Denkanstösse. Dazu habe ich nicht mal ein "aber" :-)
Ich denke ich muss wirklich an meinen Gedanken arbeiten und du hast mir ein paar gute Vorlagen geliefert. Auch das Beispiel mit dem Schwerverbrecher hat mir Eindruck gemacht.

Dass du geschrieben hast "...solltest du lernen davon auszugehen, dass du eine glückliche Beziehung leben wirst..." war mir eine riiiiiesen Hilfe! Das nimmt mir den Druck, dass ich nicht sofort jetzt daran glauben muss. Sondern dass auch das ein Prozess sein kann/darf. Das hab ich bisher so nie gesehen. Auch die Denkanstösse zu den positiv anfühlenderen Gedanken sind super! Mit diesen resp. ähnlichen kann ich auf jeden Fall weiter arbeiten!

Nochmals vielen tausend Dank!
Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Nächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker