Liebe, Angst, Depression?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon lichtfunke » 22. Apr 2014, 18:22

Hallo,

ich beschäftige mich schon seit einigen Monaten von den Konzepten von Bashar und seit ein Freund mich darauf aufmerksam machte, auch mit den neuen Konzepten von Abraham. Es gibt eine wunderbare Klarheit, und wenn man in einer guten Schwingung ist, kann ich sehr schnell in einen Zustand der Liebe gelangen, wo alles vibriert und die Schönheit und Süße überall sichtbar wird.

Es gibt nur eine Herausforderung für mich: Eine Sache, die wirklich spannend ist, ist folgende: Wenn man in eine schlechte Schwingung gelangt, und das passiert bei mir sehr schnell, zum Beispiel ein Gefühl der Angst/Sinnlosigkeit/Wertlosigkeit/Schwäche ist man ja auch aufgrund der Schwingungsdifferenz garnicht zu positiven Gedanken/Schwingungen fähig. Sie sind einfach in einer anderen Realität. Man kann sie einfach nicht wahrnehmen. Sogar der Gedanke "Ich will jetzt in den Vortex kommen" oder "Ich will mich jetzt gut fühlen" "Ich will jetzt in der Quelle sein" ist oft gar nicht möglich, da er auf einer anderen Schwingungsebene liegt.

Und zudem gibt es eine unterbewusste Grundkonstitution, die sich im Körper manifestiert hat. Die Körperenergie ist total runtergezogen. Wenn man nun anfängt zu denken, werden automatisch negative Gedanken produziert und sogar wenn man nichts denkt, ist man total unfähig, irgendetwas zu tun. Da sich der Körper aufgrund der niedrigen Schwingung schwer und kraftlos anfühlt (zudem fühlt man die Gefühle im Körper ängstlich/nutzlos/wertlos).

Wie könnte man die Schwingung in diesem Moment anheben. Ich denke es gibt keinen entgegengesetzerern Zustand zum Machtgefühl als die Depression. Und deshalb ist das auch spannend und ich denke, es muss eine Lösung geben. Und sogar wenn es einem mal gelingt, aus der Depression herauszukommen, weiß man oft nicht bewusst, wie man es gemacht hat.

Ich meine in der Depression ist man ja total im Gefühl des Abgetrenntseins und auch wenn man theoretisch weiß, dass alles verbunden ist, ist man ohne dieses Gefühl. Wie kann man während einer Depression dieses Gefühl bekommen? Wie kann man dann einen Zugang zu seiner wahren Natur bekommen, zu der Quelle? Wie kann man während der Angst die Liebe verspüren, die uns alle umfasst?

Vielleicht wisst ihr weiter :)

Liebe Grüße
Lichtfunke
lichtfunke
 

Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon ZaWo » 22. Apr 2014, 19:46

Hallo Lichtfunke,

von der Depression aus kommt du nicht direkt in die obere Gefühlsebene. Der Weg führt über Hass und Wut oder die negative Generalisierung.
Kennst du die Gefühlsskala von Abraham?

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon lichtfunke » 22. Apr 2014, 20:18

Vom Prinzip her, aber nicht konkret. Ich weiß nicht, wie ich das konkret darstelln könnte. Weil die Depression bei mir nicht durch einen Gedanken kommt, bzw. nicht ich das bewusst bemerke. Und von daher fühlt sich das dann so konfus an, dass ich nicht weiß wie ich mit diesem tool arbeiten könnte.
lichtfunke
 

Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon ZaWo » 24. Apr 2014, 08:13

Es geht immer "nur" um erleichternde Gedanken. Generalisierung oder Emotional Guidance Scale sind nicht so sehr ein Tool, sondern ein Hinweis, wo sich diese auf dich zugeschnittenen, erleichternden Gedanken finden lassen.

Bsp. EGS:
Die nächste Stufe von Depression nach oben ist Schuldgefühle.
"Ich schaffe das nicht, ich bin zu blöd. Jetzt lese ich schon so lange Abraham und stelle mich dämlicher an als der Rest der Welt.....

Bsp Generalisierung:
"Ich fühle mich schrecklich. Alles ist schrecklich. Mein Leben nervt. Ich habe zu nichts Lust. Ich mache jetzt mal grad gar nichts. "

Must halt testen, was sich für dich erleichternd anfühlt, bissi rumprobieren und dann drin bleiben.

Bei Verwirrung hilft mir:
"Ich bin verwirrt und blick grad gar nichts mehr. ist ja auch kein Wunder. Ich bin total down und alle Klarheit ist im Vortex. Out-of-Vortex ist immer und bei jedem Verwirrung. ich glaube mir gerade besser selbst nicht. Auch das geht vorbei - wie schon so oft. Es wird immer mal wieder Kontrast vorbeikommen und eben ist es halt mal so. ich schaff das irgendwie."

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon lichtfunke » 25. Apr 2014, 12:58

Dankeschön, ZaWo :danke:

Manchmal in besonderen brenzligen Herausforderungen übe ich direkt mit der Skala. Manchmal bei kleineren Tiefs hilft mir auch einfach die Suche nach "Erleichterung" in Gedanken, was ich schnell als präzisere Übereinstimmung mit meinem "inneren Wesen" empfinde.

Zudem hilft mir, dass meine Gefühle ziemlich schnell wandelbar sind. Ich habe das ein bischen zu meinem Vorteil genutzt. Und so konnte ich die Skala sehr schnell durchgehen.

Es ist sehr schön an dieserm Prozess zu arbeiten. Und ich danke dir für deinen Hinweis.

Liebe Grüße
Lichtfunke
lichtfunke
 

Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon Dunkelelfe » 26. Apr 2014, 00:03

Finde ich super, dass du mit der Skala so viel Erfolg hast. Vor allem, dass du sie direkt in den Situationen anwenden kannst! :stimmt:

Was mir z.B. hilft, um mich zu stabilisieren und schneller wieder in bessere Gefühle zu kommen, ist zum einen die morgendliche Meditation, die Abraham beschreiben und täglich Listen zu schreiben über Dinge, die man mag -> Positivlisten. Das habe ich nun eine ganze Weile gemacht und es geht mir seitdem besser als je zuvor. :gvibes:
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Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon lichtfunke » 26. Apr 2014, 11:47

Hey, schön dich zu lesen, Dunkelelfe :stimmt:

Du meinst bestimmt die Meditation, in der man alle Gedanken loslässt oder?
Ja das finde ich auch hilfreich.

Ich denke durch ein wenig Fokusierung kommt man in einen Zustand der Liebe/des Vortex/des höheren Selbstes. Und durch solche Listen kann man schnell die Widerstände auflösen. Wenn ich erstmal in so einem Flow drin bin, kommen die Impulse von ganz allein.

Und ja: Es ist ein toller Prozeß. Ich bin richtig begeistert, wie aufmerksam und praktisch ihr hier arbeitet.

Vielen Dank für eure Inspirationen :ros: :ros:
lichtfunke
 

Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon Dunkelelfe » 26. Apr 2014, 17:50

Dankeschön, Lichtfunke :gvibes:

Hihi und ich bin total von dir begeistert, dass du solch grandiose Erfolge hast und man diese positive Schwingung bei dir direkt spürt! :klatschen:
(Da will ich z.B. noch hinkommen, die Techniken direkt in bestimmten Situationen anwenden zu können. ;-) )
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Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon lichtfunke » 27. Apr 2014, 18:27

Hi Dunkelelfe,

ich habe eine große Hoffnung bzw. Vertrauen.

Aber die positive Schwingung ist auch nicht immer präsent. In den letzten 2 Tagen hatte ich starke Panikattacken und zwar solche, die ich noch niemals hatte. Ich stand im Supermarkt und konnte den Kontakt zum Boden nicht mehr spüren, ich dachte, ich rutsche weg oder löse mich auf. Es war sehr erschreckend und ich musste sofort raus. Der ganze Rückweg war ein Albtraum, ich konnte kaum laufen. Irgendwann bin ich gerannt, um meinen Körper zu spüren und mir innerlich zu versichern, dass ich nicht einfach verschwinden kann.

In dieser Situation konnte ich garnicht nachdenken und auch nichts anwenden, aber es geht um das Gesamtklima denke ich, auch nach einem Gespräch mit meinem Freund. Ich bin nicht so gesattelt oder verwurzelt, wie ich es gerne wäre. Da bin ich ehrlich. Aber ich gebe bestimmt nicht auf. Gerade, weil ich sehr viel mitgemacht habe in den letzten Jahren. Und ich weiß, dass man wieder auftauchen kann. Und ich habe viele schöne Momente.

Und das solltest du auch nicht vergessen. Also mach dich nicht verrückt. Versuch einfach dein Bestes, auch wenn du nicht immer erkennst, dass du Licht und Liebe bist, bleibst du es ja doch. Und umso mehr du in diese Erkenntnis eintauchst, umso leichter wird es auch diese Erkenntnis zu erwecken. Gerade diese negativen Kontraste sind auch ein Weckruf, in der man plötzlich merkt wie verwurzelt man ist. Stell dir mal vor, wie schön es ist, in einem Moment voller negativer Umstände plötzlich die Schönheit zu erkennen. Das ist für mich das Erkennen der Freiheit. Und das ist für mich die Übung. Und ich finde es ganz menschlich. Wenn man da am Anfang stolpert.

Wenn es einem nämlich wirklich schlecht geht, dann ist das größte Beweis, dass du dir selbst vertraust. Du sagst selbst zu dir. Schau mal, kleines physisches Ich, ich glaube so extrem und stark an deine Liebe und Kraft, dass ich weiß, dass du alles schaffen kannst. Das alles dich nur näher zu deiner Quelle bringen wird und das du trotz all dieser Umstände immer wieder zu deinem "eigenen Licht" finden wirst.

Und ich denke, das durch all diese Herausforderungen wir unsere Schwingungen immer feiner und größer werden lassen können. Und immer mehr zu dem werden können, der wir wirklich sind. Sieh es als Herausforderungen und geh langsam und behutsam mit dir um.

:danke:
lichtfunke
 

Re: Liebe, Angst, Depression?

Beitragvon Dunkelelfe » 1. Mai 2014, 01:08

Danke für deine tollen Zeilen! :gvibes:

Panikattacken kenne ich selbst nicht, aber sie hören sich für mich wie eine Art Ventil an, dass sich die ganzen negativen Emotionen suchen, um gehört zu werden.
Bei mir ist es so, dass ich es mir früher "verboten" habe, vor anderen starke Gefühle/"Schwäche" zu zeigen. Daher ist wahrscheinlich bei mir quasi ein Riegel davor, dass meine Angst richtig ausbrechen könnte. Sie sucht sich dann eben andere Wege. Aber egal welchen Weg sie nimmt, ich sehe das genauso wie du, dass man eine gewisse Grundstabilität braucht. "Verwurzelt" trifft es sehr gut. Ich denke, dann kann sich auch ein innerer Halt manifestieren, mit dem man immer besser in seine positiven Emotionen zurückfindet.

Ja, die schönen Momente, ich bin dabei, sie mir wieder allmählich in Erinnerung zu rufen. Und das Universum hat mir heute wieder Erinnerungshilfen geschickt. Es kommt gerade so Vieles ins Rollen. Und auch wenn ich noch nicht voller Selbstbewusstsein sage, dass ich mir selbst vertraue, ich spüre ganz deutlich diesen unbestimmten Teil in mir, der es tut und schon immer getan hat.

Das mit dem Weckruf trifft es genau auf den Punkt. Das erlebe ich in letzter Zeit sehr deutlich. Und stimme dir da voll und ganz zu. Das Gefühl ist einfach wundervoll! Ich befinde mich gerade darin, nachdem ich es geschafft habe, den Kontrast, den ich momentan erlebe, zu akzeptieren und sanft loszulassen.
Oder ich sage mir nun öfter, dass ich bei mir bleiben will, wenn ich merke, dass meine Gedanken zu irgendetwas abschweifen, was sich nicht nach meinem Inneren Sein anfühlt. Und wenn ich an mein Inneres Selbst denke, kommt fast schon automatisch ein Gefühl von Stabilität und Stärke. Ich werde das in der nächsten Zeit weiter verfolgen, das ist noch recht neu für mich.

Eigentlich hast du dir ja schon bestens selbst die Antwort auf deine anfängliche Frage gegeben und mir noch geholfen. ;-) Ein liebevollen Dankeschön zurück.
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