Langeweile (EGS)

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Hamfor » 13. Aug 2016, 21:18

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Mein Gott, es ist unerträglich, dieser astreine Kommentar meinerseits an Dich, Maike, ich klicke dümmlich selbst auf das Kreuz meines Tabs und finito isses mit der großen Saga, in der ich wirklich zu Höchstform aufgelaufen war. Und das nur, weil ich den Plural von Agenda recherchieren wollte und dann das Maßgebliche ins Nirvana flacke. Wo es hoffentlich sein Übriges tut. Ein Fail, den diese Nacht mir bitte nehmen möge, aus meiner nun schmerzenden Mitte. :mrgreen: Unerträglich! Aber ich wiege mich in dem Glaubenssatz :mrgreen: :mrgreen: , dass Du eh schon weißt, was ich sagen wollte. Interessant, dass dieser aktuell manifestierende Nonsens sich jetzt nicht von allein rausbeamt. Nö, braucht 'ne Plattform.

Ich habe übrigens beobachtet, dass Fruchtfliegen wie der eigene Giermind agieren. Da stehen also so Dinge in der Küche rum. Angefangene Ananas, Kirsch-, Pfirsich-, Zwetschgenkerne... seit letzter Nacht dann ein nicht ganz geleertes Weinglas.

So weit, so gut. Wer kommt? Eine Bande Obstfliegen. Ich gönn' ihnen ihren Spaß und Appetit wirklich, aber andererseits steh' ich da nicht auf solche Art Mitbewohner dauerhaft, zumal sie gleich so aufgescheucht tun, wenn man den Raum betritt. Und dann noch das Opfer spielen, indem sich rücklings treiben gelassen wird in abgestandenem Traubensaft.

Okay, erstmal völlig normal. Fruchtsäure zieht Fruchtfliegen an. Kein Problem. Verstand zieht Verstandesthemen an. Auch kein Problem. Jeder winkt ab und sagt, was will'n der Hamfor jetzt. Wissen wir doch alles, was zu tun ist.

Ich hatte dann also das Fruchtzeug entsorgt. Kann mir wer erklären, wo die Fruchtfliegen hin sind? Und erzählt mir nichts von offenen Fenstern. Hier war heute alles dicht, dichter, am dichtesten, weil die schönen Mauern die Kühle gut wahren. Sie werden sich hoffentlich nicht in Mehlwürmer verwandelt haben. Allmählich habe ich den Eindruck, ich entferne mich von der Thematik...

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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Maike » 14. Aug 2016, 13:42

Lieber Hamfor,

ich weíß nicht wirklich, was du mir sagen wolltest. Die Vorstellung vom Obstsaft als GS und den Fliegen als Gedanken finde ich allerdings ganz unterhaltsam.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Hamfor » 14. Aug 2016, 15:26

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Servus Maike,

ja, so kann man's auch sehen. Gestern hatte ich die Fruchtfliegen allerdings eher so als Verbildlichung für den unsteten Geist auf dem Schirm, der seinesgleichen anzieht, in dem Falle Fruchtsäure gleich klebrige Problematiken und ein nur schwerlich davon Loskommen. Als das süßliche Material hingegen nicht mehr anwesend war, war auch kein/e Fruchtfliege, sprich Problematiker, mehr am Start. Ergo, für Hamfor und wer sonst noch will: Immer schön den Geist aufräumen, dann hat der Giermind keine Chance, um Zeugs rumzuschwirren, das ihn nur noch gieriger macht und immer mehr von dem Gewimmelvolk dazukommt und wie Abhängige immer wieder zurückkehren.

Was bleibt, ist Flow und weniger Anhaftung.

Ich finde, mehr als das, was im heutigen Tageszitat steht, muss man eigentlich gar nicht wissen im Leben. Entweder Flow, Freude und Götterfunken oder eben das Sichverschließen, das sich je nach Level und Intensität schmerzhaft oder leidvoll äußert und die EGS darstellt und letztlich ganz simple Kontrast ausdrückt, also als Erinnerung fungiert.

Es gibt nicht einen Strom von Schlechtigkeit und einen Strom von Gutem - oder Krankheit oder Gesundsein. Es gibt nur einen Strom von Wohlergehen. Die Frage, die Ihr Euch selbst stellen mögt, ist diese: "Lasse ich es in diesem Moment herein oder nicht? Lasse ich es zu oder nicht?


Interessant ist die Frage, weshalb überhaupt sowas zustande kommt. Ein Sichverschließen. Erscheint mir wie ein Kardinalfehler im System, der aber Sinn macht, damit überhaupt die Pole reinkommen. Oder ein bewusst gesetzter, damit's was zu erledigen gibt. :)

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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Maike » 14. Aug 2016, 16:10

Hallo Hamfor,

ja, im Prinzip ist alles sehr einfach. Aber wie ich gerade selbst erfahren habe, kann man sich auch jahrelang etwas vormachen und gar nicht merken, dass man HFS benutzt hat.

Ich hatte in den letzten Tagen dank eurer Hilfe ganz wesentliche Erkenntnisse. Dazu gehörte die Sache mit den HFS. Ich sitze hier also, versuche, meine Traurigkeit zu fühlen, weil ich sie nicht wieder als unangenehm übergehen will. Aber ich habs nicht so mit dem Weinen, das mache ich meistens eher, wenn ich wütend bin.

Ich habe gerade eben gedacht, dass es besser ist, mir keine BFT zu suchen, weil ich mir gerade selbst nicht traue, ob ich da nicht wieder etwas zuklebe. Aber das ist Blödsinn und bockig. Mein einziger BFT gerade ist: Wenigstens weiß ich jetzt Bescheid, wie es wirklich in mir aussieht. Das ist eine gute Sache und eine andere Ausrichtung.

Zumindest im Augenblick scheint sich nach meinem Verständnis das "make peace with where you are" weniger auf die Umstände als auf die eigene Gefühlswelt zu beziehen. Für mich fühlt sich das schlüssiger und weicher an.

Lieben Gruß
Maike
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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Winterbraut » 15. Aug 2016, 08:11

Guten Morgen Ihr Lieben,
hallo Maike,


was sind denn nochmal BFT und HFS... :pfeif:
(und HFC)


Danke :bussi:


Herzlich
Winterbraut
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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Maike » 15. Aug 2016, 10:09

Hallo Winterbraut,

sorry, ich benutze die Abkürzungen gerne, weil es schneller geht. :ros:

BFT: Better feeling thoughts
HFS: Happy Face Sticker
HFC: wird wahrscheinlich ein Schreibfehler sein und HFS meinen.

Lieben Gruß
Maike
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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Winterbraut » 15. Aug 2016, 10:43

Ach.
Da hätte ich eigentlich drauf kommen können, jetzt wo ich es weiss.... :genau:

Danke Dir :five:
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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Maike » 9. Okt 2016, 13:33

Hallo Ihr Lieben,

ich hatte euch versprochen, euch noch weitere meiner Erfolgsgeschichten zu erzählen. Dieser Beitrag schwebt seit Wochen in meinem Hinterkopf. Ich brauche das Aufschreiben auch, um mir nochmal selber alles klarzumachen.

Die Vorgeschichte "is just for the fun of the unfolding". Lange Zeit suchte ich nach einem Weg zu einer erfüllten Partnerschaft. Es gab kaum etwas, das ich nicht ausprobiert hätte, um die Ursache dafür aufzuspüren, warum es in diesem Bereich einfach nicht klappte. Von konventionellen Wegen über völlig abgefahrene Dinge war alles dabei. Die potenziellen Ursachen nahmen kein Ende (LoA in Aktion :lol: ), die Frage, ob ich jemals an mein Ziel gelangen würde, auch nicht. Jeder, dessen Hilfe und Rat ich aufsuchte, hatte andere Erklärungsansätze und Lösungsvorschläge. :rleye:
Im Sommer hatte ich einen Termin bei einer Therapeutin, die mir in einem anderen Belang schon einmal sehr weitergeholfen hatte. Der Termin endete vorzeitig, weil wir beide auf keinen gemeinsamen Nenner kamen. Ich war sauer, frustriert, traurig, entmutigt, aber ich nahm mir vor, diesmal kein Versagen darin zu sehen, auch wenn es mir anfangs schwerfiel.
Ein paar Tage später folgte die Erkenntnis, die für mich den ersten, wichtigen Durchbruch darstellte: Es gab keine Lösung für mein Problem, weil es überhaupt gar kein Problem gab. :shock: :idea: :idea: :lol: 8-) :gvibes:
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für eine Erleichterung war, und vor allem war das ein Meilenstein, den ich in Worten gar nicht ausdrücken kann.

Ich ging meinen Weg weiter, hatte ab und zu immer noch Tiefs, ganz besonders an einem Tag, an dem ich unten auf der Skala rumkroch. Ich nahm mir zwei Blatt Papier. Auf das eine schrieb ich "Warum will ich nicht mehr alleine sein?", auf das zweite Blatt "Warum will ich einen Partner?".
Ist doch beides dasselbe? Es ist nicht beides dasselbe. Es sind zwei Enden des gleichen Stocks.
Die erste Seite wuchs ins Unendliche. Nun wurde mir klar, dass ich die ganze Zeit die Mangelseite betrachtet hatte.
In der Hauptsache wollte ich einfach nur endlich anerkannt und als vollwertiger Mensch gesehen werden. Ich wollte der Außenwelt beweisen, dass ich nicht die Ewig-Übriggebliebene bin. Ich wollte Zustimmung, Zuneigung, Bewunderung. Hatte Loa nicht mal vorgeschlagen, sich vorzustellen, man wäre auf einer einsamen Insel, und in dieser Vorstellung den eigenen Wünschen nachzugehen, und was wir tatsächlich damit verbinden? Im Grunde habe ich mit dieser Schreibübung nichts anderes gemacht.
Als ich den Wunsch hinter dem Wunsch erkannt habe, war das nicht nur der zweite große Durchbruch, sondern ein völlig neues Leben begann. Wie gesagt, ich finde kaum Worte, um das alles in seiner emotionalen Tragweite angemessen zu beschreiben. Ich kann nur sagen: Seitdem ist alles anders.

Die zweite Seite blieb noch lange leer. Ist kein Witz. Ich wusste echt nicht, was ich aufschreiben sollte, ohne dass es wie spirituelles, schmalziges, imposantes, vorbildliches Blabla klingt. Etwas, das echt war und wirklich von mir kam. Ich interviewte zwischendurch mal ein paar Bekannte zu ihrer Beziehung. Fast alle Antworten begannen mit "Eigentlich ist mein Partner gar nicht mein Fall ..." Ich konnte das irgendwann nicht mehr hören. Es ist nicht wichtig, warum andere etwas wollen oder was sie denken. Es ist auch nicht wichtig, wie andere etwas einschätzen oder finden, was sie für Motivationen oder Gefühle zu etwas haben. Ich wollte Gründe (warum ich einen Partner will) für MICH, etwas, das sich für MICH schön und gut anfühlt. Outside the box zu denken, ist gar nicht so leicht am Anfang, wenn man es jahrelang anders gemacht hat.
Auf der zweiten Seite stehen seit heute zwei Gründe. Ich finde das reicht auch erstmal. :P Der Rest kommt von alleine. Auch die physische Manifestation. Der feeling place ist um Längen cooler. Ich meine das wirklich ernst! Das ist kein popeliger Ersatz und Schönrednerei. Wenn man wirklich dahin kommt, seine Gefühlswelt zu formen jenseits der Außenwelt, ist das einfach eine unbeschreiblich schöne Sache. :gvibes: Physische Manifestationen sind eine logische Folge dessen, the next logical step.

Sich auf seine eigenen Gefühle zu verlassen, outside the box zu denken, neue Gedankenwege zu ebnen, die man selbst entdeckt und entworfen hat, Architekt seines eigenen Lebens zu sein, ist unbezahlbar. Es gäbe sonst keine Fortschritte, keine Entwicklung, nichts Neues.

Euch allen einen schönen Sonntag,
Maike
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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Hamfor » 11. Okt 2016, 08:59

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Hallo Maike. Hallo zusammen.


Maike hat geschrieben:[...] Der Rest kommt von alleine. Auch die physische Manifestation. Der feeling place ist um Längen cooler. Ich meine das wirklich ernst! Das ist kein popeliger Ersatz und Schönrednerei. Wenn man wirklich dahin kommt, seine Gefühlswelt zu formen jenseits der Außenwelt, ist das einfach eine unbeschreiblich schöne Sache. :gvibes: Physische Manifestationen sind eine logische Folge dessen, the next logical step.


Sehe ich ganz genauso und ist aus meiner Sicht auch die stimmige Richtung. Es ist keineswegs Schönrednerei, auch wenn es vom Ratiomind gerne so verkauft wird, er will eben Bestätigungen und zwar greifbare und sichtbare, alles andere nicht Sichtbare ist für ihn ein Mysterium, das ihn verunsichert, denn er will stabil den Maßgeblichen spielen. Ist er nicht! Er ist das Grobe, der seine Identität zu wahren sucht. In ganz praktischen Angelegenheiten sicher auch Sinn macht, wenn das Holz gehackt sein will und die Entscheidung im Raum steht, ob ich nun dafür eine Axt oder ein Brotmesser wähl'.

Aber was geistige Freiheit und Kreativität betrifft, ist er hochgradig limitiert und kreiiert ein Leben inna Box. So entsteht limitierte Welt und ich sehe eigentlich überall nur Menschen, die im Innersten genau dort, aus ihren eigenen kreiierten Boxen raus ins Freie wünschen. Und weil der Ratiomind nicht immer das Gewünschte bekommt, wobei oftmals ja auch bei näherem Hinsehen klar wird, dass so manch Gewünschtes gar nie das Gewünschte war, wird dann das eigentlich Essentielle, was Du ja beschreibst, als popeliger Ersatz deklariert. Schön tricky.

Kurzer Elias-Einwurf und wie ich finde sehr losgelöst von allem eingefahrenen Denken:

Ein Eindruck ist eine Kommunikation an Euch selbst. Er muss zunächst nicht unbedingt rational oder logisch und kann für Euer rationales Denken wie Imagination wirken. Was Ihr aufgrund Euer Glaubensätze nicht unbedingt erkennt, das ist, dass auch die Imagination eine Kommunikation ist, und sie ist durchaus real. Das, was Ihr bewusstseinsmäßig imaginiert, das IST.

Wenn Ihr Euch Informationen offeriert und einen Eindruck generiert, der sich als ein Gefühl, Bild oder Gedanke übersetzt und Euch erlaubt, mit dieser inneren Sprache vertraut zu werden und dieser Sprache vertraut, so bizarr sie auch objektiv wirken mag, offeriert Ihr Euch selbst Informationen.


Ist eben wie immer genau die Umkehrung dessen, was der Gewohnheitsdenker so als wirklich oder vertrauenswürdig ansieht.

Mir persönlich geht's da nicht um gemachte Imaginationen, ist wahrscheinlich auch eine Typenfrage. Ich erlebe Imagination als beinahe schon "nicht getan". Sie erscheint dem Wesen gemäß und ist zweifellos existent, eben weil sie erscheint, in welcher Form auch immer. Auch Mindfuck erscheint und ist deshalb zweifellos. Der Unterschied liegt im "fließt's" oder "hakt's". Solange eben der Bastler mehr oder weniger außen vor bleibt und nicht etwa den Chef mimt, sondern einfach Ausführender bleibt. Ein Angestellter, der seinen Fähigkeiten gemäß seinen Job macht.

Die Kommunikation in sich selbst und ihr inneliegender Ausdruck ist real und wandelbar. Deshalb auch ein Spektrum an unbegrenzten Möglichkeiten, die einem Ratiomind den Boden entzieht und deshalb dann Konflikt und Widerstand entsteht, weil ein Ratiomind nicht die Erkenntnisqualität des Allumfassenden mitbringt. Auch kein Ding, solange man wie gesagt nicht dem Angestellten den Chefsessel überlässt, nur weil er so tut, als hätte er Führungsqualitäten.


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Re: Langeweile (EGS)

Beitragvon Maike » 11. Okt 2016, 21:35

Lieber Hamfor,

ich musste deine Ausführungen nun zwei Mal lesen, wie so oft. Du forderst mich mit deiner geblümten Sprache manchmal ganz schön heraus. :lol:

Ich glaube zu verstehen, worauf du hinaus willst. Der Ratiomind ist aber auch das Werkzeug, das es mir ermöglicht, Gedanken zu formen und zu fokussieren. Und insofern wertschätze ich ihn auch. In Verbindung mit meinen Gefühlen ist er ein hervorragendes Instrument.

Outside the box-Gedanken finde ich ich dann, wenn ich still bin, in einem fast schon meditativen Zustand. Die besten Einfälle und Eingebungen habe ich kurz vor dem Einschlafen oder wenn ich einfach nur dasitze. Der Grund, warum Abraham uns immer wieder sagen, dass wir glücklich sein sollen (oder bessere Gedanken finden als Pfad zum Glücklichsein), ist der, dass wir in diesem Zustand den geringsten Widerstand haben und damit auch empfänglich sind für Gedanken outside the box, denn auch Gedanken sind Manifestationen. Ich interessiere mich sehr für die Entstehungsgeschichten von Musikstücken. Dabei ist immer wieder beeindruckend, dass die großen Stücke in Augenblicken entstanden sind, als der Musiker entweder völlig entspannt war oder inspiriert runtergeschrieben hat, was ihm in den Sinn kam.
Das ist natürlich eine teils interpretative Rekonstruktion meinerseits, denn ich stecke ja nicht in der Haut des Komponisten, aber die Beschreibungen der Rahmensituationen weisen jedenfalls nicht auf Anstrengung oder Schwere hin. Meine große Liebe zur Musik tut sicher ihr Übriges, dass ich ständig in voller Faszination schwelge. :gvibes:

Im Grunde genommen hast du sehr schön ausgedrückt, wie ich es auch empfinde. :lieb:

Ideen und Inspirationen kommen dann, wenn wir im Vortex sind. So verstehe ich auch out of the box-Denken, von dem ich die ganze Zeit rede. Ohne Anstrengung, ohne Druck.

Deswegen möchte ich mir auch kein zwanghaftes Bild von einer Partnerschaft machen. Mein vorrangiges Ziel ist es, Freude zu haben und zu lieben und mich selbst auszudrücken.

Lieben Gruß
Maike
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