Kreativitätsstau

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Kreativitätsstau

Beitragvon shaoli » 21. Okt 2010, 13:54

Guten Tag, ihr Lieben :tja:

Mich würde interessieren, ob ihr eine solche Phase schon einmal erlebt und "geknackt" habt.

Ich habe lange gebraucht, einen eigenen Stil zu entwickeln. Bin jahrelang durch die Möbelhäuser und Modegeschäfte gezogen und war irgendwie immer unzufrieden-auf die Idee, dass mir "von der Stange" einfach nicht liegt, bin ich nicht gekommen, bis ich die ersten Zeitschriften in die Finger bekam, in denen Menschen vorgestellt wurden, die ihre ureigenen Ideen umsetzten. Das jeweilige Lebensgefühl sprang mich regelrecht an und es fiel mir wie Schuppen aus den Haaren: das kann ich auch. Also begann ich, Sachen zu suchen. Auf Flohmärkten, beim Trödler. Leider habe ich überhaupt keine Ahnung von der Kunst des aufarbeitens von Möbeln und außerdem wohne ich in einer ziemlich "toten" Region, weit weg von allen Möglichkeiten, inspiriert einzukaufen. Also halte ich mich nach wie vor sehr zurück, ich traue mich einfach nicht und weiß auch gar nicht, wo und mit welcher Idee ich anfangen soll.
Zuhause ? Da haben wir gerade festgestellt, dass es an allen Ecken schimmelt... Im Geschäft ? Da beansprucht mich das Alltagsgeschäft, von dem ich lebe, so sehr, dass ich froh bin, wenn ich abends auf meinem Sofa liege und von meinen Inspirationen und davon, ein Risiko einzugehen und ihnen zu folgen, träumen kann...

Ich bin oft so UNENTSCHIEDEN und will am liebsten alles mal ausprobieren. Gerade habe ich mir Bilder von Malaysia angeschaut, da will ich unbedingt mal hin, manchmal trage ich mich sogar mit Auswanderungsplänen. Außerdem will ich nach Irland und nach Indien.
Mal will ich ein Haus wie das von Pippi Langstrumpf und es zieht mich insgesamt zum schwedischen Stil, meist zu Weihnachten, dann wieder ein altes Backsteinhaus mit alten Bäumen darin und dann reizt mich wieder ein Künstlerhaus mitten in der Großstadt. Mal liebe ich den ländlichen Stil, dann schwelge ich in Kreationen moderner Designer oder dem amerikanischen Country-Style.

Am Ende stellt sich immer die Frage - und wie bezahle ich das alles ? Ich " arbeite " seit meinem mauligen Unterhaltsthread und Zawos genialer Erklärung sehr konsequent an meiner Schwingung und tatsächlich klingelt die Kasse. Aber ich bin noch längst nicht da, wo ich mir alle meine Träume erfüllen kann. Wann immer ich höre, lese oder denke "its done" platze ich fast vor Plänen und dann holt mich der IST-Zustand ein, der sichtbare Beweis, dass ich Widerstand leiste. Gemessen an meinen Insprationen, was möglich ist, welche Erfahrungen ich machen möchte, sind die Fortschritte eher bescheiden.

Mir ist schon klar, dass ich das nur durch weitere, konsequente Anwendung des LoA ändern kann, aber ich würde mich über eure Gedanken trotzdem freuen.
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Kreativitätsstau

Beitragvon Lilith » 21. Okt 2010, 20:07

Dear all, dear shaoli,

ja also, wenn ich mir ein ganzes Haus im Country-Stil vorstellen müsste und wie ich es einrichten würde, da wäre ich ehrlich gesagt überfordert. :nachdenk: Zum Einen, weil mir Informationen fehlen, wie man so was macht, auch weil ich mir nicht vorstellen kann, wie sich so etwas manifestieren kann. Ja, da würde es an allem fehlen, an Geld, an Geschmack, an Logistik, an Organisation...mit Villen und Lofts wäre ich überfordert...und unzufrieden und würde mich selbst für untauglich halten.

Aber dafür bin ich topp in kleinen Einrichtungsprojekten. Seit 4 Monaten lebe ich in einer WG, in der ich mich sehr wohl fühle. Kleines Zimmer, aber wie ein Schmuckkästchen eingerichtet und alle sind total entzückt, wenn sie mich besuchen, sie quietschen vor Vergnügen. :loveshower: Ich habe mit kleinen Dingen angefangen: mit Farbe. Weiße Möbel, dazu lila Kontrast. Wenn man sich erst einmal für eine Farbe entschieden hat, dann kommt eine kleine Sache nach der anderen: Bettwäsche, ein paar Kissen, Teppich, Kronleuchter, Sekretär, Schminktischchen, dies und das. Lila Orchideen. Möbel kommen auf einen zu, die richtige Größe, die richtige Farbe, Verfügbarkeit und man hat das Geld dazu. Was ich damit sagen will, vor ein paar Monaten hätte ich über die farblich und geschmackvoll abgestimmte Einrichtung EINES GANZEN ZIMMERS meine Stirn gerunzelt. Ich denke, ich könnte meine Schwingung nicht auf die sofortige, simultane synchrone Einrichtung einer ganzen Wohnung einstellen. Vielleicht ist das eines Tages möglich, wenn ich den Widerstands-Pfropf losgeworden bin und ätherisch vor mich hinschwebe.

Ich brauche nur meine Schwingung auf den nächsten kleinen, schönen Schritt, auf die nächste kleine Idee einstellen. :gvibes:

So langsam macht sich jetzt eine andere Schwingung bei mir bemerkbar. Jetzt habe ich dieses Schmuckkästchen von Zimmer. Es ist abgeschlossen. Mein Inneres dehnt sich aber aus. :gvibes: Und ich fühle, dass da etwas größeres kommt. Eine eigene kleine Wohnung. Und ich weiß auch, dass das richtige Geld dazu unterwegs ist. Aber absolute Voraussetzung ist für mich vollkommene Zufriedenheit mit meinem Zimmer, dass ich aufgehübscht und aufgepeppt habe, sodass es eine Freude für mich und für andere ist. Und irgendwann ist Ausdehnung einfach der logische Schritt. Ausdehnung und Einrichtung meiner eigenen kleinen Wohnung. Am Ende dieser Kette kann sehr wohl eine Villa oder ein Country-Haus oder eine Hacienda oder ein Penthouse sein. Aber ich fühle mich so lange fröhlich an sie heran, bis sie der nächste logische Schritt sind. Und dann ist auch das ganze Werkzeug und Wissen, wie ich sie einrichten würde, DA. DONE.

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Re: Kreativitätsstau

Beitragvon LillyB » 21. Okt 2010, 20:24

Hallo liebe Shaoli,

meines Erachtens verzettelst Du Dich, weil Du draußen herumbastelst, an der "normalen" Realität. Die Klarheit liegt ja im Vortex und in der "virtuellen Realität", wo Du es liebst und nicht genug davon bekommen kannst, Dich kreativ auszuleben. Du genießt dort das Ausleben der Inspirationen ohne Ende und besitzt bereits alles.

Also würde ich sagen, weg vom draußen, sondern mal hineinhören.

ALOHA und viel Freude dabei :loveshower:

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Re: Kreativitätsstau

Beitragvon shaoli » 21. Okt 2010, 23:09

Lilith hat geschrieben:
Ich brauche nur meine Schwingung auf den nächsten kleinen, schönen Schritt, auf die nächste kleine Idee einstellen. :gvibes:

So langsam macht sich jetzt eine andere Schwingung bei mir bemerkbar. Jetzt habe ich dieses Schmuckkästchen von Zimmer. Es ist abgeschlossen. Mein Inneres dehnt sich aber aus. :gvibes: Und ich fühle, dass da etwas größeres kommt.


Das klingt wunderbar :gvibes: Und vor allem habe ich vorhin auf der Arbeit ähnliches gedacht. Eins nach dem anderen. Es überrascht mich ja selber, dass es so vieles gibt, was sich gut anfühlt, denn das war vor gar nicht allzu langer Zeit ja nun nicht gerade der Fall. Ich habe ja nicht einmal darüber nachgedacht, ob es Erfahrungen gibt, die über meine bisherigen weit hinausgehen könnten, eben ein sehr begrenztes Vorstellungsvermögen gehabt. Und nun finde ich dauernd etwas Schönes, nicht nur in der materiellen Welt, zumal mir der Wert einer Sache egal ist. In den letzten zwei Jahren habe ich endlich das Gefühl, mein Leben wirklich zu gestalten. Es gibt nichts mehr, was ich nicht wirklich darin haben will ( aber eben vieles, dass ich gern erfahren möchte), lediglich noch einige klebrige emotionale Reste alter Erfahrungen. Gerade gestern habe ich mich in einem einzigen Gespräch von einigen befreien können, es wird wirklich immer leichter. "Früher" hätte ich zu diesem Thema tiefenpsychologische Diskussionen "gebraucht" und hätte eine Veränderung in mir trotzdem nicht zugelassen, denke ich. An Punkten, an denen ich mich früher, zwar auch auf der Suche nach Leichtigkeit und Freude, in innere Dramen hineinsteigerte, reicht jetzt eine kleine Kurskorrektur über mein Wohlgefühl und schon ist der Punkt überwunden :gvibes:
Alles zusammen läßt mich schon mal abheben und hetzen wohl auch :oops:

Liebe Lilly, du hast natürlich absolut Recht. Daher gehe ich jetzt in mein weiches, warmes Bett und schwelge in Inspirationen und Vorstellungen.

Eine geruhsame Vollmondnacht und viele inspirierende wunderschöne Träume euch :ros:
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Re: Kreativitätsstau

Beitragvon mathilde » 21. Okt 2010, 23:28

Hallo shaoli,
als ich deinen Beitrag las, dachte ich : huch sie meint mich??? :shock: :mrgreen:
Ich kenne das auch und habe es für mich z.b. so gelöst ich nehme alles! Denn das bin auch ICH! Diese Unentschiedenheit, einerseits hätt ich gern Pippi Langstrumpf oder im nächsten Moment den total zurückhaltenden chinesischen Stil. Und ich litt eine zeitlang drunter und hab auch ganz pragmatisch gedacht, na gut dann eben ein Zimmer in asiatisch mit Buddha und Bambus! Die Küche ist bunt und in Pippi Langstrumpf! Das Bad direkt ganz kunterbunt und das Wohnzimmer orientalisch! Vielleicht gibt es keine Unentschiedenheit, sondern es darf alles sein? Das zumindest habe ich für mich irgendwann akzeptiert: Ich nehm einfach alles! :genau: Ich merke das auch an meiner Persönlichkeit: Ich bin nicht nur das eine, sondern ganz vieles, und bin dann nun wirklich mit meiner Quelle verbunden.
Und früher dachte ich auch: oh!! ich hätte gern auch diese Kreativität und kann es mir gar nicht leisten, rein finanziell nicht, damit Kreativitätsstau errungen. Kreativ sein hat nichts mit Geld zu tun oder es sich leisten können, sondern auf die Suche gehen nach sich selbst, nach dem eigenen Creator in sich. Und für mich die Frage: Was macht mir Spaß???
lg mathilde
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Re: Kreativitätsstau

Beitragvon shaoli » 22. Okt 2010, 13:24

Auch wahr, liebe Mathilde :ros:

Ich habe mir jetzt eine "Schaffenspause" verordnet, beziehungsweise wieder einmal beschlossen, einfach nur meine Schwingung mit den vielen Bildern anzuheben und das gute Gefühl zu genießen, anstatt mich an den Widerständen abzuarbeiten. Im Eifer des Gefechts merke ich manchmal immer noch nicht, wenn ich mir selber im Weg stehe. Und dann ists gut, wenn jemand sagt: Du zappelst gerade in den Büschen, ab in den Vortex, so wie Lilly gestern Abend.
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Re: Kreativitätsstau

Beitragvon mathilde » 22. Okt 2010, 17:07

Hallo shaoli,
bei mir war es auch lange so, das ich an meinen kreativen Widerständen geackert habe - und es hat nichts gebracht, außer noch mehr negative Gefühle. In dem Moment, indem ich loslasse , scheint meine Kreativität immer mal öfter hervor zu kommen. Es gibt aber auch immer noch meine inneren Widerstände,was ich auch oft schade finde. Ich setze mich allerdings mittlerweile öfter hin und lasse in mir das Gefühl von kreativ sein entstehen. Ohne etwas tun zu müssen oder zu wollen. Genau wie du schreibst: Erst die Schwingung wieder zu erhöhen.
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